Was gestern weinte, singt heute in Freude
Der lang ersehnte Carnevale steht endlich bevor. Zusammen mit deinen Freunden bist du bereit, die Pläne des Fractsidus während der Feierlichkeiten zu durchkreuzen ...
Finde einen Ausweg im Nebel
???: Pero, pero?
???: Ich bin nicht gerade ein Freund von förmlichen Begrüßungen, Pero.
Pero: Pero, pero!
???: Ich weiß, es ist nicht das erste Mal, dass ich sie sehe ...
Rover:
Roccia: Äh ... Hallo, ich bin Roccia ... Wir haben uns schon einmal auf Brants Schiff getroffen. Ich war ... in diesem Koffer.
Roccia: Das ist Pero, die eigentliche Besitzerin des Koffers. Pero kümmert sich gut um mich und lässt mich die ganze Zeit darin bleiben.
Roccia: Ich habe noch nie erlebt, dass Pero sich so schnell für jemanden eingesetzt hat. Es muss etwas in deiner Frequenz sein, das sie interessant findet.
Roccia: Egal. Was führt dich an diesen Strand? Es ist nicht gerade ein Ort zum Spazierengehen.
Du erklärst Roccia, was passiert ist ...
Roccia: Du wurdest also von diesem Drachen angegriffen und bist von der Brücke gefallen ...
Roccia: Ich nehme an, es war Abby, das dich gerettet hat. Es hat sich wahrscheinlich erschöpft und sich in deinen Körper zurückgezogen, um sich auszuruhen.
Roccia: Ich kann Abbys Frequenz immer noch spüren, auch wenn es nur schwach ist.
Rover: (Was hat Abby veranlasst, herauszukommen? Etwas, das es absorbieren konnte? Aber warum hat es dann nicht funktioniert ...)
Roccia: Das Verhalten dieses Drachens ist seltsam. Er verlässt nie sein Revier.
Rover:
Roccia: Vor langer Zeit war dieser Ort ein heiliger Ort für die Pilger des Ordens. Dann kam die Dunkle Flut, und all der Nachhall, der zurückblieb, brachte alles durcheinander.
Roccia: Die Reliktwolken aus dem Wolkenmeer haben Horden von Tacet-Dissonanzen hierher gelockt. Jetzt erfüllt ihr Geflüster die Luft und verwandelt diesen einst heiligen Ort der Pilgerschaft in das „Ende des Büßers.“
Roccia: Dieser „Klagedrache“ ist eine lokale Tacet-Dissonanz. Er wächst, indem er sich von den anderen ernährt.
Roccia: Wir wollten dich eigentlich abholen, wie Lady Carlotta es geplant hatte, aber ... es lief nicht ganz nach Plan.
Roccia: Die Wahrheit, die Lady Carlotta dir zeigen will, ist irgendwo auf der Insel.
Roccia: Aber dies ist nicht der beste Ort zum Reden. Der Nebel wird dichter ... und es wird regnen.
Roccia: Der Nebel ist hier gefährlich. Er fängt den Nachhall ein, und wenn sich genug davon angesammelt haben, bilden sie sich schnell zu Tacet-Dissonanzen.
Roccia: Der Kapitän, ich meine Brant ... Er ging in den Nebel, um Leute zu retten, aber er ist nicht zurückgekehrt. Wir denken, er könnte in Gefahr sein.
Roccia: Ich will ihn suchen gehen. Wenn ich erst einmal im Nebel bin, wird meine Frequenz die Krabbeltiere und Kriechtiere anlocken, sodass du hier sicherer bist.
Roccia: Für den Fall der Fälle kannst du damit deine Frequenz maskieren und dich verteidigen.
Roccia: Ta-da! Feuerwerkspistole! Ein Schuss, und die Tacet-Dissonanzen sind weg.
Rover:
Roccia: Ganz einfach zu bedienen. Du möchtest die verbesserte Version sehen? Ta-da! Magnum-Feuerwerkspistole!
Roccia: Nicht dein Stil? Ich habe noch mehr, wo das herkommt ... Ta-da! Feuerwerksbombe zum Feiern. Warte, die ist für unser Abendessen gedacht. Ups, sorry, Pero hat die falsche erwischt. Obwohl, in einem Notfall könnte es sich als nützlich erweisen ...
Roccia: Also gut, versuche stattdessen das hier ... Ta-da! Der Streitsäbel des Kapitäns!
Roccia: Nutze ihn, um dich zu schützen. Unsere Truppe wird dich bald zu unserer Basis bringen und dir die Wahrheit zeigen, die wir aufgedeckt haben. Ich werde zu dir stoßen, sobald ich Brant gefunden habe.
Rover:
Roccia: Aber der Nebel ist gefährlich ...
