Flammen in der Dunkelheit
Du bist Zeuge eines Verbrechens um Mitternacht. Zu deiner Überraschung erscheint eine vertraute Gestalt am Tatort ...
Nimm die Gondel und genieße einen entspannenden Tag in Ragunna.
Du steigst in die Gondel ein und genießt einen angenehmen Tag in Ragunna.
Als die Nacht über die Stadt fällt, steigst du aus der Gondel und bemerkst zwei verdächtige Gestalten in der Nähe ...
Untersuche die Verdächtigen vor dem Haus
Verdächtiger Mann: Was dauert da so lange?
Verdächtiger Mann: Wenn wir ohne die Waren aufkreuzen, reißt die Chefin uns den Kopf ab!
Rover:
Verdächtiger Mann: Pff … Halt dich besser aus unseren Angelegenheiten raus. Wir gehören zur Schwarzen Gasse.
Vorsichtiger Mann: Idiot! Seine Haltung lässt auf einen erfahrenen Kämpfer schließen. Wir müssen weg hier!
Rover:
??: Entschuldigung, ich … ich brauche deine Hilfe.
Vertraute Stimme: Hey, warum habt ihr beiden denn solche Angst?
??: Hä?!
In der Ferne hallen panische Geräusche wider, und das Gefühl, beobachtet zu werden, verschwindet.
Rover:
Zani: Rover?
Zani: Weißt du, was die beiden vorhatten?
Zani: Sie faselten etwas von „Geiseln“ und „Finten“, und dann gingen sie auf mich los.
Rover:
Zani: Und sie sind einfach weggerannt, nachdem sie dich kurz gesehen haben, hm? Klingt plausibel.
Zani: Also Diebe? Ich kann mir schon vorstellen, warum sie so abgehauen sind.
Rover:
Rover:
Zani: Habe ich. Aber dieser Name … er ist doch schon …
Ernsthafter Akolyth: Ihr da! Was geht hier vor?
Zani: Das sind nur zwei Diebe. Ich habe mich um sie gekümmert. Ich wollte sie gerade selbst der Disziplinarkammer übergeben.
Ernsthafter Akolyth: Und was ist mit ihm?
Zani: Er wurde genau wie ihr vom Lärm der Rauferei hergelockt.
Zani: Ich kenne die Regeln. Ich komme mit, erstatte Bericht und dann ist die Sache erledigt.
Zani: Lass mich das regeln. Du möchtest dich ihren Fragen doch wohl lieber nicht stellen, hm?
Rover:
Rover:
Zani: Es war also noch jemand hier …
Ernsthafter Akolyth: Dann kommst du also mit mir zur Kammer.
Zani: Das könnte komplizierter sein, als es den Anschein hat. Wartest du auf mich?
Zani: Es dauert nicht lange.
Suche nach der geheimnisvollen Person, die Hilfe braucht.
Rover: (Während ich auf Zani warte, sollte ich vielleicht die Gegend absuchen, aus der diese Stimme kam.)
Untersuche die Spuren.
Rover: (Sieht aus, als wären sie mit der Gondel weggefahren …)
Rover: (Die Spur hat sich verloren. Ich werde auf Zani warten.)
Zani: Hier. Tut mir leid, dass du warten musstest.
Zani: Mmm … mit diesen Leuten von der Disziplinarkammer ist es so mühsam wie eh und je.
Rover:
Zani: Na ja … du weißt ja, wie sie heutzutage mit den Montellis umgehen. Kein Wunder, dass sie keine Einzelheiten zur Befragung preisgegeben haben.
Zani: Ich habe ihnen gesagt, dass die Diebe behaupteten, zur Schwarzen Gasse zu gehören, aber die Kammer kümmert sich ohne handfeste Beweise nicht um Gerüchte.
Rover:
Zani: Eine Verbrecherbande, aber es ist unklar, wie viele von ihnen freiwillig beigetreten sind.
Zani: Viele Vagabunden wurden gezwungen, für sie zu arbeiten. Bloße Schachfiguren in einem Spiel des Verbrechens.
Zani: Die Anführer wurden vor einigen Jahren von irgendjemandem im Alleingang ausgelöscht. Die Überlebenden? Sie konnten einpacken. Einige von ihnen schmoren immer noch im Gefängnis.
Rover:
Zani: Mag sein. Oder vielleicht wollten sie dir nur Angst einjagen … aber sie haben sich mit der falschen Person angelegt.
Zani: Du denkst immer noch an diese Person, die dich um Hilfe gebeten hat, oder? Hast du irgendeine Spur?
