Wenn in einer regnerischen Nacht eine Familie ...
Die bittere Nacht verweilt bei den Ruhelosen. Eine Einladung der Familie Montelli zieht dich in ihre Vergangenheit, wo Neues und Altes, Gleichgewicht und Wandel aufeinandertreffen. Im freisten Ort von Ragunna erwartet die Gastgeberin deine Ankunft.
Geh in der Nacht (22:00-02:00) zum Platz der Freiheit
Rover: „Der Glockenschlag der Mitternacht ist verklungen, doch die Nacht hält an. Ruhelose Herzen verzehren sich nach einer Übereinkunft, die die unsere sein sollte.“
Rover: „Am freiesten Ort von Ragunna erwarte ich deine Ankunft ...“ Das sollte der Ort sein, den Capollo in seiner Einladung nennt.
Einladungsbrief: „Mit dieser Einladung möchte ich dir persönlich für alle deine Taten für die Familie Montelli danken und den leichten Fehltritt bei deiner Begrüßung wiedergutmachen. Ich hoffe, dass diese Geste dabei helfen wird, alle Missverständnisse beizulegen und unsere Allianz zu stärken.“
Einladungsbrief: „... Im Namen der Montellis werde ich meine Verbündeten ehren wie mein eigenes Fleisch und Blut.“
Einladungsbrief: „Am freiesten Ort von Ragunna erwarte ich deine Ankunft ... Hochachtungsvoll, Capollo Montelli.“
Abby: Ich wusste es, noch eine Einladung ... das ist wohl so was wie ihre Erkennungszeichen, was? Aber das war nicht Carlotta, wer ist dieser Capollo-Typ?
Rover:
Abby: Ach, richtig ... der Oberboss der Schatzkammer und der ganze Kram? Wahrscheinlich kann es nichts schaden, Carlottas Familie einen Besuch abzustatten. Sie sind uns ordentlich was schuldig!
Abby: Ich erinnere mich wieder, wurde der nicht vom Orden geschnappt?
Abby: Dann muss er dir wirklich dankbar sein. Als dieser schleimige Priester ihn als Bauernopfer nutzen wollte, hätte das ohne die schnelle Reaktion von dir und Carlotta ganz schön aus dem Ruder laufen können.
Abby: Ich könnte wetten, dass er was Schönes geplant hat. Ein Haufen Geld? Vielleicht ein enormes Festmahl?
Abby: Uff ... hick! Ich fühle mich in letzter Zeit komisch, mir ist ganz schwummerig ... vielleicht bin ich nicht gleich da, wenn du mich brauchst!
Rover:
Abby: Okay, du kriegst das hin ... wenn etwas passiert, dann schlag dir einen Weg frei!
Abby: Ist ja gut, ist ja gut! Du musst nicht auch noch darauf herumreiten!
Abby: Wie dem auch sei, ich überlasse dir das. Aber wenn du meine Hilfe gebrauchen könntest, dann melde dich, einverstanden?
Rover: Hm, meinen Aufenthaltsort so exakt zu bestimmen und mir die Einladung direkt in die Hände zu liefern ... dieser Capollo Montelli weiß, was er tut.
???: Entschuldige, dich nicht schon früher anstandsgemäß getroffen zu haben —
???: Gast von den Schwarzen Küsten, Lorbeerträger des Carnevale, Retter und Freund der Montellis ... Rover, deine Anwesenheit ist eine Ehre.
Capollo: Erlaube mir, mich vorzustellen. Ich bin Capollo Montelli, Carlottas Onkel, Sohn des Padrino, und der nächste Anführer der Familie.
Rover: (Wenn man Capollos Ansehen berücksichtigt, kann es bei einem privaten Treffen um diese Uhrzeit ... wirklich nur um Dankbarkeit gehen?)
Rover:
Capollo: Ohne dich wären die Verräter nicht gefangen und ich nicht aus ihren Händen befreit worden.
Capollo: Auch wenn Carlotta schon die Dankbarkeit unserer Familie ausgesprochen hat, sollte ich dies noch persönlich tun.
Capollo: Aber leider hatten die Verräter nicht viel zu bieten, und der Strippenzieher verbirgt sich noch in den Schatten. Beunruhigend, nicht wahr?
Rover:
Capollo: Dann warte ich ab, was sie herausfinden kann.
Capollo: Hmm ... das schränkt die Möglichkeiten tatsächlich ein.
Capollo: Bringe dich so weit ein, wie du willst, Rover. Ich werde es dir nicht übel nehmen.
Capollo: Die Dinge stehen weniger glänzend für die Montellis, als es scheinen mag. Der Orden, Fisalias und der Fractsidus ... Jeder Versuch, den aktuellen Zustand zu ändern, bringt uns in Gefahr.
Capollo: Die gefangenen Verräter sind eine Warnung, aber auch eine Erinnerung — um zu überleben, muss ich Allianzen jenseits der Familie suchen.
Capollo: Insbesondere mit dir, genau wie Carlotta es getan hat.
Rover:
Capollo: Da du es schon erwähnst, will ich Klartext sprechen.
Capollo: Carlotta ist mir lieb und teuer, und das wird sich durch nichts ändern.
Capollo: Aber sie gehört zum geringeren Zweig der Familie. Der Tradition nach sollte ich, der rechtmäßige Erbe, den Umgang mit den Schwarzen Küsten pflegen, und nicht sie.
Capollo: Die Ordnung wiederherstellen und der Familie Nutzen schaffen, wie ich es vorhatte ... das meinte ich in meinem Brief mit der Wiedergutmachung eines kleinen Fehltritts.
Capollo: Der Anführer der Schwarzen Küsten muss dich aus einem bestimmten Grund hergeschickt haben. Sag es mir, und ich gebe dir mehr Unterstützung, als Carlotta dir jemals bieten könnte.
Rover:
Capollo: Du hast natürlich die Wahl ... Aber als Erbe der Familie lasse ich mir Stolz und Autorität nicht untergraben, auch nicht von Verbündeten.
Capollo: Falls du nicht an meiner Seite stehen kannst, solltest du dich besser aus den Angelegenheiten der Montellis heraushalten.
Capollo: Andernfalls ... glaub mir, du willst uns nicht in die Quere kommen, egal wie stark du bist.
Capollo: Du darfst gerne vom Rand aus zuschauen. Aber wenn du mitspielst, spielst du nach den Regeln — MEINEN Regeln.
???: Das war klar. Aber die Regeln sind nicht in Stein gemeißelt, oder?
Carlotta: Was für Intrigen bringen dich und Rover zu so einer Uhrzeit zusammen, Onkel? Spielen ... sprechen wir von einem guten Kartenspiel, ja?
Capollo: Du kommst leider im falschen Moment. Unsere kleine Unterhaltung ist gerade vorbei.
Carlotta: Ein Jammer. Ich hätte nicht gedacht, dass du ihn dir für eine private Aussprache zur Seite nehmen würdest. Nach allem, was wir gemeinsam durchlebt haben.
Carlotta: Aber da ihr jetzt ja fertig seid, würdest du uns bitte entschuldigen?
Capollo: Carlotta, du bleibst noch. Ich habe noch etwas mit dir zu besprechen.
Carlotta: Triff mich am Rendezvous. Hüte dich vor den „Augen“.
Capollo: Eine Waffe ist ein mächtiges Werkzeug, aber nur in den Händen, die es würdig sind.
Carlotta: Ich weiß, Onkel. Ich habe nie den Ursprung meiner Privilegien vergessen, und ich begehre nichts, was nicht mein ist.
Carlotta: Die Schwarzen Küsten, der Carnevale ... ich richte mich nur danach, ob sie für Montelli Nutzen bringen.
Carlotta: Ich werde jeden Befehl ausführen, der die Familie stärkt, und jede Bedrohung für unser Ansehen zermalmen.
Capollo: ... Sehr gut. Behalte diese Worte im Kopf.
Carlotta: Onkel, wegen Benett ... hast du davon gehört?
Capollo: Dieser Dieb, der aus der Schatzkammer gestohlen hat? Wieso, unterstellst du mir, meine Pflicht nicht erfüllt zu haben?
Carlotta: Keinesfalls, ich habe nur im Vorbeigehen gehört, wie jemand darüber gesprochen hat ...
Geh zum „Rendezvous“ (Treffort)
Rover: (Ich bin tiefer in die Machenschaften der Familie Montelli verstrickt, als ich jemals erkannt habe. Als ich die Verräter verfolgte ... Nein, als ich beschloss, beim Carnevale zu helfen, war das Spiel bereits in Gang.)
Rover: Carlotta hatte mich vor „Augen“ gewarnt, also sollte ich wahrscheinlich kein Aufsehen erregen.
Rover: Ich weiß zwar nicht warum, aber unbemerkt bleiben ist nie eine schlechte Idee.
Rover: (Carlotta ist noch nicht da. Ich werde wohl warten müssen.)
Rover:
Rover:
Alter Herr: Kann ich dich um Feuer bitten?
Rover:
Alter Herr: Ach ja, eine Zigarre ohne Rauch ... Meine Enkelin hat mir gesagt, dass Ragunnas Regen ein schlechtes Omen ist. Dem kann ich nicht mehr widersprechen, oder?
Rover:
Rover: Du siehst dich dieses Gemälde schon eine Weile an. Gibt es da etwas Besonderes?
Alter Herr: Oh, interessiert es dich auch? Oder willst du nur die Zeit rumkriegen, bis der Regen aufhört?
Rover:
Alter Herr: Haha, das ist nur das Wesen eines Anlegers. Ich fühle mich unwiderstehlich hingezogen zu Objekten mit einzigartigem Wert.
Rover:
Alter Herr: Dann wirst du es wohl noch eine Weile mit mir aushalten müssen.
Rover:
Alter Herr: Die Familie Montelli ist stolz auf ihren eklektischen Kunstgeschmack. Jeder Stil eines jeden Künstlers findet ein Zuhause in ihrem Viertel.
Alter Herr: Kunst kennt für Zeit, Ort und Geist keine Grenzen. Hier stehen wir, zusammengeführt durch den Regen, angezogen vom gleichen Gemälde.
Alter Herr: In der Kunst, so sagt man, erhaschen wir einen Blick auf unsere Seele.
Alter Herr: Würdest du deine Gedanken mit mir teilen? Was hältst du von diesem Werk?
Geh ruhig näher heran, um die Collage zu betrachten.
Kleine, unregelmäßige Formen ruhen in größeren Kreisen, ihre Ränder verschmelzen miteinander und erzeugen eine zarte Harmonie.
Dieses Gleichgewicht ist allerdings brüchig, als stünden zwei einander entgegengesetzte Kräfte kurz vor dem Zusammenstoß.
Rover:
Alter Herr: Du hast ... schärfere Augen, als ich dachte. Du erblickst das Wesentliche unter der Oberfläche.
Alter Herr: Hahaha, es ist typisch für den Symbolismus, Gedanken in einem Zusammenspiel aus Farben und Formen zu verstecken ... Einfachheit ist manchmal stärker.
Alter Herr: In der Tat. Die wahre Kunst liegt nicht nur darin, was gemalt wurde, sondern auch darin, was ungesagt bleibt.
Alter Herr: Ich teile die gleiche Ansicht, nur bin ich ein bisschen traurig über das kleine Stück, das seinen Charakter aufgibt , um ein Gleichgewicht herzustellen.
Alter Herr: Vielleicht hat der Künstler es eben aufgrund seiner Einzigartigkeit ausgewählt.
Alter Herr: Jetzt ist nicht die Zeit, um sich an das bestehende Gleichgewicht zu klammern. Man muss sich dem Unbekannten zuwenden, Wandel suchen, sich einen eigenen Weg bahnen ... so wie sie es getan hat.
Rover:
Als der Regen schließlich aufhörte, verließ der ältere Mann, der das Gemälde bewundert hatte, ruhig die Szene und ließ dich allein, um über die tiefere Bedeutung des Gemäldes nachzudenken.
Carlotta: „Ruhm im Verfall“, das neueste Werk des Impressionisten Pasoli ... Ich wusste gar nicht, dass du so einen raffinierten Geschmack hast.
Rover:
Rover:
Carlotta: Ich bin den ganzen Weg hierher diesen lästigen „Augen“ ausgewichen und hatte Angst, dass du zu lange warten musst. Aber offenbar hast du dich selbst beschäftigt.
Carlotta: Dieser alte Herr wollte sich einfach nur unterstellen, ja? Ich verstehe ... Das Viertel Montelli zieht Kunstliebhaber an. Jedenfalls bin ich froh, dass keine aufdringlichen Augen gefolgt sind.
Carlotta: Wenn es in Ragunna regnet, sind Überraschungen so häufig wie Pfützen. Eine Verspätung ist nur ein kleiner Spritzer.
Carlotta: Ich habe mich ohne weitere Erklärung und mit einer Warnung hier mit dir verabredet... Ich kann mir deine Verwunderung vorstellen.
Rover:
Carlotta: Die Schlange unter uns hat sich endlich zu erkennen gegeben.
Carlotta: Kürzlich haben mehrere unserer Partner einen angeblich besseren Verkäufer gefunden und ihre Geschäfte mit uns beendet.