Roccia: Nein, das meinte ich nicht. Es ist einfach riskant.
Roccia: Keine Sorge. Ich kenne diesen Ort in- und auswendig. Für einen Anfänger könnte es jedoch etwas überwältigend sein.
Roccia: ... In Ordnung. Es ist besser, wenn du es mit eigenen Augen siehst. Ich bin froh, dass du dich nicht allein durchschlagen musst.
Roccia: Siehst du den Leuchtturm? Das ist der einzige sichere Ort im Nebel. Wir werden dorthin fahren. Brant könnte dort auch Schutz gesucht haben.
Roccia: Sobald wir ihn gefunden haben, werden wir die Wahrheit finden, die du suchst.
Roccia: In dem Gebiet vor uns ist der Seenebel am dichtesten.
Roccia: Versuche, die dunklen Phantome im Nebel zu vermeiden ... Sie könnten sich jeden Moment in Tacet-Dissonanzen verwandeln.
Roccia: Tacet-Dissonanzen! Aufpassen!
Rover: ...Was? Ich kann meine Kraft nicht kontrollieren.
Roccia: Die hohen Mengen an korrumpierter Relikt-Energie im Nebel stören unsere Frequenzstabilität.
Roccia: Ich kann dabei helfen. Schau mal, hier zu kämpfen ist eine schlechte Idee. Versuchen wir erst einmal, jede Bedrohung zu vermeiden.
Untersuche das Goldene Phantom
???: Komm ... Spiel mit mir ... Suche mich ... ich bin hier ...
Goldenes Phantom: Gefahr ... voraus ... Sei vorsichtig ...
Goldenes Phantom: Nein ... Lass dich nicht von ihnen verzaubern ...
Goldenes Phantom: Hierher ... Komm zu mir ...
???: Komm ... Spiel mit mir ... Suche mich ... ich bin hier ...
Roccia: Aber keine Sorge. Das ist nur Nachhall – potenzielle Tacet-Dissonanzen im Entstehen.
Roccia: Einige von ihnen sind tatsächlich unsere Freunde ... Wir können ihnen folgen, um einen Ausweg zu finden.
Folge dem Goldenen Phantom weiter
Rover: Hat es uns auf diesen Weg geführt, weil es den Drachen gespürt hat?
Roccia: Möglicherweise. Phantome sind empfindlich für Frequenzen, sodass die Navigation im Nebel für sie überhaupt kein Problem darstellt.
???: Das Spiel ist noch nicht vorbei. Hier ... Komm schnell ...
Roccia: Ich glaube ... Ich habe herausgefunden, was sie tun.
Roccia: Bald sind wir durch den Nebel durch.
Goldenes Phantom: Ah ... Roccia ... Du hast mich gefunden.
Roccia: Ich werde dich immer finden, aber vielleicht solltest du dies das nächste Mal besser unterlassen.
Goldenes Phantom: Warum? Ist das nicht dein Lieblingsspiel? Ich ... ich wollte nur mit dir spielen.
Roccia: Ich weiß, aber als deine Freundin sorge ich mich um deine Sicherheit.
Goldenes Phantom: Meine ... Freundin ...
Goldenes Phantom: Entschuldigung. Bist du mit Roccia befreundet?
Rover:
Goldenes Phantom: Ah ... Wie wundervoll.
Goldenes Phantom: Du bist nicht mehr allein, Roccia.
Roccia: Ja, ich habe jetzt Freunde.
Goldenes Phantom: Ich freue mich ... so sehr für dich ....
Goldenes Phantom: Alles ist gut ...
Roccia: Flieg, flieg in den Himmel. Wir sind frei geboren, und unsere Seelen werden selbst im Tod durch die Luft gleiten.
Rover:
Roccia: Goldene Phantome sind ... Nachhalle, gemischt mit den Frequenzen, die von Verstorbenen hinterlassen wurden.
Roccia: Wenn man stirbt, bleibt sein Nachhall bestehen. Normalerweise verschmelzen sie mit der gleichen Kakophonie von Frequenzen, die Tacet-Dissonanzen hervorbringt.
Roccia: Aber manchmal bleibt eine Spur ihres letzten Willens übrig, und der Nebel formt sie zu Phantomen.
Roccia: Dieses Verweilen hilft den Phantomen, sich nicht in Tacet-Dissonanzen zu verwandeln und stattdessen die Verlorenen durch den Nebel zu führen.
Roccia: ...Wenn sich der Nebel lichtet, verschwinden sie. Wenn sich der Nebel verzieht, ist ihr Schicksal besiegelt. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sie sich mit anderen Nachhallen vereinigen und zu Tacet-Dissonanzen werden.
