Ein vergänglicher Nachttraum
Ein geheimnisvoller Brief hebt sanft eine Ecke des Schleiers, der die vergangenen Nächte verhüllt.
Ein leises Flüstern aus den Tiefen des Abgrunds wartet auf deine Antwort.
Begib dich zur Gemeinde Egla
Eine beunruhigende Nachricht mit seltsamer Schrift und fehlerhafter Formatierung, die dir ein unbehagliches Gefühl bereitet.
Rover: (Nacht des Gedenkens? Ist das noch ein besonderes Ereignis in der Gemeinde Egla?)
Rover: (Und diese Nachricht … Ist sie ein Streich? Oder will jemand ein Geheimnis verraten?)
Je länger du die Nachricht anschaust, desto gruseliger erscheint sie – als würde sich die Worte selbst zu etwas Monströsem verwandeln. Das Unbehagen wächst.
Abby: Igitt, was ist dieser Geruch?!
Abby: Nein, halte ich nicht aus … Muss eine Pause machen …
Abby: Pfui, warum rieche ich es hier unten noch immer? Moment, diese seltsame Frequenz … Sie geht von der Nachricht aus!
Abby: Uff, mein Kopf … so schwindlig … Ich lege mich hin. Rufe, wenn du mich brauchst …
Rover: Scheint, als hätte uns diese seltsame Frequenz in der Nachricht getroffen. Ich sollte schauen, was in der Gemeinde Egla los ist.
Finde den Gästeführer der Nacht des Gedenkens
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Glocken klingen, Geister erwachen. Maskiere dich für die Geisterparade! Willkommen, werter Gast. Bist du gekommen für die Nacht des Gedenkens?
Rover:
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Es ist nur die Nacht des Jahres, in der die verlorenen Seelen in das Reich der Lebenden zurückkehren! Trage deine Maske und werde Teil dieser besonderen Versammlung – du weißt nie, „was“ hinter der Maske warten könnte …
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Nun, das ist eine nüchterne Reaktion. Dir macht nichts Angst, wie? Nun, lass es mich richtig erklären.
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Die Nacht des Gedenkens ist ein jährliches Fest der Gemeinde Egla, das den Verstorbenen gewidmet ist. Bei Einbruch der Nacht ziehen sich die Leute wie Geister an und nehmen an zahlreichen Aktivitäten Teil.
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Und … ähm … Meine Güte, kann mich nicht recht an den Rest erinnern.
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Ähem! Wie auch immer, warum stillst du deine Neugier nicht selbst? Du brauchst nur eine Maske.
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Wunderbar! Du brauchst nur eine Maske.
Rover:
Rover: Wie diese hier?
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Das ist … die Maske des Lorbeerträgers! Welch eine Ehre, den neuen Lorbeerträger in Person zu treffen! Ja, sie ist perfekt!
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Der Lorbeerträger genießt die gleichen Privilegien wie der Gastgeber des Fests, genießen Sie es also bitte in vollen Zügen!
Sprich mit dem Gästeführer und betritt erneut den Platz von „Nacht des Gedenkens“
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Möchten Sie zur Nacht des Gedenkens, geehrter Lorbeerträger?
Rover:
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Perfekt! Folgen Sie mir bitte.
Gästeführer der Nacht des Gedenkens: Natürlich. Nehmen Sie ruhig Zeit. Ich bin jederzeit für Sie hier, falls Sie mich brauchen.
(Cantarella? Was tut sie hier?)
Begib dich zum Veranstaltungsplatz der Nacht des Gedenkens
Cantarella: Welch eine Freude, dich wieder zu treffen, Rover.
Cantarella: So, was führt den angesehenen Lorbeerträger an so einen geisterhaften Ort?
Cantarella: Hast du die himmlische Aussicht etwa satt? Hehe, bist du hier, um die Wunder der Unterwelt zu genießen und mit den Geistern zu tanzen?
Rover:
Cantarella: Warum nicht? Was könnte schon Schlimmes geschehen, wenn ein Gespenst der Tiefe mit den Geistern feiert?
Rover:
Cantarella: „Auch“? Was willst du andeuten?
Du zeigst Cantarella die seltsame Nachricht.
Cantarella: In der Nacht des Gedenkens ist es ganz natürlich, dass die Verstorbenen ihrer unerfüllten Wünsche wegen in das Reich der Lebenden zurückkehren.
Cantarella: Trotzdem wäre es besser, wenn sie den Lebenden keinen Ärger bereiten.
Cantarella: Meiner bescheidenen Meinung nach finden verlorene Seelen nur Ruhe, wenn ihre Wünsche erfüllt sind. Dann lassen sie die Leute in Frieden.
Cantarella: Das Schicksal hat dich schon hierher geführt, warum hilfst du nicht diesen armen, rastlosen Seelen? Ich helfe dir. Selbstverständlich.
Rover:
Cantarella: Ah, die vertraute Verwirrung von Anfängern. Aber fürchte dich nicht, ich werde dich durch diese unvergessliche Nacht führen. Schritt für Schritt.
Cantarella: Psst, kein Grund, voreilige Schlüsse zu ziehen. Wer weiß, vielleicht tust du mir ja damit einen Gefallen.
Cantarella: Jede Nacht des Gedenkens hat ein eigenes Thema. Und dieses Jahr ist es „Geistermädchen“.
Cantarella: Stell es dir vor: Ein unschuldiges Mädchen, verloren auf dunkler See, von Angst erfüllt treibt ihre Seele davon, während ihr Körper tiefer in den Abgrund sinkt. Verzweiflung überwältigt sie nach und nach und bleibt letztendlich nur ein monströses Phantom.
Cantarella: Eine aufregende Geschichte, findest du nicht? Als würde man ein halbgares Lammkotelett serviert mit Austern genießen. Ein sanfter Schnitt und der scharlachrote Saft tritt aus und verleiht dem herausragenden Gericht den perfekten Geschmack.
Rover:
Cantarella: Hm … Also haben wir ähnliche Geschmäcker. Wie wunderbar.
Cantarella: Ach wirklich? Dann siehe es als einfachen „Appetithappen“ an.
Cantarella: Oh, ist das etwa zu viel für ein unschuldiges Lämmchen wie dich? Hehe, verzeih mir. Ich hoffe, das trübt nicht deine Stimmung.
Cantarella: Jetzt zurück zum Thema. In dieser Nacht findest du zwischen den Ständen drei Rätsel, die mit der Geschichte des „Geistermädchens“ verbunden sind. Doch die Stände sind nur schwer zu finden. Gerüchten zufolge sollen ihre Inhaber sogar Dämonen sein ...
Cantarella: Natürlich gibt es aber keine Dämonen in dieser Welt – lediglich verzerrte Frequenzen oder vermummte Männer getrieben von unerfülltem Verlangen.
Cantarella: Das Geschäft mit ihnen bedarf keinem Geld. Stattdessen durchkämmen sie dein Verlangen und entscheiden, was sie für sich beanspruchen.
Cantarella: Ist das nicht bezaubernd? Es ist nichts aufregend daran, einfach mit Geld zu kaufen, wonach dein Herz dürstet.
Cantarella: Und jetzt das „Hauptgericht“ des Abends: Wer alle drei Rätsel löst und das Geheimnis des „Geistermädchens“ lüftet, kann den Gastgeber um ein Elixier bitten.
Cantarella: Ob Stein zu Gold wird, ewige Jugend erlangt oder gar die Toten erweckt werden … Was immer du dir wünschst, dieser Trank lässt es wahr werden.
Rover:
Cantarella: Nun, darf ich dann vorschlagen, dass wir zusammenarbeiten, um die Belohnung zu sichern?
Cantarella: Ich habe es selbst auf das Elixier abgesehen.
Cantarella: Nun, darf ich dann vorschlagen, dass wir zusammenarbeiten, um die Belohnung zu sichern?
Cantarella: Ich habe es selbst auf das Elixier abgesehen.
Cantarella: Solch bewundernswerte Zurückhaltung. Es ist aber noch zu früh, um sich aus dem Spiel zurückzuziehen, denn die Geister sind dir bereits auf der Spur.
Cantarella: Solch bewundernswerte Zurückhaltung. Es ist aber noch zu früh, um sich aus dem Spiel zurückzuziehen, denn die Geister sind dir bereits auf der Spur.
Cantarella: Darf ich also vorschlagen, dass wir zusammenarbeiten, um das Elixier zu gewinnen, das die Toten erweckt? Ich könnte das Elixier selber gebrauchen.
Cantarella: Warum entwirrst du die Lügen dann nicht und lüftest die Wahrheit selbst? Es könnte sehr unterhaltsam sein.
Cantarella: Komm und mach mit bei diesem Spiel. Ich weiß genau, dass du keinen der Hinweise entgehen lässt.
Cantarella: Außerdem gibt es vielleicht auch Orte, die nur du erreichen kannst.
Cantarella: Ich brauche zufällig auch ein bestimmtes Elixier.
Rover:
Cantarella: Nun, dafür ist mehr nötig, als du dir wohl vorstellst: die besten Zutaten, präzise Vorgänge, makellose Techniken und selbstverständlich die richtige Stimmung.
Cantarella: Doch mit dir an meiner Seite wäre auch die Herstellung des aufwändigsten Elixiers eine Freude.
Cantarella: Ich würde das gerne mit dir erforschen, ob nun Elixier oder Gift.
Cantarella: Biete deine Seele an, übergib dein Fleisch. Gib auf, was du hast, ruf die Verlorenen aus ihrem Reich …
Rover: Das klingt unheimlich.
Cantarella: Oh, tut mir leid. Ich wollte dich nicht erschrecken. Es ist ein altes Volkslied über die Nacht des Gedenkens. Die gruselige Melodie soll mit einer seltsamen Frequenz die Aufmerksamkeit der gefräßigen „Dämonen“ erregen.
Cantarella: Ah … ich spüre es jetzt. Das ist er – der erste Stand.
