Tag und Nacht, enthüllt eure Schleier

Die Pläne des Fractsidus beginnen sich zu entwirren. Entschlossen, die Wahrheit zu suchen, machst du dich auf den Weg zum Averardo-Tresor ...

Triff dich mit Zani

Terminal-Anruf: ...Sie behaupten, die Familie Fisalia sei in den Vorfall bei der Carnevale-Generalprobe verwickelt? Gibt es dafür handfeste Beweise?

Zani: Noch nicht, Herr Alberto. Aber die Spuren führen alle zu einem Familienmitglied der Fisalias, Gilberto. Wir beabsichtigen, weiter zu forschen.

Terminal-Anruf: Die Familie Fisalia ... Es scheint, als hätten sie die Geduld verloren. Dieses Durcheinander hat unseren geehrten Gast in Schwierigkeiten gebracht und diesen Schurken eine Gelegenheit gegeben, zuzuschlagen.

Terminal-Anruf: Bitte übermitteln Sie meinem Gast meinen Dank für die Unterstützung. Wenn Sie Unterstützung oder Mittel benötigen, lassen Sie es mich wissen. Ich werde diese Angelegenheit mit Direktor Pacino besprechen.

Zani: Das werde ich tun. Es gibt auch noch eine weitere heikle Angelegenheit. Es scheint, dass ein Priester aus der Kathedrale des Merkurs involviert ist, daher ist es sehr wahrscheinlich, dass der Orden darüber informiert ist.

Terminal-Anruf: Der Orden ... Überlassen Sie mir das. Konzentrieren Sie sich vorerst nur auf Gilberto. In jedem Fall muss der Carnevale gesichert werden.

Terminal-Anruf: Das betrifft nicht nur die Montelli-Familie. Es geht ebenso um den Glauben und die Hoffnung vieler Ragunnesi.

Zani: Verstanden.

Rover:

Zani: Von Herrn Alberto. Er ist der Chef der Averardo Bank. Mein Vorgesetzter.

Zani: Nicht wirklich. Es war Herr Alberto. Er ist der Chef der Averardo Bank. Mein Vorgesetzter.

Zani: Aber das klingt nicht nach ihm. Er ist in der Regel vorsichtig und macht selten klare Versprechen, es sei denn, eines der mächtigen Familienmitglieder setzt ihn unter Druck.

Zani: Wenn die Führungsetage alarmiert ist, kann das nur bedeuten, dass die Situation möglicherweise ...

Rover:

Zani: Hmm, vielleicht denke ich zu kompliziert. Jedenfalls haben wir endlich eine Spur.

Zani: Wir sollten die Gegend durchsuchen. Mal sehen, wo Gilberto hingegangen ist.

Verfolge Gilberto

Zani: Merkwürdig, hat Gilberto sich einfach in Luft aufgelöst?

Zani: Ich verstehe. Ein AlbatrossaFliegendes Echo, das erklärt alles.

Abby: Albatrossa?

Zani: Ja, es ist eine Art Echo, das fliegen kann. Die Menschen in Ragunna nutzen sie oft, um schnell zwischen Orten zu reisen.

Zani: Falls Gilberto diesen Albatrossa als Fluchtmöglichkeit genutzt hat, wird er uns direkt zu ihm bringen.

Zani: Lass uns den Anker benutzen, um auf dem Albatrossa mitzufahren.

Benutze den Anker, um mit dem Albatrossa zu interagieren

Lande mit dem Gleitschirm

Zani: Tolle Aussicht, nicht wahr, Rover?

Zani: Willkommen in Flüsterwind-Hafen – bekannt für seine ikonischen Windmühlen und Blumenfelder. Der Legende nach war dies einst die Heimat der Gesegneten Jungfrau.

Zani: Dort drüben sind einige Leute. Lass uns nachfragen, ob sie etwas wissen.

Sprich mit Cristoforo

Cristoforo: Ah, wir treffen uns wieder, tapferer Champion des fremden Landes.

Cristoforo: Unsere Wege kreuzen sich erneut. Ha, ein Ergebnis der göttlichen Intervention des Imperators, oder nicht?

Cristoforo: Entschuldige bitte, aber diese Dame an deiner Seite kommt mir recht bekannt vor …?

Zani: Ich bin Zani. Ich arbeite bei der Averardo Bank.

Cristoforo: Ah, ja. Du wirkst sehr ritterlich, wenn ich das sagen darf. Doch angesichts deines erschöpften Gesichts muss ich dich leider die „Traurige Ritterin“ nennen.

Zani: ...Das trifft es ganz gut. Soll ich dir dafür danken?

Cristoforo: Ah, Förmlichkeiten sind nicht notwendig. Lass mich erneut vorstellen. Ich bin Cristoforo, ein bescheidener Dramatiker, der mit modernen Trends kämpft. Es freut mich, dich kennenzulernen.

Rover:

Cristoforo: In der Tat habe ich kürzlich an einem Drehbuch über die Gesegnete Jungfrau gearbeitet. Die berühmte Märtyrerin, Fleurdelys.

Cristoforo: Ihr tapferes Opfer während der „Dunklen Flut“ hat Ragunna vor vielen Jahren gerettet.

Cristoforo: Der heilige Vogel verstarb, als der Vorhang fiel, und lag im Zentrum des Heiligtums, wo die Scheinwerfer zusammentrafen. Ich habe lange davon geträumt, diese tragische Szene in einem Theaterstück einzufangen.

Cristoforo: Das Manuskript ist beinahe fertig, doch es fehlt etwas. Mit Fleurdelys Heimat direkt vor mir hatte ich gehofft, Hinweise auf das frühe Leben der Gesegneten Jungfrau zu entdecken.

Cristoforo: Die Kindheit spielt eine entscheidende Rolle bei der Formung der Persönlichkeit, das wisst ihr sicher.

Rover:

Cristoforo: Leider nein. Die meisten Legenden über die Gesegnete Jungfrau sind der Zeit zum Opfer gefallen. Ich bin gezwungen, auf meine Fantasie zurückzugreifen ... Ähem. Ich gebe zu, ich habe keinen Fortschritt gemacht.

Cristoforo: Trotzdem ist das Manuskript fertig. Ich habe sogar die Kinder dort gebeten, mir beim Üben zu helfen.

Cristoforo: Hier, bitte. Ich freue mich, zu hören, was ihr davon haltet.

Rover:

Zani: Ähm ...

Cristoforo: Ah, entschuldige bitte. Ich habe wieder über mein Stück geschwafelt. Nun, was bringt euch hierher? Reisen?

Zani: Wir suchen jemanden. Bist du auf jemanden aus der Familie Fisalia gestoßen?

Cristoforo: Die Fisalias … Wenn ich darüber nachdenke, habe ich hier in letzter Zeit einen nobel gekleideten Herrn gesehen ... Ja, er trug ihr Wappen.

Cristoforo: Tatsächlich habe ich ihn sogar etwas angestarrt. Alte Gewohnheit. Die Fisalias wagen es selten, die Stadtmauern zu verlassen, wisst ihr?

Zani: Dann ist Gilberto tatsächlich hier vorbeigekommen ... Danke für die Auskunft, mein Herr.

Cristoforo: Apropos ... Es wird gemunkelt, dass seit seiner Ankunft merkwürdige Ereignisse in der Umgebung geschehen.

Zani: Merkwürdige Ereignisse?

Cristoforo: Ihr habt sicherlich die Vielzahl an Echos in Flüsterwind-Hafen bemerkt. Man könnte sagen, es ist mehr ihr Dorf als unseres.

Cristoforo: Aber seit dem Eintreffen des Adligen sind die Echos in der Umgebung spurlos verschwunden.

Cristoforo: Wie die Zeit, die für immer verloren ist, Bücher, die von den Menschen vergessen wurden, und geliebte Erinnerungen, die im Fluss der Zeit verblassen ... Oh, entschuldige bitte. Mein Schriftstellerherz ist wieder mit mir durchgegangen.

Zani: ... Echos, die verschwinden? Das kommt mir bekannt vor.

Rover:

Zani: Hmm. Die Echos verhalten sich merkwürdig, seit Gilberto aufgetaucht ist, genau wie bei der Carnevele-Probe ... Das kann kein Zufall sein.

Zani: Herr Cristoforo, weißt du, wo die Echos zuletzt gesehen wurden, bevor sie verschwanden?

Cristoforo: Ich bin auch nicht im Bilde. Allerdings könnten sie etwas wissen.

Cristoforo: Diese Echos sind ebenfalls darum bemüht, ihre Freunde zu finden. Sie sind keine Kämpfer, aber sie können euch sicherlich den Weg weisen. Warum nehmt ihr sie nicht mit?

Sieh dir die Probe der Kinder an

Mutiges Kind: Ha! Fiese Ungeheuer, spürt mein Schwert!

Ruhiges Kind: „Die Gesegnete Jungfrau schlug die Ungeheuer, die es wagten, die heiligen Stufen zu erklimmen. Doch die Dunkle Flut stieg weiter an, während sich mehr Monster aus dem Nebel ergossen.“

Ruhiges Kind: „In diesem entscheidenden Augenblick sah die Gesegnete Jungfrau das Ende ihres Schicksals. Bewegt von der Göttlichkeit entschied sie, ihr Leben für die Sache des Hütenden und die Menschen von Rinascita hinzugeben.“

Mutiges Kind: ...Oh Imperator. Führe mich!

Ruhiges Kind: Moment mal. Dein Ton ist etwas unpassend. Die Gesegnete Jungfrau sollte mehr Entschlossenheit zeigen.

Mutiges Kind: Entschlossen ...? Wie wäre es damit?

Mutiges Kind: „Im Namen des Imperators! Niederträchtige Kreaturen! Ich verspreche, dass ihr mit der Sohle meiner Stiefel Bekanntschaft machen werdet!“

Ruhiges Kind: Ich habe von Entschlossenheit gesprochen, nicht von Zorn ... Das hast du völlig falsch verstanden!

Gehe zu dem Ort, an dem die Echos zuletzt gesehen wurden

Rover: (Hier scheint alles normal zu sein.)

Rover: (Lass uns weitermachen.)

Rover: (Hmm? Da ist etwas auf den Ruinen.)

Rover: (Sind das ... korrodierte Frequenzen?)

Rover: (Muss einen Weg dorthin finden.)

Untersuche die Umgebung

Rover: (Auf diesen Kisten sind Fisalia-Markierungen. Was ist wohl darin?)

Rover: (Etwas wird in diesen seltsamen Frequenzen eingehüllt. Ich sollte sie zuerst beseitigen.)

Verwandle dich in Echo Fräulein Einsamkeit, um die korrodierten Frequenzen zu beseitigen

Untersuche die seltsamen Blütenblätter

Rover: (Sind das ... Blütenblätter?)

Rover: (Ich glaube, ich habe sie zuvor schon mal gesehen ...)

Rover: (Irgendwas stimmt nicht mit diesen Echos.)

Rover: (Es sieht so aus, als würde jemand an ihren Fäden ziehen, genau wie bei der Probe.)

Rover: (Wir müssen einen Weg finden, sie aufzuhalten.)

Sprich mit Cristoforo

Cristoforo: Ah! Ihr seid zurück!

Cristoforo: Wie lief es? Irgendwelche Entdeckungen?

Du erzählst Cristoforo und Zani, was du herausgefunden hast.