Roccia: Ihre letzten Frequenzen neigen dazu, sich an bestimmten Gegenständen festzuhalten ... wie an diesem Luceanit hier. Ich sammle sie als Beweis dafür, dass sie einst gelebt haben.
Roccia: Andernfalls ... wird der Drache jede letzte Spur ihrer Frequenz verschlingen.
Roccia: Der Nebel lichtet sich. Das gestrandete Schiff vor uns sieht aus wie ...
Untersuche das Pilgerschiff
Rover: ... ein Pilgerschiff? Warum ist es hier?
Roccia: In Ragunna werden diejenigen, die das Gesetz brechen, zur Verurteilung an das Ordenstribunal geschickt. Diejenigen, die gegen die heiligen Lehren verstoßen, werden als Narren gebrandmarkt und mit dem Pilgerschiff weggeschickt.
Roccia: Es heißt, als die erste Dunkle Flut Rinascita verwüstete, folgte der erste Primus den Strömungen auf einem klapprigen Boot und traf das Hütende persönlich. Daher rührt die Tradition des Pilgerschiffs.
Roccia: Jetzt folgen die Narren dem Weg des Primus und reflektieren auf dem Weg über ihre Fehler.
Roccia: Es gibt eine starke Unterströmung um diese Insel, die wahrscheinlich durch die erste Dunkle Flut verursacht wurde. Sie zieht alle Pilgerschiffe hierher, wenn der Kurs des Schiffes nicht geändert wird.
Rover:
Roccia: Keine Nachhalle auf diesem Schiff, oder im Nebel ...
Roccia: Die Leute müssen entkommen sein, aber bei diesem dichten Nebel müssen wir auf der Hut sein.
Pero: Pero, pero!
Roccia: Hier entlang. Gehe zum Leuchtturm.
Roccia: Ich höre die Geräusche eines Kampfes. Pass auf. Die Tacet-Dissonanzen versammeln sich.
Besiege TDs
???: Also, unsere kurze Pause ist vorbei. Zeit, den „Geistern“ ihren Auftritt zu gönnen.
???: Komm schon! Lass die Flammen des Kampfes unsere Seelen entfachen!
Rover: Moment ... ist das Brant?
Roccia: Nur Brant würde sie mit so viel Flair Geister nennen ... Es muss er sein, aber ich kann nicht sagen, wo er im Nebel ist.
Roccia: Jedenfalls sollten wir uns zuerst mit den Problemen hier befassen, bevor wir nach ihm suchen.
Finde die Stimme im Nebel
Brant: Die Show ist vorbei, Geister! Zeit für eure letzte Verbeugung!
Roccia: Achte auf deinen Rücken.
Brant: Ein toller Schuss! Du hast dir deine Streifen verdient, Erste Offizierin.
Roccia: Gern geschehen, aber wenn du deinen Kopf nur zehn Zentimeter nach links geneigt hätten, wäre nicht der Kopf der Dissonanz getroffen worden, sondern deiner.
Brant: Nicht, wenn du am Abzug bist. Außerdem ist mir das Glück immer hold – außer bei Wetten.
Brant: Und wir sind Rover wieder über den Weg gelaufen! Mehr Glück kann man nicht haben!
Roccia: Wir hätten nicht zulassen dürfen, dass Rover in diesen Schlamassel hineingezogen wird.
Roccia: Er machte sich Sorgen um uns und bestand darauf zu kommen.
Brant: Wirklich? Dann ist unsere Dankbarkeit für deine rechtzeitige Hilfe umso größer, Rover.
Rover:
Brant: Um die hellste Wahrheit zu finden, muss man in die tiefsten Schatten eintauchen. Solche Tapferkeit verdient es, gepriesen zu werden, Freund.
Roccia: Wo sind die Passagiere des Pilgerschiffes?
Brant: Ich patrouillierte zuvor an der Küste, als ich ihr Schiff sah, das mit der Strömung in den Nebel trieb. Wir hatten nicht viel Zeit, also brach ich allein auf, ohne die Besatzung zu alarmieren.
Andreas: D-danke ...
Brant: Hab keine Angst, Junge. Du bist bei uns sicher. Du hast wirklich etwas drauf, so lange in der Prüfung gegen die Tacet-Dissonanzen durchzuhalten.
Andreas: Prüfung? Ha ... Ich halte nichts von dem Unsinn des Ordens.
Andreas: Ich habe mein ganzes Leben hart gearbeitet und bin den Lehren des Ordens treu geblieben, die vorschreiben, irdische Vergnügungen für göttliche Gunst aufzugeben. Und was bekomme ich dafür? Höhere Steuern.
Andreas: Als Piraten meine Handelsflotte plünderten und mich mit nichts zurückließen, wandte ich mich an den Orden um Hilfe. Sie sagten, es sei eine göttliche Prüfung, und ließen mich verrotten.