Cantarella geht mit unbeugsamer Zuversicht voran, ihre Schritte schemenhaft wie die eines Geistes. In diesem Moment scheint es, als könnte sie sogar den Dämon beschwören. Du folgst ihr ohne Zögern.
Gehe zum ersten Stand
Mammon: Willkommen. Möchtest du dich nach den hellsten Sternen am Himmel ausstrecken oder die größten Freuden der Welt der Sterblichen genießen?
Mammon: Oder vielleicht … kann nichts je dein endloses Verlangen stillen?
Cantarella: Immer so verspielt, Mammon. Leider ist mein Freund hier nicht von Gier getrieben.
Cantarella: Wir suchen nur das erste Rätsel des „Geistermädchens“, um den Ton für den Abend anzugeben. Denn auch kleinster Fang kann als wundervolle Vorspeise zum großen Festmahl dienen.
Mammon: Verstehe, es gibt aber nichts kostenlos. Wenn ihr es wollt, müsst ihr mir dafür etwas Unterhaltsames geben.
Mammon: Vielleicht einen sprechenden Brotlaib, Öl, das zu Wasser schmilzt, oder … einen Blick in die geheime Vergangenheit der Fisalias.
Rover:
Mammon: Oh, nur für mich? Solch eine Ehre würde ich sehr zu schätzen wissen.
Mammon: Wie großartig! Ich höre die Klänge von Geburt und Verdammnis, von grenzenlosen Gebirgen und Meeren und dem wilden Puls des Lebens!
Mammon: Dies ist die Symphonie des Lebens, jede Note ein Faden im Webstuhl der Zeit und anregender als der Ruf der Sirene!
Mammon: Wie versprochen, hier das erste Rätsel: Das Lied der Sirene.
Mammon: „Vor langer Zeit folgte eine Gruppe junger Mädchen dem Ruf der Sirene aus der Kommune. Sie reisten zur ‚Krone‘ auf dem Berggipfel und zum Wasserfall, der in die Tiefe stürzte.“
Mammon: Abgesehen von diesem Rätsel habe ich, Mammon, ein weiteres Geschenk für deine Darbietung vorbereitet.
Mammon: Nimm bitte diese Spieluhr. Der Staub der Zeit liegt auf ihr, doch kannst du sie vielleicht mit solch einem Lied wieder singen lassen.
Rover: Diese Person erscheint mir sehr exzentrisch …
Cantarella: Das ist verständlich. Die Darbietung eines Lorbeerträgers zu hören, ist eine Ehre – ein Segen für alle in Rinascita.
Cantarella: Selbst diese Spieluhr sollte voller Bewunderung mitsummen …
Cantarella tippt die Spieluhr an, sie funktioniert aber nicht wie gewollt.
Cantarella: Oh, deshalb gehorcht das kleine Ding also nicht … Jemand hat sie verstummen lassen, hat ihr die Stimme genommen.
Mit eleganten, präzisen Fingerbewegungen tüftelt sie am Mechanismus der Spieluhr. Doch weigert sie sich, jeglichen Ton von sich zu geben.
Während Cantarella sie untersucht, bemerkst du die einzigartige Form der Spieluhr.
Rover: Sieht die Spieluhr nicht wie ein großer Apfel aus, wenn man sie von oben anschaut?
Cantarella: Hmm, jetzt, wo du es erwähnst … Tut sie wirklich.
Cantarella: Vielleicht bietet Mammon uns hier einen kleinen Aperitif an.
Cantarella: In Ordnung, ich weiß, wo es jetzt hingeht … Rätsel Nummer zwei wartet auf uns.
Gehe zum zweiten Stand
Beelzbul: Ich weiß, warum ihr hier seid.
Beelzbul: Ohne herausragende Erkenntnis und unvergleichlichen Mut findet ihr nichts als Überreste.
Beelzbul: Wenn euch fehlt, was ich verlange, verschlingt einfach die Reste mit der Asche.
Cantarella: Genügt vielleicht den Fischen, servieren würde ich es aber nicht.
Cantarella: Mein angesehener Freund verdient nichts weniger als die feinsten Gerichte und saftigsten „Äpfel“.
Beelzbul: Nun, dann versucht euch daran. Mögt ihr den saftigsten „Apfel“ finden.
Beelzbul: Nur zu, entscheidet euch. Sehen wir, ob dieser Apfel den gesuchten Preis in sich trägt.
Rover:
Beelzbul: Hm … Warum hast du dich dafür entschieden? War es dein scharfer Verstand oder die Fähigkeit, alles zu durchschauen?
Beelzbul: Kein Grund, zu antworten. Du trägst etwas in dir … Ich kann sehen, dass in deiner Seele eine Flamme brennt, die keine Asche ersticken kann.
Beelzbul: Nehmt das „Glück“, verborgen im saftigsten aller Äpfel. Ihr habt es verdient.
Cantarella wirft dir einen beruhigenden Blick zu, ihre Augen schillern wie Kräuseln auf einem Meer im Mondlicht.
Cantarella: Den hier, bitte.
Beelzbul: Die Gerüchte sind also wahr … nichts entgeht deinem scharfen Blick, Cantarella das Unheil.
Beelzbul: Der Vorgeschmack des „Glücks“ ist erst der Anfang. Erlaubt mir, den Hauptgang zu servieren.
Beelzbul: Hier dann das zweite Rätsel: Der Rote Apfel.
Beelzbul: Die Mädchen stellten sich für ihre Äpfel auf, jeder von ihnen trug strahlendes, glänzendes Rot … doch warum sollten Äpfel in der Tiefsee erscheinen?
Beelzbul: Ob er nun „Glück“ oder „Unglück“ bringt, probiere ihn und erfahre es.
Cantarella: Die Leute von Rinascita nutzen oft Münzwürfe zur Deutung.
Cantarella: Kopfseite verheißt Glück und markiert den Pfad des Heiligen. Zeigt sich jedoch die Zahl, so lauert Unheil – ein Zeichen der Auflehnung gegen die Göttlichkeit.
Die Vorderseite der Münze zeigt eine Puppe mit rotem Hut, auf der Rückseite trägt sie einen blauen Hut. Die Münze ist nicht wirklich rund, ihr Rand ist ungleich und rau.
Cantarella: Sind diese Puppen Segen oder Fluch?
Cantarella: Vielleicht gibt uns das letzte Rätsel einen Hinweis.
Gehe zum dritten Stand
Invidia: Hmm, welche ist die allerschönste dieser Puppen?
Invidia: Diese hat leuchtende Augen, diese hat eine schöne Nase und diese hier hat rote Lippen … Moment, diese hier muss weniger schön sein. Sie darf mich nicht überstrahlen!
Invidia: Uff, so frustrierend. Sie sind alle wunderschön, doch keine erfüllt wirklich meine Standards!
Invidia: Jetzt sagt mir, was denkt ihr? Welche Puppe sticht besonders hervor?
Rover:
Invidia: Der rote Hut des Glücks! Jawohl! Dem Willen der Heiligkeit zu folgen, ist immer weise.
Invidia: Sich dem Willen der Heiligkeit zu widersetzen, ist ein leichtsinniges Glücksspiel mit deinem Leben – ich rate davon ab.
Ohne auf deine Reaktion zu warten, überreicht dir Invidia eine Puppe mit einem roten Hut.
Cantarellas Blick gleicht stürmischer See, ihre Gefühle verschleiert von dichtem Nebel. Einen Moment später wählt sie eine Puppe mit rotem Hut.
Cantarella: Bringt es uns wirklich Glück, dem Willen der Heiligkeit zu gehorchen?
Invidia: Haha, ich schätze deine Ehrlichkeit! Ja, sie sind wirklich alle so ziemlich gleich, nicht wahr?
Invidia: Hier, nimm diese hier.
Invidia wirft dir die Puppe mit dem roten Hut zu.
Du fängst die Puppe, und ihre Züge werden plötzlich scharf und lebensecht. Ihre zarten Brauen und Augen, ihr glänzendes Outfit – sie scheinen zu atmen, als wären sie in einem Augenblick zum Leben erwacht.
Invidia: Wunderbar! Solange du der Heiligkeit folgst, wird dir das Glück hold sein!
Invidia: Jetzt die Nachspeise, ich präsentiere euch Glückskekse.
Invidia: Hier das letzte Rätsel: Der runde Hut.
Invidia: „Ein Mädchen trägt ihre roten Tanzschuhe und ihren scharlachroten Hut, bereit für den letzten Akt ihrer Aufführung.“
Invidia: Jetzt hältst du alle Rätsel in Hand! Ob die Antworten jetzt aufsteigen wie Bläschen im Hexenkessel, nun, das liegt an dir.
Begib dich zur Sitzecke und besprich die Hinweise mit Cantarella
Cantarella: Jetzt haben wir alle Rätsel hier, wie Fische zurückgekehrt ins Meer. Sie haben sich aber in einem Irrgarten aus Seetang verfangen.
Cantarella: Wie würdest du sie aus diesem Irrgarten befreien?
Rover:
Cantarella: Das Lied der Sirene, der Rote Apfel, die Roten Schuhe, der Runde Hut …
Cantarella: Diese drei Geschichten aus Rinascita haben alle ein bitteres Ende.
Cantarella: Doch mit der Hilfe des Lorbeerträgers könnten wir heute Abend ein anderes Ende erleben.
Cantarella: Da alle Geschichten ihre Wurzeln in der echten Welt haben, sollten wir vielleicht einen genaueren Blick auf die drei gesammelten Gegenstände werfen.
Cantarella: Mal sehen … Eine staubige, kaputte Spieluhr, eine „Glücksmünze“, die einem Zahnrad ähnelt und eine Puppe mit rotem Hut.
Cantarella: Mal sehen … Eine staubige, kaputte Spieluhr, eine „Glücksmünze“, die einem Zahnrad ähnelt und eine Puppe mit rotem Hut.