Rover:
Zani: Meinst du, sie ist in derselben Lage wie die Vagabunden von früher? Gegen ihren Willen in etwas hineingezwungen?
Zani: Ah, Rover, du gehörst zu denen, die einfach nicht wegschauen können, wenn jemand um Hilfe bittet.
Zani: Es ist noch nicht zu spät. Hast du Zeit für einen kleinen Abstecher?
Rover:
Rover:
Zani: Zum alten Eingang der Schwarzen Gasse.
Zani: Wenn sie wirklich von den Toten auferstehen, finden wir vielleicht den einen oder anderen Hinweis in ihrem alten Unterschlupf.
Gehe zur Schwarzen Gasse
Zani: Hier ist es. Man muss nur die richtige Stelle erwischen, dann sollte sich die Falltür öffnen.
Zani: Was liegt dir auf dem Herzen?
Rover:
Zani: Mmm … Ich habe früher schon Erfahrungen damit gemacht …
Zani: Tja, ich bin auch gerade nicht im Dienst.
Zani: Kümmern wir uns erst einmal um das, was vor uns liegt.
Eure Bemühungen bleiben vergeblich – außer ein paar zerbrochenen Steinen erwartet euch nur Stille.
Zani: Seltsam … mein Gedächtnis lässt mich doch nicht etwa im Stich, oder?
Maskierter älterer Bruder: Wer treibt hier sein Unwesen?! Wisst ihr nicht, dass das hier das Revier der Maskierten Brüder ist?
Maskierter jüngerer Bruder: B-Bruder … die sehen gefährlich aus …
Maskierter älterer Bruder: Was haben wir schon zu befürchten? Wir sind es, die die Schwarze Gasse wiederaufbauen!
Maskierter älterer Bruder: Also, wie wäre es, wenn ihr ein paar Kredite rüberwachsen lasst, hm?
Zani: Na, der Ausflug hat sich ja gelohnt …
Besiege die Brüder mit Masken
Maskierter älterer Bruder: Wartet! Habt Erbarmen! Wir hatten ja keine Ahnung. Bitte lasst uns diesmal einfach gehen!
Maskierter jüngerer Bruder: Ich hab’s dir doch gesagt! Ich hab dir gesagt, dass sie gefährlich sind! Warum hörst du nie auf mich?
Maskierter jüngerer Bruder: Ist dieser Ort verflucht? Wann immer etwas passiert, ist es nichts Gutes.
Maskierter jüngerer Bruder: Genau wie beim letzten Mal …
Rover:
Maskierter älterer Bruder: Ja, vor einigen Wochen. Es gab einen Höllenlärm. Wir dachten, der ganze Laden würde zusammenbrechen.
Maskierter älterer Bruder: Wie sich herausstellte, war es eine verdammt furchteinflößende Frau. Sie hat uns gesehen, kein Wort gesagt und einfach eine Klinge gezogen.
Maskierter älterer Bruder: Wir hatten Glück, dass wir davongekommen sind. Wir haben zwei Wochen gebraucht, um zurückzukehren.
Rover:
Zani: Vielleicht … aber die eigentliche Frage ist: warum?
Maskierter älterer Bruder: Dann … ist alles in Ordnung, oder? Wir verziehen uns einfach.
Maskierter älterer Bruder: Ohne einen Mucks …
Zani: Mehr habt ihr nicht zu bieten? Und ihr wollt die Schwarze Gasse zurückbringen?
Maskierter älterer Bruder: Irgendwas muss man ja sagen, das den Leuten Angst einjagt, oder nicht? Von euch beiden wirkte einer wie ein Weichei und die andere, als hätte sie sich halb zu Tode gearbeitet … Da standen meine Chancen nicht schlecht.
Rover:
Zani: Wie oft habt ihr das schon durchgezogen?
Maskierter älterer Bruder: N-Noch kein einziges Mal!!!
Zani: Hebt euch den Rest für die Disziplinarkammer auf.
Zani unterwirft schnell die beiden flüchtigen Versuche.
Zani: Rover, ich gehe der Sache mit der Schwarzen Gasse und dem, was heute passiert ist, weiter nach.
Zani: Ich lasse dich wissen, wenn es etwas Neues gibt.
Rover:
Zani: Es wird langsam spät. Wir machen morgen weiter, wenn ich mehr weiß.
Zurück nach Ragunna. Warte auf Zanis Ergebnisse.
Du bestellst ein paar Spätabend-Snacks in der Trattoria Margherita und suchst nach einem Platz zum Ausruhen.
Am nächsten Tag bekommst du einen Anruf von Zani, während du auf der Straße umherwanderst.
Zani: Rover, ich habe ein paar Neuigkeiten.
