Unter dem Schicksalsstrahl des Mondes

Mit dem Tod des Gebieters folgst du auf Einladung des Zeremonienmeisters Bruno der Siegesfeier. Das Fest ehrt die neue Heldin aller Helden und jene, die an ihrer Seite standen. Das Lagerfeuer flackert, jubelnde Rufe hallen … Nun, da unzählige Blütenblätter in den Himmel geworfen werden, um als Regen aus Ruhm und Triumph niederzugehen, könntest du endlich dem Mädchen wiederbegegnen, das du nie vergessen hast – auf eine Weise, die selbst dem Griff des Schicksals entzogen ist.

Begib dich zur Jägerhöhle (14:00 Uhr bis 18:00 Uhr)

Besorgter Gladiator: Du, mein Freund, hattest einen Drink zu viel … Tu mir einen Gefallen und hör einfach auf.

Besorgter Gladiator: Und jetzt ist Schluss mit dem Unsinn. Was, wenn die Priesterin dort drüben dich hört?

Unzufriedene Priesterin: Nur zu, probier’s. Beschwer dich hinterher aber nicht, wenn das Schicksal Unvorsichtigen den Hals verbrennt!

Besorgter Gladiator: Was?

Unzufriedene Priesterin: I-ich meine, ja, natürlich. Ich verstehe.

Ernster alter Mann: „Wie die Ränder der Sonne …“ Dasselbe sagte sein Vater, als er seine erste Medaille bekam.

Ernster alter Mann: Und das war, bevor der Junge überhaupt geboren wurde.

Ernster alter Mann: Wer weiß, wo die Medaille gelandet ist? Vermutlich rostet sie auf dem Grund der Dunklen Flut …

Ernster alter Mann: Drei Jahre ist es nun her, seit Caius seinen Vater zuletzt gesehen hat. Und auch ich habe ihn seither nicht mehr gesehen … Ethan, mein Sohn …

Ernster alter Mann: Wüsste er, dass sein Junge davon träumt, ein furchtloser Krieger wie er zu sein – so wie er einst zu mir aufblickte …

Ernster alter Mann: Was würde er denken?

Kleiner Caius: Darf ich sie anfassen? Nein, warte. Darf ich sie anprobieren? Ich poliere auch deine Schwertscheide!

Ehrenhafter Gladiator: Du hast ein gutes Auge für Medaillen, Junge. Das hier ist die Medaille der Ehre.

Ehrenhafter Gladiator: Du musst nichts polieren. Wenn du sie anprobieren willst, sag mir: Was ist das Geheimnis beim Halten eines Schwerts?

Kleiner Caius: Das Geheimnis beim Halten eines Schwerts … Äh … Ich …

Der kleine Junge weiß keine Antwort und bittet dich um Hilfe.

Rover:

Ehrenhafter Gladiator: Genau.

Ehrenhafter Gladiator: Das lernt man erst nach jeder Menge Prellungen und ein paar haarigen Situationen.

Ehrenhafter Gladiator: Was die Medaille angeht … Hier, du kannst sie haben.

Ehrenhafter Gladiator: Wenn du den Umgang mit dem Schwert gemeistert hast, wirst du feststellen, dass es viele Dinge gibt, die weitaus bedeutender sind als Ehre.

Gladiator-Neuling: Wir … wir haben es wirklich geschafft?

Gladiator-Neuling: Eine Jahrhundert-Hochflut. Das prophezeite Ende … und doch ist es einfach …

Gelassener Gladiator: Ja, und jetzt ist alles vorbei. Genau wie bei all den anderen Katastrophen, denen sich Septimont stellen musste.

Gelassener Gladiator: Solange wir Schwert und Schild tragen, können wir nur auf uns selbst zählen, wenn es darum geht, uns zu retten.

Eifriger Händler: Na, wenn das mal nicht Rover ist … Was kann ich für dich tun?

Eifriger Händler: Kann ich dich für ein arktisches Schmelzwassergetränk begeistern? Oder für einen Glühwein mit geschmolzener Lava? Geht natürlich aufs Haus.

Rover:

Eifriger Händler: Kommt sofort!

Der Barkeeper schiebt dir das Getränk zu.

Du trinkst es in einem Zug aus. Du fühlst dich, als hättest du einen ganzen Gletscher verschluckt.

Eifriger Händler: Spürst du das? Das ist der arktische Wind, der durch deinen Magen weht!

Eifriger Händler: Heute Morgen hat jemand mehrere Gläser hintereinander runtergekippt. Er hat dem armen Tropf neben ihm beim Ausatmen fast die Zehen abgefroren!

Eifriger Händler: Kommt sofort!

Der Barkeeper schiebt dir das Getränk zu.

Du trinkst es in einem Zug aus. Du fühlst dich, als hättest du glühende Dolche verschluckt.

Eifriger Händler: Spürst du das? Das ist der Feuersturm, der durch deinen Magen tanzt!

Eifriger Händler: Heute Morgen hat jemand mehrere Gläser davon getrunken wie Wasser. Beim Aufstoßen hätte er einem armen Kerl fast die Haare abgefackelt!

Gehe zur Jägerhöhe und nimm an der Zeremonie teil

???: Möge die Freude auch mit dir sein, Rover.

???: Der Gebieter ist tot. Nun halten wir inne in unserem Triumph, um die Heldin der Helden und all jene zu ehren, die ihr zur Seite standen.

Zeremonienmeister Bruno: Ich bin Bruno, der Zeremonienmeister für diesen Anlass. Ich hatte gehofft, dich und Augusta gemeinsam begrüßen zu dürfen.

Zeremonienmeister Bruno: Aber leider hat man sie rufen lassen … Der Senat besteht darauf, ihre Zeit mit seinen Belanglosigkeiten zu verschwenden.

Zeremonienmeister Bruno: Wir möchten dir die Ehre zuteilwerden lassen, Rosenträger zu sein. Die Rosen sind ein Symbol für unseren Ruhm und Triumph, den wir mit allen hier Anwesenden teilen möchten.

Rover:

Zeremonienmeister Bruno: Ja, eine zeremonielle Rolle. Keine Sorge, das ist nicht schwer und du wirst auch nicht viele verteilen müssen.

Zeremonienmeister Bruno: Wenn die Feier ihren Höhepunkt erreicht, werfen alle ihre Blütenblätter in die Luft, sodass sie auf uns herabregnen.

Zeremonienmeister Bruno: Deine Aufgabe wird es sein, die Blütenblätter vorher zu verteilen. Du wurdest vom Volk für diese Aufgabe gewählt, weil du hochgeschätzt wirst.

Zeremonienmeister Bruno: Die Bewohner von Septimont haben auf dem Schlachtfeld alles gegeben. Jetzt, nachdem wir Seite an Seite gekämpft haben, werden wir in einem Regen aus Blütenblättern Honig und Wein teilen.

Zeremonienmeister Bruno: Du bist der erste Rosenträger, der nicht von hier ist. Aber ich glaube, du wurdest schon in dem Moment gewählt, als du das Miasma der Dunklen Flut durchbrochen hast. Ohne dich hätten wir den Gebieter niemals besiegen können.

Rover:

Zeremonienmeister Bruno: Ja … Bitte lehne nicht ab. Das ist nicht nur Augustas Wunsch, sondern auch der Wunsch des Volkes.

Zeremonienmeister Bruno: Wenn Augusta kommt, wird sie sich den anderen Rosenträgern anschließen. Ich bin sicher, dass sich alle, die an der Jagd teilgenommen haben, geehrt fühlen werden, Blütenblätter von dir zu bekommen.

Rover:

Zeremonienmeister Bruno: Wunderbar, dann überlasse ich die deinen fähigen Händen.

Zeremonienmeister Bruno: Was deine Auswahl und Vorgehensweise angeht, vertrau einfach deinem Instinkt. Das ist wie ein Toast oder eine Lesung der Priesterin – das gehört alles zur Feier dazu. Mach dir nicht zu viele Gedanken. Und jetzt viel Spaß!

Verteile Blütenblätter

Tapferer Gladiator: Auf Septimont! Auf den Frieden nach dem Sturm!

Freimütiger Gladiator: Ja! Auf die Heldin der Helden, auf dich, auf mich, auf … Moment mal, ist das Rover?

Rover:

Tapferer Gladiator: Gut. Wenn es soweit ist, werde ich den RuhmBlütenblätter hoch in die Luft werfen und vom Wind davontragen lassen. Die ganze Welt soll unseren Triumph sehen!

Freimütiger Gladiator: Wo du schon mal da bist, möchtest du was trinken? Nur zu, Theseus und ich besorgen dir etwas.

Rover:

Tapferer Gladiator: Okay, wir sehen uns, wenn du fertig bist.

Freimütiger Gladiator: Du bist ziemlich direkt, was? Na gut. Viel Spaß. Die Nacht ist noch jung.

Freimütiger Gladiator: Wenn du Lust hast, solltest du dir die Priesterin anhören. Ihre Lesungen sind einer der Höhepunkte der Feier.

Tapferer Gladiator: Wer hält sie diesmal? Nicht schon wieder Lilibet, oder?

Rover:

Besorgter Adel: Ich … Ich mache mir immer noch Sorgen. Das Paradies wurde aufgehalten, oder? Aber die Dunkle Flut ist nicht endgültig verschwunden. Der Gebieter ist weg, aber was, wenn etwas Schlimmeres auf uns wartet?

Hilfsbereite Adlige: Du bist ein hoffnungsloser Fall. Die Zukunft ist ungewiss, aber was sollʼs? Das heißt doch nicht, dass die Gegenwart keine Rolle spielt!

Rover:

Hilfsbereite Adlige: Das ist die richtige Einstellung. Heute Nacht ist für alle, die dafür gekämpft haben. Für uns!

Hilfsbereite Adlige: Apropos … Rover, du bist früh dran. Hast du was für uns mitgebracht?

Rover:

Hilfsbereite Adlige: Ha! Ich wusste, dass du ein Rosenträger sein würdest.

Besorgter Adel: Ah, der Duft hält die Erinnerung an den Ruhm lebendig. Danke. Heb noch ein paar für die auf, die an deiner Seite gekämpft haben.

Hilfsbereite Adlige: Ich würde ja ein paar Blütenblätter von jedem Rosenträger sammeln und dir dann, wenn du es am wenigsten erwartest, eine kleine ÜberraschungBlütenregen bereiten!

Rover:

Rover:

Hilfsbereite Adlige: Hm? Iuno?

Rover: Viel ist nicht mehr da. Ich verteile den Rest dort drüben.

Rover: Das sieht aus wie die Lesung, von der sie gesprochen haben.

Rover: Hm … Ich hätte wirklich erwartet, bei so einem Event Iuno zu sehen.

Rover: Na ja, vielleicht sehe ich sie später.

Gelassene Priesterin: … Ja, ich fürchte, bis Großmutter Lilibet eine fähige Nachfolgerin findet, werden wir keine weiteren Einblicke in Septimonts ZukunftSeptimonts Omen bekommen.

Gelassene Priesterin: Beim Licht und beim Schicksal, wir sind nichts als Lehrlinge, die ihre Erkenntnisse in Stein meißeln und ihre Worte weitergeben.

Rover:

Gelassene Priesterin: Einst verlief das Schicksal wie ein roter Faden. Er erlaubte ehrfürchtigen Suchenden einen Blick auf Septimonts Ende …

Gelassene Priesterin: Dann kam die Flut und stellte alles auf den Kopf. Niemand blieb verschont.

Gelassene Priesterin: Bis von weit her der Ungeschriebene kam, um sich mit Augusta zu verbünden.

Gelassene Priesterin: Mit dem Korrosaurus als Köder durchbrach er das Miasma der Dunklen Flut und brachte die Wahrheit ans Licht.

Gelassene Priesterin: Mit dem Blut des Falschen Gebieters wurde eine neue Herrscherin gekrönt. Dank Augusta und dem Ungeschriebenen wurde das prophezeite Ende abgewendet.

Gelassene Priesterin: Von jetzt an habe ich keine Angst mehr. Die Dunkle Flut zieht sich in die vergessene Nacht zurück, und unzählige Seelen trinken wieder reines Wasser. Die neue Heldin der Helden, Augusta, wird Septimont in ein neues Zeitalter führen.

Gelassene Priesterin: Und so erfüllt sich jetzt die Prophezeiung, die Großmutter Lilibet einst in Septimonts Omen sah.