Cantarella: Die sind jetzt alle aus der Produktion genommen. Keine der heutigen Spieluhren nutzt noch diese Art von Zahnrad.
Cantarella: Scheint, als wären diese Kinkerlitzchen Relikte der Vergangenheit.
Rover:
Cantarella: Gut erkannt. Als ich noch ein Mädchen war, habe ich mir die endlosen, stillen Stunden in der Burg damit vertrieben, mit solchen Dingen zu spielen.
Cantarella: Ich habe das Gefühl, ich weiß noch genau, was zu tun ist … Nein, da bin ich mir sicher.
Cantarella platziert die Puppe auf dem Podest der Spieluhr und schiebt die zahnradartige Münze in den Schlitz. Klick – das vergessene Zahnrad nimmt seinen Platz ein. Der Fisch ist dem Irrgarten aus Seetang entkommen.
Cantarella: Wie es scheint, brauchen wir nur die Darbietung des Lorbeerträgers, um diesem alten Relikt neues Leben einzuhauchen.
???: Die Show beginnt.
Die Melodie weckt ein vertrautes Gefühl, sie erinnert dich an diesen Ort –Burg Porto-Veno.
Dies stärkt nur deinen Verdacht: Das „Geistermädchen“ muss mit der Burg der Fisalias in Verbindung stehen.
Plötzlich stört ein stechender Kopfschmerz deine Gedanken, die verzerrten Frequenzen wiegen schwerer. Doch inmitten des Schmerzes, ein Moment der Klarheit – ein Grund, die Burg der Fisalias zu besuchen, keimt auf.
Rover: Uff … was war das …? Mein Kopf … Der Schmerz lässt nicht nach. Ich brauche eine Pause …
Cantarella: Du stehst schon zu lange unter diesem Einfluss, besonders an einem Ort so voll mit Geistern. Ich hätte dich früher warnen sollen.
Cantarella: Du musst dich wirklich ausruhen … und wir sind nicht weit von Thessaleo-Hügel.
Cantarella: Komm in meine Burg. Ich habe Tränke, die helfen können, die Anspannung zu lindern.
Erlebe eine unvergessliche Nacht mit Cantarella.
Cantarella: Hoffentlich fühlst du dich damit besser.
Rover:
Cantarella: Hergestellt wurde dieser Trank aus frisch gemahlenen Rankenfuß-Blättern, gemischt mit Violaca-Saft, Meeres-Okra und Meeresapfel und alles fermentiert in einem Glasfläschchen.
Cantarella: Jede dieser tollen Pflanzen wird hier angebaut, von Hand gepflückt und von mir mit eigener Hand gemahlen.
Cantarella: Wenn die giftigen Zutaten sich mischen, nimmt die Wirkung der Giftstoffe mit der Zeit ab, wie Albträume, die sich zu süßen Träumen wandeln.
Cantarella: Keine Sorge, es ist völlig sicher und einfach vorzüglich. Großer Schluck jetzt, dann ruhe dich aus.
Cantarella: Zwar kann ich noch nicht den „Fluch“ brechen, der auf dir liegt, ich kann ihn aber vorerst zähmen.
Cantarella: Ah … Ah… Entschuldige mich bitte für einen Moment. Es ist Zeit, mich um die Blumen zu kümmern.
Der Trank lindert deine Kopfschmerzen und bringt Klarheit in deinen Geist. Mit neuem Fokus durchsuchst du das Schloss nach weiteren Hinweisen.
Sprich mit dem Mädchen, das sich hinter den Blumensträuchern versteckt
Du findest ein junges Mädchen, das dich versteckt hinter den Blumensträuchern mit großen, ängstlichen Augen anschaut.
Du bemerkst ihren runden, roten Hut. Er weist eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem auf, den die tanzende Puppe in der Spieluhr trägt.
Da du spürst, dass ihre Anwesenheit hier kein Zufall ist, bereitest du dich darauf vor, ihr einige kühne Fragen zu stellen.
Rover:
Das Mädchen ertönt beim Verusch zu sprechen nur ein leises Zischen.
Dann dreht sie sich um, stürmt Richtung Garten und drängt dich, zu folgen.
Folge dem Mädchen
Folge dem Mädchen und untersuche die apfelähnliche Pflanze
Rover:
Das Mädchen schüttelt den Kopf und zeigt dann auf eine purpurne Pflanze. Ihre Form erinnert an einen Apfel, doch wirkt sie eher wie eine seltsame Meereskreatur.
Das Mädchen nickt. Die Pflanze ähnelt einem Apfel, wirkt jedoch eher wie eine seltsame Meereskreatur.
Rover: Apfel … Apfel im Meer … Meeresapfel!
Meeresäpfel sind als giftig bekannt. Dieser Hinweis muss der Schlüssel sein, um das Rätsel des Roten Apfels zu lösen. Bevor du dem Mädchen weitere Fragen stellen kannst, ist sie bereits in andere Seite verschwunden.
Folge dem Mädchen
Folge dem Mädchen und untersuche die quallenähnlichen Pflanzen
Auf dieser Quallenrose, die so groß wie ein Mensch ist, wächst so etwas wie eine pummelige, purpurne Qualle. Dir fällt auf, dass sie dem runden Hut des Mädchens ähnelt.
Rover: Quallenrose … Runder Hut …
Rover: Könnte der runde Hut, den das Mädchen im Rätsel trägt, tatsächlich eine giftige Rosenmeduse sein?
Rover: Wenn das wahr ist, stehen die „Geistermädchen“ tatsächlich mit den Fisalias in Verbindung.
Rover: Ich sollte das jetzt mit Cantarella besprechen.
Das junge Mädchen nickt dir zu und stürmt dann in Richtung einer Ecke des Gartens.
Dann findest du Cantarella, die gerade ihren Tanz im Mondlicht abgeschlossen hat. Oder vielleicht ist es treffender, zu sagen, dass sie ihre eleganten Bewegungen nutzt, um pulsierende Frequenzen zu beruhigen.
Cantarella: Ah, du hast es endlich hierher geschafft. Ich freue mich, dass es dir besser geht. Jetzt können wir endlich ein richtiges Gespräch führen.
Cantarella: Bist du wegen mir so weit gereist oder bist du auf der Suche nach den Geheimnissen, die in der Tiefe schlummern?
Rover:
Cantarella: Oh, ich fühle mich geschmeichelt … Keine Sorge, mit so einer geschätzten Person wie dir auf meiner Burg, gehe ich nirgendwo hin.
Cantarella: Haha, schlauer kleiner Fisch … Hast du es herausgefunden? Die Antwort hat hier darauf gewartet, von dir entdeckt zu werden.
Cantarella: Haha. So gierig … Sei dir sicher, ich möchte, wie versprochen, die Geheimnisse mit dir lüften.
Rover: Welchem Zweck dienen die Meeresäpfel und Quallenrosen im Garten?
Cantarella: Der purpurne Meeresapfel, auch bekannt als „verlockender Schnitter“ ist eine gefährliche Pflanze. Ein einziger Biss kann zu Lähmung, Atemnot oder dem unerträglichen Schmerz eines verbrannten Rachens und zerrissenen Organen führen – letztendlich erwartet das Opfer ein qualvoller Tod.
Cantarella: Was die Quallenrosen angeht, ihre Blüten verwandeln sich in Rosenmedusen. Die Kleinen können ein Nervengift produzieren, das heftige Halluzinationen herbeiruft und in extremen Fällen den Körper verkrampfen und sich in einem brutalen, unkontrollierbaren Tanz des Todes winden lässt.
Cantarella: Diese beiden tödlichen Pflanzen werden seit Generationen mit größter Sorgfalt von der Familie Fisalia gepflegt. Sie gedeihen seit Jahrhunderten in den Gärten der Burg Porto-Veno.
Rover: Also lag ich richtig – der „Rote Apfel“ im zweiten Rätsel bezieht sich auf den Meeresapfel und der „Runde Hut“ des letzten Rätsels auf die Rosenmeduse
Rover: Was das erste Rätsel angeht, das „Lied der Sirene“, die „Krone auf dem Berggipfel“ und der „Wasserfall, der in die Tiefe stürzte“, deuten ganz klar auf diesen Ort hin – eine Burg, die einer Krone ähnelt und auf einer felsigen Klippe steht, an der ein Wasserfall in die Tiefe stürzt.
Rover: Wie es scheint, wurden die Mädchen aus diesem Rätsel in die Burg Porto-Veno gelockt.
Rover: Die seltsamen Frequenzen, die von dieser Spieluhr ausgehen, spiegeln wahrscheinlich die Qualen der „Geistermädchen“ wider, die in der Burg vergiftet und gefoltert wurden.
Rover: Aber warum? Warum würde die Familie Fisalia das tun?
Rover: Ich glaube nicht, dass du solche sinnlose Grausamkeit ausüben oder Gefallen am Leiden anderer finden würdest.
Rover: Es muss einen Grund dafür geben … Ja, eine der Fisalia-Traditionen könnte es erklären. Die Heiligen Prüfungen.
Rover: Ein Ritual, durch das eine Maid von außergewöhnlicher Kraft ernannt werden soll – eine Fisalia, die dem Flüstern des Threnodianers standhalten kann. Ich nehme an, solch extreme Maßnahmen waren für die Prüfungen nötig.
Cantarella: Nun … ich hätte nicht gedacht, dass du das Rätsel so schnell löst. Du erstaunst mich immer wieder.
Cantarella: Die Wahrheit hinter dem Rätsel des „Geistermädchens“ ist nichts als das grausige Geheimnis der Heiligen Prüfungen.
Cantarella: Das Blut und die Tränen, die über die Jahre in diesen Prüfungen vergossen werden, sind in diese Burg gesickert und haben das gebraut, was wir jetzt als Geistermeer bezeichnen.
Cantarella: Dort sind Vergangenheit und Zukunft verwoben und Fisalias uralte Geheimnisse haften an den Rissen wie grotesker Schorf.
