Im Griff der Sonnenglut
Während die Hochflut näher rückt, regt sich im Verborgenen eine drohende Katastrophe – ihr Blick fest auf die Grenzen von Septimont gerichtet. Ephorin Augusta lädt dich auf die Sanguis-Plateaus zu einer schicksalhaften Jagd, die über das Überleben des Stadtstaats entscheiden könnte.
Kehre zurück zum Hotel Leonidas
Abby: Juhuu. Was für ein wunderschöner Tag.
Abby: Und? Irgendwelche Neuigkeiten von der Ephorin, Rover? Oder können wir weiter relaxen, wie in den letzten Tagen?
Palastdiener: Guten Tag, Herr Rover.
Palastdiener: Ich bin Damian, ein Bediensteter im Palast des Ephors. Ich bin auf direkten Befehl hin gekommen, um dir diesen persönlichen Brief der Ephorin zu überbringen.
Palastdiener: Es handelt sich um eine Angelegenheit von höchster Wichtigkeit.
Rover:
Abby: Ich und meine große Klappe …
Abby: Hey, was steht denn drin? Rutsch doch mal ein bisschen näher ran.
Rover: Da steht, Augusta habe sich um alles gekümmert. Sie sei bereit, uns wie vereinbart im Palast des Ephors zu treffen.
Rover: Es hat höchstwahrscheinlich etwas mit der Jagd zu tun.
Rover: Wir sollten die Ephorin nicht warten lassen … Los, gehen wir, Abby.
Abby: Och. Jetzt schon?
Abby: Naja, ich setze diesmal aus – bei euch ist das in besten Händen. Hehe.
Abby: Unterhaltet euch ruhig, so lange ihr wollt. Ruf mich einfach, wenn du mich brauchst.
Rover: Der Palast des Ephors ist gleich da vorne.
Begib dich zum Palast des Ephors
Rover: Sieht so aus, als hätte sich Augusta schon um alles gekümmert … Dann mal los.
Finde Augusta
Augusta: Haha, beeindruckend!
Augusta: Ich habe ja durchaus eine Herausforderung erwartet, aber deine Leistung übertrifft meine Erwartungen bei Weitem.
Augusta: Wie ich mir schon dachte, kann man vom Balkon des Kolosseums aus nicht den wahren Geist eines Kriegers verstehen.
Augusta: Nur indem wir tatsächlich die Klingen kreuzen, kann ich den Kampfeswillen spüren, der in deinen Adern pulsiert.
Augusta: Komm. Tritt näher.
Augusta: Lorbeerträger von Ragunna. Champion von Septimont. Bevorzugter Gladiator der Arsinosa – angesichts dieser ehrenvollen Titel ist es nur gerecht, dass du an meiner Seite stehst.
Augusta: Ich, Augusta, Ephorin von Septimont, bringe dir meine höchste Wertschätzung entgegen.
Rover:
Augusta: Hehe. Einfach und effizient, ohne große Umschweife. Wir lassen hier die Klingen sprechen. Ganz nach Septimonter Art.
Augusta: Ich bin mir sicher, dass wir noch viele Gelegenheiten haben werden, uns näher kennenzulernen. Doch heute geht es um etwas anderes …
Augusta: In meinem Namen und im Namen des Palasts des Ephors möchte ich mich aufrichtig dafür entschuldigen, dass ich unseren Termin nicht einhalten konnte.
Augusta: Ich hoffe nur, diese Verzögerung hat deine Begeisterung für die Jagd nicht getrübt.
Rover:
Augusta: Haha. Tolerant und stark. Genau wie ich gehört habe. Die Tugenden eines wahren Helden.
Augusta: Nun denn. Da dein Interesse augenscheinlich immer noch besteht, sollen wir es nun besprechen?
Rover:
Augusta: Die Jagd – in Septimonts langem Kampf ums Überleben hat sie eine tiefe Bedeutung …
Augusta: Sie ist sowohl Ehre als auch Pflicht. In den letzten hundert Jahren haben unzählige Gladiatoren die Jagd aufgenommen und im Ruhm ihr Ende gefunden.
Augusta: Man kann ohne Übertreibung sagen, dass das Blut der Gladiatoren noch immer jeden Zentimeter der blutroten Sanguis-Plateaus durchfließt.
Augusta: Unsere Vorfahren haben die Verteidigungsanlagen errichtet, die dieses Gebiet umgeben. Bis zum heutigen Tag bilden sie die vorderste Front des Widerstands von Septimont gegen die Dunkle Flut.
Augusta: Du hast sicherlich die Seuchenwolke bemerkt, die über den Sanguis-Plateaus schwebt. Seit dem ersten Ausbruch der Dunklen Flut in Rinascita ist dieser Ort zu einer Brutstätte für ihre Schrecken geworden.
Augusta: Wie dir zweifellos aufgefallen ist, sind Tacet-Dissonanzen, die der Dunklen Flut entsprungen sind, unsere Beute. Die Gladiatoren erheben ihre Klingen nur gegen jene, die Septimont entweiht haben.
Augusta: Die Hochflut steht bevor … und wir müssen uns auf einen beispiellosen Sturm gefasst machen.
Augusta: Meine Jagdgesellschaft benötigt unaufhaltsame Krieger. Opfer sind unvermeidlich, doch ich glaube, du wirst standhaft bleiben wie ein unerschütterliches Banner, Rover.
Rover:
Rover:
Augusta: Ich teile deine Meinung. Septimont ist stolz auf seine zahlreichen bemerkenswerten Gladiatoren. Aber du bist außergewöhnlich.
Augusta: Uns erwartet eine großartige Jagd, und meine Krieger und ich sehnen uns danach, an der Seite eines Kämpfers wie dir in die Schlacht zu ziehen.
Augusta: Natürlich verdient es der Wille dieser außergewöhnlichen Person auch, gehört zu werden.
Augusta: Ich würde gerne deine Meinung dazu hören, Rover.
Rover:
Augusta: Eine klare Antwort. Das gefällt mir.
Augusta: Und was dieses „Ziel“ angeht …
Rover:
Augusta: Ah, ja, das Reisende Paradies. Ich habe diesen lächerlichen Namen schon einmal gehört. Schade nur, dass die Jagd dazu dient, diesen kleinen Traum zu zerstören.
Augusta: Was das Relikt des Hütenden betrifft …
Augusta: Begib dich zum Erdspalter-Keil. Dort ist das Hütende Imperator ursprünglich auf die Sanguis-Plateaus hinabgestiegen und bis heute ist er das „Epizentrum“ jeder Jagd.
Augusta: Aufgrund seiner Bedeutung dürfen jedoch nicht einmal die höchsten Beamten Septimonts in seine Nähe.
Augusta: Aber wenn das dein Wunsch ist … dann musst du jetzt nichts mehr sagen. Ich werde es dir ermöglichen.
Rover:
Augusta: Das Vertrauen, das ich in dich setze, beruht auf der Anerkennung, die du mir entgegenbringst. Ich bewundere deine Ehrlichkeit und werde sie in vollem Umfang würdigen.
Augusta: Nur wer durch Vertrauen verbunden ist, kann gemeinsam weit kommen.
Augusta: Ich freue mich auf die bevorstehende Jagd. Es ist mir eine Ehre, an deiner Seite zu sein.
Rover:
Augusta: Geduld, lieber Rover, ist der erste Schritt, um ein Jäger zu werden.
Augusta: Wenn der Sturm im Südosten von Septimont tobt, werde ich an den Sturmklippen auf dich warten.
Verlasse den Palast des Ephors und mach dich bereit für die Jagd
Abby: Hick. Ich kriege keinen Bissen mehr runter … Hehe. Einmal mehr hat sich Abby den Bauch vollgeschlagen.
Abby: Hm? Hey, Rover. Sieh mal! Da drüben!
Rover: Das ist … ein Sturm …
Rover: Das bedeutet, es ist an der Zeit, sich mit Augusta zu treffen.
Rover: Sturmklippen. Ich erinnere mich, dass sie gesagt hat, dort sollen wir hin.
Abby: Äh … Nun ja … Dann solltest du dich beeilen!
Abby: Wie immer: Wenn du mich brauchst, ruf mich einfach. Dann bin ich sofort da!
Begib dich zu Sturmklippen
Rover: Das hier … sollte eigentlich der richtige Weg sein …
???: Wenn du zu den Sturmklippen willst, geh nach Osten. Dieser Weg führt dich direkt zum Hof der Ehre.
???: Oder möchtest du vielleicht mit mir gemeinsam reisen?
???: Wir haben schließlich dasselbe Ziel. Dein Ruf eilt dir voraus, ehrwürdiger Rover.
Avidius: Ich bin der Gladiator Avidius. Zu Diensten.
Rover:
Avidius: „Gladiatorenkämpfe“ und die „Jagd“ sind die Grundpfeiler, auf denen der Ruhm von Septimont ruht. Ich glaube, kein Gladiator würde eine solche Ehre ablehnen, wenn er dazu eingeladen würde.
Avidius: Ich bin da natürlich keine Ausnahme.
Avidius: Bitte, wenn du mir folgen würdest. Ehrengast von weit her.
Begib dich gemeinsam mit Avidius zu den Sturmklippen
Rover: Augusta sprach von der großen Flutwelle, die auf uns zukommt.
Avidius: Die Ephorin spricht die Wahrheit.
Avidius: Und … die diesjährige Hochflut ist später als gewöhnlich gekommen, was nichts Gutes verheißt.
Avidius: Es ist schade, dass selbst die spitzen Ohren des Senats die hohen Mauern des Vierecktempels nicht durchdringen konnten, um das Geflüster dahinter zu vernehmen …
Avidius: Hehe, ist das ein Vorzeichen für Unheil oder der Auftakt zu einer neuen Legende? Erst die Zukunft wird es zeigen …
Avidius: Meine Aufgabe, unseren Ehrengast zur Ephorin zu begleiten, ist erfüllt. Damit ist meine Pflicht vorerst getan.
Avidius: Von hier aus marschieren wir weiter zu den Jagdgründen, wo uns die Geschöpfe der Dunklen Flut erwarten könnten. Wenn die Zeit gekommen ist, wird es mir ein großes Vergnügen sein, deine Fähigkeiten in Aktion zu sehen.
Avidius: Weidmannsheil.
Augusta: Los. Komm zu uns, Rover.
Augusta: Die Jagdhörner sind unser Zeichen zum Aufbruch.
Rover:
Augusta: Ganz genau. Diese Klippen sind der Startpunkt unserer Unternehmung.
Rover:
Rover:
Augusta: Hahaha! Nur Mut, lieber Rover.
Augusta: Der Weg zum Ruhm wird sich unter den Füßen der Tapferen offenbaren.
Rover: Ist das …?
Besiege den Korrosaurus
Augusta: Hmpf. Wir werden wohl ein wenig unruhig, was?
Avidius: Das ist ein Korrosaurus. Eine Abscheulichkeit der Dunklen Flut …
Avidius: Lasse Vorsicht walten, Rover.
Augusta: Jetzt ist nicht der richtige Moment.
Augusta: Lassen wir es fliehen. Zumindest vorerst. Der Weg, den er nimmt, führt tiefer in die Falle, die wir gestellt haben.
Folge Augusta und Iuno zur Jägerhöhle
Rover: Dieses Geräusch …
Iuno: Das stammt vom Hornett. Ein Echo.
Iuno: Es signalisiert uns, dass wir uns für heute „zurückziehen“ sollen, weiter nichts.
Iuno: Augusta, es ist Zeit, deine Gruppe zurück in die Jägerhöhle zu bringen.
Augusta: Natürlich, Priesterin.
Augusta: Dein Pfeil kam wirklich zur rechten Zeit.
Iuno: Tss. Da Rover hier ist, betrachte ich das mal als Kompliment.
Avidius: Die Jägerhöhle. Das belebteste Gladiatorenlager der Sanguis-Plateaus. Fast jeder Jäger kommt auf dem Weg zu den Jagdgründen hier vorbei.
Avidius: Wir werden uns hier ausruhen, bevor wir zur nächsten Jagd aufbrechen.
Iuno: Ich muss zugeben, hier ist es wirklich beeindruckend.
Iuno: Wenn man so darüber nachdenkt, haben meine Vorgänger den Frieden, den sie eigentlich hätten genießen sollen, aufgegeben und sich stattdessen dafür entschieden, dieses hart erkämpfte Land mit den Jägern zu teilen. Ein solcher Wohlstand ist nur angemessen für den Vierecktempel.
Avidius: Hehe, die Worte der Priesterin sind nicht unberechtigt. Ich bin mir sehr wohl bewusst, welcher Segen mir zuteilwurde, und werde die Opfer des Tempels für immer in Erinnerung behalten.
Avidius: Wenn ihr mich nun entschuldigen würdet. Ich werde mich jetzt verabschieden.
Iuno: Ts …
Iuno: Wir sind uns zwar schon begegnet, aber ich schätze, ich sollte mich erst einmal gebührend vorstellen.
Iuno: Ich bin Iuno. Priesterin des Vierecktempels.
Rover:
Iuno: Na, du bist ja gut informiert. Was du sagst, ist wahr, aber ich bin solcher Angelegenheiten schon längst überdrüssig.
Iuno: Na komm schon, Rover. Du findest doch bestimmt etwas Interessanteres, mit dem ich meine Zeit verbringen kann. Zum Beispiel … die Jagd?
Iuno: Ganz ehrlich, wenn es um die Bekämpfung der Dunklen Flut geht, kann mir keiner dieser Gladiatoren das Wasser reichen.