Carlotta: Gleichzeitig beschuldigte man Benett, unseren Schatzmeister, der Veruntreuung. Er soll bei der Flucht aus der Stadt von Tacet-Dissonanzen getötet worden sein.
Rover:
Carlotta: Da bin ich mir nicht so sicher ... ich habe früher mit Benett gearbeitet. Er war prinzipientreu, mutig, aber nicht leichtsinnig, nicht jemand, der einfach Verrat begeht. Und ...
Carlotta: In der Nacht seines Todes hat er mir ein Foto auf mein Terminal geschickt — eine blutverschmierte Seite aus einer Gedichtsammlung, mit drei markierten Sätzen. „Deine Augen weisen mir den Pfad im Sturm“, „Wenn vierzig Winter deine Schönheit belagern“ und „Der Planet dreht sich zweieinhalb Mal nach rechts.“
Rover:
Carlotta: Die Bedeutung muss noch ermittelt werden, aber er wollte eindeutig eine Botschaft senden.
Carlotta: Alle Beweise deuten darauf hin, dass Benett der Schlüssel zur Enthüllung der Schlange in unserer Mitte ist.
Carlotta: Die Familie Montelli ist für Ragunna ein Symbol der Befreiung. Wir erhalten Freiheit und Gleichheit für alle aufrecht. Unsere Schatzkammer ist das Herz unserer Familie, seine Beschmutzung bedroht nicht nur uns, sondern könnte die Stadt zurück in die Hände von Monopolen und Isolierung stürzen.
Carlotta: So schwer es mir fällt, Familienmitglieder zu verdächtigen, ich kann keinen von ihnen entlasten.
Carlotta: Du dagegen bist anders. Als Außenstehender, der uns bei der Jagd auf die ersten Verräter geholfen hat ... Ich spüre, dass ich dir trauen kann.
Rover:
Carlotta: Die Worte meines Onkels waren eindeutig. Nur die Spieler am Tisch können mitmischen. Wer sich mit meiner Familie verbindet, muss über Ansehen und Bestimmung verfügen.
Carlotta: Also biete ich dir eine neue Identität für deine nächste Ermittlung — Katzenauge, ein vorläufiges Mitglied unter meine Schirmherrschaft.
Rover:
Carlotta: Wenn du dich uns anschließen willst, stellst du die dich dem letzten Urteil und erklärst deine Loyalität zu den Montellis.
Carlotta: Keine Sorge, wir schaden niemandem. Das ist nur eine winzige Anpassung der Regeln.
Rover:
Carlotta: In Familienangelegenheiten benutzen wir gerne Decknamen, die an ein spezielles Zeichen gebunden sind. Meiner etwa lautet Opal.
Carlotta: Opal schlägt Katzenauge vor. Das klingt doch nach etwas, findest du nicht?
Carlotta: Hast du außerdem schon mal deine Augen angeschaut? Sie tragen den gleichen Glanz wie Katzenaugen-Edelsteine.
Carlotta: Also, Katzenauge, wirst du an meiner Seite stehen, um den Verräter in unseren Reihen zu fangen und die drohende Gefahr zu bannen?
Rover:
Rover: Ich verstehe die Bedeutung von Anstandsregeln für die Montellis. Aber unter Freunden könnten wir doch etwas ... lockerer sein?
Carlotta: Warum, wenn ich fragen darf?
Rover:
Carlotta: Hmm, du interessierst dich dafür, wer ich jenseits meiner Rolle bin, richtig?
Carlotta: Hmm, vielleicht spiele ich mit diesem Gedanken.
Carlotta: Meine Agenten haben mir gerade Benetts Adresse geschickt. Seine Leiche wurde gefunden, aber er da draußen noch etwas hinterlassen.
Rover:
Geh zur Benetts Wohnung im Viertel Montelli
Carlotta: Sieht aus, als wäre jemand schneller gewesen. Diese beiden ... Sie sind Agenten meines Onkels, Salbei und Eichel.
Rover:
Carlotta: Ja, wir sprechen uns mit unseren Decknamen an — praktische Kennzeichen in Menschenmassen.
Carlotta: Ich halte dich mit den Decknamen von Familienmitgliedern und allen weiteren nützlichen Details auf dem Laufenden.
Carlotta: Sieht aus, als würden sie auch nach etwas suchen.
Carlotta: Es ist ganz normal, dass mein Onkel die verschwundenen Objekte zurückholen will ... aber meine Anwesenheit könnte Erstaunen hervorrufen.
Rover:
Carlotta: Nach Informationen fischen? Wenn ich mich nicht irre, sind sie schon lange dabei, sie haben jahrelang unter meinem Onkel gedient. Stammgäste im Margherita.
Carlotta: Sprich mit Händlern über Geschäfte und mit Trinkern über Wein ... Wecke ihr Interesse, und die Worte sprudeln wie ein Fluss. Ansonsten ...
Rover:
Sprich mit Eichel, Salbei
Rover:
Eichel: He, da ruft dich jemand.
Salbei: Nein, uns beide. Aber ich kenne diese Person nicht.
Eichel: Ich auch nicht. Sollen wir noch mal hinhören?
Rover:
Salbei: Okay, die Namen stimmen schon mal. Muss Familie sein. Wer bist du?
Rover:
Salbei: Katzenauge? Sagt mir nichts ... Wahrscheinlich unter den neuen Anwärtern nach dem Carnevale.
Salbei: He, hier sind wir alle Montellis. Denk daran, wenn jemand fragt, nutze deinen Decknamen.
Rover:
Eichel: Ein Neuling, ja? Lernst noch den Umgang mit Kontakten und das alles. Kein Wunder, dass wir dich nicht kennen.
Eichel: Also, was brauchst du? Wir sind gerade fertig und wollten bei Margherita was essen gehen. Wir haben heute noch viel zu erledigen.
Rover:
Rover: Sagt mal, ich habe schon Gerüchte von euren Fähigkeiten gehört. Ihr seid doch bestimmt auf einer wichtigen Mission hier, stimmt‘s?
Rover: Ich habe seit meiner Ankunft noch keine echte Herausforderung erlebt. Würdet ihr mich helfen lassen? Ich kann bestimmt viel von euch lernen.
Salbei: Ganz ruhig. Wir sind gerade fertig. Da ist nichts mehr, wo du helfen könntest.
Salbei: Aber eins kann ich dir sagen. Jemand hat neulich versucht, aus der Schatzkammer zu stehlen.
Rover: Oh, Margherita! Unvergleichlich, oder? Und die Pizza ... Das ist das Lieblingsrestaurant in meinem Freundeskreis.
Eichel: Oh ja! Immer eine verlässliche Wahl, wenn man unterwegs ist. Der perfekte Ort, um auf den neuesten Stand zu kommen.
Rover: Wisst ihr was, als ich das letzte Mal dort war, habe ich von einem Diebstahl in der Schatzkammer gehört. Ist das wahr?
Eichel: Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Siehst du das Haus dort? Dort hat der Dieb gewohnt. Wir sind hier, um nach Hinweisen zu suchen.
Rover:
Salbei: Nein, noch nicht. Wir haben überall gesucht, aber nichts gefunden.
Eichel: Und ganz ehrlich, wir werden es wohl auch nicht finden. Der Dieb hat doch längst alles verkauft, und wir haben nicht genug Leute. Das ist wie die Nadel im Heuhaufen, wenn du mich fragst.
Rover:
Eichel: Tja, unser Boss ist Padrinos Sohn. Der hat seine eigenen Techniken, und von manchen Dingen erfahren wir nie.
Eichel: Wir sollen Befehle befolgen, und nicht Fragen stellen. Wir sollen machen, was uns aufgetragen wird, und zwar gut.
Salbei: Das stimmt. Wenn dir was Ungewöhnliches auffällt, behalte es im Auge. Das könnte deine Chance sein. Mit etwas mehr Zeit kommst du schon zurecht, denke ich.
Rover:
Du triffst dich nach Carlottas Ermittlung mit ihr und berichtest ihr von den Informationen, die du gesammelt hast.
Carlotta: Also haben sie nichts gefunden, aber sie denken, dass mein Onkel nicht beunruhigt ist?
Carlotta: Das ergibt keinen Sinn. Alle neuen Ereignisse führen zurück zur Schatzkammer. Wenn mein Onkel seine Position festigen will, würde er schnellstmöglich alle Objekte zurückholen und die Sache an den Haken hängen.
Rover:
Carlotta: Interessanterweise wurde Benett das letzte Mal nicht weit vom Platz der Freiheit gesehen, wo du meinen Onkel getroffen hast.
Carlotta: Ich hatte gestern Nacht die Gegend erkundet, als ich über euer privates Treffen gestolpert bin.
Rover:
Carlotta: Aber als ich ihm davon erzählt habe , danach, da schien er keine Einzelheiten zu kennen.
Carlotta: Und bei der Durchsuchung von Benetts Haus wurde nichts von Interesse gefunden, wie die beiden Agenten schon gesagt hatten.
Carlotta: Ich habe kein Diebesgut gefunden, nicht einmal die winzige Spur von Lagerung oder Transport ... Alles in seiner Wohnung passt zu einem typischen jungen Schatzmeister.
Carlotta: Ich habe mir nach unserer früheren Zusammenarbeit auch seinen Charakter angeschaut. Er war ehrgeizig, aber niemals gierig. Ich habe gesehen, wie er das angebotene Schmiergeld eines unserer Partner abgelehnt hat.
Carlotta: Montelli ist stets großzügig mit Reichtümern und Gelegenheiten, wir begrüßen junge Menschen, die hoffen, ihren Abdruck in Ragunna zu hinterlassen. Nur des Geldes wegen hätte er sich nicht gegen die Familie gewendet.
Rover:
Carlotta: Wir brauchen noch mehr Beweise. Vielleicht muss man sich der ganzen Sache aus einer anderen Richtung annähern ...
Carlotta: Pst, bleib still ... Siehst du den Mann da drüben, der aussieht wie eine graue Taube?
Ohne jede Bewegung folgst du Carlottas Blick. Nicht weit weg wirft ein teilweise versteckter Mann immer wieder Blicke in eure Richtung. Er scheint dich und Carlotta zu beschatten.
Als er eure Blicke bemerkt, rennt er sofort los.
Carlotta: Ihm nach, schnell.
Folge dem unerwartet erschienenen Alten
Carlotta: Hier kommst du nicht weg. Zeit für ein ordentliches Gespräch.
???: Hach ... Meine alten krachenden Knochen.
???: Ich habe euch doch wohl nichts getan? Oder jagt ihr jedem hinterher, der an euch vorbeiläuft ... Ich hätte nie gedacht, dass die Montellis so aggressiv werden.
Rover:
Carlotta: Er blieb keine andere Wahl als zu rennen, um seiner Vergangenheit zu entkommen und jede Verbindung mit den Montellis zu kappen.
Carlotta: Niemand kennt das Verhalten der Familie besser als ein Mitglied, selbst wenn ... er nicht mehr zu uns gehört.
Carlotta: Nicht wahr, Duncan?
Duncan: Ha, hahaha ... Ich muss schon sagen, du hast ein ärgerlich gutes Gedächtnis.
Duncan: Es ist bemerkenswert, dass jemand von deinem Rang sich an einen Mann wie mich erinnert.
Carlotta: Ich werde diese stürmische Nacht nie vergessen, noch einen der Mitglieder, die darin gefangen waren.
Duncan: Leider will ich nicht in Erinnerung bleiben. Montelli ist für mich nur noch ein Name der Vergangenheit.
Duncan: Es gab Momente des Glücks, aber sie können nicht aufwiegen, was ich verloren habe ... jetzt bin ich nur noch müde.
Rover:
Rover: Wieso solltest du zu etwas zurückkehren, mit dem du abgeschlossen hast? Doch nur, weil da etwas ist, über das du nicht hinwegsehen kannst.
Carlotta: Du standest gegenüber von Benetts Hauseingang, deine Kleidung ist noch feucht vom Regen ... Du bist nicht einfach mal vorbeigekommen, du hast Ausschau gehalten. Was hast du gesucht? Oder besser, was wolltest du finden?
Duncan: Ich weiß nicht.
Duncan: Meinem letzten Freund in der Familie nachtrauern? Ihm vorwerfen, dass er so leichtsinnig und gierig war?
Duncan: Oder herausfinden, wie dieser Tollpatsch in so einen Schlamassel geraten konnte, in der Hoffnung, die verlorenen Objekte zu finden und seine Schuld zu begleichen, damit er in Frieden ruhen kann?
Duncan: Ich habe versucht, ihn zur Flucht zu überreden, aber ich habe versagt. In Ragunnas Spiel hat die Familie Montelli nur zwei Optionen.
Duncan: Wir spielen, um zu gewinnen, oder wir sind gezwungen, mit leeren Händen zu gehen.
Duncan: Jeder Montelli hat eine Chance auf die Erfüllung seiner Wünsche, aber zu welchem Preis ... Sie setzen alles ein, was ihnen lieb ist – Familie, Liebe, Glauben, Prinzipien, sogar ihr Leben.
Duncan: Jetzt ... hat er für seinen Ehrgeiz und seine Gier mit allem bezahlt.
Rover:
Carlotta: Für die meisten ist es einfacher, sich mit einer Situation abzugeben. Sich zu verändern erfordert den Mut, dem Ungewissen entgegenzutreten. Kein Unterfangen ist frei von Risiko.