Cantarella: Mit dir an meiner Seite würde ich erneut das Trauma durchleben und enthüllen, was unter den Schichten vergessener Zeit liegt.
Cantarella: Und falls … du diesen Schorf auch auf meiner Haut siehst und glaubst, du musst ihn entfernen, vertraue ich dir voll und ganz und lasse es in deinen Händen.
Rover:
Cantarella: Seitdem ich dich zum Heiligtum geführt habe … hast du mich und alles durchschaut, was die Familie Fisalia verbirgt.
Cantarella: Ich war Zeugin, wie du das Chaos des Umgekehrten Turms geläutert und die Ordnung in Himmel und Meer wiederhergestellt hast. Wenn das letzte Urteil über mich dir zufällt … wäre es eine höchste Ehre.
Cantarella: Zweifellos. Erinnerst du dich an mein Versprechen? Ob Elixier oder Gift, ich bin bereit, es mit dir zu erforschen.
Cantarella: Ich, Cantarella Fisalia, schätze jedes meiner Versprechen und schwöre, sie einzuhalten.
Cantarella: Jetzt liegen die Antworten, die wir suchen, in den Tiefen wilder Unterströme … Tauchst du mit mir in die Tiefsee ein?
Rover:
Cantarella: Dann lass uns gemeinsam eintauchen.
Cantarella: Du bist eine Perle aus den Tiefen der See, aber … ich würde nie zulassen, dass solch einem makellosen Juwel etwas zustößt.
Cantarella: Ich wusste, dass du das sagen würdest.
Cantarella: Deine Weisheit, dein Mut, deine Güte … sie leuchten auch in tiefstem Wasser.
Cantarella: Hmm, die seltsame Frequenz in dir stammt tatsächlich aus dem Geistermeer.
Cantarella: Die Nachricht mit der verzerrten Frequenz ist ohne Frage eine Kreation von diesem Sonoro.
Cantarella: Ich weiß nicht, warum sie dich erreicht hat, aber die Antwort ist darin verborgen. Sobald wir die Wahrheit aufgedeckt haben, wird ihr Einfluss auf dich verfliegen.
Cantarella: Sobald wir in das Meer tauchen, bin ich eng an deiner Seite. Keine giftige Kreatur wird dir weh tun.
Cantarella: Denn dich habe ich auserwählt.
Rover:
Cantarella: Ausgezeichnet. Gemeinsam tauchen wir ein in das Geistermeer.
Cantarella: Natürlich. Es ist klug, sich vorzubereiten, bevor du dich in so gefährliche Tiefen begibst.
Cantarella: Ich warte im Garten auf dich, wann immer du bereit bist.
Sprich mit Cantarella und tauche ins Geistermeer ein
Nimm die Laterne
Rover: Ist das noch immer Burg Porto-Veno? Irgendwas stimmt … nicht.
Cantarella: Ja aber nicht ganz. Hier verschwimmen Vergangenheit und Gegenwart.
Cantarella: Die überlaufenden Frequenzen umschließen die gesamte Burg und formen dieses Sonoro – das Geistermeer.
Cantarella: Entfernt erheben sich die Stimmen der Geister aus den Tiefen, wie das leise Platzen einer Blase. Horche genau diesem Flüstern der Vergangenheit.
Cantarella: Füge diese brüchigen Hinweise zusammen, dann erscheinen die Antworten von selbst.
Cantarella: Sei aber vorsichtig. Ein falscher Schritt kann in diesen trüben Tiefen einen Sturz in den endlosen Abgrund bedeuten …
Cantarella: Doch mit nur etwas Licht können wir die Dunkelheit abwehren.
Cantarella: Die Dunkelheit des Meeres mag überwältigend sein und doch konnte ich die letzten Sonnenstrahlen wahren.
Cantarella: Denn die Dunkelheit kann das Licht niemals völlig verschlingen.
Cantarella: Solange es noch flackert, kann es uns den Weg weisen.
Cantarella: Ich, Cantarella Fisalia, verleihe dir hiermit unbeschränkten Zugang zur Burg Porto-Veno.
Cantarella: Lass uns gemeinsam die Vergangenheit und Zukunft erkunden.
Verwende die Laterne, um den Zeitpunkt zu wechseln.
Cantarella: Wir sind jetzt in einem Fragment der „Vergangenheit“ … Gut gemacht.
Cantarella: Die Vergangenheit, die sich aus dem Geistermeer erhebt, ist nicht völlig echt.
Cantarella: Es zeigt nur, was es zeigen will, also müssen wir die verborgene Wahrheit selber lüften.
Besiege die Gegner
Cantarella: Geister, gebunden an die Risse der Zeit, wandern nicht mehr.
Cantarella: Befreie sie bitte mit dem Licht.
Cantarella: Sie sind schon zu lange hier gefangen.
Rover: (Ein Trank, der jeden Wunsch erfüllen kann … Kommt mir bekannt vor.)
Rover: Die Mädchen wurden wohl von solch unmöglichen Versprechen angelockt.
Rover: Cantarella, du warst doch ein Teil dieser Prüfungen, warum verrätst du mir das Geheimnis nicht?
Cantarella: Na, na … Wir sind umgeben von verzerrten Frequenzen. Sie scheinen uns zur Wahrheit der Heiligen Prüfungen zu führen und in dieser Wahrheit liegt der Schlüssel, um das Geheimnis des „Geistermädchens“ zu lösen.
Cantarella: Während der Prüfungen wachte der Abgrund in Stille stets über uns … Ich spüre, dass die Sonoro-Sphäre diesen unheilvollen Blick nachgebildet hat.
Cantarella: Würde ich die ganze Vergangenheit auf einmal enthüllen, könnte das Sonoro instabil werden oder sogar zusammenbrechen und uns ertränken.
Cantarella: Um sicher zu sein, müssen wir aufpassen und leichtsinniges Handeln vermeiden.
Cantarella: Gut, lass uns genau verfolgen, was das Meer uns sagen möchte.
Sammle den ersten Meeresapfel
Sammle den zweiten Meeresapfel
Beseitige die Kontamination
Benutze Fräulein Einsamkeit, um die Kontamination zu beseitigen
Finde das seltsame Buch
Cantarella: Das Buch kommt mir bekannt vor.
Cantarella: Lege es nur zurück in das richtige Regal, wie du es vorher getan hast.
Öffne die geheime Tür des Regals
Cantarella: Gut gemacht. Du enttäuschst mich nie.
Cantarella: Bücher sollen die Antworten auf die meisten Fragen kennen, tun sie das aber wirklich?
Sammle den dritten Meeresapfel
Bring die Meeresäpfel zurück
Stille, Dunkelheit, Schweigen. Scheiterst du, wirst du in der Dunkelheit verloren gehen. Bestehst du, steht dir eine noch tiefere Dunkelheit bevor. Vor dem gnadenlosen Gift gibt es keine Gewinner.
???: Dieser … Schmerz …
???: Ergh …
Cantarella: Süße Träume, Mädchen. Ruht in Frieden.
Besiege die Gegner
Die Antwort bleibt ungelöst, doch aus dem Kräuseln der Vergangenheit erhebt sich eine vertraute Tür.
Cantarella: Versuche es vielleicht mit dreimal klopfen, wie früher die Mädchen. Klopf, klopf, klopf …
Nähere dich der Tür
Rover:
Eine seltsame Empfindung strömt von deinen Fingerknöcheln aus. Nach drei Klopfstößen bemerkst du scharf, dass sich die umgebenden Frequenzen verändert haben.
Hinter der Tür nimmst du den dezenten Duft seewasserdurchtränkter Seiten wahr und hörst das sanfte Rauschen von Quallententakeln, die sich durch die Wellen streifen.
Deine Hand gleitet direkt durch die Tür – sie ist da und doch nicht da. Wie ein Faustschlag, der ins Wasser trifft, wird jede noch so große Kraft von der unendlichen Meeresflut zersetzt.
Wach auf, hier ist kein Wunschbrunnen. Außerdem ist es gefährlich, dem Geistermeer Wünsche entgegenzubringen. Der Abgrund will dich momentan noch nicht verschlingen – er gibt dir deinen Shell-Kredit vollständig zurück.
Cantarella: Die Heiligen Prüfungen sind eine geheiligte Tradition der Familie Fisalia, ein Ritual, das alle Familienmitglieder auffordert, ihre Töchter der Prüfung zu unterziehen.
Cantarella: Doch Geschichten über diese Gefahren haben einige dazu gebracht, junge Mädchen zu suchen, die ihren eigenen ähneln, und sie als Stellvertreter zu verwenden.
Cantarella: Den Eltern dieser Mädchen werden oft große Geldsummen oder süße Versprechungen als Gegenleistung angeboten.
Cantarella: Hinter diesem verzweigten Netz steht der verstorbene Anführer der Fisalias. Für ihn waren die geopferten Fisalia-Töchter, die ersetzt wurden, nichts mehr als „nutzlose Steine“.
Cantarella: Die Stellvertreter hingegen waren für ihn ungeschliffene Edelsteine, die man durch Leid zu bezaubernden Juwelen polieren kann.
Cantarella: Für ihn muss die Maid, unabhängig von ihrem Blut, eine Fisalia sein. Zu diesem Zweck war kein Opfer zu groß.
Cantarella: Um wachsamen Augen zu entkommen, schlossen die Mädchen in Stille ihre Pakte.
Cantarella: „Summe eine besondere Melodie“, „nutze die richtige Farbe“, „klopfe alle zwei Sekunden drei mal schnell an der Tür“ …
Cantarella: Im kalten, unermesslichen Meer hielten sie aneinander fest und suchten Wärme und Trost.
Cantarella: Der kleine Fisch schmiegte sich an, unwissend, wer verschwinden oder was der Morgen bringen könnte.
Cantarella: Gift ist das Fundament der Fisalia-Familie und von der Jugend an lernen alle Fisalia-Kinder es kennen.