Rover: Die Prophezeiung vom Ende und wie wir den Gebieter in die Falle gelockt haben … Die Reihenfolge und die Geschichte stimmen, aber irgendwas fehlt.

Rover: Du erzählst von mir und Augusta, aber was ist mit Iuno?

Gelassene Priesterin: Wer ist … Iuno?

Rover:

Gelassene Priesterin: Ungeschriebener, du verwirrst mich.

Gelassene Priesterin: Willst du damit sagen, dass ich in meiner Erzählung jemanden namens Iuno vergessen habe? Aber ich … kenne diesen Namen nicht.

Rover:

Gelassene Priesterin: Hmm. Ich sollte diese … Iuno, von der du sprichst, kennen, ja?

Rover: Iuno ist eine Priesterin, genau wie du.

Rover: Mehr noch, sie führte den Mondbogen und kämpfte bei der Jagd an der Seite von Augusta und mir. Gemeinsam haben wir den Gebieter besiegt … Erinnert ihr euch nicht?

Gelassene Priesterin: Unmöglich. Als Priesterin kann ich dir versichern, dass niemand von uns diesen Namen trägt.

Gelassene Priesterin: Und ich muss dich daran erinnern, dass wir selten an Jagden teilnehmen. Unser Platz ist bei den FlammenHeiligen Flammen im Vierecktempel.

Gelassene Priesterin: Viele haben sich an der Jagd auf den Gebieter beteiligt. Vielleicht irrst du dich und verwechselst sie mit jemand anderem?

Rover: Nein, das kann nicht sein.

Rover: Ich weiß nicht, wie eine Priesterin sein sollte, aber ich weiß, wie Iuno ist. Und ich bin mir sicher … dass sie eine Priesterin ist.

Rover: Du hast davon gesprochen, wie das Miasma der Dunklen Flut durchbrochen wurde. Wenn Iuno nicht da war, wer hat dann den Mondpfeil abgeschossen?

Gelassene Priesterin: Wer hat den Mondpfeil abgeschossen …? Was meinst du? Du hast das Miasma durchbrochen.

Rover:

Gelassene Priesterin: Ja. An der Klippe hast du mit deinem Schwert die Dunkle Flut durchbrochen. Erinnerst du dich nicht mehr, Ungeschriebener?

Such dir einen ruhigen Ort, um nachzudenken

Rover: (Ihre Schilderungen sind alle zutreffend, außer wenn es um Iuno geht. Ihre Reaktion auf ihren Namen ist überhaupt nicht richtig.)

Rover: (Sie schreiben all ihre Taten mir zu. Und sie vergessen sie nicht einfach. Es ist, als hätte Iuno für sie nie existiert.)

Rover: (Ist das möglich? Eine derart verzerrte Wahrnehmung? Ist das ein Relikt der Kraft des Gebieters? Oder ist das das Werk der Fractsidus?)

Weiser Ältester: Ich hab gehört, was du zur Priesterin gesagt hast, Rover.

Rover:

Weiser Ältester: Nein … Ich habe noch nie von ihr gehört.

Weiser Ältester: Du solltest wissen, dass ich länger als die meisten hier in diesem Lager stationiert bin. Und mein Gedächtnis ist noch ganz gut.

Weiser Ältester: Ich habe nachgedacht und … vielleicht hat die Dunkle Flut dich erwischt. Es könnte sein, dass du an Dissoziation leidest, einer Nebenwirkung deiner übermäßigen Exposition.

Rover:

Weiser Ältester: Man sagt, dass Leute, die ihr zu nahe kommen, irgendwann Sachen sehen. Halluzinationen, Wahnvorstellungen, das ganze Programm.

Weiser Ältester: Manche sagen sogar, sie sehen tote Menschen. Oder noch schlimmer, manche bezeichnen sich selbst als „Tacet-Dissonanzen“.

Weiser Ältester: Der Gebieter ist der Dunklen Flut selbst entsprungen. Wer weiß, was er verschlungen hat, bevor er über uns herfiel? Könnte weitaus schlimmer sein, als das, was du gewohnt bist. Du musst unter seinem Bann stehen.

Rover:

Weiser Ältester: Ach, nimmʼs nicht so schwer. So schlimm ist es nicht, jedenfalls noch nicht.

Weiser Ältester: Es ist nicht so, dass es einen festen Namen dafür gibt. Es tritt auf ganz unterschiedliche Weise in Erscheinung und äußert sich bei jedem Menschen anders. Und …

Weiser Ältester: Jedenfalls ist Dissoziation nicht mehr als eine Wahrnehmungsstörung.

Weiser Ältester: Manche Leute quälen sich ihr ganzes Leben lang damit. Andere wissen, was echt ist und was nicht. Sie halten sich von der Dunklen Flut fern und fühlen sich schon bald viel besser.

Weiser Ältester: Wie fühlst du dich? Brauchst du ein bisschen Ruhe? … Oh, sieht aus, als wäre Augusta endlich da.

Weiser Ältester: Sie hat dasselbe durchgemacht wie du und stand auch dem Gebieter gegenüber. Solltest du immer noch Zweifel haben, sprich doch mal mit ihr. Vielleicht hilft das.

Augusta: Rover, du bist hier.

Augusta: Bruno hat dir doch schon von der Sache mit den Rosenträgern erzählt, ja? Wie findest du das Fest?

Rover:

Rover: Augusta, erinnerst du dich an Iuno?

Augusta: Iuno?

Rover: Ja, sie war oft an deiner Seite. Die mit dem mondförmigen Bogen. Sie hat sich unserer Jagd auf den Gebieter angeschlossen …

Augusta: Niemand erinnert sich an sie … Nein, das ist es nicht. Alle sagen, sie hätten sie noch nie gesehen.

Augusta: Aber du, du erinnerst dich an sie. Du erinnerst dich an alles, was passiert ist. Du weißt, dass sie echt ist und nicht nur in deinen Erinnerungen existiert.

Augusta: Ich weiß, wie du dich fühlst, weil ich das auch schon erlebt habe.

Augusta: Die Frequenzen der Dunklen Flut haben auch meine Wahrnehmung verzerrt. Ich habe Dinge gesehen, die nicht echt waren.

Augusta: Das Flüstern des Gebieters hat mich jahrelang verfolgt und versucht, mich dazu zu verleiten, sein Geschenk anzunehmen.

Augusta: Aber das gehört alles der Vergangenheit an. Ich weiß jetzt, dass ich die Täuschung durchschauen, bekämpfen und überwinden muss, wenn ich Frieden finden will.

Rover:

Augusta: Wegen meines Schwerts. Es zeigt alles, was in Säuselstadt passiert ist.

Augusta: Jedes Dasein hinterlässt Spuren. Gibt es jenseits von Gefühlen, Erinnerungen und Wahrnehmungen irgendetwas, das beweisen kann, dass diese „Iuno“ keine Illusion ist?

Rover:

Rover:

Iuno: Danach werde ich bestimmt besser schlafen als je zuvor.

Iuno: Sag mal, ich hab gehört, die Familie Montelli hat ein Gerät importiert, das einen besser schlafen lässt. Es ist in aller Munde … Augusta, du besorgst mir doch sicher eins, oder? Ich würde es gerne mal ausprobieren.

Iuno: Duftkerzen sind gut, wobei mir Walddüfte am besten gefallen. Was Kissen und Decken angeht …

Augusta: Das reicht. Ich nehme Wünsche entgegen … aber nur drei.

Iuno: Hmpf … Tut mir leid, aber ich brauche meine Ruhe, wenn ich meine volle Kraft wiedererlangen will. Bitte hab Verständnis dafür. Es ist schließlich auch zu deinem Besten.

Iuno: Und du, Rover? Du verzeihst es mir doch, wenn ich mal ein bisschen egoistisch bin, oder?

Rover:

Iuno: Ach? Ich hätte nicht gedacht, dass der große Ungeschriebene Rover so knausrig ist.

Iuno: Du hast Glück, ich fühle mich heute großzügig. Also, was führt dich zu mir?

Rover:

Iuno: Wirklich? Du bist den ganzen Weg gekommen, nur um mir zurückzugeben, was ich dir geschenkt habe?

Iuno: War es wirklich so eine Last für dich?

Iuno: Wenn dieses Armband eines Tages für niemanden sonst mehr eine Bedeutung hat, hoffe ich, dass du davon ausgenommen bist, Ungeschriebener.

Iuno: Aber … vielleicht ist es in dieser fernen Zukunft einfacher zu vergessen, als sich zu erinnern. Egal. Auf jeden Fall darfst du es mir nicht zurückgeben.

Iuno: Ich trage es bei mir, seit ich eine Priesterin wurde. Bewahre es für mich auf, wenigstens als Andenken.

Rover:

Iuno: Bis wir uns wiedersehen, schätze ich.

Rover: Dieses Armband gehört Iuno.

Augusta: Ein recht ungewöhnliches Design. Wie ein Halbmond. Aber dennoch … tut mir leid.

Augusta: Ich würde dir gerne die Antwort geben, die du suchst, aber für mich ist es bloß ein Armband. Nichts daran ist bemerkenswert.

Augusta: Als du ihren Namen erwähnt hast, habe ich versucht, mir eine Spur der Erinnerung an sie wachzurufen.

Augusta: Aber da ist nichts. Was geschehen ist, ist klar … und sie kommt mir wie ein überzähliges Teil eines Puzzles – eines, das nicht so recht passen will.

Rover: Wie kann das sein? Du hast die meiste Zeit mit ihr verbracht.

Rover:

Augusta: Rover, warte …

Augusta: Was … hast du gesehen?

Rover: Iuno.

Iuno: Natürlich wärst nur du die Ausnahme.

Rover: Also hast du es die ganze Zeit gewusst …

Iuno: Ein Tod, der nie hätte geschehen dürfen, im Tausch gegen einen ungeahnten Sieg. Das ist nur gerecht.

Iuno: Ich bin nun … nichts weiter als ein Splitter des Mondlichts.

Iuno: Es tut mir leid, aber …

Iuno: Selbst ich fürchte mich davor …

Iuno: vergessen zu werden …

Abby: Hey, Rover, alles in Ordnung? Du stehst da schon seit Ewigkeiten herum.

Abby: Also ist Iuno wirklich weg? Einfach so?

Rover:

Abby: Na klar! Auch wenn ich immer wieder weggeknackt bin … ich erinnere mich noch kristallklar an alles, was passiert ist!

Abby: Du meintest, du hättest Iuno in der Arena kennengelernt, richtig? Das andere Team hat sich fast in die Toga gemacht, nachdem sie ihnen eingeheizt hatte. Es war zum Fürchten. Aber als ich sie kennengelernt habe, war sie total …

Rover:

Abby: Total! Wir haben während des Jagdausflugs mit ihr so viel erledigt.

Abby: Sie lud uns sogar zum Vierecktempel ein, um die Wandgemälde anzusehen. Ach, und wir fingen diese riesige, blaue, stachelige Tacet-Dissonanz, die uns zu diesem großen, fiesen, übel riechenden Ding führte …

Rover:

Abby: Jepp, und ich bin mir ziemlich sicher, sie war es, die mit dem Mondbogen die Dunkle Flut plattmachte! Nicht du oder sonst jemand!

Abby: Und das Armband gab sie uns, um diesen großen, fiesen Kerl rauszulocken … Sie bat uns sogar, es für sie zu verwahren …

Abby: Es ist also egal, was irgendjemand denkt oder … was mit ihr passiert ist. Du erinnerst dich an sie und ich auch! Das war nicht irgendein erfundener Quatsch!

Rover:

Rover: Iuno sagte einmal, sie hätte das Ende vorausgesehen, in dem sie die Einzige noch am Leben wäre. Aber jetzt ist dieses Ende nie eingetreten … und Iuno ist tot.

Rover: Ist das der Preis für die Beeinflussung des Schicksals? Wusste sie, dass sie verschwinden würde, und hat sich damit abgefunden?

Rover: Was macht mich so besonders? Warum haben alle außer mir Iuno vergessen?

Rover: Aber wenn ich die Ausnahme bin, wenn ich der Einzige bin, der sich noch erinnert … heißt das, dass ich etwas dagegen tun kann?

Rover: Sie konnte nicht einmal ihren Satz beenden. Was hat sie sich dabei gedacht? Warum hat sie es getan … Wenn dies das Ende ist, werde ich vielleicht nie erfahren.