Andreas: Ich stand vor der Statue des Hütenden und fragte, ob mein Leiden wirklich sein Wille sei, aber alles, was ich bekam, war ... Stille.
Andreas: Warum sollte ich auf den Frieden im Jenseits warten, wenn ich heute noch leben könnte? Wieso ist das ein Verbrechen?
Andreas: Was die Erlösung angeht ... Ich glaube nicht daran, und ich brauche sie auch nicht.
Brant: Ich habe einen Vorschlag ... wie wäre es, wenn du dich unserer Truppe anschließt?
Brant: Wir sind Wanderer, die auf den Meeren treiben. Oder vielleicht ist dir der Name besser bekannt: die Narrentruppe.
Andreas: Die Narrentruppe? Könnte es bedeuten ...
Roccia: Ja. Wir sind, wie du, durch den Erlass des Ordens ... als Narren gekennzeichnet.
Brant: Die Narren auf dem Pilgerschiff kommen entweder in einem Sturm um, oder werden von den Wellen verschluckt ... Selbst wenn sie überleben, haben sie mit Hunger, Durst und dem unbarmherzigen Zorn der Natur zu kämpfen.
Brant: Vielleicht ist es Glück, dass du in nur wenigen Tagen hierher gekommen bist.
Brant: Sieh dich um. Das ist alles, was vom Pilgerschiff übrig geblieben ist ... Dies ist immer ihr letztes Ziel, wo die Narren ihr Ende finden.
Rover:
Roccia: Ja. Die Pilgerfahrt ist nichts anderes als eine Verbannung im Geheimen. Den Weg zur Erlösung, von dem sie sprechen, gibt es nicht.
Brant: Wie sonst könnte dieser einst heilige Ort heute wie eine höllische Einöde aussehen?
Andreas: Moment, ein heiliger Ort? Kein Wunder, dass die anderen auf dem Schiff davon sprachen. Sie glaubten an das Versprechen des Ordens, dass Gebete in der Opferarena ihnen Vergebung gewähren würden ... Sie müssen jetzt auf dem Weg zum Berg sein.
Brant: Ich hatte nicht erwartet, dass ihr Glaube sie so weit führen würde.
Roccia: Wenn sie nur wüssten, dass dies nur eine der Lügen des Ordens war.
???: Kapitän! Erste Offizierin! Wir kommen zur Hilfe!
Roccia: Mehr Hände, schnelles Ende. Ich habe Hilfe geholt, um ihn zurück zur Basis zu eskortieren, sobald sich der Nebel lichtet.
Brant: Ah, die Voraussicht der Ersten Offizierin ist unübertroffen! Dann können wir zu dritt den Berg hinaufgehen.
Brant: Nimm dich in Acht, Freund, denn am Ende dieser Pilgerreise wirst du Zeuge der grausamsten Täuschung des Ordens werden. Die Gefahren, die vor dir liegen, werden nur noch größer werden ...
Rover:
Andreas: Bitte, rettet sie ... Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät.
Roccia: Keine Sorge. In unserer Truppe steckt mehr, als du denkst.
Roccia: Dieser Albatrossa kann uns den Berg hinauffliegen.
Roccia: Ihr zwei geht mal vor. Ihr werdet schnell merken, dass es echt praktisch ist, mich mitzunehmen.
Brant: Also gut ... Alle, bereit zum Aufstieg!
Roccia: Tacet-Dissonanzen im Anflug. Bleibt wachsam, Leute.
Roccia: Das sind menschliche Fußabdrücke. Sieht aus, als würden sie zur Arena führen.
Brant: Dies ist der einzige Weg nach oben. Lasst uns das Tempo erhöhen.
Brant: Hinfort, ihr lästigen Schufte ... Die Opferarena ist gleich da drüben. Lasst uns sie mit einem Schlag erledigen.
Gehe zum Schrein der Galionsfigur
Frommer Anhänger: Oh, Gott im Himmel, bitte hab Erbarmen mit mir ...
Frommer Anhänger: Ist das ... eine Art Test für mich? Ich ... ich verstehe. Egal wie hart die Strafe ist, ich werde sie annehmen. Selbst wenn ... selbst wenn ...
Brant: Selbst wenn ... es den Tod bedeutet?
Roccia: Wir haben nie etwas getan, wofür wir mit unserem Leben bezahlen müssten.
Brant: Ich würde wetten, dass Gnade nicht zur Debatte steht. Wie auch immer ...
Brant: Im Angesicht von Gefahren und Widrigkeiten ist die Bühne frei für unseren größten Auftritt!
Roccia: Brant, kümmere dich um die Tacet-Dissonanzen. Der Drache gehört mir.