Carlotta: Ja, wenn es die Montellis sein sollen, die den Wandel vorantreiben und Grenzen überwinden, dann liegt kein einfacher Weg vor uns.
Carlotta: Die Familie ist da, um Dingen widerstehen zu können, gegen die der Einzelne nicht ankommt, und um zu verwirklichen, was sonst unerreichbar wäre.
Carlotta: Aber innerhalb der Familie hat trotzdem jeder einzelne Montelli die freie Wahl. Dein Austritt ist vielleicht der schlüssigste Beweis dafür, meinst du nicht?
Carlotta: Es gibt noch viel für Benett zu tun, wenn du bereit dazu bist. Sein Terminal, das mutmaßliche Diebesgut ... alles außer seiner Leiche ist unauffindbar.
Carlotta: Mit deinen Kenntnissen könntest du uns bei der Suche helfen ...
Rover:
Duncan: ... Wenn das so ist, solltet ihr vielleicht mit Scarlet Velvet sprechen.
Rover:
Duncan: Die Anführerin eines Netzwerks von Bürgern, die nach Freiheit in Ragunna streben. Sie standen im engen Kontakt mit Benett. Wenn er wirklich etwas gestohlen hat, könnte ich wetten, dass sie davon wussten.
Duncan: Aber da sie sich gerade erst mit der Familie überworfen haben, kann ich nicht versprechen, dass ihr sie findet, ganz zu schweigen von einem Gespräch mit ihnen.
Carlotta: Es ist, wie es ist. Wir haben keine andere Wahl, als es zu probieren.
Carlotta: Dann ... lass uns gehen, Rover. Auf zur verlässlichsten Quelle für Informationen in ganz Ragunna.
Geh zu „dem besten Ort für Informationen“
Carlotta: Da sind wir.
Rover:
Carlotta: Auf dem Markt sagt man, dass das Glück selten mit denen ist, die nichts von Getränken verstehen.
Carlotta: Unter Händlern benutzt man die Zubereitung von Getränken als „Geheimsprache“.
Carlotta: Eine Mischung mit bitteren Mandeln und Minze zum Beispiel warnt vor Gefahr und Tod. Andere haben ihre eigenen, privaten Codes entwickelt.
Rover:
Carlotta: Ja. Diese Gegend ist in der Stadt sozusagen eine neutrale Zone, ohne Zugehörigkeit und ohne Einschränkungen.
Carlotta: Sie bei der aktuellen Fehde zwischen Scarlet Velvet und den Montellis zu finden, dürfte schwierig werden. Aber ich habe gehört, dass sie genau hier Augen und Ohren hat.
Carlotta: Wir müssen nur das richtige Getränk bestellen und die Menge im Auge behalten, die Reaktionen werden uns zu Scarlet Velvet führen.
Barkeeper: Sei gegrüßt, was darf es heute sein?
Carlotta: Einen Scarlet Velvet Ribbon, bitte.
Barkeeper: Scarlet Velvet ... eine ungewöhnliche Wahl. Vielleicht wartet derjenige, den ihr sucht, schon lange auf euch. Möget ihr beide finden, wofür ihr gekommen seid.
Fröhlicher Mann: Wilde Begierden, sie verschlingen mich wie tosende Wellen. Oh, deine sanfte Liebe bringt mich um den Verstand! Ich würde alles geben, nur um mich für immer in deiner Umarmung verlieren zu können ...
Rover:
Fröhlicher Mann: Ist dieser bernsteinfarbene Nektar ... tödliches Gift, oder wohltuender Heiltrank?
Rover:
Fröhlicher Mann: Nein, bleib weg! Lass mich in Ruhe!
Fröhlicher Mann: Die Leere ... die unendliche Leere hat mich verschluckt. Ich will mit nichts zu tun haben ... Wer bist du, und wer bin ich?
Fröhlicher Mann: Montelli, Fisalia, der Orden, Bürger — was unterscheidet uns außer diesen Namen? Aber die Wirklichkeit ist grausam, und wir haben keinerlei Zufluchtsort!
Rover:
Für einen Augenblick fühlst du aus der Richtung der Bar ein Paar Augen auf dir ruhen. Aber als du dich umdrehst, verschwindet das Gefühl schnell.
Carlotta: Lass uns gehen. Er ist eindeutig nicht derjenige, den wir suchen.
Gesprächige Frau: Da seid ihr also. Ich habe euch schon beim Hereinkommen bemerkt.
Rover:
Gesprächige Frau: Versteht mich nicht falsch. Ich bin schon lange genug hier, um dieses Getränk zu erkennen, aber ich kann euch nichts versprechen.
Gesprächige Frau: Hmm, dieser Auftritt, der Stil ... Ihr gehört zur Familie Montelli, richtig?
Gesprächige Frau: Ich bin nicht diejenige, die ihr sucht, aber rennt nicht gleich weg. Ihr wisst ja gar nicht, was ich noch für Asse im Ärmel habe.
Gesprächige Frau: Ich könnte euch zeigen, wie wertvoll ich für eure Familie sein kann. Stellt mich ruhig auf die Probe.
Rover:
Gesprächige Frau: Wenn du Benett Montelli meinst, der steht im Mittelpunkt der letzten Tragödie der Familie. Er soll den Schwur der Familie gebrochen haben.
Gesprächige Frau: Eine seiner ruhmreichsten Taten war die Bergung einer verlorenen Lieferung mit der jungen Tochter der Familie. Das Leben steckt voller Ironie, oder?
Gesprächige Frau: Sie trägt vielleicht nicht den Namen der Montellis, aber sie hat genau den gleichen Entdeckergeist. Sie führt jetzt ein Team von Resonatoren an und jagt Tacet-Dissonanzen in der Wildnis.
Gesprächige Frau: Wirklich eine Schande, dass sie sich kürzlich entschieden hat, alle Beziehungen zu den Montellis zu kappen. Und ich dachte noch, dass sie verwandt im Geiste wären.
Gesprächige Frau: Oh, dieser Name? Sie ist die zweite Tochter der Montellis, aber im Dienst trägt sie einen Decknamen – Opal.
Gesprächige Frau: Ähm, aber du solltest besser die Dame an deiner Seite fragen. In unserer Branche gilt es als unhöflich, wenn man über Leute spricht, die in Hörweite sitzen.
Gesprächige Frau: Ich habe Gerüchte gehört, dass die Montellis und der Orden möglicherweise engere Beziehungen haben, als sie zeigen wollen ... Aber so genau weiß ich es auch nicht.
Gesprächige Frau: Große Veränderungen spürt man im Voraus, da liegt etwas in der Luft. Man kann sich anfangs keinen Reim darauf machen, und wenn man es bemerkt, ist es meist zu spät.
Für einen Augenblick spürst du einen Blick von der Bar auf dir, aber das Gefühl lässt sofort nach, als du dich umdrehst.
Carlotta: Beeindruckend. Du hast deine Fähigkeiten bewiesen.
Carlotta: Komm in drei Tagen zu dieser Stunde zurück und bestelle ein Glas „Goldohren-Mambo“. Achte auf jemandem mit einem grünen Turmalin.
Besessener Mann: Kischwasser, Whiskey ... und Kirschtomaten? Bedeutet das Rache?
Besessener Mann: Hmm, Blutorange und Gin ... dein Getränk ist ziemlich selten. Würdest du mir sagen, was es bedeutet?
Rover:
Besessener Mann: Ah, ein Rätsel als Antwort auf eine Frage! Deine Stille spricht Bände ... du willst nichts teilen, oder? Okay, entschuldige ... Ich bin einfach nur fasziniert von Symbolen und Codes.
Besessener Mann: Halt! Vielleicht bin ich noch nicht bereit dafür. Vergiss es. Ich will es nicht wissen!
Besessener Mann: Hoher Imperator! Ich bin nur ein Niemand, der von den Geheimnissen und „Codes“ der Getränke besessen ist! Aber meinen Kopf werde ich dafür nicht aufs Spiel setzen ...
Rover:
Besessener Mann: Ähm, ich, ich erforsche, wie Getränke Zahlenangaben verschlüsseln können, durch Alkoholgehalt oder Jahrgang etwa. In letzter Zeit frage ich mich, ob das Getränk selbst überhaupt eine Rolle spielt.
Carlotta: Der Schlüssel zu jeder Sprache liegt in den geteilten Regeln und Übereinkünften zwischen beiden Parteien.
Carlotta: Das gleiche Getränk oder das gleiche Objekt kann unendlich viele Bedeutungen tragen ... wenn unsere Mitglieder und ich mit allen möglichen Dingen Codes improvisieren, ist das auch so.
Für einen Augenblick spürst du einen Blick von der Bar auf dir, aber das Gefühl lässt sofort nach, als du dich umdrehst.
Carlotta: Klingt, als würdest du deine Erforschung von „Codes“ schon lange betreiben. Darf ich dir eine Frage stellen?
Carlotta: Weißt du, wann der Barkeeper heute seine Schicht angefangen hat?
Rover:
Besessener Mann: Lass mich nachdenken ... Ich bin ziemlich früh angekommen, und er war etwa zur gleichen Zeit da. Wahrscheinlich so gegen 8:00 Uhr morgens?
Carlotta: Danke. Das reicht mir schon.
Barkeeper: Kann ich euch noch etwas bringen? Oder gibt es ein Problem mit euren Getränken?
Rover:
Carlotta: Du bist schlau, wie man es von einem Informanten von Scarlet Velvet erwarten würde. An einem Ort wie diesem ist ein Barkeeper die perfekte Tarnung, der Unscheinbarste mit dem besten Überblick.
Carlotta: Du mischst jedes Getränk und übermittelst alle „Codes“. Du verstehst vielleicht nicht alles, aber die wesentlichen Informationen entgehen dir nie.
Carlotta: Also ist dieses Scarlet Velvet Ribbon ... für dich bestimmt. Liege ich damit richtig?
Barkeeper: Schau an, schau an ... da kommt es endlich zu mir zurück. Ein problematisches Getränk würde ich sagen.
Barkeeper: Der Kontakt wurde hergestellt, und normalerweise müsste ein Gespräch folgen. Aber Scarlet Velvet lehnt jede weitere Zusammenarbeit mit den Montellis ab.
Barkeeper: Die Partnerschaft ist zerstört, und was euch verbunden hat, ist längst weg. Falls ihr euch doch treffen solltet, hättest du keine Angst, dass die Dinge aus dem Ruder laufen, Lady Carlotta?
Rover:
Carlotta: Es heißt, dass Scarlet Velvet unsere Partnerschaft auch wegen eines Schatzmeisters namens Benett beendet hat.
Barkeeper: Du schenkst diesem Unsinn doch sicher keinen Glauben?
Carlotta: Wo liegt dann die Wahrheit? Benetts Leiche wurde vor kurzem in der Wildnis gefunden ... Die Toten sind stumm, aber du nicht. Also lass uns sprechen.
Barkeeper: Moment, Benett ist tot?
Rover:
Barkeeper: Das macht die Sache komplizierter, fürchte ich.
Barkeeper: Ich bin nicht sicher, ob es eine gute Entscheidung ist, einem Montelli zu vertrauen. Aber im Andenken an Benett ... Wenn du wirklich so edel bist, wie er geglaubt hat ...
Barkeeper: Geht nach der Dämmerung zum Flüsterwind-Hafen. Ich informiere Scarlet Velvet.
Geh zum Flüsterwind-Hafen
Gleichgültiger Akolyth: Terminals sind göttliche Artefakte des Hütenden, die vom ersten Primus nach Rinascita gebracht wurden.
Gleichgültiger Akolyth: Ihr habt in eurem Besitz nur aus eigener Hand gefertigte Nachbildungen, die es nur dank der Gnade des Primus gibt. Ihr wagt es, euch einer Reinigung dieser Blasphemie zu widersetzen!
Scarlet Velvet: ... Wir haben den Orden ständig um die Erlaubnis zum Tragen von Terminals gebeten, aber jede einzelne Anfrage wird abgelehnt. Und ihr nennt uns nicht mal einen Grund!
Scarlet Velvet: Ihr kontrolliert den Nachschub an Terminals, und die Familie handelt nicht mehr mit uns ... Uns bleiben nur noch diese paar. Wieso sollten wir sie euch geben?
Gleichgültiger Akolyth: Ich kann eure glühende Begierde für diese Artefakte und den Segen des Hütenden spüren ... Aber es liegt allein beim Orden, ob ihr der Terminals würdig seid.
Gleichgültiger Akolyth: Wenn ihr euch in Hingabe an die göttliche Mission des Ordens bereitwillig von euren Schätzen trennt, steht die Tür zur Vergebung möglicherweise noch offen.
Gleichgültiger Akolyth: Aber falls ihr an eurer Auflehnung festhalten solltet ... müssen wir euch für ein Urteil zur Strafanstalt begleiten.
Rover:
Carlotta: Der Orden und die Bürger ... dahinter muss Scarlet Velvet stecken.
Carlotta: Die Überheblichkeit des Ordens ist bekannt, aber so eine unverblümte Aktion ... Hat das damit zu tun, dass wir so weit vom Stadtzentrum entfernt sind?
Carlotta: Lass uns zuerst um ihre Sorgen kümmern, danach können wir uns in Ruhe unterhalten.
