Das Vergangene wird zurückkehren

Du kehrst nach Ragunna zurück, um das Relikt des Hütenden zu öffnen.

Kehre nach Ragunna zurück

Zurück nach Ragunna

Brant: Ein paar unserer Freunde sind schon in der Stadt. Sie scheinen ebenfalls dieser Sache nachzugehen.

Brant: Ich würde vorschlagen, uns erst mal mit ihnen auszutauschen. Wir werden ebenfalls weiter Informationen sammeln.

Abby: Lange nicht gesehen, Ragunna!

Abby: Mmm– mmm–! Riechst du das? Margheritas Restaurant. Komm schon, gehen wir uns die Bäuche vollschlagen!

Rover: Wir sollten uns erst um die wichtigen Dinge kümmern. Du wirst schon bald gut essen, das verspreche ich dir.

Abby: Ja, ja, ich weiß. Wir sind hier, um Cartethyia zu finden!

Abby: Ich kann immer noch nicht glauben, dass auch Tethys das Relikt des Hütenden, das wir in Septimont gefunden haben, nicht entschlüsseln konnte …

Rover: Wenigstens wissen wir jetzt, dass es „Zivilisationskapsel“ heißt. Vermutlich enthält es wertvolle Daten, die das Hütende zurückgelassen hat.

Abby: Wie ein alter Datenschreiber, richtig? Aber Tethys hat gesagt, um es zu entschlüsseln, brauchen wir … die Macht von Leviathan.

Abby: Wenn es wirklich vom Hütenden stammt, warum brauchen wir dann die Macht des Threnodianers?

Rover: Vielleicht sind sie irgendwann miteinander verschmolzen …

Abby: Tja, deshalb müssen wir Cartethyia finden. Vielleicht kennt sie eine Lösung …

Abby: Die Schwarzen Küsten haben gemeldet, dass sich die Wasser in Ragunna wieder seltsam verhalten. Wir müssen ja besonders vorsichtig sein.

Abby: Und weißt du … mit der Stadt stimmt auch irgendwas nicht. Die Stimmung ist viel gedrückter als früher.

Rover:

Abby: Ja, und der Carnevale ist noch gar nicht lange her …

Abby: Hmm … vielleicht hast du recht.

Abby: Äh … seit wann bist du so sentimental?

Roccia: Zwischen dem Heulen des Windes, dem Toben der aufziehenden Stürme und den umherirrenden Geistern hörte ich den Ruf des Kapitäns –

Abby: Sieh mal! Da drüben! Sind das nicht Brant und Roccia? Wow, die Narrentruppe gibt gerade eine Aufführung!

Brant: Hisst die Segel, Leute! Der Abgrund und der Gipfel sind eins geworden. Euer einziger Weg führt jetzt nach vorne, mutig in unbekannte Gefilde!

Brant: Ihr steht am Abgrund. Die Stunde ist gekommen, um über euer Schicksal zu entscheiden – die Saat eurer größten Hoffnung zu säen und Zeuge zu werden, wie sie zu einer blühenden Zukunft heranwächst.

Roccia: Kapitän, warum brennst du allein in deinen Flammen?

Brant: Wie soll man neu erschaffen werden, wenn man nicht erst zu Asche wird?

Brant: Umarmt euer Feuer. Umarmt eure Trauer. Sucht die Einsamkeit! Ich liebe jene, die zu schaffen wagen, die über sich hinauszuwachsen suchen; denn so wird ihr altes Ich zerstört. Ja, damit sie die Ufer eines neuen Lebens erreichen!

Roccia: Ein gefährliches Hinüber, ein gefährliches Auf-dem-Wege, ein gefährliches Zurückblicken, ein gefährliches Schaudern und Stehenbleiben.

Roccia: Allmählich beginne ich zu verstehen, was groß am Helden ist. Es ist die Fähigkeit, sich dem tiefsten Schmerz und der größten Hoffnung der Menschheit zu stellen.

Brant: Oh, wie sehr ich Menschen liebe, deren Seelen auch dann noch reich und unermesslich sind, wenn sie vom Leben gezeichnet wurden. Selbst wenn das kleinste Risiko ihr Ende bedeuten könnte, stürzen sie sich ohne zu zögern ins Ungewisse.

Brant: Solltest du auf dich allein gestellt sein und unter der endlosen Dunkelheit leiden … dann halte heute an jedem Funken Mut und Hoffnung fest!

Zuschauer: Bravo! Bravo!

???: Das Leben … ist nichts als ein wandelnder Schatten.

???: Ein schlechter Spieler, der in seinem großen Moment gestikulierend auf der Bühne herumstolziert … und dann wieder verschwindet.

???: Eine von Narren erzählte Geschichte voller Lärm und Wut … aber ohne jede Bedeutung.

Erkunde weiter

Rover: Wo … bin ich?

Rover: Das gerade war doch Cristoforos Stimme … Ist das schon wieder eine seiner Illusionen?

Rover: Bulings Kupferspiegel antwortet nicht … Abby?

Rover: … Keine Antwort. Das läuft hier anders als in Septimont. Bleibt mir wohl nur, weiterzugehen und der Sache auf den Grund zu gehen.

Cristoforo?: Inmitten des endlosen Kreislaufs der wogenden Wellen stürzt sie sich erneut in den Strudel des Schicksals.

Cristoforo?: Bald wird sie eine neue Krone tragen – eine Krone, die das Schicksal für sie vorgesehen hat und der sich niemand widersetzen kann.

Cristoforo?: Ihr Schicksal ist schon lange besiegelt. Was bleibt, ist nur ein flüchtiger Moment gestohlenen Friedens.

Cristoforo?: Was du vor dir siehst … ist das Schicksal selbst.

Cristoforo?: Und jetzt setzt jeder deiner Schritte die Gezeiten in Bewegung.

Cristoforo?: Herrscht das Schicksal über den Menschen oder gebietet der Mensch über das Schicksal?

Cristoforo?: Ich erwarte deine Antwort auf diese Frage …

Rover: Was … ist das für ein Ort …?

Inschrift auf der Steinstele: Beschreite durch mich den Pfad des glorreichen Aufstiegs … Betritt durch mich die Stadt der ewigen Glückseligkeit … Wer eintritt … muss erst jeglicher Hoffnung entsagen.

Rover: (Diese Tacet-Dissonanzen … Warum greifen sie nicht an?)

Gruppe von Verehrern: Vorbote … Öffne … uns das Tor zum Paradies …

???: Du solltest gehen. An diesem Ort … gibt es keine „Erlösung“.

???: Leviathan, ich werde dir … „ihren Tod“ bringen.

Erkunde den geheimnisvollen Raum

Brant: Rover … Rover!

Roccia: Wir könnten es mit diesem … „Albtraumerwecker“ versuchen –

Rover:

Abby: Endlich bist du wach, Rover! Eben war noch alles gut. Dann dreht sich plötzlich alles und du liegst mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden …

Rover: Mir gehtʼs gut. Aber was ich gesehen habe …

Rover:

Brant: Hmm … Klingt, als würde das Gleiche mit den Menschen hier passieren.

Brant: Wir haben gehört, dass viele Bewohner von Ragunna in letzter Zeit von seltsamen Träumen geplagt werden. Auch ein paar von unserer Truppe sind davon betroffen.

Brant: Es gibt zwar ein paar Unterschiede, aber sie enden alle gleich … mit dem Untergang von Rinascita.

Brant: Und es sind nicht nur Träume … Rover, ich weiß nicht, ob du davon gehört hast, aber in Rinascita kursieren in letzter Zeit seltsame Gerüchte.

Brant: Die Leute sagen, sie hätten fremde Tacet-Dissonanzen durch die Wildnis streifen sehen, oder die Geister ihrer Vorfahren. Nicht mal Septimont soll davon verschont geblieben sein.

Roccia: Aufgrund dieser merkwürdigen Vorkommnisse hat sich die Stimmung in Ragunna ziemlich verdüstert.

Roccia: Heute ist die Truppe aufgetreten, weil Brant dachte, ein neues Stück könnte die Stimmung ein wenig auflockern und den Menschen Hoffnung geben.

Brant: Aber das Seltsame ist, dass nur Rinascitaner diese Träume zu haben scheinen. Besucher bleiben davon verschont … Das sollte auch auf dich zutreffen.

...

Rover:

Roccia: Also … Brant und ich nicht. Aber jemand anderes aus der Truppe schon. Die Person hat erzählt, dass sie im Traum in einen riesigen, schwarzen Ozean gefallen ist …

Reise mit dem Albatrossa zum Umgekehrten Turm

Rover: Ist das da vorne … Cantarella?

Rede mit Cantarella

Cantarella: Rover? Was bringt dich so plötzlich zurück zum Umgekehrten Turm?

Rover: Es gibt ein Problem. Und ich brauche Cartethyias Hilfe, um es zu lösen.

Rover: Ist hier irgendwas Ungewöhnliches passiert?

Cantarella: Ich bin gerade erst hier angekommen. Bisher scheint alles in Ordnung zu sein. Ich bin nicht wegen irgendwelcher Ungewöhnlichkeiten hier.

Cantarella: Und auch ich habe einiges mit Cartethyia zu besprechen …

BANG—!

Rover: Cantarella …

Abby: Wie konnte das passieren …?

Rover:

Rover: Diese Frau …

???: Leviathan, ich werde dir … „ihren Tod“ bringen.

Rover: (Warum … Warum entspricht diese Szene der, die ich im Traum gesehen habe?)

Rover: Ihr Tacet-Zeichen … Sieh mal, es flackert noch! Cantarella, sie ist …

Cantarella: … Nein. Irgendwas stimmt hier nicht. Das ist komisch … Ich spüre keine Frequenz von ihr und dennoch …

Cantarella: Mit … irgendetwas resoniert sie.