Cristoforo: Faszinierend. korrodierte Frequenzen, echt? Diese verschwundenen Echos sind also aus dem Nichts aufgetaucht und wurden feindselig?

Cristoforo: Das ist sehr ungewöhnlich ... Die Echos sind ein Geschenk des Hütenden an Rinascita. Sie sollen sich nicht gegeneinander wenden, schon gar nicht gegen Menschen.

Zani: Vor kurzem gab es einen ähnlichen Vorfall mit feindlichen Echos in der Stadt Ragunna.

Zani: Es war ernster, und die beteiligten Echos hätten uns fast verletzt. Deshalb untersuchen wir das.

Cristoforo: Ich nehme an, dass der von euch gesuchte Fisalia in diese Angelegenheit verwickelt ist.

Rover:

Cristoforo: Ich verstehe ... Nun gut. Erlaub mir, dir meinen Dank auszusprechen, Rover.

Cristoforo: Die Frequenzkorrosion, die die Echos in den Wahnsinn treibt, wurde behoben, aber wir müssen die Dorfbewohner und ihre Echos weiterhin warnen. Ihr sollt wachsam sein und gefährliche Gebiete meiden.

Cristoforo verschwindet eilig. Es sieht so aus, als wäre er auf dem Weg, um die Dorfbewohner und Echos zu warnen.

Zani: Scheinbar hat sich der Vorfall bei der Probe wiederholt ... Aber wenn Gilberto dahinter steckt, wie hat er es geschafft?

Rover:

Zani: Blütenblätter? Sie strömen ein ... seltsames Gefühl aus.

Rover:

Abby: Na gut ... Versuche ich es mal ... Hm, schmeckt irgendwie komisch.

Abby: Es ist kein Echo ... oder eine Tacet-Dissonanz ... Die Frequenz stammt von einem Resonator. Einem superstarken!

Zani: ... seltsam. Gilberto ist ein Resonator, aber er scheint nicht ... besonders stark zu sein.

Rover:

Zani: Ja. Egal ob nun als Drahtzieher oder in einer anderen Rolle, die Familie Fisalia ist in jedem Fall involviert.

Zani: Sie inszenierten den Unfall, gefährdeten die Zivilbevölkerung und benutzten ihn dann, um den Montellis etwas anzuhängen.

Zani: Was für eine Geschichte. Definitiv eine Schlagzeile wert. Man denke nur an das Druckmittel, das die Montelli-Familie mit diesem Skandal an der Hand hätte ...

Abby: Hey, Rover. Sieh mal, da drüben! Diese Person kommt mir irgendwie bekannt vor.

Abby: Das ist Phoebe! Was macht sie hier mit all diesen Echos?

Abby: Warte ... Mmmh. Ich habe eine Idee ...

Triff dich mit Phoebe

Phoebe: Livia, Brenno! Habt ihr Beppe gefunden?

Phoebe: Komisch, wo kann Beppe nur sein ...

Phoebe: Oh ... Hör auf, Brenno! Bitte ...

Phoebe: Warte mal, Brenno ist doch hier. Wer stößt mich dann in den Rücken? Beppe, du hast besser eine gute Erklär–

Abby: – Nicht Beppe. Ich bin’s. Abby!

Phoebe: Uff!

Rover: Das ist genug, Abby.

Abby: Hicks ...! Lahm. Ich habe nur versucht, ein bisschen Spaß mit ihr zu haben.

Phoebe: Verzeihung. Du bist es, Rover.

Phoebe: Ich dachte, du bist in der Stadt Ragunna. Hätte nicht erwartet, dich hier zu treffen. Oh, ähm ... Sorry, wir haben uns nicht kennengelernt, oder?

Zani: Grüße, Madame. Mein Name ist Zani. Averardo Bank.

Phoebe: ... Ich glaube, wir hatten noch nicht das Vergnügen.

Zani: Na ja ... das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nicht oft in die Kirche gehe ... Ähem. Bitte starr mich nicht so an. Es gibt dringendere Angelegenheiten.

Zani: Wir untersuchen den Echo-Vorfall von der Carnevale-Probe in Flüsterwind-Hafen, wie von der Montelli-Familie gewünscht. Einer unserer Hinweise hat uns hierher geführt.

Phoebe: Der Echo-Vorfall ... Ja, ich habe auch davon gehört. Mir wurde gesagt, dass du, Rover, direkt darin verwickelt warst.

Phoebe: Ich bitte um Entschuldigung im Namen des Ordens.

Rover:

Phoebe: Apropos, hat jemand von euch ein Echo namens Beppe gesehen? Es ist ungefähr so groß und läuft normalerweise hier herum, aber ich kann es einfach nicht finden ...

Zani: Kann ich?

Zani: Tut mir leid, wir haben das Echo, von dem du gesprochen hast, nicht gesehen, aber wir haben Hinweise auf ihr seltsames Verhalten gefunden. Alle deuten auf ein Mitglied der Familie Fisalia, Gilberto.

Zani: Er sorgt auch hier kürzlich für ähnliche Vorfälle ... Echos gerieten außer Kontrolle und griffen sich gegenseitig an.

Phoebe: Der Orden erhielt auch Berichte über vermisste Echos in diesem Gebiet. Sollte es stimmen, dass die Familie Fisalia darin verwickelt ist? Ich kann es wirklich kaum glauben.

Phoebe: Soweit ich weiß, hat die Fisalia-Familie großen Respekt vor der Gottheit. Wie könnten sie so eine blasphemische Tat gegen die vom Hütenden gegebenen Echos begehen?

Rover: Hast du das schon mal gesehen?

Phoebe: Ist das ... ein Blütenblatt? Das rituelle Blatt? Nein, warte ... diese Frequenz ...

Phoebe: Oh, richtig! Ich glaube, ich habe diese Blumen in der Kathedrale des Merkurs gesehen, und Priester Alessio hat eine getragen. Moment mal ... Könnte er etwas mit den Plänen der Familie Fisalia zu tun haben?

Rover:

Phoebe: ... Imperator gewährte uns Echos, den Himmel, das Land, die Ozeane und die Nahrung. Dafür sollten wir alle dankbar und ehrfürchtig sein.

Phoebe: Ich bitte darum, mich euren Ermittlungen anzuschließen, Rover. Als Dienerin des Hütenden kann ich bei ihren unheiligen Taten nicht einfach die Augen verschließen.

Rover:

Zani: Kein Problem für mich. Wenn jemand vom Orden als neutraler Zeuge auftritt, können uns die Fisalias nicht beschuldigen, Beweise zu fälschen.

Zani: Solange ich nicht wie ein Ketzer behandelt und später aus Rinascita rausgeschmissen werde.

Rover:

Phoebe: Großartig, es scheint, wir haben uns geeinigt.

Phoebe: Beppe, bist du das? Gott sei Dank, du bist in Sicherheit! Aber was ist mit dir passiert?

Phoebe: Warte! Beppe ... Oh ...

Phoebe: Tut mir leid, da habe ich mich etwas hinreißen lassen. Die Echos sind normalerweise nicht so ... Irgendetwas muss sie erschreckt haben.

Zani: Irgendetwas fühlt sich komisch an. Wir sollten uns das ansehen, Rover.

Folge der Spur des Echos

Setze die Untersuchung fort

Gilberto: Ausgezeichnet ... Es ist alles vorbereitet. Jetzt brauchen wir nur noch die Zustimmung Ihrer Majestät ...

Gilberto: Oh großer Imperator. Mögen Sie die Gezeiten anheben, unserer Königin Ihr Edikt überbringen und die Wolken über Ragunna ziehen lassen, um es von der Schlechtigkeit zu befreien, die von den Vergnügungssüchtigen dieser Stadt der Übertretung hinterlassen wurde.

Phoebe: (Betet er ...? Ich weiß, dass die Fisalias sehr hingebungsvoll sind, aber wer ist diese „Königin“, die er erwähnt?)

Phoebe: (Dieses Gebet klingt ... merkwürdig. Es stammt definitiv nicht aus dem Kodex des Ordens.)

Gilberto: O Göttlichkeit im Abgrund, Wesen der Gezeiten und Rätsel, mögen Sie bald befreit werden. Lassen Sie alle Lügen unter Ihrer Macht dahinschmelzen. Mögen Sie mir die Kraft geben, alle zu überwinden, die sich Ihnen widersetzen.

Phoebe: Wesen der Gezeiten und ... Rätsel?

Gilberto: Huh ...? Wer ist da!

Zani: Oh-oh, das ging nach hinten los. Sieht aus, als hätten wir einen Kampf vor uns.

Gilberto: ... Du musst dieser Fremde sein, richtig? Die Nachricht von deiner Ankunft ist in ganz Ragunna verbreitet worden ...

Gilberto: Da du hier bist, hast du wohl einiges gefunden ... Obwohl es unbedeutend ist, verglichen mit der Wahrheit unter den Gezeiten.

Gilberto: Als Geste des guten Willens gebe ich dir einen Ratschlag: Neugierde wird dich nicht zur Wahrheit führen, die du suchst, sondern eher näher zu ...

Gilberto: – deinem drohenden Untergang.

Zani: Er hat gerade Echos in Tacet-Dissonanzen verwandelt. Sind es die Blütenblätter?

Phoebe: Du ... Was hast du mit den Echos gemacht?

Gilberto: Lediglich die notwendigen Opfer für unsere eine wahre Gottheit.

Gilberto: Nein! Das darf nicht sein!

Zani: Wie erbärmlich. Du bist nichts weiter als ein ausrangierter Bauer.

Zani: Aber das ist bei der Familie Fisalia nicht ungewöhnlich.

Phoebe: Herr Gilberto, bitte erkläre dieses „Wesen der Gezeiten und Rätsel“, das du erwähnt hast.

Zani: Ich schätze deine Leidenschaft für den Orden, Fräulein Phoebe, aber jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt. Wir müssen den wahren Schuldigen hinter den Fisalias aufdecken.

Phoebe: Oh, Verzeihung ...

Gilberto: Glaubt ihr wirklich, dass ihr gewonnen habt? Nein, es ist schon zu spät ... Haha ...

Gilberto: Vielleicht bin ich nur ein Bauer, unbedeutend und klein, aber während ihr euch auf mich konzentriert, habt ihr etwas viel Wichtigeres übersehen.

Zani: ... Er zeigt keine Reue für seine Verbrechen. Ich werde mich mit Herrn Alberto in Verbindung setzen, damit die Familie jemanden schickt, der den Fall übernimmt.

Zani: Was ...? Das ist das ... Das Nimbus-Heiligtum ...

Verwirrte Echos: ...

Phoebe: Diese Echos ... bewegen sich auf das Wolkenmeer zu. Was passiert da ...?

Gilberto: Ha. Muahahaha ...! Prächtig! Lorelei ist jetzt unser ... Genau wie die Prophezeiung es vorausgesagt hat! Alles soll geläutert werden!

Gilberto: Lasst uns nun geduldig abwarten, während das Wolkenmeer herabsteigt und diese verdorbene Stadt verschlingt. Nur die Gläubigen werden sich aus den Fluten neu erheben!

Rover: Lorelei?

Phoebe: Dem Kodex zufolge ist Lorelei eine mächtige Relikt-Kreatur, die im Atrium der Reflexionen im Zentrum des Nimbus-Heiligtums residiert.

