Sternenübersäte Nacht

Roccia, dieses gelassene Mädchen, sendet dir eine dringende Nachricht – Gehe zum Strand und sieh nach, was die Verbanneten brauchen.

Antworte auf den Roccias Anruf

Roccia: Hallo, Rover.

Roccia: Könntest du beim Strand vorbeischauen, wenn du Zeit hast?

Roccia: Ähm … Brant und Bardolino sind unterwegs und sie haben mir die Verantwortung für die Willkommensfeier übertragen.

Roccia: Ich bin ein bisschen nervös. Ein Teil von mir will sich einfach nur in meinen Koffer verkriechen … Pero ist meinetwegen ganz schön gestresst.

Pero: Pero, Pero …

Roccia: Ich verhaspele mich oft, wenn ich mit Leuten rede … Ich habe Angst, dass ich nicht genug auf alle eingehe.

Roccia: Wenn der Lorbeerträger selbst hier wäre, wäre ich nicht so aufgeregt. Das würde die Sache einfacher machen.

Roccia: Also, Rover, wir brauchen deine Hilfe als unser neuer Lorbeerträger.

Gehe zum Strand

Roccia: Nun geht's los!

Roccia: Danke, dass du gekommen bist, Rover.

Roccia: Alle sind ziemlich aufgewühlt … Wir waren nicht in unserer besten Form …

Rover:

Roccia: Nicht aufgeregt, verängstigt.

Roccia: Alle haben weiche Knie bekommen.

Roccia: Die meisten von uns in der Truppe haben schon schlechte Erfahrungen mit Tacet-Dissonanzen gemacht. Sie können die Angst einfach nicht abschütteln, egal, wie oft sie ihnen begegnen. Nicht jeder ist wie du.

Roccia: Pero und ich waren uns nicht sicher, ob wir alle beschützen können. Aber dich in Aktion zu sehen, hat mich begreifen lassen …

Roccia: Es ist immer besser, zu handeln, statt sich Sorgen zu machen. Es ist wie bei einem Hochseilakt. Man muss einfach immer vorwärts gehen und darf nie nach unten schauen. Das ist der Trick, standfest zu bleiben.

Roccia: Dank dir sind jetzt alle in Sicherheit. Wir sollten diese Pilger zurück zur Truppe bringen, bevor noch mehr Tacet-Dissonanzen auftauchen.

Rover:

Roccia: Mhmm, all diese Leute sind Pilger. Sie hatten eine schwere Zeit, als sie auf dem Pilgerschiff hierher getrieben wurden.

Roccia: Fenrico mag zwar ein Schwindler sein, der sich hinter einer Maske versteckt, aber ich bin sicher, er würde seine Ehre als Primus nicht in den Dreck ziehen ...

Roccia: Da du der neue Lorbeerträger bist, glaube ich nicht, dass wir noch weitere Verbannungen sehen werden.

Roccia: Dieses Pilgerschiff hat Ragunna wahrscheinlich verlassen, bevor Fenrico sein Wort gegeben hat.

Roccia: Ich hoffe wirklich, dass es das letzte seiner Art ist.

Untersuche den Zustand der verletzten Pilger

Stirnrunzelnder junger Mann: Agh … Ugh … Meine Hand …

Stirnrunzelnder junger Mann: Sie tut höllisch weh. Ich glaube, sie ist gebrochen …

Roccia bittet den jungen Mann, stillzuhalten, bevor sie ihn mit einem Medikament behandelt, das Pero aus ihrem Koffer geholt hat.

Pero: Pero, Pero.

Roccia: Pero sagt, es tut ihr leid. Das ist vorerst das Beste, was wir mit den zur Verfügung stehenden Mitteln machen können.

Roccia: Wir kümmern uns besser um deine Verletzung, wenn wir wieder in unserer Basis sind. Bitte versuche, es bis dahin auszuhalten.

Schwacher Alte: Ugh... Hä? I-Ich lebe noch?

Schwacher Alte: Gut ... Ich bin am Leben ... Gut ...

Der Bauch des alten Mannes knurrt, während er redet.

Schwacher Alte: Ah, entschuldige bitte ... Ich habe seit Tagen nichts gegessen ...

Roccia beauftragt Pero, für den älteren Mann etwas Wasser und Verpflegung aus ihrem Koffer zu holen.

Der erholte Alte: Oh, vielen Dank … Das ist die beste Mahlzeit, die ich hatte, seit ich an Bord dieses Schiffes gegangen bin.

Pero: Pero, pero!

Roccia: Pero sagt, in unserer Basis warten noch mehr Leckereien auf dich.

Roccia: Hmm, diese Leute scheinen in einem schlechten Zustand zu sein ...

Sprich mit Tina, der Steuerfrau der Truppe

Tina: Wir haben bald alle durchgezählt, Erste Offizierin. Wollen wir dann zurück?

Roccia: Ihr könnt mit unseren neuen Mitgliedern vorgehen. Ich bleibe noch und sehe mich noch mal um, falls wir was übersehen haben.

Tina: Aber wir können dich nicht einfach alleine hier zurücklassen.

Roccia: Ist schon okay, Pero und ich machen ständig Schnitzeljagden. Wir kommen schon klar.

Roccia: Der Kapitän hat die Verantwortung an mich weitergegeben, bevor er gegangen ist … Es stehen Menschenleben auf dem Spiel, da darf ich mir keine Fehler leisten.

Rover:

Tina: Ah, der Lorbeerträger. Wie konnte ich das vergessen? Dann ist Roccia wohl in guten Händen.

Tina: Also dann, kommt zurück, sobald ihr fertig seid, ja? Ich habe heute Küchendienst. Ich werde dafür sorgen, dass eine große Schüssel mit Nudeln auf euch wartet!