Abby: Normalerweise verschwindet die Frequenz eines Resonators, wenn er stirbt, oder? Das ergibt keinen Sinn.

Rover: Aber da ist noch etwas viel Merkwürdigeres …

Rover:

Rover: Cartethyia hatte ihr Schwert in der Hand … Wie hätte sie mit ihrer Kraft einen solchen Eindringling nicht besiegen können? Mehr noch … Es sieht nicht so aus, als hätte sie überhaupt versucht, sich zu wehren.

Cantarella: Das Schwert der Heiligkeit, versiegelt mit einem Teil der Macht des Hütenden … Könnte das, was wir sehen, das Ergebnis davon sein, dass diese Spaltungsmacht erwacht ist?

Abby: Seltsam. Die Spur endet hier, aber … Puh … Mir wird schon wieder schwindelig …

Rover: Das ist die Energie der Dunklen Flut, die dir wieder zu schaffen macht. Ruh dich aus, ich sehe mich hier um.

Rover: Abby? Schon eingeschlafen … Die Müdigkeit sollte doch schon längst verflogen sein. Ist das auch eine Nebenwirkung der Dunklen Flut?

Rover: Seit wir den Umgekehrten Turm verlassen haben, ist der Himmel über Ragunna … Was ist mit ihm passiert?

???: Speer des Ruhms … Durchbohren!

???: Tss. Schon wieder entwischt.

Avidius: Ich schwöre bei diesem Speer, meine Verbündeten zu beschützen und das Böse zu vernichten.

Rover: Avidius? Was machst du hier draußen?

Avidius: Was jeder Gladiator von Septimont von Geburt an tut – jagen.

Avidius: Aber Ihr, Euer Gnaden … Ihr seid ohne ein Wort verschwunden. Was bringt Euch so schnell zurück?

Rover:

Avidius: Das ist eine lange Geschichte. Es gibt Wichtigeres zu besprechen. Seid Ihr auch hinter dem Donnernden Mephis her?

Rover: Nein. Ich verfolge jemand anderen.

Rover:

Avidius: Silbernes Haar und violette Augen … umhüllt von unheilvollen düsteren Flammen. Dann sucht Ihr auch nach der, die sie die „DissonanzentöterinTD-Jägerin“ nennen.

Rover: Dissonanzentöterin? Das klingt, als sagt dir das was.

Avidius: Ja, ich bin ihr schon seit einer Weile auf der Spur. Ich habe den Verdacht, dass sie etwas mit dem letzten Tacet-Dissonanz-Ausbruch in Ragunna zu tun hat.

Rover:

Avidius: Euer Gnaden hat nichts davon gehört? Ja, das ist noch gar nicht lange her.

Avidius: Ich war auf der Suche nach dem „Federführer“ und gerade noch damit beschäftigt, Informationen zu sammeln, als die Stadt plötzlich von ihnen überrannt wurde … Eigentlich erinnerten sie eher an eine „Brut der Dunklen Flut“.

Avidius: Der Ausbruch konnte eingedämmt werden, aber der Genesis-Nexus wurde beschädigt. Ohne ihn funktionieren die Volksechos nicht, sodass Ragunna jetzt nicht mehr sicher ist.

Avidius: Die Montellis und der Orden haben sich darauf geeinigt, alle Zivilisten in den Averardo-Tresor zu evakuieren, wo es noch möglich ist, Privatechos einzusetzen, um die Zivilisten zu schützen.

Rover: (Ein TD-Ausbruch gleich nach meiner Abreise … Während ich dort war, konnte ich nicht einmal die leiseste Welle spüren.)

Avidius: Der Donnernde Mephis ist weg! Der Weg ist frei!

Bewohner der Gemeinde Egla: Danke für deine Hilfe, Gladiator! Der Averardo-Tresor ist nicht weit von hier. Den Rest des Weges schaffen wir allein!

Avidius: Kommen wir nun zu der Dissonanzentöterin. Die Menschen hier haben mir von ein paar beunruhigenden Gerüchten erzählt.

Avidius: Obwohl sie sich selbst so nennt, wurde sie von mehreren Leuten dabei beobachtet, wie sie ganze Schwärme von Tacet-Dissonanzen wie eine Armee in die Schlacht führte.

Avidius: Mehr noch, mir wurde bestätigt, dass die Unruhen in Ragunna immer dann auftreten, wenn sie in der Stadt ist. Zeit und Ort stimmen genau überein.

Avidius: Einmal bin ich ihr sogar begegnet, als ich gerade nach Ragunna unterwegs war. Ich habe eine bösartige Frequenz gespürt, die wir beide nur zu gut kennen – die Dunkle Flut.

Rover:

Avidius: Interessant. Selbst wenn sie den Ausbruch in Ragunna nicht verursacht hat, lässt sich nicht leugnen, dass es einen Zusammenhang gibt.

Avidius: Die Dunkle Flut ist seit jeher der schlimmste Feind von Rinascita. Wenn Ihr sie jagt, lasst mich mitkommen und Euch helfen.

Rover: Hast du irgendeine Ahnung, wo sie sich gerade aufhält?

Avidius: Wenn ich mich nicht irre, ist der Donnernde Mephis, dem wir begegnet sind, ebenfalls ein Geschöpf der Dunklen Flut. Die Frequenz, die er hinterlassen hat …

Avidius: Wir können sie aufspüren und die Dissonanzentöterin selbst aus der Reserve locken. Aber dafür werden wir das hier brauchen.

Rover: Einen Ankerstein? Hast du den etwa aus Septimont mitgebracht?

Avidius: Ha … Eine Gewohnheit, die ich mir auf der Jagd angeeignet habe. Ihr wisst doch sicher auch, wie man damit umgeht, Euer Gnaden.

Avidius: Ich werde wohl erneut die Ehre haben, an Eurer Seite zu jagen, Rover.

Verfolge die Frequenz der Dunklen Flut

Besiege das Geschöpf der Dunklen Flut

Avidius: Achtung. Feinde voraus.

Avidius: … Geschöpfe der Dunklen Flut. Schickt sie in die Vergessenheit, wo sie hingehören.

Untersuche die Spuren der Dunklen Flut

Avidius: Was für seelenlose Kreaturen. Und wer hat sich eure Wahnvorstellungen „ausgedacht“?

Rover: Vorhin hast du gesagt, dass du nach Ragunna gekommen bist, um den „Federführer“ zu suchen. Warum hast du den Vierecktempel verlassen?

Avidius: Mir reicht es, zu warten. Als ich Gerüchte über seine Anwesenheit in Ragunna hörte, bin ich gekommen, um selbst nach ihm zu suchen.

Avidius: Noch keine Spur von ihm, aber so viel habe ich herausgefunden – hier wurde nie auch nur ein Vers über mich verfasst.

Avidius: Die Bewohner von Ragunna kennen weder meinen Namen noch meine Vergangenheit oder die Prophezeiung, deren Bürde ich einst trug. Hier bin ich ein unbeschriebenes Blatt.

Avidius: Wenn meine frühere „Existenz“ nur ein Hirngespinst war, die Idee eines Helden der Helden, geschaffen, um „Septimonts Erwartungen zu erfüllen“ …

Avidius: Dann kann ich hier in Ragunna vielleicht endlich meine eigene Geschichte schreiben. Meine eigene „Existenz“ definieren. Meine eigene Realität erschaffen.

Avidius: Das … bedeutet mir mehr, als ihn zu finden. Ich werde mich von seinem Narrativ befreien und mein Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Rover:

Rover: Dein Schicksal liegt in deiner Hand. Niemand sonst darf entscheiden, wer du bist.

Rover: Niemand darf dir deine Identität auf der Basis irgendeiner absurden Idee von Schicksal absprechen. Du wirst deine eigene Wahrheit finden. Das weiß ich.

Avidius: Ihr ehrt mich. Ich werde mich Eures Vertrauens in mich würdig erweisen.

Verfolge die Frequenz der Dunklen Flut

Avidius: Der Ankerstein hält stand. Rücken wir vor.

Avidius: Wir sind unserem Ziel schon ganz nah …

Avidius: Ist das ein Eingang zu einem paradimensionalen Tacet-Feld?

Avidius: Ich habe nichts dergleichen in den Aufzeichnungen über Ragunna gesehen …

Avidius: Spürt Ihr das? Diese unheilvolle Energie … Der Ankerstein zeigt, dass sich der Donnernde Mephis hier versteckt.

Rover:

Avidius: In Ordnung. Ich bin an Eurer Seite. Was auch geschieht, mein Schwert gehört Euch.

Betritt das Paradimensonale Tacet-Feld

Besiege das Geschöpf der Dunklen Flut

Rover: Was ist passiert? Wo ist Avidius? Wir sind gleichzeitig reingegangen.

Rover: Es ist der Donnernde Mephis.

Geschöpf der Dunklen Flut: Donnernder Mephis: … Öffne … das Tor …

???: Du stürmst also einfach ohne nachzudenken drauf los …

Rover: Diese Stimme … die Dissonanzentöterin? Hat sie uns eine Falle gestellt?

Rover: Eine andere Illusion …

???: Konzentriere dich. Du bist in einer Illusion. Sie setzt deine eigenen Kampfinstinkte gegen dich ein.

???: Bleib standhaft. Lass dich von den leisen Stimmen nicht verunsichern.

Rover: Der Schmerz und die Halluzinationen lassen nach … Hilft sie mir?

???: Gut. Siehst du den Kokon in der Mitte? Der Donnernde Mephis ist nur ein Köder. Das da ist der Kern dieses Bereichs.

???: Zerstöre ihn. Dann werden das Monster und die Illusion verschwinden.

Rover: Es hat funktioniert … Aber–

Rover: Wer bist du? Und was hast du mit Cartethyia gemacht?

???: … Wir haben keine Zeit für Geschichten.

???: Aber eins sag ich dir: Ich bin hier, um den Vorboten der Dunklen Flut zu töten. Und eine noch größere Katastrophe zu verhindern.