Hilf Scarlet Velvet, das „Problem“ zu lösen
Gleichgültiger Akolyth: Ach, die zweite Tochter der Montellis und der diesjährige Lorbeerträger. Ich würde euch raten, besser aufzupassen und euch nicht dem Orden und dem Hütenden in den Weg zu stellen, vor allem nicht zum Wohle von einfachen Bürgern.
Gleichgültiger Akolyth: Muss ich euch noch mal daran erinnern? Der Handel mit privaten Terminals ist ein Verstoß gegen die Regeln.
Rover:
Scarlet Velvet: Wir haben viel Geld dafür bezahlt. Wenn ihr sie nehmt, schuldet ihr uns eine Entschädigung.
Gleichgültiger Akolyth: Dabei haben die Händler, die euer Geld genommen haben, ihren Fehler eingesehen und ihre Machenschaften angezeigt. Sie haben geschworen, ihre illegale Produktion zu bereuen und jeden Handel mit euch einzustellen.
Rover:
Gleichgültiger Akolyth: Wie traurig, Lady Carlotta. Solch eine Treue zur Familie, nur um im Dunkeln gelassen zu werden. Niemand hat es Ihnen erklärt, nicht wahr?
Carlotta: Meine Verbindung zur Familie ist nicht so brüchig, dass sie sich von ein paar Wörtern erschüttern lässt.
Carlotta: Dass wir diese Unterhaltung überhaupt führen beweist schon, dass ihr meinen Status nicht einfach ignorieren könnt, oder etwa nicht?
Carlotta: Das Hütende und der Primus haben freien Handel zu unserem unveränderlichen Recht erklärt. Scarlet Velvet hat stets das Recht auf Handel nach eigenen Vorstellungen, unabhängig von früheren Partnerschaften.
Carlotta: Ihr predigt die Lehre, dabei haltet ihr sie selbst nicht ein. Ich an eurer Stelle wäre längst auf meinem Weg zur Strafanstalt. Mutwilliger Regelverstoß ... das ist die schlimmste Blasphemie, die man sich vorstellen kann.
Gleichgültiger Akolyth: Merk dir eins! Wenn Montelli vom Orden und Fisalia in die Knie gezwungen wird, wirst du um die Gnade des Hütenden betteln.
Gleichgültiger Akolyth: An jenem Tag wird der Orden alles kontrollieren. Und es wird nicht mehr lange dauern.
Der Akolyth verlässt mit seinem Gefolge. Scarlet Velvet gibt den anderen ein Zeichen, zu gehen und die Schäden zu begutachten.
Scarlet Velvet: Ernesto, der Barkeeper, hat mir gesagt, dass du mich sehen willst.
Scarlet Velvet: Ihr habt uns gerade geholfen, aber du hast es ja gehört — deine Familie hat uns reingelegt. Ganz ehrlich, ich sehe keinen Sinn in dieser Unterhaltung.
Scarlet Velvet: Aber Ernesto meinte, dass es um Benett geht, also gebe ich dir eine Minute. Beeil dich.
Rover:
Scarlet Velvet: Was auch immer dahintersteckt, eure Seite hat die Vereinbarung aufgelöst. Wir wurden überraschend infomiert, dass jeder Handel eingestellt wird.
Scarlet Velvet: Und das nicht nur für Terminals — auch keine „Juwelensets“, „Parfüme“ und all dieser Kram. Was heute passiert ist, hast du selbst gesehen.
Scarlet Velvet: Ganz zu schweigen davon, dass ich seit fast zwei Wochen keinen Montelli gesehen habe.
Scarlet Velvet: Wo wart ihr, als wir gegen den Orden und Fisalias gekämpft haben?
Rover:
Carlotta: Es gab da ein kleines Problem mit einem Verräter in der Schatzkammer, unsere Hände waren gebunden.
Rover:
Carlotta: Manchmal kommt man mit Direktheit am weitesten. Ich habe ehrlich gesagt noch nie von dem gehört, was dieser Akolyth behauptet hat. Kontrolle abgeben und Handel einstellen ... sind nicht im Wortschatz der Montellis.
Carlotta: Das Kredo der Montellis sieht schon immer die Familie an erster und den Entdeckergeist an zweiter Stelle.
Scarlet Velvet: Für deinen Großvater vielleicht, aber der ist auch nicht mehr ewig da. Wenn Capollo das Steuer übernimmt ... hast du nichts mehr zu sagen.
Scarlet Velvet: Die wirkliche Frage lautet, ob wir unseren Handel wieder zum Laufen bringen. Kann man deiner Familie noch vertrauen? Ich brauche ein belastbares Versprechen von jemandem, der etwas zählt — könnt ihr das liefern?
Scarlet Velvet: Eins steht fest, ich will nicht sehen, dass genau die Familie für das Monopol eintritt, die es ursprünglich durchbrochen und mit uns Bürgern gehandelt hat.
Carlotta: Ich werde mit meinem Onkel und Großvater über unsere Zusammenarbeit sprechen.
Scarlet Velvet: Weißt du was? Das ist eigentlich eure Familienangelegenheit. Wieso erzähle ich dir das alles ... Entschuldige, was ich gerade gesagt habe.
Scarlet Velvet: Also ... Ernesto hat mir gesagt, dass Benett tot ist. Was ist passiert? Bei unserem letzten Treffen war er guter Dinge.
Rover:
Rover:
Rover:
Scarlet Velvet: Gute Einschätzung! Diese Gerüchte sind hirnrissig ... Diebesgut verkaufen? Also bitte. Benett hat unsere Lieferungen für die Schatzkammer betreut, aber das war alles einwandrei.
Scarlet Velvet: Da war nichts dubious, klar? Er kannte sich aus — hat uns nie über den Tisch gezogen oder die Preise verändert.
Scarlet Velvet: Für ihn galt immer zuerst das Geschäft, dann die Freundschaft. Wenn er länger brauchte, ist er manchmal auf diesem Hügel dort geblieben. Wir haben sogar eine Hütte für ihn gebaut. Das ist alles.
Scarlet Velvet: Wo wir gerade darüber sprechen, bei unserer letzten Begegnung ist er auch eine Weile dort geblieben. Er hat uns auch gebeten, etwas zu verstecken. Was hat er noch gesagt ... „Hoffentlich brauchen wir es nie.“
Rover:
Carlotta: Sieht aus, als hätte Benett den kommenden Ärger vorausgesehen.
Carlotta: Könntest du uns den Weg zu dieser Hütte zeigen? Wir wären dir sehr dankbar.
Scarlet Velvet: Es gibt einen Eingang an der Küste. Geht immer die Straße entlang, dann seht ihr ihn. Was wollt ihr überhaupt dort?
Rover:
Betritt die Höhle an der Küste des Hinterbergs
Carlotta: Hier.
Besiege die Tacet-Dissonanzen in der Höhle
Carlotta: Pass auf!
Rücke weiter in die Höhle
Besiege die Tacet-Dissonanzen in der Höhle
Geh zur Basis, in der Benett einst war
Carlotta: Man sieht sofort, dass schon jemand hier war, schau dir das Chaos an. Vielleicht hat Benett das zur Tarnung mit Absicht so hinterlassen.
Carlotta: Wir sollten beide mit unseren Sensoren suchen, danach sammeln und untersuchen wir alle Hinweise, die wir gefunden haben.
Suche mit dem Sensor-Modul nach Hinweisen
Diskutiere mit Carlotta über die Hinweise
Du teilst die gefundenen Hinweise und Gegenstände mit Carlotta.
Carlotta: ... Irgendetwas stimmt hier nicht.
Rover: Diese Gegenstände sind nicht unbedingt selten, aber sie sind auch keine Alltagsgegenstände. Sie passen nicht an diesen Ort. Scheinbar hat Benett sie mit Absicht hier gelassen.
Carlotta: In der Tat. Aber was ich komisch finde ... kommen dir diese Gegenstände nicht irgendwie bekannt vor?
Carlotta: Erinnerst du dich an die drei Zeilen aus der Gedichtsammlung? Die mir Benett auf dem Foto geschickt hat?
Rover:
Carlotta: „Deine Augen weisen mir den Pfad im Sturm“, die Frau in dem Bild hier scheint im trostlosen Regen zu stehen, aber ihre Augen leuchten.
Rover:
Carlotta: Das ist wie bei den „Codes“ mit den Getränken, das Objekt selbst spielt keine Rolle, aber die geteilten Regeln und Übereinkünften zwischen beiden Parteien schon.
Carlotta: Zum Buch. Das scheint ein Winterfotoalbum zu sein, wahrscheinlich hängt es mit der zweiten Zeile zusammen, vierzig Winter ...
Rover:
Du blätterst im Buch bis Seite vierzig, und dort sind in großen Zahlen die Ziffern 1, 9 und 0 geschrieben.
Carlotta: Das letzte ist ein Drehmechanismus, der Planet ...
Rover:
Du und Carlotta dreht den Mechanismus zweieinhalb Mal nach rechts. Mit einem Klicken rutscht ein Papierstreifen heraus, auf dem die Zahlen 4, 6 und 8 stehen.
Carlotta: MLCL190468? Dieses Format — das ist ein Code für Lagerungen in der Schatzkammer.
Carlotta: Natürlich. Benett war Schatzmeister. Aber was für eine Nachricht wollte er auf eine so rätselhafte Weise übermitteln?
Carlotta: Vier Buchstaben ... das ist die höchste Sicherheiststufe der Schatzkammer. Könnte das ...
Carlotta: Moment.
Duncan: Carlotta? Ähm ... du hattest mich gebeten, die Augen nach Benetts Terminal offenzuhalten. Ich habe es gefunden.
Rover:
Duncan: Das ist für mich Gewissheit und für dich ein Rätsel.
Duncan: Allerdings ... ist es in keinem guten Zustand. Wenn es überhaupt noch verwendbar ist, müssen die Daten und Aufzeichnungen darin möglicherweise wiederhergestellt werden.
Carlotta: Verstanden. Ich schicke jemanden, um es zur Reparatur abzuholen.
Duncan: Moment, j-jetzt? Willst du nicht einmal ... einen Blick darauf werfen?
Rover:
Duncan: Oh, es ist nichts, wirklich. Ich mache mir nur Sorgen, dass es nur schwer zu reparieren ist.
Carlotta: Nichts, was der Rede wert wäre. Wir kontaktieren dich, wenn wir neue Informationen mitzuteilen haben.
Rover:
Carlotta: Wir kehren erst zum Viertel Montelli zurück. Dort wird auch das Terminal repariert. Um die Codes kümmern wir uns, wenn wir angekommen sind ...
Carlotta: Du weißt das vielleicht nicht, Rover, aber Benett wurde nie die höchste Sicherheitsfreigabe für die Schatzkammer gewährt.
Rover: Ist das nicht ein gutes Zeichen? Das könnte bedeuten, dass Benett unschuldig sein könnte, genau wie von dir vermutet.
Carlotta: Aber jetzt ergibt sich ein anderer Verdacht, einer, an den ich nur ungern denke, aber ... wohl oder übel in Betracht ziehen muss.
Carlotta: Nur Großvater, mein Onkel und ich haben die höchste Sicherheitsstufe.
Carlotta: Der Platz der Freiheit, unsere Nähe, die Sicherheitsfreigabe für die Schatzkammer, ein Verräter in der höchsten Riege ... die Gleichgültigkeit hinsichtlich der gestohlenen Waren, und die Authorität, alle Geschäfte mit Scarlet Velvet zu beenden ...
Carlotta: Es gibt jemanden, auf den alle Beweise hindeuten, auch wenn ich das so noch nie gesehen habe. Würde ich das in Betracht ziehen ... dann ergibt alles einen Sinn. Mein Onkel ...
Carlotta: Aber es wäre doch völlig absurd, wenn wirklich er es war — der Erbe der Familie — der uns betrogen hat, oder?
Carlotta: Bleibt nur noch zu sehen, was der Code enthüllt. Das könnte unsere Zweifel zerstreuen ... oder sie bestätigen.
Rover:
Rover: Ich stehe in jedem Fall an deiner Seite. Lass uns schauen, wohin es uns führt.
Zurück zum Viertel Montelli
Carlotta: Meine Leute haben gerade berichtet, dass sie erste Fortschritte bei der Reparatur des Terminals machen.
Carlotta: Lass uns gehen. Unser Treffpunkt liegt gleich da vorne.
Triff dich mit Carlottas Agenten
Carlottas Agent: Lady Carlotta, wir haben ein Terminal für Sie erhalten, mit der Signatur „DC“.
Rover:
Carlottas Agent: Die erste Wiederherstellung ist fast abgeschlossen, aber manche Daten wurden durch den erheblichen Schaden überschrieben oder fragmentiert ... Wir konnten nur bestimmte Bereiche wiederherstellen.
Carlottas Agent: Unserer Einschätzung nach lohnt sich eine vollständige Wiederherstellung wahrscheinlich nicht. Aber wenn Sie darauf bestehen, Herr Pierre im Hauptquartier ist ein Experte in diesem Bereich.
Carlotta: Gut, kontaktiere ihn. Und zeige bitte die wiederhergestellten Bereiche an, danke.
Carlottas Agent: Natürlich, einen Moment, bitte.