Iuno: Ha. Sieh dir nur diese Blicke an. Die kenne ich alle schon.
Iuno: Was soll ich sagen? Wenn man so umwerfend ist wie ich, zieht man eben den Neid der Leute auf sich.
Iuno: Ich mache mich auf den Weg zurück, Augusta. Damit mein Glanz nicht noch länger in den Augen bestimmter Leute brennt.
Iuno: Wenn du später Zeit hast, besuche mich doch mal im Vierecktempel.
Iuno: Nicht allen Fremden wird der Zutritt zu den heiligen Hallen gewährt. Also nutze die Gelegenheit.
Augusta: Es ist selten, dass Iuno sich so zurückhält. Du musst jemand … Besonderes für sie sein.
Rover:
Augusta: Vielleicht … Wir haben tatsächlich einige Gemeinsamkeiten.
Augusta: Hehe. Lass dich nicht von ihrer unbändigen Art täuschen. Sie ist absolut zuverlässig.
Rover:
Augusta: Ein Korrosaurus.
Augusta: Avidius hatte recht. Es ist eine Tacet-Dissonanz, die aus der Dunklen Flut hervorgegangen ist.
Augusta: Er hatte jedoch keine Gelegenheit, dir zu sagen, dass es sich um den tödlichsten Korrosaurus von allen handelt – wir nennen ihn „Tyrannos“. Er ist eine Vorhut der Dunklen Flut, die auf ihrer Welle reitet, um unser Land zu erreichen.
Augusta: Der Versuch Threnodianers, Septimont heimzusuchen, schlug fehl. Aber hüte dich davor, das als Sieg zu betrachten. Unser Feind wird sich nicht so leicht geschlagen geben.
Augusta: Die Dunkle Flut, unsterblich und unzerstörbar, führt den Willen ihres Schöpfers aus – den des Threnodianers Leviathans.
Augusta: Nur der Erdspalter-Keil, der die Macht des Hütenden Imperators in sich trägt, kann die Verbindung zwischen der Dunklen Flut und dem Threnodianer durchtrennen und das Unheil tief unter den Sanguis-Plateaus begraben.
Augusta: Durch die „Jagd“ stören wir die Frequenzen der Dunklen Flut, indem wir ihre Geschöpfe fangen und vernichten.
Augusta: Allerdings ist die Reichweite des Erdspalter-Keils begrenzt. Unsere Mission ist es, unseren Beutetieren den endgültigen Tod zu bringen.
Rover: Das bedeutet, wir müssen die Bestie in der Nähe des Erdspalters jagen und töten … Können wir so die Ausbreitung der Dunklen Flut aufhalten?
Augusta: Ja. Und es muss im Kastanienwald stattfinden.
Augusta: Diese Konfrontation mit Tyrannos war zwar zu erwarten, aber diesem Kampf möchte sich niemand gerne stellen …
Augusta: Diese Bestie kennt unseren Plan genau. Sie ist keine einfache Beute. In vielerlei Hinsicht ist sie selbst ein gerissener Jäger.
Rover:
Augusta: Wir warten erst mal ab. Wir warten darauf, dass die Bestie den Kastanienwald betritt.
Augusta: Die eigentliche Jagd beginnt, wenn der Hunger sie in die Wildnis treibt.
Palastdiener: Eure Exzellenz, die Senatoren bitten um Eure Anwesenheit im Hauptzelt.
Palastdiener: Es geht um die Besprechung der Pläne für die Jagd …
Augusta: Sieht aus, als wäre ich für eine Weile beschäftigt.
Augusta: Entspann dich. Mache einen Spaziergang durch das Lager. Wenn das Hornett ertönt, brechen wir wieder auf.
Augusta: Sein Klang hallt durch die Schlucht. Du kannst ihn nicht überhören.
„Flüstern“: …
Höre dem Gespräch der Gladiatoren zu
Cileli: Hast du schon von Avidius und dem Senat gehört?
Brandis: Ein Machtkampf. Nichts Neues. Aber sich gegen Augusta aufzulehnen, ist ziemlich ambitioniert.
Cileli: Es war immer klar, dass Augustas Stärke ohne Resonanzfähigkeit begrenzt ist.
Cileli: Ihr fehlt die „außergewöhnliche Kraft“ aus den Prophezeiungen. Sie ist kaum mit den Helden der Helden von damals zu vergleichen.
Brandis: So würde ich das nicht sagen. Ohne Augustas Erlaubnis hätte Avidius es gar nicht erst zu Prominenz gebracht.
Brandis: Diese Art von Gnade … zeichnet wahre Herrscherin aus.
Torro: Eine Hochflut von ungekanntem Ausmaß …
Torro: Könnte das die aus der Prophezeiung sein … die Vorbotin von Septimonts Untergang?
Hercle: Eine Hochflut ist eine Hochflut. Jede Jagd ist ein Spiel mit unserem Leben, unabhängig von der Größe.
Hercle: Einfach nur die Klinge scharf halten. Was auch kommt, wir strecken es nieder. Nicht zu viel nachdenken.
Lorreno: Seltsam, dass Augusta Avidius zur Jagd mitnehmen lässt … ganz ohne Vorsichtsmaßnahmen.
Lorreno: Da haben Sie wohl einiges investiert, Lord Falco.
Falco: Unsere Ephorin will Wettbewerb; ich erfülle ihr lediglich den Wunsch.
Falco: Ob sie den Thron behält? Die hellsten Sterne verglühen am schnellsten.
Malenta: Avidius sorgt in letzter Zeit für Aufsehen …
Malenta: Im Senat geht das Gerücht um, er könne wirklich der Auserwählte sein, der die Prophezeiung des „Helden aller Helden“ erfüllt.
Licastro: Ein Nachfahre von Atilius, dazu vier Expeditionen in die Tiefen von Manes … Kein Zweifel, seine Resonanzfähigkeit passt perfekt zur Prophezeiung.
Licastro: Der Sieger steht noch nicht fest – bald wissen wir mehr.
Fliege mit dem Albatrossa
Rover: Iuno erwähnte, dass ich sie im Vierecktempel besuchen solle … Ich habe jetzt ein wenig Zeit, also schau ich mal bei ihr vorbei.
Betritt den Vierecktempel
Zela: Diese Jagd …
Zela: Ich sehe keine klare Zukunft …
Zela: Nur Schatten … Hinter den Flammen erkenne ich nichts als beunruhigende Silhouetten.
Melina: Beruhige dich. Lass Sorgen und Angst los.
Melina: Deine widersprüchlichen Emotionen verhüllen das wahre Antlitz des Schicksals.
Seraph: Ich habe mitbekommen, wie ein paar Gladiatoren spekuliert haben, wer der nächste Held der Helden sein könnte.
Seraph: Für mich ist klar: Der Weg zum Thron ist längst von Konflikten überschattet – dazu brauche ich keine Führung der Heiligen Flammen.
Naria: Wir haben das Gesicht des Helden immer noch nicht gesehen. Niemand weiß, wer diesen Titel verdient.
Seraph: Genau wegen dieser Ungewissheit wird die Prophezeiung, die den Leuten Führung geben sollte, für die Ambitionen einiger weniger missbraucht.
Seraph: Manchmal frage ich mich, ob die Prophezeiung wirklich den Weg nach vorne zeigt … Was, wenn sie eine Kette ist, die die Leute an ihren Irrglauben fesselt?
Rover: Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier draußen in den Jagdgründen etwas so Prächtiges finden würde.
Rover: Von Iuno fehlt jedoch jede Spur …
Rover: Sind das da … Wandgemälde?
Betrachte das große Wandgemälde
Vor den Wandgemälden liegt eine Broschüre mit kaum lesbaren Inschriften.
„Nur der Held der Helden, der mit außergewöhnlicher Kraft aus der Dunklen Flut aufsteigt, wird Septimont die Ewigkeit schenken.
„Dann werden sich die Wasser beruhigen, der Sturm sich legen und der Ruhm mit dem Blut des alten Königs zurückkehren.“
Du bemerkst, dass das Wandgemälde unvollständig ist: An einer auffälligen Stelle in der Mitte fehlt ein Teil der Darstellung …
Du verstehst nicht ganz, was das alles bedeutet, aber deine Intuition sagt dir, dass seine Bedeutung weit über die leere Wand hinausgeht, die hier zurückgeblieben ist.
Avidius: Ich wünsche einen guten Tag, Herr Rover. Es scheint, dass auch du dich für die Wandgemälde des Tempels interessierst.
Rover:
Avidius: Sie sind die Werke früherer Priesterinnen. Sie zeigen Prophezeiungen, die in den Heiligen Flammen zu sehen waren – solche, die sich bereits erfüllt haben, und solche, die noch kommen werden.
Avidius: In jedem Fall weisen alle diese Wandgemälde auf zwei bedeutende Prophezeiungen hin.
Avidius: Die erste handelt von einem Fluch, der aus dem mangelnden Glauben der Bewohner von Ragunna an das Hütende entstanden ist –
Avidius: „O ihr Ungläubigen von Septimont, die Göttlichkeit ist erzürnt. Wenn eure Herrscherin sich wieder gegen seinen Willen stellt, ist euer Schicksal besiegelt.“
Avidius: Dann gibt es noch die Fortsetzung dieser Prophezeiung von Ragunna, verkündet von den Priesterinnen Septimonts –
Avidius: „Nur der Held der Helden, der mit außergewöhnlicher Kraft aus der Dunklen Flut aufsteigt, wird Septimont die Ewigkeit schenken. Dann werden sich die Wasser beruhigen, der Sturm sich legen und der Ruhm mit dem Blut des alten Königs zurückkehren.“
Avidius: Dieses Wandgemälde scheint dich besonders zu faszinieren … Es erzählt von einer noch bevorstehenden Katastrophe und wie immer vom Helden der Helden, der sich unter uns erheben wird, um das Blatt zu wenden.
Avidius: Die Identität dieses Helden bleibt jedoch ein Rätsel. Zufälligerweise bleibt, ähnlich wie der fehlende Teil dieses Wandgemäldes, auch die Prophezeiung unseres Sieges über die bevorstehende Katastrophe unerwähnt …
Avidius: Ob die Priesterinnen das Schicksal, das uns erwartet, nicht vorhersehen können oder ob die wahre Prophezeiung geheim bleiben soll … Das ist in der Tat eine Frage, über die es sich nachzudenken lohnt.
Iuno: Unser Möchtegern-Held der Helden ist wieder einmal in Tagträumen versunken? Was ist es diesmal? Starrst du auf eine leere Wand und hoffst, dass sie eines Tages deinen Namen tragen wird?
Avidius: Ich bin zufällig vorbeigekommen und habe mir die Zeit vertrieben, wie man das eben so macht. Du musst dir keine Gedanken wegen jemandem so Unbedeutendem wie mir machen, Priesterin.
Iuno: Unbedeutend? Ach, komm schon. Jeder weiß, dass du der Liebling des Senats bist. Diese alten Narren würdigen mich nicht mal eines Blickes, aber sie hängen dir an den Lippen.
Rover:
Iuno: Wartest du schon lange? Ach, ich kann kaum glauben, dass er zuerst zu dir gekommen ist.
Avidius: Den Helden Respekt zu zollen, ist eine natürliche Geste. Wir dürfen doch nicht zulassen, dass Rivalitäten zwischen uns stehen, Priesterin.
Iuno: Hmpf. Ich durchschaue deine Tricks, Avidius. Glaubst du wirklich, Rover würde Partei ergreifen? Für dich?
Iuno: Lass mich raten … Tyrannos und die Dunkle Flut vor allen anderen zu vernichten, wäre der perfekte Beweis dafür, dass du der prophezeite Held der Helden bist, richtig?
Iuno: Vier Expeditionen in den Abgrund der Manen und eine Holmblatt-Medaille, und jetzt glaubst du, du kannst Augusta den Platz streitig machen? Dass ich nicht lache.
Rover:
Iuno: Ach, merkst du die Stimmung hier überhaupt nicht?
Avidius: Also bitte, ich leugne ja gar nicht, dass ich ehrgeizig bin und nach einer besseren Stellung strebe. Aber ich lege ebenso viel Wert auf meine Pflicht, den Ruhm Septimonts zu verteidigen.
Avidius: Sollte ich der nächste Held werden, würde Septimont verschont bleiben, wenn die nächste Katastrophe hereinbricht. Ist es nicht genau das, was der Vierecktempel prophezeit hat?
Iuno: Du …
Rover:
Avidius: Sie besitzt viele Eigenschaften, die einer Heldin würdig sind. Aber ihr fehlt die „außergewöhnliche Kraft“, die in der Prophezeiung erwähnt wird.
Avidius: Als Resonatorin hat Augusta nichts Besonderes zu bieten. Doch in der gesamten Geschichte Septimonts wurde jeder Held der Helden mit außergewöhnlichen Begabungen geboren.
Avidius: Sie mag zwar die Kraft haben, ein Schwert zu führen, aber ich bezweifle, dass sie wie andere Resonatoren Schmerzen und das langsame, ermüdende Vergehen der Zeit ertragen kann.
Avidius: Wie schade, dass Augusta in einer Stadt, die auf Prophezeiungen aufgebaut ist, beschlossen hat, die Regeln zu brechen.
Avidius: Ich versichere dir, Priesterin, ich werde nicht hinterhältig handeln. Wenn Augusta eine faire Herausforderung sucht, werde ich ihr den Respekt erweisen, den sie verdient.
Avidius: Priesterin, Rover, ich empfehle mich.