Phoebe: Die Legenden besagen, dass das Wolkenmeer einst die Akademie der Vergessenen überflutete und in Ruinen verwandelte, bevor es sich auf Ragunna ausbreitete. Es war Lorelei, die die tobenden Wolken bändigte und die Krise beendete.

Phoebe: Wenn ... wenn sie Lorelei wirklich etwas angetan haben, dann hat Herr Gilberto nicht nur geblufft. Die Wolken könnten Ragunna wirklich verschlingen und zu einer Katastrophe jenseits unserer Vorstellungskraft führen.

Zani: Sie sind alle verrückt ... Das ist es also, was sie die ganze Zeit geplant haben.

Rover: Wir müssen irgendetwas tun.

Zani: Ihr zwei geht schon mal vor. Ich bleibe hier und passe auf ihn auf, bis die Familie eintrifft, nur für den Fall, dass er auf dumme Gedanken kommt.

Phoebe: Ich werde an deiner Seite bleiben. Das könnte einen Aufschrei in der Familie Fisalia auslösen. Wenn ich im Namen des Ordens über Gilbertos Untaten spreche, haben sie keinen Grund, die Fakten zu leugnen oder die Situation auszunutzen.

Zani: Das sehe ich auch so. Aber was ist mit dir, Rover ...

Rover:

Zani: ... Also gut. In der Nähe gibt es einen Hafen. Dort findest du eine Gondel, die dich in die Nähe des Atriums der Reflexionen bringt.

Zani: Wir übergeben Gilberto der Familie und werden uns so bald wie möglich mit dir treffen.

Phoebe: Bitte ... Sei besonders vorsichtig, Rover! Möge das Hütende dich beschützen!

Gehe zum Hafen

Sprich mit dem Hafenmeister

Hafenmeister: Willkommen, Reisender. Ich bin der Hafenmeister. Wohin soll es gehen?

Rover:

Hafenmeister: Du willst durch das Wolkenmeer segeln? Du hast sicher bemerkt, wie das Wetter heute ist ... Ich fürchte, es ist alles andere als ideal zum Segeln.

Rover:

Hafenmeister: Ja, wir haben schon öfter Stürme erlebt, aber nicht so etwas. Ich frage mich, was die Ursache ist ... Ich schlage vor, du wartest, bevor du loslegst.

Rover:

Hafenmeister: Ich verstehe ... Wenn das so ist, kannst du eine Gondel im Hafen nehmen, aber bitte sei vorsichtig.

Finde eine nahegelegene Gondel

???: Aha. Perfekt ... Es gibt noch eine Gondel. Ich glaube, dein Name ist ... Noah, richtig?

Boot-Echo: *Ein zustimmendes Pfeifen*

???: Es scheint, als hätte das Schicksal uns wieder einmal zusammengeführt. Meinst du nicht auch? Mein Herr.

Rover: Du bist ...?

???: Scheinbar erinnerst du dich an mich. Das ist richtig. Wir sind uns im Maskenladen von Fräulein Nyarla über den Weg gelaufen.

???: Um ehrlich zu sein, muss ich heute den letzten Zug im Nimbus-Heiligtum erwischen. Aber diese einsame Gondel ist alles, was der Hafen zu bieten hat.

???: Also ... da wir das gleiche Ziel haben, würde es dir etwas ausmachen, wenn wir uns die Gondel teilen?

Rover:

???: Herzlichen Dank.

???: Also, dann. Lass uns ohne weitere Verzögerung aufbrechen.

Fahre mit der Gondel

Rover: Dieses Lied ... woher kommt es?

???: Das ist Loreleis Lied, das die Schiffe durch den Nebel führt.

???: Aber ihr Gesang klingt heute ein bisschen anders. Es gibt Andeutungen von ... Kummer und Schmerz ...

???: Vielleicht ist es nur meine Fantasie. Wie auch immer, ihre Melodie wird uns durch Nebel und Sturm zum Herzen des Nimbus-Heiligtums führen.

Fahre mit der Gondel zur Station

Junge Stimme: Die Wolke breitet sich weiter aus. Du hast wohl Recht. Das könnte Imperators Test sein, aber wir müssen los.

Reife Stimme: Macht ihr, was ihr wollt! Ich werde nicht gehen. Die Reliquie der Alten ist hier irgendwo. Ich muss ...

???: ... wie interessant. Das scheint ein Nachhall zu sein, der im Wolkenmeer verborgen ist.

???: Vielleicht hast du gehört, dass dies einst die Akademie des Ordens war. Es scheint, dass der Nachhall seiner Mitglieder selbst nach der Dunkelheit weiter besteht.

???: Vielleicht erwecken die Anomalien im Wolkenmeer sie noch einmal zum Leben.

Rover: Du scheinst über all dies recht gut Bescheid zu wissen.

???: Ja, ich bin schon lange von der Geschichte und der Kunst Ragunnas fasziniert. Denn um unsere Zukunft zu gestalten, müssen wir zuerst unsere Vergangenheit verstehen. Nicht wahr?

???: Auf unserem Weg werden wir wahrscheinlich auf weitere Nachhalle stoßen. Sie könnten sogar wichtige Informationen enthalten ... Du kannst noch weiter suchen, wenn du neugierig bist.

Komm an der Station an

???: Es scheint, wir haben noch etwas Zeit, bevor der Zug kommt. Vielleicht ein kleiner Plausch, um die Zeit zu vertreiben?

Rover:

???: Nun, dann. Wo wollen wir anfangen? ...

???: „... Die Stadt, eine Abscheulichkeit des Chaos, fordert ihren ersten Tod bei der Geburt. Ihre Sterblichkeit ist zu unserem Unterhalt geworden, wie ein Wal, der langsam in den Abgrund sinkt.“

???: Dieser Kommentar zu Ragunna stammt von Rosselli, einem Maler der Vergangenheit. Tragischerweise starb er in Armut, sein Werk wurde übersehen. Ironischerweise muss man für eine bloße Skizze von ihm mehr als eine Million hinlegen.

???: Also. Welchen Eindruck macht Ragunna bisher auf dich?

Rover:

???: Leidenschaftlich ... In der Tat. Die Ragunnesi sind voller Leidenschaft. Das ist auch der Grund, warum der Carnevale so sehnsüchtig erwartet wird.

???: In der Tat. Ragunna ist nicht so glamourös, wie es scheint. Unter der Fassade des Wohlstands regiert der Geiz.

???: In der Tat ist der Glaube das Kronjuwel von Ragunna. Unsere Hingabe an das Hütende ist in ganz Rinascita unübertroffen.

???: Eine sehr umsichtige Antwort. Vielleicht bist du noch dabei, dich mit Ragunna vertraut zu machen, oder du bevorzugst einfach Diskretion. Wie auch immer, ich nehme es dir nicht übel.

???: Ragunna bietet viele Facetten. Die meisten Menschen sehen nur eine Seite, aber für mich ...

???: Es ist, als wären zwei erbitterte Feinde gewaltsam miteinander verbunden. Ragunna ist eine Stadt, in der Konservatismus und Innovation, Offenheit und Isolation unaufhörlich um die Vorherrschaft kämpfen.

???: Genau deshalb sind die Familien Montelli und Fisalia in ständigem Streit, wie du vielleicht beobachtet hast.

???: Die Montellis sind Verfechter von Innovation und Offenheit und setzen alles auf den Carnevale. Die Fisalias hingegen klammern sich an die Tradition und verbünden sich mit den Schatten, die in den Tiefen von Ragunna lauern.

???: Glücklicherweise wird dieser lange Kampf hinter den Kulissen bald zu Ende sein. Nicht wegen der beiden Familien, sondern wegen dir–

Rover: ... mir?

???: Ja, dir. Der Auserwählte. Vielleicht bist du nicht nur in Ragunnas Konflikt verwickelt, sondern sind sogar das Auge des Sturms. Das Schicksal der Stadt könnte auf deinen Schultern lasten.

Rover:

???: Wie auch immer, vielleicht hast du es noch nicht bemerkt, aber wir ... sitzen schon lange im selben Boot.

???: Ah. Dort ist der Zug. Zeit sich zu verabschieden.

Rover: ... Ich weiß deinen Namen noch gar nicht.

???: Ich sage dir beim nächsten Mal. Für jetzt ... bleibt es ein Geheimnis.

???: Bis zum nächsten Mal, Auserwählter. Möge dein eigener Weg in Ragunna dich führen.

Nachdem die geheimnisvolle Dame gegangen ist, kommen Zani und Phoebe auf einer Gondel an. Gemeinsam macht ihr euch auf den Weg zu Loreleis Aufenthaltsort.

Fahre mit der Gondel

Phoebe: So, das ist also aus der Akademie geworden? Das habe ich nicht erwartet.

Zani: Warst du schon mal hier?

Phoebe: Nicht wirklich. Ich habe Bilder der Akademie in der Kathedrale gesehen. Sie hatte eine riesige Kuppel und Türme, die den Himmel zu berühren schienen.

Phoebe: Dann war der Orden gezwungen, sie aufzugeben, als das Wolkenmeer sie verschluckte.

Gehe zum Atrium der Reflexionen

Maskierter Anhänger: Sind auch Sie gekommen, um zu bereuen und um Vergebung zu bitten?

Maskierter Anhänger: Das Hütende hat uns einen Weg gezeigt, wie wir der Versuchung und der Korruption widerstehen können. Wir müssen uns nur ganz und gar ... Lorelei widmen.

Phoebe: Wir würden gerne Lorelei sprechen.

Maskierter Anhänger: Geduld ... Ich sehe Ihren Eifer für die Erleuchtung, wie unsere neuen Brüder. Sie haben Ihre Masken abgenommen, aber Ihre Herzen ... sind noch verschleiert.

Maskierter Anhänger: Jeder hier trägt eine Maske. Jeder in Ragunna. Ohne Ausnahme, niemals demaskiert. Dies ist die Quelle unseres Leidens. Die Maske verschleiert unsere Herzen.

Maskierter Anhänger: Wie unsere neuen Brüder tragen sie seltsame Masken des Wahnsinns. Arme Seelen, gequält von bösen Begierden. Mögen sie in der Umarmung von Lorelei Frieden finden.

Rover:

Maskierter Anhänger: Ja, ihre Masken sind voller Wahnsinn, aber selbst Übeltäter können bei Lorelei Erlösung suchen. Das Hütende hat Lorelei diese Befugnis verliehen, und niemand kann sie ihr nehmen.

Maskierter Anhänger: Folgen Sie Loreleis Lied und Ihrem Herzen, und Sie könnten unsere Herrin treffen. Aber wenn Ihre Verfehlungen ... nicht wiedergutzumachen sind, werden Sie für immer im Meer der Wolken verloren sein.

Zani: Aber was sollen wir machen, um Lorelei zu sehen?

Maskierter Anhänger: Ersuchen Sie eine Audienz bei Lorelei? Leider kommen Sie zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Lorelei ist wütend, und unsere sterblichen Körper können ihrem Zorn nicht standhalten. Wir haben den Weg zu ihrem Reich versiegelt.

Zani: Wir wissen die Erklärung zu schätzen, aber wir glauben, dass Lorelei in Gefahr ist ... Wir sind hier, um ihr zu helfen. Jemand plant, ihre Kräfte auszunutzen ...

Maskierter Anhänger: ... Der Weg wurde geschlossen. Sie müssen gehen.

Zani: (*Seufz*) Sieht nicht so aus, als würden wir uns den Weg durch ihn hindurchreden können. Lass uns einen anderen Weg finden, Rover.