Roccia: Mmhmm.

Roccia: Sehen wir uns noch mal die Kabinen an. Tür für Tür.

Roccia: Manchmal werden Dinge zurückgelassen, wie Luceaniten, die tief im Sand vergraben sind.

Pero: Pero, Pero!

Roccia: Sie atmet schwach … aber es gibt noch Hoffnung. Pero, komm und hilf ihr hoch.

Roccia: Keine Sorge, Pero ist sehr behutsam.

Pero hebt das sterbende Mädchen hoch und die Gruppe kehrt zur Truppe zurück.

Roccia und Pero helfen dem kleinen Mädchen, sich in einem Sanitätszelt auszuruhen, und führen eine Notfallbehandlung durch. Sobald ihr Zustand stabilisiert ist, bringt Roccia dich zu Tina, um ihr mitzuteilen, dass ihr gesund und munter zurückgekehrt seid. In der Zwischenzeit bleibt Pero im Zelt, um sich um das Mädchen zu kümmern.

Tina: Warum habt ihr denn so lange gebraucht? Na kommt, schnappt euch eine große Schüssel Nudeln, solange sie noch dampfen.

Roccia: Gib sie Rover, ich esse später was.

Roccia geht eilig in das Zelt.

Tina: Hier. Hau rein.

Rover:

Du nimmst die Schüssel Nudeln von Tina an. Die hausgemachten Aromen wirken in diesem Moment besonders wohltuend. Vielleicht ist es wegen der ganzen Energie, die du vorhin verbrannt hast, oder vielleicht schmeckt es einfach besser, wenn man das Essen gemeinsam genießt.

Du legst den Teller ab und machst dich bereit, im Zelt zu helfen.

Tina: Ich komme mit dir mit. Sie können bestimmt jede Hilfe gebrauchen.

Tina: Ich komme mit dir mit. Sie können bestimmt jede Hilfe gebrauchen.

Gehe ins Zelt und kümmere dich um das kleine Mädchen

Tina: Was?! Sie ist noch am Leben?

Tina: Moment, so meinte ich das jetzt nicht! Als wir vorhin die Schiffskabinen durchsucht haben, dachten wir, sie wäre schon …

Tina: Oh Mann, warum habe ich nicht näher nachgesehen?

Roccia: Schon gut. Wir können sie immer noch retten.

Roccia: Wir sollten ihre Wunden desinfizieren, bevor wir die Splitter entfernen … Nicht hetzen, eins nach dem anderen.

Tina und Roccia schaffen es, die Wunden des kleinen Mädchens zu versorgen. Ihre Atmung stabilisiert sich allmählich.

Tina: Puh … das war knapp.

Roccia: Das Schlimmste hat sie überstanden. Sie wird sich bald wieder erholen.

Roccia: Was ist mit den anderen, Tina?

Tina: Alle sind satt und erholen sich zusehends.

Tina: Auch wenn sie die ganze Zeit irgendwie nur auf den Boden starren.

Roccia: Na ja, sie sind so viele Tage auf dem Meer getrieben und jetzt sind sie an einem völlig neuen Ort angespült worden.

Roccia: Sie sind wie ein Schwamm, der sich mit Wasser vollgesogen hat. Ganz schwer und durchnässt. Es wird eine Weile dauern, bis sie wieder richtig fit sind.

Roccia: Was meinst du, was wir tun sollten …?

Rover:

Roccia: Ja. Wir sollten nachsehen, ob jemand irgendetwas braucht.

Frage den jungen Mann

Rover:

Filippo: Schon viel besser. Danke, dass ihr mich zusammengeflickt habt.

Filippos Hand ist nun mit Verbänden bedeckt und nicht mehr geschwollen.

Filippo: Diese Schmerzmittel, die ihr benutzt habt, sind von Rosmarin Apotheke, oder? Meine Familie hat da ganz in der Nähe gewohnt. Diesen Geruch würde ich überall wiedererkennen.

Filippo: Manchmal denke ich über Zuhause nach. Manchmal mache ich das lieber nicht.

Filippo: Ich vermisse meine weiche Couch und den Kräuterduft aus der Apotheke. Aber diese Ordensaktivitäten? Diese langweiligen Stücke voller Kodex-Verse? Nein, danke.

Filippo: Ich wette, wenn die Gesegnete Jungfrau noch hier wäre, würde sie diese Form der Bestrafung verabscheuen.

Filippo: „Tausend Sterne erleuchten die Welt. Die Freiheit blüht wie ein Blumenfeld.“ Das war ihre Lieblingszeile aus einer Oper.

Roccia: Das ist aus Pegasus.

Filippo: Ganz genau. Dort geht es um eine Welt, in der die Menschen ihre eigenen Glauben wählen können, anstatt blindlings einem starren Glaubenbekenntnis zu folgen.

Filippo: Verpflichtende Versammlungen, Gebete, erzwungene Verhaltensregeln … Sie schreiben sogar vor, welche Stücke wir sehen dürfen und wie wir lachen und lächeln sollen.

Filippo: Oh, ich will nach Hause, wirklich … aber Ragunna ist nicht mehr derselbe Ort.

Filippo: Auf unserer sogenannten Pilgerreise haben die Leute mit Mondlauten und Flöten gespielt. Alle an Bord haben sich um einen „Stern“ versammelt, um zu singen und sich gegenseitig aufzuheitern.

Filippo: In diesen Momenten hatte ich das Gefühl, solange wir gemeinsam frei singen können, könnte das Pilgerschiff mein neues Zuhause sein.