Avidius: Vielleicht … werden wir während der bevorstehenden Jagd Zeugen der Geburt eines neuen Helden.
Iuno: …
Iuno: Tja, da hast du’s. Das ist es im Wesentlichen. Uff, endlich haben wir mal ein wenig Zeit für uns, und jetzt ist alles ruiniert …
Rover: Ich verstehe das nicht. Angesichts von Augustas Ansehen hat der Senat doch keinen wirklichen Vorteil davon, die Macht zu übernehmen. Was haben sie also vor?
Iuno: Alles begann, als Augusta gleich in dem Moment für Aufruhr sorgte, da sie zur Ephorin wurde. Vor allem, indem sie die Verderbnis innerhalb des Agon der Gladiatoren ausmerzte und dabei die Senatoren ignorierte.
Iuno: Das sorgte natürlich für Unmut. Einige warfen ihr sogar vor, „den Geist der Gladiatorenkämpfe zu untergraben“. In Wirklichkeit waren sie nur verärgert, dass ihnen der Geldhahn zugedreht wurde.
Iuno: Und was noch wichtiger war …
Iuno: Genau dieses Chaos wollte Augusta. Diese Dumme ...
Iuno: Sie ging sogar so weit zu sagen: „Die Bürger von Septimont müssen nur Septimont treu sein, nicht ihr, Augusta.“
Iuno: Und dann erzählt sie mir, als wäre es nichts, dass die Position des Ephors nur dann wichtig ist, wenn ein starker Gladiator nach ihr strebt.
Iuno: Sie ist sogar noch dickköpfiger als ich.
Rover:
Iuno: Warum sollte ich mir darüber Gedanken machen? Du hast doch sicher ihr Schwert gesehen. Die eingelassenen Klingen sind die Trophäen, die sie für all ihre Siege über Gladiatoren erhalten hat.
Iuno: Selbst solche mit brauchbarer Resonanzkraft wie Avidius verspeist sie zum Frühstück.
Iuno: Allerdings … bereitet mir Avidius ein gewisses Unbehagen. Das hat nichts mit seiner Haltung zu tun, es ist eher ein … Bauchgefühl. Irgendetwas an ihm wirkt … unnatürlich …
Iuno: Aber vielleicht mache ich mir auch nur zu viele Gedanken …
Iuno: Es ist der Königsgreif! Es scheint, als wäre unsere Beute endlich herausgekommen, um frische Luft zu schnappen.
Iuno: Wir sehen uns ein andermal. Aber beim nächsten Mal möchte ich deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Keine Ablenkungen, hmm?
Rover: Schaut die Dame dort drüben … mich etwa an?
Rover: Ich gehe besser zu ihr und grüße sie.
Vor den Wandgemälden liegt eine Broschüre mit kaum lesbaren Inschriften.
Rover:
„Fabius, der an der Seite des Hütenden Imperators wandelte. Der prophezeite Held der Helden.“
„Die unbändige, schwarz gefärbte Flutwelle schwoll an und streckte ihre sehnigen Ausläufer aus. Mit Händen fest wie Stein führte uns Fabius durch den Sturm hinauf in die ewigen Höhen.“
„Die Flagge des Siegers weht im stürmischen Wind: Von diesem Tag an gehören die Länder, auf denen ich wandle, Septimont.“
Vor den Wandgemälden liegt eine Broschüre mit kaum lesbaren Inschriften.
Rover:
Eine leere Wand.
Sie wartet still darauf, dass die Gezeiten des Schicksals feuchte Spuren an ihrem ausgedörrten Ufer hinterlassen.
Rede mit der Dame, die einen golden Kerzenständer hält
Lilibet: …
Lilibet: Wir haben dich bereits erwartet, umherstreifender Held.
Lilibet: Verstehe. Hmm … Eine Leere. Ein ungewisses Schicksal …
Lilibet: Keine Angst, mein Kind. Eine Leere bedeutet keineswegs das Nichts.
Lilibet: Folge ihr und lass dich von ihr leiten. Sie wird den Weg zu unendlichen Möglichkeiten öffnen und uns durch den Nebel zu Ufern führen, die noch niemand vor uns betreten hat …
Rover:
Die ältere Frau antwortet nicht. Ihr Blick ist auf die lodernden Flammen gerichtet, und ihre Gedanken scheinen ganz woanders zu sein – verloren in einer anderen Welt.
Iuno: Perfektes Timing.
Iuno: Ich werde mir ein wenig die Beine vertreten.
Iuno: Worüber reden Großmutter Lilibet und Rover wohl …
Iuno: Egal. Das kann warten.
Iuno: Sehen wir uns diese Bestie mal an, Aquila.
Iuno: Geister des heiligen Landes. Antwortet meinem Ruf.
Iuno: Mögen uns die ewigen Heiligen Flammen grenzenlose Sicht gewähren.
Baptiste: Das ist das beste Schwert, das ich seit Langem geschmiedet habe.
Baptiste: Um den Ausgeburten der Dunklen Flut zu begegnen, müssen Stahl und Seele eins sein. Leider kehren weit mehr Schwerter heim als Männer …
Baptiste: Ich hoffe, dieses Schwert bringt dir Glück, Junge!
Fredrico: Hat dieses Schwert schon einen Namen, Sir?
Baptiste: Nein, noch nicht. Sag mal, Junge, wie heißt du?
Fredrico: Fredrico, Sir.
Baptiste: Fredrico … ein guter Name. Bring das Schwert zurück, dann darfst du ihr deinen Namen geben.
Fredrico: …Ich werde mir diese Ehre verdienen, Sir.
Fredrico: Zum Ruhm meines Hauses werde ich mich diesem Schwert würdig erweisen.
Triff dich mit Augusta
Rover: Das Horn …
Rover: Ich sollte besser Augusta aufsuchen.
Augusta: Dort drüben.
Augusta: Hinter dieser Klippe befindet sich der Erdspalter-Keil. Ein Relikt des Hütenden Imperators, so alt wie diese Gefilde selbst.
Augusta: Das Ziel deiner Reise. Mein Versprechen an dich. Unser gemeinsames Ziel.
Rover:
Augusta: Ein Ankerstein aus dem Tacetit, das sich um den Erdspalter gebildet hat.
Augusta: Er enthält einen Teil der Kraft des Erdspalters. Er kann zwar nicht zur Verteidigung eingesetzt werden, kann aber zumindest vorübergehend dazu dienen, die Dunkle Flut oder ihre Geschöpfe aufzuhalten.
Augusta: Wir müssen drei davon an bestimmten Orten im Kastanienwald einsetzen, um ein Kraftfeld zu erzeugen. So wird der Korrosaurus in die unteren Ebenen des Lilienödlands getrieben.
Augusta: Das Feld, auf dem Lilien blühen, ist die Stelle, von der aus die Jagdgruppe sicher die unteren Ebenen erreichen kann. Der Höhe nach zu urteilen, liegt es in der Nähe der Basis des Erdspalters.
Augusta: In diesem ruhmreichen Feld werden wir dem Tyrannos den Tod gewähren, den er verdient.
Rover:
Augusta: Tyrannos’ Erkennungszeichen als Vorhut der Dunklen Flut. Unsere Beute ist nicht gerade dafür bekannt, sich an die Regeln zu halten.
Augusta: Der Kastanienwald liegt auf der anderen Seite dieser Klippen. Diese Bestie hat sich gedacht, dass wir wahrscheinlich auf Königsgreifen in die Lüfte steigen werden, und einen Hinterhalt vorbereitet, um uns in den Abgrund zu zerren.
Augusta: … Ein Korrosaurus, der eine Falle zu stellen weiß und darauf wartet, dass seine Jäger direkt hineinspazieren … Hehe. Ein ziemlich interessanter Gegner.
Augusta: Gladiatoren, zieht mit mir zu den Jagdgründen.
Augusta: Mögen die Heiligen Flammen eure Entschlossenheit entfachen! Die Feinde Septimonts sollen Zeugen unserer Macht werden!
„Flüstern“: …
„Flüstern“: Es … erwartet dich …
Rover:
Augusta: Machen wir uns auf den Weg.
Gehe durch den Rostblut-Pass
Erjage den Korrosaurus: Tyrannos
Begib dich zum Lilienödland
Rover:
Iuno: Ein wahres Meer von Leichen. Schrecklich, nicht wahr?
Iuno: Das hier ist Tyrannos’ Geburtsort. Ein Königreich roher Gewalt – und die Bestie ist auch noch stolz darauf.
Iuno: Bei jeder bisherigen Jagd … haben wir hier unsere letzte Schlacht geschlagen.
Iuno: Die Gladiatoren haben große Anstrengungen unternommen, um die Geschöpfe der Dunklen Flut ins Lilienödland zu treiben. Gleichzeitig war ihre Beute ebenso begierig darauf, ihre Jäger hier in die Falle zu locken.
Iuno: Dies wird unweigerlich ein ausgeglichenes Spiel um Leben und Tod werden. Jäger oder Beute? Das entscheidet nur die Seite, die am Ende überlebt hat.
Augusta: Avidius, Nachkomme des Helden der Helden Atilius. Ausgezeichnet für die vier Überquerungen des Abgrunds der Manen.
Augusta: Ich sehe ein Verlangen in dir. Das Verlangen nach Macht.
Augusta: Doch wenn du mein Gegner sein willst, dann reicht auch diese Entschlossenheit bei Weitem nicht aus.
Augusta: Tritt vor. Tritt an meine Seite und strebe ohne zu zögern nach der Verwirklichung deiner Wünsche.
Augusta: Lass das Feuer deiner Ambitionen noch heißer brennen.
Avidius: Wie Ihr wünscht, Eure Exzellenz.
Iuno: Endlich mal ein wenig Spaß.
Iuno: Komm. Du musst nur an meiner Seite bleiben, Rover. Ruh dich aus.
Iuno: Das ist eine Angelegenheit zwischen Augusta und Avidius. Wir werden uns vorerst nicht einmischen.
Besiege Korrosaurus: Tyrannos
Augusta: Alles ist an seinem Platz.
Augusta: Er wird den Köder schlucken.
Iuno: Jetzt sind wir dran, Rover. Wir nehmen die Verfolgung auf.
Iuno: All die Mühe, die wir in diese Falle gesteckt haben …
Iuno: Unser „Geschenk“ … sollte er besser schön gehorsam annehmen.
Erjage Korrosaurus: Tyrannos
Suche mit dem Sensor nach den Spuren des Tyrannos
Augusta: Dort drüben.
Folge den Spuren des Tyrannos
Tyrannos: (Ein durchdringendes, qualvolles Heulen ...)
Rover:
Finde die Quelle der Heulerei
Benommener Gladiator: W-Was war das?
Avidius: …
Iuno: Ganz ruhig … Jetzt!
Abby: Was war denn das? Und dieser schwarze Nebel … Total matschig … Ich habe ihn nicht mal ganz runtergekriegt …
Abby: Hick. Oh Junge, habe ich vielleicht einen Riesenbissen davon genommen. Mir schwirrt der Kopf.
Abby: Uff … Ich brauche eine kurze Auszeit, Rover.
Augusta: Wie geht es dir?
???: Augusta …
„Flüstern“: Augusta …
„Flüstern“: … Jetzt hast du es gesehen. Sein winzig kleines Echo, das die Dunkle Flut mit solcher Leichtigkeit eindämmen kann … Resonanzkraft. Was für eine Macht. Was für eine Perfektion.
„Flüstern“: In dieser schwachen menschlichen Gestalt wirst du nichts erreichen.
„Flüstern“: Du hast fast alles verloren … Wie schon einmal.
„Flüstern“: Augusta … widersetze dich nicht der „Gabe der Heiligkeit“. Folge unseren Anweisungen. Kehre nach Säuselstadt zurück …
„Flüstern“: In deine Heimat …
Iuno: Augusta …
Iuno: Augusta …
Iuno: Falls, und ich sage ausdrücklich „falls“ … Septimonts Schicksal bereits besiegelt ist …
Iuno: Würdest du dann trotzdem weiterkämpfen …?
Augusta: …
Augusta: Ein Herrscher nimmt seinen Platz ein … indem er für sein Volk das Unmögliche möglich macht.
Augusta: Hier ist es nicht sicher. Ich werde ein Team anführen und alle zu einem provisorischen Lager in der Nähe führen. Aber zunächst muss ich sicherstellen, dass niemand zurückbleibt.
Augusta: Geh du voraus, Rover. Ich vertraue Iuno deiner Obhut an.
Rover:
Begib dich zum provisorischen Lager
Iuno: …
Rover: Wie fühlst du dich? Möchtest du dich ein wenig ausruhen?
Iuno: Ich weiß deine Sorge zu schätzen, aber ich bin nicht so zerbrechlich, wie du denkst … Ich komme mit diesem Weg schon zurecht …
Iuno: Du kannst mich hier absetzen.
Iuno: Na komm schon … Schau mich nicht so besorgt an. Dafür gibt es keinen Grund.
Rover:
Iuno: …
Iuno: Warte. Du hast Fragen. Tu nicht so, als hättest du keine.
Iuno: Also, raus damit. Es ist nur eine leichte Verletzung, ich komme schon klar.
Rover:
Iuno: …
Iuno: So weit konntest du also „vorausblicken“? Oder war da noch mehr?
Iuno: Hehe. Wie viele Überraschungen hast du noch für mich auf Lager? Aber ich schätze, so etwas würde nur dir gelingen.
Iuno: Großmutter Lilibet, die Oberpriesterin, der du im Tempel begegnet bist, sprach einst von der „unergründlichen Leere”, die dein Schicksal ist.