Ein Nebelschleier verhüllt das Atrium wie eine sich schützende Aura. Das muss der Eingang sein, den die Gläubigen „Weg zur Audienz“ nennen.

Aber er ist fest verschlossen.

An den Seiten steht in kleinen Schnitzereien: „Wir betrauern das Martyrium der Gesegneten Jungfrau.“

Könnte das ein Hinweis sein?

Suche nach Hinweisen, um den Weg zur Audienz zu öffnen

Glücklicher Anhänger: Ah. Ich wurde von meinen unreinen Gedanken befreit. Endlich kann ich mich von meinen Sünden lösen.

Fröhlicher Anhänger: Singet, tanzet! Frieden und Freiheit wurden uns gegeben!

Glücklicher Anhänger: Ja, wir müssen nur in diesem Moment leben!

Rover:

Fröhlicher Anhänger: Ah! Auch ihr wollt euch von euren Sünden lossagen? Dann stimmt ein! Singt! Singt mit uns!

Glücklicher Anhänger: Die Tür ist verschlossen. Singt mit uns, und sie wird sich wieder öffnen!

Rover: („Singt“ einfach? Ich glaube, das bringt uns nicht weiter. Sehen wir uns woanders um.

Zani: ... Diese Inschrift und die Zeichen auf der Stele scheinen etwas zu bedeuten.

Zani: Aber die meisten sind verblichen und ähneln der heutigen Schrift in Rinascita nicht. Phoebe, kannst du etwas davon entziffern?

Phoebe: Mal schauen ... Das scheint eine alte heilige Schrift zu sein, die von den Taten des Hütenden Imperators berichtet. Worum geht es ...

Phoebe: „Ich verleihe diese Macht an ... die Nacht ... Königin. Auf dass sie ... bei Tag ... Wolkenmeer ...“

Phoebe: Argh. Ich kann diesen Text kaum lesen. Aber diese Zeichnung hier ist noch gut erkennbar. Hier sieht man das Hütende Imperator, wie es zu einer riesigen Kreatur spricht.

Phoebe: Und die Kreatur verwandelt sich aus einer gewaltigen, formlosen Masse in eine menschliche Gestalt.

Zani: Könnte das Lorelei sein? Jedenfalls fällt mir kein anderes so riesiges Wesen über dem Wolkenmeer ein ...

Phoebe: ... Ich bin nicht sicher, ob die andere Gestalt wirklich das Hütende ist. Sie sieht ganz anders aus als die Statuen in den Kathedralen. Aber vielleicht ist die Zeichnung einfach ungenau.

Zani: Heißt das dann ... dass Lorelei und das Hütende in Verbindung zueinander stehen?

Zani: Nichts weist auf eine Grenze hin. Oder gibt es irgendwelche Hinweise?

Phoebe: Wir sollten weiter nachforschen.

Phoebe: Misteltein! Was machst du hier!

„Misteltein“: *schnarr*

„Pixie“: *tschiep*

Phoebe: Das ist Misteltein. Eines der vermissten Echos. Es ist sicher dem Gesang gefolgt.

Phoebe: Weißt du, wie man hier vorbeikommt, Misteltein?

Zani: Woher soll ein Echo das denn wissen, Phoebe?

„Misteltein“: *schnarr*

Phoebe: ... Es sagt, dass wir nur ein ganz bestimmtes Lied singen müssen.

„Misteltein“: (Nickt)

Zani: D-Du verstehst es?

Zani: Ein bestimmtes Lied, hm? Das ist schon mal etwas. Aber welches Lied?

Öffne den Weg zur Audienz

Zani: „Singen“ ist wohl unsere einzige Option, um das Hindernis zu überwinden.

Zani: Aber was für ein Lied?

Rover: Auf der Stele sahen wir das Hütende, und wir sind in den Ruinen der Akademie.

Zani: ... Also denkst du, es sollte ein Choral sein? Und da war doch die Inschrift vor der Schwelle: „Wir betrauern das Martyrium der Gesegneten Jungfrau.“

Zani: Kennst du dazu passende Choräle, Phoebe?

Phoebe: Das Martyrium der Gesegneten Jungfrau ... Könnte es die „Arie der Gesegneten Jungfrau“ sein? Heute wird sie nur selten gesungen. Selbst die Priester kennen sie kaum noch.

Zani: Die Gesegnete Jungfrau? Vorhin trafen wir einen Dramatiker namens Cristoforo. Er erzählte von ihr.

Zani: Phoebe, wenn du diesen Choral kennst, magst du es versuchen? Vielleicht hilft es ja.

Phoebe: I-ich?

Phoebe: O-okay ... Es ist sicher einen Versuch wert. Ich werde es ausprobieren ... Ähem ...

Besiege Lorelei

???: ... Ein Lied falscher Natur. Maskiert ... Verzerrte Interpretation ... Muss es in Stücke reißen ...

Abby: Hast du dich beim Choral versungen?

Phoebe: Nein, das war genau die „Arie der Gesegneten Jungfrau“ ...

Zani: Das ist nicht gut ... Sie scheint sich nicht besonders darüber zu freuen.

Zani: Diese Blüte ... Sie erinnert mich an die Blütenblätter in Flüsterwind-Hafen.

Rover: Das ist der Fractsidus. Mit ihnen hatte ich schon mal zu tun und sah damals auch so eine Blüte.

Lorelei: Wie lange habe ich geschlafen ... Welch ein Albtraum ... Wie lange war ich darin gefangen?

Lorelei: Seid auch ihr in meinem Traum?

Phoebe: Nein, das sind wir nicht ... Bist du Lorelei?

Lorelei: Ja. Reisende aus der Ferne, ich spüre ... Güte in euren Herzen. Ihr habt mich sicher von meinem Albtraum befreit.

Lorelei: Die Schwurbrecher hinter ihren Masken des Wahns ... Sie haben das Nimbus-Heiligtum mit verdorbenen Blüten überflutet, die mich in Wut und Trauer gefangen hielten ... Ich war in ewigen Albträumen ohne Ausweg gefangen.

Zani: Masken des Wahnsinns ... Die Menschen am Eingang zum Atrium sprachen davon.

Lorelei: Hättet ihr mich nicht aus meinem Albtraum erlöst, hätte ich nie meine Aufgabe für das Hütende erfüllen können ... Die Fluten im Nimbus-Heiligtum hätten ganz Ragunna verschlungen, wie sie einst auch den heiligen Tempel eroberten, dessen Trümmer jetzt unter euch liegen.

Rover: Moment. Das Hütende? Heißt das ...?

Lorelei: Ja, das Hütende schuf mich, wie ihr mich jetzt seht, aus geistloser Substanz. Es gab mir ein Geschenk ohne gleichen ... eine Seele.

Lorelei: Meine Aufgabe ist es, die Wolken im Zaum zu halten, damit die Relikt-Energie darin nicht ... verfliegt.

Rover: Kannst du Imperator rufen? Ich muss das Hütende sprechen.

Lorelei: Leider ... übersteigt das meine Kräfte. Die Verbindung des Hütenden zur Sphäre der Sterblichen ist gekappt. Nur durch gemeinsames Beten und das alte Ritual zum Höhepunkt der Festlichkeiten können Sterbliche kurz mit ihm in Kontakt treten.

Zani: Das alte Ritual zum Höhepunkt der Festlichkeiten ... Meinst du den Carnevale?

Phoebe: Nein, unmöglich! Der Primus, Fenrico der Erleuchtete, erhielt seine Weisungen direkt vom Hütenden. Das Hütende ist immer bei uns gewesen!

Lorelei: Ich fürchte, der derzeitige Zustand des Hütenden ... übersteigt das Verständnis von Sterblichen. Und das gilt auch für euren Primus.

Lorelei: Solltet ihr noch zweifeln, flehe ich euch an, das Ritual abzuwarten. Das Hütende wird auf den Ruf der Menschen antworten – nicht auf den Ruf desjenigen, den ihr den Erleuchteten nennt ...

Rover: Eins noch ... Die Schwurbrecher mit den Masken des Wahnsinns, von denen du sprachst. Weißt du, wer sie sind?

Lorelei: Ich weiß nur, dass sie nicht aus Rinascita stammen.

Lorelei: Zwischen meinen Träumen hörte ich sie flüstern. Sie sprachen von ihrer Anführerin, sie nannten sie ...

Lorelei: ... die Dirigentin.

Rover: Die Dirigentin ...

Lorelei: Ich sollte zu meinem Schlaf zurückkehren. Ihre Untaten haben das Wolkenmeer geschädigt, ich muss es richten ... in meinen Träumen.

Lorelei: Möge das Lied euch den Weg hinaus weisen. Adieu, Reisende.

Zani: Dieser Auftrag steckt voller Überraschungen ... Der legendären Lorelei begegnen? Das ist es fast schon wieder wert.

Phoebe: ...

Zani: Hm? Phoebe, ist alles in Ordnung?

Phoebe: Wie? A-alles gut. Ich ... denke nur über Loreleis Worte nach. Verzeihung, ich ... ich brauche noch einen Moment.

Rover: Auf jeden Fall konnten wir rechtzeitig ihre Pläne durchkreuzen und haben die Vitreum Tänzerin gefunden.

Zani: Wo wir gerade vom Vitreum sprechen ... Wie kam sie hierher? Durch Loreleis Gesang? Oder wurde sie vom Hütenden geführt?

Zani: Aber diese Träger der Masken des Wahnsinns ... Der Fractsidus, korrekt? Welche Rolle spielen sie in alldem? Ich glaube, dass Gilberto von ihnen die Blüten erhielt, die die Echos in Tacet-Dissonanzen verwandelten.

Rover:

Zani: Wie geht es nun weiter, Rover?

Rover:

Zani: Das stimmt ... Diese hinterlistigen Schlangen haben aus den Schatten heraus agiert, Gilberto war nur ihr Strohmann. Alleine können wir sie nicht demaskieren.

Zani: Oh, und noch etwas. Der Fractsidus steckt mit den Fisalias unter einer Decke, also müssen sie mit der Familie Montelli verfeindet sein.

Zani: Heute findet eine Auktion im Averardo-Tresor statt. Alle hochrangigen Familienmitglieder werden dort sein.

Zani: Wir sollten die Familie über den Plan vom Fractsidus informieren. Die Montellis können es sich nicht leisten, diese Bedrohung zu ignorieren.

Rover:

Zani: Was ist mit dir, Phoebe?

Phoebe: Ich muss erst zum Orden zurückkehren. Auch wenn ich Lorelei glaube, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass der Primus uns täuschen würde. Immerhin ist er der ErleuchteteResonator des Hütenden.

Phoebe: Lorelei zufolge wird das Hütende während des Carnevale eine Prophezeiung verkünden. Dann wird die Wahrheit ans Licht kommen.

Rover: Da fällt mir ein, wird jeder Primus als ErleuchteterResonator des Hütenden bezeichnet?

Phoebe: Nein, denn nur Herr Fenrico hat je direkt mit dem Hütenden kommuniziert. Jeder Primus zuvor nannte sich nur Sprecher des Hütenden, nicht aber Erleuchteter ...

Phoebe: Stillschweigen und Selbstbeherrschung sind Gaben unseres großen Imperators. Die heutigen Vorkommnisse bleiben unter uns, ich trage sie in meinem Herzen.