Abby: Ja, ich weiß, was du meinst … Wir konnten uns ja nicht mal richtig verabschieden!

Rover:

Rover: Es ist mir egal, ob Iuno ihr Schicksal vorhersah und diesen Weg für sich selbst erwählt hat.

Rover: Ich weiß nur, dass ich es nicht so enden lasse – sie nicht in Vergessenheit geraten lasse.

Rover: Was hat Iuno zu dieser Entscheidung bewogen? Hielt sie das wirklich für das bessere Ende?

Rover: Ich bin derjenige, dem sie ihr Armband anvertraut hat. Die Ausnahme. Es liegt also an mir, die Antwort zu finden.

Rover: Wie Augusta schon sagte, hinterlässt alles, das existiert, eine Spur. Da sie eine Priesterin ist, finde ich bestimmt Spuren von ihr im Vierecktempel.

Rover: Eine Spur könnte der Durchbruch sein, den ich brauche.

Abby: Das ist die richtige Einstellung! Endlich kriechst du aus diesem Loch, Rover! Ich wusste, du würdest dich wieder einkriegen!

Abby: Ich muss noch ein paar Macken beheben, bevor ich wieder Super-Echo-Abby bin, aber du kannst drauf wetten, dass ich dabei bin …

Abby: Und mich an alles erinnern werde, das passiert. Wir werden eine Lösung finden, komme, was wolle! Auch wenn ich nur Beifahrerin bin, ich stehe dir bei, Kumpel.

Suche nach Hinweisen über Iuno im Vierecktempel

Erkunde die Umgebung und sammle Informationen

Rover: (Seltsam … Lilibet und die anderen Priesterinnen sind nicht hier. Der Tempel ist wie ausgestorben.)

Rover: (Hmm? Iunos Armband leuchtet? Das Licht … zeigt auf eine Wand?)

Berühre die von Licht erleuchtete Wand

Erkunde den Bereich hinter der Tür

Kehre zur oberen Ebene des Vierecktempels zurück

Lilibet: Verzeih mir. Ich hätte dich empfangen sollen, aber einige Priesterinnen waren in Schwierigkeiten …Ich musste kurz fort.

Rover:

Lilibet: Kurz gesagt: Abgesehen von den bereits verifizierten, können wir keine weiteren Omen Septimonts sehen.

Lilibet: Die Klarsicht hat sich stets dem vollen Verständnis entzogen, aber dieses Gefühl, von einer undurchdringlichen weißen Barriere eingegrenzt zu werden, ist ein Novum. Es ist, als ob dort gar nichts wäre.

Rover:

Lilibet: Nun, ganz so schlimm ist es nicht. Die Omen Septimonts betreffen Septimonts Zukunft, aber was kleinere, individuellere Zukünfte angeht … die sehen wir noch.

Lilibet: Ich sah zum Beispiel Avidius vor Kurzem einen Wirbel machen.

Lilibet: Doch lass uns zunächst darüber sprechen, warum du hier bist. Augusta hat mich über deine Situation informiert und meinte, du wolltest mich aufsuchen. Du bist auf der Suche nach einer Priesterin namens Iuno.

Rover:

Lilibet: Ich wünschte, sie wäre eine Ausgeburt deiner Fantasie. Ein Produkt deiner Nähe zur Dunklen Flut. Das würde so manches einfacher machen.

Lilibet: Weil ich tatsächlich Aufzeichnungen über eine Priesterin namens Iuno fand.

Lilibet: Aber diesen Aufzeichnungen zufolge ist sie vor drei Jahren gestorben. Begraben, wo die Dunkle Flut das Quellbecken verschlang.

Rover:

Lilibet: Es ging aus den Aufzeichnungen nicht hervor, aber …

Lilibet: Du musst verstehen, dass „Tod“ und „Verschwinden“ zwei verschiedene Dinge sind.

Lilibet: Wenn Iuno wirklich vor drei Jahren gestorben ist, hätte sie nicht drei Jahre später deine Gefährtin sein können, geschweige denn bis heute existieren.

Lilibet: Mit anderen Worten: Wenn Iuno heute verschwunden ist und aus meinem, Augustas und dem Gedächtnis von allen anderen radiert wurde, dann muss ihr Tod vor drei Jahren eine Fabrikation gewesen sein.

Rover:

Lilibet: Es heißt, ihr Tod vor drei Jahren und ihr heutiges Verschwinden können nicht beide wahr sein.

Lilibet: Wenn jemand tatsächlich von dieser Welt entschwunden ist, muss man dann seinen Tod fabrizieren? Wenn jemand stirbt, existiert diese Person nicht mehr in einer für andere spürbare Weise. Diese beiden Kausalketten sollten klar sein, aber sie haben den Weg mit dir gekreuzt, der unergründlichen Leere.

Lilibet: Ich gebe es nur ungern zu, aber Avidius hatte recht … Da du dich noch an Iuno erinnerst und somit an dieser letzten Verbindung zwischen ihr und der Welt festhältst, hast du sie im Prinzip „verankert“.

Lilibet: Dadurch hat sich die Kausalkette verwickelt. Das Ende ist noch ungeschrieben. Momentan geistert sie im Chaos der Vergangenheit zwischen Leben und Tod, Existenz und Nichtexistenz umher.

Rover:

Lilibet: Theoretisch, ja. Du könntest sie vergessen und gänzlich verschwinden lassen. Oder du könntest sie vergessen und endgültig sterben lassen.

Rover:

Lilibet: Offenbarungen des Schicksals sollen nicht dazu verleiten, Widerstand zu wecken. Es nähert sich stets seinem vorherbestimmten Ende zu.

Lilibet: Außerdem hat es dir bereits ein seltenes Geschenk gemacht: zwei Möglichkeiten. Mehr als die meisten je bekommen.

Rover:

Lilibet: Du willst also als Medium herhalten, um die Erinnerungen, Gefühle und Verbindungen mit Iuno im Chaos zu verankern und sie wieder in der Realität zu manifestieren?

Rover: Verankern, manifestieren, nenn es, wie du willst. Ich weiß nur, dass Iuno meinetwegen nicht weg ist. Warum sollte ich sie also nicht zurückbringen können?

Rover: Wenn ich die Kausalkette verwickeln kann, warum soll ich nicht eine neue Möglichkeit schaffen können?

Lilibet: Dein Ansatz ist, gelinde gesagt, gewagt.

Lilibet: Aber verstehst du das denn? Chaos ist nicht einfach nur Unordnung. Es ist die Ansammlung aller Dinge. Ein Geflecht aus Ursache und Wirkung, die Annäherung unendlicher Möglichkeiten. Wenn du dich darin verlierst, riskierst du, dich darin auf ewig aufzulösen.

Lilibet: Selbst uns, die wir vom Schicksal geleitet werden, werden nur kleine Einblicke auf bestimmte Ufer des Schicksals gewährt. Was, wenn du eindringst und dann feststellst, dass du Iuno nicht zurückbringen kannst?

Rover:

Lilibet: Chaos ist kein Ort im herkömmlichen Sinne. Der Schlüssel zum Eintritt liegt nicht darin, wo man sich befindet, sondern darin, was geschieht und was man in jenem Moment tut.

Lilibet: Ich vermute, dass diese Priesterin vor drei Jahren etwas unternommen hat, das dem Schicksal zuwiderlief, was schließlich die Weichen für ihr unweigerliches Verschwinden stellte.

Lilibet: Wenn du dich diesem unlösbaren Knoten in der Kausalkette näherst, findest du vielleicht einen Weg hinein.

Rover:

Begib dich zum Ort aus den Aufzeichnungen, wo Iuno starb

Lilibet: Selbst ohne Gewissheit gehst du auf diese Todesfalle zu … Rover, du bist fest entschlossen, was?

Rover:

Lilibet: Ich verstehe. Einen Versuch war es wert … Also gut, ich werde dich begleiten.

Lilibet: Natürlich. Aber wenn du dem Chaos wirklich die Stirn bieten möchtest, wird nichts dich ausreichend vorbereiten.

Begib dich zu dem in der Aufzeichnung genannten Ort, an dem Iuno starb

Lilibet: Wir sind da.

Lilibet: Den Aufzeichnungen zufolge ist sie hier vor drei Jahren gestorben.

Lilibet: Nichts zu sehen … Nun, ist schon in Ordnung. Du hast es versucht, Rover.

Rover:

Lilibet: Das Licht des Schicksals führt uns durch das Geflecht der Zukünfte. Viele sind auf der Suche nach Prophezeiungen, um ihnen folgen zu können oder sich ihnen zu widersetzen … alles um der harmonischen Vollkommenheit willen.

Lilibet: Ich habe nie an deinem Urteil über Iuno gezweifelt. Aber wenn sie – laut dir – wusste, was geschehen würde, und dennoch diesen Weg wählte … ist sie der wahren Vollkommenheit auf diese Weise vielleicht am nächsten gekommen?

Lilibet: Wenn du dieses Ende ablehnst, wie kannst du dir sicher sein, dass du ein besseres erschaffen kannst?

Lilibet: Ein Leben mit all seinen Erfahrungen und Empfindungen, zerkleinert, zerstreut und dem Reich des Chaos zugeführt … Du wirst dort vermutlich nichts Schönes vorfinden. Du wirst mit Schmerz und Leere konfrontiert werden.

Lilibet: Selbst wenn du einen Weg hineinfindest, wird eure gemeinsame Zeit begrenzt sein.

Lilibet: Hast du angesichts so viel Ungewissheit immer noch das Gefühl, dass du gehen musst?

Rover: Wenn ich irgendwelche Zweifel hatte … sind sie jetzt fort.

Lilibet: Warte, du …

Rover: Ich lehne das von Iuno geschriebene Ende nicht ab. Ich möchte nur das Bedauern ausmerzen, das sie hinterlassen hat.

Rover:

Rover: Ich bin einfach unzufrieden mit diesem Ende, das ist alles.

Rover: Ein unnötiger Tod im Tausch gegen einen ungeahnten Sieg … Sie gab alles für Septimont, nur um vergessen zu werden.

Rover: Das ist ein Schicksal, das niemand verdient hat. Weder sie noch sonst jemand.

Rover: Wir haben unsere Geschichte gerade erst begonnen. In der Zukunft, die ich will … ist sie mit uns allen vereint.

Rover: Vergessen mag einfacher als Erinnern sein. Aber überlass diese Entscheidung den Lebenden, nicht jenen, die bereits Abschied genommen haben.

Rover: Im Moment … möchte ich nichts verlieren, was ich noch habe.

Lilibet: Das Geheimnis der Verankerung liegt in der Verbindung und ihrer Manifestation.

Lilibet: Wenn du im Chaos findest, was noch von ihr verweilt, und sie auf dich reagiert …

Lilibet: Dann lass dich von ihr leiten. Denn das wird das einzige schwache Verbindungsglied sein, das dich, sie und diese Welt verbindet.

Stimme im Chaos: Endlose Kreisläufe … zerschmetternde Zukünfte … Ist das Chaos?

Stimme im Chaos: Unwiederbringlich in Stücke zerbrochen … Das ist Chaos!

Stimme im Chaos: Unendliche Möglichkeiten, wahre wie unwahre … Das ist Chaos …

Stimme im Chaos: … Bis jeder Anker aufgedeckt und im Licht enthüllt ist.

Gehe ins Chaos

Rover: Ich kann kein Ende sehen. Ich weiß auch nicht, wo ich bin.

Rover: Ist dies das Chaos zwischen Leben und Tod, zwischen Existenz und Nichtexistenz?

Folge der Anleitung des Mondlichts

Rover: Da in der Mitte ist Iuno!

Nähere dich dem geheimnisvollen Wesen

Besiege Geschöpfe der Dunklen Flut

Erwecke Iuno

Rover:

Iuno: Iuno? Hast du … mich gerufen? Bist du meinetwegen hier?

Iuno: Warum … würde jemand nach mir suchen?

Rover: (Sie sieht genauso aus wie damals, als sie verblasste … ein Splitter des Mondlichts. Wie lange irrt sie schon in diesem Chaos umher?)

Rover:

Rover:

Iuno: Ich kenne dich.

Iuno: Du bist … ungeschrieben. Eine Lücke …

Iuno: Eine ungeschriebene … Lücke.

Rover:

Iuno: Mmm. Ungeschriebener.