Iuno: Ich habe noch immer nicht so ganz verstanden, was sie damit gemeint hat, aber eines ist klar: Niemand von uns ist so einzigartig wie du.
Rover:
Iuno: Sie waren … wie ich einst durch die Heiligen Flammen erkannt habe … Das Schicksal von Septimont …
Iuno: Wie du gesehen hast, wird die Dunkle Flut Septimont zerstören und … zum Tod Augustas führen.
Iuno: Ich weiß nicht, ob die Vorhersagen Ragunnas tatsächlich wahr sind, aber das Schicksal hat mir nur eine Antwort gegeben: Trauer.
Iuno: Obwohl ich es zum jetzigen Zeitpunkt bis zum Ende leugnen würde … kann ich es nicht länger ignorieren. Die Dunkle Flut ist eine ernst zu nehmende Gefahr.
Iuno: Ihr Schrecken ist nicht in den Illusionen begründet, die sie uns zeigt, oder in den Lügen, die sie spinnt. Vielmehr deckt sie die Seiten an uns auf, die wir am sorgfältigsten verbergen. Die Seiten an uns, denen wir uns am wenigsten stellen möchten.
Rover:
Iuno: Niemals. Meine Prophezeiungen sind nie falsch.
Iuno: Wie sehr … ich dieses Gefühl verabscheue. Diese Hilflosigkeit. Alles zu wissen, alles zu sehen und doch machtlos zu sein, daran etwas zu ändern …
Iuno: Da wir nun schon so weit sind, kann ich dir auch gleich ein Geheimnis verraten.
Iuno: Die Iuno, die du vor dir siehst, kann die Fäden des Schicksals nicht mehr sehen.
Iuno: Ich habe meine Fähigkeit, ins Schicksal blicken zu können, aufgegeben, um im „Gegenzug“ die Resonanzkraft zu erhalten, mit der ich der Dunklen Flut widerstehen kann. Warum? Weil ich mich geweigert habe, eine gehorsame Marionette des Schicksals zu sein, die sich seinen Launen beugt und sich jeden Schritt vorschreiben lässt.
Iuno: Aber letztlich konnten wir uns … trotz all der Opfer seinem Würgegriff nicht entziehen …
Iuno: Die dunkle Gestalt, der wir im Lilienödland gegenüberstanden, war in Wirklichkeit eine Verkörperung der Dunklen Flut. Wir nennen sie den „Falschen Gebieter“.
Iuno: Im Gegensatz zu anderen Geschöpfen der Dunklen Flut kann er die verstreuten Kräfte seines Schöpfers verschlingen und umformen.
Iuno: Ich weiß nicht genau, wie sich die Dinge entwickeln werden, aber ich bin mir sicher, dass er die Quelle des Bösen ist, die Septimont zu Fall bringen wird, genau wie es die Prophezeiung vorhergesagt hat.
Iuno: Vor dieser Jagd haben Augusta und ich solche Unregelmäßigkeiten der Dunklen Flut auf den Sanguis-Plateaus untersucht.
Iuno: Dann haben wir einen Plan geschmiedet, um die Natur des Gebieters auszunutzen. Wir wollten den Korrosaurus als Köder einsetzen, um ihn in seiner unvollkommenen Form herauszulocken …
Iuno: Vielleicht können wir so die Tragödie von Septimont verhindern, bevor sie überhaupt beginnt.
Iuno: Aber wie du sehen kannst, ist unser Plan gescheitert …
Rover:
Iuno: Ich weiß es nicht …
Iuno: Das Schicksal lügt nicht. Vielleicht ist der Tod am Ende die einzige Wahl, die uns bleibt.
Iuno: Aber wie ich Augusta kenne … dieser Dummkopf würde sicher bis zum bitteren Ende kämpfen.
Iuno: Aus Gründen, die ich mir nicht erklären kann, unterscheidet sich das Schicksal, das mir die Dunkle Flut offenbart hat, von dem, an das ich mich erinnere.
Iuno: Aber wie genau? Uff …
Rover:
Iuno: Ein Nebeneffekt der Resonanzkraft.
Iuno: Die Dunkle Flut zeigt sich nicht unbedingt in einer stabilen Form. Meine Kräfte manifestieren ihre Schöpfungen im Austausch für einen winzigen Teil meiner „Existenz“. Das ist wohl der zu bezahlende Preis.
Iuno: Uff. Ich gebe zu, das klingt ein wenig kompliziert. Kurz gesagt, musst du einfach wissen, dass ein bisschen Schlaf diese Nebenwirkungen lindert.
Rover:
Rover:
Iuno: Du hast recht. Sobald ich wieder zu Kräften gekommen bin, wird die Klärung dieser Fragen ein Kinderspiel sein.
Iuno: Ach ja, übrigens, nimm das hier.
Rover:
Iuno: Ein Lunarum-Armband, das einen kleinen Teil der Resonanzkraft meiner Vorgänger enthält. Ich habe es geerbt, als ich Priesterin wurde.
Iuno: Es liegt mir sehr am Herzen, also passe besonders gut darauf auf. Und erwarte nicht, dass es einen Ersatz gibt, wenn du es verlierst.
Iuno: Du kannst dich während meiner Abwesenheit darauf verlassen. Wer weiß, vielleicht kann es mich sogar ersetzen und dir und Augusta an meiner Stelle helfen.
Rover:
Iuno: Warum sagst du das denn jetzt?
Iuno: Ich mache nur ein kurzes Nickerchen! Du und Augusta solltet es besser nicht wagen, mich zurückzulassen, klar?
Tomas: Ich habe ein ungutes Gefühl dabei …
Tomas: Nur einen letzten Schluck Herzschorle – wer weiß, ob wir zurückkehren.
Rover:
Tomas: Was?! Du hast eine Flasche dabei? Ein Wunder – hätte nie gedacht, sie hier zu kosten.
Tomas: Genau so habe ich es in Erinnerung.
Tomas: Danke. Kommen wir hier lebend raus, geht der nächste Drink auf mich.
Annalisa: Iuno … Über ihre Jagden hört man viel, aber sie live zu erleben ist ganz etwas anderes …
Rover:
Annalisa: Nichts Ernstes im Moment …
Annalisa: Aber sie hat mit ihrer Resonanzkraft die Grenze überschritten …
Annalisa: Wir sollten sie ausruhen lassen.
Annalisa: Ich glaube, heute haben viele ihre Meinung über sie geändert.
Rover: Ich sollte mal nachsehen, wie es bei Augusta aussieht.
Finde Augusta im Kommandozelt
Avidius: Die Situation, in der wir uns derzeit befinden, ist schlimmer als alles, was ich bisher erlebt habe. Um Septimonts willen muss ich meine Machtbestrebungen vorübergehend zurückstellen …
Rover:
Avidius: Meine vier Expeditionen in den Abgrund der Manen?
Avidius: Jetzt ist vielleicht nicht der beste Zeitpunkt, um über vergangene Ereignisse zu sprechen, aber wenn du darauf bestehst …
Avidius: Es ereignete sich bei einer Hochflut vor vier Jahren … Damals wurden wir von der Wucht der Dunklen Flut in die unteren Ebenen der Jagdgründe getrieben, ins Ödland.
Avidius: Ich hatte gar nicht die Absicht, den heroischen Taten der drei Helden der Helden bei der Eroberung des Abgrunds der Manen nachzueifern. Aber aufgrund der Blockade durch die Dunkle Flut hatte ich keine andere Wahl, als wiederholt Expeditionen in diese unterirdischen Ruinen zu leiten.
Avidius: Das Glück blieb uns jedoch hold. An jenem düsteren, tückischen Ort gelang es meinen Gefährten und mir, uns einen Weg zum Überleben zu bahnen.
Rover:
Avidius: … Das Schicksal ist unberechenbar. Inzwischen bin nur noch ich übrig, um mich den Prüfungen der Jagdgründe zu stellen.
Avidius: Viele meiner Gefährten sind der Verderbnis der Dunklen Flut zum Opfer gefallen.
Avidius: Der Rest von uns konnte sich mit Hilfe von Mesona, einer Pflanze, die nur im Abgrund der Manen vorkommt und über eine natürliche Resistenz verfügt, knapp dem Einfluss der Dunklen Flut entziehen.
Avidius: Trotzdem litten viele von uns unter den Qualen, die sie uns zugefügt hatte, und mussten die Zeit als Gladiatoren vorzeitig beenden.
Avidius: Diese Holmblatt-Medaille wurde mir nach der Krise vom ehemaligen Ephor verliehen.
Avidius: Ein Triumph, sicherlich, aber einer, der mit Schmerz verbunden war. Meine Gefährten hätten niemals durch die Demütigung der Dunklen Flut geknechtet werden dürfen.
Palastdiener: Es wurden Nachrichten ans Lager und alle Sektoren der Hauptinsel gesandt, und gemäß Eurer Anweisungen werden derzeit Verteidigungsmaßnahmen ergriffen, Eure Exzellenz.
Augusta: Gut. Bitte unterrichte mich rechtzeitig über alle neuen Entwicklungen.
Palastdiener: Ja, Eure Exzellenz.
Rover:
Augusta: Ich habe Vorkehrungen für die Kriegsanstrengungen getroffen. Wir müssen uns zumindest auf das Schlimmste vorbereiten.
Augusta: Die Kommunikation mit den Schwarzen Küsten wird ebenfalls vorangetrieben.
Augusta: Der Palast des Ephors hat zuvor eine Verbindung zu einer Beraterin in der Region Rinascita hergestellt. Wir haben eine Vereinbarung getroffen, die den Schwarzen Küsten Zugang zum Resonanznexus von Septimont gewährt. So können sie während der Jagd die Dunkle Flut überwachen und Daten sammeln.
Augusta: Im Gegenzug müssen die Schwarzen Küsten im Falle von Komplikationen ihren Teil der Vereinbarung erfüllen und uns die erforderliche technische Unterstützung bereitstellen.
Rover: Eine in Rinascita aktive Beraterin?
Augusta: Genau. Ihr Name ist Buling. Eine interessante junge Dame. Sie hat mich sehr beeindruckt.
Rover: Sie ist es also …
Rover: Wie wäre es, wenn du mir die Kontaktaufnahme mit den Schwarzen Küsten überlässt, Augusta?
Rover: Wir … sprechen gelegentlich miteinander. Das wird dazu beitragen, dass für uns alles reibungsloser abläuft.
Augusta: Natürlich. Dann überlasse ich das dir.
Rover:
Buling: Also gut, ich glaube, ich bin jetzt über alles im Bilde … Ach, Rover, wie gerätst du nur immer in solche Schwierigkeiten? Das ist diesmal wirklich ein harter Brocken.
Augusta: Du meinst …
Buling: Eins kann ich dir sagen: Die neuesten Daten, die wir aus dem Resonanznexus erhalten haben, sind nicht gerade erfreulich. Mit der Dunklen Flut in diesem Sanguis-Gebiet stimmt etwas ganz und gar nicht. Ich glaube, so verrückt war es noch nie.
Buling: Normalerweise ist es ja nichts Ungewöhnliches, dass die Dunkle Flut während der Hochflut verrückt spielt, oder? Aber diesmal weiß ich nicht, was passiert ist, denn sie … sie verwandelt sich in eine Person.
Buling: Also, pass auf, ich gebe dir eine Tethys’ Zusammenfassung. Dieses humanoide Ding, dieser „Gebieter“, verschlingt Frequenzen wie ein Verrückter!
Buling: Er frisst alles, was Energie hat. Die Dunkle Flut, Tacet-Dissonanzen, Echos, einfach alles. Vielleicht hebt er sich sogar noch etwas für den Nachtisch auf.
Buling: Jedenfalls wird der Gebieter Septimont oder Ragunna in nächster Zeit nicht angreifen. Er ist zu beschäftigt damit, sich erst einmal fett zu fressen. Sobald er sich mit Energie vollgestopft hat, wird er versuchen, den Erdspalter-Keil mit einem Schlag zu zerschmettern.
Buling: Sobald der Erdspalter weg ist – puff! – wird die ganze Dunkle Flut unter den Jagdgründen hochgehen wie ein überreifer Pickel. Und wenn das passiert, war’s das mit Rinascita. Selbst wenn ihr drei Köpfe und sechs Arme hättet, wär’s aus und vorbei.
Rover:
Du erinnerst dich an das, was Iuno dir einmal erzählt hat – den Plan, den sie und Augusta ausgearbeitet haben, um den Gebieter zu jagen. Obwohl dieser Plan inzwischen gescheitert ist, teilst du Buling die Details mit, unterstützt durch Augustas Erlaubnis.
Buling: Gute Arbeit, Team. Trotz des ganzen Durcheinanders sehe ich, was ihr macht.
Buling: Dieser Korrosaurus ist nur der Köder, um den großen Fisch an Land zu ziehen, nicht wahr? Euer eigentlicher Plan ist es, den Gebieter zu stoppen, bevor er sich vollständig bildet. Ihn also im Keim zu ersticken.
Buling: Habe ich recht, Boss?
Augusta: Du liegst genau richtig.
Buling: Himmel und Erde stehen im Einklang … Das ist meine Auslegung, also hätte euer Plan nicht so in die Brüche gehen dürfen.
Buling: Aber andererseits … ist ein reibungsloser Ablauf auch nicht immer gut. Zu viel Harmonie beschwört Ärger herauf. Tethys hat mitten während der Jagd eine seltsame Frequenz empfangen.