Filippo: Doch je weiter wir aufs Meer hinaustrieben, desto mehr Gefahren lauerten und immer weniger von uns überlebten. Selbst unsere Instrumente wurden zerstört.

Filippo: Und jetzt … gibt es keine Möglichkeit mehr, mit den restlichen Überlebenden aufzutreten.

Filippo: Ich bin so verloren. Ich kann nirgends hin und habe kein Zuhause mehr.

Das kurze Lächeln, das vorhin seine Lippen zierte, ist verschwunden. Sein Gesicht ist in Traurigkeit gehüllt.

Roccia:

Frage den alten Mann

Roccia: Hallo, mein Herr. Fühlst du dich besser?

Giulio: Viel besser. Vielen Dank für die Nudeln.

Giulio: Ach, diese Wärme … dieser Geschmack von Zuhause. Einen Moment lang dachte ich, ich träume.

Giulio: Es war, als ob ich wieder bei Margherita säße und das Übliche von der Frühstückskarte äße … Ach, und ich dachte, dass ich das für den Rest meines Lebens genießen könnte.

Giulio: Aber jetzt bin ich hier, und das nur, weil ich ein paar Zeilen aus Pegasus gesungen habe …

Roccia: Pegasus. Verstehe …

Giulio: Ganz genau. Die Leute auf dem Schiff sind gemeinsam aufgetreten und haben sich bei der Wahl des Liedes von der Stimmung des Tages leiten lassen. Wir mussten nur die Augen nach dem Orden offen halten.

Giulio: Dieses Lied war unser Dauerfavorit.

Roccia: Hattet ihr jemals genug davon?

Giulio: Genug davon? Wie soll das denn gehen?

Giulio: Das hier ist eine echte Perle. Hat in den schweren Zeiten allen wieder Mut gemacht.

Giulio: Wenn die Welt doch nur so wäre, dass jeder frei leben kann. Dann müsste ich in meinem Alter nicht so viel durchmachen …

Giulio: Sie haben es eine „Pilgerreise“ genannt, aber wir wurden den ganzen Weg über von Tacet-Dissonanzen verfolgt, und wir haben so viele Leute verloren. Jetzt ist die Wahrheit allen klar.

Giulio: Seufz Ich habe überlebt, aber so viele junge Seelen nicht …

Giulio: Ich hatte nicht einmal die Kraft, ihre wertvollen Habseligkeiten mitzunehmen … Seufz …

Roccia: Alle haben so viel durchgemacht …

Roccia: All diese Regeln, wie sie leben sollten, erzwungenes Exil, verschwundene Freunde …

Pero: Pero, Pero …

Roccia: Gibt es irgendetwas, was wir tun können, um sie aufzuheitern?

Rover:

Roccia: Na ja, Schmerzmittel sind ein Anfang. Die haben wir schon verteilt. Das hilft wenigstens gegen die körperlichen Schmerzen.

Roccia: Stimmt, Essen ist immer essentiell. Aber die Bäuche sind voll, nur die Stimmung … ist immer noch im Keller.

Roccia: Oh, was würden wir nur ohne den Lorbeerträger machen?

Roccia: Medikamente für den Körper, klar. Aber für die Seele? Da brauchen wir etwas Großartiges.

Roccia: Alle, mit denen wir gesprochen haben, haben ständig die Pegasus-Oper erwähnt. Vielleicht könnten wir eine kleine Aufführung mit ihnen und ihren Gefährten organisieren …

Roccia: Dann ist es entschieden. Die Begrüßungsoper wird Pegasus sein.

Rover:

Roccia: Nun, traditionell führt die Truppe immer eine Show für neue gerettete Pilger auf.

Roccia: Das ist unsere Art zu sagen: „Gratulation, ihr habt überlebt!“ Wir hoffen, dass das einen Grundstein für bessere Zeiten für sie legt.

Roccia: Hmm, ich habe eine Idee.

Roccia: Pero und ich haben das Schiff durchsucht und Sachen gefunden, die die Habseligkeiten ihrer Gefährten zu sein scheinen.

Roccia: Manches davon ist etwas beschädigt, aber nichts, was ich nicht reparieren könnte. Ich werde alles flicken und dann können wir es bei der Aufführung verwenden.

Roccia: Auf diese Weise können sie wieder zusammen sein … auf der Bühne.

Gehe zur Bühne und bereite dich gemeinsam mit Roccia auf die Aufführung vor

Sprich mit Roccia

Roccia: Eine Mondlaute, eine Requisitenpistole, Schiffstrümmer, Luceaniten …

Roccia: Was sagt man dazu! Gut gemacht, Pero.

Rover:

Roccia: Nicht nur das. Wenn sie wollte, könnte Pero ein ganzes Schiff verschlingen. Sie kann sogar Frequenzen analysieren und mir die gesamte Hintergrundgeschichte zu all diesen Sachen erzählen.

Pero: Pero, Pero!

Roccia: Gegenstände tragen die Gedanken und Gefühle der Menschen in sich. Und wie könnte man diese besser vermitteln als durch eine Oper?

Roccia: Was meinst du, Rover? Wann ist jemand wirklich für immer fort?

Rover:

Roccia: Nun, da ist was Wahres dran. Aber solange Pero und ich hier sind, werden die Besitzer dieser Sachen nie vergessen werden.

Roccia: Nun, da ist was Wahres dran. Es sei denn natürlich, man hat so eine Truppe wie unsere. Wir werden das, wofür sie standen, in Opern einflechten und es weitergeben. Ihre Erinnerungen werden weiterleben.

Roccia: „Wir fliegen jenseits hoher Mauern, durch Nebel, wo Gefahren lauern. Über Wracks und leeren Trümmern seh’ ich des Goldvlies’ Gabe flimmern, im Licht des Nordsterns strahlend hell.“

Roccia: Wenn nur das Leben selbst auch so großartig wäre wie die Texte der Opern.