Rover: Ich kann ihre Stimme nicht mehr hören … Zeit, diesen Ort zu verlassen.

Verlasse das Paradimensonale Tacet-Feld

Rede mit Avidius

Avidius: Rover! Gehtʼs Euch gut? Ihr seid genau in dem Moment verschwunden, als wir das Tacet-Feld betreten haben.

Rover: Alles okay … Dann ist es weg? Avidius, hast du irgendwas gesehen, nachdem wir getrennt wurden?

Avidius: Der Donnernde Mephis war nirgends zu sehen. Aber da war eine merkwürdige Gestalt.

Avidius: Ich konnte sein Gesicht nicht erkennen, aber ich habe gehört, dass er sich … „Caligula“ nannte.

Rover:

Avidius: Caligula war ein in ganz Septimont gefürchteter Tyrann. Bekannt für seine unfassbare Grausamkeit, ist er als „der verrückte König“ in die Geschichte eingegangen.

Avidius: Legenden besagen, er habe eine verderbte schwarze Resonanzenergie geführt, und die schlimmsten Katastrophen, die die Dunkle Flut je ausgelöst hat, begannen mit ihm.

Avidius: Er kämpfte nicht dagegen an. Er hieß sie willkommen. Befehligte ihre Abscheulichkeiten. Beugte sie seinem Willen. Am Ende haben sich die Menschen gegen ihn erhoben … und ihn gestürzt.

Avidius: Doch kurz vor seinem Tod sprach er noch einen Fluch: „Ich werde die Geschichte und Erinnerung von Septimont sein. Solange die Angst in euren Herzen weilt, werde ich wiederkommen.“

Rover: (Die Macht, die Geschöpfe der Dunklen Flut zu befehligen … Das kann nur ein Vorbote.)

Rover: (Die Dissonanzentöterin hat gesagt, sie jage den Vorboten, um eine noch größere Katastrophe zu verhindern. Wenn das stimmt, könnte alles, was in Ragunna passiert, wirklich mit dem Vorboten zusammenhängen.)

Rover: (Sie hat mich aus der Illusion zurückgeholt. Wenn sie die Ursache dieses Chaos ist, warum hilft sie mir dann?)

Rover: (Das ergibt keinen Sinn. Vorbote … wer bist du wirklich?)

Avidius: Rover, dort, wo das paradimensionale Tacet-Feld kollabiert ist, sind immer noch Spuren der Frequenz der Dunklen Flut zu spüren.

Avidius: Der Ankerstein ist jetzt nutzlos. Das Signal wird von einer Art Raumschicht blockiert.

Rover: Augusta hat gesagt, die Dunkle Flut habe zu ihr gesprochen, als sie von ihr verschluckt wurde. Vielleicht … kann ich so noch etwas herausfinden.

Rover: Mit meinen telepathischen Fähigkeiten müsste ich da reinkommen.

Avidius: Telepathie? Euer Gnaden ist in vielen Künsten bewandert. Ich zweifle nicht an Euren Fähigkeiten, aber das ist die Dunkle Flut. Ein unbedachter Kontakt könnte–

Avidius: Ich will nicht, dass sich die Tragödie von Septimont wiederholt.

Rover:

Rover: Wir hinken hinterher. Die Dissonanzentöterin weiß wesentlich mehr als wir. Wir müssen sie finden, und zwar schnell.

Rover: Ich lasse nicht zu, dass uns diese Spur durch die Lappen geht.

Nimm Telepathie zu den Spuren der Dunklen Flut auf

Dröhnendes Flüstern:

Rover: Ich kann nichts sehen … Ich höre nur undeutliche Stimmen.

Rover: Konzentriere dich. Ich sollte doch irgendwas ausmachen können.

???: Keine Panik … Nimm den Aufzug. Der bringt dich in Sicherheit …

???: Die Prototypechos in den Depots … Aktiviere sie alle …

Rover: Diese Stimmen … Zani und Carlotta?

Rover: Sie sind im Averardo-Tresor. Die Geschöpfe der Dunklen Flut könnten jeden Augenblick dort auftauchen.

Avidius: Viele Zivilisten haben dort Schutz gesucht …

Rover: Wir dürfen keine Zeit verlieren. Brechen wir auf.

Begib dich zum Averardo-Tresor

Rede mit Carlotta

Carlotta: Zani, wie sieht es mit der Evakuierung aus?

Zani: Achtzig Prozent der Bewohner von Ragunna wurden in Sicherheit gebracht.

Zani: Allerdings ist die Narrentruppe bei der Überfahrt von den Riccioli-Inseln in einen Sturm geraten. Die See ist ziemlich rau da draußen.

Carlotta: Sie werden das schon schaffen.

Mitglied der Montellis: Fräulein Carlotta! Wir haben die Depots wie gewünscht geräumt. Wir sind bereit für den Empfang der Hilfsgüter.

Carlotta: Gut. Der größte Schatz von Rinascita waren schon immer die Menschen, die es erbaut haben. Der nächste Wolkenpuffer müsste jeden Moment eintreffen. Mach dich bereit zum Abladen.

Mitglied der Montellis: Verstanden!

Carlotta: Rover.

Rover:

Carlotta: Wenn du den Vorfall in Ragunna meinst … Davon hast du sicher schon gehört. Eine Horde von Tacet-Dissonanzen hat die Stadt überrannt, und wir haben jede Kontrolle über die Volksechos verloren …

Zani: Die Evakuierung hier läuft weiter wie geplant. Im Averardo-Tresor gibt es keine Probleme … zumindest noch nicht.

Zani: Wir wissen deine Unterstützung sehr zu schätzen, Avidius. Alle Bewohner der Gemeinde Egla sind wohlauf.

Avidius: Ich erfülle nur meine Pflicht.

Rover: (Seltsam … Ich hab doch ganz klar die Anwesenheit der Dunklen Flut gespürt. Warum scheint dann alles normal zu sein?)

KNALL–!

Zani: Schüsse. Wir haben Eindringlinge.

???: Diese Geschöpfe der Dunklen Flut … haben sich schnell weiterentwickelt. Eine Mutation? Oder …

???: Und tatsächlich …

Zani: Bewaffnet in eine Sperrzone eingedrungen, ohne einen einzigen Alarm auszulösen …

Carlotta: Sei vorsichtig. Ihre Fähigkeiten … sind nicht normal.

Avidius: … Das alles? Durch ihre Hand?

Rover:

???: Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen immer mehr. Traut nicht allem, was ihr seht.

???: Das … sind sie in Wirklichkeit.

Avidius: Die Dunkle Flut kann verderben, und du verfügst über ihre Macht. Woher sollen wir wissen, dass das nicht dein Werk ist?

???: Das könnt ihr nicht. Glaubt, was ihr wollt.

???: Bei den heiligen Statuen der Göttlichkeit, das Böse soll niemals Frieden finden. Nur die Gerechten verdienen ewiges Leben. Das Böse soll durch das Schwert vernichtet werden, und all jene, die sich mit diesem Unheil verbünden, sollen fallen …

Fenrico: Galbrena, Dämonin des Verderbens! Du bist hier nicht willkommen.

Rover: (Fenrico …? Was macht er hier?)

Fenrico: Du hast meinem Volk den Tod gebracht und seinen Untergang eingeläutet. Der Zorn des Hütenden hängt bereits über dir. Bevor du noch mehr Unheil anrichtest, werde ich dich selbst in die Hölle zurückschicken.

Fenrico: Deine Schreie sollen in den Tiefen des Styx widerhallen, während deine Seele auf ewig in den grausamsten Feuern der Hölle schmort.

Galbrena: Bietest du mir eine Abkürzung zurück in die Hölle an? Dafür wäre ich dir sogar dankbar.

Fenrico: Dein Herz kennt keine Ehrfurcht vor dem Göttlichen. Nur Blasphemie und Verachtung.

Fenrico: Dämonin, deine Sünden stehen vor Gericht. Im Namen des Höchsten werde ich alle deine Taten zunichtemachen. Der Gerechtigkeit wird Genüge getan!

Rover: (Sie hätte ausweichen können … aber sie hat den Schlag abgefangen, um einen Zivilisten zu schützen?)

Rover: (Und Fenrico … Er wusste, dass Unschuldige zugegen sind, hat sich aber kein bisschen zurückgehalten …)

Fenrico: Gerechter, ich bin hier, um Rinascita von einer heimtückischen Dämonin zu befreien und das Blut meines Volkes zu rächen. Warum erhebst du dein Schwert gegen mich?

Fenrico: Rinascita steht kurz vor dem Zusammenbruch. Jetzt ist es wichtiger denn je, an den Grundsätzen von Einheit und Erlösung festzuhalten.

Fenrico: Der Weg zur Erlösung findet sich in der Zivilisationskapsel. Gib sie mir. Mit der mir verliehenen Autorität werde ich … das Tor zum göttlichen Paradies öffnen.

Rover:

Rover: Es sei denn … Du bist gar nicht Fenrico. Du … Wer bist du? Was willst du?

Fenrico: … Blutvergießen ist unumgänglich. Blut muss mit Blut bezahlt werden. Was mit Ungerechtigkeit begann, muss mit Sünde besiegelt werden.

Fenrico: Mein Ziel ist rein. Einzigartig. Alles, was ich getan habe, tat ich, um Rinascita vor dem göttlichen Gericht zu bewahren und als Land frei von Leid wiederauferstehen zu lassen.

Fenrico: Verständnis ist nicht erforderlich. Nur Glaube. Wenn alle Hoffnung verloren scheint, bin ich … Sind wir der Anfang und das Ende. Die Absolution. Und die Gnade.

Fenrico: Gib mir die Zivilisationskapsel.

Galbrena: … Es geht dir also doch nur um die Zivilisationskapsel. Neigt sich deine Geduld dem Ende zu?