Zani: Dann werden sich hier wohl unsere Wege trennen.

Phoebe: Der Kodex sagt uns: „Nicht der Leuchtturm weist uns sicher durch den Sturm, sondern unsere eigenen Augen, die die Küste fest im Blick behalten.“

Phoebe: Diese Worte will ich euch mit auf den Weg geben. Mögen eure Augen immer klar das Ziel erfassen.

Fahre mit der Gondel

Zani: Das ist das Echo-Boot, auf dem wir vorhin waren ... Wurde es auch von Loreleis Gesang angelockt?

Noah: *Ein sanftes Pfeifen*

Rover: Es heißt Noah.

Zani: Noah ... Ich weiß zwar nicht, was es sagt, aber das Timing ist perfekt. Es kann uns zum Averardo-Tresor bringen.

Fahre mit der Gondel zum Averardo-Tresor

Abby: Was für ein riesiger Wasserfall ... Geht es nirgends nach oben?

Noah: *Ein eindringliches Pfeifen*

Abby: Wow, wirklich? Du kannst uns dort hochfahren?

Noah: *Zustimmendes Pfeifen*

Fahre mit der Gondel den Wasserfall hinauf

Zani: Noch ein Wasserfall. Schaffst du das, Noah?

Noah: *Zuversichtliches Pfeifen*

Gehe zum Haupteingang des Tresors

Zani: Der Averardo-Tresor ist gleich dort oben. Hier müssen wir wohl alleine weiter, Noah.

Noah: *Verständnisvolles Pfeifen*

Zani: Es findet sicher seinen Weg zurück zum Hafen. Keine Sorge. Jetzt müssen wir nur diesem Pfad zum Tresor folgen. Machen wir uns auf!

Besiege Mitglieder vom Fractsidus

Angespannter Handwerker: Was? Jemand soll unser Quartier angegriffen haben?

Verwirrter Handwerker: ... Frau ... Edelsteine ... Sehr stark.

Angespannter Handwerker: Großartig. Wie soll ich mit übertakteten Hohlköpfen wie dir reden?

Angespannter Handwerker: Was? Nur du hast es rausgeschafft?

Verwirrter Handwerker: ... Aufseherin ... Mächtig. Ich ... Verschwinde.

Angespannter Handwerker: ... Ich verstehe dich gar nicht. Egal. Ich habe euch verbunden. Hauen wir ab. Die Montellis wollen uns hier nicht.

Verwirrter Handwerker: ... Okay.

Angespannter Handwerker: Halt ... Wer seid ihr?

Angespannter Handwerker: Die Montellis haben also Verstärkung geholt, was?

Verwirrter Handwerker: Nein ... Das ist ...

Angespannter Handwerker: Das reicht. Bringt sie weg!

Gehe zum Tresor

Gehe zum Haupteingang des Tresors

Torwächter: Willkommen im Averardo-Tresor. Haben Sie einen Termin?

Zani: Mein Name ist Zani. Ich bin bei der Bank angestellt. Hier ist mein Ausweis.

Rover:

Torwächter: Ah, die Einladung ... Verzeihung. Willkommen im Averardo-Tresor. Wie können wir weiterhelfen?

Zani: Es ist nichts Geschäftliches. Wir müssen der Familie etwas über den Echo-Vorfall neulich bei der Probe zum Carnevale mitteilen.

Torwächter: Ich werde mich sogleich darum kümmern. Bitte gehen Sie zum Haupteingang. Jemand wird Sie dort in Empfang nehmen.

Torwächter: Bitte gehen Sie zum Haupteingang. Jemand wird Sie dort in Empfang nehmen.

Rover: Diese Echos ... beschützen sie den Tresor?

Zani: Ja. Aber ich habe sie noch nie bei der Arbeit gesehen. Im „Averardo-Handbuch für Bankangestellte“ steht, sie können eine ganze Gruppe von Resonatoren problemlos ausschalten.

Zani: Natürlich gilt das nicht für jemanden, der so mächtig ist wie du, Rover. Aber ihre kämpferischen Fähigkeiten sind beeindruckend. Schon ihre bloße Anwesenheit sorgt dafür, dass sich alle sicher fühlen.

Zani: Dieses Gebäude verfügt über fast die Hälfte des Vermögens von Rinascita. Alle Bürger von Ragunna, sogar die Fisalias, können es für ihre Zwecke nutzen.

Zani: Obwohl wir zerstritten sind, kann sich niemand in Ragunna den Diensten vom Averardo-Tresor entziehen.

Zani: Was zum ... Ich dachte, sie reagieren nur auf Feindseligkeit!

Zani: Nur die Ruhe. Nicht bewegen. Sie sind in höchster Alarmbereitschaft, aber sie werden nicht angreifen, solange sie nicht provoziert wird. So steht es zumindest im Handbuch!

???: Tritt zurück.

???: Im Namen der Familie Montelli bitte ich um Entschuldigung für das kleine Missgeschick. Und –

???: Was für eine angenehme Überraschung, dich so schnell wiederzusehen.

Rover: Ganz meinerseits.

???: Dennoch verrät dein Gesichtsausdruck keine Verblüffung, Rover.

Carlotta: Erlaub mir, mich richtig vorzustellen. Mein Name ist Carlotta, Carlotta Montelli.

Zani: Montelli ... Sie sind ...

Carlotta: Die zweite Tochter der Familie Montelli, richtig. Ihr könnt mich gerne Carlotta nennen.

Carlotta: Ich hoffe, die Entschädigung entspricht auch Ihren Vorstellungen, Frau Zani?

Zani: Haben Sie mich nicht beauftragt, Rover zu übernehmen?

Carlotta: Sicherlich verdient ein hochrangiger Gast wie Rover die Aufmerksamkeit unserer besten Mitarbeiterin.

Carlotta: Ich kenne den Grund eures Kommens. Im Namen meiner Familie möchte ich euch unseren tiefsten Dank für eure Arbeit aussprechen.

Carlotta: Ich sehe, dass du mich und meine Rolle in diesem ... Drama neugierig begutachtest. Allerdings ist dies nicht der richtige Ort für solche Diskussionen. Bitte folgt mir.

Carlotta: Bitte entschuldige, dass ich meine wahre Identität bisher verschwiegen habe, Rover.

Carlotta: Rinascitas Angelegenheiten sind … verzwickt geworden. Die Familie Fisalia, der Orden der Tiefe …

Carlotta: Wahrscheinlich ist dir aufgefallen, dass viele den Carnevale scheitern sehen wollen. Unsere Zukunft hängt vom Erfolg des Carnevale ab, und so wurden wir Montellis zu ihrem Ziel.

Carlotta: ... Aber darauf will ich jetzt nicht näher eingehen.

Carlotta: Da wären wir. Willkommen in Averardo-Tresor – dem Herzstück und dem Stolz der Montellis.

Betritt den Tresor

Betritt die Halle

Carlotta: ... Könnten Sie mir einen Gefallen tun, Frau Zani? Bitte sichern Sie die Beweise im Asservatenraum und ... bringen Sie mir ein „Juwelenset“ und „Parfüm“.

Zani: Juwelenset und Parfüm? Sie meinen ...

Carlotta: Ähm, ja. Sie wissen, wo Sie unsere „Umkleideraum“ finden, nehme ich an? Richten Sie der „Stylistin“ aus, dass es mein Anliegen ist. Sie wird alles vorbereiten. Wir treffen uns am Seiteneingang des Tresors.

Zani: Verstanden. Ich lege sofort los.

Carlotta: Nun zum eigentlichen Thema.

Carlotta: Du hast es bestimmt schon gespürt – eine dunkle Macht lauert sowohl hinter dem Orden als auch hinter den Fisalias.

Rover: Der Fractsidus

Carlotta: Ganz recht. Wir Montellis haben einige ... unerfreuliche Begegnungen mit ihnen gehabt. Ihre Motive bleiben im Dunkeln, aber der Orden und die Fisalias profitieren eindeutig von ihnen.

Carlotta: Außerdem stimmen die Interessen der Familie Montelli mit deinen überein. Ein ungestörter Carnevale für dich ... ungestörtes Ragunna für uns.

Carlotta: Die Einladung, die wir geschickt haben, sollte ein Zeichen des guten Willens sein.

Carlotta: Nun, ich wäre dankbar für eine Gegenleistung.

Carlotta: ... Hervorragend. Wir sitzen also wieder im selben Boot.

Carlotta: Ich muss zuerst die Beweise, die du und Frau Zani gefunden haben, meinem Onkel, Herrn Capollo, überbringen.

Carlotta: Er überwacht die Angelegenheiten des Carnevale und steht in Kontakt mit den Fisalias. Ich bin sicher, dass er die Informationen über den Fractsidus höchst interessant finden wird.

Carlotta: Ich fürchte, ich muss mich verabschieden. Bitte, schau dir den Tresorraum in aller Ruhe an.

Triff dich mit Carlotta an der Rezeption

Rezeptionist: Es tut mir leid, Lady Carlotta. Ich habe gerade vom Büro erfahren, dass Herr Capollo nicht im Tresor ist.

Carlotta: Ich verstehe.

Carlotta: Schon in Ordnung. Bitte geben Sie mir Bescheid, sobald er zurückkommt.

Rezeptionist: Verstanden.

Rover:

Carlotta: Oh, Rover. Ich fürchte, wir haben ein kleines Problem.

Carlotta: Ich habe gerade gehört, dass Onkel Capollo wegen wichtiger Angelegenheiten fort musste, deshalb können wir ihn im Moment nicht treffen.

Carlotta: Das bringt zwar unsere Pläne durcheinander, aber keine Sorge. Ich habe schon ein paar andere Überraschungen in petto.

Carlotta: Bitte folge mir. Wir müssen ungestört sein.

Carlotta: Rover, erinnerst du dich an Gilberto?

Rover:

Carlotta: Ja, dank dir und Frau Zani konnte er nicht fliehen und ist jetzt in unserer Obhut.

Carlotta: Die Familie bereitete ihm einen eher ... stürmischen Empfang. Wie es der Zufall wollte, war es mit seiner Tapferkeit schnell vorbei. In dem Moment, als er sah, dass das Niumbus-Heiligtum wiederhergestellt war, plapperte er wie ein Kanarienvogel.

Carlotta: Nur durch dein schnelles Eingreifen konnten wir wichtige Informationen sammeln.

Carlotta: Einfach ausgedrückt, hat Gilberto uns verraten, dass wir Verräter in unserer Familie haben.

Carlotta: Kein Wunder eigentlich. Unsere Familie hatte schon immer ihre Macken. Mit den nötigen Motivationshilfen oder dem richtigen Druck können menschliche Schwächen nur allzu leicht ausgeschlachtet werden.

Carlotta: Ich bin dieser Sache schon vor deiner Ankunft im Tresor nachgegangen.

Carlotta: Und jetzt wurde bestätigt, dass sich die Verräter imTuning-RaumModifikation für Echo-Frequenzen des Tresors aufhalten und dort mit Hilfe des Fractsidus irgendetwas vorhaben, von dem sie glauben, dass es geheim ist.

Carlotta: Jetzt werden sie uns wahrscheinlich gar nicht bemerken, da ihre ganze Aufmerksamkeit auf den Lagerraum gerichtet ist.

Carlotta: Ich nehme an, sie versuchen verzweifelt, alle Beweise gegen die Familie Fisalia und den Orden zu vernichten.