Roccia: Also, ich mache die Sachen wieder ganz, bringe sie auf Hochglanz und voilà – alle können wieder gemeinsam auftreten.

Roccia: Die Frequenzen, die in dieser Mondlaute verweilen, sagen mir, dass ihre Besitzerin nie aufgehört hat, auf ihr zu spielen, nicht mal während ihres Exils.

Roccia: Sie versuchte, allen mit ihrer Musik Mut zu machen, bis diese üblen Tacet-Dissonanzen sie erwischten …

Roccia: Jetzt ist nur noch diese Mondlaute übrig, ohne die Saiten.

Rover:

Roccia: Ja, sie hat immer weitergespielt und alle um sich herum unterstützt …

Roccia: Moment, ich habe eine Idee! Selbst ohne die richtigen Saiten können wir etwas anderes daraus basteln. Sie kann den Leuten immer noch helfen.

Roccia: Diese Schiffstrümmer sehen zwar nicht nach viel aus, aber sie haben einst zu unzähligen Pilgerschiffen gehört.

Roccia: Sie tragen all die Angst und Verwirrung in sich, die die Menschen verspürt haben.

Roccia: Aber sie halten auch ihre Kraft fest.

Rover:

Roccia: Mhmm, diese Trümmer eignen sich gut als Kulissenmaterial.

Roccia: Oder wir verteilen sie auf der Bühne, damit sie die Stimmung richtig rüberbringen.

Roccia: Na komm, Pero. Bringen wir sie da rauf.

Rover:

Roccia: Das ist nett von dir, Rover.

Roccia: Aber die Truppe lässt ihre Ehrengäste keine schweren Sachen schleppen.

Pero: Pero, pero!

Pero kommt aus ihrer Kiste und fegt unter Roccias Kommando die Trümmer auf der Bühne wie ein Wirbelwind zusammen. In einem Prozess des Auseinandernehmens, Mischens, Anpassens und Wiederzusammensetzens entstehen aus den Trümmerstücken mehrere Bühnenrequisiten.

Roccia: So. Damit hätten wir schon mal das Wesentliche.

Roccia: Luceanit ist fast überall am Strand zu finden, entweder im Sand vergraben oder von der Flut angeschwemmt.

Roccia: Laut Legenden soll jedes Stück eine Seele sein, die am Strand gefangen ist. Wenn sie Tag für Tag Wind und Regen ausgesetzt sind, verlieren sie langsam ihren Glanz.

Roccia: Wir müssen sie einsammeln, bevor das passiert.

Rover:

Roccia: Ja, das Glitzern des Luceanits ist, was es so bezaubernd macht.

Roccia: Wir können die Stücke als Sterne verwenden, die am Nachthimmel leuchten.

Roccia: Mal überlegen, wo sie auf unserer Bühne hinpassen … Bringen wir sie einfach um die Mitte herum an.

Nachdem sie die Luceaniten platziert hat, kommt Pero aus ihrer Kiste und fährt unzählige tentakelähnliche Arme aus. Sie wirft die Luceaniten in die Luft und bindet sie blitzschnell mit Bändern fest. Kurz darauf ist die dunkle Bühne von leuchtendem Glanz erfüllt.

Roccia: Perfekt. Jetzt haben wir einen Lichtschimmer, der die Dunkelheit erhellt.

Roccia: Okay. Jetzt, wo alles an seinem Platz ist, ist die Bühne so gut wie fertig.

Roccia: Danke, Rover. Ich bin sicher, dass die Gefühle, die in diesen Dingen stecken, in den Herzen der Leute ankommen werden.

Roccia: Hmm … Aber ich habe das Gefühl, dass immer noch etwas fehlt.

Roccia: Vielleicht ist die Bühne nicht hell genug? Der Nordstern in Pegasus ist schließlich das Symbol der Hoffnung, also sollte sie heller sein.

Roccia: Ich erinnere mich, dass Filippo erzählt hat, dass sich früher alle unter einem Stern versammelt und gesungen haben? Aber ich habe auf dem Schiff keine Sterne gefunden …

Rover:

Roccia: Ja. Vielleicht kann er uns mehr darüber erzählen.

Frage Filippo nach dem Stern

Roccia: Hallo noch mal, Filippo. Du hast vorhin erwähnt, dass die Leute auf dem Pilgerschiff unter einem Stern gesungen haben, richtig?

Filippo: Ah, ja. Ich sehe immer noch das strahlende Leuchten des Sterns vor meinem inneren Auge … Er war genau wie der Nordstern in Pegasus.

Roccia: Weißt du, wo dieser Stern jetzt ist?

Filippo: Der Stern war Lucas Schatz. Aber Luca …

Pero: Pero, Pero!

Roccia: Hmm? Pero sagt, Luca ist aufgewacht.

Gehe ins Zelt und überprüfe, wie es Luca geht

Luca: Wimmer … Ich habe Mamas wertvollen Schatz verloren …

Luca: Das Licht des Sterns hat die Dunkelheit vertrieben. Er hat auf alle aufgepasst, als wir auf dem Meer waren …

Luca: Wir haben gerne um ihn herum gesungen, so wie Mama es in ihren Stücken getan hat.

Luca: Sie hat immer gesagt, dass der Stern die Hoffnung darstellt. Er sollte auf mich aufpassen und alle um mich herum beschützen.

Luca: J-Jetzt habe ich ihn v-verloren und er kann niemanden mehr beschützen …

Roccias Gesicht verzieht sich zu einem traurigen Blick. Sie will Luca trösten, hat aber Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden.