Zani: Der Name ihres Oberhaupts lautet Talos.
Rover:
Zani: Mmm … dieser Name hätte vor Jahren zusammen mit der Schwarzen Gasse von der Bildfläche verschwinden sollen.
Rover: Du hast erwähnt, dass jemand im Alleingang die Anführer der Schwarzen Gasse ausgelöscht hat. Hast du eine Ahnung, wer das war?
Zani: Na ja … in den Gerüchten wird die Person als … die „Flammende Nachtwandlerin“ bezeichnet.
Rover:
Zani: Die Flammende Nachtwandlerin. Uff, noch mal sage ich das aber nicht.
Zani: Wenn du Zeit hast, komm vorbei, dann reden wir. Es gibt da etwas, bei dem ich deine Hilfe gebrauchen könnte.
Triff dich mit Zani
Zani: Gibt es etwas, worüber du sprechen möchtest?
Rover:
Zani: Ragunna hat einst furchtbare Zeiten erlebt. Der Orden erlitt schwere Verluste, darunter viele seiner fähigsten Mitglieder. Das Chaos hielt eine ganze Weile an.
Rover:
Zani: Ja. Der Orden ist keineswegs über jeden Zweifel erhaben, aber man kann nicht leugnen, dass er in Ragunna die Ordnung aufrechterhält.
Zani: Die Schwarze Gasse entstand, als diese Ordnung zusammenbrach. Verbrecher von überall schlossen sich zusammen und unbescholtene Bürger zahlten den Preis.
Zani: Zu allem Übel zwangen sie viele Vagabunden, sich ihnen anzuschließen, und benutzten sie als Werkzeuge für ihre schmutzige Arbeit.
Zani: Sie hatte überall Spitzel. Der Orden versuchte mehrmals, sie auszulöschen, aber jedes Mal ging es schief.
Zani: Eines Tages gelang es der Disziplinarkammer jedoch, die Drahtzieher zu fassen – sie wurden gefesselt aufgefunden und ihnen sozusagen auf dem Silbertablett serviert. Daraufhin wurde die Schwarze Gasse zerschlagen.
Zani: Was die Flammende Nachtwandlerin … und Talos angeht, so sind das schillernde Namen, mit denen die Schwarze Gasse um sich wirft.
Rover:
Zani: Talos … so nannte die Schwarze Gasse ihr Oberhaupt.
Zani: Es heißt, Talos sei vielleicht gar keine Einzelperson. Wer auch immer an der Spitze steht, erhält den Titel „Talos“.
Rover:
Zani: Genau. Sie hatten eine äußerst effiziente Methode, das Oberhaupt zu bestimmen. Wer am stärksten war, durfte sich die Krone aufsetzen.
Zani: Aber dieser Titel hätte gemeinsam mit der Schwarzen Gasse verschwinden sollen.
Rover:
Zani: Die Flammende Nachtwandlerin war nur einer von vielen aufsehenerregenden Titeln in Rinascita.
Zani: Ragunna hat einst furchtbare Zeiten erlebt. Der Orden erlitt schwere Verluste, darunter viele seiner fähigsten Mitglieder. Das Chaos hielt eine ganze Weile an.
Zani: Damals waren die Nächte nicht so ruhig wie heute. Es gab immer einige arme Zivilisten, die von Verbrechern schikaniert wurden.
Zani: Dann machte allmählich eine rätselhafte Person auf sich aufmerksam. Sie schaltete die erwähnten Verbrecher aus und verschwand dann direkt nach der Rettung der Zivilisten.
Zani: Diese Person gab ihren Namen nie preis, also begannen die Leute, sie als „Flammende Nachtwandlerin“ zu bezeichnen.
Zani: Sie wurde zuletzt gesehen, als sie Talos und den Rest der Anführer der Schwarzen Gasse zur Strecke brachte.
Rover:
Zani: Am besten ruhst du dich jetzt etwas aus. Später geht’s an die Arbeit.
Zani: Welches soll ich nehmen?
Zani: Hmm … Ich nehme einfach alle. Eins von jeder Sorte, bitte.
Rover:
Zani: Ah, Rover, du hast es also geschafft. Komm, setzen wir uns da drüben hin und reden.
Zani: Ich wusste nicht genau, was du magst. Da mir die Wahl so schwerfiel, habe ich einfach von jeder Sorte eins genommen.
Rover:
Zani: Die Arbeit ist schon bitter genug. Warum sollte man dann auch noch etwas Bitteres trinken?
Rover:
Zani: Genau … Es geht immer noch um die Sache vom letzten Mal.