Rover:

Iuno: Ich werde den Ungeschriebenendich mit dem Mondlicht leiten.

Iuno: Um mehr von … mir zu finden.

Rover: (Sie hat auf mich reagiert … und jetzt will sie mich leiten.)

Rover: (Auch wenn es sich nur um eine Spur von ihr handelt, ich habe sie gefunden. Das schwache Verbindungsglied, das sie, mich und die Welt verbindet … ist bereits in meinen Händen.)

Rover: Wo bringst du mich hin?

Iuno: Mmm … Lass einfach meine Hand nicht los.

Nimm Iunos Hand und gehe weiter

Fromme Priesterin: Das Licht des Schicksals führt uns durch das Geflecht der Zukünfte. Großmutter Lilibet hat ihre Nachfolgerin bereits prophezeit. Iuno, die während einer Mondfinsternis geboren wurde, wird eine „Wunderkind“-Priesterin werden.

Fragende Priesterin: Moment mal, Sibyllas Iuno? Ich erinnere mich noch an sie … wild und temperamentvoll. Sie hat nur ein paar Wettkämpfe gewonnen.

Fragende Priesterin: Glaubst du wirklich, dass sie zum Vierecktempel kommt? Ihre Mutter ist eine ehemalige große Gladiatorin und ihr Vater ein berühmter Schmied. Sie stammt aus einer hoch angesehenen Familie.

Fragende Priesterin: Und sie weiß, mit einem Bogen umzugehen. Vielleicht möchte sie einfach der nächste Champion werden, wer weiß? Ihr stehen alle Türen offen …

Fromme Priesterin: Die Prophezeiung kann nicht falsch sein. Großmutter Lilibet hat sie bereits gesehen!

Fromme Priesterin: Sie wird mit den Mondphasen resonieren … Was für eine Ehre! Nicht alle können die Muster des Schicksals sehen, und sie wird sie klarer als der Rest von uns sehen können.

Fromme Priesterin: Es ist unsere Pflicht, Einblicke in die Zukunft zu teilen, um Septimont und sein Volk zu leiten. Welch Ruhm … Sie kann und sollte nicht ablehnen.

Iuno: Das ist die Vergangenheit. Wo meine Existenz Spuren hinterlassen hat.

Rover: Verstehe. Großmutter Lilibet meinte, der Schlüssel zur Verankerung liegt in der Verbindung und Manifestation. Lass uns mehr finden.

Verrückte Priesterin: Ich sehe nichts! Es ist fort, nachdem … Für immer fort … Haha! Eine Freveltat reicht, damit gewöhnliche …

Verrückte Priesterin: Ich wollte doch nur verstehen! Es anschauen! Die gleißenden Flammen sehen! Ich war so nah dran, den Ausgang zu sehen, die Ursache zurückzuverfolgen!

Verrückte Priesterin: Du … du musst klüger als ich, stärker als ich sein … Sprich … habe ich es richtig gemacht?

Verrückte Priesterin: Ich starre in die Sonne und brenne schmerzerfüllt für diese Wahrheit … Sprich, habe ich den Verstand verloren? Bin ich es, die den … Verstand verloren hat?

Rover:

Finde Iuno und nimm ihre Hand

Bewege dich durch die Lücke

Iuno: Wir sind fast da.

Finde Iuno und nimm ihre Hand

Nimm Iunos Hand und gehe weiter

Iuno: Kehren wir um, bevor das Chaos uns einholt.

Erschrockener Gladiator: Sibylla, warte!

Erschrockener Gladiator: Bist du verrückt? Alleine loszustürmen bedeutet den sicheren Tod! Denk an deine Tochter, sie wartet immer noch auf dich!

Unerschütterliche Gladiatorin: Verschone mich mit deinem Gerede! Die gesamte westliche Verteidigung ruht auf uns. Hast du einen besseren Plan?

Unerschütterliche Gladiatorin: Und was den Tod angeht … Natürlich will ich weiterleben. Ich kämpfe nicht um des Todes, sondern um des Sieges willen!

Unerschütterliche Gladiatorin: Doch wenn Ruhm und Tod einhergehen, so sei es. Lasst die Totenglocken läuten und trauert um mich, wenn die Zeit reif ist.

Unerschütterliche Gladiatorin: Bis dahin werde ich nicht aufhören.

Iuno: Ist das … was geschehen ist …?

Iuno: Oder … ist das nur meine Einbildung?

Rover:

Iuno: Was geschehen ist, ist geschehen … Es ist nicht mehr zu ändern.

Iuno: Wer die Augen schloss, hat niemals wirklich gesehen … Das ist sie also nicht wirklich.

Rover: Iuno!

Iuno: Danke, Ungeschriebener.

Rover:

Iuno: Mm, ich lasse nicht los. Ich will nicht loslassen.

Finde Iuno und nimm ihre Hand

Nimm Iunos Hand und gehe weiter

Iuno: Ist das …

Bogenschmied: Ah, da bist du ja. Ich habe auf dich gewartet, Iuno.

Rover:

Bogenschmied: Warum bist du so überrascht? Bist du nicht Iuno? Ich hämmere lange genug auf diesem Bogen für dich herum. Wenn ich dich nicht beim Namen nennen könnte, wäre das eine ordentliche Überraschung.

Bogenschmied: Sie? Ist außer dir noch jemand hier, Iuno?

Rover:

Bogenschmied: Also, du bist wegen des Bogens hier, den ich dir versprochen habe, stimmt’s? Willst du ihn immer noch?

Rover:

Bogenschmied: Ha! Recht hast du. Warum solltest du ihn nicht wollen? Aber wenn du ihn einmal hast, was dann?

Bogenschmied: Das ist keine Frage für mich. Das ist eine Frage für dich selbst.

Bogenschmied: Was ist denn wirklich „wichtig“? Selbst der beste Bogen, das beste Schwert … sind beides nur Waffen – nutzlos, wenn du sie nicht im Kampf einsetzt.

Bogenschmied: Ich nehme an, du hast Lilibets Prophezeiung gehört, ja? Was hältst du davon?

Bogenschmied: Ich kann mir dich nicht als eine dieser ernsten Priesterinnen im Tempel vorstellen … gefangen zwischen Schriftrollen, Kerzen und Tafeln. Passt nicht zu einem Freigeist wie dir, oder?

Bogenschmied: Und wenn du wirklich eine Priesterin werden würdest … na ja, dann könntest du mit diesem Bogen nicht viel anfangen, oder? Keine Zeit dafür.

Bogenschmied: Aber du hast ein Geschenk, von dem andere Priesterinnen nur träumen können. Wäre eine Schande, das zu verschwenden … Und die Krieger von Septimont brauchen ihre Priesterinnen, so auch die Omen Septimonts.

Bogenschmied: Lillibet und die anderen sehen immer noch nicht, wie groß das Unheil wirklich wird.

Rover:

Bogenschmied: Na ja, es ist ja nicht meine Sache. Du triffst deine Entscheidung und das ist alles, was zählt. Was mich angeht – ich stelle Waffen her. Wenn du den Bogen immer noch willst, schmiede ich ihn für dich. Aber die Materialien … Tja, die musst du selbst beschaffen.

Rover:

Bogenschmied: Hehe, du bist heute etwas vergesslich, was? Hattest du nicht gesagt, du wolltest einen Bogen aus deinem geliebten Lunarumbaum herstellen?

Bogenschmied: Ehrlich gesagt unterscheidet sich die Herstellung eines guten Bogens nicht wesentlich von der Herstellung anderer Dinge: Lerne so viel du kannst, wiederhole es oft genug, bis es sitzt.

Bogenschmied: Von nichts zu etwas, bis zur endgültigen Form … war es immer schon, nicht wahr? Wie dem auch sei, wenn du ihn immer noch willst, musst du zuerst die Materialien sammeln.

Bogenschmied: Wenn du genug Lunarumzweige gesammelt hast, bekommst du deinen Bogen.

Bogenschmied: Und wenn du nicht weißt, wo du danach suchen sollst …

Bogenschmied: Dort, siehst du? Geh einfach dorthin und du wirst schon sehen!

Gehe weiter

Rover: Lunarumbaum … Das hatte der Schmied erwähnt. Sieht genau aus wie das, was für deinen Bogen verwendet wurde.

Iuno: ... Richtig.

Begib dich zum Ort, wo Lunarumbaum wächst

Setz dich neben den Lunarumbaum

Iuno: Das Chaos kann uns hier nichts anhaben.

Rover: Pflanzt dich einfach so hin, was? Du bist immer noch so … impulsiv wie eh und je.

Iuno: Psst, Ungeschriebener.

Iuno: Lass uns kurz ausruhen. Setz dich zu mir.

Rover: Ich konnte es bisher nicht in Worte fassen und ich weiß nicht, ob du es im Moment verstehst, aber … jetzt, wo ich dich gefunden habe, bringe ich dich zurück. Ich gebe nicht auf, bis es geschafft ist.

Iuno: Weil es von dir kommt, glaube ich dir.

Iuno: Wir ruhen uns aus, um das bereits Gefundene zu manifestieren.

Rover:

???: „Komm schon! Sei kein Langweiler. Zeig mir, was du sonst noch auf Lager hast.“

???: „Sieg? Das ist das einzig würdige Ergebnis.“

???: „Erspar mir die leeren Worte. Ich weiß, dass ich gewinnen werde.“

???: „Das ist nur der Anfang. Schon bald … werde ich eine größere Kriegerin sein, als es Mutter jemals war.“

???: „Bekommt alles, was sie will, schafft alles, was sie sich vornimmt … Sprichst du von mir? Also gut, ich werde dir beweisen, dass du recht hast.“

???: „Wunderkind, sagst du? Wenn ihr mich so nennen wollt … bitte schön.

???: „Aber warum seid ihr euch so sicher … dass ich es bin?“

???: „Das … das war …“

???: „Huch? Jetzt sind sie fort …“

???: „… Weil das der Wille des Schicksals ist. Es war mir gewogener als anderen.“

???: „… Weil ich sehe, was anderen verborgen bleibt. Nur ich sehe weiter … aber …“

Rover: Du siehst erholter aus.

Rover: Nachdem du all das durchlebt hast, musst du dich … unter dem Lunarumbaum ausruhen, um das Verankerte Teil von dir werden zu lassen?

Iuno: Richtig. So kann ich nach der Manifestation mehr absorbieren.

Iuno: Nur dann kann ich … ein vollständigeres Ich finden.

Iuno: Ungeschriebener, du … bist ziemlich clever.

Finde Iuno und nimm ihre Hand

Rover: Wir können die Verankerung nicht fortsetzen.

Nimm Iunos Hand und gehe weiter

Triff deine Entscheidung

Rover:

Mögliche Wahl: „Wie die Prophezeiung besagt, darf ich meine Talente nicht verschwenden. Ich werde nicht die Augen vor Unglück verschließen. Da allein ich dazu fähig bin, liegt es an mir, es zu Ende zu bringen!“

Mögliche Wahl: „Gladiatorin, Priesterin – ist doch einerlei. Ich werde mich dem Schicksal stellen und herausfinden, wie weit ich komme!“

Mögliche Wahl: „Gehen wir. Vergiss die Prophezeiungen, vergiss das Priesterin-Dasein. Lass uns tun, was wir wirklich wollen. Wenn die Zukunft eine Frage ist, liegt die Antwort sicherlich nicht darin, was andere vorgeben.“

Mögliche Wahl: „Wenn wir keinem vorherbestimmten Weg folgen wollen, dann lass uns einen Bogen darum machen und etwas versuchen, was wir noch nie zuvor gesehen haben.“

Verankerung kann nicht fortgesetzt werden.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, aber was geschehen ist, ist geschehen. Nur eine Vergangenheit kann dich in die Gegenwart bringen, die du suchst.

Rover:

Mögliche Wahl: „Wie die Prophezeiung besagt, darf ich meine Talente nicht verschwenden. Ich werde nicht die Augen vor Unglück verschließen. Da allein ich dazu fähig bin, liegt es an mir, es zu Ende zu bringen!“

Mögliche Wahl: „Gladiatorin, Priesterin – ist doch einerlei. Ich werde mich dem Schicksal stellen und herausfinden, wie weit ich komme!“

Rover: Die Verankerung funktioniert noch. Das sieht aus wie eine Erinnerung aus der Zeit, als du eine Priesterin wurdest.