Pero: Pero, Pero … Pero, Pero!

Roccia: Pero sagt, du sollst dich weiter ausruhen. Wir finden den Stern für dich.

Luca: A-Aber da draußen ist es zu gefährlich … Ihr habt schon mich selbst gerettet … Und Mama hat gesagt, ich soll anderen nicht so viele Probleme machen.

Rover: Keine Sorge, Luca, das ist gar kein Problem. Du hast auch eine wichtige Aufgabe zu erledigen – dich auszuruhen und zu erholen.

Rover: Und wie du schon gesagt hast, passt der Stern auf alle auf. Wir machen das für alle.

Luca: Okay … Ich werde brav sein und mich ausruhen.

Roccia: Pero kann die Frequenzen des „Sterns“ spüren, die er auf Luca hinterlassen hat.

Roccia: Jetzt, wo Pero die richtige Fährte hat, können wir mit unserer Suche beginnen.

Rover: Wir haben das Schiff bereits von oben bis unten durchsucht und nirgends war etwas, das einem Stern ähnlich aussah.

Roccia: Ich will ihn trotzdem finden.

Roccia: Ich will, dass alle die Möglichkeit haben, Pegasus noch einmal aufzuführen …

Roccia: Und unsere Requisiten sollten Dinge sein, die sie alle früher schon benutzt haben – Dinge, mit denen sie vertraut sind.

Roccia: Die Frequenzen oder Gefühle, die mit den Dingen verbunden sind, können die Menschen beeinflussen, die sie benutzen.

Roccia: Sie alle sehen den Stern als Symbol der Hoffnung. Die positive Stimmung wird durch die Oper verstärkt und auf noch mehr Menschen übertragen.

Roccia: Also, ja, ich werde weiter nach ihm suchen. Es gibt immer eine Chance, richtig?

Roccia: Eine „Chance“ ist nur ein anderes Wort für „Hoffnung“.

Gehe wieder zum Strand, um nach dem Stern zu suchen

Roccia: Der Nebel …

Rover:

Roccia: Ja. Die meiste Zeit des Jahres ist die Insel in Nebel gehüllt.

Roccia: Aber ich habe diesen Bereich vor nicht allzu langer Zeit davon befreit. Und nach dem Wetter der letzten Tage sollte es keinen weiteren Nebel geben.

Roccia: Battier ist wie immer beim Angeln, und unser treuer „Nebeldetektor“ Lario hat keinen Mucks von sich gegeben.

Rover:

Roccia: Du hast recht.

Roccia: Irgendetwas daran fühlt sich eindeutig falsch an.

Roccia: Hmm, die Luft ist so feucht, als würde der Nebel direkt neben uns stehen und uns zuwinken.

Roccia: „Am Meer, das mit Schleiern bedeckt, liegen klagend heulende Bestien versteckt …“

Roccia: Laut Pegasus sollten wir vorsichtig sein, wenn Nebel in der Nähe ist.

Roccia: Wir müssen den Stern finden, bevor er uns erreicht …

Folge Roccia

Sieh nach, was Roccia entdeckt hat

Roccia: Sieht aus wie ein Teil von Schiffstrümmern.

Roccia: Pero kann es aufbewahren. Wir werden es später gut gebrauchen können.

Folge Roccia

Sieh nach, was Roccia entdeckt hat

Roccia: Oh, eine Muschel.

Roccia: Man kann sie säubern und dann mit etwas Algen und Salz eine leckere Muschelsuppe daraus zaubern.

Roccia: Pero, pack diese Muschel in den Koffer.

Rover:

Roccia: Ja, Pero hat es mir beigebracht. Ich kenne aber nur ein paar einfache Rezepte. Für aufwändigere Gerichte musst du dich an Pero wenden.

Roccia: Jeder in der Truppe macht sich auf irgendeine Weise nützlich, und ich helfe meistens beim Kochen. Aufwändigere Gerichte kann Pero aber besser.

Roccia: Alle lieben das Essen von Pero.

Folge Roccia

Sieh nach, was Roccia entdeckt hat

Roccia: Na endlich, etwas Glänzendes …

Roccia: Oh, das ist ein Luceanit.

Roccia: Na ja, zumindest haben wir etwas Glänzendes gefunden, das ist schon mal etwas …

Pero: Pero, Pero!

Roccia: Sieht aus, als hätte Pero etwas gefunden.

Untersuche die Hinweise, die Pero gefunden hat

Pero: Pero … Pero!?

Roccia: Pero sagt, sie hat die Frequenzen des Sterns in diesen Spuren gefunden, aber es ist noch etwas anderes dabei …

Roccia: Die Frequenzen sind komplett durcheinander. Ich kann sie nicht mehr auseinanderhalten.

Rover:

Nutze den Sensor, um die komplexen Frequenzen zu entdecken

Roccia: Ich wusste gar nicht, dass du Frequenzen so gut erkennen kannst. Ich bin beeindruckt …

Pero: Pero, Pero!

Folge den entdeckten Frequenzen

Rover: Es ist, als hätte der Nebel auf uns gewartet.

Roccia: Das ist nicht der übliche Versteckspielnebel.

Roccia: Dieses Nebellabyrinth gibt mir ein Déjà-vu.

Roccia: Hmm … Ein seltsamer, verdächtiger Geruch.

Roccia: Er ist vertraut … und doch anders. Wie eine schlechte Kopie.

Roccia: In Pegasus ist das Labyrinth aus Lügen und Bosheit gewoben. Im Inneren ist es so chaotisch und unberechenbar wie ein nebliges Meer.