Brant: Natürlich, aber bei allem Respekt ... sollte nicht der Kapitän derjenige sein, der die Befehle erteilt?
Roccia: Ein jeder nach seinen Stärken. Akzeptiere es, oder ich erzähle allen von deinem Weinvorrat.
Brant: Aye, aye, Erste Offizierin!
Roccia: Es ist an der Zeit, für deine Taten zu bezahlen, Klagedrache.
Beseige den Klagedrachen
Abby: Hicks ...
Rover:
Abby: Ja, natürlich! Glaubst du, die kleine Eidechse kann mich fertig machen? Ich habe gerade ein Nickerchen gemacht, nachdem ich seine Frequenz gegessen habe. Hicks ...
Abby: Dein Ernst? Glaubst du, die kleine Eidechse kann mich fertig machen? Ich habe gerade ein Nickerchen gemacht, nachdem ich seine Frequenz gegessen habe. Hicks ...
Abby: Danke, aber nein danke ... Glaubst du, die kleine Eidechse kann mich fertig machen? Ich habe gerade ein Nickerchen gemacht, nachdem ich seine Frequenz gegessen habe. Hicks ...
Abby: Aber im Ernst, das war knapp! Das Feuer, das er spuckte, hat dir fast die Haare versengt! Gut, dass ich hier war, um dir den Rücken zu stärken!
Abby: Sobald ich merkte, dass es eine Tacet-Dissonanz war, griff ich zu und aß seine Frequenz. Ein Kinderspiel! Aber ich muss sagen ... es war ein ziemlich heftiger Biss ...
Abby: Ich schwöre, ich habe es zerkaut, aber es war schwer zu schlucken ... Es war nicht der Geschmack, weißt du ... Meine Verdauung ist in letzter Zeit etwas durcheinander ... Hicks ...
Rover:
Abby: Darum geht es nicht! Der eigentliche Punkt ist, dass ich etwas Verrücktes in seiner Frequenz gefunden habe ...
Abby: Du hast gesagt, dass du irgendwie Empathie mit einer Tacet-Dissonanz in Jinzhou erlebt hast, richtig? Wie wäre es, wenn du das mit diesem Kerl noch einmal versuchst?
Abby: Vertraue mir! Das könnte unser großer Durchbruch sein!
???: Gehinnom, eine unglückliche Seele, von niemandem betrauert ...
???: Du bist wiedergeboren, um unseren heiligen Ritus zu erfüllen ... Erleuchte den Pfad der Erlösung ...
???: Werde die feurige Hand des letzten Gerichts, die alle Übertretungen reinigt ...
???: Reinige jede Seele, die durch ihre eigene Nachgiebigkeit verstrickt ist ...
???: Diejenigen, die der Feuerprobe nicht standhalten können, sollen für immer von unserem reinen Land ausgeschlossen werden ...
Abby: Siehst du? Ich habe nicht gelogen!
Rover:
Roccia: Die Frequenzen von Tacet-Dissonanzen werden immer schwächer und gehen ihrem Ende entgegen.
Roccia: Ihre einzige Möglichkeit, ihre Existenz zu sichern, besteht darin, andere Frequenzen als Nahrung zu konsumieren.
Roccia: Die Dunkle Flut und der Nebel, die diese Insel einhüllen, haben unzählige Tacet-Dissonanzen angezogen. Ihre Frequenzen hätten ausreichen müssen, um den Drachen zu füttern.
Roccia: Wenn das, was Rover gesehen hat, wahr ist, dann ...
Roccia: Der Orden muss einen Trick angewandt haben, um den Drachen zu kontrollieren, sodass seine Frequenz schneller schwindet, als sie sollte.
Roccia: Das bedeutet, dass sie dafür verantwortlich sein könnten, warum der Drache begann, alle Lebewesen, einschließlich der Menschen, anzugreifen ...
Brant: Mit der Zeit wurde er zum Vorboten des Todes.
Roccia: ...
Brant: Das habe ich während der letzten Schlacht gefunden.
Brant: Es scheint, dass der Fractsidus auch in diesem Fall ihre Finger im Spiel hatte.
Rover:
Brant: Hm? Du kennst sie also auch. Dann haben wir viel zu besprechen.
Brant: Unsere Truppe verdient ihren Lebensunterhalt normalerweise mit Auftritten auf den nahe gelegenen Inseln. Manchmal übernehmen wir auch Geleitschutzaufträge für Handelsschiffe ... So haben wir den Fractsidus kennengelernt.
Brant: Zuerst schlichen sie nur herum und überfielen Schiffe. Aber als der Carnevale näher rückte, wurde ihr Verhalten verdächtig ... Wir bemerkten, dass sie sich in der Nähe eines bestimmten Meers aufhielten.