Zani: Um genau zu sein, sind viele Mitarbeiter der Familie in die gleichen Schwierigkeiten geraten, wie wir sie in dieser Nacht gesehen haben.
Zani: An sich sind sie nichts Besonderes.
Zani: Wichtiger ist … dass viele Mitarbeiter der Familie in die gleichen Schwierigkeiten geraten sind, wie wir sie in dieser Nacht gesehen haben.
Zani: Ein Urlaub ist wie ein Werbespot. Ob er echt oder bloßer Schein ist, hängt allein von denen ab, die dahinterstecken.
Zani: Und in letzter Zeit sind viele Mitarbeiter der Familie in die gleichen Schwierigkeiten geraten, wie wir sie in dieser Nacht gesehen haben.
Zani: Ich schätze, mein Urlaub muss erneut verschoben werden.
Rover:
Zani: Hmm … Das könnte vielleicht funktionieren.
Zani: Also, wo sollen wir anfangen?
Rover:
Zani: Wie ich bereits erwähnt habe, sind viele Leute, die für die Montellis arbeiten, Opfer von versuchten Diebstählen geworden, wie letzte Nacht.
Zani: Die Familie hat die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, aber wenn wir hier nur rumsitzen und abwarten, löst sich das Problem nicht von selbst.
Zani: Was die betrifft, die wir geschnappt haben … sie waren nicht gerade sehr gesprächig. Außerdem haben sie nur ein paar kleinere Verbrechen begangen.
Zani: Es wäre also heikel … härtere Maßnahmen gegen sie zu ergreifen. Wenn wir das tun, könnten wir den falschen Leuten die Möglichkeit geben, die Situation zu verdrehen.
Zani: Du hast erwähnt, dass jemand um deine Hilfe gebeten hat, richtig?
Rover:
Zani: Das haben wir schon versucht, aber bisher haben wir noch niemanden gefunden, auf den ihre Beschreibung passt. Sie hält sich wahrscheinlich bedeckt.
Zani: Aber im Moment ist sie vielleicht die einzige Spur, die wir haben.
Zani: Darf ich dich also bitten, dein Gesicht noch einmal zu zeigen?
Rover:
Zani: Vielen Dank.
Zani: Wie wäre es dann mit einem Nachschlag?
Zani: Wir machen es heute Abend. Du hast es in der Hand.
Zani: Ruh dich bis dahin aus. Ich habe bereits ein Hotel gebucht.
Zani: Weißt du was? Ich bleibe noch eine Weile hier. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann nur zu.
Rover:
Zani: Alles ist bereit.
Ruhe dich aus in Palazzo Agrotta
Portier: Hallöchen, Herr Rover.
Portier: Frau Zani hat bereits ein Zimmer für Sie reserviert. Sind Sie bereit zum Einchecken?
Rover:
Portier: Da fragen Sie genau den Richtigen.
Portier: Ich wurde selbst einmal von der Flammenden Nachtwandlerin gerettet. Ragunna war damals bei Weitem nicht so friedlich wie heute.
Portier: Ich war gerade auf dem Heimweg, als ich auf ein paar Schläger der Schwarzen Gasse traf.
Portier: Wenn die Flammende Nachtwandlerin nicht gewesen wäre, hätten sie mich sicher bis aufs letzte Hemd ausgeraubt.
Portier: Ich hatte einen ganzen Monatslohn bei mir!
Rover:
Portier: Nun ja … Es ging alles so schnell, und es war dunkel, daher konnte ich sie nicht genau erkennen.
Portier: Ich habe nur zwei flammende Augen gesehen. Daher kommt wohl auch der Name, nicht wahr?
Rover:
Portier: In Ordnung, dann bringe ich Sie nun auf Ihr Zimmer.
Portier: Selbstverständlich. Sie sind bei uns immer herzlich willkommen.
Rover: (Soll ich direkt zum Hotel gehen oder erst noch ein bisschen nachforschen?)
Du legst eine Pause in deinem Zimmer ein. Als du aufwachst, merkst du, dass du kaum geschlafen hast.
Du verlässt das Hotel und hast vor, ein wenig herumzulaufen, bevor die Aktion beginnt.
Zani: Rover? Es ist noch nicht so weit. Willst du dich nicht noch ein wenig ausruhen?
Rover:
Zani: Ich ruhe mich gerade aus, klar?
Zani: Ich fürchte, da kann ich dir nicht helfen.
Zani: Schlaflosigkeit begleitet mich schon sehr lange.
Rover:
Zani: Wozu?
Rover:
Rover: Man hatte es auf so viele Leute abgesehen, aber letztlich haben sie nur dich geschickt, um das zu regeln?