Roccia: Dort drin gibt es alle Arten von Monstern. Im Herzen des Ganzen lauert ein Erzdämon, der ein Meister des Bösen ist. Er stiehlt, verzerrt die Realität, verbreitet Verwirrung und spielt den Puppenspieler.

Roccia: Ich frage mich, ob ein anderer Opernfan diese Szene daraus übernommen hat?

Rover:

Roccia: Ähm, was für eine Person würde denn der Erzdämon sein wollen?

Roccia: Hm, ich verstehe, warum Menschen Helden sein wollen. Sie sind die Stars der Show. Aber all dieser verworrene Unsinn? Nicht gerade heldenhaft.

Roccia: Eine begründete Annahme.

Roccia: Egal, ob die Person einen Erzdämon oder einen Helden spielt – nachdem so viel Arbeit in die ganze Sache gesteckt wurde, erwartet sie sicher auch etwas zurück.

Roccia: In einer Oper bekommt man … Hoffnung und persönliches Wachstum.

Roccia: Oder die Macht, zu täuschen und zu manipulieren.

Rover:

Roccia: Du hast recht. Gehen wir rein und sehen selbst, was der Drahtzieher hinter diesem Chaos wirklich vorhat.

Betritt das Nebellabyrinth

Finde die richtige Richtung

Gehe weiter

Pero: Pero, Pero!

Monster?: Groarrrr …

Roccia: Ehh … Bleib wachsam, Pero!

Rover: Ich bin bei dir. Keine Sorge.

Roccia: Okay.

Roccia: Äh … Diese Frequenzen basieren auf Täuschung und Lügen. Sie riechen furchtbar.

Pero: Pero, Pero!

Roccia: Pero spürt den „Stern“ in der Höhle und … noch etwas anderes, das sie nicht beschreiben kann.

Roccia: Wir nähern uns dem Ende des Weges. Sieht aus, als läge das Zentrum des Labyrinths direkt vor uns.

Roccia: Bald werden wir herausfinden, was sich im Kern befindet.

Roccia: Aber … Es könnte auch sein …

Rover:

Roccia: Du hast recht. Wir sollten weitergehen.

Nähere dich der Höhle

Rover: Ganz langsam und stetig. Wir sind genau auf dem richtigen Weg.

Roccia: … Danke.

Roccia & Pero: Aah! Nein!

Rover: Keine Angst. Wir haben es fast geschafft.

Roccia: Okay.

Roccia & Pero: Agh!

Roccia: Der Klagedrache? Nein, warte.

Rover: Schon gut. Das sind nur Schatten.

Roccia: Ja. Ich habe keine Angst.

Finde den verlorenen Stern mit Roccia

Rover & Roccia: Wa…?

Freddy Flauschi: Buh-buh!

Diggy Duggy: Gu-gu …

Fräulein Einsamkeit & Hokuspokus: Kwi-kwi …

Roccia: Äh … Sieht aus, als hätten sie versucht, sich mit dem Stern wegzuschleichen, sind aber versehentlich an den Lichtschalter gekommen.

Freddy Flauschi: Buh-buh … Buh-buh!

Diggy Duggy: Gu …

Fräulein Einsamkeit & Hokuspokus: Kwi-kwi!

Rover: Was sagen sie?

Roccia: Sie sagen: „Wir geben uns nicht kampflos geschlagen!“

Besiege alle Plüschtiere

Roccia: Goldvlies, ein abgenutztes Manuskript, alte Instrumente …

Roccia: Soll das etwa der Erzdämon sein?

Roccia: Oder die Narren, die sich vor den Tacet-Dissonanzen verstecken?

Freddy Flauschi: Buh-buh …

Diggy Duggy: Gu-gu …

Fräulein Einsamkeit & Hokuspokus: Kwi-kwi … Kwi-kwi …

Sammle die Dinge, die ihr zurückbringen könnt

Fräulein Einsamkeit: Kwi-kwi … Kwi …

Rover:

Roccia: Sie sagt, dieses Akkordeon hat ihrem Besitzer gehört.

Roccia: Auch wenn sie ihren Besitzer noch nicht wiedergefunden hat, hat dieses Akkordeon ihr viele schöne Erinnerungen hinterlassen.

Roccia: „Wie der Nebel sich lichtet, das ungebundene Sternenlicht leuchtet …“

Roccia: Ihr Besitzer hat das einst gesungen, um Menschen, denen Unrecht widerfahren war, aufzumuntern, und natürlich kennt sie die Melodie gut.

Roccia: Das Nebellabyrinth, das wir gerade durchquert haben, war ihr Versuch, die Oper nachzubilden. Sie hat die neblige Küste als Bühne benutzt, natürlich mit der Hilfe ihrer Echo-Freunde.

Rover:

Roccia: Ich schätze, sie wollte ihr Bestes tun, um all ihre Erinnerungen an ihren Besitzer zu schützen.

Roccia: Aber der Schutz der eigenen sollte nicht auf Kosten der Erinnerungen und Hoffnungen aller anderen gehen.

Roccia: Für jeden, der verletzt wurde, ist es wahrscheinlich besser, wenn wir zusammenhalten, als uns gegenseitig runterzuziehen, oder?

Verlasse mit Roccia

Roccia: Pero und ich sind fast fertig mit dem Einpacken.

Roccia: Wollen wir zurück, Rover?

Rover:

Roccia: Okay. Zurück zur Truppe.

Roccia: Okay. Wir warten hier, bis du bereit bist.

Roccia bittet Pero, die Echos und ihre Habseligkeiten mitzunehmen, wenn alle zur Truppe zurückkehren.

Betritt die Höhle

Kehre zur truppe zurück und spreche mit Tina

Tina: Du bist zurück, Erste Offizierin. Keine Sorge, hier war alles in Ordnung.