Carlottas Untergebene nimmt das beschädigte Terminal hervor und lässt die wiederhergestellten Daten anzeigen, bevor sie den Raum verlässt.
Während du und Carlotta die Daten überprüfen, fällt euch ein Bewegungsmuster zwischen Margherita, Benetts Zuhause und der Schatzkammer auf, mit nur zwei Abweichungen — dem Platz der Freiheit und einem Hafendock.
Rover:
Carlotta: Ja, dort habe ich in der gleichen Nacht ermittelt. Sieht aus, als ob die Informationen richtig waren — Benett war auch dort.
Carlotta: Und der andere Ort ... Ich glaube, es handelt sich um das private Dock meines Onkels, das hauptsächlich als Lager genutzt wird und nicht für Lieferungen.
Rover:
Carlotta: Hmm, nur anhand dieser Aufzeichnungen können wir schwerlich eine Verbindung zwischen beiden Orten herstellen.
Carlotta: Wenn wir genug Zeit haben, sollten wir das Terminal zu Herrn Pierre bringen. Er ist ein alter Freund meines Großvaters und kennt sich in diesem Thema bestens aus.
Carlotta: Aber der Ort allein bietet uns nicht genug Einzelheiten. Vielleicht enhält das Terminal noch andere nützliche Informationen.
Carlotta: Lass uns den Code ausprobieren. Das könnte uns dabei helfen, unsere Suche einzuschränken und bessere Hinweise zu finden.
Carlotta: Folge mir. Aus diesem Grund wollte ich erst hierher kommen. Unsere Schatzkammer enthält alles — Familienbesitz, wertvolle Handelswaren und kostbare Objekte, die uns unsere Kunden anvertraut haben ...
Carlotta: ... Hier befinden sich die einzigen kompletten Inventarlisten und Zugangsprotokolle, und sie sind nur mit der entsprechenden Sicherheitsstufe zugänglich.
Carlotta: Folge mir.
Folge Carlotta
Durchgeh die vollständige Aufzeichnung der entsprechenden Nummer.
Was wie ein unscheinbares Ornament aussieht, das sich in das Viertel einfügt, spielt sich als entscheidende Rolle heraus. Nachdem du mehrere Codes und biometrische Authentifizierungen durchlaufen hast, erscheint endlich ein holografischer Bildschirm vor dir.
Carlotta: Jemand hat das Kerndatenmodul extrahiert ... Es ist leer.
Carlotta: Genau das wollte Benett uns mitteilen, bevor er gestorben ist. Jemand mit Zugang zur Schatzkammer hat seinen Eid gebrochen und das Datenmodul nach außen durchgestochen. Jetzt haben nur mein Onkel, Großvater und ich die nötige Sicherheitsstufe, um es wiederherzustellen.
Rover:
Carlotta: In Rinascita hat der Orden die Kontrolle über alle Terminals, nicht wie in anderen Ländern, in denen sie frei gehandelt werden. Mein Großvater hat bei seinen frühen Projekten mit der Neuen Föderation gelernt, wie man sie modifiziert.
Carlotta: Unser Laternen-Terminal ist so ein modifiziertes Model. Es mag wie reiner Schmuck aussehen, aber es enhält die technischen Module, die wir entwickelt haben. Wie Scarlet Velvet schon erwähnte, besteht ein Teil unseres diskreten Geschäftes darin, Resonatoren diese Terminals zu fairen Preisen anzubieten.
Carlotta: Damit haben wir die Monopolstellung des Ordens durchbrochen. Wir haben den Menschen die Mittel geschaffen, sich bei ihren Unternehmungen zu schützen. Das hat ihnen neue Möglichkeiten eröffnet.
Carlotta: Der Orden ist über unsere diskreten Geschäfte im Bilde, aber man drückt ein Auge zu, solange wir ihre Autorität nicht in Frage stellen. Die üppigen Steuern, die wir zahlen, erhalten diese ... fragile Abmachung aufrecht.
Carlotta: Deswegen würde kein Mitglied der Familie jemals die Geheimnisse unserer Terminals preisgeben oder gar zulassen, dass die Module in die falschen Hände geraten. Was genau führst du im Schilde, Onkel?
Carlotta: Nein, wir müssen das Kernmodul finden ...
Capollo: Carlotta, wo bist du?
Carlotta: ...
Carlotta: Dürfte ich dich zuerst etwas fragen, Onkel? Vor dem Carnevale hatte mir der Priester den Anhänger gezeigt. Woher hatte er es, und wie kam es zu deiner Gefangennahme?
Capollo: Ist das von Bedeutung? Du musst nur wissen, dass es geklärt ist und ich frei von Schuld bin.
Carlotta: Wurdest du misshandelt? Hat man dich dazu gezwungen, etwas gegen deinen Willen zu tun?
Capollo: Hör genau zu. Was auch immer du entdeckt hast, lass es gehen, und alles wird, wie es schon immer war. Kein Groll, keine Konsequenzen, nur die Familie.
Capollo: Wir haben ein paar Probleme mit einer Lieferung drüben in Septimont. Als rechtmäßiger Erbe erteile ich dir einen neuen Befehl. Kümmere dich darum, und ich werde so tun, als ob nichts passiert wäre.
Carlotta: Ich weigere mich.
Capollo: Wie bitte?
Carlotta: Ich sagte, dass ich mich weigere. Ich kann nicht so tun, als ob nichts passiert wäre. Ich lasse nicht zu, dass ein Familienmitglied unschuldig stirbt, oder dass unsere Module in die falschen Hände fallen.
Capollo: Kümmer dich nicht um die Module. Ja, der Ehrgeiz hat unsere Familie weit gebracht, aber zu einem Preis aus Blut und Tränen. Welcher Schaden droht bei der Wahl des sicheren, einfachen Weges?
Carlotta: Ich kann kaum glauben, das aus deinem Mund zu hören. Also weigerst du dich, mir die Wahrheit zu sagen und mitzuteilen, wo sich das Modul befindet, ist das richtig?
Capollo: Warum musst du darauf bestehen, alles auseinanderzureißen? Hast du dich je gefragt: Was würde Padrino sagen? Was andere über uns denken? Ich habe dir einen Ausweg angeboten, du musst ihn nur annehmen.
Carlotta: So sei es.
Carlotta: Scheinbar lässt sich keiner von uns beiden umstimmen, aber merk dir eins ... Ich werde dich aufhalten, Herr Capollo.
Carlotta: Tut mir leid, dass du das mit ansehen musst. An deiner Stelle würde ich mir noch mal überlegen, ob ich dieser Familie beitrete.
Rover:
Carlotta: Ist das so? Ich wünschte, ich könnte mehr ... Vergiss es, ich habe versprochen, bei dir den Anschein fallen zu lassen.
Carlotta: Ich brauche vielleicht mehr Zeit, um die Konsequenzen zu verarbeiten. Ich bereue es nicht, die Wahrheit zu finden, den Verräter bloßzustellen und eine Krise abzuwenden ... aber es macht mich traurig, dass mein Onkel hinter all dem steckt.
Carlotta: Wir sollten eigentlich über die Ideale unserer Familie wachen, den Staffelstab vorantragen. Aber jetzt ...
Carlotta: Egal, in Selbstmitleid zu baden bringt überhaupt nichts. Unsere Priorität ist jetzt das Datenmodul. Jeder weitere Augenblick seiner Abwesenheit bedeutet ein größeres Risiko für unsere Familie.
Carlotta: Aber ein Kernmodul ist schwierig zu lagern oder herumzutragen. Es muss versteckt sein ... Das Dock, an dem Benett war, es wird als Lager genutzt ... Ob es dort sein könnte?
Carlotta: Wir müssen unsere Strategie ändern. Meine Unterhaltung mit Capollo hat ihn wahrscheinlich aufgeschreckt. Er wird das Modul sicherlich früher fortschaffen als geplant. Ich muss das Dock auf Hinweise untersuchen.
Rover:
Carlotta: In der Tat, aber wir haben keine Zeit. Wenn Capollo jetzt reagiert, könnte ich meine Chance zur Sicherung des Moduls verlieren. Unser einziger Vorteil besteht darin, dass wir zu zweit vorgehen.
Carlotta: Bring das Terminal zu Pierre bei der Bank, um weitere Hinweise zu finden. Sollte das Dock eine Sackgasse sein, brauchen wir eine neue Spur.
Rover:
Carlotta: Das Modul zu sichern reicht nicht aus, ich weiß. Ich muss Capollos eigentliche Ziele enthüllen und abschätzen, was das alles für unsere Familie bedeutet ... Aber ich verspreche, dass ich einen guten Plan haben werde.
Laut dem Plan trennt du und Carlotta euch. Sie geht allein zu dem Dock, das sie erwähnt hat.
Geh zum Capollos privaten Dock
Carlotta: Sie nennen es Dock, aber Schiffe gibt es keine. Hier versteckt der Onkel etwas, was er aus der Schatzkammer nimmt – ein abgelegener Ort unter seiner alleinigen Kontrolle.
Carlotta: Für ein geheimes Schatzlager ist der Mangel an Sicherheitspersonal sehr seltsam. Es gab kaum Widerstand auf meinem Weg. Da stimmt etwas nicht.
Carlotta: Moment, ich spüre eine Energiefluktuation ganz in der Nähe ... Zeit für Ermittlungen. Die Größe ist überschaubar. Ich sollte die Quelle schnell ausfindig machen können.
Untersuche und finde das Datenmodul
Auf der Suche nach ihrer Quelle folgst du der Energiefluktuation durch Haufen aufgetürmter Waren.
Dir fällt eine Kiste ins Auge. Darin befindet sich ein umwerfendes, mit Juwelen besetztes Zeugnis der Handwerkskunst. Wunderschön, aber nicht das, was du suchst.
Du folgst der Energiefluktuation zu einer anderen Stelle und beginnst erneut mit der Suche.
Zu deiner Linken erblickst du Flaschen mit goldenem Osmanthus-Wein, das sanften Aroma des Weins erfüllt die Luft. Zu deiner Rechten fällt dein Blick auf den kostbaren Stoff vorsichtig gefalteter Kleider.
Aber nichts davon ist das Datenmodul, das du suchst. Mit der geheimnisvollen Energiefluktuation scheinen sie auch nichts zu tun zu haben.
Carlotta: (Nichts zu finden ... Habe ich mich geirrt? Vielleicht wurde das, wonach wir suchen, hier nie gelagert? Aber warum ist Benett dann hergekommen?)
Carlotta: (Oder bin ich zu spät ... War Capollo vor mir da?)
Carlotta: (Und die Energiefluktuation ... mal war sie da, mal nicht ... Das kann ich mir nicht eingebildet haben.)
Carlotta: (So ein großer Spiegel ... Was macht der hier?)
Carlotta: (Er scheint nicht aus gewöhnlichem Glas zu sein, sondern aus einer Art kristallisierter Energie ... Moment, Energie?)
Carlotta: (Ob ich auf der anderen Seite das Datenmodul finde ...)
Carlotta: (... oder ist das nur eine Falle?)
Du kommst wie von Carlotta beauftragt an der Bank an und suchst nach einem Experten für Echos und Terminals namens Pierre.
Geh zur Bank und suche nach Pierre
Alter Herr: Nochmals guten Tag.
Rover:
Francesco: Du scheinst nicht sehr darüber überrascht zu sein, wer ich bin.
Rover: Carlotta hatte mir gesagt, dass Herr Pierre ihren Großvater überall begleitet. Mein Instinkt hat mich nicht betrogen, als ich euch zusammen gesehen habe.
Rover: Das erklärt, warum du mir beim ersten Treffen so bekannt vorkamst.
Rover:
Francesco: Wie sagt ihr jungen Leute heutzutage ... Eine vorherbestimmte Begegnung? Das Universum hat uns zusammengeführt, und ich habe eben die Initiative ergriffen. Fast schon poetisch, oder?
Francesco: Nun gut, das wird dir an Geplauder reichen. Ich weiß, dass du wegen des Terminals hier bist.
Francesco: Pierre soll sich das mal anschauen. Wir können uns danach weiter unterhalten.
Rover:
Rover:
Francesco: Erinnerst du dich an das Gemälde, über das wir uns unterhalten haben?
Francesco: In einem brüchigen Gleichgewicht ist der kleinere Anteil gezwungen, seine wahre Natur zu unterdrücken. Er wird in eine scheinbar makellose Struktur eingeschlossen, ohne jede Eigenständigkeit. Das soll nicht ihr Schicksal sein.
Francesco: Aber ich kann ihr nicht meinen Pfad aufstülpen und blinden Gehorsam verlangen. Sie muss ihren eigenen Pfad finden, mit einem Partner, dem sie völlig vertrauen kann.
Francesco: Und für jene, die ihr eigenes Fleisch und Blut verraten, gibt es keinerlei Nachsehen. Selbst mein eigener Sohn ist davon nicht ausgenommen.
Francesco: Aber bevor ich eingreife, will ich beobachten, wie sich ihr Plan entfaltet. Ich sollte nur als letztes Mittel eingreifen müssen.
Francesco: Die Alten machen Platz für die Neuen, so ist der Gang der Dinge. Aber sich von der Vergangenheit zu lösen, dieser Mut zählt für uns Montellis viel mehr als ihre Bewahrung.