Cantarella: Ihm über Jahre hinweg ausgesetzt zu sein, hat unsere Resistenz gestärkt. Zuerst waren es Qualen, doch bald schon konnten nur wenige Gifte uns schaden.
Cantarella: Wir tragen das Gift nicht länger nur in uns … wir werden das Gift selbst.
Beobachte die Rosenmeduse
Cantarella: Hmm … Hier scheint es sicher zu sein. Wir atmen zwischen steigenden Unterströmen durch.
Cantarella: Selbst in den Tiefen des Meeres findet sich ein Ort zum Ausruhen, wie das Auge eines Sturms.
Cantarella: Vielleicht sollten wir den Raum etwas erkunden. Die perfekte Umgebung, um unsere Gedanken zu sammeln oder uns auszuruhen.
Die Quallen treiben anmutig, ihre durchsichtige Form gleitet durch das Wasser. Einige Rosenmedusen bewegen ihre zierlichen Tentakeln und ihre runden Körper ähneln Hüten.
Es deutet hinter dich, und als du dich umdrehst, steht unerwartet eine Tür mitten im Raum.
Verlass das Zimmer
Cantarella: Bevor du die Tür öffnest, hast du dir je eine Szene vorgestellt, in der das Meerwasser herausströmt und alles überflutet …
Cantarella: Das wird vorerst aber nicht passieren. Wir haben das tiefe Wasser noch nicht erreicht.
Cantarella: Sollen wir gehen und schauen, was die Qualle zu sagen hat?
Rover:
Cantarella: Wunderbar. Vergiss nicht, dreimal zu klopfen.
Cantarella: Lass dir Zeit. Dieser Ort fühlt sich an wie eine sanfte Umarmung, die dich ungern verlassen lässt.
Nähere dich der Tür
Rover:
Eine seltsame Empfindung strömt von deinen Fingerknöcheln aus. Nach drei Klopfstößen bemerkst du scharf, dass sich die umgebenden Frequenzen verändert haben.
Deine Hand gleitet direkt durch die Tür – sie ist da und doch nicht da. Wie ein Faustschlag, der ins Wasser trifft, wird jede noch so große Kraft von der unendlichen Meeresflut zersetzt.
Wach auf, hier ist kein Wunschbrunnen. Außerdem ist es gefährlich, dem Geistermeer Wünsche entgegenzubringen. Der Abgrund will dich momentan noch nicht verschlingen – er gibt dir deinen Shell-Kredit vollständig zurück.
(Optional) Überprüfe die Notiz
Ein altes Tagebuch ruht vor dir, seine Seite gefüllt mit Notizen, einst ausgetauscht von den Mädchen.
Niedlichen Symbole und unordentliche Schrift erinnern dich an Erinnerungen ferner Vergangenheit – zu schmerzhaft, um über sie nachzudenken.
(Optional) Beobachte den Meeresapfel
Die scharlachrote Farbe des Meeresapfels ist so grell, sie brennt fast in den Augen.
(Optional) Rede mit Cantarella
Rover:
Cantarella: Jedes der Mädchen hatte einen anderen Hintergrund, eine eigene, individuelle Persönlichkeit und doch die gleiche Beharrlichkeit.
Cantarella: Selbst als das Gift an ihren Körpern nagte, verloren sie nie den Glauben an eine Zukunft in blühender Freiheit.
Cantarella: Kleine Chloe … Hoffentlich konnte sie irgendwo Frieden finden, wo sie keinen Schmerz erleiden muss.
Cantarella: Vergib mir, dass ich dir nicht mehr erzählen kann, solange wir in den Tiefen gefangen sind. Sobald wir diese Gewässer erkundet haben, steigt die Wahrheit an die Oberfläche.
(Optional) Überprüfe das Bilderbuch
Cantarella: Junge Mädchen haben immer große Träume.
Cantarella: Obwohl ihre Körper gefangen sind, tragen ihre Herzen Flügel, mit denen sie frei durch das Reich der Fantasien gleiten.
Cantarella: Sie schreiben diese Ideen auf Papier nieder und jedes Wort zerschmilzt zu Süßigkeiten, die ihr Leid lindern.
Cantarella: Ich erinnere mich noch immer an ein Bücherregal voll mit diesen unberührten, süßen Fantasien.
(Optional) Leg das Bilderbuch wieder ins Regal
Obwohl die Zeit diese Seiten vergilbt hat, tanzen das Lachen und die Freude der Mädchen noch lebhaft über jede Zeile.
Doch sie existieren nun nur noch in jenen zerbrechlichen Papierblättern.
Verwende die Laterne, um den Zeitpunkt zu wechseln.
Cantarella: In Dunkelheit wächst das Unbekannte und aus dem Unbekannten gedeiht die Angst.
Cantarella: An einem Ort wie diesem ist das schwache Licht an deiner Seite der einzige Anker, auf den du dich verlassen kannst.
Cantarella: Lasse dich führen – es weist den Weg durch die Schatten und nimmt dir die Angst.
Cantarella: Aber kann das Glitzern dieser zierlichen Tiere wirklich das ganze Meer erleuchten?
Du bist in diesem großen Raum alleine mit Cantarella. Ihr Blick verweilt auf dir, dunkel und endlos, wie ein bodenloser Abgrund.
Cantarella: Wie es scheint, will das Schicksal, dass wir zusammen gehen, Seite an Seite.
Cantarella: Im Reich der Gifte kann es niemand mit den Rosenmedusen aufnehmen.
Cantarella: Ah … ein vertrauter Duft. Etwas tiefer liegt eine Rosenmeduse auf der Lauer.
Cantarella: Alleine neigen sie zur Vorsicht, dann zucken sie auch bei kleinsten Bewegungen.
Cantarella: Aber keine Sorge. Ich weiß, was zu tun ist.
Suche nach der Rosenmeduse
Die Qualle treibt auf der anderen Seite des Raums mit langsamen, gelassenen Bewegungen, als würde die Deckung durch das Bücherregal ihr Mut verleihen.
Cantarella: Ah, ich kenne dieses Bücherregal gut.
Cantarella: Es scheint heute Ehrgeizig zu sein – hungrig genug, um zwei Bücher zu verschlingen.
Cantarella: Eines mit dem Titel Vergangenheit, das andere Gegenwart.
Gehe weiter
Cantarella: Sind wir Gefangene des unersättlichen Hungers nach Wissen oder der sich ewiglich ausbreitenden Leere?
Cantarella: Ich traue aber deinen Augen. Sie werden die verborgenen Tricks durchschauen.
Besiege die Feinde
Nimm das Buch „Vergangenheit“
Cantarella: Eine leere Hülle … Überreste, zurückgelassen von Vergangenheit.
Cantarella: Nur noch eines wartet – der Schatten geworfen von Gegenwart.
Finde das zweite Buch
Cantarella: Dieses ist nicht wählerisch. Eher ein Zufall geboren aus den Wendungen der Zeit.
Cantarella: Biete ihm ein Buch an, jedes Buch, vielleicht belohnt es deinen Mut.
Öffne die geheime Tür des Regals
Nimm das Buch „Gegenwart“
Cantarella: Jetzt haben wir Vergangenheit und Gegenwart.
Cantarella: Geh voran, klopfe an die Tür, hinter der Zukunft wartet.
Öffne die geheime Tür des Regals
Nähere dich der Meduse
Cantarella: Ah, sie wurden verscheucht … unser tödlicher und doch empfindlicher kleiner Freund.
Cantarella: Wir müssen uns zuerst um diese zwei kümmern.
Besiege die Gegner
Ein sanftes Glitzern verbleibt dort, wo zuvor die Qualle war, als wollte sie dir etwas sagen
Cantarella: Hebenon … Sie war so ein schüchternes Mädchen, ängstlich wie ein Hase.
Cantarella: Sie spähte immer hinter Mandragora hervor, ihr kleines Gesicht halb versteckt.
Cantarella: Sie weinte so oft … Ich erinnere mich an den Tag, als sie mir Tee vergiftet mit Quecksilber brachte. Ihre Hände zitterten so, Tränen flossen in die Tasse in ihrer Hand.
Cantarella: Ein wahrhaftig gutes Mädchen. Ich konnte sie einfach nicht ablehnen.
Cantarella: Hätte ich ihn nicht getrunken, hätte der nahende Abgrund uns beide verschlungen.
Cantarella: Der Tee selbst … nun, er war passabel, auf jeden Fall besser als Meeresapfel – ein leichtes Brennen, ein Hauch des Schwindels und pochende Kopfschmerzen.
Cantarella: Ob ihre Tränen das Gift schwächten oder es die stille Widerstandskraft meines Körpers war, ich erholte mich schnell.
Cantarella: Nur durch das Leid konnten die Mädchen der Prüfungen einen kurzen Moment des Friedens erhaschen.
Cantarella: Vergib mir. Ich sollte nicht in Erinnerungen schwelgen. Denn wirklich wichtig sind die Gegenwart und Zukunft, findest du nicht?
Finde einen Weg nach oben
Gehe weiter
Cantarella: Schau. Da ist er, nur einen Schritt entfernt.
Besiege die Gegner
Cantarella: Heh, es scheint, als ob alle nach der tödlichsten Qualle streben.
Cantarella: Vergangene Obsessionen kennen nur selten Einhalt.
Fang die Meduse
Cantarella: Mandragora war, wie ihr Name, eine strahlende, aber tödliche Blume.
Cantarella: Oh, verstehe mich bitte nicht falsch – „tödlich“ ist für eine Fisalia höchstes Lob.
Cantarella: Sie hielt fest an den Lehren unseres Familienanführers und formte sich selbst mit solcher Sorgfalt, dass ihre Gedanken und ihr eigenes Ich im kalten System der Familie verschwanden.
Cantarella: Ich sah das Gewicht dessen, was sie für diese Prüfung opferte, alles für einen Zweck, der ihrem Opfer kaum würdig war.