Tina: Oh, was sagt man dazu? Ihr habt wohl ein paar neue Freunde mitgebracht?

Roccia: Haben wir. Danke, dass du dich so gut um alles gekümmert hast, während ich weg war.

Tina: Keine Ursache. Die Truppe hat genug Verpflegung und alle sind in Topform. Ein paar mehr kriegen wir auch noch satt!

Roccia: Okay, die Echos und ich werden uns an die Arbeit machen und die Bühne aufbauen. Glaubt mir, wenn ihr euch mit etwas Sinnvollem beschäftigt, sind eure Sorgen wie weggeblasen.

Rover:

Roccia: Dank dir haben wir den Stern gefunden. Du solltest Luca die guten Neuigkeiten überbringen.

Roccia: Jetzt können wir endlich zusammen Pegasus aufführen. Niemand wird fehlen.

Sag Luca, dass der Stern gefunden wurde

Du bringst den Stern in Lucas Zelt. Luca steht gleich aus ihrem Bett auf und erkennt das vertraute Leuchten wieder. Ihr Gesicht strahlt vor Freude.

Luca: Der Stern … Der Stern ist wieder da!

Luca: Oh, vielen Dank! Jetzt, wo der Stern da ist, wird es mir ganz sicher bald besser gehen!

Luca: Ich fühle mich jetzt schon viel besser!

Rover:

Luca: Nur zu. Es ist für die Oper, richtig? Als ich im Bett war, habe ich draußen viel Gewimmel mitbekommen. Ich dachte mir schon, dass sie alles für eine Aufführung vorbereiten.

Luca: Das Mädchen mit den lila Haaren sagte, sie will etwas richtig Glänzendes als Nordstern in Pegasus verwenden. Tja, nichts eignet sich besser als dieser Stern!

Luca: Jetzt können wir wieder alle gemeinsam beim Stern singen. Das wird wunderbar! Genau wie damals auf dem Schiff!

Gehe zurück zur Bühne – die Plüschtiere scheinen etwas Neues zu haben

Roccia: Echos können alle möglichen Arten von Informationen sammeln, indem sie die auf Objekten hinterlassenen Frequenzen analysieren.

Roccia: Auf der Bühne hat Fräulein Einsamkeit die alte Mondlaute ihrer Besitzerin gefunden, Diggy Duggy den Kranz seines Besitzers und Freddy Flauschi die liebste Requisitenpistole seines Besitzers …

Roccia: Und Hokus-Pokus hat das große Los gezogen und sogar seinen Besitzer selbst gefunden.

Roccia: Wie sich herausstellt, haben ihre Besitzer sie gar nicht ausgesetzt.

Rover:

Roccia: Ja. Tatsächlich wurden ihre Besitzer verbannt. Von einigen sind nur noch ihre Habseligkeiten übrig, andere wurden aber von der Truppe aufgenommen.

Roccia: Ihre Besitzer wollten nur nicht, dass ihre Echos vom Orden geschnappt und ihre Erinnerungen ausgelöscht werden. Sie zurückzulassen war der einzige Weg, sie zu beschützen.

Roccia: Offenbar sind die Echos, die das Labyrinth erschaffen haben, nicht der wahre Erzdämon. Sondern derjenige, der hinter all dem die Fäden zieht.

Roccia: All die Verbote und die willkürlichen Verbannungen …

Roccia: Ein einziges Urteil von denen ganz oben kann das friedliche Leben unzähliger Menschen zerstören.

Rover:

Roccia: Mh-hmm, aber jetzt bist du der Lorbeerträger und hast Fenrico endlich zum Rückzug gezwungen.

Roccia: Ich schätze, wir sind für eine Weile vor Verbannungen sicher, und die Truppe kann wieder in Ragunna auftreten.

Roccia: Das bedeutet, dass unsere Stücke endlich in einer Stadt zu hören sein werden, in denen sonst nur stinklangweilige Kodex-Verse rezitiert werden. Wir werden unsere Lieder eins nach dem anderen langsam wieder einführen …

Roccia: Eines Tages werden in Ragunna überall wieder Opern über die Freiheit gesungen.

Roccia: Darauf bereiten sich Brant und Bardolino seit einiger Zeit vor. Sie sind sofort in die Stadt geeilt, als sie die Nachricht bekamen.

Roccia: Niemand liebt die Oper so sehr wie die beiden, und niemand kann so schöne Geschichten erzählen wie sie … Außer natürlich dem neuen Lorbeerträger.

Roccia: Diese fröhliche Oper markiert auch den Anfang einer neuen Reise. Es ist mehr als nur eine Oper für die vertriebenen Pilger. Sie ist auch jedem einzelnen Narren gewidmet, der da draußen herumschwirrt.

Roccia: Also, Lorbeerträger, wollen wir den Nordstern gemeinsam aufhängen und allen die gute Nachricht verkünden?

Wir fliegen jenseits hoher Mauern,

durch Nebel, wo Gefahren lauern.

Aber mit genügend Mut

zollen wir der Hoffnung auf Freiheit unseren Tribut.

Il Matto?

Il Diavolo?

Wahrheit und Lüge tummeln sich im Dunst,

der Lorbeerträger sucht das Geheimnis in der Kunst.

Der Teufel herrscht aus Höhen, so karg,

wo er die Fäden des Kriegs zu spinnen vermag.

Die Illusionen tun sich unter dem Ozean auf,

der Narr wird zum Feind, so ist der Lauf.

Die Blasen zerplatzen mit der Pistole in der Hand,

um Licht zu spenden und sich zu behaupten im kriegerischen Gewand.

Der Lorbeerträger schwingt die Klinge, wie es gefällt,

Tausend Sterne erleuchten die Welt.