Buling: Tss. Alles war in Ordnung, bis diese Frequenz aus dem Nichts auftauchte und plötzlich der Gebieter viel früher als geplant Gestalt annahm. Das hat alles komplett über den Haufen geworfen.
Rover:
Buling: Ähm. Nun ja. Lasst mich das noch mal überprüfen … Das Chi ist total durcheinander, es ist recht schwer zu erkennen.
Buling: Es ist, als hätte jemand absichtlich die himmlischen Zeichen verschleiert …
Augusta: So oder so müssen wir den Gebieter finden und ihn aufhalten, bevor er weitere Frequenzen absorbiert … Das ist derzeit vielleicht unsere einzige Option.
Buling: Genau. Ob er nun übernatürliche Kräfte hat oder nicht: Dem guten alten Tethys kann der Gebieter nicht entgehen. Mal sehen … Ja, er wandert in einem Bereich mit vielen anderen Frequenzen herum …
Buling: Sieht aus, als wäre er östlich der Sanguis-Plateaus. Ja, dort gibt es viel dunkle Energie. Da sind bestimmt viele starke Leute umgekommen.
Augusta: Säuselstadt …
Augusta: Verstanden. Ich werde das sofort unterbinden.
Rover:
Avidius: Eure Exzellenz.
Avidius: Mit Eurer Erlaubnis möchte ich Euch nach Säuselstadt begleiten.
Avidius: Ich weiß, dass diese Bitte vielleicht vermessen erscheint, und ich bin mir der Gefahren bewusst, die vor uns liegen. Aber als Krieger von Septimont kann ich nicht einfach tatenlos zusehen.
Avidius: Gladiatoren, wir sind heute hier vereint, um die Ehre Septimonts zu verteidigen.
Avidius: Ich behaupte nicht, dass ich das Recht habe, dies von euch zu verlangen, aber in meinem Herzen glaube ich, dass jeder hier den Ruhm verdient hat, den wir erlangt haben. Unser Handeln muss dieser Größe gerecht werden.
Veteraner Gladiator: Gut gesprochen, junger Mann. Die Gladiatoren von Septimont fürchten keine Herausforderung. Wenn der Sturm naht, kann ein Adler, der hoch am Himmel schwebt, sich dann noch mit dem Leben als Jungvogel unter den Fittichen eines anderen zufriedengeben?
Veteraner Gladiator: Eure Exzellenz, wir werden Euch überallhin folgen.
Augusta: Sehr gut. Ihr habt Septimont mit eurer Entschlossenheit die Treue geschworen. Nicht nur ich bin Zeugin eurer Tapferkeit, sondern auch die gefallenen Helden, die auf dem Kapitol begraben liegen. Sie sind stolz auf euren Mut.
Augusta: Wenn ihr gemeinsam kämpfen wollt, dann soll es so sein. Ich werde euren Eifer gebührend respektieren.
Augusta: Kommt. Greift zu den Waffen – für Septimont. Im Namen der ewigen Helden.
„Flüstern“: Eine kluge Wahl, Augusta …
„Flüstern“: Es ist Zeit. Kehr dorthin zurück, wo du hingehörst. Fabianum hat lange auf deine Heimkehr gewartet …
Erreiche Säuselstadt
Avidius: Das Ödland …
Avidius: Ich hätte nie gedacht, dass ich nach vier Jahren unter solchen Umständen an diesen Ort zurückkehren würde …
Feiger Gladiator: Wie konnte es hier nur so werden …?
Veteraner Gladiator: Hier nahm vor sechzehn Jahren die Dunkle Flut ihren Anfang. Dass diese leere Hülle überhaupt noch steht, grenzt bereits an ein Wunder.
Feiger Gladiator: Heißt das … wenn wir die Dunkle Flut nicht aufhalten können, wird Septimont ebenfalls …
Gladiatoren: ...
Augusta: Krieger, lasst nicht zu, dass die Furcht uns im Wege steht. Der makellose Ruhm von Septimont steht hinter uns.
Augusta: Die Verwüstung, die Säuselstadt vor sechzehn Jahren heimgesucht hat, wird sich niemals wiederholen.
Augusta: Denn jetzt sind wir hier.
Rover:
Augusta: Der Gebieter wird es uns nicht leicht machen. Jede übereilte Aktion, bevor wir seinen Standort und seinen Zustand bestätigen können, wäre unklug.
Avidius: Zu Befehl, Eure Exzellenz. Wir werden rund um Säuselstadt Ankersteine platzieren, und ich persönlich werde dafür sorgen, dass das Gebiet außerhalb der Stadt geschützt bleibt.
Augusta: Ja. Dadurch wird der Gebieter in der Stadt gefangen sein.
Augusta: Gut. Fahre wie geplant fort, Avidius.
Augusta: Nun denn. Es ist an uns, den Aufenthaltsort des Gebieters ausfindig zu machen, Rover. Die Zeit drängt, also müssen wir uns aufteilen.
Rover:
Augusta: Bleibt wachsam. Lasst euch nicht von der Regungslosigkeit dieser Hohlfiguren täuschen. Sie sind nur eine Hülle. Und achtet auf ihre Lieder der Verderbnis.
Rover:
Augusta: Sie gehörten einst zu uns – tapfere Gladiatoren, treue Bürger von Septimont.
Augusta: Die Dunkle Flut hat nicht nur ihren Geist vernebelt, sondern auch ihre Leichen wieder zum Leben erweckt und sie zu willenlosen Marionetten gemacht. Nicht einmal der Tod konnte sie befreien.
Augusta: Verlass dich drauf: Diese Boshaftigkeit wird bestraft werden.
Erkunde Säuselstadt
Betritt die Sonoro-Sphäre an der Wegstatue
Rover: Sind wir noch in Säuselstadt?
Rover: Nein … es gibt kleine Unterschiede.
Augusta: Das ist Säuselstadt, aber so wie sie früher war …
Augusta: Früher nannte man sie Fabianum – die Stadt der Gladiatoren, besucht von Fabius, dem Helden der Helden. Aber am Ende wurde sie von der Dunklen Flut verschlungen, und es blieb eine Narbe zurück, die Septimont nie vergessen wird.
Rover: Augusta, schau mal da drüben.
Rover: Sind das … nachklingende Frequenzen aus der Vergangenheit?
Augusta: Folgen wir ihnen. Vielleicht finden wir so mehr Antworten.
Verfolge den Lichtpunkt und erkunde die Sonoro-Sphäre
???: Ich hab dich heute gar nicht bei der Eichenhöhle gesehen …
???: Du hast versprochen, dass wir zusammen den Abgrund der Manen erforschen. Sag mir nicht, dass du dich wieder bereit erklärt hast, irgendwelche Erledigungen zu übernehmen.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Äh … Tut mir leid …
Mädchen mit vertrauter Stimme: Otho hat sich verletzt und Onkel Filo braucht Hilfe im Laden, also … habe ich mich freiwillig gemeldet … aber ich habe die Zeit vergessen …
???: Schon gut, schon gut …
???: Aber ist es nicht seltsam, dass die Leute immer dich um Hilfe bitten? Immerhin sind wir Kinder.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Ich … Ich weiß nicht.
???: Hmm … ich auch nicht …
???: … Hmm, es ist gerade Hochflut. Onkel Filo hat in seiner Schmiede sicher alle Hände voll zu tun. Und Mama und Papa sind mit den Vorbereitungen für die Jagd beschäftigt.
???: (Seufzt) … Wenn wir doch nur den Weg zum Abgrund der Manen finden würden. Vielleicht könnten wir das Flüstern des Helden der Helden hören und eine mächtige Resonanz finden, genau wie in Oma Rosas Geschichten.
???: Wenn ich stark genug wäre, um an der Jagd teilzunehmen, müssten sich Mama und Papa vielleicht nicht so abrackern.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Für mich bist du stark, Angel.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Manchmal wünschte ich, ich wäre so stark wie du.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Ich … Ich glaube nicht, dass ich so talentiert bin wie du. Mein Vater hat immer gesagt: „Das Schwert schwingst du ganz gut, aber deine Resonanzkraft ist … bestenfalls durchschnittlich. Nicht gut genug für einen Gladiator.“
Angel: Durchschnittlich? Das glaube ich kaum. Komm, zeig mir deine Hand.
Angel: Dein Tacet-Zeichen ist da, oder?
Angel: Hey … warum zögerst du? Zeig es mir.
Angel: …
Angel: Das ist …
Angel: Tss, ich gehe zu Onkel Filo! Du hast dich offensichtlich an seiner Schmiede verbrannt!
Mädchen mit vertrauter Stimme: Das war nicht seine Schuld. Ich habe einfach nicht aufgepasst …
Mädchen mit vertrauter Stimme: Ich hatte ihn gefragt, ob ich mir ein paar seiner alten, rostigen Schwerter ausleihen darf … Ich dachte, wenn ich schnell genug arbeite, würde er es mir erlauben.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Oma Rosa hat gesagt, man braucht „zwei Leben“, um den Abgrund der Manen zu erreichen. Wir haben noch keine Schwerter. Uns fehlt ein „Leben“. Also dachte ich, wenn ich uns welche …
Angel: Nicht das schon wieder … Manchmal kannst du ganz schön anstrengend sein …
Augusta: …
Rover:
Augusta: Ja. Das war vor sechzehn Jahren. Kurz bevor die Dunkle Flut kam.
Abby: Rover, da ist wieder dieses schwebende Ding!
Rover: Ich glaube, dieses Mal will es uns den Weg weisen.
Rover: Wir sollten ihm folgen.
Rover: … Es schwebt neben den Phantomen.
Weinendes Kind: (Weint)
Mädchen mit vertrauter Stimme: Da bist du ja. Ich habe überall nach dir gesucht.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Hier, nimm ein paar von diesen Bonbons. Oma Rosa hat sie uns gegeben.
Weinendes Kind: Hmm …
Weinendes Kind: Hey … glaubst du, was Oma Rosa über den Abgrund der Manen gesagt hat, ist … wahr?
Weinendes Kind: Ich meine … falls ich wirklich das Flüstern des Helden der Helden in der Eichenhöhle höre … glaubst du, ich könnte ihn bitten, das Bein meines Bruders zu heilen?
Weinendes Kind: Mit so einer mächtigen Resonanzkraft wird er vielleicht von ganz allein wieder gesund, so wie früher …
Weinendes Kind: … Die Erwachsenen reden ständig davon, wie schlimm diese Dunkle Flut wird …
Weinendes Kind: Und das Bein meines Bruders … es heilt einfach nicht. Sie sagen, er wird nie ein Gladiator sein …
Mädchen mit vertrauter Stimme: Wenn das so ist … versuch doch mal dein Glück in der Eichenhöhle!
Mädchen mit vertrauter Stimme: Du kannst mein Schwert nehmen. Bring es nur später zu Onkel Filo zurück.
Weinendes Kind: Aber … kommst du nicht mit? Wir haben kein zweites Schwert …
Weinendes Kind: Ohne dein Schwert schaffst du es nicht zum Abgrund der Manen …
Mädchen mit vertrauter Stimme: Schon gut. Ich gehe nächstes Mal.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Ich werde versuchen, mehr Schwerter zu besorgen, damit nächstes Mal jeder eins hat.
Abby: Hm? Das kleine Mädchen … Kommt dir ihre Stimme bekannt vor, Rover?
Abby: Ich hab das Gefühl, sie schon mal irgendwo gehört zu haben …
Augusta: …
Rover:
Augusta: Wir haben gerade keine anderen Hinweise. Sehen wir ihn uns mal an.
Betritt die Sonoro-Sphäre an der Wegstatue
Verfolge den Lichtpunkt und erkunde die Sonoro-Sphäre
Mädchen mit vertrauter Stimme: ████, du wärst hier, ████! Du glaubst nicht, ████████
Abby: Hm … der Ton bricht ab. Ich kann nicht hören, was sie sagt.
Abby: Rover, dieses schwebende Ding … sieht aus, als wäre es abgelenkt.
Abby: Irgendwas stimmt hier nicht, aber ich weiß nicht was. Es fühlt sich an, als … wäre da eine unsichtbare Wand …
Augusta: Noch eine Wegstatue. Das kann kein Zufall sein.
Augusta: Sie hat uns in die Sonoro geführt … vielleicht führt sie uns auch wieder raus.
Rover: Du meinst also, dass wir die Sonoro mit ihrer Hilfe verlassen sollen … und das, was die Probleme verursacht, vielleicht von draußen kommt?
Augusta: Könnte sein. Es ist einen Versuch wert.
Rover: Mehr Phantome aus der Vergangenheit.
Abby: Oh, Rover, schau mal da drüben. Ich sehe es!
Verlasse die Sonoro-Sphäre an der Wegstatue
Abby: Ich kann nicht glauben, dass wir es tatsächlich rausgeschafft haben.
Untersuche den abnormen Bereich
Abby: Mehr Hohlfiguren! Es waren also wirklich sie!
Rover: Keine Sorge, überlass sie mir.
Verlasse die Sonoro-Sphäre an der Wegstatue
Zerbrich die Hohlfigur und rette den Lichtpunkt
Abby: Das sollte funktionieren.
Abby: Alles klar, Team! Gehen wir zurück in die Sonoro!
Betritt die Sonoro-Sphäre an der Wegstatue
Untersuche die Phantome
Mädchen mit vertrauter Stimme: Ich wünschte, du wärst hier, Angel! Du glaubst nicht, was passiert ist. Puh, haha …
Mädchen mit vertrauter Stimme: I-Ich bin nur ein paar Runden mit Enric gelaufen, und rate mal, was passiert ist? Ihm wurde so schwindelig, dass er über seine eigenen Füße gestolpert ist und sich – zack – einen Zahn abgebrochen hat! Haha!