Iuno: Ist das nicht … die Agora am Aeterna-Platz? Die würde ich gerne sehen.

Gehe zur Mitte des Platzes

Rover: Damals schien es dir nichts auszumachen, Prophezeiungen zu machen. Die Menschen waren dir damals viel näher als heute.

Iuno: Dort drüben. Das war mein Wahrsagungsaltar.

Iuno: Sie warten auf die Botschaft der Priesterin. Ich muss … dorthin und sie verkünden.

Setz dich auf den Wahrsagungsaltar

Finde Iuno und nimm ihre Hand

Iuno: Hmm, dich habe ich noch nie gesehen. Bist nicht aus Septimont, nehme ich an?

Rover:

Iuno: Nicht schlecht. Hast dir sogar die Mühe gemacht, meinen Namen zu lernen.

Iuno: Ein Fremder nimmt den weiten Weg auf sich, um die talentierteste Priesterin, mich, zu suchen – nur um Antworten zur Zukunft zu erbetteln.

Rover:

Iuno: Hmm? Was soll das heißen? Wie furchtbar kompliziert … Aber ich schätze, ich kann es dir nicht verübeln, dass dein Glück dich zu mir gebracht hat.

Iuno: Es heißt, eine Priesterin kann nicht alles sehen, aber wenn sie etwas sieht, liegt sie richtig. Doch ich bin anders. Ich kann alles sehen und ich liege immer richtig.

Iuno: Selbst wenn ich nicht im vom Feuer umhüllten Tempel bin, habe ich mehr als genug Macht, um deine Zukunft zu sehen. Bisher ist nichts geschehen, das ich nicht vorhergesehen habe.

Iuno: Und jetzt händige mir den Gegenstand aus, den du dabeihast. Lass mich sehen, was dich bedrückt.

Rover:

Iuno: Ach so? Schon in Ordnung. Ich hoffe, es stört dich nicht, wenn ich improvisiere.

Iuno: Pst, sei bitte still … Und schau bloß nicht weg. Ich werde jetzt …

Iuno: Was? Ich sehe … eine Leere?

Iuno: Ich kann deine Vergangenheit nicht sehen. Ich kann deine Gegenwart nicht sehen … und deine Zukunft … Wie kann das sein?!

Rover:

Iuno: Der Ungeschriebene. Warum kommt mir das bekannt vor … Wer genau bist du?

Iuno: Du! Du … Nein, das kann nicht sein. Lass es mich noch einmal versuchen …

Iuno: Hältst dich wohl für lustig, hmm? Wir sitzen hier ganz normal. Wenn das nicht lebendig ist, dann …

Iuno: Rover? Du … Warum bist du hier? Ist das nicht der … Aeterna-Platz?

Iuno: Ist etwas in Septimont geschehen? Geht es um Augusta oder die anderen? Nein, das ist unmöglich … Ich hätte längst verschwinden müssen. Warum bin ich so müde? Als würde ich denselben Weg wieder und wieder gehen, ohne Ende …

Iuno: Warum sehe ich so viele Erinnerungen aus der Vergangenheit? Meine Mutter, die anderen Priesterinnen … und dich. Du hast etwas für mich getan, nicht wahr?

Rover: Ja, wir sind jetzt im Chaos.

Iuno: Aber du solltest nicht hier sein. Und ich auch nicht. Warum bin ich nicht vollständig verschwunden?

Rover: Warum hast du dich selbst geopfert? Warum bist du ohne etwas zu sagen gegangen? War das wirklich das Ende, das die talentierteste Priesterin für sich selbst erwählte?

Iuno: Weil dies das Beste war, das ich für Septimont tun konnte.

Iuno: Zerstörung, Scheitern, Vergessenheit … Die Dunkle Flut verzehrt alles Vorstellbare. Die Greifen können ihr nicht entkommen. Die Gladiatoren können sie nicht besiegen. Von einem Tag auf den anderen, bevor wir überhaupt reagieren konnten, hatte sie bereits alles erfasst.

Iuno: Ich wusste es von Anfang an.

Iuno: Vor drei Jahren wusste ich, dass ich mein gesamtes Wesen in den Mondpfeil verwandeln würde, der den Gebieter zur Strecke bringen würde. Ich wusste nur nicht, wann der Tag kommen würde, oder ob es reichen würde …

Iuno: Bis ich dich sah. Denjenigen, der zwischen mir und der fädenziehenden Hand hinter allem stand. So wie das schwache Licht, das ich einst in der Zukunft sah.

Iuno: Ich verstand endlich. Mein Trotz, mein Frevel … das war es alles wert. Ich habe endlich … nein, ich habe die Antwort bereits gefunden.

Rover:

Rover: Ob es an der Leere liegt, die ich in mir trage, oder an etwas anderem – ich erinnere mich noch an dich. Dein Platz in dieser Welt ist noch nicht vergeben.

Rover: Ich hole dich aus diesem Reich des Chaos raus.

Iuno: Du …

Iuno: Scheinbar habe ich etwas übersehen. Etwas, das ich nicht vorhergesehen habe. Also, der Ungeschriebene aus der Zukunft ist unzufrieden mit dem von mir geänderten Ende und will es umschreiben …

Iuno: Für dich ist die Schlacht noch nicht entschieden und der Krieg noch nicht vorbei, habe ich recht?

Rover: Ja. Du hast deine Existenz geopfert, um die Prophezeiung zu ändern. Aber ich werde deine Existenz verankern und dein Ende umschreiben.

Rover: Wenn du mir jemals vertraut hast, dich zu leiten, dann lass es mich jetzt noch einmal tun.

Iuno: Wirklich?

Iuno: Dann vertraue ich dir.

Iuno: Aber sei vorsichtig, Rover. Verlier dich nicht im Chaos. Und auch ich werde mein Bestes geben … Wir werden uns am Ende begegnen.

Rover: Moment … Bin ich jetzt Iuno?

Gladiator Harelius: Hallo Priesterin. Äh … Ich habe den Gegenstand bei mir. Ich hoffe, du kannst für mich einen Blick wagen.

Rover:

Gladiator Harelius: Mein Trupp und ich wurden einst in Cassos überfallen. Eine noch nie zuvor gesehene monströse Tacet-Dissonanz erschien in der Dunklen Flut.

Gladiator Harelius: Ich muss wissen, was geschehen wird. Werden wir stark genug sein, es mit ihr aufzunehmen?

Rover: (Sind das die Visionen, die Iuno sieht?)

Rover: (Das abgebrochene Horn, der Speer durchs Auge … Sieg, Jubel, du … und die anderen Gladiatoren … Es fließt Blut, aber alle überleben …)

Rover:

Rover: (Eine Priesterin würde ihre Visionen vermutlich unverändert weitergeben, ohne Auslassungen oder Ergänzungen.)

Rover: (Mit dem Erfahren des Ausgangs kommt neue Information ins Spiel. Ihre Zukunft ist nun sowohl gewiss als auch ungewiss. Das Wissen um die Zukunft erlaubt ihnen, sich vorzubereiten und so die Oberhand zu gewinnen.)

Gladiator Harelius: … Das Ungeheuer fällt und wir jubeln. Sein Auge ist von einem Speer durchbohrt, sein Horn abgebrochen … Das sind also seine Schwachstellen. Ist das der Schlüssel zum Sieg?

Gladiator Harelius: Vielen Dank, Priesterin Iuno! Deine Worte sind Balsam für meine Seele.

Gladiator Harelius: Darf ich … dich wieder besuchen, wenn alles vorbei ist?

Verliebte Samara: Priesterin Iuno? Ich habe ein Armband dabei, das mein Verlobter mir geschenkt hat.

Verliebte Samara: Ich glaube, es fängt seine Gefühle für mich am besten ein.

Verliebte Samara: Vielleicht … wird unsere gemeinsame Zukunft eine von wahrer Liebe? In der wir zusammen alt werden?

Rover: Schmerz oder Konflikt … Verwirrung, zerstörte Hoffnungen … Sie sehen gar nicht so alt aus. Viel Zeit ist nicht vergangen … Ist das ihr Kind?)

Rover: (Diese Vision ist nicht so klar wie die letzte. Ich weiß nur, dass ihre Beziehung nicht gut ausgeht. Aber sie erhofft sich offensichtlich ein besseres Ende.)

Rover:

Rover: (Ein glückliches Ende spendet Frieden, ein schmerzhaftes dient als Warnung. Bedeutung haben beide. Der Rest … liegt an ihr.)

Verliebte Samara: … Du sagst, wir werden nicht für immer zusammen sein? Dass es böse endet? Irrst du dich auch sicher nicht?

Verliebte Samara: Wir haben uns in der Akademie kennengelernt – wie sollten wir uns entfremden? Ich … Ich glaube das nicht. Es gibt doch bestimmt eine Erklärung dafür, oder?

Verliebte Samara: Du sagst, wir haben ein Kind. Vielleicht ging er nur auf Reisen. Vielleicht war es kein Abschied für immer.

Rover: (Wenn die Vision einer Priesterin niemals irrt, dann ändert das Erzählte nichts. Aber was, wenn der Umstand, ihr das mitzuteilen, erst zu diesem Ende führt?)

Rover: (Sie sollte ihren Weg wählen – unabhängig vom Ausgang. Ich werde sie einfach die Gegenwart genießen lassen.)

Verliebte Samara: … Viel mehr siehst du also nicht? Du möchtest, dass ich mich auf die Gegenwart konzentriere … Nun, wir sind momentan sehr glücklich. Ich … bin sehr zufrieden.

Verliebte Samara: Ich hätte wirklich nie gedacht, dass wir zusammen sein würden. Wir kennen uns schon lange, aber wir sind beide so dickköpfig … Ich bin hergekommen, weil ich mir Sorgen um unsere Zukunft gemacht habe.

Verliebte Samara: Was zählt, ist, dass wir uns jetzt lieben. Was auch immer geschehen wird, ich will ihn nicht gehen lassen.

Verliebte Samara: Und danke, Priesterin Iuno. Egal, was passiert – danke.

Cleverer Nikolas: Ich würde gerne einen kleinen Trick vorführen, in dem es um ein Leben geht. Darum bin ich zu dir gekommen, Priesterin Iuno. Ich bin neugierig, ob deine Prophezeiung bestätigen kann, dass es möglich ist.

Rover:

Cleverer Nikolas: Weise mich nicht vorschnell ab. Was, wenn ich mit meinem Trick dem Schicksal selbst ein Schnippchen schlagen will?

Cleverer Nikolas: Hast du dich nie gefragt, ob man es täuschen oder ihm trotzen kann?

Cleverer Nikolas: Ich spreche natürlich vom Schicksal.

Cleverer Nikolas: Meine mitgebrachten Figuren wurden von meiner Familie für meinen Bruder und mich als Teil eines Initiationsritus angefertigt. Sie sind uns nachempfunden.

Cleverer Nikolas: Wir sind Zwillinge, haben aber zwei sehr unterschiedliche Wege beschritten. Ich: Bücher und Wissen. Er: Waffen und Stärke.

Cleverer Nikolas: Ich habe durch Zufall im Vierecktempel das Schicksal meines Bruders erfahren. Er soll diesen Sommer von einer Tacet-Dissonanz getötet werden. Mein Schicksal konnten sie nicht sehen, also bin ich hier.

Cleverer Nikolas: Ich möchte wissen, ob mich das Schicksal erneut auf einen gegenläufigen Pfad zu meinem Bruder schickt.

Rover: Ein älterer, reiferer Nikolas … friedlich … Tot mit fünfzig? Nein, mindestens sechzig …)

Rover:

Cleverer Nikolas: … Ich habe also recht! Hahaha, na bitte! Kyrion, Bruderherz … Hab ich’s dir doch gesagt!

Cleverer Nikolas: Ich kenne ihn gut – immerhin sind wir eineiige Zwillinge. Wenn ich ihn nachahmen wollte, könnten selbst unsere Eltern uns nicht auseinanderhalten. Aber das Schicksal? Wie verhält es sich damit?

Cleverer Nikolas: Du hast mir mein Ende gezeigt. Ich werde bis ins hohe Alter leben. Das bedeutet, dass ich diesen Sommer nicht sterben werde.