Cantarella: Als sie mir das Gebäck getaucht in Essenz der Quallenrose servierte, verschlang ich es ohne Zögern.
Cantarella: Sie war viel stärker als Hebenon und doch erkannte ich hinter ihrem ungetrübten Blick ein Fünkchen des Widerwillens, den Schatten von etwas wie Zärtlichkeit.
Cantarella: Was das Gift angeht, es fühlte sich an … als würde ich in langsamen Wellen ertrinken, mein Körper zuckte unkontrolliert und meine Sicht verschwamm …
Cantarella: Und irgendwo in diesem Nebel sah ich uns verwandelt – Vögel, vielleicht, die sorglos und voller Freude an sonniger Küste tanzten.
Cantarella: Doch dann erwachte ich … Keine sonnige Küste in Sicht, stattdessen lag ich hier, wie immer, im kalten Abgrund.
Bring die Meduse zurück
Cantarella: Diese Kleine scheint bereit für ein „Duell“ zu sein, sie will dir mit Gift das Leben nehmen. Ich verabscheue aber unnötige Kämpfe … Gib sie mir.
Cantarella: Ja, lege sie einfach sanft hier ab.
Rover:
Cantarella: Keine Sorge, Liebes. Ich habe schon längst Frieden mit Giften geschlossen.
Cantarella: Diese Qualle, ein Überbleibsel der Vergangenheit, kann mir nicht schaden.
Cantarella: Du hast so ein gutes Herz, Rover … Immer bereit, Bürden zu übernehmen, obwohl auch deine eigenen auf dir lasten.
Cantarella: Einige Bürden gehören nur denen, die ihre Stürme bereits überwunden haben. Lass mich bitte diese tragen.
Cantarella: Siehst du? Alles in Ordnung.
Cantarella: Komm jetzt. Es gibt noch mehr zu entdecken.
Cantarella: Quallen haben keine Stimme – sie treiben einfach mit den Gezeiten im Bestreben, die Dunkelheit mit ihrem schwachen Leuchten zu vertreiben.
Cantarella: Und doch ist vor uns ein kleiner Lichtschimmer, der dem Griff der Vergangenheit entkommt, um uns zu erreichen.
Nähere dich der Tür
Rover:
Die Kakophonien hinter der Tür sind wie hohe Wellen, die gleich herausbrechen werden.
Ja, es ist das dritte, nein, vielleicht das vierte Mal, dass es erscheint. Oder eher, es regeneriert sich einfach immer wieder. Vielleicht erkennt die Tür dich auch, schnappt zu und zieht dich hinein.
Der Abgrund jedoch wird niemals müde von dir. Da du im tiefen Meer keinen Ausweg findest, bleibt dir nur, ihm ins Gesicht zu blicken. Die Tür öffnet sich weit und zieht dich in die Wellen.
Beobachte die Puppe
Cantarella: Ah, etwas scheint sich verändert zu haben … Ich rieche die Gefahr …
Cantarella: Lass uns genau hinschauen und sehen, welche neue Präsenz auf uns wartet.
Eine Puppe mit rotem Hut ist plötzlich auf dem Tisch erschienen und weckt deine Aufmerksamkeit.
Wie du dich erinnerst, hat sie jemand als Zeichen des Glücks bezeichnet.
„Solange du der Heiligkeit folgst, wird dir das Glück hold sein!“
Aber … ist das wirklich wahr?
Während du in Gedanken verloren bist, erscheint die Tür still hinter dir.
Mach dich bereit, bevor du gehst
Cantarella: Die Luft hängt schwer hinter ihr – eine Mischung aus dem Flüstern der Tiefe, getrockneten Tränen und dem Geruch alten Bluts.
Cantarella: Dahinter wartet tiefstes Wasser.
Cantarella: Bist du bereit, dich den erbarmungslosen Fluten zu stellen? Vor uns liegt ein Ort jenseits des Lichts, wie ein Nachthimmel ohne Sterne, der alles verschlingen will.
Rover:
Cantarella: Es ist ein dunkler, trüber Ort. Bleibe bitte bei mir.
Cantarella: Hmm, wir müssen gut vorbereitet sein, bevor wir in die Tiefen eintauchen … in Körper und Geist.
Nähere dich der Tür
Rover:
Die Kakophonien hinter der Tür sind wie hohe Wellen, die gleich herausbrechen werden.
Ja, es ist das dritte, nein, vielleicht das vierte Mal, dass es erscheint. Oder eher, es regeneriert sich einfach immer wieder. Vielleicht erkennt die Tür dich auch, schnappt zu und zieht dich hinein.
Der Abgrund jedoch wird niemals müde von dir. Da du im tiefen Meer keinen Ausweg findest, bleibt dir nur, ihm ins Gesicht zu blicken. Die Tür öffnet sich weit und zieht dich in die Wellen.
(Optional) Beobachte die Rosenmeduse
In der Nähe treibt die Rosenmeduse vor sich hin, ihre langen Tentakeln weben Fäden aus Glück und Unglück.
(Optional) Überprüfe die Notiz
Ein altes Tagebuch, Notizen, getauscht zwischen jungen Mädchen.
Die winzigen, liebenswerten Symbole und unordentlichen Kritzeleien erinnern dich wieder an die brutale, erbarmungslose Prüfung.
(Optional) Beobachte den Meeresapfel
Meeresäpfel blühen in wilden Gruppen. Unter schimmerndem Wasser erscheint ihre rote Farbe fast blendend hell.
(Optional) Rede mit Cantarella
Rover:
Cantarella: Hebenon war zerbrechlich, leichte Beute für das Flüstern des Threnodianers.
Cantarella: Sie war nie für die Rolle der Maid geeignet. Gewählt zu werden, wäre keine Ehre gewesen.
Cantarella: Es war also gut, dass sie nicht gewählt wurde. Sie und Mandragora verschwanden beide während der Prüfung und niemand wusste, wohin.
Cantarella: Als hätte sie jemand unter der Nase des Anführers still und heimlich weggeführt.
Cantarella: Ah, Mandragora. Sie war so … unbeugsam, so von Regeln besessen, selbst wenn ihre Einhaltung unmöglich war.
Cantarella: Ich wünschte, sie hätte gesehen, dass es mehr in dieser Welt gibt als sturen Gehorsam. Viele Dinge von größerem Wert.
Cantarella: Sie und Hebenon verschwanden beide während der Prüfung und niemand wusste, wohin.
Cantarella: Als hätte sie jemand unter der Nase des Anführers still und heimlich weggeführt.
Cantarella: Warum? Ich stehe in gutem Zustand vor dir.
Cantarella: Tränen würden mir keine Gnade gewähren und ich hatte nie vor, blind Regeln zu befolgen, die nie Güte zeigen würden.
Cantarella: Ich habe meinen Platz auf eigene Art gewählt. Deshalb stehe ich hier und kann dies mit dir teilen.
(Optional) Beseitige die Kontamination
(Optional) Überprüfe das Bilderbuch
Cantarella: Die Wellen brechen herein, sie wollen jeden Funken löschen, den sie finden.
Cantarella: Gift und Flüstern krochen herein, keine Flügel sollten bleiben.
Cantarella: Süße Träume vergessen, fest verschlossen … sie verdorrten zu nichts als stillen, vergänglichen Tränen.
(Optional) Leg das Bilderbuch wieder ins Regal
Besiege die Gegner
Du spürst die unheilvolle Präsenz, die vom Bücherregal ausgeht.
Im nächsten Moment nimmt sie vor dir Form an.
Etwas fällt aus den schwindenden chaotischen Frequenzen. Seine Form ist verzerrt, wie ein Fleischklumpen, der aus dem Abgrund gerissen wurde. Es ist ein Buch.
Die Verzweiflung der Mädchen sickert aus den Seiten des Buches und windet sich um dein Herz.
Du schließt das Buch mit beklemmendem Gefühl in der Brust und beruhigst dich mit einem tiefen Atemzug.
Sprich mit der Puppentanzerin
Das leblos wirkende Gesicht der Puppe starrt dich an, und ein prickelndes Unbehagen kriecht deinen Rücken hinauf.
Tanzpuppe A: Letzte Aufführung. Beginnt bald. Hut, unpassend
Tanzpuppe A: Hilf mir. Bring mir Runden Hut.
Rover:
Die Puppe bleibt still, ohne jegliche Reaktion.
Die Puppe zögert einen Moment und senkt dann still den Kopf.
Die Puppe reagiert mit Stille auf deine Großzügigkeit.
Die Puppe reagiert mit Stille auf deine Stichelei.
Cantarella: Äh ...
Rover:
Cantarella: Nein, es … machen sich nur alte Erinnerungen breit. Keine Sorge. Mir geht es gut.
Cantarella: Als ich diesen Ort betrat, wusste ich, dass mich bestimmte Erinnerungen aufsuchen würden, auch wenn ich es nicht will.
Cantarella: Ich war wohl doch nicht stark genug.
Suche nach dem Hut
Besiege die Feinde
Cantarella: Hier sind Vergangenheit und Zukunft, Traum und Realität eng verwickelt, unzertrennlich verbunden.
Cantarella: Vielleicht halten die chaotischen Frequenzen an diesem Ort das Licht gefangen.
Cantarella: Lass es uns erneut versuchen, sorgsam. Geduld und Ermutigung helfen immer.
Suche nach dem Hut
Ein seltsames Plakat kündigt „die letzte Aufführung“ an. Die beiden Puppen darauf kommen dir unglaublich vertraut vor.
Cantarella: Wir haben den hinteren Bereich komplett durchkämmt, jede dunkle Ecke.
Cantarella: Der Runde Hut scheint nicht hier zu sein.
Hole die Puppe ein
Besiege die Gegner
Hole die Puppe ein
???: Endlich, die letzte Aufführung.
???: Tanze! Und kämpfe!
???: Bald erscheint die Krone der Maid …
???: Und ruht auf einem eurer Köpfe.