Francesco: Ich will dich um einen Gefallen bitten. Gib ihr das hier, wenn die Zeit reif ist. Sie wird es brauchen.
Pierre: Es ist ein bisschen knifflig ... aber du hattest Glück, meine Expertise zu haben!
Pierre: Das Terminal funktioniert nicht mehr, aber ich habe alle Daten wiederhergestellt, selbst die überschriebenen und fragmentierten.
Rover:
Pierre: Das Terminal wurde manipuliert, aber bewusst gelöscht wurde nichts. Jemand wollte wohl die Daten überschreiben, um nicht entdeckt zu werden.
Pierre: Ich kann es dir zeigen. Hast du ein Terminal? Ich schicke dir die Daten, dann kannst du es dir selbst anschauen.
Rover:
Capollo: Ihr habt euch bereits um Benetts Leiche gekümmert, oder?
Capollos Agent: W-wir haben ihn über Nacht in die Tacet-Dissonanz-Zone geworfen. Morgen früh werden wir sagen, dass er von diesen Monstern getötet wurde.
Capollos Agent: Sind Sie sich sicher? Sollen wir wirklich mit dem Orden zusammenarbeiten ... nachdem sie Sie dazu gebracht haben, jemanden aus unseren Reihen zu töten?
Capollo: Wir stecken schon zu tief drin. Mit der Übergabe des Datenmoduls an den Orden festigen wir unsere Position als Verbündeter der Entscheidungsträger. Wir setzen uns an die Stelle der Fisalias! Die anderen Resonatoren in der Stadt sind nebensächlich.
Capollo: Und um Benett ... um den hätte ich mich in jedem Fall gekümmert.
Capollo: Er wusste zuviel. Er hat das schon für sein Nachbohren in der Scarlet Velvet-Affäre verdient. Dieses Schicksal erwartet jeden, der sich mir in den Weg stellt.
Capollos Agent: J-ja ...
Capollo: Wir alle standen zusammen in dieser stürmischen Nacht, jeder von uns hat jemanden verloren. Wir allen teilen die Hoffnung darauf, dass unsere Familie einen einfacheren Weg findet.
Capollo: Opfer vermeidet man nicht durch Kampf, sondern durch die Vereinigung unserer Familie mit höheren Kräften und dem Wissen, wann man aufgeben sollte.
Capollo: Du magst die Familie verlassen haben, ich erwarte keine weiteren Gefallen von dir. Aber ich bitte dich zum letzten Mal. Sorge dafür, dass Carlotta dieses Terminal erhält.
Duncan: Was ist darin? Carlotta ... Was wird ihr passieren?
Capollo: Nichts, außer den standardmäßigen Ortungsdaten, die in jedem Terminal stecken.
Capollo: In drei Tagen verhandele ich im Namen der Familie mit dem Orden. Ich will sicherstellen, dass Carlotta nicht dazwischenfunkt. Sie kriegt eine Gelegenheit, sich uns anzuschließen, versprochen.
Capollo: Denk an Benett. Wenn du dich darum kümmerst, werde ich darüber hinwegsehen, was er gestohlen hat, ich lasse das ruhen. Ich weiß, dass dir dein alter Freund wichtiger ist, als du es zugeben möchtest.
Capollos Agent: Unglaublich. Was denkt dieser Capollo eigentlich? Einen von uns umbringen ... Das ist Verrat an unserer Familie! Ich muss diesen ganzen Wahn irgendwie aufnehmen ...
Capollos Agent: Mein Terminal? Nein, das ist zu riskant. Moment ... Benetts Leiche ... Niemand kümmert sich um Terminals von Toten.
Capollos Agent: Aufnehmen, dann mit neuen Daten überschreiben... Die Aufzeichnungen müssen gut geschützt werden ... Falls ich eines Tages auch ...
Rover:
Rover:
Pierre: Eine Falle? Moment ... Ist Lady Carlotta in Gefahr? Das ist doch nicht Teil deines Plans. Willst du sie wirklich allein damit lassen?
Francesco: Sie ist doch schon dort. Ich habe Vertrauen in Carlotta und unseren ehrbaren Gast. Es ist eine Falle, aber vielleicht auch eine Gelegenheit für sie.
und deine Augen für eine neue Welt öffnen.
Verängstigtes Kind: W-was ist das ...
Würdevolle Stimme: Die Familie wird dich beschützen
Finde den Ausweg aus dem Spiegel
Carlotta: Diese Flashbacks ... Kommt das von der Berührung des Spiegels? Ein Spiegel aus Energiekristallen, mit einem vorbereiteten Sonoro darin ... Ha, eine gerissene Falle.
Carlotta: Dieser Sonoro, die Docks, Benetts Terminal, Duncan ... Wann hat das alles seinen Anfang genommen?
Carlotta: Und die Hand, die mich hineingezogen hat ... ich muss dieser Sache auf den Grund gehen, und zwar schnell.
Besiege die TDs im Hof
Carlotta: Diese herrenlosen Echos sind feindselig geworden Die Frequenzfluktuationen in diesem Sonoro sind instabil.
Carlotta: Ich muss mich darum kümmern, bevor ich die Gegend durchsuchen kann.
Carlotta: Jetzt steht mir nichts mehr im Weg.
Carlotta: All diese Hindernisse bedeuten, dass dort auch Antworten zu finden sind ... Ich muss in dieses Haus. Dort könnten der Weg nach draußen und wichtige Hinweise zu finden sein.
Betritt das Haus
Finde den Hinweis auf den Ausweg aus dem Spiegel
Carlotta: Die Aufteilung und Dekoration sind erschreckend ähnlich mit unserem Haus, nur mit ein paar Unterschieden.
Carlotta: Diese Gegend ... Diese Dekorationen, vor allem der Kronleuchter, sollten doch während der Invasion vor fünf Jahren zerstört worden sein.
Carlotta: Bin ich wirklich in die Vergangenheit gereist, oder in einer Simulation gefangen?
„Blauer Regen“: Wenn du damit sagen willst, dass er dieses Waisenmädchen von der anderen Familienhälfte adoptiert, dann spar dir das. Das weiß ich schon.
„Blauer Regen“: Vermutlich hat mittlerweile die ganze Familie davon gehört. Gibt es deshalb heute dieses Treffen für sie?
„Retriever“: Erklär mal, wie du immer die letzten Infos hast, obwohl du immer zu Hause hockst! Findest du das nicht komisch, Capollo ist doch der Erbe, warum hat er sie adoptiert?
In einer Ecke des Hauses ziehen zwei Mitglieder in einer Unterhaltung Carlottas Blick auf sich.
Carlotta: (Waisenmädchen von der anderen Hälfte der Familie, von Padrino adoptiert ... Dieses Treffen ... Wird das für mich veranstaltet?)
Carlotta: Eine bloße Berührung des Spiegels hat gereicht, um all meine Erinnerungen, Erfahrungen und schweifenden Gedanken zu gewinnen und diesen Sonoro zu erzeugen.
Carlotta hält inne und versucht, die Situation zu verstehen. Doch eines der Mitglieder bemerkt sie und stellt zu ihrer Überraschung Fragen.
„Retriever“: Hmm? Du kommst mir bekannt vor ... Ach, du bist es wieder? Was führt dich hierher?
Carlotta: Du solltest mich noch nicht kennen. Nicht zu dieser Zeit.
„Retriever“: Das verstehe ich nicht ... Was für eine Zeit? Wovon sprichst du?
Carlotta: Entschuldige, kümmere dich nicht darum, was ich gerade gesagt habe. Ich weiß gar nicht so genau, wo ich bin, wieso ich hier bin oder was ich tun soll.
„Blauer Regen“: Er wollte sagen, dass wir dich gerade gesehen haben, glaube ich. Gerade eben, vor einer Minute. Du bist direkt an uns vorbeigelaufen.
„Retriever“: Ja, ich bin überrascht, dass du so schnell zurück bist. Übrigens, du siehst ein bisschen anders aus, oder?
„Retriever“: Deine Kleidung ... Nein, eher der Schmuck. Deiner ist rot, aber die Person vorhin hatte etwas Blaues an den Handgelenken ... Hmm. Vielleicht bilde ich mir das ein.
Carlotta: (Blauer Schmuck ... Ich habe blauen Schmuck an der Hand gesehen, die mich hier hinein gezogen hat.)
Carlotta: Ich glaube, sie hat mich eingeladen. Könntet ihr mir sagen, wo sie hingegangen ist? Ich bin ganz allein, seit ich angekommen bin, ich sollte wirklich mit ihr sprechen.
„Blauer Regen“: Vielleicht ist sie spazieren gegangen? Es gibt wegen eines Problems eine Verzögerung bei den Vorbereitungen, alle warten auf den Beginn des Treffens.
Carlotta: (Ja, ich erinnere mich ... das Treffen hat wegen eines Problems mit der Beleuchtung zu spät angefangen ...)
Carlotta: (Aber wenn das Licht dann angeht ... Vielleicht ändert sich etwas und es gibt neue Hinweise.)
Carlotta: Danke. Ich glaube, ich weiß, wo es lang geht.
„Retriever“: Ähm, bitteschön, wahrscheinlich? Wirklich viel für dich getan haben wir ja nicht.
Carlotta: Es wird euch nichts bedeuten ... da ihr nur an diesem Ort existiert und auch keine Antworten braucht, nicht wie ich. Aber ich glaube, dass Padrino sie aufgenommen hat, weil er die Zeichen einer wahren Montelli in ihr gesehen hat.
Schalte das Licht an
Überprüfe die verlassene Liste
Zerplatze die Ballons im Saal
Überprüfe die Notiz im Ballon
Gib das Passwort (6289) ein, um das Licht anzuschalten
Nimm einen Platz und warte auf den Beginn der Versammlung
Carlotta: Alles klar. Zeit für einen Besuch in der Lobby.
„Francesco“: Komm herüber, mein Kind.
Carlotta: Sir ... sprechen Sie mit mir?
„Francesco“: Ja. Fürchte dich nicht, Carlotta. Komm nach vorne, damit alle dich sehen können.
Rover:
„Francesco“: Heute ist ein besonderer Tag, der Beginn deiner Reise als eine von uns.
„Francesco“: Als meine Enkelin trägst du fortan den Namen Montelli — meinen Namen, den Namen der Familie — mit all seinen Privilegien und Pflichten.
„La Llorona“: Ich wusste es! Sie ist von unserer Abstammung!
„Hinterfenster“: Sie ist eine wahre Montelli, genau wie der Padrino!
Rover:
„Uhrwerk“: Mickriges kleines Ding ... und mit so einem nervösen Blick.
„La Llorona“: Kommt sie nicht aus der niedrigeren Hälfte der Familie? Und ein Mädchen noch dazu ... Warum sie? Wieso soll sie des Namens Montelli würdig sein?
„Hinterfenster“: Genau. Ich kann nicht erkennen, wie sie überhaupt in unsere Reihen passen soll, vom Familiennamen ganz zu schweigen.
Carlotta: ... Du warst das!
Carlottas Spiegelbild: Anerkennung, Lob, Ruhm, das wolltest du doch?
Carlottas Spiegelbild: Bleib hier, und du wirst all das haben.
Carlotta: Ist das ... der Ausgang?
Folge „Carlotta“
Carlotta: Sonnenlicht ... Bin ich im Hof? Habe ich das Sonoro bereits verlassen?
Carlotta: Die Frage ist ... Welchen Moment meiner Vergangenheit stellt es dar?
Carlotta: Nein, diese Dekorationen ... sie sind nicht echt, auch wenn sie so aussehen. Nur eine andere Simulation meiner Erinnerungen.
Carlotta: Wie verlasse ich diesen Ort?
Carlottas Spiegelbild: Verlassen? Bist du mir nicht gerade erst gefolgt?
Carlotta: ... Lass den Quatsch. Du hast mich hierher gebracht, in diesen Sonoro.
Carlottas Spiegelbild: Okay, ist ja gut. Aber warum sollte ich dir das sagen?
Carlottas Spiegelbild: Es stimmt, ich habe dich hierher gebracht. Aber denk daran, ich bin aus deiner Hand – deine Erinnerungen, deine Wünsche, deine Fantasien ...
Carlottas Spiegelbild: Ab sofort bin ich ebenfalls Carlotta Montelli. Wir haben eine geteilte Vergangenheit, Gegenwart und vielleicht sogar Zukunft.
Carlotta: Tu nicht so, als würden wir uns ähneln. Und nimm den Namen Montelli nicht in den Mund.
Carlottas Spiegelbild: Ach ja! Wie konnte ich das vergessen? Du hast so hart gearbeitet, um den glanzvollen Namen Montelli zu verdienen ... Und das war unser bescheidenes Zuhause, oder?
Carlottas Spiegelbild: Ein armes Mädchen aus der vergessenen Hälfte der Familie, das verzweifelt versucht, seinen Platz in ihrem neuen Zuhause zu finden und die Rolle einer echten Dame zu spielen.
Carlottas Spiegelbild: Du bist der Star im Tanzsaal, die Top-Investorin bei Auktionen. Aber dein wahres Talent? Du bist die Lieblingswaffe der Familie, erfüllst Befehle, ohne Fragen zu stellen. Dafür lebst du doch, oder?