Fenrico: Der Tod ist die Frucht der Sünde … Sich ihm zu widersetzen bedeutet, sich dem Willen der Göttlichkeit zu widersetzen.

Galbrena: Du? Du und deine Göttlichkeit könnt mich nicht vernichten …

Galbrena: Und diese Täuschungen der Dunklen Flut … Heute wirst du dafür bezahlen.

Fenrico: Ich bin der Erleuchtete, gesalbt von der Göttlichkeit und gekrönt vom Schicksal selbst.

Galbrena: Dann bist du also der „Kern“ dieser Abscheulichkeiten. Hat ja lange genug gedauert, dich zu finden. Willst du immer noch so tun, als hätten wir dich nicht durchschaut?

Fenrico: Eine Dämonin, verhöhnt vom Schicksal und verachtet von den Menschen! Deine Worte sind wie Gift. Du besitzt die Macht der Dunklen Flut und wagst es dennoch, über mich zu urteilen?

Galbrena: Zu schade, dass es nicht ich bin, die über „dich“ urteilt. Wenn dich die Macht der Dunklen Flut nicht überzeugt … Wie wäre es damit?

Galbrena: „Die Gesandten verkünden die Schuld, doch der einzige wahre Richter ist der Imperator …“

Galbrena: Beim Licht des Imperators … TU BUSSE!

Avidius: Ist das … das Licht der Genesis?

Galbrena: Das Urteil ist eindeutig.

Galbrena: Diese seelenlosen KreaturenGeschöpfe der Dunklen Flut brauchen deine Gnade nicht.

Galbrena: Beschütze die Zivilisationskapsel. Sie ist ihr wahres Ziel.

Besiege das Geschöpf der Dunklen Flut

Zani: Wie haben sie es geschafft, sich als Menschen auszugeben?

Avidius: Ich habe noch nie gehört, dass jemand über solche Fähigkeiten verfügt …

Carlotta: Jetzt zeigen sie ihr wahres Gesicht. Lasst uns nicht länger zögern und sie alle vernichten.

Galbrena: Die Kreatur, die den Primus nachahmt, ist ihr Anführer. Tötet sie, und der Rest wird mit ihr fallen.

Zani: Sie rufen Verstärkung … Wir müssen diese Meute vernichten, während wir auf unsere Chance warten.

Häutpling der Geschöpfe der Dunklen Flut: Was aus dem Meer kommt … wird irgendwann an Land gehen …

Häutpling der Geschöpfe der Dunklen Flut: Es wird große Wunder vollbringen und seine Anhänger mit einem Mal versehen …

Häutpling der Geschöpfe der Dunklen Flut: Wer Ohren hat … der höre …

???(Der falsche Gebieter): Avidius, du hast den Segen meines Meisters empfangen. Diene … deiner wahren Göttlichkeit.

Avidius: Ich werde niemals …

Avidius: Gib dich geschlagen!

Avidius: Rover, jetzt!

Erkunde den inneren Raum der Zivilisationskapsel

Rover: Die Zivilisationskapsel öffnet sich …

Rover: Aber warum jetzt? Vielleicht, weil Avidius und ich Kontakt aufgenommen haben?

???: Schiedsrichter …

Rover: Ist das die Stimme des Imperators? Imperator … gibt es noch etwas, das du mir sagen möchtest?

Imperator: Berechtigungen erkannt – Schiedsrichter.

Imperator: Beschränkungen werden aufgehoben …

Imperator: Schiedsrichter. Dieser Moment war vorherbestimmt. Jetzt ist er da …

Rover:

Imperator: Schiedsrichter. Leider muss ich dir mitteilen, dass ich nur eine Nachricht bin, die als Reaktion auf die Anwesenheit eines Initiators aktiviert wurde.

Imperator: Die Zeit vergeht sehr langsam hier. Du hast noch einen Moment Zeit.

Imperator: Als ich mit Leviathan verschmolz, bemächtigte er sich eines Teils meines Geistes … und damit auch eines Teils meiner Spaltungsmacht.

Imperator: Ich kannte die volle Tragweite seines Plans nicht. Als Vorsichtsmaßnahme habe ich Teile meiner Kerndaten in diesen Raum ausgelagert … die Zivilisationskapsel.

Imperator: Sie dokumentiert den Ursprung und die Entstehung der Zivilisation von Rinascita und hütet ihre ältesten Erinnerungen.

Imperator: Einst entwarfen wir den ersten BauplanSchicksal für diese seefahrende Sippe. Nun habe ich ihn hier versiegelt.

Imperator: Schiedsrichter, hör mir zu … ich werde dir die Anfänge von Rinascita offenbaren …

Imperator: Am Anfang …

Imperator: folgte der Rhythmus des Lebens den Gezeiten.

Imperator: Die Vertriebenen und die Wanderer

Imperator: folgten meinem Rat.

Imperator: Sie reisten in den Archipel.

Imperator: Dort hinterließ ich Wissen und TechnologieGenesis-Nexus,

Imperator: auf dass sie den Weg in die Freiheit beschreiten mögen.

Frommer Bürger: Dein Licht segnet uns …

Verehrende Bürgerin: Wir folgen deinem Willen …

Ehrfürchtige Bürger: Um unsere Republik zu errichten …

Imperator: „Einheit“

Imperator: wurde zum Grundstein der Zivilisation.

Imperator: Leviathan machte sich die Sehnsucht der Menschen nach „Einheit“ zunutze,

Imperator: um den Schatten der Zivilisation zu manifestieren.

Imperator: Er sprach in meinem Namen,

Imperator: vollbrachte falsche Wunder,

Imperator: versprach geheuchelte Gnade

Imperator: und labte sich an abgestumpften, gehorsamen Köpfen.

Chaotische Bürger: Das Meer hat uns gesegnet …

Verwirrter Bürger: Durch dich sind wir „vereint“.

Verwirrter Bürger: Durch dich sind wir „geboren“.

Wahnsinniger Bürger: Vom Meer sind wir gekommen,

Wahnsinniger Bürger: und zum Meer werden wir zurückkehren.

Imperator: Schon in den ersten Tagen der Zivilisation

Imperator: hatte er ihren Geist und ihren Glauben übernommen.

Imperator: Einmal hab ich mich dagegen aufgelehnt.

Imperator: Damit hab aber auch die Dunkle Flut freigesetzt.

Imperator: Sie hat Rinascita unermessliches Leid zugefügt.

Imperator: Ich … fing an, alles infrage zu stellen,

Imperator: was ich getan hatte.

Imperator: Der Threnodianer bestimmt über das Schicksal von Rinascita,

Imperator: und auch ich habe einst seine Richtung bestimmt.

Imperator: In Wahrheit … waren wir beide gleich.

Imperator: Wir wollten beide die Zivilisation nach unserem eigenen Willen gestalten.

Imperator: Jene, die in ihr lebten,

Imperator: bekamen nie die Chance, selbst zu entscheiden.

Imperator: Die Zivilisation ist an Threnodianer gebunden.

Imperator: Es gibt keine dauerhafte Lösung.

Imperator: Habe ich das Recht …

Imperator: über ihr Schicksal zu entscheiden?

Imperator: Die Gestaltung einer Zivilisation

Imperator: muss ihrem Volk gehören.

Imperator: Nur die Menschen können entscheiden, wohin ihre Zukunft sie führen soll.

Imperator: Was dann passierte, weißt du bereits. Ich ließ den Threnodianer am Leben. Ich entschied mich für eine Koexistenz mit ihm und legte ihm mich selbst als Fessel an. Ich nahm im Bestreben, ihn zu verstehen, einen Teil seiner Verderbnis für mich selbst an.

Imperator: Einmal fragte ich dich um Rat. Du gabst mir … die Freiheit zu wählen.

Rover:

Rover: Eine Frage habe ich noch … Warum war die Macht des Threnodianers nötig, um die Zivilisationskapsel zu öffnen?

Imperator: Als Leviathan und ich eins waren, habe ich einen Teil seiner Frequenz abgespalten … eine „Erinnerung“. Diese Erinnerung habe ich hier versiegelt.

Imperator: Die Kapsel war immer für dich bestimmt. Es war mein Plan, dass sie sich nur in Gegenwart von dir und der Resonatorin öffnen sollte, die sowohl über meine Macht als auch über die von Leviathan verfügt.

Rover: Was wäre passiert … wenn diese Resonatorin eine Marionette des Threnodianers gewesen wäre?

Imperator: In diesem Fall wäre Rinascita schon verloren. Und die Wahrheit in dieser Kapsel wäre nicht länger von Bedeutung.

Imperator: Wenn sie aber an der Seite der Menschheit steht, muss sie diese Wahrheit erfahren. Und du auch.

Imperator: Leviathan wurde aus der dunklen Seite der „Sehnsucht nach Einheit“ der Menschheit geboren. Ihre „Angst vor dem Meer“ verlieh ihm die Gestalt eines riesigen Seeungeheuers.

Imperator: Schon zu Beginn der Zivilisation hatte er die Herzen der Menschen verdorben. Ein uralter Schatten, der in ihren Seelen lauerte.

Imperator: Mit dem Öffnen der Kapsel werden die ältesten Erinnerungen der Rinascitaner wieder wach. Leviathan wird versuchen, mithilfe des von uns erstellten Bauplans erneut über das Schicksal von Rinascita zu bestimmen.

Imperator: Wenn die Rinascitaner einen Weg gehen wollen, der „frei von der Göttlichkeit“ ist, müssen sie sich ihrer Vergangenheit und „ihrer Urangst“ stellen. Sie müssen den „Schatten der Zivilisation“ überwinden.

Imperator: Schiedsrichter … es wird Zeit, sich zu verabschieden. Geh jetzt. Sammle jeden noch so kleinen Funken Hoffnung … Wenn alles nach Plan läuft, wird es in Rinascita von nun an keine Göttlichkeit mehr geben.