Finde die richtige Puppe
Tanzpuppe C: Runder Hut … für dich.
Tanzpuppe C: Nimm ihn.
Die Puppe wirft dir ohne Erklärung einen Runden Hut zu.
Die samtige Oberfläche glänzt leuchtend Rot, als ob in die Tränen eines Mädchens getaucht und formt eine feine Schicht – süß und bitter, wie die weingetränkte Kirsche auf dem dick glasierten Kuchen.
Liefer den runden Hut
Tanzpuppe A: Runder Hut. Danke.
Tanzpuppe A: Seltsam … aber danke.
Tanzpuppe A: Die letzte Aufführung beginnt jetzt.
Tanzpuppe A: Los. Nach vorne. Näher … klar … beruhigt.
Die Puppe scheint dich mit gebrochenen Worten aufzufordern, dich der Bühne zu nähern. Aber „sicher“ … Wer soll beruhigt sein? Du? Oder die Puppe? Die Antwort könnte vor uns liegen, sobald die Aufführung beginnt.
Geh zur Bühne
Tanzpuppe ???: Showtime. Ich brauche Licht.
Das Gesicht der Puppe ist ausdruckslos, doch ihr Blick verharrt ganz klar auf der Lampe in deiner Hand.
Tanzpuppe ???: Anschalten. Lampe.
Verwende die Lampe
Cantarella: Die Frequenzen … sind zu chaotisch …
Cantarella: Keine Sorge. Wir versuchen es erneut.
Geh zur Bühne
Cantarella: *Schweres Atmen*
Rover: Du musst Annis sein.
Rover: Und außerdem Mädchen A, die nicht sprechen konnte, mir aber die Nachricht geschickt hat.
Rover: Ich soll sie finden, richtig?
Lauf auf sie zu
???: Wir müssen aufpassen! Sie könnten Asse im Ärmel haben, die wir uns gar nicht vorstellen können!
???: Wie kann sie es wagen, nach allem, was sie getan hat, in der Stadt aufzutauchen!
???: Werden die verlorenen Seelen wirklich heimkehren?
???: Dieser … Schmerz …
???: Ergh …
Lauf ohne zu zögern zu ihr.
???: Wir müssen aufpassen! Sie könnten Asse im Ärmel haben, die wir uns gar nicht vorstellen können!
???: Ergh …
???: Dieser … Schmerz …
???: Wie kann sie es wagen, nach allem, was sie getan hat, in der Kommune aufzutauchen!
???: Werden die verlorenen Seelen wirklich heimkehren?
Dein Vertrauen hat das Herz der Meduse geöffnet.
Rover: Die Cantarella, die ich kenne, ist unverwüstlich.
Rover: Sie wird sich nie geschlagen geben, egal, wie sehr das boshafte Flüstern sie bedrängt.
Rover: Und mich werdet ihr auch nicht los.
???: Aber kann das Glitzern dieser zierlichen Tiere wirklich das ganze Meer erleuchten?
???: Ja, lege sie einfach sanft hier ab.
???: Ich, Cantarella Fisalia, schätze jedes meiner Versprechen und schwöre, sie einzuhalten.
???: Außerdem gibt es vielleicht auch Orte, die nur du erreichen kannst.
???: Gehe weiter
Cantarella: Jetzt! Befreie ihn vom Flüstern des Threnodianers.
Befreie die Obsession des letzten Anführers der Fisalia
???: All diese Jahre der Lügen und Pläne, was haben sie dir gebracht?
???: Einen befleckten Ruf? Du hättest es hinter dir lassen können, Cantarella.
???: Ich erinnere mich an deine Kindheit – die jüngste der Fisalias, vernachlässigter als die anderen. Du warst immer bei deinem Kessel, hast nur gelächelt, wenn ein Vogel am Fenster vorbeiflog.
???: Du hasst diesen Ort, nicht wahr? Doch das Blut in deinen Adern – es bindet dich, hält dich gefangen in diesem endlosen Albtraum.
???: Du verabscheust unsere Regeln, doch sind sie bereits Teil deines Wesens geworden.
???: Sag mir, hast du daran gedacht, zu gehen? Lasse diese erdrückende Bürde hinter dir, dann bist du frei wie die Luft. Frei, das Leben deiner Wünsche zu führen.
Cantarella: Mein werter Herr, ich habe dir bereits die süßesten Träume beschert. Warum klammerst du dich noch immer an irdische Lasten?
Cantarella: Du hast mit zufriedenem Blick verfolgt, wie ich über die Gefallenen kletterte, wie ich zu Ruhm aufstieg und die Dornenkrone trug … Reicht dir das nicht aus?
Obsession des letzten Anführers der Fisalia: Illusionen sind Gift nicht gewachsen, Cantarella. Die Blasen der Unwahrheit platzen und nun sind wir hier – am Ende von allem.
Cantarella: Nun, weißt du, Illusionen können auch wahre Schönheit zeigen.
Cantarella: Deine Obsession, verdorben vom Flüstern, wirft einen Schatten über die Burg … Eine Flut des Wahns, die in dieser Welt nicht existieren darf.
Cantarella: Ich spüre den Schmerz, den dir dieses Flüstern bereitet hat. Erlaube mir erneut … dich davon zu befreien!
Cantarella: Der Abgrund mag in Schatten getaucht sein, doch auch dunkelste Finsternis ist dem Licht nicht gewachsen.
Cantarella: Dein Vertrauen stärkt die Lampe. Ihr Licht wird heller.
Cantarella: Das Flüstern ist noch nicht ganz verstummt. Achtung. Die verdorbene Obsession kehrt zum Schatten zurück.
Cantarella: Mein Herr, ich bot dir die süßesten aller Träume an und habe nach deinem Verschwinden dein Vermächtnis behütet.
Cantarella: Ich habe den wahren Glauben der Fisalias einer würdigen Person überlassen und die Täuschungen des Threnodianers im Umgekehrten Turm sind offengelegt.
Cantarella: Das Flüstern wird uns nicht länger verfolgen. Unsere Kinder sind befreit von der grausamen Bürde dieser Prüfungen.
Cantarella: Jetzt wirst du ebenfalls vom Flüstern des Threnodianers befreit.
Rover:
Cantarella: Heh, dir entgeht auch gar nichts, nicht wahr?
Chloe: Wir sind hier, putzmunter!
Chloe: In diesem höllischen Duell beschützte Cantarella uns mit Illusionen.
Chloe: Cantarella schützte uns, sobald sie die Kontrolle über die Familie erlangte. In den Tiefen der Burg waren wir sicher.
Chloe: Die Mitglieder des Ordens waren neugierig, sie wollten die Wahrheit herausfinden … Diesen Ort leichtsinnig hinter uns zu lassen, hätte uns nur in Gefahr gebracht.
Chloe: Aber … ich vermisse mein Zuhause sehr, mehr, als ich ausdrücken kann.
Chloe: Zum Glück hält Cantarella jedes Jahr die Nacht des Gedenkens ab. Mit unseren Masken können wir unerkannt in die Gemeinde zurückkehren, wenn auch nur für kurze Zeit.
Chloe: Es ist einfach schön, zu sehen, dass Jojo gesund und munter ist.
Cantarella: Meine Lieben, von dieser Nacht an dürft ihr frei zu euren Familien zurückkehren.
Cantarella: Dieser Herr hier hat die Rätsel gelöst. Gemeinsam werden er und ich „dieses Elixier der Wiedergeburt“ herstellen.
Rover:
Cantarella: Weil die Lügen des Threnodianers aufgedeckt wurden, haben sich die Frequenzen und Situationen in der Außenwelt verändert.
Cantarella: Dank dir hat der Orden jetzt mit eigenen Problemen zu schaffen. Er kann den Fisalias keine weitere Aufmerksamkeit schenken.
Cantarella: Die Burg war besonders stark vom Flüstern des Threnodianers betroffen – hier war der ehemalige Anführer gefangen, wo unschuldige Mädchen den Prüfungen zum Opfer fielen … Mit dem Niedergang des Threnodianers brachen all diese Frequenzen auf einmal hervor.
Cantarella: Alte Angst, Schmerz, Abneigung und Unterdrückung – all das, was das Flüstern verdrängt hatte, wurde entfesselt und schuf einen neuen Käfig.
Cantarella: Die Fesseln des Geistes waren schwerer als die der wahren Welt. Doch dank dir konnten wir diese Fesseln gemeinsam zerstören.
Cantarella: Da wusste ich … es ist Zeit, dass die Mädchen endlich heimkehren.
Cantarella: Ich wollte dich da nie hineinziehen. Ich wollte die Last alleine tragen. Deshalb wählte ich als Gastgeberin dieses Jahr „Geistermädchen“ als Thema der Nacht des Gedenkens und nahm selbst Teil.
Cantarella: Mein Plan war es, das Geistermeer zu überwinden, zu behaupten, ich hätte die Rätsel gelöst und das Elixier der Wiedergeburt gewonnen, um mit ihm dann die Mädchen nach Hause zu schicken, wenn bei Mitternacht der Tanz der Toten beginnt.
Rover:
Cantarella: Vielleicht ist deine Ankunft kein Zufall, sondern vorbestimmt.
Cantarella: Der Brief kam nicht von mir. Ich glaube, ich weiß aber, wer dich an meine Seite gerufen hat.
Cantarella: Sie hatte nie vor, dich mit diesen unnatürlichen Frequenzen zu verletzen, war aber schon so lange im verdorbenen Sonoro … Lange genug, um fast eins mit seinen Frequenzen zu werden.
Cantarella: Als ich den Brief sah und an dir etwas Ungewöhnliches spürte, war mir klar, dass du die Angelegenheit nicht ignorieren kannst – die überlaufenden Frequenzen des Geistermeers nahmen auf dein besonderes Wesen Einfluss.
Cantarella: Wenn ich zurückblicke, hat mich meine Arroganz geblendet … Ach, verzeih mir, dass ich dir diese schwache Seite von mir zeige.