Zani: Hätten wir zu viele Leute geschickt, wäre das Risiko zu groß gewesen, dass wir auffliegen.
Rover:
Zani: Na ja, die Disziplinarkammer hat ein paar Täter gefasst, aber sie handeln nicht ohne handfeste Beweise.
Zani: Und … einige der hohen Tiere im Orden sind vielleicht sogar froh, wenn die Montellis Ärger bekommen.
Rover: Das größte Problem dürfte sein …
Rover:
Zani: Im Ernst? Das hältst du für das größte Problem?
Rover:
Zani: Schon gut, schon gut … Du hast einen ausgeprägten Instinkt. Wenn ich zu viel Zeit mit dir verbringe, gehen mir noch die Geheimnisse aus.
Zani: Ich war es, die Talos und die Anführer der Schwarze Gasse an den Orden ausgeliefert hat.
Rover:
Zani: Ja, das bin ich … die Flammende Nachtwandlerin. Aber ganz ehrlich? Ich will diesen Namen wirklich nicht ständig wiederholen.
Rover: Hättest du gemäß der Tradition nicht am Ende deine wahre Identität enthüllen müssen?
Zani: Ach, du spielst auf die Geschichten an, in denen nach allerlei Schwierigkeiten und Missverständnissen eine Seite mit ihrem letzten Atemzug die Wahrheit ausspricht und die Gegenseite sich deshalb auf ewig Vorwürfe machen muss?
Rover:
Zani: Ich habe meine ganz eigenen Methoden, mich zu unterhalten.
Zani: Es war schnell langweilig, meine wahre Identität zu verbergen. Da du neugierig warst, kann ich es dir genauso gut sagen.
Zani: Schließlich bist du doch jemand, dem ich vertrauen kann, oder?
Zani: Nun gut, wie du bereits weißt, bin ich die Flammende Nachtwandlerin … obwohl ich mir wirklich gewünscht hätte, diesen Namen nicht noch mal wiederholen zu müssen.
Zani: Er ist ehrlich gesagt eine ziemliche Bürde …
Zani: Ach, und übrigens: Seit du zum Lorbeerträger geworden bist, gibt man dir ebenfalls alle möglichen Spitznamen.
Zani: Die Familie hat mich einerseits geschickt, weil sie keinen großen Einsatz wollten, der zu viel Aufsehen erregt, und andererseits, weil … nun ja, es war ein strategischer Schachzug.
Rover:
Zani: Ich muss mich wiederholen: Ich habe mich selbst nie so bezeichnet.
Zani: Damals habe ich einfach getan, was getan werden musste. Ich hatte nie vor, mir einen hochtrabenden Spitznamen zuzulegen.
Rover: Es ist schwer vorstellbar, dass der Name zu dir passt.
Rover:
Zani: Na ja, so ist das eben, wenn man arbeitet, hahaha …
Rover: Glaubst du also, dass dieser „Talos“ echt ist?
Zani: … Weiß nicht genau. Es könnte auch sein, dass sich die alte Geschichte einfach wiederholt.
Zani: Nennen wir es eine Aufräumaktion.
Zani: Wenn alles glatt läuft, können wir uns danach vielleicht noch einen Mitternachtsimbiss gönnen, hmm?
Rover:
Zani: Ich glaube nicht, dass die Sache ernst genug ist, um wirklich alles zu geben.
Zani: Tu einfach nur das Nötigste. Aber heb dir etwas von diesem Enthusiasmus für die Snacks später auf, ja?
Begib dich zum Zielort
Zani: Es ist fast so weit. Trennen wir uns und bereiten uns auf den Hinterhalt vor.
Zani: Mal sehen, ob wir sie auf frischer Tat ertappen können.
Rover: (Zani tut eindeutig mehr als „nur das Nötigste“, aber ich lasse das vorerst unerwähnt.)
Du wartest eine Zeit lang auf dem Dach. Wie erwartet tauchen mehrere verdächtige Männer auf.
Rover: Da ist jemand. Aber es scheinen nur kleine Diebe zu sein.
Zani: Verstanden. Du kannst handeln, wenn du es für richtig hältst.
Zani: Ich halte dir den Rücken frei und achte darauf, ob jemand versucht, sich an dich heranzuschleichen.
Besiege die Gangster
Selbstsicherer Schläger: Ich dachte mir schon, dass jemand auf uns wartet. Aber du bist direkt in die Falle getappt, hm?
Selbstsicherer Schläger: Also gut, Jungs! Machen wir sie fertig!
Zani: Hilfe gefällig?
Rover: Ich habe alles im Griff.