Brant: Erinnerst du dich an Cetus, den Gezeitenbrecher, die Bestie, die dich bei unserer ersten Begegnung angegriffen hat?
Brant: Nachdem sich unsere Wege trennten waren, machten wir uns auf die Suche nach ihm, um herauszufinden, was schiefgegangen war.
Brant: Das haben wir an seiner Schwanzflosse gefunden ... ein weiteres Blatt der Roten Spinnenlilie.
Brant: Doch leider ist der Gezeitenbrecher in die Tiefe entglitten, außerhalb unserer Reichweite. Doch diese Blüte lässt keinen Zweifel. Der Fractsidus steckt hinter seinem seltsamen Verhalten.
Roccia: Wir haben gesehen, was sie mit dem Drachen gemacht haben. Der Gewaltausbruch des Cetus muss auch ihr Werk sein.
Rover:
Roccia: Es heißt, der Carnevale sei eine Zeremonie, um mit dem Hütenden in Resonanz zu treten. Diejenigen, die die Lorbeeren beanspruchen, können mit einem Wunder beglückt werden – einer direkten Verbindung mit dem Göttlichen.
Brant: Zuerst dachten wir, du seist nur ein neugieriger Reisender, der vom Carnevale und unserem Hütenden fasziniert ist. Aber jetzt, da wir sehen, wie weit du gekommen bist, ist klar, dass mehr hinter deiner Suche steckt, nicht wahr?
Brant: Unsere Truppe wollte immer die Lorbeeren erhalten, und wir werden nicht tatenlos zusehen, wie andere den Carnevale bedrohen. Wenn sie deine Feinde sind, dann stehen wir auf der gleichen Seite!
Brant: Erinnerst du dich, dass ich einen von uns erwähnte, der einmal die Lorbeeren beanspruchte?
Brant: Er war nicht bei uns, als wir uns das erste Mal an Bord des Schiffes trafen. Du kannst mit ihm über das Hütende sprechen, sobald wir unsere Basis erreichen.
Brant: Es wird nicht mehr lange dauern. Nach einem solchen Abenteuer wartet eine wohlverdiente Pause auf uns.
Betritt die Truppenbasis
Brant: Hier sind wir, meine Damen und Herren. Erlaubt mir, euch unser Heiligtum vorzustellen, eine Zuflucht für alle überlebenden Narren am Rande der Welt.
Rover:
Brant: Das ist es. Wir haben diese Basis aus dem Nichts aufgebaut, und ich kann sagen, dass diese Leistung für die Ewigkeit ist.
Brant: Es heißt, die gefährlichsten Orte seien die sichersten. Ende des Büßers ist seit jeher verlassen und jetzt, eingehüllt in nebligen Dunst, trauen sich nicht einmal die Gesandten des Ordens hierher. Es ist der perfekte Zufluchtsort für uns.
Roccia: Der Nebel bewahrt uns zwar vor dem Orden, bringt aber auch seine eigenen Probleme mit sich.
Brant: Und genau deshalb müssen wir uns unverzüglich mit seinen negativen Begleiterscheinungen befassen.
Brant: Wenn du übrigens mit Herrn Bardolino, unserem Gewinner, sprechen möchtest, findest du sein Zelt tief im Inneren der Basis.
Brant: Du kannst dich gerne mit den anderen unterhalten, während wir uns um unsere Angelegenheiten kümmern. Wir reden weiter, wenn wir fertig sind.
Morrias: Willkommen zurück, Brant! Ich ... ich hörte viele Stimmen aus dem Nebel. Das ist unheimlich ...
Brant: Keine Angst, Morrias. Das sind alles Freunde aus der Truppe, die mit uns gesegelt sind.
Brant: Du hast gesagt, du willst Kapitän werden, oder?
Brant: Segeln hat seine eigenen Herausforderungen – Seemonster, Stürme, Strudel, Unterströmungen, was auch immer. Wenn solche Herausforderungen auftauchen, musst du dem Steuerrad und deiner Besatzung vertrauen.
Brant: Sie werden mit dir durch dick und dünn gehen, und du musst sie sicher durch alles hindurchführen, bis ihr das Ziel erreicht habt.
Morrias: Ich verstehe ... alle waren so nett zu mir. Sie haben sich immer um mich gekümmert. Wenn ich groß bin, werde ich der beste Kapitän sein und mich auch um sie kümmern!
Brant: Das ist die richtige Einstellung, Kleiner! Du hast jetzt schon das Herz eines Kapitäns, und das ist keine Selbstverständlichkeit. Du bist jetzt schon der Kapitän deines eigenen Schiffes!