Cleverer Nikolas: Was, wenn ich Kyrions Platz in der Schlacht einnehme? Und er meinen Part übernimmt und über die Meere segelt? Ich werde die ganze Welt und sogar das Schicksal selbst nasführen …

Cleverer Nikolas: Lass es mich versuchen. Ich werde die Prophezeiung des Schicksals nutzen, um eine andere zu umgehen, und den Tod mit der Unsterblichkeit überlisten!

Rover:

Unschuldige Maia: Puh … Oh, Priesterin, stimmt es, dass du alles siehst, wenn ich dir den richtigen Gegenstand gebe?

Rover:

Unschuldige Maia: Wow, du bist klasse! Ich merke schon, dass du anders als die anderen Priesterinnen bist!

Unschuldige Maia: Du schaust so ernst drein … aber alle sagen, du seist die mächtigste Priesterin. Ich weiß nicht, wen ich sonst fragen sollte.

Unschuldige Maia: Schau mal, mein Opa hat diese Flasche gemacht. Siehst du, wo er hin ist? Und was aus ihm geworden ist?

Unschuldige Maia: Ich möchte ihn rasch finden. Er ist so schnell weg … bestimmt hat er vergessen, es mir zu sagen!

Rover: (Es ist dunkel … Nichts als Dunkelheit. Ich sehe überhaupt nichts. Was bedeutet das?)

Rover:

Unschuldige Maia: Verstehe. Die Priesterinnen im Tempel haben das Gleiche gesagt.

Unschuldige Maia: Sie meinten, wenn man stirbt, erlischt sein Licht … und zurück bleibt nur undurchdringliche Dunkelheit. In solchen Fällen sieht niemand mehr irgendetwas.

Rover:

Unschuldige Maia: Ja. Opa war sehr krank und er … ist gestorben.

Unschuldige Maia: Aber das ist nicht schlimm! Ich musste ihm versprechen, meine Tränen in diese Flasche abzufüllen, wenn er einmal nicht mehr da ist.

Unschuldige Maia: Und wenn die Tränen eines Tages vertrocknet sind, sehen wir uns wieder!

Unschuldige Maia: Darum weine ich nicht mehr. Ich habe Angst, dass es sehr, sehr lange dauern könnte, bis ich ihn wiedersehe … Nur wie lang genau? Wie wird Opa dann aussehen?

Unschuldige Maia: Ich bin manchmal so unbesonnen … Was, wenn ich ihn nicht wiedererkenne? Was dann?!

Rover:

Rover: Warte … Da flackert etwas in der Dunkelheit auf. Etwas, das dir immer Freude bereitet hat … Ein …

Unschuldige Maia: Ein Schmetterling! Ich liebe Schmetterlinge!

Rover: Genau. Wenn deine Tränen getrocknet sind, wird dir dein Großvater als Schmetterling erscheinen. Wenn es so weit ist, wirst du wissen, dass er es ist.

Unschuldige Maia: Tausend Dank! Ich wusste, du schaffst es, Priesterin … Auch wenn mir niemand sonst geglaubt hat, wusste ich, dass jemand etwas sehen würde!

Unschuldige Maia: … Das glaube ich nicht. Ich glaube dir nicht! Opa hat mich nicht angelogen!

Unschuldige Maia: Opa würde mich nie anlügen … Vielleicht habe ich dir den falschen Gegenstand gegeben. Oder vielleicht bist du einfach nicht so mächtig, wie alle sagen!

Unschuldige Maia: Ich habe an euch Priesterinnen geglaubt, darum bin ich hergekommen! Aber ihr … glaubt mir nicht. Es ist egal, ob ihr sehen könnt oder nicht! Ich gebe nicht auf!

Gehe den Wahrsagungsaltar hinunter

Bewege dich durch die Menge

Rover: Ruhen wir uns hier noch einmal aus.

Rover: Verankere diese Erinnerungen und Verbindungen. Mach sie zu einem Teil von dir.

Finde Iuno und nimm ihre Hand

Setz dich neben den Lunarumbaum mit Iuno

Iuno: Ich sehe weiter als alle anderen. Ich sehe Dinge, die niemand sonst sehen kann …

Iuno: Ich habe Dinge gesehen, die andere sich nicht einmal vorstellen können!

Iuno: Warum also … warum habe ich in dem Augenblick, als ich am klarsten hätte sehen sollen, meine Augen verschlossen und alles ausgeblendet?

Iuno: Ich war so nah dran … Wenn ich bloß … meine Augen nicht verschlossen hätte …

Iuno: Dann hätte ich von der Kausalkette erfahren und es verhindern können.

Iuno: Danach beschloss ich, meine Augen stets offenzuhalten – koste es, was es wolle.

Iuno: Ich werde am Scheideweg des Schicksals wachen. Ich werde der Zukunft entgegenblicken und nicht zurückweichen, mag sie auch noch so glücklich, tragisch, wiedergeboren oder zerstört sein …

Iuno: Bis ich alles sehe. Bis ich alles weiß.

Iuno: Weil ich stärker als alle anderen bin. Nur ich bin dazu fähig. Aber …

Gladiator Harelius: „Wenn die Prophezeiungen der Priesterin wirklich perfekt wären, könnten wir jedes Unheil abwenden …“

Cleverer Nikolas: „Wenn es so etwas wie Schicksal gibt, dann können Unglücke nicht vermieden werden …“

Verliebte Samara: „Nur weil du das Ziel kennst, heißt das nicht, dass der Weg nichts wert ist!“

Desillusionierte Maia: „Wenn das Leben dazu bestimmt ist, einem vorbestimmten Weg zu folgen, macht es dann einen Unterschied, ob wir unser Schicksal kennen?“

Iuno: Nach allem, was ich sehe … kann ich überhaupt jemals erfüllen, was sie sich von mir erhoffen?

Iuno: Ist es wirklich von Bedeutung, das eigene Schicksal zu erahnen?

Rover:

Iuno: Ungeschriebener, du bist so clever wie eh und je

Iuno: Sehen ist einfach. Nicht aber, sich dem Gesehenen zu stellen.

Iuno: In deinen Augen sehe ich mein vergangenes Ich. Ich sehe auch mein gegenwärtiges Ich. Zusammen überlagern sie sich und bilden eine vollkommenere Version meines Selbst.

Finde Iuno und nimm ihre Hand

Rover: Wir können die Verankerung nicht fortsetzen.

Nimm Iunos Hand und gehe weiter

???: Machst du immer noch Prophezeiungen, Iuno?

Augusta: Wie beim ersten Mal, als wir in den Ebenen aufeinandertrafen. Du meintest, du sähest eine Herrlichkeit so hell wie die Sonne. Eine, die mir Respekt verschaffen würde.

Augusta: Um ehrlich zu sein, habe ich deinen Worten damals nicht viel Gewicht beigemessen.

Augusta: Wenn ich etwas will, brauche ich niemandes Erlaubnis. Nichts stellt sich zwischen mich und mein Ziel.

Augusta: Als die Prophezeiung wahr wurde, fand ich sie … unbefriedigend.

Augusta: Stell dir vor, du hältst dich für die Herrin des eigenen Schicksals, nur um zu erfahren, dass dein gesamtes Wesen nur Teil des Plans des Schicksals ist.

Augusta: Es ist, als würde das Schicksal Stück für Stück den ungezähmten Teil deines Ichs dezimieren, bis du mehr einem Häschen im Käfig als einem Wolf gleichst.

Augusta: Und du … du sahst das alles so deutlich. Wahrheiten so klar wie das Mondlicht: hell und doch so fern und kalt.

Rover:

Augusta: Verstehe mich nicht falsch. Ich stelle den Wert von Prophezeiungen nicht in Abrede.

Augusta: Nein, ganz im Gegenteil. Ich weiß die Fähigkeiten der Priesterinnen zu schätzen.

Augusta: Den Ausgang zu sehen, verschafft uns Klarheit. Prophezeiungen erlauben uns, die Zukunft zu erahnen und Wege zu finden, sie zu meistern.

Augusta: In jedem einzelnen Omen Septimonts sahen die Priesterinnen die Katastrophen voraus, die das Land heimsuchen würden, aber auch die Helden, die sie abwenden würden.

Augusta: Wie das Volk von Septimont kam auch ich in den Genuss einer Prophezeiung. Aber ob eine Katastrophe abgewendet wird oder wer der Held ist … diese Entscheidungen sind letzten Endes nicht unsere.

Augusta: Wenn wir nur Marionetten des Schicksals sind, welchen Unterschied macht es, ob wir die Hand des Marionettenspielers sehen?

Augusta: Wenn das Schicksal eines Tages unsere Vernichtung will, ohne dass wir eingreifen können, welche Rolle spielen dann Priesterinnen?

Augusta: Sind sie lediglich die Sprachrohre des Schicksals, die sich seinem Willen beugen? Oder … sind sie Pioniere, die die Zukunft gestalten?

Rover:

Augusta: Gestern Abend erzählte mir Großmutter Lilibet, ein weiteres Omen Septimonts wäre in Erscheinung getreten. Es offenbarte eine ungeahnte Zukunft, eine längst überfällige Warnung …

Augusta: Eine ungewisse Katastrophe, die das Ende von Septimont einläuten würde.

Augusta: Die Vision war vage. Die Priesterinnen konnten weder die Ursache der Katastrophe noch den Helden erkennen, der sie abwenden würde.

Augusta: Der Senat möchte vorerst abwarten, in der Hoffnung, dass sich mit der Zeit eine Lösung offenbart. Aber ich muss die düsteren Ausgänge in Erwägung ziehen.

Augusta: Ich weiß, dass du lieber unter lebendigen, echten Leuten sein würdest, als eingepfercht im Tempel auf irgendeine große Zukunft zu harren. Auch du bist der Regeln des Senats und der Fesseln der Priesterinnen müde.

Augusta: Aber als prophetisches Wunderkind solltest du mehr als Lilibet oder irgendeine andere Priesterin sehen.

Augusta: Würdest du es wagen, ohne vorgegebene Richtung, ohne Anhaltspunkt und ohne einen einzigen Fokusgegenstand das Ende von Septimont zu erblicken und seine Ursache zu ermitteln?

Rover:

Mögliche Wahl: „So sei es. Das Ende dieser Prophezeiung soll meine Antwort sein.“

Mögliche Wahl: „Ende oder Zukunft … Wenn ich einen Ausweg aus dem Labyrinth und den Helden der Helden finde, der ihnen verborgen blieb, kann mir die Bedeutung des Gesehenen einerlei sein. Ich werde die Bedeutung sein, die ich sehe.

Mögliche Wahl: „Unzählige Seelen haben sich Prophezeiungen von mir erbeten und ich war mir nie zu schade dafür. Aber letztendlich gebe ich nur bis ins kleinste Detail wieder, was ich sehe.“

Mögliche Wahl: „Ob ich eingreife oder nicht – was geschehen soll, wird geschehen. Wenn wir nur Marionetten des Schicksals sind, welchen Unterschied macht es, ob wir die Hand des Marionettenspielers sehen?“

Verankerung kann nicht fortgesetzt werden.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, aber was geschehen ist, ist geschehen. Nur eine Vergangenheit kann dich in die Gegenwart bringen, die du suchst.

Rede mit Augusta

Augusta: Würdest du es wagen, ohne vorgegebene Richtung, ohne Anhaltspunkt und ohne einen einzigen Fokusgegenstand das Ende von Septimont zu erblicken und seine Ursache zu ermitteln?

Rover:

Mögliche Wahl: „So sei es. Das Ende dieser Prophezeiung soll meine Antwort sein.“

Mögliche Wahl: „Ende oder Zukunft … Wenn ich einen Ausweg aus dem Labyrinth und den Helden der Helden finde, der ihnen verborgen blieb, kann mir die Bedeutung des Gesehenen einerlei sein. Ich werde die Bedeutung sein, die ich sehe.

Finde Iuno und nimm ihre Hand

Rover: Ein ums andere Mal wiederhole ich Iunos frühere Entscheidung.

Beobachte das Umfeld

Iuno: Dort drüben – kommt mir bekannt vor … Sieht aus, als könnten wir uns dort ausruhen, wenn auch nur für eine Weile.

Rover:

Iuno: Ich weiß nicht, aber irgendetwas muss dort anders sein.

Iuno: Ich muss dort schon einmal aus irgendeinem Grund gewesen sein … Etwas Wichtiges ist dort geschehen.

Iuno: Kein anderer Ort hat sich so angefühlt.