Selbstsicherer Schläger: Uff … Du schlägst härter zu, als ich dachte …
Rover:
Selbstsicherer Schläger: Na ja, meine Chefin hat mir das hier gegeben …!
Rover:
Zani: Rücken wir vor. Sofort!
Hole den fliehenden Gangster ein
Panischer Schläger: Verflucht, warum bist du so verdammt schnell?!
Bakie: *Piep* – *Piep*!
Rover:
Panischer Schläger: Keine Chance! Das ist jetzt meine Geisel … Das ist ein Echoraub, kapiert?
Panischer Schläger: Ha! Du wirst auf keinen Fall etwas Dummes tun, solange ich dieses Echo habe!
Bakie: Piep! Piep!
Zani: Hey! Mach den Leuten, die früh morgens ihr Frühstück brauchen, keinen Ärger.
Zani: Also gut, rede. Wo ist euer Versteck? Wer hat wirklich das Sagen?
Zani: Sieht so aus, als müssten wir ihn zurückschleifen. Früher oder später bekommen wir schon Antworten.
Zani: Schade, dass der nur zum Jammern taugt. Er ist nicht der, hinter dem wir her sind.
??: Sucht ihr vielleicht … nach mir?
Colleen: Ich heiße Colleen … Bitte helft mir und meinen Freunden.
Zani: Solltest du uns nicht erst einmal erklären, wer du bist, bevor wir uns auf etwas einlassen?
Colleen: Ich stamme aus der Schwarzen Gasse …
Rover:
Colleen: Nein, nein, nein … die Schwarze Gasse ist mehr als nur eine Bande! Sie ist auch ein Ort.
Zani: Der Eingang zur Schwarzen Gasse ist versperrt. Das war’s.
Colleen: Du hast recht. Talos hat ihn zerstört. Aber es gibt noch einen anderen Eingang …
Colleen: Früher war sie ein Zuhause für Vagabunden wie uns. Ein paar Essensabfälle, ein paar Jobs hier und da … gerade genug, um über die Runden zu kommen.
Colleen: Aber dann kam sie, und alles ging den Bach runter …
Rover:
Colleen: Sie kam zu uns und behauptete, dieser Ort gehöre ihr, da er schon früher ihr gehörte.
Colleen: Sie sagte uns, wenn wir bleiben wollten, müssten wir uns an ihre Regeln halten. Wir hatten keine andere Wahl.
Colleen: Stehlen, lügen, betrügen, rauben … wie in alten Zeiten. Entweder ihr zahlt euren Tribut … oder ihr bekommt einen Tritt in den Hintern.
Zani: Da ist mir jemand durchs Netz gegangen …
Zani: Klingt ganz nach den alten Methoden der Schwarzen Gasse … Aber wird sie tatsächlich als Talos akzeptiert?
Colleen: Von manchen schon. Sie wollten es so, müsst ihr wissen. Diejenigen, die sich bereits die Finger schmutzig gemacht hatten. Die waren leicht zu überzeugen.
Colleen: Aber der Hauptgrund ist, dass niemand es mit ihr aufnehmen kann …
Rover:
Colleen antwortet nicht auf deine Frage, sondern sieht Zani mit einem bezweifelten und misstrauischen Blick an.
Zani: Ich warte draußen.
Rover:
Zani: Rover?
Rover: Colleen, wenn du meiner Freundin nicht trauen kannst, kann ich dir auch nicht helfen.
Rover: Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit. Du kannst nicht mit einer Hand um Hilfe bitten und in der anderen ein Messer halten.
Colleen: Ich … Ich …
Zani: Der Einsatz ist abgeschlossen. Liefert die ab, die wir gefasst haben, und dann machen wir alle für heute Schluss.
Stimme im Terminal: Verstanden, Frau Zani. Haben Sie irgendeine Spur?
Zani: Nein, keine Neuigkeiten.
Stimme im Terminal: Ah, sieht aus, als müssten wir es morgen noch einmal versuchen.
Zani: Jetzt sind wir unter uns. Gibt es sonst noch etwas, das dich stört, wo ich schon mal dabei bin?
Colleen: Ein Terminal … Talos hat auch ein Terminal. Damit kann sie sich in ein mächtiges Echo verwandeln.
Zani: Das ist es also. Du hast Angst, dass sie das Terminal von jemandem aus der Familie Montelli erhalten hat, richtig?
Zani: Deshalb zweifelst du an uns und vertraust lieber einem herumreisenden Lorbeerträger, hm?
Colleen: Es tut mir leid …
Zani: Du musst dich nicht entschuldigen. Du bist in dieser Situation das Opfer und hast alles Recht der Welt, misstrauisch zu sein.