Rover:

Carlotta: Danke. Ich habe einen Plan, wie es weitergehen soll.

Carlotta: Es gibt einen alternativen Zugang zum Tresor, der direkt zu ihnen führt. Wenn sie es am wenigsten erwarten, können wir sie überraschen.

Carlotta: Aber das schaffe ich nicht allein ... Ich könnte wirklich deine Hilfe gebrauchen.

Rover:

Carlotta: Ich bin froh, dass du bei mir bist, Rover. Bereite dich bitte in Ruhe vor, wir sehen uns am Eingang.

Triff dich mit Carlotta

Zani: ... Alles ist erledigt, Lady Carlotta. Hier sind das „Juwelenset“ und das „Parfüm“, wie angefordert.

Carlotta: Perfekt, Danke Frau Zani.

Carlotta: Aber ich habe noch eine weitere Aufgabe für Sie, die von größter Wichtigkeit ist.

Carlotta: Bewachen Sie den Lagerraum und halten Sie jeden auf, der versucht einzubrechen, und zwar mit allen Mitteln – wenn nötig mit Gewalt.

Zani: ... Ist jemand hinter den Beweisen her?

Carlotta: Keine Sorge, das ist nur zur Vorbeugung.

Zani: Ich kümmere mich. Ich sorge dafür, dass niemand die Beweise anfasst.

Carlotta: Rover, wir haben ein Sicherheitssystem mit zwei Stufen eingeführt. Sobald du drinnen bist, halte bitte deine Position, bis ich ein Zeichen gebe. Ich werde dir von oben den Weg freimachen.

Carlotta: Danach musst du vielleicht das Terminal verwenden, um den Zugang auf meiner Seite freizuschalten.

Rover:

Carlotta: ... Ja, unsere Familie baute diesen Tresor in weiser Voraussicht, dass es Verräter geben könnte.

Carlotta: Die meisten Familienmitglieder wissen nur, wie man eine der beiden Stufen überwindet. Allianzen, die inmitten all dieser Schlösser geformt werden, führen in der Regel zu Verrat und Misstrauen.

Carlotta: Um den Tresor zu öffnen, ohne dabei gefangen zu werden, müssen zwei Personen einander voll und ganz vertrauen. Also ... vertraust du mir, Rover?

Rover:

Carlotta: Sehr einfühlsam, aber das muss reichen.

Carlotta: Oh, ich weiß dein Vertrauen zu schätzen. Ich werde dich nicht enttäuschen.

Carlotta: Ah, immerhin, damit kann ich arbeiten.

Carlotta: Na dann mal los, Rover!

Betritt den Überwachungsraum

Carlotta: Kannst du mich hören, Rover?

Rover: Klar und deutlich.

Carlotta: Augenblick, ich muss in den oberen Kontrollraum, um die Tür auf deiner Seite zu entsperren.

Geh weiter in den Tresor

Besorge die Schlüsselkarte

Carlotta: Hier sind Kameras. Gut, dass ich vorbereitet bin. Erinnerst du dich an das „Juwelenset“, das ich erwähnt habe?

Carlotta: In unserer Familiensprache ist das ein praktisches kleines Gerät. Es erzeugt Kristalle, um die Kameras abzudecken und sie für eine Weile zu verschleiern.

Carlotta: Erledigt, aber es wird nicht lange halten. Ich muss am Ball bleiben.

Gehe weiter

Carlotta: Schnell, in Deckung! Wir sind fast enttarnt!

Besiege die Wächter-Echos

Carlotta: Jetzt scheint alles klar zu sein.

Carlotta: Machen wir weiter.

Immobilisiere die Vitreum Tänzerin

Carlotta: Vitreum hier auf Streife.

Carlotta: Zum Glück können sie auch mit den Kristallen eingefangen werden.

Carlotta: Es hat geklappt.

Carlotta: Aber Vorsicht, die Sicherheitsstufe wird sich ebenfalls erhöhen.

Gehe zum nächsten Ort

Gehe weiter

Carlotta: Wie sind diese Artefakte hierher gekommen? Hm, merkwürdig.

Besiege die Wächter-Echos

Finde den Mechanismus im Raum

Versuche, das Rätsel zu lösen

Beschieße das Streuprisma

Carlotta: Ich sehe ein paar Streuprismen hier. Ornamente, dazu wurden sie entworfen.

Carlotta: Aber sie können auch meine Resonanzkraft verstärken ... Das könnte irgendwann nützlich sein.

Gehe weiter

Durchlaufe den gut bewachten Raum

Carlotta: Sogar die Überwachungskameras wurden verstärkt. Das verheißt nichts Gutes.

Besiege die Wächter-Echos

Gehe nach oben

Rover: Wenn mit „Juwelenset“ also dieses Gerät gemeint ist, was steckt dann hinter „Parfüm“?

Carlotta: Das ist nur eine weitere Waffe ... In meiner Familie muss vieles im Verborgenen bleiben.

Carlotta: Und das geht über die Sprache hinaus. Ein Blick oder eine Geste können manchmal mehr als tausend Worte sagen, aber dafür muss man sich gegenseitig natürlich sehr gut verstehen.

Beschieße das Streuprisma, um Vitreum Tänzerin einzufrieren, und gehe durch den Flur

Carlotta: Ich habe hier ein paar Prismen gefunden.

Carlotta: Ich benutze sie, um durchzukommen.

Betritt den Überwachungsraum

Starte die Konsole

Beschieße Streuprisma, um Vitreum Tänzerin einzufrieren, und gehe durch den Raum

Überprüfe das Terminal im Überwachungsraum

Carlotta: Ich bin im Kontrollraum, einen Moment.

Carlotta: Ich schalte jetzt auf deine Seite um.

Geh weiter in den Tresor

Carlotta: Erledigt ... Die Tür vor dir sollte offen sein.

Carlotta: Hinter der Tür solltest du den anderen Kontrollraum finden. Pass auf die patrouillierenden Echos auf.

Besiege die Wächter-Echos

Geh weiter in den Tresor

Besiege die Wächter-Echos

Betritt den Überwachungsraum

Besiege die Wächter-Echos

Carlotta: Rover, da sollte ein Monitor sein, den du bedienen kannst.

Carlotta: Sag Bescheid, wenn du ihn gefunden hast.

Überprüfe das Terminal im Überwachungsraum

Rover: Ich bin beim Monitor.

Carlotta: Warte einen Moment. Ich werde deinen Zugang hochstufen, damit du die Kontrolle über die Systeme des Tresors bekommst.

Carlotta: Einige Echos sind im Anflug. Halte die Augen offen.

Besiege die Wächter-Echos

Überprüfe das Terminal im Überwachungsraum

Carlotta: Kannst du mich sehen?

Rover: Klar und deutlich.

Carlotta: Ich muss den Flur von oben überqueren. Ich muss leise sein, sonst werden die Leute mich vielleicht bemerken.

Carlotta: Kannst du die Kronleuchter so verschieben, dass sie mir einen Weg formen?

Rover:

Carlotta: Sehr gut.

Rover:

Carlotta: Perfekt, so wird es gemacht.

Carlotta: Warte mal ... der Kronleuchter ist nicht richtig positioniert.

Rover:

Carlotta: Gut gemacht.

Rover:

Carlotta: Großartig, ich habe es geschafft.

Carlotta: Jetzt bin ich an der Reihe.

Carlotta: Wir sehen uns gleich.

Geh weiter in den Tresor

Besiege die Wächter

Bediene das Terminal

Öffne die Schutztür

Carlotta: Die Tür sollte offen sein, Rover, dann sehen wir uns gleich –

Vermeide die Fallen im Flur

Carlotta: Rover? Anscheinend wurde das Signal gestört …

Carlotta: Gelobt sei das Hütende, der zentrale Alarm wurde nicht ausgelöst. Ich sollte immer noch unentdeckt sein.

Carlotta: Uff, das hat mir einiges an Gerenne erspart.

Carlotta: Der Weg ist versperrt ... Ein Mauersprint scheint die einzige Option zu sein.

Nutze Wandsprint, um Hindernisse durchzubrechen

Carlotta: Ist das ein Bildschirm? ... Vielleicht kann ich ihn mit dem Anker rüberziehen.

Francesco: ... Die Zukunft von Rinascita ... liegt in unseren Händen.

Francesco: Und die Montellis werden dafür sorgen, dass alle gleich viel abbekommen.

Francesco: Ragunna wird vereint in eine neue Ära aufbrechen.

Francesco: Eine Ära, die von Terminals geprägt sein wird ... UNSEREN Terminals.

Vermeide die Fallen im Flur

Gehe weiter

Carlotta: ... Heh.

Rover: Carlotta, hallo?!

Rover: Die Verbindung ist weg. Sie muss in Schwierigkeiten stecken.

Rover: Muss mich beeilen.

Besiege die Wächter-Echos

Gehe weiter

Besiege die Wächter-Echos

Rover: Muss sie schnell loswerden.

Gehe weiter

Besiege die Wächter-Echos

Rover: Die Blockade ist beseitigt. Muss in Bewegung bleiben.

Gehe weiter

Besiege die Wächter-Echos

Betritt den Tuning-Raum

Verhöre den Echo-Tuner, der die Familie verraten hat

Ernsthafter Tuner: Kannst du es herausfinden?

Professioneller Tuner: Versuchen wir es nochmal. Die Frequenz der Tacet-Dissonanzen ... Was für eine geniale Idee, aber ich kann die verwendete Frequenz nicht umkehren.

Ernsthafter Tuner: Der Schlüssel scheinen nicht diese Blumen zu sein, sondern ihre Schöpferin. Sie muss eine unglaublich starke Resonatorin sein, wenn sie in der Lage ist, diese Frequenzen zu zerschlagen und neu zu ordnen.

Professioneller Tuner: Dann sollten wir uns besser beeilen. Wenn ihr Plan aufgeht, wird es keine zweite Chance geben!

Professioneller Tuner: W-wer hat den Alarm ausgelöst?

Carlotta: Ich war's. Vermutlich aus Versehen. Entschuldigt, dass ich euch bei der Arbeit gestört habe.

Ernsthafter Tuner: La...Lady Carlotta? Was führt Sie hierher?

Carlotta: Ach, nichts, nur neugierig, woran ihr in diesem Tuning-Raum arbeitet ...

Rover: Diese Blumen. Die sind bestimmt vom Fractsidus.

Carlotta: Wollt ihr euch rechtfertigen? Solange ihr noch die Chance dazu habt.

Professioneller Tuner: Lady Carlotta, wir ... wir haben nur Befehle befolgt.

Carlotta: Befehle befolgt? Erinnert ihr euch an den allerersten „Schwur“, den wir alle geleistet haben, als wir der Familie beigetreten sind?

Professioneller Tuner: Niemand ... d-darf die Interessen der Familie verletzen.

Carlotta: Und?

Professioneller Tuner: Wer sich widersetzt, soll ...

Carlotta: zur Rechenschaft gezogen werden.

Carlotta: Ihr habt euch das Familienvermögen unter den Nagel gerissen und diese Echos in tickende Zeitbomben verwandelt.

Carlotta: Wenn sie explodieren, werden die unzähligen Anstrengungen und das viele Geld, das in den Carnevale geflossen ist, augenblicklich verschwinden und den Namen und die Zukunft der Montellis mit sich in den Abgrund reißen.