Angel: Halt still. Ich versuche, die Salbe aufzutragen. Sieh dich nur an, schwarz und blau und grinst immer noch wie ein Honigkuchenpferd …
Angel: Okay, raus damit. Was hast du diesem Dickschädel Enric diesmal getan?
Angel: Du bist ziemlich übel zugerichtet … Damit fällt die Eichenhöhle wohl flach. Nicht, dass es eine Rolle spielt. Ich wette, da gibtʼs eh nichts außer Moos und Schlamm.
Mädchen mit vertrauter Stimme: … Er hat die Kleinen geärgert. Da konnte ich nicht einfach danebenstehen und zusehen.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Also hab ich zu ihm gesagt: „Leg dich gefälligst mit jemandem in deiner Größe an.“
Mädchen mit vertrauter Stimme: Und da ist er ausgerastet …
Angel: Keine Chance, aber legst dich trotzdem mit ihm an … Das ist typisch für dich …
Angel: …
Angel: Übrigens … ich hab gehört, dass es in der Jägerhöhle nicht so gut läuft. Mama und Papa sind seit Tagen nicht nach Hause gekommen, und die ganze Stadt hält den Atem an.
Angel: Außerdem sollten wir noch die Schwerter zu Onkel Filo zurückbringen …
Angel: Der Abgrund der Manen muss jedenfalls noch ein bisschen warten.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Das macht nichts. Wir gehen, wenn die Hochflut vorbei ist.
Angel: Ach so? Ich dachte, das würde dich wütend machen.
Angel: Was, wenn das Flüstern echt ist? Und die mächtige Resonanzkraft auch? Vielleicht werden wir dann beide zu Heldinnen der Helden.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Eine Heldin der Helden …
Angel: Das willst du doch immer noch, oder?
Mädchen mit vertrauter Stimme: Schon … Ich glaube, alle im Dorf wollen das. Die Priesterinnen sagen, wenn man ein Held der Helden wird, hat man nicht mal mehr vor der Dunklen Flut Angst.
Angel: Macht Sinn. Es braucht nicht irgendeinen Helden, sondern den Helden der Helden … Davon sind wir jedenfalls noch weit entfernt.
Mädchen mit vertrauter Stimme: Hmm … Aber vielleicht gehört dazu auch, anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wenn die Dunkle Flut verschwinden würde, wären alle glücklich, oder?
Angel: Das klingt zu einfach, um wahr zu sein …
Angel: Wenn das aber alles wäre, was nötig ist, hättest du es schon geschafft, Augusta. Wobei … einen Lump wie Enric zum Grinsen zu bringen, zählt nicht!
Abby: Sieht aus, als hätte sich unser kleiner Wirbelwind endlich beruhigt, Rover.
Abby: Sehen wir uns mal die Phantome da drüben an.
Betritt die Sonoro-Sphäre an der Wegstatue
Untersuche das Phantom
Rover: Augusta …
Augusta: Das bin ich.
Augusta: Hehe, jetzt kann ich es wohl nicht mehr leugnen. Ich dachte, ich könnte die Dummheiten, die ich als Kind gemacht habe, vor dir geheim halten.
Rover: Dann ist Säuselstadt … ich meine, Fabianum, deine Heimatstadt?
Augusta: Ja. Es ist lange her. Ich hätte nie gedacht, dass ich meine Vergangenheit mal so sehen würde.
Abby: Hmm … Ich bin neugierig …
Augusta: Auf den Abgrund der Manen und die Eichenhöhle?
Abby: Ja!
Augusta: … Einst stand der Name Fabianum für Ruhm.
Augusta: Als Septimonts erste Verteidigungslinie gegen die Dunkle Flut fiel ihr die Ehre zu, Legenden wie Fabius, Atilius und Valeria zu empfangen.
Augusta: Vielleicht ist das der Grund, warum die Geschichten über die Helden der Helden nie verschwunden sind. Besonders beliebt war die Erzählung von einer Reise zum Abgrund der Manen, zu den Ruinen einer alten Zivilisation.
Augusta: Es hieß, wenn man „zwei Leben“ mitbringe – sich selbst und sein Schwert –, werde man eingelassen. Und im Inneren könne man das unaufhörliche Flüstern der legendären Helden hören.
Augusta: Ein Flüstern … so sagten sie, das eine Resonanz wecken könne, die so mächtig ist wie die der Helden selbst.
Augusta: Was die Eichenhöhle angeht, die zum Abgrund der Manen führen soll … Das sind nichts als Märchen. Niemand weiß, ob es sie überhaupt gibt.
Augusta: Aber Fabianum hat ihren Helden der Helden nie gefunden … Ihr Name geriet in Vergessenheit und wurde durch „Säuselstadt“ ersetzt, eine Narbe, der Septimont sich weigert, ins Auge zu sehen …
Augusta: Die ganze Stadt hat bis zum Schluss durchgehalten, aber aus Septimont kam keine Hilfe.
Augusta: Später hab ich von den älteren Gladiatoren gehört, dass am Morgen, als Fabianum fiel, die meisten Senatoren noch tief und fest in ihren warmen Betten schliefen …
Augusta: Tja … Es war nicht die Dunkle Flut, die meine Heimatstadt zerstört hat. Es waren die von Gier geblendeten Machthaber, die nichts unternommen haben.
Augusta: Verzeih mir. Meine Gefühle sind mit mir durchgegangen.
Rover:
Augusta: Verstehe. Dann sollte ich vielleicht mehr Zeit mit dir verbringen. So wie Iuno es früher gemacht hat.
Augusta: Wie auch immer …
Augusta: Warum hat uns die Sonoro das alles gezeigt?
Abby: Vielleicht hilft sie uns, diese … ähm, reine Frequenz der Dunklen Flut zu finden? Der Geruch ist jetzt klarer, nicht mehr so diffus.
Rover: Oder vielleicht … wollte es uns etwas anderes zeigen.
Rover:
Augusta: Eine Seele, die der Verderbnis der Dunklen Flut ausgesetzt war … und dennoch dafür kämpft, die Wahrheit zu sagen?
Augusta: Hmm … sein Geist darf nicht in Vergessenheit geraten. Ich werde mir das mit eigenen Augen ansehen.
Verfolge den Lichtpunkt und erkunde die Sonoro-Sphäre
Rover: Die Phantome da vorne … Sieht aus, als hätten sie die Kontrolle verloren.
Betritt die Sonoro-Sphäre an der Wegstatue
Verfolge den Lichtpunkt und erkunde die Sonoro-Sphäre
Untersuche die Geräuschquelle
Junge Augusta: Alle sind …
Junge Augusta: Angel, was sollen wir …
Junge Augusta: Angel? Was ist passiert? Du blutest …
Angel: Ich …
Junge Augusta: … Bleib bei mir. Ich bringe dich hier raus.
Angel: Nein … Hier sind überall Monster … Du schaffst es nicht, nicht mit mir …
Angel: … Lass mich einfach zurück und …
Abby: Hm? Es hat schon wieder aufgehört … Ich höre nichts mehr. War das alles?
Augusta: Ich weiß noch, dass ich mit Angel in den Ruinen festsaß und wir von Tacet-Dissonanzen umzingelt waren.
Augusta: Wenn der mutige Gladiator nicht eingegriffen und sie unter Einsatz seines Lebens zurückgeschlagen hätte … wäre keiner von uns da rausgekommen.
Augusta: … Vielleicht müssen wir die damaligen Ereignisse nachstellen, um die Phantome zu wecken. Wir besiegen die Tacet-Dissonanzen, genau wie es dieser Gladiator getan hat.
Abby: Aber das sind doch nur Phantome. Wie kämpft man gegen etwas, das nicht echt ist?
Rover: Wir kämpfen außerhalb der Sonoro gegen sie.
Abby: Ach ja, die Wegstatue!
Verlasse die Sonoro-Sphäre an der Wegstatue
Abby: Tacet-Dissonanzen! Da drüben!
Augusta: Zeit, an die Arbeit zu gehen.
Besiege die TDs
Rover: Kehren wir in die Sonoro zurück. Es ist wahrscheinlich, dass es dort etwas Neues zu sehen gibt.
Betritt die Sonoro-Sphäre an der Wegstatue
Untersuche die Phantome erneut
Verletzter Gladiator: Das warʼs dann wohl …
Verletzter Gladiator: Ha, haha … wenigstens bin ich nicht auf den Knien …
Verletzter Gladiator: …
Junge Augusta: Ah …
Junge Augusta: … Er … atmet nicht …
Junge Augusta: …
Junge Augusta: … Danke …
Folge den Phantomen
Angel: Augusta … wirst du …
Angel: Wirst du dich ihm allein stellen?
Angel: Nein! Nicht! Komm einfach mit mir mit …
Junge Augusta: Ich hab versprochen, dich hier rauszubringen.
Angel: Nein, Augusta! Augusta …
Junge Augusta: H-Hey, du! Böses Monster!
Junge Augusta: … Warum kämpfst du nicht gegen mich?
Junge Augusta: …
Junge Augusta: Ich … Ich habe keine Angst! Komm schon, trau dich.
Junge Augusta: …
Junge Augusta: Dreh dich nicht weg! Du kannst mich nicht ignorieren!
Junge Augusta: Nein …
Junge Augusta: Nicht da! Schau mich an! Ich hab gesagt, SCHAU MICH AN!
Junge Augusta: Angel … Angel!
„Flüstern“: Die Dunkle Flut kennt nur Stärke. Wer keine hat, ist verloren …
„Flüstern“: Augusta, mein tapferes, aber zerbrechliches Kind … Deine Kraft reicht bei weitem nicht aus, um den Hunger der Dunklen Flut zu stillen.
„Flüstern“: Du sehnst dich danach, eine Heldin zu sein, mit Macht zu regieren … Aber sag mir … Kann der glorreiche Thron von jemandem beansprucht werden, der so schwach ist?
Rover:
Augusta: Die Dunkle Flut hat mich gar nicht beachtet. Sie hatte es nur auf Angel abgesehen.
Augusta: Und das Flüstern … Es war echt, aber nicht so, wie es in den Legenden beschrieben wurde. Was ich gehört habe, waren nichts als kalte, abweisende Worte.
Augusta: Aber das ist jetzt egal. Das gehört alles der Vergangenheit an …
Augusta: Ich war ein unbesonnenes Kind, ein Grünschnabel, der mit einem Schwert herumgefuchtelt hat, das er kaum halten konnte.
Rover:
Augusta: Das stimmt … aber ich hatte auch keine andere Wahl.
Augusta: Wir reden hier von Septimont, einem Ort, wo Ideale weniger zählen als Stärke.
Augusta: Als Kind habe ich mich nie um Macht geschert. Aber in Septimont blieb mir keine andere Wahl, wenn ich die Fesseln meiner Herkunft sprengen und der Arroganz der Reichen und Mächtigen etwas entgegensetzen wollte.
Augusta: Jetzt spricht meine Stärke für mich, und meine Klinge erstickt jegliche Verleumdung im Keim.
Augusta: Nur nicht die Vorurteile.
Augusta: Ich weiß genau, was diese Parasiten im Senat vorhaben. Im Namen des Tempels manipulieren sie die Bevölkerung, um sich einen Platz auf dem Kapitol zu sichern.
Augusta: Aber ihre absurden Pläne zeigen nur, dass sie Angst haben …
Augusta: Zu feige, um die Konfrontation mit mir zu suchen, schleichen sie im Schatten herum und hoffen, mich mit leeren Prophezeiungen in die Knie zu zwingen.
Rover:
Augusta: Es geht nicht um Glauben. Es geht darum, keine Angst vor ihnen zu haben.
Augusta: Die Dunkle Flut sucht Septimont noch immer heim. Die Leute haben Angst, ihre Heimat noch einmal zu verlieren, und klammern sich deshalb an die Idee eines Helden der Helden.
Augusta: Als Ephorin von Septimont muss ich stark sein und ihrem Ruf folgen.
Augusta: Eine Herrscherin kann es sich nicht leisten, Schwäche zu zeigen.
Augusta: Wenn meine Resonanzkraft Zweifel an meinem Recht zu herrschen aufkommen lässt, dann soll sich der wahre Held der Helden zeigen und mich herausfordern.
Augusta: Und wenn sich niemand zeigt … werde ich entscheiden, ob dieser Titel dem Ruhm eines Herrschers würdig ist.
Augusta: Eine der Prophezeiungen spricht von einem Helden der Helden, der außergewöhnliche Kräfte besitzt und aus der Dunklen Flut aufsteigt. Ich finde, die Beschreibung passt ganz gut auf dich, Rover.
Augusta: Solltest du es sein … würde ich deine Herausforderung gerne annehmen.
Augusta: Jemand, der so stark ist, kann nur Freund oder Feind sein – und beides finden meine Klinge und ich ziemlich reizvoll.
Rover: Ich? Auf diese Idee bin ich ehrlich gesagt gar nicht gekommen.
Rover: Meiner Meinung nach kommt es bei einem wahren Herrscher nicht auf Stärke an, ob in Form einer mächtigen Resonanzkraft oder physischer Stärke.
Rover: Ich habe Leute von Huanglong bis Rinascita getroffen, die alle ein aufrichtiges Leben führen. Ihre Fähigkeiten und Hintergründe waren ganz unterschiedlich, und … keiner von ihnen war perfekt.