Die Freiheit blüht wie ein Blumenfeld,

und der Nordstern leitet uns in eine vertraute Welt.

Gehe auf die Bühne und schaue dir um

Roccia: Tina, du singst so wunderschön wie immer. Danke, dass du uns deine Stimme für die überarbeitete Version von Pegasus leihst.

Tina: Ahh, danke. Ich musste es laut sagen, weil ich Lucas strahlendem Nordstern gerecht werden wollte!

Tina: Sie schafft es nicht auf die Bühne, also muss ich den Stern zu ihr bringen.

Roccia: Fräulein Einsamkeit, hier ist die Mondlaute deiner Meisterin. Einige Saiten fehlen, aber sie kann den Menschen weiterhin Freude bereiten.

Fräulein Einsamkeit: Kwi … Kwi-kwi …

Roccia: Diggy Duggy, das ist der Kranz deines Meisters. Ich habe ihn für dich geflickt. Bewahre ihn an einem sicheren Ort auf.

Diggy Duggy: Ji-ha!

Roccia: Die Requisitenpistole, die dein Meister zurückgelassen hat, Freddy Flauschi. Sie erzeugt Blasen. Bitte kümmere dich gut darum.

Freddy Flauschi: Buh-buh!

Roccia baut nach und nach alle Bühnenrequisiten ab und gibt sie dem Publikum zurück. Die Zuschauer tragen ihre Requisiten glücklich nach Hause. Nur noch ein Luceanit ist auf der Bühne.

Sprich mit Roccia über den letzten Luceanit

Roccia: Super. Die meisten Gegenstände wurden an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben. Nur noch ein Luceanit ist übrig.

Roccia: Und der gehört Roccia.

Rover:

Roccia: Ja. Weil ich früher einer war.

Roccia: Danke, Rover für diese wunderbare Darbietung.

Roccia: Alle gemeinsam haben die Darbietung möglich gemacht. Und das schließt natürlich auch dich ein.

Roccia: Schon bei unserem ersten Treffen haben Pero und ich deine besondere Frequenz bemerkt. Sie ist so besonders, dass nicht mal Pero daraus schlau wurde.

Roccia: Seit du nach Rinascita gekommen bist, hat sich das neblige Labyrinth … entzerrt.

Roccia: Vielleicht … Bist du die Person, die einiges ändern kann, nein – die das Schicksal von ganz Solaris ändert.

Roccia: Überall, wo du hingehst, ändern sich die Dinge. Merkwürdige, wundersame Dinge. Du bist wie ein Magnet für das Unvorhersagbare.

Roccia: Dazu fällt mir etwas ein: „Mit großer Macht kommt auch große Verantwortung.“ Überall, wo du auftauchst, werden Gefahren auf dich warten.

Roccia: Also, ähm … Warum schließt du dich nicht der Narrentruppe an?

Rover:

Roccia: Mmhmm, du hast die perfekte Begrüßungsoper inszeniert und eine neue Reise losgetreten. Wir stehen seit einiger Zeit auf derselben Seite.

Roccia: Das macht nichts … Du kannst dich gerne jederzeit anschließen. Es liegt an dir.

Roccia: Wenn du mal in Not bist, wende dich gerne an uns.

Roccia: Die Truppe steht immer hinter dir.

Rover:

Roccia: Am Anfang waren wir alle auf dieser einsamen Insel gestrandet. Nach und nach schnorrten wir zusammen, was wir konnten, und bauten unser Haus. Und so entstand die Truppe.

Roccia: Wir sind vielleicht nicht reich oder perfekt, aber zumindest können wir singen und lachen, wann immer uns danach ist.

Roccia: Und Dank dir haben wir die Chance, die Freude und die Freiheit für Ragunna zurückzuholen.

Roccia: Genau wie die Darbietung des Lorbeerträgers mit dem Hoffnungsstern unserer gesamten Truppe Hoffnung gab.

Roccia: Du hast es geschafft, dass unsere Herzen wieder von Hoffnung erfüllt sind.

Sprich mit Roccia

Roccia: Danke für alles, Rover! Meine erste Begrüßungszeremonie war ein voller Erfolg, und die Reise der Truppe zurück nach Ragunna ist, wenn ich das so sagen darf, hervorragend gestartet.

Roccia: Da diese Last endlich von meinen Schultern gefallen ist, fühle ich mich so befreit, dass ich glatt ein paar Rückwärtssaltos machen könnte.

Roccia: Ähm … Wie auch immer. Ich denke, wir sollten jetzt über deine Belohnung sprechen.

Roccia: Abgesehen von der großzügigen Bezahlung habe ich noch eine Kleinigkeit für dich …

Roccia taucht in Peros Koffer ein und und wühlt vorsichtig bis zum Boden. Dann gibt sie den einzigartigen Luceanit zurück. Der dunkle Stein ist mit Goldadern durchzogen, die hell funkeln.

Roccia: Hier … Danach hab ich Ewigkeiten im Sand gesucht. Ein schwarz-goldener Luceanit.

Roccia: Je tiefer er verborgen liegt, desto wertvoller ist er.

Roccia: Ich glaube du hast einiges mit dem Lucaniten gemeinsam. Er ist so tief und schön wie deine Augen.

Roccia: Nimm ihn auf Reisen mit. Dann bin ich immer bei dir, selbst wenn ich es nicht bin.

Roccia: Und … Wenn du mal in Not bist, sag uns immer gerne Bescheid.

Roccia: Ich werde einen Weg finden, so schnell wie möglich zu kommen – egal, ob Pero mich mitnehmen muss oder ob ich den ganzen Weg mit dem Truppendampfer zurücklege.