Carlottas Spiegelbild: Akzeptanz, Wertschätzung, unersetzlich sein ... Ich hatte gedacht, dass du begeistert über mein Angebot wärst! Hast du gesehen, wie dich alle bewundert haben? Ist das nicht ein Traum, der sich erfüllt?
Carlottas Spiegelbild: Oh, willst du wieder auf mich schießen?
Carlottas Spiegelbild: Lass gut sein. Dieses Sonoro ist aus deinem Bewusstsein geboren, und es ist auch mein Reich.
Carlottas Spiegelbild: Da Frequenzen hier auseinandergerissen werden können, kann man sie auch wieder zusammenfügen ... Warum erschießt du dich nicht selbst? Das könnte funktionieren.
Carlottas Spiegelbild: Sei nicht voreilig mit dem Abstreiten. Würde es mich überhaupt geben, wenn du dich nie nach Akzeptanz und Anerkennung gesehnt hättest?
Carlottas Spiegelbild: Da dir Lob und Bestätigung nicht reichen ... gebe ich dir eine Chance, dich zu beweisen. Zeig mir, was dein Schweiß und deine Tränen wert sind!
Besiege die erschienenen TDs
Carlottas Spiegelbild: Gute Arbeit, aber das war der erste Anfang.
Carlottas Spiegelbild: Wetten, du bist jetzt voll neugierig, welcher Teil der Vergangenheit das hier ist? Soll ich dir einen kleinen Hinweis geben?
Der Sturm endet abrupt. Carlotta bleibt in einer erdrückenden, feuchten Stille mit metallenem Geruch zurück. Als sie zum bedeckten Himmel aufschaut, tauchen Erinnerungen an jenen schicksalhaften, regnerischen Abend auf, die sie verzweifelt hinter sich lassen wollte.
Als sie den bewölkten Himmel betrachtet, kommt wieder eine unheimliche Erinnerung an den schicksalhaften, regengetränkten Abend hoch, den sie verzweifelt zu vergessen versucht hatte.
Carlotta: Blutschulden werden diejenigen einholen, die zahlen müssen. Der Sturm kommt ...
Carlottas Spiegelbild: Ah, jetzt erinnerst du dich. Ich wusste, dass du es nie vergessen würdest. Der Regen in dieser Nacht hat in deinem Herzen nie aufgehört.
„???“: Hilfe ... Hilfe ...
„???“: Verdammt! Das ist eine Falle! Sie haben das genommen, was uns gehört! Im Namen der Montellis wird das nicht ... ungestraft bleiben ...
Carlottas Spiegelbild: Hast du das gehört? Oh, die Panik in ihrer Stimme! Wie sie wohl um einen fähigen Anführer betteln, der den Tag noch retten kann?
Löse die Familienkrise
Triff dich mit den Familienmitgliedern und schmiede einen Plan
„Capollo“: Drei zentrale Gebiete wurden hintereinander getroffen: der Zweite Südblock, das Dock im West End und unser Hauptquartier.
„Capollo“: Berichten zufolge rüsten sich die Fisalias für einen weiteren Schlag gegen unser Hauptquartier. Wie immer wird der Orden seine Augen verschließen.
„Capollo“: Sie haben Vater zuerst in einen Hinterhalt gelockt, ohne dass wir überhaupt etwas getan haben ... Das ist mehr als unverzeihlich!
„Uhrwerk“: Uns läuft die Zeit davon. Capollo, wir brauchen einen Plan, bevor Padrino zu sich kommt. Ruf Verstärkung aus dem East End. Es ist riskant, aber wenn sie nichts davon merken, dass wir zu wenige sind ... könnten wir es gerade so schaffen.
Carlotta: (Nein, das sollten wir nicht tun ... Die Fisalias beobachten unsere anderen Reviere.)
„Capollo“: Nein, das tun wir nicht. Sollen sie das West End einnehmen. Unsere Männer ziehen sich zum Hauptquartier zurück.
„Uhrwerk“: Wieso? Die sind hart im Nehmen, aber wir sind auch keine Fliegengewichte! Wir haben hart für unser Revier gekämpft. Warum sollen wir es jetzt aufgeben?
„Uhrwerk“: Wenn Padrino aufwacht, wirst du ihm erklären, dass wir seine Mühen und die der ganzen Familie einfach so aufgegeben haben?
Carlotta: (Aber wir riskieren, die Position unseres Hauptquartiers preiszugeben. Wir müssen ihre nächsten Schritte erkennen ... und unsere eigenen verbergen.)
„Capollo“: ... Was ist mit dir, Carlotta? Was meinst du?
Carlotta: (Auch das weicht von meinen eigenen Erfahrungen ab ... Nun, diesmal werde ich sie in die richtige Richtung weisen.)
Carlotta: Wir greifen ihre Basis an.
Carlotta: Unsere Leute im East End, dem Zweiten Südblock und am Dock bleiben da, wo sie sind, damit es so wirkt, als wüssten wir von nichts.
Carlotta: Danach schicken wir unsere Streitmacht dorthin, wo die Fisalias ihre Echos halten. Die Handelsstraßen sind im Vergleich bedeutungslos.
Carlotta: Da sie jetzt wissen, was uns am wichtigsten ist, müssen wir etwas mit gleichem Wert für sie einfordern, als Verhandlungsmasse.
„Capollo“: Wird das wirklich funktionieren?
Carlotta: Wir können uns keinen Verlust leisten. Das Herrenhaus ist nur ein Gebäude. Wir müssen zuerst unsere Leute herausholen.
Carlotta: Ich kümmere mich um Rückendeckung.
Besiege die Feinde und decke den Hinterhalt für die Familie auf
Carlottas Spiegelbild: Wow, schau dich nur an mit deinem genialen Plan. Wie schlau. Das hätte uns vor unserer schmählichen Niederlage retten können.
Carlottas Spiegelbild: Natürlich ist dir das nicht jetzt gerade eingefallen, weil du genau wusstest, was passiert ... Nein, diese Idee hat sich seit jenem Tag in deinem Kopf zusammengebraut.
Carlottas Spiegelbild: Endlich wurde dein verworfener Plan bestätigt. Was ist das für ein Gefühl?
Carlottas Spiegelbild: Damals ... Niemand hat nach deiner Meinung gefragt, oder? Die hohen Tiere wie Capollo und die anderen Alten haben sich einen Dreck geschert.
Carlottas Spiegelbild: Am Ende hat die Familie die schlechteste aller Möglichkeiten gewählt. Sie haben Verstärkung gerufen und damit sowohl das Hauptquartier als auch das East End geschwächt.
„Duncan“: Nein, Cynthia! Schau mich an, bitte ... Wieso? Das West End ... Es ist alles meine Schuld. Ich hätte vorsichtiger sein sollen ...
„Duncan“: Du bist die einzige Familie, die mir bleibt ... „Das Motto der Montellis ist Unternehmergeist“, ha ... Aber dieser Unternehmergeist kennt keine Grenzen, genauso wenig der Ehrgeiz und die Jagd nach Reichtum ...
„Duncan“: Wie viel müssen wir noch verlieren?
Carlottas Spiegelbild: Am Ende musste dein lieber Großvater einschreiten und euer Chaos aufräumen. Der Plan lief gut, aber die Toten blieben für immer tot. Es ging als die größte Tragödie in die Geschichte unserer Familie ein.
Carlottas Spiegelbild: Mit dieser Blutschuld auf dem Gewissen wurdest du zu einer Waffe, zum Schutz der Familieninteressen tatest du alles.
Carlottas Spiegelbild: Und Capollo ... Dachte er damals daran, den Schutz des Ordens zu suchen? Als schmerzhaft klar wurde, dass er seine Pläne mit seiner Macht alleine nicht erreichen konnte.
Carlottas Spiegelbild: Was ist übrigens so falsch daran? Opfer sind unvermeidbar, und irgendjemand muss die Bürde tragen.
Carlottas Spiegelbild: Auf diese Art bleiben die Interessen der Familie gewahrt. Ist das nicht das Gleichgewicht, dass du aufrechterhalten willst?
Carlottas Spiegelbild: Du wahrst nie dafür vorgesehen, Entscheidungen zu treffen. Bist du überhaupt dazu in der Lage, die Dinge neu zu gestalten?
Carlotta: Egal, was du sagst, ich muss ... ihn aufhalten.
Carlottas Spiegelbild: Wieso? Ich habe dir doch gerade eine bessere Zukunft als die deinige gezeigt.
Carlotta: Nichts weiter als eine Illusion! Mit meinen Entscheidungen wäre das Ergebnis vielleicht anders gewesen, aber das werden wir nie genau wissen.
Carlotta: Die Vergangenheit steht fest. Wir haben nur einen Pfad vor uns.
Carlotta: Der kalte Regen aus jener Nacht verfolgt uns immer noch. Aber was bringt es, ewig über Dinge zu grübeln, die schon geschehen sind?
Carlotta: Ich bin vielleicht noch keine Anführerin, aber meine Grundsätze sind eindeutig. Jede meiner Handlungen dient dem Wohl der Familie.
Carlotta: Ich muss hier weg und Capollo aufhalten. Was auch immer es für Folgen hat, ich übernehme die volle Verantwortung.
Carlottas Spiegelbild: Hmm ... Du bist unerschütterlich, oder? Hast du dich schon entschieden?
Carlottas Spiegelbild: Dann stecken unsere Verhandlungen in einer Sackgasse. Ich muss wohl etwas anders probieren, um dich zum Bleiben zu bringen.
Finde den Ausgang des Labyrinths
Wähle einen Weg nach links oder rechts, um das Labyrinth zu verlassen
„Capollo“: Links! Du hättest links gehen sollen! Oder ... vielleicht auch nicht?
„Capollo“: Denk nach! Ich habe es dir schon mal gesagt. Du sollst den einfacheren Weg wählen!
Carlottas Spiegelbild: Falsch, schon wieder falsch ... Glaubst du wirklich, dass du den richtigen Pfad wählen kannst?
Carlottas Spiegelbild: Bleib doch, lass uns gemeinsam in diesem Labyrinth verloren gehen, von einem Fenster zum nächsten ... ich leiste dir Gesellschaft ...
„La Llorona“: ... Glaubst du wirklich, den Namen Montelli zu verdienen?
„Hinterfenster“: Gib einfach auf ... Ein peinlicher Anblick. Es tut weh beim Zuschauen.
„Hinterfenster“: Es gibt da vorne vielleicht noch eine Chance. Enttäusche uns nicht, ja?
Versuche einen Weg, an den du bisher nicht gedacht hast
„Wacholder“: Ja, genau ... Lauf immer weiter, du bist fast da.
„Wacholder“: Du musst weiter vorwärts laufen. Zweifle nicht an dir.
„Uhrwerk“: Siehst du es nicht ein? Das passiert, wenn du den falschen Weg wählst und auf das falsche Pferd setzt!
„Uhrwerk“: Der Preis ... ist viel höher, als du denkst. Wieso stehst du immer auf der Verliererseite?
„Francesco“: Nein, nicht hier entlang, mein Kind. Du solltest einen anderen Weg versuchen ...
„Francesco“: Wähle weise. Du kannst noch alles wiedergutmachen.
Die Entscheidungen scheinen endlos, doch plötzlich bemerkst du einen Weg, der noch nie gegangen wurde – weder links noch rechts, sondern etwas ganz anderes–
Kehre um, zurück zu dem Punkt, an dem du begonnen hast, wie das Wiederentdecken deines ursprünglichen Selbst.
Gehe zum „Ende“ des Labyrinths
Carlotta: Wieso bist du ...
Rover: Ich hatte Angst, dass du in Gefahr bist.
Rover: Außerdem soll ich dir das hier bringen.
Rover: Die Waffe war immer da. Mit deiner Entscheidung, eigenverantwortlich zu handeln, hast du das Recht zu ihrer Verwendung gewonnen.
Rover: Ich glaube, du hast dich entschieden.
Gehe zur Mitte der Bühne
Carlottas Spiegelbild: Ich bin nichts als eine tödliche Klinge. Bin ich wirklich in der Lage, den aktuellen Zustand zu verändern?
„Capollo“: Wieso widersetzt du dich meinen Befehlen!
„Francesco“: Ich werde alt. Wir sollten den einfacheren Weg wählen.
„Duncan“: Wenn andere den Preis dafür tragen ...
Carlottas Spiegelbild: Also ...
Carlottas Spiegelbild: Wieso kannst du dich nicht einfach mir beugen und hier bleiben?
Besiege „Carlotta“ im Spiegel
Carlottas Spiegelbild: Wie konntest du dich so einfach von Verwirrung und Zweifel befreien? Das waren deine wahren Gefühle ...
Carlottas Spiegelbild: Du und ich ... Was macht uns so verschieden?
Carlotta: Rover, wie wäre es mit einer Geschichte?
Carlotta: Die Geschichte von einem gewissen adoptierten Mädchen.
Verlasse die Spiegel-Domäne
Du berichtest Carlotta von den wiederhergestellten Daten des Terminals.
Carlotta: Ich verstehe ... also wusste Duncan nichts über die wahre Ursache für Benetts Tod. Er wollte einfach nur den Ruf seines Freundes beschützen, und Capollo hat das ausgenutzt.