Brant: Für so viel Mut muss man belohnt werden. Hier, nimm das.
Morrias: Wow, Käpt’n Sparrows Legenden! Danke, Brant!
Morrias: Und ... darf ich vielleicht einen Schluck von dem Zeug haben, das du so gerne trinkst? Die Truppenstärke?
Brant: Ah, naja ... Ähem! Das ist ein besonderes Tröpfchen für Kapitäne, die den heftigsten Stürmen trotzen. Wenn du bereit bist, wartet dein eigenes Glas Truppenstärke auf dich.
Morrias: Wirklich? Da werde ich mich anstrengen!
Rover:
Brant: Das ist ein Getränk aus Wasserlampe, das fermentiert, destilliert und bis zur Perfektion veredelt wird. Natürlich nichts für Kinder.
Brant: Wir brauen es selbst, und jeder von uns mit seiner persönlichen Lieblingsstärke. Es ist zwar nicht besonders gut, aber es ist eine der wenigen Freuden, die wir hier genießen können, haha ...
Brant: Als Kapitän ist es meine Pflicht, als Kompass für die Besatzung zu dienen. Dieses Gesicht darf keine Angst oder Trauer zeigen.
Brant: Diese Insel ist voller versteckter Gefahren. Viele, die verbannt wurden, schafften es nie, zu uns zu stoßen, weil sie von den Tacet-Dissonanzen verschlungen wurden. Ihr Nachhall wurde Teil des Nebels ...
Brant: Alle, die es geschafft haben, haben ihre eigenen Träume, denen sie nachjagen können.
Brant: Manche werden irgendwann gehen, um dem Ruf ihres Herzens zu folgen, und ihre Silhouetten werden für immer im Nebel verschwinden.
Brant: Wir hoffen, dass sie ihr gelobtes Land finden. Diese Truppe ist vielleicht ein sicherer Hafen, aber sicher nicht das endgültige Ziel ihrer Reise.
Brant: Wir gedenken ihrer Namen und Geschichten in unseren Stücken und verbreiten ihr Erbe in der Besatzung.
Brant: Beriarti der Feuerschlucker, Toscanini der Nachtwächter, Fernando der Fischkiller ... Ihre Geschichten sind mir noch heute in bester Erinnerung. Eines Tages werde ich sie in einem Buch zusammenfassen. Merkt euch meine Worte.
Brant: Über die Jahre hinweg haben wir uns von vielen verabschiedet und unzählige neue Gesichter kennengelernt. Ein Kreislauf, der wohl nie enden wird.
Rover:
Brant: Als ich ein Junge war, sah ich die Statue des Hütenden in der Kathedrale des Merkurs. Meine Neugierde trieb mich dazu, zu fragen: „Wie könnt ihr sagen, dass das das Hütende ist, wenn es noch nie jemand gesehen hat?“ Ich deutete auf die Statue, ohne über die Folgen nachzudenken.
Brant: Wegen dieser Frage wurde ich auf eine Pilgerreise geschickt. Damals dachte ich, es wäre ein großes Abenteuer.
Brant: Auf dem Pilgerschiff kümmerten sich andere Narren um mich, gaben mir von dem Wenigen, das sie hatten, und schützten mich mit ihrer Freundlichkeit und ihrem Lächeln vor der harten Wahrheit.
Brant: Aber ich konnte nur zusehen, wie sie starben, einer nach dem anderen. Von diesem Tag an schwor ich, die Tränen der Unschuldigen zu trocknen.
Brant: Jeder Abenteurer muss sich einmal ausruhen und jedes Schiff braucht einen Hafen. Wir mussten also einen Zufluchtsort finden.
Brant: Nachdem wir endlich diese verlassene Insel, das Ziel unserer Pilgerfahrt, erreicht hatten, mussten wir gegen die Tacet-Dissonanzen ankämpfen. Mit dem, was wir aus den Trümmern des Schiffs retten konnten, beanspruchten wir unser Territorium. Daraus haben wir all das hier aufgebaut ...
Rover:
Brant: Auch wenn die Nacht lang sein mag, der Morgen folgt immer! Das müssen wir immer im Blick behalten.
Verwirrtes Truppenmitglied: Erste Offizierin! Was sollen wir mit diesen Bühnenrequisiten machen?
Roccia: Verstaut die Lichtboxen in die schweren Koffer. Legt die Lichter darauf und sichert sie mit Ketten. Achtet darauf, dass das Feuerwerk nicht in die Nähe der Vorhänge kommt.
Roccia: Und vergesst nicht, die Frischwasserreserven und alle Kabinentüren zu überprüfen.
Verwirrtes Truppenmitglied: Verstanden!
Rover:
Roccia: Normalerweise erledigt die Besatzung diese Aufgaben selbst.