Iuno: Aber warum ist es heruntergekommen, so still? Es sollten Leute dort sein und mehr Licht, so wie damals, als alles begann …

Rover:

Finde Iuno und nimm ihre Hand

Besiege Manifestationen des Chaos

Iuno: Es ist das Chaos. Es hat uns gefunden.

Iuno: Diese Dinge … sind Manifestationen des Chaos.

Iuno: Ich … Ich erinnere mich jetzt.

Iuno: Hier hat alles begonnen.

Iuno: Und auch alles geendet …

Iuno: Ist schon in Ordnung … Lauf …

Iuno: Geh dorthin …

Rover: Dorthin gehen? Die Dunkle Flut setzt sich in Bewegung …

Rover: Ich muss dorthin, bevor auch ich verschluckt werde.

Betritt die Ruinen

Rover: (Manifestationen des Chaos … Wohin führt es Iuno? Wie kann ich sie finden?)

Rover: (Iuno wollte hierherkommen … Woran hat sie sich erinnert? Was ist an diesem Ort besonders? Sie hat gesagt, dass es hier endet … Heißt das, dass es der Ausweg ist?)

Rover: (Hat Iuno diese Lichter hinterlassen, um mir den Weg zu zeigen?)

Suche nach Hinweisen

Gladiator Ethan: „Diese verfluchten Geschöpfe! Wenn die Dunkle Flut nicht wäre … hätten wir sie schon getötet!“

Gladiatorin Aurora: „Wir konnten den Ankerstein nicht aktivieren, bevor sie ihn zerstört haben. Jetzt ist es vorbei, alles ist ruiniert …“

Gladiator Ethan: „Harelius, wir hätten nicht herkommen sollen. Wir haben alles verloren. Die Priesterin hat alles gesehen … Warum hat sie nur darauf bestanden, mit uns zu kommen?“

Erkunde weiter

Suche nach weiteren Hinweisen

Rover: (Diese Verkalkung ist enorm. Solche Verderbnis … Der jüngste Anstieg der Dunklen Flut kann das nicht allein verursacht haben.)

Rover: (Könnte das mit dem wichtigen Ereignis zu tun haben, das Iuno erwähnt hat, bevor sie weggebracht wurde?)

Gladiator Harelius: „Zuerst David und Lilian, dann Ari, Vincentius, Perla … Jetzt auch noch Anassa. Bitte, Iuno, konntest du uns nicht schon einmal helfen?“

Gladiator Harelius: „Hilf uns wie damals, als du uns geraten hast, den Speer gegen die Tacet-Dissonanz einzusetzen! Du musst doch etwas sehen können …“

Gladiator Ethan: „Sind wir alle dem Tod geweiht? Wenn das so ist, warum bist du dann mit uns gekommen … Nur, um uns sterben zu sehen?!“

Gladiatorin Aurora: „Nein, die Verderbnis der Dunklen Flut ist zu weit verbreitet. Sie bedeckt ihren Fluchtort, wir können sie nicht erwischen. Der Mondschein hat uns etwas Licht gebracht, aber …“

Gladiatorin Aurora: „Jetzt wird auch er … von der Dunklen Flut verschlungen!“

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Rover: Sieht vertraut aus … Der Kerzenständer einer Priesterin?

Rover: Wie wurde er derart beschädigt?

Iuno: Warum? Warum … Warum?!

Iuno: Hunderte Tage und Nächte in der Umklammerung des Schicksals, das Ende immer im Blick.

Iuno: Ich wollte alles sehen, ausnahmslos … doch nicht ein einziges Mal sah ich eine Zukunft, in der Septimont fortbesteht.

Iuno: Das ist also deine Antwort …

Iuno: Unseren unvermeidlichen Untergang kennen und den Leuten von Septimont befehlen, ihn abzuwarten, zu akzeptieren und auch noch dankbar zu sein?

Verzweifelter Gladiator: Priesterin, was hoffst du noch zu erreichen?

Verliebte Samara: Priesterin, was kannst du noch tun?

Cleverer Nikolas: Hast du nicht … schon alles gesehen, in aller Deutlichkeit?

Selbstbewusste Priesterin: Hast du es nicht schon unzählige Male gesehen?

Desillusionierte Maia: Hast du nicht schon die Antwort gesehen?

Iuno: Ja, ich habe sie gesehen. Eine klare, unbestreitbare Zukunft. Ich weiß … Ich muss mich nur überzeugen, dass das die letzte Antwort ist …

Iuno: Aber … wie könnte ich es jemals akzeptieren?

Iuno: Wie könnte ich zufrieden sein?

Iuno: Wenn unsere bloße Existenz derart abgelehnt wird ...

Iuno: Wer bist du, dass du über Septimonts Schicksal entscheidest?

Iuno: Gewissheit … ist nur die enge Grenze, die das Schicksal uns setzt. Das Unmessbare, das Freie … Darin liegt unsere Würde!

Iuno: Ein Sprachrohr, eine stille Beobachterin … Hehe, wenn es das ist, was du von mir erwartest …

Iuno: Dann erhebe ich meinen Bogen und verwandle das Schicksal in einen Sturm der Möglichkeiten!

Iuno: Wenn ich nur ein einziges Mal beweisen kann, dass du nicht unumstößlich bist, wird dieses sogenannte „Ende“ dann überhaupt …

Gladiator Harelius: Moment mal, Priesterin Iuno … Willst du dich wirklich mit uns der Dunklen Flut entgegenstellen?

Gladiator Harelius: Du hast bereits … gesehen, wie es endet, nicht wahr?

Iuno: Natürlich.

Iuno: Ich tue das, weil ich es will.

Iuno: Die Antwort, die ich suche, ist eine, die nur ich geben kann.

Verlasse die Ruine

Nähere dich dem Lunarumbaum

Bogenschmied: Der Lunarumbaum ist stark geworden. Du hast die Verankerung gut hinbekommen.

Rover:

Rover:

Bogenschmied: Sieh dich an, ein Sterblicher aus der echten Welt, der ins Chaos stolpert. Warum solltest du hier sein, außer um etwas mitzunehmen?

Bogenschmied: Und was dieses Ding an deinem Handgelenk betrifft … Ist es nicht eindeutig? Damit war sie die ganze Zeit mit dir verbunden. Das ist nur durch Verankerung zu erklären.

Bogenschmied: Was deine zweite Frage angeht, das ist sogar noch seltsamer.

Bogenschmied: Auf dem Weg bist du den Priesterinnen, Gladiatoren und vielen anderen begegnet, die Prophezeiungen hinterherjagen … Hast du dich jemals gefragt, wer sie sind?

Rover:

Bogenschmied: Was erwartest du denn zu hören, hm?

Bogenschmied: Ich bin ein Schmied. Ein längst verstorbener Waffenschmied.

Bogenschmied: Vater einer Tochter.

Bogenschmied: Eine Reflexion ihrer Vergangenheit im Chaos.

Rover:

Bogenschmied: Ja. Aber genau wie die Frage, wer ich bin, tut das nichts zur Sache.

Bogenschmied: Es geht nicht um mich, sondern um dich. Habe ich recht?

Bogenschmied: Du hast es gemerkt, nicht wahr? Je länger du dich bei dem Lunarumbaum ausgeruht hast, desto mehr Erinnerungen und Verbindungen wurden zur Realität. Iunos Geist wurde echter und der Baum wuchs.

Bogenschmied: Aber jetzt gehört dieser Geist dem Chaos. Er war schließlich nie wirklich Iuno. Aber der Lunarumbaum, das ist das Werk von euch beiden.

Bogenschmied: Es wird keine Türen mehr zur Wahl geben. Du kannst den Baum hierlassen, ihn mitnehmen oder einem neuen Geist folgen. Solange du ihn bei dir hast, sollte das genügen.

Bogenschmied: Oder … willst du ihn immer noch zu einem Bogen verarbeiten?

Rover:

Rover: Wir haben Lunarumzweige gesammelt, um den Bogen zu fertigen.

Rover: Genauso wie … ich nur hergekommen bin, um sie zu verankern und zurückzubringen.

Bogenschmied: Wenn du ihn hier fällst, war all deine Verankerung umsonst. Vielleicht musst du viele Male neu anfangen und es wird weniger gut laufen. Bist du dazu bereit?

Bogenschmied: Ganz zu schweigen davon, so lange im Chaos gefangen zu sein … Es könnte sein, dass sie ihren Kampfeswillen bereits vergessen hat.

Bogenschmied: Bist du sicher, dass du all deine erlangten Gewissheiten opfern willst, nur um auf eine Möglichkeit zu setzen?

Rover:

Rover: Ihren Kampfeswillen … vergessen? Ich weiß nicht, für wen du sie hältst, aber die Iuno, die ich kenne, gibt nicht so schnell auf.

Rover: Sie hat versprochen, dass wir uns am Ende treffen. Solange Iuno einen Bogen braucht, werde ich ihn für sie holen.

Bogenschmied: Ha, ich dachte immer, du würdest dem Licht folgen. Jetzt verstehe ich, dass du diesen Punkt erreicht hast, weil das Licht dir gefolgt ist.

Bogenschmied: Wie könnte ich das vergessen? Beim Bogenschießen geht es nicht darum, immer das Ziel zu treffen, sondern den Pfeil das Ziel wählen zu lassen. Wo immer er landet, wartet das Schicksal.

Bogenschmied: Ich habe es bereits gesagt. Ich schmiede Waffen. Wenn du es immer noch willst, schmiede ich dir den Bogen.

Bogenschmied: Na dann. Legen wir los.

Iuno: Das ist …

Iuno: *hust*

???: Iuno … Priesterin Iuno …

Iuno: Schon wieder … Mein Kopf dreht sich, meine Arme und Beine … Es ist, als wäre ich unter Wasser. So schwer …

Iuno: Ich habe Rover gesehen … am Wahrsagungsaltar bei der Agora … Und dann …

???: Kehre zurück, Priesterin Iuno.

Iuno: Harelius? Was machst du hier? Hat das Chaos mich nicht geholt?

Iuno: Hier muss der Ort sein … an dem ich vor drei Jahren meine letzte Prophezeiung gemacht habe. Am Ende des Quellbeckens, wo die Dunkle Flut anstieg!

Gladiator Harelius: Priesterin Iuno, wir stehen bereits in deiner Schuld, weil du uns auf dieser Reise begleitet hast.

Gladiator Harelius: Aber du hast gesehen, wie es endet. Unsere Truppe ist dem Untergang geweiht … Die anderen und ich werden hier sterben. Du musst dein Leben nicht mehr riskieren.

Gladiator Harelius: Kehre zum Vierecktempel zurück. Dort ist dein Platz. Auch ich … werde meinen Platz finden.

Iuno: … Passende Worte für den Abgrund. Wage es nicht, mich zu unterschätzen.

Iuno: Wo ich hingehe, welchen Weg ich nehme … Das habe nur ich zu entscheiden!

Unterstütze die Gladiatoren

Besiege Geschöpfe der Dunklen Flut

Schwache Gladiatorin: Bist du … die Priesterin, von der Harelius gesprochen hat?

Erschöpfter Gladiator: Danke … Wenn wir näher an der Flut gewesen wären … wären wir jetzt …

Iuno: Mute dir nicht zu viel zu. Nach allem, was du durchgemacht hast, ist es ein Wunder, dass du noch stehst.

Iuno: Behandle zuerst deine Wunden. Ich kümmere mich um die Unterstützung.

Unterstütze die Gladiatoren

Verletzter Gladiator: D-Danke … Ich fühle mich viel besser. Ich kann noch–

Iuno: Auf keinen Fall. Du bist zu schwer verwundet. Bevor du dir Sorgen um sie machst, sorge dafür, dass sie sich keine Sorgen um dich machen müssen.

Iuno: Ich weiß, was du vorhast. Ich gehe an deiner Stelle.

Erreiche das Schlachtfeld des Endes

Iuno: Feiges, verdorbenes Gesindel! Sich in der Dunklen Flut verstecken, wie immer …

Iuno: Dann schicke ich euch dorthin zurück!

Schütze die Gladiatoren

Gladiator Harelius: Uff … *hust* Priesterin Iuno, danke …

Gladiator Harelius: Du … und wir alle … Wir haben uns gut geschlagen …

Iuno: Ich lasse euch nicht sterben!