Imperator: Wenn sich die Schatten auf unserer Seele endlich auflösen, wird Rinascita einen neuen Morgen erleben. Und die Menschheit … darf auf eine Zukunft blicken, die ich mir nicht mal in meinen kühnsten Träumen vorstellen kann.

???: Die wahren Gläubigen glaubten an den Imperator. Und Imperator glaubte an die Menschheit.

Rover:

Rover: Du hast die Gesegnete Jungfrau vor meinen Augen getötet. Die Katastrophen in Ragunna sind die Folge deiner Taten. Jetzt sag mir, was ich wissen muss.

Galbrena: … Würdest du mir glauben, wenn ich dir sage, dass ich versucht habe, Cartethyia zu retten?

Galbrena: Dieser Ort steht unter dem Schutz des Imperators. Leviathan kann uns nicht hören. Das … ist für dich.

Rover: Du hast die Gesegnete Jungfrau vor meinen Augen getötet. Die Katastrophen in Ragunna sind die Folge deiner Taten. Jetzt sag mir, was ich wissen muss.

Galbrena: … Würdest du mir glauben, wenn ich dir sage, dass ich versucht habe, Cartethyia zu retten?

Galbrena: Dieser Ort steht unter dem Schutz des Imperators. Leviathan kann uns nicht hören. Das … ist für dich.

Cartethyias Frequenz: Rover, vertraue ihr. Und vertraue mir … Alles, was wir getan haben … diente einem einzigen Zweck … Leviathan zu besiegen …

Rover: Das ist ihre Frequenz …

Galbrena: Das musst du einfach akzeptieren, okay? Cartethyia ist „tot“, aber sie kann immer noch „zurückkehren“. Dafür müssen wir aber … Leviathan töten.

Rover: Leviathan töten? Hat sie ihn nicht absorbiert, als sie verschmolzen sind?

Galbrena: Leviathan steht kurz vor seiner „Wiedergeburt“.

Galbrena: Er hat etwas von der Macht des Hütenden gestohlen. Während deines Kampfes mit der Gesegneten Jungfrau hat er eine winzige Spur seiner Frequenz abgespalten und in einem Edelstein versteckt. Du hast ihn sicher gesehen.

Galbrena: Dieser Edelstein ist dem Fractsidus in die Hände gefallen. Das gesamte Vorgehen in Rinascita verfolgte einzig das Ziel, Leviathan mithilfe des Edelsteins wiederzuerwecken.

Rover:

Rover: Der Fractsidus inkubiert also den Threnodianer … Wie lange geht das schon so?

Galbrena: Länger, als wir uns vorstellen können, vermute ich. Selbst deine Konfrontation mit Cartethyia könnte inszeniert gewesen sein. Eine List, um Leviathan eine Chance zu geben, dem Hütenden zu entkommen.

Rover: Du weißt davon? Wer bist du, Dissonanzentöterin? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Cartethyia mir etwas so Wichtiges vorenthalten würde.

Galbrena: Sieh mich als das, was ich bin … eine Rächerin auf der Jagd nach Leviathan. Was den Rest angeht …

Galbrena: Der nächste Vorbote der Dunklen Flut hat sich gezeigt. Bis wir ihn oder sie gefunden haben … sollten wir unseren Plan für uns behalten und hoffen, dass nicht das Schlimmste eintritt.

Galbrena: Diesen Vorboten zu finden, hat oberste Priorität. Andernfalls könnte die Dunkle Flut Ragunna jederzeit erneut heimsuchen.

Rover: Willst du damit sagen, dass dieser Vorbote hinter all den Geschöpfen der Dunklen Flut steckt, die wir sehen?

Galbrena: Nicht hinter allen. Der Vorbote resoniert mit Rinascitas dunkelsten Gefühlen. Diese Gefühle fungieren als Anker, die dem Schrecken Gestalt verleihen und seine Entstehung beschleunigen.

Galbrena: Wenn die Gefühle stark genug sind und der Vorbote in der Nähe ist … dann „entwickeln“ sich diese Kreaturen. Sie zehren von den Erinnerungen und Gedanken des Vorboten und nehmen immer realere Formen an. Manche beginnen sogar, wie Menschen auszusehen.

Galbrena: Es ist dir auch aufgefallen. Die Geschöpfe der Dunklen Flut in Ragunna fangen an, uns nachzuahmen. Was bedeutet …

Rover:

Galbrena: Stimmt genau. Ich bin schon mein ganzes Leben lang auf der Jagd nach den Geschöpfen der Dunklen Flut – in jeder von ihnen steckt ein Teil ihrer Gedanken und Erinnerungen. Ich töte sie und entreiße ihnen ihr Wissen.

Galbrena: Sie beobachten dich schon eine ganze Weile. Sie wollen die Zivilisationskapsel. Deshalb … bin ich dir gefolgt. Ich habe deine Bewegungen aufgezeichnet in der Hoffnung, dass ich, wenn ich in deiner Nähe bleibe, früher oder später den „Kern“ der Geschöpfe der Dunklen Flut finden würde. Vielleicht sogar den Vorboten.

Galbrena: Wenn die Kapsel nur mit der Macht des Hütenden und des Threnodianers geöffnet werden kann, dann ist sie in dem Moment, als du und dieser Gladiator sie berührt habt …

Rover: Du glaubst, es ist Avidius? Aber du … du verfügst doch auch über die Macht der Dunklen Flut.

Galbrena: Vorsicht ist eine der wichtigsten Tugenden eines Jägers. Du hast recht. Die Dunkle Flut ist in mir … Aber Leviathan hat schon vor langer Zeit aufgehört, mich zu den Lebenden zu zählen.

Galbrena: Und diese Macht … gehört jetzt mir. Gegen wen ich sie einsetze, ist meine Entscheidung.

Galbrena: Du kannst gerne versuchen, mich aufzuhalten. Aber ich? Ich werde diese Jagd so schnell nicht aufgeben.

Galbrena: Ich vertraue darauf, dass du im Falle einer Katastrophe weißt, wohin du deine Klinge richten musst.

Rover:

Galbrena: Ha … gut. Dann lass uns auf die Jagd gehen. Wir werden Leviathan ein Ende bescheren, über das man noch lange reden wird. Laut, brutal und unvergesslich.

Galbrena: Die Frequenz des Hütenden ist verschwunden. Wir haben wohl weniger Zeit, als ich dachte. Leviathans Macht nimmt weiter zu und dieser Raum wird bald kollabieren. Wir müssen einen Weg hier raus finden.

Besiege das Geschöpf der Dunklen Flut

Rover: Diese Dinger … Das sind alles Geschöpfe der Dunklen Flut.

Galbrena: Die Zivilisationskapsel wurde von der Dunklen Flut befleckt. So bin ich hier reingekommen … Ich bin der Verderbnis gefolgt.

Rover: Dann kannst du die Dunkle Flut also betreten. Kein Wunder, dass wir dich nicht finden konnten.

Galbrena: Aber die Frequenzen dort sind alle überlagert. Ich habe mich auf deine fixiert und bin ihr durch den Sturm gefolgt.

Galbrena: Du hast Zugriff auf die Kerndaten. Aber Avidius könnte in den Frequenzstrudel geraten sein. Schwer zu sagen, wo er gelandet ist.

Galbrena: Wir müssen ihn schnell finden. Und seine wahre Identität aufdecken, bevor die nächste Welle der Geschöpfe der Dunklen Flut kommt.

Verlasse die Zivilisationskapsel

Galbrena: Der Kollaps schreitet schneller voran. Uns bleibt nicht mehr viel Zeit …

Galbrena: Schneller. Wir sind fast da …

Carlotta: Rover! Gut … Sieht aus, als hättest du nicht in allzu großen Schwierigkeiten gesteckt.

Rover:

Carlotta: Es ist nicht lange her, dass du im Riss verschwunden bist. Nachdem wir das Ding in der Gestalt von Fenrico getötet hatten, hielten die anderen Geschöpfe der Dunklen Flut nicht mehr lange durch.

Zani: Das war der Letzte. Mit dem Privatecho der Familie im Rücken konnten wir die Stellung halten.

Carlotta: Du hast doch nicht etwa gedacht, dass wir ohne dich verloren wären? Wir Bewohner von Ragunna sind aus härterem Holz geschnitzt. Mit diesen Kreaturen sind wir locker fertiggeworden.

Galbrena: Diese Fliegende Sense von Gori … Als der „Kern“ zerstört wurde, haben sich die anderen Geschöpfe der Dunklen Flut aufgelöst. Fürs Erste ist die Bank sicher. Zumindest bis die nächste Welle kommt.

Galbrena: Ich würde aber empfehlen, ein paar Terminals des Ordens entlang des Perimeters zu installieren. Sie können menschenähnliche Imitationen erkennen und verhindern, dass es hier bald wieder von Geschöpfen der Dunklen Flut wimmelt.

Carlotta: Und du, darf ich fragen …

Rover:

Galbrena: Wo ist dieser Gladiator aus Septimont?

Zani: Avidius hat den Riss noch vor dir verlassen.

Zani: Allerdings … sah er nicht gerade gut aus. Er murmelte irgendwas von einer „Krise, die es zu verhindern“ gelte und rannte dann wie von der Tarantel gestochen davon.

Rover:

Galbrena: … Gib mir deine Hand.

Galbrena: Ich habe Avidius vorhin im Kampf markiert. Mithilfe von Balorsder Tacet-Dissonanz „Betrachter“ Macht kann ich sehen, was er sieht. Wir werden ihn finden.

Avidius: Ich muss … mich beeilen …

Avidius: Still! Dieses verdammte Flüstern …

Avidius: Nein … Ich will verdammt sein, bevor ich so ein Schicksal akzeptiere …

Avidius: Es muss doch noch irgendetwas geben, das ich tun kann …

Avidius: Ich werde nicht zulassen, dass sich die Tragödie wiederholt …

Rover: … Er ist auf dem Weg zu den Thessaleo-Hügeln.