Carlotta: Er hat uns ein manipuliertes Terminal gegeben, um Benetts „Schuld“ zu begleichen und seinen Namen reinzuwaschen.
Carlotta: Capollo selbst hatte das Terminal gar nicht manipuliert, sonst hätte er die überschriebenen Informationen gefunden. Er hat einfach nur bei dem Dock eine Falle gelegt, das Benett besucht hatte.
Carlotta: Ich glaube ... ich kann Capollo, und sogar Duncan verstehen. Sie werden angetrieben vom Wunsch nach Sicherheit und Stabilität — selbst für mich eine verführerische Zukunft.
Carlotta: Aber wir werden sie nie erreichen, indem wir uns dem Orden unterwerfen.
Carlotta: Unser Wege liefen von Anfang an auseinander. Wenn wir uns ihnen jetzt unterwerfen, geben wir noch mehr auf, und sobald wir die Kontrolle verloren haben, verlieren wir auch den Luxus, ablehnen zu können.
Carlotta: Großvater und die anderen hatten uns schon einen Weg durch diese Mauer gebahnt. Ich sollte ihrem Beispiel folgen und unsere Familie sowie ganz Ragunna in eine bessere Zukunft führen.
Carlotta: Reichtum und Macht sollen unsere Freiheit bewahren, während die Freiheit Reichtum und Macht nährt.
Carlotta: Die Familie Montelli ist auserkoren, den Würgegriff des Ordens zu durchbrechen und Ragunna hinauszuführen — hinaus zu Septimont, Huanglong und anderen Ländern. Dabei werden wir nie vergessen, wer wir sind.
Carlotta: Die Familie ist da, um zu schützen und zu verwirklichen, wo der Einzelne versagt ... Zumindest ist das die Zukunft, wie ich sie für die Montellis sehen.
Rover:
Carlotta: Wie ich schon sagte, wir übernehmen die Kontrolle.
Carlotta: Ein wirklicher Krieg mit dem Orden ist kein kluger Schachzug. Statt Capollo wegen eines einzelnen Datenmoduls zu folgen, sollten wir die Kontrolle übernehmen und ihn zu uns kommen lassen.
Carlotta: Scarlet Velvet sagte, dass sie nur eine förmliche Zusage braucht. Das können wir liefern.
Carlotta: Rover, willst du mir helfen, ihnen in zwei Tagen eine unvergessliche Antwort zu geben?
Rover:
Warte auf den festgelegten Zeitpunkt für die Aktion (In 2 Tagen um 19:00 Uhr)
Gehe wie geplant zur Handelskammer
Carlotta: Ähem. Kannst du mich hören?
Carlotta: Nur zum Test. Bist du an deiner Position, mein schlauer Gehilfe?
Rover:
Carlotta: Perfekt. Geh heimlich vor. Scarlet Velvet und meine Agenten sind in allen Straßen der Umgebung positioniert. Sollte etwas schiefgehen, starte ich Plan B.
Carlotta: Es gibt nur einen Eingang. Ich habe jemanden damit beauftragt, dich hineinzuschleusen. Infiltriere den Ort und hilf mir dann, unbemerkt nachzukommen.
Sprich mit den Mitgliedern am Eingang und versuche, dich in die Handelskammer zu schleichen.
Bourbon: Der Salon im Obergeschoss ist für ein Privatevent reserviert und abgesperrt.
Rover:
Bourbon: Hmm ... Stimmt, jetzt, wo du es sagst, davon hat man mir erzählt. Aber solltest du nicht eine halbe Stunde später ankommen?
Rover:
Bourbon: Was hast du gerade gesagt?
Rover:
Bourbon: Das stimmt, aber heute ist ein besonderer Tag. Ich muss jeden überprüfen. Wie lautet dein Deckname? Zeig mir dein Abzeichen.
Rover:
???: Hey Tulpe! Was stehst du da drum? Komm her! Der Boss hat nach dir gefragt.
Der Besucher versteckt heimlich eine Tulpenmünze in seiner Hand. Du nimmst sie diskret an dich und zeigst sie zum Beweis deiner Identität vor.
Bourbon: Ah, die Tulpenmünze ... Oh! Ich erinnere mich an dich. Du arbeitest bei der Schatzkammer, oder? Wir haben bei Margherita was getrunken.
Rover:
Bourbon: Kein Wunder, dass du früh dran bist. Ihr von der Schatzkammer seid immer einen Schritt voraus.
???: Ja, sicher, wir können uns unterhalten, wenn unsere Aufgabe erledigt ist. Jetzt beeil dich, wir bringen die Geschenke gemeinsam rein.
Betritt die Handelskammer
Beobachte die Handelskammer
Carlotta: Bist du drin?
Carlotta: Die Überwachung ist aktiv. Du solltest eine Art Steuerung auf eine der beiden Seiten der Bühne finden können.
Carlotta: Schalte mit der Steuerung die Überwachungsbildschirme aus. Platziere dann die „Edelsteine“, die ich mit meiner Kraft hergestellt habe, an den genannten Orten.
Finde und deaktiviere die Überwachungskameras auf der beiden Seite der Bühne
Carlotta: Wie lief es? Kein Problem, oder?
Rover: Alles in Ordnung. Ich bin gerade am vereinbarten Ort angekommen.
Platziere Carlottas „Edelsteine“
Rover: Vorderseite der Halle. Erledigt.
Rover: Hauptsaal, fünf Uhr. Erledigt.
Rover: Toter Winkel, erledigt.
Rover: Rückfenster, erledigt.
Rover: Alles ist vorbereitet, die vorgesehene Zeit rückt näher.
Rover: Wie läuft es bei dir?
Carlotta: Kein Problem. Ich bin jetzt durch den Spiegel, der Störsender ist installiert. Da wir darüber sprechen, eigentlich kommt eine Idee für diesen Plan von Capollo. Anders hätten wir nicht unentdeckt eindringen können.
Carlotta: Die Agenten des Ordens haben den Köder geschluckt und sind vor Ort. „Blauer Regen“ und „Retriever“ sind bereit für den Einsatz.
Carlotta: Beim Glockenschlag schlagen wir alle los.
Capollo: Es ist fast soweit. Die Männer vom Orden sollten schon da sein.
Capollo: Überprüf noch mal alles.
Carlotta: Wir müssen sprechen, Capollo.
Capollo: Du? Was machst du hier?!
Carlotta: Deine Gäste werden heute nicht kommen.
Capollo: Ach, Carlotta ... Sieht aus, als wärst du hinter die Sache gekommen. Also waren es deine Leute, die uns gestern über den Wechsel von Zeit und Ort für das Treffen informiert haben.
Capollo: Lass mich raten. Dem Orden habt ihr die gleiche Info zugespielt, oder? Beide Seiten ausgespielt, und du schön in der Mitte ... Aber da steckt mehr dahinter. Alleine hättest du das nicht hingekriegt.
Carlotta: Capollos Versprechen von Sicherheit und Komfort sind nichts als Schwindel. Er hat die eigenen Familienmitglieder als Schachfiguren benutzt und den Preis dafür zahlen lassen. Benett war nur eines seiner Opfer.
Carlotta: Er ist nicht den Tacet-Dissonanzen zum Opfer gefallen, sondern Capollo. Seine Leiche wurde außerhalb der Stadt entsorgt ... In Wirklichkeit hat Benett uns nie betrogen.
Carlotta: Einheit, das ist der Weg der Montellis. Wir stehen zusammen und lassen niemanden zurück.
Carlotta: Ich kann nicht versprechen, dass es keine Opfer mehr gibt, aber jede meiner Entscheidungen dient vorrangig dem Wohl eines jeden Mitgliedes, mit so wenig Opfern wie nur möglich.
Carlotta: Wirst du weiter dem falschen Pfad folgen? Oder schließt du dich unserer Sache an, für Benett und dich selbst?
Duncan: Vertrauen, das auf Betrug fußt, wird dich irgendwann heimsuchen. Du bekommst, was du verdienst.
Carlotta: Nun, da du die Waren und deine Handelspartner verloren hast ... ist deine letzte Chance für einen würdevollen Abschied.
Capollo: Würdevoller Abschied? Meinst du wirklich, ich würde mich noch um mein Ansehen scheren?
Capollo: Ich bereue nur, dass ich nicht gnadenlos genug war ... Ich hätte dich früher entsorgen sollen, genau wie alle, die sich mir in den Weg gestellt haben.
Rover:
Capollo: Ja und? Du wirst es nie verstehen!
Capollo: Wir haben nicht genug Macht, um jeden zu beschützen ... was ist falsch daran, einen mächtigen Verbündeten zu suchen? Warum nicht mit jenen paktieren, die meine wahren Ziele teilen?
Capollo: ... Es stimmt, ich habe eine Linie überschritten. Aber es ist noch etwas zu retten, wenn ich dich jetzt ausschalte und mir dieses Datenmodul zurückhole.
Verschwinde so schnell wie möglich mit dem Datenmodul von hier.
Carlotta: Scarlet Velvets Anhänger haben Duncan gerettet und an einen sicheren Aufenthaltsort gebracht. Er kommt zurück, wenn alles geklärt ist.
Carlotta: Was den Orden betrifft ... Ich habe „Blauen Regen“ und „Retriever“ aufgetragen, als Capollos Agenten aufzutreten und die Zusammenarbeit für null und nichtig zu erklären.
Carlotta: Kein Datenmodul, keine Erklärung und keine weiteren Infos ... Capollo ist für sie verloren. Das wird dem Orden früh genug klar werden.
Verschwinde schnellst möglich mit dem Datenmodul von hier
Verschwinde so schnell wie möglich mit dem Datenmodul von hier.
Carlotta: Da ist der Regen wieder. Ich erinnere mich, Großvater gesagt zu haben, wie sehr ich die Regenzeit hasse.
Carlotta: In meinen Augen ist Regen in Ragunna ein schlechtes Zeichen.
Carlotta: Wenn es regnet, sind Blutspuren leichter wegzuwaschen. Aus diesem Grund ereignen sich Racheakte normalerweise an solchen Tagen.
Carlotta: Aber heute fühlt sich der Regen anders an, die gestrigen Sorgen sind wie weggespült. Ich ruhe in mir, als hätte ich mein wahres Ich wiedergefunden. Meine Gegenwart und Zukunft sind wieder in meinen eigenen Händen.
Francesco: Gut gemacht, Carlotta. Und vielen Dank, Rover.
Francesco: Mein Mädchen hätte das ohne deine Unterstützung nicht schaffen können.
Rover:
Francesco: Ich hatte Vertrauen in euch zwei, aber ihr habt meine Erwartungen noch übertroffen.
Francesco: Scheinbar habe ich unterschätzt, was für ein Potential eurer Zusammenarbeit innewohnt.
Carlotta: Was er da gerade gesagt hat ... Da hat wohl jemand Geheimnisse vor mir gehabt, oder?
Carlotta: Ich frage mich, wie du so schnell das Vertrauen meines Großvaters gewinnen konntest. Er hat dich allein den Sonoro betreten und mir seine Pistole bringen lassen. Wie hast du so schnell das Vertrauen meines Großvaters gewonnen?
Rover:
Carlotta: Pff, du hast Nerven ... Na gut, da wir so ein gutes Team sind, lasse ich das durchgehen.
Francesco: Capollo und seine Lakaien werden für ihre Handlungen bestraft werden. Unsere Gesetze sind einfach – Rache für Blut, Tod für Leben. Niemand ist eine Ausnahme.
Francesco: Es steht viel auf dem Spiel. Es wird viel Mühe und einen wahren Montelli an meiner Seite brauchen.
Carlotta: Ich verstehe. Ich kümmere mich um den Rest.
Carlotta: Aber zuvor ...
Rover:
Carlotta: Ja. Wieso, vermisst du mich schon?
Rover:
Carlotta: „Ein Abschied braucht nicht traurig zu sein, denn jedes Auf Wiedersehen bringt uns dem nächsten Hallo näher.“
Carlotta: So sehe ich es am liebsten – als Countdown bis zu unserem nächsten Treffen.
Carlotta: Mit Capollos Ausschluss braucht die Familie mehr als je zuvor einen neuen Anführer. Ich muss Großvater bei diesem stürmischen Übergang unterstützen. Niemand sonst könnte es tun.
Carlotta: Danke, Rover. Wie mein Großvater schon sagte, ohne deine Hilfe und Unterstützung wäre das alles nicht so glatt gelaufen.
Carlotta: Wo sich die Lage beruhigt hat, musst du nicht länger als Katzenauge von den Montellis an meiner Seite bleiben, aber trotzdem ... wollte ich das hier geben.
Carlotta: Wie ich schon sagte, jedes Mitglied erhält ein Kennzeichen, das zu seinem Decknamen passt.
Carlotta: Deine Augen ... sie sind wie reale Katzenaugen. Bitte nimm das als Zeichen meines Danks. Und nein, den Stein habe ich nicht mit meiner Kraft geschaffen. Ich habe ihn nur für dich ausgesucht.
Carlotta: Ich weiß, dass jemand wie du nicht nur für mich bleibt, und ein Teil der Familie Montelli zu werden ist vielleicht noch keine Option für dich.
Carlotta: Aber deinen Decknamen behalte ich bei, Katzenauge – das erste und einzige Mitglied, das eine persönliche Einladung von mir erhalten hat.