Professioneller Tuner: Lady Carlotta, b-bitte, wir können das erklären ...

Tresorwächter: Was geht hier vor sich? Oh, Lady Carlotta ...

Carlotta: Gerade rechtzeitig. Ich habe hier einige Verräter der Familie ausfindig gemacht. Aber Moment, ich habe noch ein paar Fragen an sie.

Carlotta: Ich werde nur einmal fragen. Wer gibt euch die Befehle?

Ernsthafter Tuner: Er ist einer der wichtigsten Leute in der Familie ... benutzt immer verschlüsselte Kanäle und gibt uns Anweisungen, Blumen von maskierten Fremden abzuholen.

Carlotta: Wie viele Echos habt ihr gemacht?

Ernsthafter Tuner: … Sehr viele. Die erste Lieferung kam bereits vor einer Woche beim Veranstaltungsort an. Die Neuen sehen genauso aus wie die normalen, selbst wir können sie kaum unterscheiden.

Carlotta: Gut.

Carlotta: Bring sie weg und prüf alle ihre letzten Transaktionen, einschließlich der Herkunft jedes einzelnen Kredits. Dann kümmere dich um sie, gemäß den Familienregeln.

Tresorwächter: Verstanden.

Carlotta: ... Ich weiß deine Hilfe sehr zu schätzen, Rover.

Carlotta: Diese TunerSpezialist für Echo-Frequenzen würden es nicht wagen, so etwas allein zu tun. Es muss einen gefährlichen Verräter geben, der die Fäden zieht.

Carlotta: Echos zu missbrauchen, um den Carnevale zu stören, und die Schwächen der Familie auf dem Silbertablett serviert zu bekommen ... Feinde innerhalb der Familie sind weitaus gefährlicher als Feinde außerhalb.

Carlotta: Ihre Pläne werden scheitern. Ich werde nicht tatenlos zusehen, wie sie den lang ersehnten Carnevale ruinieren.

Carlotta: Wir sind hier fertig. Die Wachen kümmern sich um den Rest. Frau Zani erwähnte, dass du das Orakel des Hütenden gehört hast, als du die Vitreum Tänzerin getroffen hast?

Rover: Ja. Aber nicht direkt.

Carlotta: Die geschickten Handwerker in unserer Familie haben das von dir gefundene Vitreum Tänzerin restauriert. Sie fanden in den Daten etwas wirklich Faszinierendes.

Carlotta: Folge mir. Das könnte dir vielleicht Antworten auf deine Fragen geben.

Betritt den Aufzug

Nimm den Aufzug

Carlotta: Da sind wir. Der wahre Reichtum des Erbes der Montelli.

Rover: Sind das alles Echos in diesen Gehäusen?

Carlotta: Ja und nein. Das sind Echos, aber auch das Versprechen für die Zukunft von Rinascita – und allem voran Freiheit.

Carlotta: Rinascita mag ein noch junges Land sein, aber es kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erst vor wenigen Jahren wagte Rinascita den Schritt in die weite Welt.

Carlotta: Findest du das nicht eigenartig? Rinascita, das Land der Echos, steht an der Weltspitze der Echo-Technologie, und doch ist es so abgeschottet und unkreativ.

Carlotta: Was, glaubst du, steckt hinter all dem?

Rover: Die „Echos“ selbst.

Carlotta: Wie immer treffsicher. Die Volksechos von Rinascita sind an Genesis-Nexus gebunden, und das macht es fast unmöglich, mit ihnen zur See zu fahren.

Carlotta: Aber ihre Kraft ist unverzichtbar, um mit Tacet-Dissonanzen und anderen Bedrohungen auf See fertig zu werden. Man könnte sagen, dass unsere Abhängigkeit von Volksechos unsere Ziele und Wünsche, unsere Grenzen zu überwinden, eingeschränkt hat.

Carlotta: Um diese Fesseln zu sprengen, hat die Familie Montelli in private Terminals investiert. Es geht nie um kurzfristige Vorteile, sondern um die Zukunft ganz Ragunnas.

Carlotta: Der Orden hat das Monopol auf Volksechos und strenge Kontrolle über private Terminals, und er behauptet, dass individueller Besitz die Heiligkeit der Echos gefährden würde, die sie so leidenschaftlich predigen.

Carlotta: Aber du siehst ihren tatsächlichen Sinn und Zweck, oder? Sie wollen Rinascita abschotten, um die gesamte öffentliche Wahrnehmung zu kontrollieren.

Carlotta: Die Familie Fisalia hat sich heimlich mit dem Orden verbündet, um unsere Bemühungen und die Aussicht auf private Terminals zu sabotieren. Sie haben sogar Fractsidus um Hilfe gebeten.

Carlotta: Das ist die Realität im Land der Echos – wer die Echos kontrolliert, kontrolliert Rinascita.

Carlotta: Meine Vorfahren haben mit dem Sammeln dieser Echos begonnen, lange bevor es den Tresor gab, zu einer Zeit, als die Familie Montelli nicht mehr als ein unbedeutendes Haus war, belächelt für seinen Abenteuergeist.

Carlotta: Meinen Vorfahren gelang es, durch riskante Seefahrten die grundlegendsten Terminals zu beschaffen. Durch ihre endlosen Bemühungen, Echos zu sammeln und die Technologie voranzutreiben, entstand … alles, was man heute sieht.

Carlotta: Du wunderst dich bestimmt, was das mit der Vitreum Tänzerin auf sich hat. Das, das dir bei der Probe für den Carnevale über den Weg gelaufen ist, ist eines der ältesten Echos unserer Familie.

Carlotta: Sowohl die erste Vitreum Tänzerin als auch der Prototyp fürs Frequenz-Tuning aller späteren Modelle. Es ist von unschätzbarem Wert.

Carlotta: Sie war nie dazu gedacht, eingesetzt zu werden, und sollte hier für immer in einem Behälter aufbewahrt bleiben. Doch irgendwie fand sie ihren Weg zum Carnevale … wo sie dir begegnete.

Rover: Du meinst also ...?

Carlotta: Das ist kein Zufall. Ich kann nur spekulieren, dass sie der Plan des Hütenden Imperators war.

Carlotta: Hier sind ein paar Unterlagen über die Vitreum Tänzerin. Vielleicht geben sie dir ein paar Einblicke.

Überprüfe das Dokument

Carlotta: Ich gehe davon aus, dass du die Unterlagen gelesen hast. Die ursprüngliche Tacet-Dissonanz für die Vitreum Tänzerin entstand aus den Frequenzen zerbrochener farbiger Glasscheibe in den Turmruinen, ein verbotener Ort für den Orden.

Carlotta: Vor der Ära des Kodex wurden diese farbigen Glasfenster verwendet, um die Geschichten des Hütenden festzuhalten.

Carlotta: Ich glaube, das Hütende hat das aus einem ganz bestimmten Grund getan. Es hat die Vitreum Tänzerin unter allen Echos ausgewählt, um seine Botschaft zu überbringen, weil ...

Rover:

Carlotta: Hm ... genau das habe ich auch gedacht. Die Geheimnisse des Ordens müssen auf irgendeine Weise mit dem Schicksal des Hütenden zusammenhängen.

Rover:

Carlotta: Die Montellis sind schon seit langer Zeit den verborgenen Geheimnissen von Rinascita auf der Spur – den Manipulationen des Kodex durch den Orden und der rätselhaften Vernichtung der „Zeit der Ignoranz“ und der „Zeit des Konflikts“ aus unserer Geschichte.

Carlotta: Nur die Wahrheit kann die Ketten um Rinascita sprengen und allen die Freiheit bringen.

Carlotta: Und die Suche nach dieser Wahrheit ist auch Teil unseres Unterfangens, die Vernetzung mit der Welt wiederherzustellen.

Carlotta: Tja, mehr habe ich nicht zu bieten. Möchtest du die Ruinen ansehen? Obwohl ... ich bin mir nicht sicher, was wir dort entdecken könnten.

Rover:

Carlotta: Wenn das so ist, begleite ich dich. Die Familie wird sich um alles andere kümmern.

Nimm den Aufzug zurück zur Halle

Zani: Oh, Sie sind zurück. Ich habe alles erledigt, was Sie mich beauftragt haben, Lady Carlotta. Ich habe mich um alle Schurken gekümmert, die versucht haben, den Raum zu stürmen.

Rover:

Carlotta: Ja, es ist uns gelungen, den Verrätern einen Köder vorzuwerfen, dem sie nicht widerstehen konnten. Sie sind nicht verletzt, oder, Frau Zani?

Zani: Nein, nicht wirklich. Aber ich habe eine Gruppe Sicherheitswachen in den Tresor stürmen sehen ... Ist da drin etwas passiert?

Zani: Moment ... ach, egal. Besser, ich weiß es nicht. Was auch immer im Tresor passiert, ist wohl eine Familienangelegenheit.

Zani: Jedenfalls ist jetzt alles geregelt, oder?

Carlotta: Ja, jetzt können Sie eine Pause machen. Ich habe mit Herrn Alberto gesprochen, und er hat Ihnen einen sehr großzügigen Urlaub gewährt.

Zani: Oh, mir macht das nichts aus. Mein Gehalt ist bereits auf meinem Konto ... aber Urlaub ist immer ein Bonus.

Zani: Danke. Diese Abenteuer sind das reine Kontrastprogramm zum Büroalltag.

Zani: Was? Ist das ... der zentrale Alarm des Tresors?

Carlotta: Könnte ein Notfallplan der Verräter sein.

Carlotta: Na dann, wollen wir mal herausfinden, was sie sich für uns ausgedacht haben?

Rezeptionist: Lady Carlotta, wir haben ein Problem. Die Wächter-Echos, die vor dem Haupteingang eingesetzt wurden, sind aus irgendwelchen Gründen außer Kontrolle geraten.

Rezeptionist: Wir haben das Sicherheitsprotokoll 4 aktiviert und Zivilisten und Mitarbeiter, die nicht kämpfen, evakuiert. Unsere Sicherheitsteams in der Nähe versuchen, die Echos zu unterdrücken. Aber …

Carlotta: Wir sind unterbesetzt. Sogar die Bankangestellten wurden zum Carnevale an andere Stellen versetzt.

Rezeptionist: J-ja. Wenn möglich, könnten Sie den Zugriff auf die Echo-Sammlung im Tresor autorisieren …

Carlotta: Das wird nicht nötig sein. Ich kümmere mich persönlich darum.

Rezeptionist: A-aber, Ihre Sicherheit …

Zani: Keine Sorge. Ich halte ihr den Rücken frei. Ich gehöre zum Sicherheitsteam der Bank und habe schon viele solcher Notfälle erlebt.

Rover:

Carlotta: Danke ... Und jetzt lasst uns die Show beginnen.

Carlotta: Es muss schnell und sauber ablaufen.

Zani: Verstanden.

Besiege das Wächter-Echo, das außer Kontrolle geraten ist

Carlotta: Frau Zani, würden Sie bitte aufräumen? Es tut mir leid. Ich habe Ihnen gerade einen Urlaub versprochen ... aber es sieht so aus, als müsste der warten.

Zani: Oh, kein Problem. Nur ein bisschen zusätzliche Arbeit. Ich kann sowieso nicht zusehen, wie meine Kollegen verletzt werden.

Zani: Außerdem haben Sie Wichtigeres zu tun. Lassen Sie mich das einfach machen.