Carlotta: Wir haben den Kontakt zu Cantarella verloren. Ihr Leuchtfeuer scheint zerstört worden zu sein.

Zani: Über den Thessaleo-Hügeln ziehen dunkle Wolken auf … Irgendwas ist da auf jeden Fall faul.

Rover:

Carlotta: … Also gut. Wir werden die Stellung halten. Zani, ruf die Transportechos der Familie. Wir werden Rover so gut es geht unterstützen.

Galbrena: Macht es nicht so kompliziert. Nutzt die Echos lieber, um Vorräte zu besorgen.

Galbrena: Bleib dicht bei mir. Wir nehmen den Luftweg.

Begib dich zum Thessaleo-Hügel

Rover: Du manipulierst die Luft, um eine Windspur zu erzeugen … Ist das deine Resonanzkraft?

Galbrena: Eine davon. Ich trage die Tacet-Dissonanz Harpyiahalb Vogel, halb Frau in mir.

Rover: Kein Echo, sondern eine Tacet-Dissonanz … Du kannst sie also einfach so absorbieren?

Galbrena: Das könnte man so sagen. Balor ist nur eine von vielen.

Rover: Eine von vielen … Jetzt bin ich erst recht neugierig auf dich und deine Fähigkeiten.

Galbrena: Wenn wir das überleben, erzähle ich dir vielleicht davon. Aber jetzt …

Rover: Müssen wir den Vorboten finden. Weißt du, woran wir ihn erkennen können?

Galbrena: Zuerst einmal wurde er von der Dunklen Flut verdorben. Aber das ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen.

Galbrena: Wir müssen auf Begleiterscheinungen achten und versuchen, auf alles vorbereitet zu sein.

Galbrena: Wir haben die Thessaleo-Hügel erreicht. Ich kann die Geschöpfe der Dunklen Flut schon spüren …

Besiege die Geschöpfe der Dunklen Flut

Mitglied der Fisalia: Ah, Rover! Dem Hütenden sei Dank!

Rover: Was ist hier geschehen?

Mitglied der Fisalia: Ohne Vorwarnung tauchten Aberrationen der Dunklen Flut auf. Wir wurden überrannt, bevor wir auch nur–

Galbrena: Aus dem Weg. Wir kümmern uns darum.

Mitglied der Fisalia: Danke! Lady Cantarella kämpft immer noch an vorderster Front. Könnt ihr bitte helfen, ihre Position zu stärken?

Finde Cantarella

Gilberto: Es ist zu spät, Lady … Mein Geist … ist nicht mehr zu retten. Spar dir deine Tränke für jene auf, für die noch Hoffnung besteht …

Gilberto: Ich habe nur eine Bitte … Lass mich nicht als Monster sterben. Lass mich nicht … Leviathans Marionette werden …

Gilberto: AaaAAAARGH–! Ich sehe es … Das Ende aller Zeiten … Das Paradies … endlich ist es hier!

Cantarella: Rover … Sie ist … Warum ist sie hier?

Rover:

Galbrena: … Die Verbindung zwischen der Blutlinie der Fisalias und Leviathan reicht zu weit zurück. Ihre Urängste wurden als erstes geweckt.

Galbrena: Das ist der eigentliche Schrecken der weiterentwickelten Dunklen Flut. Sie ernährt sich von der Verzweiflung der Menschen und verzerrt ihre Frequenzen, um Geschöpfe der Dunklen Flut aus ihnen zu machen.

Galbrena: Das „Gegenmittel“ deiner Familie kann jeden heilen, der nur leicht infiziert wurde. Aber jene, deren Verderbnis zu tief sitzt, so wie bei ihm … Ihre Frequenzen lassen sich nicht mehr umkehren.

Galbrena: Wir können nur noch dafür sorgen, dass er einen würdevollen Tod stirbt.

Gilberto: Lady … lass mich keine Last für jene sein … für die noch Hoffnung besteht …

Galbrena: Matriarchin von Fisalia, ich verstehe, wie grausam diese Entscheidung ist. Wenn du ihm nicht den letzten Schlag versetzen kannst … dann lass mich es tun.

Cantarella: … Nur die Hand einer Fisalia darf das Blut eines Fisalias vergießen.

Gilberto: Danke … Möge den Fisalias … wieder Ruhm zuteilwerden …

Rover:

Cantarella: Die Toten ruhen. Die Lebenden marschieren weiter … Die Fisalias werden ihre gefallenen Söhne und Töchter nie vergessen.

Cantarella: Cartethyia ist weiterhin auf dem Anwesen der Fisalias in Sicherheit. Doch die Statue der Göttlichkeit begann in unseren Köpfen zu flüstern … Kurz darauf kamen die Geschöpfe der Dunklen Flut.

Cantarella: Es war Leviathans Stimme. Etwas hat … ihn aufgeweckt.

Galbrena: Vermutlich Avidius. Im Moment hängt alles davon ab, dass wir ihn finden.

Cantarella: Dieser Gladiator aus Septimont … Unsere Späher haben gesehen, wie er tief in die Thessaleo-Hügel vorgedrungen ist.

Phoebe: Lady Cantarella! Rover! Die Verstärkung ist da!

Phoebe: Das Thessaleo-Hügel … Das ist … Achtung! Alle Akolythen sollen temporäre Resonanz-Leuchtfeuer errichten. Das Licht der Genesis wird die Geschöpfe der Dunklen Flut aufhalten!

Entschlossene Akolythin: Akolythin Phoebe! Eine Gruppe von Geschöpfen der Dunklen Flut ist auf dem Weg in die Tiefen des Thessaleo-Hügels!

Galbrena: Rover, wir kümmern uns um Avidius.

Cantarella: Ich werde mit meiner Resonanzkraft das Gegenmittel der Familie freisetzen. Das sollte helfen, den Einfluss der Dunklen Flut einzudämmen.

Phoebe: Wir versorgen die Verwundeten und sichern diese Position. Die Akolythen des Ordens werden euch den Weg freimachen. Bitte, ihr müsst dem ein Ende setzen!

Entschlossene Akolythin: Ob das Hütende kommt oder nicht, wir sind die Verkörperung seines Willens! Wir beschützen Rinascita!

Furchtloser Akolyth: Oh Licht der Genesis, beschütze uns! Wie schon seit Anbeginn der Zeit stehen wir auch heute als Soldaten des Hütenden bereit!

Finde Avidius

Galbrena: Die Akolythen des Ordens halten die restlichen Geschöpfe der Dunklen Flut auf. Das ist unsere Chance, direkt zur Quelle vorzudringen.

Avidius: Ah … Ihr seid es …

Avidius: Verzeiht mir … dass Ihr mich so sehen müsst …

Rover:

Avidius: Als sich die Zivilisationskapsel öffnete, wurde ich hineingezogen. Eine schwarze Frequenz ergriff von mir Besitz. Vereinnahmte mich vollkommen.

Avidius: Ich sah die Anfänge von Rinascita und die Erinnerungen von … so vielen seiner Bewohner.

Avidius: Ihn sah ich auch – Caligula. Sein Gesicht war wie meines … Er war meine Vergangenheit und meine Zukunft …

Galbrena: … Leviathan hat dir diese Erinnerungen mithilfe der Frequenz der Dunklen Flut eingepflanzt.

Rover:

Avidius: Ja, ich habe mal gesagt, dass ich meine eigene Geschichte schreiben und meine eigene „Existenz“ definieren würde …

Avidius: Doch nachdem ich diesen Ort verlassen hatte, spürte ich plötzlich die Bewegungen der Geschöpfe der Dunklen Flut. Sie näherten sich dem Thessaleo-Hügel. Ich wollte … noch immer etwas tun, egal was, um die Verwüstung aufzuhalten.

Avidius: Doch wieder einmal taumelte ich blindlings in den reißenden Fluss des ChaosSchicksal. Die ältesten Erinnerungen der Fisalias erwachten früher als geplant. Wegen mir …

Avidius: Als Folge davon tauchten unzählige Geschöpfe der Dunklen Flut auf. Ich habe versucht, sie zurückzudrängen, aber ich … habe mich überschätzt … und wurde von ihnen verdorben.

Avidius: Meine Hoffnungen und Träume … all das war real. Warum also? Wie konnte es so weit kommen?

Avidius: Von Septimont bis Ragunna, ich trage die Verantwortung. Vielleicht ist dies das Schicksal, dem ich nie entkommen konnte. Caligulas Schicksal … Es ruft nach mir!

Galbrena: Verdammt. Caligulas Erinnerungen nehmen von seinem Geist Besitz.

Avidius: Dies ist die Rolle, die das Schicksal für mich vorgesehen hat. Das Schicksal will, dass ich der verrückte König werde. Warum … sollte ich seine Krone ablehnen?

Avidius: Ich bin der, der einen flüchtigen Blick auf das „Schicksal“ selbst erhaschen konnte … Und jetzt werde ich es der Welt offenbaren …

Avidius: Doch wer kennt schon den Willen des Schicksals … Deshalb werde ich zum Schicksal werden. Ich werde sein Antlitz sein … diese törichte, göttliche Maske, die kein Sterblicher je begreifen kann.

Der verrückte König: Caligula (Avidius): Ich bin der König … Träger außergewöhnlicher Macht, aufgestiegen aus der Dunklen Flut. Ich werde die Wasser glätten und den Sturm besänftigen …

Der verrückte König: Caligula (Avidius): Ich werde mit Ruhm gekrönt werden … mit dem Blut des alten Königs.

Besiege das Geschöpf der Dunklen Flutder verrückte König

Rover: Avidius …

Der verrückte König: Caligula (Avidius): Ungeschriebener, ich brauche dein Mitleid nicht.