Iuno: Das ist reine Qual … Ich kann es nicht so enden lassen …

Besiege Geschöpfe der Dunklen Flut

Iuno: Seht gut hin. Vor euch ist kein Mond, den die Dunkle Flut verschlingen kann …

Iuno: Es ist ein Mond, den ich befehlige!

Iuno: Ich habe mich selbst zum Pfeil gemacht, damit ihr mir antwortet! Keine Flucht. Kein Rückzug. Kein Ausweg!

Rede mit Iuno

Rover:

Iuno: Ja. Wir kommen aus dem Chaos zwischen Leben und Tod, zwischen Existenz und Nichtexistenz.

Iuno: Es gibt keine führenden Spuren, keine Visionen des Schicksals. Nur dich und mich und … unsere eigene Vorstellung von der Zukunft.

Iuno: Verglichen mit vorher ist das, was wir jetzt sehen …

Rover:

Iuno: Ja. So weit das Auge reicht, eine endlose … Leere. Größer als alles, was ich in dir oder in der Zukunft gesehen habe.

Iuno: So sieht also unser geändertes Ende aus?

Iuno: Kein undefinierbares Chaos mehr und keine Antwort eines Einzelnen … sondern ein endloses Meer von möglichen Entscheidungen.

Iuno: Es scheint dort nichts zu geben, aber in Wirklichkeit gibt es dort alles. Das ist also die wahre Bedeutung einer Leere.

Iuno: Jetzt … ist es Zeit, diesen Ort zu verlassen.

Verlasse das Chaos

Rover: Moment mal … Warum nur ich?

Rover: Wo ist Iuno?!

Rover: (Der Weg ins Chaos hat sich geschlossen. Lilibet ist auch nicht hier. Ist die Verankerung gescheitert? Oder ist es noch nicht vorbei?)

Rover: (Aber Iuno und ich haben es bis zum Ende geschafft. Heißt das … dass dies das Ende ist, das ich geschaffen habe?)

Fliege zur Jägerhöhle mit Albatrossa

Für einen Moment kannst du es nicht genau sagen ...

War die Zeit mit Iuno real ... oder nur ein Traum?

Kehre zur Jägerhöhle zurück

Finde Großmutter Lilibet

Rover: (Ich kann Lilibet nirgendwo sehen. Ich frage die Priesterinnen dort drüben.)

Rede mit den Priesterinnen und erkundige dich nach der Lage

Zweifelnde Priesterin: Ist es nicht merkwürdig? Auch wenn wir den nächsten Teil der Omen Septimonts nicht sehen können, sollte doch nicht alles so weiß sein?

Überraschte Priesterin: Großmutter Lilibet sagte auch, dass zum ersten Mal einige ihrer Aufzeichnungen der Omen Septimonts umgeschrieben wurden …

Rover:

Überraschte Priesterin: Ja, als ob es einen neuen Teil der Geschichte gibt … Oh? Moment mal, bist du nicht der Ungeschriebene?

Zweifelnde Priesterin: Das ist unsere erste persönliche Begegnung.

Rover:

Zweifelnde Priesterin: Sie ist vor Kurzem zurückgekehrt. Sie war eben noch hier … Oh, ich glaube, ich weiß, wohin sie gegangen ist. Nach unten.

Zweifelnde Priesterin: Ich weiß nicht, warum, aber heute kommt eins zum anderen.

Zweifelnde Priesterin: Offenbar hat dieser Avidius, der unten eingesperrt war, die Priesterin von der Prophezeiung reden gehört und ist geflohen, einfach so.

Zweifelnde Priesterin: Lilibet ist bestimmt gegangen, um sich darum zu kümmern.

Überraschte Priesterin: Nein, das ist es nicht. Avidius war nicht eingesperrt. Er ist freiwillig hiergeblieben. Wenn er gehen wollte, würde Lilibet sich deswegen keine Sorgen machen.

Überraschte Priesterin: Ich glaube, sie wurde zur Feier gerufen?

Überraschte Priesterin: Oh ja, ich habe ein Mädchen mit zwei blauen … oder schwarzen Zöpfen gesehen. Großmutter Lilibet ist mit ihr zur Feier gegangen.

Zweifelnde Priesterin: Das ergibt Sinn. Es muss also schon begonnen haben! Lilibet muss auf jeden Fall vor der Lesung dort sein.

Rover:

Rover: Kennt ihr … Iuno?

Überraschte Priesterin: Iuno? Den Namen habe ich noch nie gehört. Meinst du das Mädchen, über das wir sprechen?

Überraschte Priesterin: Tut mir leid, ich habe sie nur kurz gesehen …

Zweifelnde Priesterin: Wir sind gerade erst Priesterinnen geworden. Es gibt so vieles, was wir über dieses Land noch nicht wissen. Vielleicht war sie Iuno?

Zweifelnde Priesterin: Wenn es wichtig ist, könntest du vielleicht bei der Feier nach ihr suchen?

Zeremonienmeister Bruno: Getränke, gutes Essen, Lesungen … Die Rosenträger … Ja, alles ist einfach perfekt! Hm, Rover?

Zeremonienmeister Bruno: Ich habe gerade davon gesprochen, dass die Feier sich ihrem Höhepunkt nähert. Du bist gekommen … für mehr Blütenblätter zum Verteilen?

Zeremonienmeister Bruno: Oder soll ich dir einen anderen interessanten Teil der Zeremonie empfehlen?

Rover:

Rover:

Zeremonienmeister Bruno: Ah … Das ist ein schöner Name, aber leider nicht.

Zeremonienmeister Bruno: Dunkelblaue Zöpfe … Tut mir leid, aber ich glaube nicht.

Rover:

Zeremonienmeister Bruno: Bei so einer großen Feier verliert man sich leicht … Ich halte für dich die Augen nach ihr offen.

Weiser Ältester: Oh, Rover? Wie geht es dir?

Weiser Ältester: Wie läuft es, seit du dich von der Dunklen Flut ferngehalten hast? Der Bogen, das Mädchen … sind deine Tagträume besser geworden?

Rover:

Rover:

Weiser Ältester: Hmm, lass mich nachdenken. Hier gibt es viele neue Gesichter. Aber dunkelblaue Zöpfe … Ah, ich glaube, ich habe so ein Mädchen gesehen!

Weiser Ältester: Sie lief so leichtfüßig wie eine Katze … und schien jemanden zu suchen. Sie war gleich dort drüben …

Rover:

Kehre zur Zeremonie zurück

Tapferer Gladiator: Na los! Zum Wohl!

Freimütiger Gladiator: Trinken wir bis zum Umfallen!

Besorgter Adel: Wir sollten einfach im Moment leben und genießen, was wir haben …

Hilfsbereite Adlige: Ah, schon besser!

Zeremonienmeister Bruno: Komm, triumphaler Blütenregen …

Zeremonienmeister Bruno: Mach es noch prachtvoller …

Rover: (Hast du nicht gesagt, wir würden uns ganz am Ende treffen? Warum kann ich dich dann nicht finden …)

Iuno: Ich habe deine Stimme in der Ferne gehört: „Iuno, Iuno!“ Habe ich richtig gehört?

Iuno: Du scheinst dringend jemanden zu suchen.

Rover:

Iuno: Ich dachte, es würde dir gefallen, wenn wir zu unserem gewohnten Rhythmus zurückkehren … Jetzt weißt du, dass ich immer noch ich selbst bin. Und ja, ich bin wirklich zurück.

Iuno: Genau. Siehst du? Ich bin sofort gekommen und stehe höchstpersönlich vor dir.

Rover:

Iuno: Es ist so, wie du es am Ende des Chaos gesehen hast. Vor drei Jahren, am Ende des Quellbeckens, das von der Dunklen Flut verschlungen wurde, habe ich als Priesterin meine Entscheidung getroffen.

Iuno: Ich hatte es so satt, von den Launen des Mondes gelenkt zu werden … also entsagte ich dem vorherbestimmten Weg und wurde selbst zum Pfeil, der das Schicksal durchbohrte.

Iuno: Danach verlor ich die Fähigkeit, klare Visionen der Zukunft zu sehen, aber dafür erhielt ich die Macht, die Geschöpfe der Dunklen Flut zu verankern.

Iuno: Damit änderte sich meine letzte Prophezeiung geringfügig. Ein Mitglied der Truppe, die dem Untergang geweiht war, überlebte – Harelius.

Iuno: Wenn ich es einmal kann, kann ich es auch ein zweites und drittes Mal … Vielleicht kann ich eines Tages noch mehr Schicksale abwenden.

Iuno: Da das Schicksal keinen Helden der Helden vorgesehen hatte, beschlossen wir, ihn überflüssig zu machen und die Quelle der Katastrophe zu eliminieren – den Gebieter und das Paradies.

Iuno: Das ist der Plan, den Augusta und ich gemacht haben, aber ich habe einen kleinen Preis darin versteckt.

Rover:

Iuno: Jedenfalls sind alle Septimonter, die sterben sollten, noch am Leben. Das Ende, das ich vorhersah, hat sich geändert. Die Bedeutung dessen geht bereits über meine eigene Existenz hinaus.

Iuno: Wenn jede Spur meiner „Existenz“ also beseitigt wurde, ist das veränderte Schicksal, das ich hinterlassen habe, dann nicht Beweis meiner Existenz?

Iuno: Vor allem hatte ich das Privileg, an deiner Seite zu stehen und zu sehen, was jenseits vom Ende liegt. Die Leere. Eine ungeschriebene … Leere. Vielleicht deutet sie die unbekannten Möglichkeiten an.

Iuno: Genauso, wie du unbekannte Möglichkeiten für Septimont … und für mich bringst.

Rover:

Iuno: Warum, um mich selbst zu opfern? Oder etwas auszuprobieren, bei dem ich mir nicht sicher bin?

Iuno: Komm schon, du kennst mich … Ich höre auf mein Bauchgefühl. Und je mehr ich jemandem vertraue, desto schwerer ist es, meine Impulse unter Kontrolle zu halten.

Iuno: Ich mache keine Versprechen, die ich nicht halten kann, aber eines verspreche ich dir … Falls es ein nächstes Mal gibt, erfährst du es als Erster.

Iuno: Und dann erzähle ich dir die ganze Geschichte – ohne etwas zurückzuhalten.

Rover:

Iuno: Ich bin seit meiner Rückkehr ein paar Freunden begegnet. Keiner davon scheint mich erkannt zu haben.

Iuno: Die Erinnerung an die Iuno, die sie kannten … ist wohl der Preis, den wir bezahlen mussten.

Iuno: Aber wenigstens du erinnerst dich an mich. Du hast mich aus dem Chaos geholt und meine Existenz erneuert. Das genügt.

Iuno: Oh, ich bin mir sicher, dass Augusta und ich, genau wie die anderen, wieder eng befreundet sein werden und eine neue Zukunft gestalten. Hehe, du solltest meinen Charme nicht unterschätzen.

Iuno: Oh ja, und dieses Armband …

Iuno: Das ist das zweite Mal, dass ich es dir gebe. An deiner Stelle würde ich es nicht wieder ablehnen.

Iuno: Dass es das zweite Mal ist, heißt, dass sich etwas verändert hat … Diesmal ist es ein Zeichen unserer geheimen Interaktionen. Ich habe die Welt verankert, und du hast mich verankert.

Rover:

Iuno: Was mich betrifft … Was du im Chaos gesehen hast und was geschehen ist, bleibt unter uns. Verstanden?

Rover:

Iuno: Hmpf, von wegen schüchtern! Wenn du es herausposaunst, würde es nur Unruhe geben. Es wäre zu mühsam, alles zu erklären.

Iuno: Außerdem bin ich für sie … eine ziemliche Anomalie. Wenn die Wahrheit ans Licht käme, wären sie erst einmal geschockt.

Iuno: Du siehst es genauso? Gut. Dann bin ich erleichtert.

Iuno: Du siehst es genauso? Gut. Dann bin ich erleichtert.

Iuno: Nun, dann ist jetzt die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang.

Iuno: In Septimont wäre es ein Verbrechen, den Höhepunkt der Feier zu verpassen.

Iuno: Nach unserem gemeinsamen Kampf teilen wir Honig und Wein unter einem Blütenregen und trinken, so viel wir wollen … Du hast doch sicher von dieser kleinen Tradition gehört, Ungeschriebener?

Iuno: Komm, wir gehen. Natürlich gemeinsam … Lass uns in den Rosenblüten baden, die nach Ehre und Triumph riechen.