Cantarella: Die Strömungen hier sind tief, der verworrene Seetang überall. Selbst ich kann mich verfangen.
Cantarella: Aber du … Du hast geholfen, diese Knoten zu lösen und hast dich an meiner Seite den Fluten gestellt.
Cantarella: Dank dir konnte ich das Elixier viel einfacher herstellen. Deshalb sagte ich, dass gute Braumeister für den Prozess wichtiger sind als die Zutaten.
Cantarella: Akzeptiere bitte meinen innigsten Dank. Danke, dass du hier warst und an meiner Seite geblieben bist.
Chloe: Cantarella, du musst die Last nicht mehr alleine tragen! Jetzt kannst du dich wirklich auf jemanden verlassen.
Cantarella: Hehe, du hast recht. Um eine Sache möchte ich dich noch bitten, Rover. Kannst du das Elixier nehmen und an meiner Stelle die Mädchen nach Hause bringen?
Cantarella: Die Fisalias genießen keinen guten Ruf und einige der Bewohner würden meine Anwesenheit ablehnen. Ich will die Situation nicht schwieriger machen.
Cantarella: Du, der Lorbeerträger, hast aber die Lügen aufgedeckt und das Unmögliche möglich gemacht. Das können sie nicht ignorieren. Wenn du das erledigst, werden die Leute überzeugt sein.
Cantarella: Außerdem, wenn der Orden später diese „wundersame Wiedergeburt“ untersuchen will, wird dein Status und deine Fähigkeiten sie abhalten.
Cantarella: Nun, abgesehen davon haben deine Bemühungen das Elixier möglich gemacht. Ich kenne keine passendere Person für diese Aufgabe.
Rover:
Cantarella: Danke dir. Die gesamte Familie Fisalia und ich werden dir helfen, so gut wir können.
Cantarella: Nun, was meinen Namen angeht … Nichts als eine kleine Blase, die jederzeit platzen kann. Er ist mir nicht wichtig. Vielleicht ist es gar nichts schlecht, wenn die Leute den Fisalias weiter misstrauen.
Cantarella: Denn wir sind eine große Familie mit tief verwurzelten Problemen. Veränderung braucht Zeit.
Cantarella: Mädchen, sammelt eure Sachen. Der Lorbeerträger und ich bringen euch nach Hause.
Sprich mit Cantarella und tauche ins Geistermeer ein
Cantarella: Nun, machen wir uns auf den Weg?
Rover:
Cantarella: Ausgezeichnet. Gemeinsam tauchen wir ein in das Geistermeer.
Cantarella: Lass dir Zeit. Ich verbringe hier gerne noch etwas mehr Zeit mit meinen Violacas.
Kehre zur Burghalle zurück und verabschiede dich von den Mädchen.
Starte die Herausforderung
Verlasse den „Phasenaufstieg“
Chloe: Danke, Cantarella, für alles, was du die Jahre über für uns getan hast.
Chloe: Aber wenn wir gehen, wirst du hier ganz allein sein …
Chloe: Es ist nicht fair, dass du so eine große Last tragen musst.
Chloe: Ich erinnere mich noch, was du mir damals während der Prüfungen gesagt hast. Dass du diesen Ort hinter dir lassen willst, an einen Ort gehen willst, wo dich niemand kennt, um frei zu leben …
Chloe: Jetzt bleibst du aber in dieser kalten Burg, trägst die Last allein …
Cantarella: Solange ich die Anführerin der Fisalias bin, bleiben die Geschehnisse begraben. Keine Prüfungen mehr, keine unschuldigen Leben gefangen in diesem Netz.
Cantarella: Meine Freiheit gegen ihre – ein fairer Tausch, findest du nicht?
Cantarella: Zeit, zu gehen, meine Lieben.
Rover: In dieser Nacht wurden alle Rätsel gelöst. Seht das Elixier, das verlorene Seelen zurückbringt.
Cantarella: Eine unvergessliche Nacht.
Die Nacht des Gedenkens fand ein perfektes Ende und in der Stadt kehrt wieder die übliche Ruhe ein. Die Windmühle dreht sich knarrend, Blätter wehen in nächtlicher Brise. Als wäre nichts geschehen, als wären all diese Geschehnisse ein flüchtiger Traum in den Tiefen der Nacht. Doch es war alles echt, denn Cantarella steht neben dir.
Abby: *Gähnen* Das war ein langes Nickerchen.
Abby: *Schnüff* Hmm, der seltsame Geruch ist verschwunden! Du riechst wieder gut!
Abby: Oh! Ich hatte einen tollen Traum! Ich habe mit diesen niedlichen Echos getanzt! Hehe!
Abby: Ups, äh … störe ich gerade etwa?
Rover:
Abby: Na gut … Dann mache ich noch ein Nickerchen.
Cantarella: Hehe … Jetzt ist wohl wieder alles normal. Wie schön.
Cantarella: Es ist spät … Möchtest du auf meine Burg kommen und dich ausruhen?
Rover:
Cantarellas Lippen formen ein sanftes Lächeln, ihre Augen, still wie die Tiefen des Meeres, zeigen einen Hauch der Wärme.
Sie weiß, dass du stärker bist als sie, aber ihr Instinkt, sich um dich zu sorgen, ist für sie so natürlich wie das Atmen.
Cantarella: Mir wäre es eine Freude, mein Lieber.
Cantarella: Wenn du hier bist, erscheint die Burg … wärmer. Vielleicht hat deine Anwesenheit die Kälte dieses Orts vertrieben.
Rover:
Cantarella: Die Bestimmung unserer Familie war immer klar – sich dem spirituellen Einfluss des Threnodianers zu widersetzen und am Glauben an das Hütende festzuhalten.
Cantarella: Die grausamen Prüfungen wurden entworfen, um eine Maid mit unbeugsamem Willen zu finden, die dem Flüstern des Threnodianers widerstehen und ihren Blick auf das wahre Licht richten kann.
Cantarella: Doch für dieses „noble Vorhaben“ wurden unschuldigen Leben geopfert, ohne es zu hinterfragen.
Cantarella: Ich akzeptiere keine sogenannten „nötigen Opfer“, solche, die im Namen der Pflicht den Willen anderer niedertrampeln. So werden nur die Schwachen missbraucht.
Cantarella: Feuerholz weiß, dass es die Flammen schüren muss, doch sollte man es nie achtlos verbrennen. Wir müssen uns an diese Leben erinnern, sie dürfen nicht wie Asche im Wind verwehen.
Cantarella: Immerhin sind wir kein Feuerholz.
Rover:
Cantarella: Ja. Als ich das Schwert der Heiligkeit ergriff, spürte ich eine Präsenz – jemand weitaus Fähigeres, jemand Passenderes. Eine neue Möglichkeit eröffnete sich.
Cantarella: Ich bat das Hütende, meine Kraft der Zweiten Erweckung auf sie zu übertragen.
Cantarella: Das Hütende trug die Kraft der Trennung, doch stimmte stattdessen meinem Vorschlag zu und so vereinten wir unsere Kräfte. So stellte sie sich dem Threnodianer.
Cantarella: In diesem Moment triumphierten wir, doch der Threnodianer stellte sich als hartnäckiger heraus, als erwartet.
Cantarella: Um den brutalen Heiligen Prüfungen Einhalt zu gebieten und diesen letzten Sieg zu sichern, wurde ich die Anführerin der Familie und nutzte alle Ressourcen, um unser Ziel zu erreichen.
Cantarella: Ich gab vor, auf der Seite des Ordens zu stehen, um den Threnodianer zu überraschen und suchte währenddessen einen Weg, das Hütende zu befreien und den Threnodieaner ein für alle Mal zu besiegen.
Cantarella: Und dann … fand ich dich.
Rover:
Cantarella: Hehe … Ich beobachte dich seit deiner Ankunft in Rinascita.
Cantarella: Ich würde sagen, ich kenne dich jetzt in- und auswendig.
Cantarella: Wie du deinen Weg wähltest, wählte ich meinen. Ich führe es zu Ende, um jeden Preis.
Cantarella: Außerdem ist meine Mühsal kaum der Rede wert, verglichen mit dem, was du durchgemacht hast.
Cantarella: Du hast den Threnodianer im Umgekehrten Turm besiegt, die Leute von Rinascita gerettet und diese jungen Mädchen befreit … und mich auch.
Cantarella: Die Mädchen sind wieder zu Hause und die Burg ist endlich vom Flüstern des Threnodianers befreit.
Cantarella: Und mit den Zugeständnissen des Ordens schwinden die Schatten über Rinascita. Wir leben erneut in Frieden.
Cantarella: Dank dir haben die Zeiten des Schmerzes und der Opfer ein Ende. Ein ruhiges Leben … Du hast dieses Wunder ermöglicht.
Cantarella: Als Anführerin der Fisalias muss ich dich angemessen für deine Bemühungen belohnen.
Cantarella: Vielleicht ein Elixier ewiger Jugend? Nun, angesichts der Kraft deiner Erweckung besitzt du sie vielleicht schon.
Cantarella: Dann also ein Elixier, das Stein zu Gold verwandelt.
Cantarella: Ich, Cantarella Fisalia, gebe dir hiermit das gesamte Vermächtnis der Familie – jedes Elixier und jedes Geheimnis.
Rover:
Cantarella: Hehe … Die Fisalias machen nur gewinnbringende Geschäfte. Es ist mein Privileg, dir all das zu überreichen.
Cantarella: Hehe, das ist jetzt „unser“ Zuhause.
Cantarella: Es war ein langer Tag. Du hast dir einen süßen, ruhigen Schlaf verdient.
Cantarella: Hier, ich habe ein besonderes Elixier aus Albiziablumen gebraut – der sanfte, bleibende Duft wird von der Realität in deine Träume getragen.
Cantarella: Jetzt schließe deine Augen … und ruhe. Gute Nacht.