Der verrückte König: Caligula (Avidius): Aus der tiefsten Dunkelheit erhebe ich mich gegen dein reines Licht. Wir wollen sehen, wer eines wahren Herrschers würdig ist.

Galbrena: Wenn du glaubst, dass er einst ein ehrenhafter Gladiator war …

Galbrena: Dann kämpfe gegen ihn. Sorge dafür, dass er sich daran erinnert, wer er wirklich ist.

Der verrückte König: Caligula (Avidius): Ich kann mein eigenes Schicksal schreiben. Und ihr Schicksal umschreiben.

Der verrückte König: Caligula (Avidius): Ich kann ihren Hunger stillen … Oder ihre Wut entfachen.

Der verrückte König: Caligula (Avidius): Ich werde diese jämmerliche, falsche Welt zerstören … und über die einzige ewige Wahrheit herrschen … den Tod.

Der verrückte König: Caligula (Avidius): Einst verachtete ich die Schwäche der anderen. Jetzt muss ich feststellen … dass auch mein Herz erzittert. Wie erbärmlich …

Rover: … Seine Angriffe lassen nach!

Galbrena: Sein Wille ist in der Dunklen Flut erwacht. Lass nicht nach!

Galbrena: Deine Erinnerungen. Deine Gefühle … Das waren nicht alles Lügen. Greife nach ihnen. Finde deine Wahrheit.

Besiege den verrückten König: Caligula

Rover: Avidius! Erinnere dich daran, wer du bist. Erinnere dich an den Mann, der du werden wolltest!

Der verrückte König: Caligula (Avidius): Ich bin … ein Mensch. Keines von diesen Monstern …

Der verrückte König: Caligula (Avidius): Dies wird … mein letzter Ruhm …

Rover: Avidius! Erinnere dich daran, wer du bist. Erinnere dich an den Mann, der du werden wolltest …

„Flüstern“ der Dunklen Flut: Das Schicksal liegt in der Dunklen Flut. Niemand entkommt dem Netz, das es auswirft.

„Flüstern“ der Dunklen Flut: Nutzt du die Macht der Dunklen Flut … Und sie wird auch dich verschlingen.

„Flüstern“ der Dunklen Flut: Komm zurück … Komm zurück zu uns.

Avidius: Ich bin … nicht wie ihr …

„Flüstern“ der Dunklen Flut: Hah. Du … Wie willst du uns widerstehen?

Avidius: Es muss einen Weg geben …

Avidius: Dieses Mädchen … Wurde sie auch von der Flut verschlungen?

Avidius: Hey! Wenn du weitergehst, wird die Dunkle Flut dich verschlingen!

In die Dunkle Flut gestürztes Mädchen: Ich weiß … Die Dunkle Flut verschlingt alles. Sie verdirbt alles. Wenn ich ihr nicht entkommen kann … werde ich sie nutzen …

In die Dunkle Flut gestürztes Mädchen: Sie durchströmt mich bereits … Warum kann ich mich dann nicht gegen sie wenden? Warum kann ich nicht … diejenige sein, die sie verschlingt?

In die Dunkle Flut gestürztes Mädchen: Diese „falschen Frequenzen“ brauchen mich, um zu „überleben“. Wenn diese Macht … nicht auf mich hören will …

In die Dunkle Flut gestürztes Mädchen: Dann werde ich ihr zeigen, wer hier wirklich das Sagen hat.

In die Dunkle Flut gestürztes Mädchen: Das Schicksal … Es ist laut, aber ich glaube nicht, dass es sonderlich stark ist. Ich … glaube nicht an das Schicksal.

Avidius: Eine Erinnerung, die in der Dunklen Flut zurückgelassen wurde …?

Avidius: Sie hat recht … In diesem Krieg gegen das Schicksal …

Avidius: muss ich meinen Zug noch machen.

Avidius: Ich will, dass es eine Geschichte ist, die den Menschen Hoffnung bringt.

Avidius: Ich schwöre bei meinem Speer, meine Verbündeten zu beschützen …

Avidius: und die Herzen der Bösen zu durchbohren.

Avidius: Ich werde jedes einzelne Geschöpf der Dunklen Flut absorbieren …

Avidius: Tötet mich, und die Katastrophe von Ragunna endet jetzt und hier.

Rover: Avidius!

Avidius: Wir haben keine Zeit, Rover.

Avidius: Dissonanzentöterin, ich habe in der Flut deine Vergangenheit gesehen. Ich weiß, was du vorhast …

Avidius: Nimm meine Macht … Und bring es zu Ende.

Avidius: Das ist auch mein Wunsch.

Galbrena: … Das werde ich. Versprochen.

Galbrena: Gib mir all deine Bitterkeit.

Galbrena: Wir werden … sie zur Rechenschaft ziehen.

??? (Cristoforo): So erbärmlich er auch war, in seinen letzten Momenten …

??? (Cristoforo): gelang es ihm, seinem Schicksal zu entkommen.

??? (Cristoforo): Warum empfängst du mich bei unserem Wiedersehen so feindselig?

??? (Cristoforo): Angesichts der Gezeiten des Schicksals sind wir nichts als Schauspieler auf einer Bühne.

Rede mit Cristoforo

Cristoforo: Was für eine rührende Szene. Eine bemitleidenswerte verlorene Seele, die in ihrer letzten Stunde darum kämpft, selbst über ihr Schicksal zu bestimmen.

Cristoforo: … Leider war sein Drehbuch längst geschrieben. Es war sein Schicksal, in dieser Szene zu sterben.

Rover:

Cristoforo: Eine Lüge, die oft genug erzählt wird, wird irgendwann zur Wahrheit. Man spinne ein Geflecht aus Erinnerung, Geschichte und Erfahrung und schon hat man eine Figur erschaffen, die „in den Köpfen anderer existiert“.

Cristoforo: Aber um wirklich „real“ zu werden … hatte sie noch einen weiten Weg vor sich. Ich verlieh ihr lediglich Gestalt, gab ihr eine Maske aus Fleisch und Blut, mit der sie in der Welt umherziehen konnte.

Cristoforo: Am Ende war der Atem, der ihr Leben einhauchen konnte … ihr eigener.

Cristoforo: Oh, ein aus Lügen geborenes Wesen, das auf der Suche nach dem Sinn in einer sinnfreien Welt ist! Ein solches Streben erfordert den Mut, seine Existenz zu hinterfragen. Ja, es erfordert Schmerz …

Rover:

Cristoforo: Hast du nicht gesehen? Natürlich habe ich das. Seine Absichten, seine Ambitionen, seine Dunkelheit, seine Schwäche … Die Offenbarung einer Seele ist nicht immer ein Akt der Grausamkeit.

Cristoforo: Die Menschheit ist eine Marionette des Schicksals. Ich habe ihnen nur die Fäden gezeigt. Ich habe das Feuer entfacht, den Hunger, der den Wunsch nach einem freien Willen in ihnen wecken könnte.

Cristoforo: Durch Widerspruch und Konflikt führt Schmerz zu Transformation. Tragödie führt zu Transzendenz. Nur dann kann eine Seele über sich hinauswachsen … und die Tore der „Unsterblichkeit“ erreichen.

Cristoforo: Und was meine Grausamkeit angeht … In der Tat ein großes Lob. Zumindest zeugt es davon, dass diese Geschichte dein Mitleid und deine Leidenschaft geweckt hat. Allein deshalb hast du dir das Recht verdient, auch noch den letzten Akt zu lesen.

Cristoforo: Dann auf nach Septimont. Der Vorhang geht auf. Dort werde ich Rinascitas Schicksal umschreiben … mit der Dunklen Flut als meine Tinte.

Cristoforo: Wirst du die vergifteten Pfeile des Schicksals schweigend ertragen oder dich erheben, um den endlosen Prüfungen dieser Welt zu trotzen? Ich warte auf deine Antwort.

Galbrena: Du hast Rinascita ins Verderben gestürzt. Glaubst du, damit kommst du einfach so davon?

Cristoforo: Meine Bühne liegt anderswo. In dieser Szene bin ich nur ein Bote.

Cristoforo: Aber da ihr so ungeduldig seid, gebe ich euch noch einen letzten Hinweis. Ich hatte noch nie eine Vorliebe für übertrieben dramatische Ironie.

Cristoforo: Die Dunkle Flut hat die Zivilisationskapsel bereits befleckt. Um sie zu öffnen, bedarf es nicht länger der Macht des Threnodianers … Ein Tropfen des Nektars der Flut genügt.

Cristoforo: Sag mir, wie kann eine Existenz, die aus der Dunklen Flut geboren wurde, als ihr „Anker der Realität“ dienen?

Cristoforo: Sei gewarnt. Wenn sich die dunklen Wasser zurückziehen, wird die unter der Oberfläche verborgene Wahrheit ans Licht kommen.

Rover:

Galbrena: Der Vorbote der Dunklen Flut ist der Anker der Realität aller Geschöpfe der Dunklen Flut. Das heißt, er muss eine reale, existierende Person sein.

Galbrena: Als ich die Geschöpfe der Dunklen Flut absorbierte, spürte ich es. Avidius wurde ebenfalls aus der Dunklen Flut geboren.

Rover: Warum hat das „Licht des Imperators“ dann nicht seine wahre Gestalt offenbart?

Galbrena: Weil seine Worte und Wünsche echt waren. Er mag nicht so hell wie die Sonne geschienen haben, fing aber dennoch etwas von ihrem Glanz ein.

Galbrena: Und diese unerschütterliche Entschlossenheit, nicht zum Werkzeug der Dunkelheit zu werden, selbst wenn es den Tod bedeutet … Damit hat er seine eigene Wahrheit erschaffen.