Zani: Also, Rover, was sollten wir deiner Meinung nach tun?
Rover:
Zani: *seufz* Wer hat noch gleich gesagt, dass alle Feierabend machen können?
Zani: Als Angestellte der Familie Montelli muss ich jeglichen Missbrauch von Terminals unterbinden.
Zani: Ich muss nur meinen Arbeitgeber um doppelte Vergütung der Überstunden und anschließenden Urlaub bitten.
Rover:
Zani: Musst du jetzt mit so etwas Deprimierendem anfangen?
Colleen: Danke euch beiden!
Colleen: Talos lässt uns die Augen verbinden, wenn wir die Schwarze Gasse verlassen. Damit wir nicht wissen, wo der Eingang ist. Ein Bote bringt uns zum Treffpunkt.
Colleen: Ich bringe dich zu ihm.
Gehe zum Versteck des Boten.
Colleen: Das ist sein Versteck. Dort drüben.
Colleen: Er ist ein gerissener Kerl. Eine falsche Bewegung und er ist mit einer Gondel verschwunden, bevor du blinzeln kannst.
Rover:
Zani: Genau das dachte ich mir auch.
Zani: Ich sorge für Ablenkung. Verlass dich auf mich.
Zani: Und du setzt ihn schachmatt.
Dem Plan folgend, bewegst du dich zum Hintereingang des Verstecks. Du signalisierst Zani, mit der Aktion zu beginnen, sobald sie bereit ist.
Mach ein bisschen Lärm, um alle abzulenken.
Zani: Alles wie immer. Ein ganz normaler Arbeitstag.
Besiege die Leute des Boten.
Mach ein bisschen Lärm, um alle abzulenken.
Besiege die Leute des Boten.
Die Männer des Boten stürmen heraus, um Zani mit ihrer Zahl zu überwältigen.
Unterdessen findest du den Boten, der zu fliehen versucht.
Hol den Boten ein.
Der Bote: Halt, warte! Du willst wissen, wo der Eingang zur Schwarzen Gasse ist, stimmt’s?
Rover:
Der Bote: Ich weiß, was ich den Leuten wert bin.
Der Bote: Du hast mich erwischt, also ist Widerstand zwecklos. Je länger schweige, desto schmerzhafter wird es für mich.
Der Bote: Schlaue Leute wissen, wann man nachgeben muss. So habe ich es geschafft zu überleben.
Zani: Rover, hast du ihn?
Rover:
Zani: Dann müssen wir also gar nicht „nachhelfen“.
Zani: Sobald er verrät, wo der Eingang ist, gehen wir direkt dorthin.
Zani: Die Familie ist fast da. Sie kann sich ums Aufräumen kümmern.
Mithilfe der Beschreibung des Boten findest du den Eingang zur Schwarzen Gasse.
Zani: Vielleicht ist es ein bisschen spät für die Frage, aber … Colleen, du hast getan, was Talos verlangt hat, oder?
Colleen: Nein …
Zani: Hast du vergessen, was Rover gesagt hat? Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit.
Colleen: Ich … Ich hatte keine Wahl! Wenn ich es nicht gemacht hätte, hätten sie mich … Sie hätten mir wehgetan!
Zani: Dann musst du der Disziplinarkammer alles erzählen, wenn es so weit ist. Keine Lügen.
Colleen: Aber … Aber ich …
Zani: Hör auf, dich damit herauszureden, dass du gezwungen wurdest. Schaffst du das?
Colleen: Na gut … Schon verstanden.
Rover:
Zani: Ach, nenn mich nicht so.
Zani: Glaub mir, ich wäre jetzt lieber im Bett, anstatt hier draußen rumzustehen.
Zani: Bringen wir es hinter uns.
Zani: Ich bete, dass es da drinnen nicht stinkt.
Rover:
Colleen: Keine Sorge. Es ist zwar eine Kanalisation, aber sie ist längst nicht mehr in Benutzung.
Colleen: Es ist nicht gerade sauber, aber es lässt sich aushalten. Wir haben ein wenig Arbeit investiert.
Colleen: Aber die Rohre sind das reinste Labyrinth. Sie teilen das Gebiet nach Rängen ein …
Colleen: Talos verbirgt sich irgendwo tief in der Kanalisation.
Zani: „Dämonen leben immer in der Hölle, genauso wie der Orden immer in der Kathedrale bleibt.“ Ja, das stimmt wohl.
Zani: Oh, und Rover, Masken auf.
Zani: Die Maske macht alles viel einfacher.
Zani: Es ist besser, wenn niemand von uns zu leicht erkannt wird.