Rover:

Zani: Ja, ja ... das kommt davon, wenn man gut in seinem Job ist.

Carlotta: Hinter diesem Angriff steckt mehr, als es scheint.

Rover: Der Orden muss dahinter stecken, nicht wahr?

Carlotta: Ja. Zum jetzigen Zeitpunkt hat weder der Fractsidus noch die Fisalias einen Grund, sich einzumischen. Es ist eine verborgene Wahrheit über den Orden, zu der uns das Hütende führt.

Carlotta: Die Verräter müssen uns beobachten, weil sie wissen, dass die Wahrheit in Bälde enthüllt wird.

Carlotta: Ich habe das Gefühl, dass das, was als Nächstes kommt, nicht einfach sein wird.

Gehe zur Ruine des Turms

Carlotta: Es ist ein Albatrossa. Lass uns per Anhalter fliegen, ja?

Carlotta: Wir sind fast da. Das ist die Turmruine ... unser Ziel.

Carlotta: Hier fanden meine Vorfahren zum ersten Mal die Vitreum Tänzerin.

Carlotta: Was siehst du in diesen zerbrochenen Glasfenstern?

Rover:

Carlotta: Dies scheint eine Legende des Hütenden und die Geschichte, wie der erste Primus den Orden gründete, zu erzählen.

Carlotta: Ich bin auf diese Geschichte gestoßen, aber viele Details sind mit der Zeit verblasst.

Rover:

Carlotta: Nun, Kunstinvestitionen gehören zu den wichtigsten Unternehmungen unserer Familie, und so habe ich natürlich auch das eine oder andere gelernt.

Carlotta: Dort drüben befindet sich eine Stele. Sie könnte Hinweise auf diese Glasmalereien geben.

Betritt die Ruine des Turms

Sprich mit Carlotta

Carlotta: Diese alte Stele trägt Inschriften in der alten Rinascita-Sprache.

Carlotta: Das bedeutet in etwa …

Carlotta: … Einst ganz, wurde die Gottheit durch verfeindete Glaubensrichtungen zerrissen. Aus ihren heiligen Wunden entsprang der Fluch der Dunklen Flut.

Carlotta: … An diesem Tag werde ich gehen. Auch wenn die Leiden von Rinascita noch andauern, hat die zerrüttete Gottheit ihren Herold gewählt.

Carlotta: … Am schönsten aller Tage wird das mit goldenem Lorbeer gekrönte Mädchen mit der Gottheit kommunizieren. So wird sie die prophezeite „Erleuchtete“, durch die Rinascitas Leid ein Ende finden soll.

Carlotta: Es scheint sich um eine Art Prophezeiung zu handeln … Vielleicht müssen wir die Hinweise auf der Stele und den Glasmalereien zusammenführen, um die Geheimnisse zu entschlüsseln.

Carlotta: Diese alten Relikte, die Tacet-Dissonanzen hervorbringen, tragen oft besondere Frequenzen – wahrscheinlich der Schlüssel zu ihrer Wiederherstellung.

Carlotta: Verwenden wir den Sensor des Terminals, um ihre Frequenzen zu rekonstruieren und sie mit den Inschriften der Tafel abzugleichen.

Benutze den Sensor, um Frequenzen der Glasfragmente wiederherzustellen

Carlotta: Die Frequenzen dieser Stücke wurden rekonstruiert.

Carlotta: Jetzt müssen wir sie nur noch auf der Glasmalerei montieren. Der letzte Schritt zu den Geheimnissen.

Carlotta: Dieses Bild zeigt einen Mann in Primus-Kleidung, der eine Reliquie in Form einer Laterne schwingt, um Schatten und die Monster darin zu vertreiben.

Carlotta: Das letzte scheint den Moment darzustellen, in dem ein Mädchen mit der Gottheit von Rinascita kommuniziert.

Carlotta: Dies scheint darzustellen, wie das Volk von Rinascita in zwei verfeindete Fraktionen zerrissen wird.

Sprich mit Carlotta

Carlotta: Das war's. Schauen wir mal …

Carlotta: Es sieht so aus, als ob diese Glasgemälde eine Geschichte über die Gottheit erzählen. Warte ...

Rover: Was?

Carlotta: Nichts, es ist nur ... der Inhalt ist etwas merkwürdig. Ich werde ihn für dich übersetzen.

Carlotta: Rinascita hat zwei Gottheiten? Ich habe noch nie von so etwas gehört.

Carlotta: In den Archiven der Familie Montelli finden sich zahlreiche Dokumente über die Vergangenheit von Rinascita, doch in keinem werden zwei Gottheiten erwähnt.

Carlotta: In Ragunna hat man immer geglaubt, dass ... das Hütende Imperator die einzige Gottheit von Rinascita wäre.

Carlotta: Aber wenn die Bilder auf der Glasmalerei gefälscht sind, warum sollte der Orden sie verunstalten und den Turm für verboten erklären?

Rover: Dann gibt es nur eine Erklärung. Es handelt sich nicht um Lügen, sondern um die verborgene Wahrheit.

Carlotta: ... Könnte sein. Wenn dies tatsächlich das Werk des Ordens ist, dann müssen wir sofort von hier verschwinden.

Carlotta: Nördlich des Turms befindet sich eine Insel.

Carlotta: Sie sollte außerhalb ihrer Reichweite liegen. Sobald wir dort sind, wirst du eine weitere Wahrheit entdecken, die der Orden verborgen hat ...

Rover: ... Pass auf!

Rover:

Carlotta: … Interessant, sie waren sogar schneller da, als ich erwartet habe.

Besiege die Echos, die von dem Orden geschickt wurden

Carlotta: Offenbar glaubt der Orden, dass die Bilder auf der Glasmalerei echt sind.

Carlotta: Sie würden nicht einmal zögern, ihre Fassade der Neutralität zu durchbrechen, nur um sicherzustellen, dass wir mit den Geheimnissen nicht lebendig entkommen.

Carlotta: Sieh nur, was du getan hast: Du hast die Geschichte verfälscht, die Autorität des Hütenden an dich gerissen und ... mit den Schurken gemeinsame Sache gemacht.

Carlotta: Wer sind deine Komplizen? Der Fractsidus, die Fisalias, und sogar einige der Montellis, habe ich recht?

Gesandter des Ordens: *Hust* … Ich fürchte, ich verstehe Sie nicht, Lady Carlotta. Wie es scheint, sind auch Sie dem Wahnsinn und den Halluzinationen verfallen …

Gesandter des Ordens: Wenn Sie verwirrt sind und die Führung des Hütenden wünschen, würde ich gerne ... ein persönliches Pilgerschiff für Sie organisieren.

Carlotta: So behandelt ihr also die Wahrheitssuchenden? Vertreibt sie im Namen einer Pilgerfahrt?

???: —Bitte, nehmen Sie die Waffe runter. Wir können dies doch bereden, nicht wahr, Lady Carlotta?

Priester Alessio: Halte dich zurück. Es wurde heute schon genug Blut vergossen. Der Imperator würde nicht über sinnlose Opfer erfreut sein.

Priester Alessio: Und das Pilgerschiff ist für die Übertreter, die nach Wiedergeburt suchen – nicht für dich, um unsere Freunde zu bedrohen. Bereue deine törichten Worte.

Gesandter des Ordens: … Verzeihung, Bruder Alessio.

Priester Alessio: Ah, verehrter Gast. Sie wurden falsch informiert, denn die Wahrheit ist nicht das, was sie zu sein scheint. Mein Lord Fenrico hat Ihre Audienz beim Hütenden arrangiert.

Priester Alessio: Warum hören Sie sich die Weisheit des Hütenden nicht selbst an?

Carlotta: Sicher, wenn Lord Fenrico WIRKLICH der wahre „Erleuchtete“ ist.

Carlotta: Die Prophezeiung spricht von einem Mädchen als der „Erleuchteten“. Habt ihr deshalb die Glasmalerei zerstört? Um Fenrico als den Erleuchteten auszugeben? Damit er die Macht des Hütenden an sich reißen und über Ragunna herrschen kann?

Priester Alessio: Oh, Sie hartnäckige Kleingläubigen. Sie sind sicherlich vom Bösen verführt worden und haben seine Lügen geschluckt. Lord Fenrico ist der unbestreitbare Erleuchtete und wird uns alle leiten.

Priester Alessio: Nun, ich sehe keinen Sinn darin, mit Ihnen über religiöse Grundsätze zu diskutieren. Lassen Sie uns zu einem konkreteren Thema übergehen. Nun, Lady Carlotta, Was halten Sie für wichtiger für die Familie Montelli?

Priester Alessio: Ist es „Profit“ …

Priester Alessio: …oder die „Blutlinie“?

Carlotta: Wie ... das ist ... der Anhänger von Onkel Capollo? Was habt ihr mit ihm gemacht!

Priester Alessio: Gute Frage. Was haben wir nochmal getan? Er war ein sehr gläubiger Mensch.

Priester Alessio: Er wollte diesen Anhänger, das Emblem seines Glaubens, nicht herausgeben ... aber wir konnten ihn überreden.

Priester Alessio: Ob er jetzt als gläubig zu betrachten ist, hängt ganz von Ihrem Handeln ab. Und Sie wissen, was aus ihm wird, wenn wir entscheiden, dass seine Hingabe unwürdig ist.

Carlotta: … mein Handeln? Was soll ich denn tun?

Priester Alessio: Erheben Sie Ihre Waffe, fromme Carlotta. Wählen Sie jetzt weise ... Wohin werden Sie zielen? Wessen Herz wird Ihre Kugel spüren?

Priester Alessio: Gut. Sie sind schlau, Lady Carlotta.

Rover: … Carlotta?

Carlotta: Es tut mir leid. Auch wenn die Zeit, die wir miteinander verbracht haben ... sehr denkwürdig war.

Priester Alessio: Ausgezeichnet. Es scheint, als hätten Sie die richtige Wahl getroffen, wie es jeder wahre Ragunnesi tun würde, der Blut und Glauben gleichermaßen ehrt.

Priester Alessio: Drücken Sie den Abzug. Beenden Sie das Leben dieses Sünders. Das Hütende wird für Sie ein Festmahl im Himmel veranstalten.

Carlotta: Lebe wohl. Möge dein letzter Weg dich zu deinen Freunden führen ... wo alles endet.

Priester Alessio: … Sie haben mich enttäuscht, Lady Carlotta.

Carlotta: In Ragunna gibt es ein Sprichwort, das besagt, dass auch die beste Kugel ihr Ziel verfehlen kann. Es war nur ein Fehlschuss.

Priester Alessio: So sei es. Ich sollte wegen eines solchen Missgeschicks nicht an Ihrem Glauben zweifeln ... Es ist schließlich unbedeutend gegenüber dem großen Plan der Gottheit.

Priester Alessio: Seien wir Zeugen des Augenblicks, in dem der göttliche Zorn vom Himmel herabsteigt.

Abby: Puh, das war knapp ... Ich dachte wirklich, die Kugel würde uns treffen.

Abby: Also … war das alles Teil eures Plans?

Rover: Wir haben improvisiert.

Abby: Dann stimmt die Chemie zwischen euch beiden ja wirklich ... Wie auch immer, die bösen Jungs sind immer noch hinter uns her, also lass uns hier verschwinden.

Abby: Hatte Carlotta nicht etwas von einer Insel im Norden gesagt? Schauen wir uns die doch an!

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