Galbrena: Deshalb hat auch er dem Federführer direkt in die Hände gespielt. Ein Sündenbock, das perfekte „Opfer“, um die Wahrheit zu vertuschen. All seine noblen Wünsche wurden entstellt. Was für eine grausame Ironie …

Rover:

Rover: Avidius hätte ein solches Schicksal nie erleiden dürfen … Ich werde seinen Kampf fortsetzen. Ich werde die Geschichte, an die er fest geglaubt hat, weiterschreiben – die Geschichte, die den Menschen Hoffnung bringt.

Galbrena: Ja. Wie es sein Wunsch war … müssen wir eine noch größere Katastrophe verhindern.

Galbrena: Kehren wir zu Cantarella zurück und kümmern uns um die Verwundeten. Wenn Avidius nicht der Vorbote ist, bedeutet das, dass wir etwas übersehen haben …

Zurück zu Cantarella

Rede mit dem verängstigten Mädchen

Verängstigtes Mädchen: Ich … Ich hab solche Angst …

Rover:

Verängstigtes Mädchen: Oh, du bist es, der große Held Rover!

Verängstigtes Mädchen: Cantarella hat mir Geschichten über dich erzählt. Sie sagt, du bist genau wie die Helden in den Abenteuergeschichten. Mutig und entschlossen …

Verängstigtes Mädchen: … Doch auch du … kannst nicht jeden retten.

Cartethyia?: Geh nicht … Geh nicht weg … Lass uns nicht im Stich …

Rover: … Cartethyia?

Cartethyia?: Sterbliche brauchen Erlösung … Sterbliche brauchen Einheit …

Cartethyia?: Gerechter … öffne mir das Tor zum Aufstieg …

Galbrena: Diese Welt gehört nicht dir, Leviathan.

Galbrena: … Chimera!

Galbrena: Wie fühlst du dich, Rover?

Cantarella: Haltet euch zurück.

Cantarella: Ich hab gesagt, haltet euch zurück.

Verängstigtes Mitglied der Fisalia: Aber Lady Cantarella, wir haben es alle gesehen … gerade hat–

Cantarella: Das reicht. Ich hab gesagt, ihr solltet euch zurückhalten. Ihr habt dem „Flüstern“ doch auch schon getrotzt. Vergesst ihr jetzt etwa aus Angst eure Loyalität gegenüber euren Kameraden?

Verängstigtes Mitglied der Fisalia: Entschuldigt, Lady Cantarella … und Rover. Wir … Wir haben die Fassung verloren …

Cantarella: Leviathan ist ein Meister darin, Schwachstellen im Geist eines Menschen zu finden und sie zu seinem Vorteil zu nutzen. Geht und tut, was ihr tun müsst. Ich kümmere mich darum.

Rover:

Galbrena: Einige deiner Gefühle resonierten mit den Gefühlen der anderen. Daraufhin öffnete dein Tacet-Zeichen ein „Portal“, das dich in eine neue Illusion zog.

Galbrena: Dieses „Portal“ zehrte von deiner Anwesenheit, um Bosheit und Angst zu verbreiten … Bevor es sich jedoch voll entfalten konnte, brach ich in deine Illusion ein und zerstörte sie.

Rover: Ich habe Fenrico, Mya und Cartethyia gesehen … Sie alle sind durch das Tor gegangen. Was genau liegt dahinter?

Galbrena: … Das Reich, das Leviathan erschaffen hat. Das Reisende Paradies.

Rover:

Galbrena: Avidius war Cristoforos Attrappe. Er hat sie vor vielen Jahren in Septimont platziert … Wenn sich die Wasser zurückziehen, wird die Wahrheit ans Licht kommen …

Galbrena: Rover … du bist der Vorbote der Dunklen Flut.

Galbrena: Die Geschöpfe der Dunklen Flut haben sich zurückgezogen. Die Lage rund um das Thessaleo-Hügel verbessert sich.

Galbrena: Der Orden scheint die meisten Verwundeten bereits in den Averardo-Tresor gebracht zu haben.

Galbrena: Was die anderen Menschen angeht … Die Narben, die Leviathan in ihren Köpfen hinterlassen hat, müssen erst noch verheilen.

(Optional) Rede mit Ciaccona

Amedeo: „Langsam schließen sie sich der Prozession an, die in Richtung des aus den dunklen Wellen emporsteigenden Königreichs pilgert … Jene, die vom Meer gesegnet wurden, sind für immer dazu verdammt, seinen Fluch zu tragen.“

Amedeo: Mit einem unvollendeten Sonett verfluchte er die Bewohner von Ragunna. Nein, mehr als das … Er verfluchte ganz Rinascita! Nun wird sein Fluch Wirklichkeit …

Rover:

Ciaccona: Hallo, Rover! Hast du nicht gehört? Seit einiger Zeit werden die Bewohner von Ragunna von „Albträumen“ geplagt. Vermutlich bezieht er sich darauf …

Amedeo: In meinen Träumen habe ich Dinge gesehen … Monster, die ich noch nie zuvor gesehen habe …

Amedeo: Vielleicht kommt das daher, dass ich meine Nase in den „unvollendeten Entwurf des mysteriösen Dramatikers“ gesteckt habe … Diese Kobolde, Todesfeen und Ungeheuer haben sich mir ins Gedächtnis eingebrannt …

Amedeo: Jedenfalls dachte ich, dass es nur ein Traum war. Nur … Fantasie. Aber dann … Beim Hütenden! Eines Tages habe ich einen in der Wildnis gesehen. Jedes grauenvolle Detail genau so, wie ich es im Traum gesehen hatte!

Amedeo: Dem Dramatiker ist es gelungen, mit Worten Illusionen zu erschaffen. Geister zu beschwören, Albträume in Verse zu fassen, Traumgestalten zum Leben zu erwecken! Das sind SEINE Verse … SEINE FLÜCHE!

Amedeo: Denk mal darüber nach! Furchterregende Monster, die es einst nur in Mythen und Sonetten gab, stolzieren jetzt über die Bühne! Er hat den Grundstein gelegt … vor Hunderten von Jahren …

Rover:

Ciaccona: Hmm … das klingt nach einer perfekten Prämisse für eine Ballade. Ich hätte nichts dagegen, ein paar dieser Fabelwesen selbst zu treffen.

Amedeo: Fräulein Ciaccona … du … du hast keine Angst vor ihnen?

Ciaccona: Unsere Seelen sind ebenso unsterblich wie ihre. Was könnten sie uns schon tun?

Ciaccona: Außerdem ist das Stück unvollendet. Da können wir das Ende doch selbst schreiben, oder?

(Optional) Rede mit Zani

Nevana: Frau Zani … Es tut mir so leid. Ich komme sofort zurück …

Zani: Ach, kein Problem. Wenn es einem nicht gut geht, sollte man ruhig mal an die frische Luft gehen.

Zani: Ah, buongiorno, Rover. Wenn du was von der Bank brauchst … musst du leider einen Moment warten.

Rover:

Nevana: Danke für deine Anteilnahme … Ich hatte nur kürzlich einen sehr lebhaften Traum … über meine Großmutter, die vor einer Weile gestorben ist.

Nevana: Als ich aufwachte, konnte ich sie immer noch SEHEN, wie sie direkt neben mir saß. Ihr Lächeln war sanft … genau wie damals, als ich noch klein war. Sie hat mich immer in den Schlaf gesungen …

Nevana: Ich sagte ihr, wie sehr ich sie vermisse, und sie hörte mir wie immer aufmerksam zu. Dann stand sie auf und verabschiedete sich.

Nevana: Ich sah, wie sie durch ein Tor ging. Ich wollte ihr folgen, aber sie hielt mich zurück. Sie sagte: „Folge mir nicht. Und geh nicht durch dieses Tor.“ Dann wachte ich abermals auf.

Nevana: War das ein Traum in einem Traum? Oder war es vielleicht eine Vision, die einer Erinnerung entstammt? Aber ihr Gesicht, ihre Stimme … alles kam mir so echt vor …

Zani: … Capisco. Hab verstanden. Ich kümmere mich um deine Arbeit. Geh nach Hause und ruh dich aus.

Nevana: Danke, Frau Zani. Aber ich glaube … meine Großmutter wollte mir mitteilen. Dass ich mich nicht in meiner Trauer und der Vergangenheit verlieren darf.

Nevana: Deshalb arbeite ich weiter. Tut mir leid, dass ich euch Sorgen bereitet habe.

(Optional) Rede mit Phoebe

Vivian: Akolythin Phoebe, das „Paradies“ … gibt es wirklich …

Phoebe: Aber …

Vivian: Ich habe es in meinen Träumen gesehen. Es war eine Offenbarung des Hütenden …

Rover:

Phoebe: Oh, hallo, Rover. Möge das Hütende dich beschützen!

Vivian: Rover … du bist doch der Lorbeerträger des Carnevale! Dann musst du die Stimme des Hütenden auch gehört haben! Du kannst mir doch sicher helfen, zu beweisen, dass ich recht habe, oder?

Vivian: Meine Träume müssen göttliche Offenbarungen sein! Ich habe alles gesehen, die „Stadt der ewigen Glückseligkeit“ und den „Pfad des glorreichen Aufstiegs“. Alles war so klar …

Vivian: Dieses Königreich ist das Leben nach dem Tod. Mir wurde gesagt, um es zu betreten, muss man nur aller Hoffnung entsagen und ihren Namen rufen …

Rover:

Vivian: … Gut, dass du mich daran erinnerst. Wir dürfen die Lehren des Hütenden nicht vergessen, die besagen, dass wir hier in der Welt der Sterblichen ein rechtschaffenes Leben führen sollen.

Vivian: Akolythin Phoebe, wir müssen daran glauben. Wir werden in dieses „Königreich der ewigen Glückseligkeit“ kommen.

Phoebe: Ich habe immer an das „Paradies“ geglaubt, aber …

Phoebe: Wenn es wirklich so schön und heilig dort ist … warum müssen wir dann „aller Hoffnung entsagen“, um hineinzukommen?

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