Rover: Was sie aber ausmacht, ist nicht ihre Stärke oder irgendwas, das man messen kann. Es ist ihr Geist – resilient und unnachgiebig. Und den kann ihnen niemand nehmen.
Rover: Glaub mir, Augusta, ich sehe denselben Geist in dir.
Augusta: Verstehe …
Augusta: Iuno hat mal etwas Ähnliches zu mir gesagt.
Rover:
Augusta: … Was in der Eichenhöhle passiert ist, bleibt ein Geheimnis. Als ich sie gefunden habe, war ihre Resonanzkraft so stark, dass selbst die Dunkle Flut ihr nichts anhaben konnte.
Augusta: Aber sie konnte sie nicht kontrollieren. Ich musste zusehen, wie sie sich in etwas verwandelte, das … nicht mehr menschlich war. Danach habe ich sie nie wieder gesehen.
Rover: Eine Dunkle Flut vor sechzehn Jahren … Damals scheint ihre Frequenz stabiler gewesen zu sein als heute.
Rover: Vielleicht ist das die Wahrheit, die der Geist des Gladiators uns zeigen will …
Betritt die Eichenhöhle
Untersuche das Phantom in der Eichenhöhle
Junge Augusta: Angel!
Junge Augusta: … D-Du hast die Dunkle Flut besiegt? Das ist … unglaublich.
Junge Augusta: Und deine Wunden … Sie sind weg. Was ein Glück! Hat das Flüstern dir seine Kraft gegeben?
Angel: …
Junge Augusta: Angel, bist du …
Junge Augusta: …
Angel: Lauf … LAUF!!!
Als die Worte verstummen, löst sich das Phantom, das den Nachhall der Vergangenheit trägt, auf. Ein Wirbel aus Energie bleibt an der Stelle zurück, an der „Angel“ verschwunden ist.
Abby: (Schnüffelt) …
Abby: Da ist dieser Geruch, Rover!
Augusta: Die Wahrheit … Die Dunkle Flut … und die reine Frequenz …
Augusta: Bist du sicher, dass es das ist, was wir suchen, Rover? Wie kann Angel die Frequenz der Dunklen Flut haben …?
Rover: Wenn jemand die Wahrheit herausfinden kann, dann ist es Abby. Aber um sicherzugehen, schicke ich die Daten an Buling, wenn wir hier raus sind.
Rover: Die Schwarzen Küsten werden eine Antwort haben.
Augusta: Okay …
Nimm die reine Frequenz der Dunklen Flut
Verlasse die Sonoro-Sphäre an der Wegstatue
Nachdem du die Sonoro verlassen hast, kehrst du nach Säuselstadt zurück und sendest die reine Frequenz der Dunklen Flut an Buling.
Buling: Alles erledigt, Boss! Tethys hat die Daten durch ein paar Filter laufen lassen und wir haben einen Ort in den Jagdgründen ausgemacht. Wir sind ziemlich sicher, dass sich der Gebieter dort versteckt.
Buling: Ich schicke dir jetzt die Koordinaten.
Augusta: … Die Frequenz, die wir aufgezeichnet haben, stammt also wirklich von der Dunklen Flut?
Buling: Ja, sieht so aus.
Buling: Aber die hier ist … irgendwie seltsam. Sie fühlt sich still an, wie unbewegtes Wasser. Friedlich, als würde sie schlafen. Nichts scheint sie zu stören.
Buling: Wenn ich sie beschreiben müsste, würde ich sagen, sie ist … wie ein Nachhall, der zurückbleibt, wenn die Dunkle Flut mit voller Wucht auf eine Kraft trifft.
Buling: An sich ist sie nicht so gefährlich wie die Dunkle Flut, aber wenn sie auf eine andere Kraft treffen und geweckt würde … wer weiß, was für eine Energieexplosion das auslösen könnte …
Augusta: Angel … und die Dunkle Flut …
Augusta: … Ich verstehe.
Augusta: Gehen wir, Rover. Zeit, unsere Beute zu treffen.
Augusta: Ich sag den anderen Bescheid, dass wir uns dort treffen.
Avidius: Bitte beeilt euch, Leute. Der Ankerstein muss in Position sein, bevor die Jagd auf den Gebieter beginnt.
Gewiefter Senator: So viel Hingabe. Verzeih mir, aber du scheinst deinen Platz zu vergessen, Avidius.
Avidius: Tatsächlich? Vielleicht kannst du mich daran erinnern, mein Lord.
Gewiefter Senator: Hmpf. Du weißt doch sicher, dass du bei der Jagd auf Tyrannos nicht gerade geglänzt hast.
Gewiefter Senator: Die Geduld des Senats ist begrenzt. Sie wird nur denen zuteil, die sie auch verdienen. Wenn du keinen Triumph vorweisen kannst, der deinen Heldentaten im Abgrund der Manen ebenbürtig ist, haben wir keine andere Wahl, als … deine Kandidatur für das Amt des nächsten Herrschers von Septimont zu überdenken.
Gewiefter Senator: Wach auf, Avidius. Ist Säuselstadt nicht der Ort, an dem dein Ruhm seinen Anfang nahm? Das, Avidius, ist deine wahre Arena.
Gewiefter Senator: Stattdessen verschwendest du deine Zeit mit den unbedeutenden Belangen von Augusta, obwohl du viel Größeres erreichen könntest.
Avidius: Äußerst amüsant, Lord Falco.
Avidius: Du suchst einen Herrscher, der stark genug ist, um zu führen, aber auch biegsam genug, um sich führen zu lassen. Da würdest du eher eine Nadel im Heuhaufen finden.
Avidius: Wenn ich du wäre, würde ich mich zurückhalten. Wenn Septimont fällt, war es das auch mit deinen Ambitionen.
Avidius: Und ich möchte dich daran erinnern, dass ich zum Abgrund der Manen gegangen bin, weil ich keine andere Wahl hatte und meine Pflicht als Gladiator es verlangte.
Avidius: Das Blut, das ich vergossen habe, die Klinge, die ich geführt habe – das waren Zeichen meiner Loyalität, nicht Unterhaltung für die Lords. Wenn du die Dinge so siehst … dann bin vielleicht ich es, der diese Allianz überdenken sollte.
Gewiefter Senator: Wie kannst du es wagen …
Veteraner Gladiator: Hehe, du traust dich was, hm? Lässt dich nicht von Ehrgeiz blenden. Das gefällt mir.
Veteraner Gladiator: Falco? Was machst du …
Gewiefter Senator: (Aufstöhnen vor Schmerz)
Veteraner Gladiator: Vorsicht!
Avidius: … Er könnte unter dem Einfluss der Hohlfiguren stehen. Seinem Verhalten nach zu urteilen, hat die Dunkle Flut seinen Verstand schon verdorben.
Avidius: Der Ankerstein ist fast in Position. Sir Hercle, würdest du bitte Lord Falco wegbringen?
Avidius: Wir sind nicht weit vom Eingang zum Abgrund der Manen. Ich weiß noch, dass ich in der Nähe Mesona gefunden habe - ein besonderes Kraut, das meinen Gefährten und mir geholfen hat, der Verderbnis der Dunklen Flut zu widerstehen.
Avidius: … Lord Falco hat für seinen Stolz bezahlt. Aber als ehemaliger Held verdient er einen Tod, der frei von den Qualen der Dunklen Flut ist.
Avidius: Ich werde tun, was ich kann, um zu helfen …
Avidius: Sir Hercle, bitte kümmere dich um ihn. Ich besorge das Kraut.
Avidius: Es wird nicht lange dauern, keine Sorge.
Veteraner Gladiator: Also gut. Tu, was du für richtig hältst.
Avidius: ...
Avidius: ...
Avidius: … Wie kann das sein …?
Avidius: Nein … Das muss eine Illusion der Dunklen Flut sein …
Avidius: Diese Wand … Nein, das kann nicht sein …
Augusta: Meine tapferen Gladiatoren! Unsere Beute hat sich endlich gezeigt. Begebt euch zu den angegebenen Koordinaten. Die Jagd kann beginnen.
Avidius: …
Verfolge den Falschen Gebieter mithilfe der Koordinaten
Abby: Das ist der Ort! Der Geruch wird stärker!
Augusta: Keine Spur vom Gebieter … Er muss sich wieder versteckt haben.
Augusta: Wir müssen ihn zwingen, sich zu zeigen.
Rover: Vielleicht funktioniert das.
Augusta: … Da drüben.
Besiege den Falschen Gebieter
Rover: Abby!
Abby: Uff … D-Das ist zu viel für mich!
Rover:
Abby: J-Ja …
Abby: Aber mein Bauch … Uff … er ist so voll …
Abby: Ich bin … so müde …
„Flüstern“: Treulose … Die Kraft, die du zurückgewiesen hast, wird jetzt zu der Klinge, die dich niederschlägt …
„Flüstern“: Ein göttliches Geschenk zurückzuweisen, hat Konsequenzen, und die Heiligkeit gewährt ihre Gnade nur einmal …
Iuno: Augusta …
Iuno: Augusta.
Augusta: Iuno, ich …
Augusta: Nein, so darf es nicht enden …
Augusta: Alle verfügbaren Einheiten! Teilt euch in zwei Teams auf! Ein Team begleitet die Verwundeten zurück zur Basis, während sich das andere um Vorräte kümmert und die Position hält!
Buling: Boss, was ist los?! Ich hatte gerade ein ungutes Gefühl, und Tethys schlägt ununterbrochen Alarm.
Rover:
Buling: Aha … verstehe. In dem Gebiet, in dem ihr euch befindet, sind viele Krieger begraben. Für den Gebieter ist das ein gefundenes Fressen.
Buling: Und tatsächlich, man blinzelt nur kurz und schon hat er alle Frequenzen in der Umgebung verschlungen. Jetzt ist er ein wahrer Albtraum.
Buling: Nichtsdestotrotz …
Buling: Die Lage ist zweifellos schlimm. Aber wir haben immer noch eine Chance … Die Dunkle Flut breitet sich nicht mit voller Geschwindigkeit aus. Wenn wir schnell handeln und die Schwachstelle des Gebieters finden, können wir Rinascita vielleicht noch retten.
Rover:
Buling: Mal sehen … Feuer unter der Erde, Licht blockiert … Das ist es. Tethys verzeichnet chaotische interne Frequenzen und instabile Strukturen. Es sieht aus, als hat sich der Gebieter mit all diesen Frequenzen übernommen und ist nun völlig durcheinander.
Buling: Wenn wir die Unordnung in seinem Inneren weiter anfachen, und sei es auch nur mit etwas Kleinem, können wir ihn vielleicht aus dem Gleichgewicht bringen. Und vielleicht können wir dann den Erdspalter-Keil zurückerobern und anpassen, um …
Rover:
Iuno: Schlechtes Timing … Können wir sie auf anderem Weg erreichen?
Augusta: Es ist die Dunkle Flut …
Augusta: Der ganze Frequenzbereich ist unter ihrer Kontrolle. Das heißt, wir sind hier völlig abgeschnitten.
Iuno: Ts, wie nervig.
Iuno: Das Innere der Dunklen Flut …
Iuno: Wenn wir diesem Monster noch was anderes zum Fraß vorwerfen …
Iuno: Ja, der Ankerstein!
Rover: Du meinst … wir sollen den Gebieter den Ankerstein verschlingen lassen? Wenn das klappt, könnte er ihn von innen schwächen.
Iuno: Sehr clever. Aber vorher müssen wir uns noch um zwei Sachen kümmern.
Iuno: Zuerst müssen wir den Gebieter dazu bringen, zu tun, was wir wollen und den Ankerstein zu schlucken. Das ist eure Aufgabe, Rover und Augusta.
Iuno: Dann müssen wir die Dunkle Flut selbst stabilisieren, damit der Gebieter schön fest bleibt. Das ist natürlich meine Aufgabe. Niemand sonst kann das übernehmen.
Augusta: Nein!
Augusta: Der Gebieter ist viel stärker als zuvor, und du hast dich gerade erst erholt. Du kannst unmöglich so viel Resonanzenergie auf einmal aufnehmen.
Iuno: Ich bin nicht aus Glas, Augusta.
Iuno: Ich bin Iuno, die begabteste Priesterin, die Septimont seit Generationen gesehen hat. Wenn jemand die Dunkle Flut aufhalten kann, dann ich. Ich werde nicht so leicht aufgeben.
Iuno: Außerdem haben mir die Heiligen Flammen meinen Tod bereits offenbart. In der Wärme des Frühlings, umgeben von weißen Blumen, mit sanften Augen, die über mich wachen. Aber dieser Tag ist noch weit entfernt.
Iuno: Im schlimmsten Fall brauche ich einfach mehr Zeit, um mich zu erholen. Alles wird gut. Das verspreche ich.
Augusta: Hmm …
Iuno: Dann ist es abgemacht. Bereitet euch vor. Sag einfach Bescheid, wenn ihr in der Nähe des Erdspalters seid.
Iuno: Ich werde die Form des Gebieters nicht lange aufrechterhalten können, also nutzt die Gelegenheit.
Iuno: Hast du nicht etwas vergessen, Rover?
Rover: Ich …
Iuno: Praktisch, oder? Pass gut darauf auf. Wo auch immer du hingehst, ein Teil von mir ist immer bei dir, okay?
Rover:
Iuno: Da ich dir ein so praktisches Hilfsmittel überlassen habe, möchte ich dich um einen Gefallen bitten. Nur eine Kleinigkeit.