Rover:
Colleen: H-Hey … Ich tue einfach so, als würde ich euch nicht kennen!
Zani: Dann kann ich mir ja die Erklärung sparen.
Betritt die Schwarze Gasse (Schnellreise ist verfügbar)
Zani: Das ist jedenfalls die wahre Geschichte hinter diesem lächerlichen Namen.
Rover:
Zani: Nicht alles muss zu einer hochtrabenden Legende aufgeblasen werden.
Zani: In dieser Stadt sieht mein Alltag immer gleich aus.
Zani: Wie lange kann ich noch dösen, ohne zu spät zu kommen …
Zani: Wann stelle ich mich am besten an, um einen frischen Wrap zu bekommen …
Zani: Wie schlafe ich ein, ohne stundenlang wach zu liegen …
Zani: Diese kleinen Routinen sind fragil. Eine falsche Entscheidung, und sie sind weg.
Zani: Aber genauso kann eine mutige Entscheidung sie wieder zurückbringen.
Zani: Die meisten Leute täuschen sich und verpassen mir diesen großen Namen.
Zani: Das gehört einfach zu meinem Alltag. So wie das Dösen, das Essen oder die Haar- und Hörnerpflege.
Rover:
Zani: Ich war damals allein. Ich habe mir nicht einmal die Mühe gemacht, meine Identität zu verbergen.
Zani: Und dann kamen die Probleme.
Zani: Warum sollte ich warten, bis sie schlimmer werden? Ich wollte mich sofort darum kümmern.
Zani: Aber das hat natürlich alles nur schlimmer gemacht … Ich wollte zu schnell zu viel.
Rover:
Zani: Die Familie Montelli hat mir angeboten, das Chaos zu beseitigen. Sie haben sogar gesagt, dass sie mich in Zukunft unterstützen.
Zani: Also habe ich den Arbeitgeber gewechselt. Die Arbeit ist dieselbe.
Zani: Enttäuscht?
Rover: Deine Instinkte entspringen guten Absichten. Eine Faust ist zwar nicht so scharf wie eine Klinge, aber sie kann tiefgreifende Probleme lösen.
Rover: Und sie ist feinfühlig genug, um wichtige Dinge zu beschützen.
Rover: Also denk nicht zu viel über heute nach.
Zani: Nein, ich denke nicht zu viel nach.
Zani: Solchen Abschaum zu beseitigen, belastet mich nicht.
Rover:
Zani: Das waren nur alte Erinnerungen.
Zani: Aber in einem Punkt hast du recht …
Zani: Was du gerade gesagt hast, gilt auch für dich selbst.
Zani: Der Unterschied ist, dass du eine Klinge bist. Eine Waffe, die den Zyklus durchbrechen kann.
Zani: Aber du scheinst dir dessen nicht bewusst zu sein. Wenn ich dich sehe, kommen alte Gefühle in mir hoch.
Zani: Verstehst du nicht? Seit du mit dem Carnevale geholfen hast, ist Ragunna wie ausgewechselt.
Zani: Alles ist geschäftiger. Es gibt mehr Arbeit, mehr Möglichkeiten.
Zani: Ich habe dir ja gesagt, dass Routinen fragil sind. Eine falsche Entscheidung, und sie sind weg, weißt du noch?
Zani: Ein sicheres Umfeld ist die einzige Möglichkeit, falsche Entscheidungen zu vermeiden. So können wir unsere Routinen bewahren.
Zani: Ich habe lange darauf hingearbeitet, aber du bist derjenige, der es letztlich verwirklicht hat.
Zani: Jetzt, wo es auf den Straßen weniger schlechte Schauspieler gibt, verliert meine Wenigkeit an Bedeutung.
Zani: Vielleicht schaffe ich es eines Tages endlich, die Nacht durchzuschlafen.
Rover:
Zani: Natürlich. Das war alles Teil der Routine.
Zani: Ich habe nachgedacht … Es ist gut, dass jemand wie du bereit ist, sich einzubringen.
Zani: Dein Potenzial übertrifft wahrscheinlich alle Vorstellungen …
Zani: Und trotzdem besteht du darauf, Verantwortung zu übernehmen, ob im Großen oder im Kleinen.
Zani: Danke. Du hast gute Arbeit geleistet.
Zani: Oh, tut mir leid … Die Macht der Gewohnheit …
Rover:
Zani: Das hier ist übrigens für dich.
Zani: Das war früher meine Waffe.
Zani: Du kannst sie als Zeichen der Stille oder als Teil einer Vereinbarung sehen.
Rover:
Zani: Als ob ich das tun würde! Damit würde ich dir nur in die Quere kommen.