Iuno: Versprich mir, dass du Augusta zur Seite stehst und dass ihr euch allem stellt, was das Schicksal für euch bereithält. Gemeinsam. Das ist weder ein Befehl noch ein Vorschlag. Das ist … eine persönliche Bitte.
Iuno: Nur du bist dazu in der Lage.
Augusta: Iuno …
Iuno: Ich glaube, ich verstehe jetzt, was die „unergründliche Leere“ in deinem Schicksal wirklich bedeutet.
Iuno: Sie ist nicht das Nichts, Rover. Die ganze Zeit stand sie für eine Zukunft, die nur durch deinen eigenen Willen bestimmt werden kann.
Iuno: Solange diese Leere da ist, kannst du dein Leben selbst gestalten. Deine Existenz selbst ist der Sinn.
Iuno: Deshalb unterstütze Augusta bitte mit allem, was du hast. Ich hab gesehen, wie sehr sie dir vertraut.
Iuno: Also vertrau auch ihr. Egal, was passiert, du darfst nicht im Geringsten an ihr zweifeln.
Rover:
Iuno: Das ist die richtige Einstellung.
Iuno: Also gut, ihr zwei. Steht nicht rum und macht euch auf den Weg.
Iuno: Je schneller ihr das erledigt, desto schneller kann ich diesen langweiligen Ort verlassen.
Augusta: Iuno, eine letzte Frage noch.
Augusta: Kann jemand ohne ein ungeschriebenes Schicksal … wirklich nie frei sein, egal wie sehr er sich anstrengt?
Iuno: Ich … weiß es nicht.
Augusta: Das ist okay.
Augusta: Gehen wir, Rover.
Iuno: Warte, Augusta!
Iuno: Ich habe nachgedacht … Unser endgültiges Schicksal mag bereits vorbestimmt sein, aber wie wir diesen Weg gehen, liegt ganz bei uns. Wir Menschen sind dazu bestimmt, unser Leben selbst zu gestalten!
Iuno: Wenn wir das Schicksal nicht neu schreiben können, müssen wir ihm folgen! Es einholen! Und ihm dann eine ordentliche Ohrfeige verpassen!
Iuno: Vergiss nicht, was du mal gesagt hast: „Ein Herrscher nimmt seinen Platz ein, indem er für sein Volk das Unmögliche möglich macht.“
Bring den Ankerstein zum Erdspalter-Keil
„Der Weg vor uns kennt keinen Rückzug. Bist du bereit?“
Rover:
Rover: Hier.
Du gibst Augusta den Ankerstein, sie zerschlägt ihn in Stücke.
Rover: Warum hast du ...
Augusta: Buling meinte, dass selbst kleine Dinge einen großen Einfluss haben können. Je kleiner, desto unauffälliger.
Augusta: Komm, Rover. Stellen wir uns unserem Schicksal.
Augusta: Möge uns dieses kleine Ding den Riss in der Tür des Schicksals weit öffnen.
Avidius: Die Eichenhöhle … Ich hab sie gesehen …
Avidius: Der Abgrund der Manen … Er existiert nicht …
Avidius: … Ist es … wegen mir …?
Avidius: N-Nein, meine Erinnerungen …
Besiege die TDs und durchquere Säuselstadt
Iuno: Folge deinem Schicksal … Augusta …
Begib dich zum Erdspalter-Keil
Rover:
Augusta: Nichts … Nur so ein Gedanke.
Augusta: Weißt du noch, was mir das Flüstern vor sechzehn Jahren gesagt hat?
Augusta: „Die Dunkle Flut kennt nur Stärke. Wer keine hat, ist verloren …“
Augusta: Wenn ich so darüber nachdenke, ist das doch ziemlich interessant …
Augusta: Ich habe das nie jemandem erzählt.
Augusta: Aber seit die Dunkle Flut beschlossen hat, dass ich „verloren“ bin, hat mich dieses leise Flüstern nicht mehr losgelassen.
Augusta: Es erklang in jeder Schlacht und flüsterte mir zu, wann ich ausweichen und wann ich zuschlagen musste. Doch mit jedem gefallenen Gegner wurde das Flüstern leiser.
Augusta: Bis ich Ephorin wurde …
Augusta: … Da kam es zurück. Lauter, ohne mir einen einzigen Moment der Ruhe zu gönnen.
Augusta: Ich hab versucht, es zu ignorieren, aber jedes Mal, wenn ich von seinem Rat abgewichen bin, hat mich das Schicksal auf die grausamste Art und Weise eingeholt.
Augusta: Ich dachte, ich hätte mein Schicksal selbst in der Hand, aber die Wahrheit ist … es kannte meinen Weg immer besser als ich.
Augusta: … Die alte Prophezeiung über Ragunna, die es mir einst zuflüsterte, ist wahr geworden.
Augusta: Jetzt wird es Zeit, dass ich seine Kraft auf die Probe stelle.
Kämpfe gegen Augusta
Rover: Was …
Rover: (Was genau hast du vor, Augusta …?)
Augusta: Gib alles, Rover. Ich verstehe jetzt, dass das die Pflicht ist, die ich erfüllen muss.
Augusta: Ha, genau so. Zeig mir, was du drauf hast.
Augusta: Du bist ein würdiger Anwärter auf meinen Thron. Und nur du.
„Flüstern“: Unverschämte Ungläubige!
„Flüstern“: Erleide das Urteil des Himmels.
„Flüstern“: Die heilige Feuerprobe wird deine Seele neu erschaffen.
Augusta: Dummkopf. Ich sagte doch, dass für Ragunnas „Heiligkeit“ kein Platz auf dem Schiff ist.
Besiege den Falschen Gebieter
Rover: Augusta.
Augusta: So trifft man sich wieder, mein Freund.
Augusta: Mein Wille lässt wohl nicht zu, auch nur eine Chance zu verpassen, an deiner Seite zu kämpfen.
Augusta: Komm, Rover. Auf diesen Moment habe ich gewartet.
Augusta: Hehe, ist es endlich so weit? Gut. So sollte ein Kampf sein.
Augusta: Rover, kämpfe an meiner Seite …
Augusta: Dieses Mal wird die siegreiche Klinge das Herz des hohlen Gebieters durchbohren.
Rede mit Augusta
Augusta: Ein hart erkämpfter Sieg … nicht wahr?
Rover:
Augusta: Ja …
Augusta: Das verdanken wir dir, Rover – Septimonts Helden der Helden.
Rover: In diesem Fall … könnte ich dasselbe über dich sagen.
Rover: Die Prophezeiung spricht von „einem Helden der Helden, der außergewöhnliche Kräfte besitzt und aus der Dunklen Flut aufsteigt.“ Ich finde, auf dich passt die Beschreibung auch ganz gut, Augusta.
Augusta: Außergewöhnliche Kräfte? Das ist übertrieben. Ich kenne meine Grenzen.
Augusta: Aber … ich finde schon, dass ich mir diesen Titel verdient habe. Wir könnten ihn uns teilen.
Augusta: Immerhin hat der Tempel nie gesagt, dass es nur einen Helden der Helden geben kann.
Rover: Was ist wirklich in der Dunklen Flut passiert? Ich dachte, du wärst vielleicht …
Augusta: Puh, das war keine schöne Erfahrung. Aber auf eine seltsame Art und Weise war es auch … erfrischend.
Augusta: Wenn du die ganze Geschichte hören willst, erzähle ich sie dir irgendwann.
Augusta: Als ich in der Dunklen Flut war, hatte ich das Gefühl, dass die verlorenen Frequenzen mich geleitet und zu der gemacht haben, die ich jetzt bin.
Augusta: Selbst in dieser verzweifelten Lage gaben die gefallenen Helden nie auf. Sie entzündeten ein schwaches, warmes Licht in der Dunkelheit für mich.
Augusta: Und du, und alle, die mir zur Seite standen … ohne euch hätten wir diesen Kampf nicht gewonnen.
Augusta: Vielleicht ist der Titel des „Herrschers“ zu eng gefasst und zu bedeutungslos, um dem wahren Geist der Menschheit gerecht zu werden.
Augusta: Der Ruhm einer Zivilisation ist das Werk von Generationen mutiger Menschen. Er sollte nie die Auszeichnung einer einzelnen Person sein.
Rover: Ich möchte dich etwas fragen.
Rover: Warum hast du mich gebeten, an der Jagd teilzunehmen?
Augusta: Weil meine Krieger und ich an der Seite von jemandem wie dir kämpfen wollten. Daran hat sich nichts geändert.
Augusta: Aber … ich will ehrlich sein. Ein Grund war auch dein „ungeschriebenes Schicksal“.
Augusta: Ich hatte mich lange auf diese Jagd vorbereitet. Am Anfang kannten wir nicht mehr als ein paar vage Eindrücke der Priesterinnen und ein paar prophetische Wandgemälde. Niemand wusste, wann oder wie die Katastrophe über uns hereinbrechen würde.
Augusta: Dann tauchtest du auf. Du hast doch sicher das unvollendete Wandgemälde im Tempel gesehen. Die leere Wand und das ungeschriebene Schicksal …
Augusta: Also bin ich das Risiko eingegangen, in der Überzeugung, dass du der Schlüssel zu dieser Jagd bist.
Augusta: Ich konnte es dir damals nicht erklären, weil ich mir selbst nicht sicher war.
Augusta: Aber am Ende wurde uns klar, was diese „leere Wand“ bedeutet. Und das Risiko hat sich gelohnt.
Augusta: Wer es verdient, ein Held der Helden zu sein, besitzt auch die Macht, den Erdspalter-Keil zu kontrollieren …
Augusta: Danke für dein Vertrauen, Rover.
Rover:
Rover:
Augusta: Jetzt ist es Zeit, dass ich mein Versprechen einlöse.
Augusta: Dies ist das Ende unserer Reise … der Erdspalter-Keil.
Augusta: Sie war nicht das, was ich erwartet hatte, aber ich bin froh, dass wir es gemeinsam bis hierher geschafft haben.
Rover: Imperator …
Augusta: Geh. Ich warte hier auf dich.
Hol das Relikt Imperators zurück, bevor du zum Erdspalter-Keil aufbrichst
Rover: … Ein Kästchen.
Rover: Diese Wärme … Ich kann dich spüren, Imperator …
Rover: Ich gehe besser zurück.
Rede mit Augusta
Augusta: Hast du gefunden, wonach du suchst?
Augusta: Ein Kästchen? Sieht aus wie … ein Kompass …
Augusta: Er hat eine seltsame Form … Vielleicht gibt es ein Geheimfach. Kannst du versuchen, ihn zu öffnen, Rover?
Rover:
Rover:
Augusta: Wenn dieses Relikt vom Hütenden zurückgelassen wurde, kommen wir mit Gewalt nicht weiter.
Augusta: Wir müssen uns etwas anderes einfallen lassen. Vielleicht gibt es einen Schlüssel, einen Mechanismus oder ein Passwort …
Augusta: Hast du eine Idee?
Rover:
Rover: Die Aufzeichnungen der Schwarzen Küsten über das Hütende könnten uns weiterhelfen.
Rover: Außerdem brauche ich Zugriff auf ihre Daten zur Dunklen Flut.
Rover: Der Erdspalter hält die Dunkle Flut vorerst in Schach, aber die Gefahr ist noch nicht gebannt. Diese plötzlichen Ausbrüche und ihre Fixierung auf dich … Das ist kein Zufall.
Augusta: Du hast recht. Mit der Technologie der Schwarzen Küsten können wir unseren unsichtbaren Feind vielleicht überlisten.
Rover: Ich nehme Kontakt auf, sobald wir zurück sind.
Rover: Eine Freundin von mir … na ja, sie weiß sehr viel über den Imperator. Vielleicht kann sie uns helfen, dieses Rätsel zu lösen.
Rover: Außerdem … verfügt sie über einzigartige Kräfte. Der Erdspalter hält die Dunkle Flut vorerst in Schach, aber diese plötzlichen Ausbrüche und ihre Fixierung auf dich … Das ist kein Zufall.
Rover: Wenn jemand der Gefahr durch die Dunkle Flut in Septimont ein Ende setzen kann, dann sie.
Augusta: Das klingt, als sollte ich diese Freundin von dir mal kennenlernen.
Augusta: Bitte stell mich ihr vor. Ich bin neugierig, was für ein Mensch sie ist.
Augusta: Eins weiß ich jetzt schon: Sie muss eine beeindruckende Gegnerin und ein aufrichtiger Mensch sein, genau wie du.
Rover: Ihr habt viel gemeinsam. Ich glaube, ihr würdet euch gut verstehen.
Rover: Ich melde mich bei ihr, sobald wir zurück sind. Bisher konnte sie aus wichtigen Gründen nicht reisen, aber jetzt könnte es passen.
Augusta: Okay. Vergessen wir das alles mal für einen Moment und genießen wir den Sieg. Das haben wir uns verdient.
Augusta: Im Lager brennt bestimmt schon ein Lagerfeuer … Rover, es ist Zeit, zu denen zurückzukehren, die auf uns warten.
Augusta: Diese Schlacht haben wir gewonnen, aber der Krieg ist noch lange nicht vorbei. Vor uns liegt noch ein steiniger, beschwerlicher Weg. Aber mit dir und allen, die uns zur Seite stehen, wird das Banner von Septimont niemals fallen.
Augusta: Die ewige Sonne ist mein Zeuge, der Name des Helden gebührt euch allen.
???: Es ist eine Weile her, Rinascita.
???: Was jagen wir diesmal?
???: … Den Threnodianer.