Roccia: Aber weil wir uns auf den Carnevale vorbereiten und an den Bühnenaufbauten arbeiten, ist es nur fair, dass sie mich um Rat fragen.
Roccia: Am besten eignet sich für die Rolle des Kapitäns jemand, der den Neuankömmlingen ihre Ängste und Sorgen nehmen kann.
Roccia: Brant ist ein Naturtalent. Ich selbst fühle mich bei solchen Aufgaben besser aufgehoben.
Roccia: Na, na. Hab keine Angst ...
Roccia: Die Frequenzen, die sich im Nebel vermischen, machen Lario nervös. Ich versuche, ihn zu beruhigen, damit die Besatzung an Bord gehen kann.
Roccia: Willst du es mal versuchen? Leg einfach deine Hand auf seine Stirn und lenke deine Resonanzenergie, so ...
Rover:
Lario: *Sanftes, besänftigendes Pfeifen*
Roccia: Du bist wirklich was Besonderes ... Die Echos hier fühlen sich ganz natürlich zu dir hingezogen.
Roccia: Echos können menschliche Frequenzen spüren und darauf reagieren. Sie sind ein Spiegelbild dafür, wie wir sie behandeln, positiv oder negativ.
Roccia: Sie sind wie ein Spiegelbild unserer selbst.
Roccia: Ich habe gehört, dass Larios eigentlicher wissenschaftlicher Name Pliosaurus Somnii lautet, eine unglaubliche Kreatur, die erstmals im Traum ihres Entdeckers auftauchte.
Roccia: Früher begleitete er unsere Schiffe über die Meere und wurde dann ganz von selbst zu unserer Kulisse. Er hat mit uns unzählige Stürme überstanden.
Roccia: Auf all unseren Reisen haben wir nie ein vergleichbares Echo gefunden.
Roccia: Er muss einsam gewesen sein, nach so vielen Jahren allein, dahintreibend ... darum hat er sich entschieden, mit uns zu segeln.
Rover:
Roccia: Als ich jung war, viel jünger noch als heute, spielte ich in einem Theaterstück mit, das vom Orden verboten wurde.
Roccia: Und ... das war’s. Ich wurde mit all den anderen Künstlern hierher geschickt.
Roccia: Das Stück handelte von Freiheit, Liebe und Hoffnung. Wie kann etwas so Schönes als verboten gelten? Ich ... Ich verstehe das nicht.
Finde das Truppenmitglied Bardolino
???: Entspann dich. Das Leben breitet gerade erst seine Segel für dich aus. Wieso sitzt du hier wie eine dieser versteinerten Statuen in den Hallen des Ordens? Lass doch mal ein bisschen Funken sprühen, okay?
Andreas: Ich ... Ich habe gerade über meine Zukunft nachgedacht. Ist Ragunna wirklich für immer verloren?
???: Ah, ein paar haben ihren Weg zurückgefunden, aber unter dem wachsamen Auge des Ordens. Willst du das wirklich? Ein Leben ohne Freiheit?
???: Pass auf, du brauchst keine große Bühne, um deine Handschrift zu hinterlassen. Ein echter Ragunnesi kann selbst aus einem schäbigen Zelt das schönste Theater machen. Und genau das habe ich vor.
???: Vielleicht bin ich jetzt ein alter Mann, aber lass dich davon nicht täuschen. Ich wurde einmal mit dem Lorbeerkranz gekrönt!
Andreas: Du? B-bist du ... Herr Bardolino?
Bardolino: Höchstpersönlich! Hahaha!
Rover:
Bardolino: Als ich mich zum letzten Mal auf der Bühne verbeugte, schoss ein helles Licht durch die Wolken und schien vom Himmel herab. Und dann kam ein strahlender Lorbeerkranz direkt auf mich zu. Und ich hörte eine Stimme – es war die Stimme des Hütenden, die in meinem Kopf erklang.
Bardolino: Ich stellte ihm eine Frage, die mich seit meiner Kindheit nicht losgelassen hatte, das ultimative philosophische Rätsel – Was soll ich heute Abend essen?
Bardolino: Und Es antwortete: Dein Körper ist der Tempel deines Geistes. Damit dein Geist scharf bleibt, musst du gesundes Essen zu dir nehmen ... wie den Laurus-Salat.
Bardolino: Aber warum Laurus-Salat? Ich war verwirrt, und bis heute weiß ich nicht genau, was es bedeuten soll. Allerdings war ich noch nie besonders scharfsinnig, und die Lehren des Ordens haben sich nie wirklich in meinem Kopf festgesetzt. Aber meine wahre Leidenschaft ist die Schauspielerei ...
Rover:
Andreas: Aber warum wurde jemand wie du, ein gesegneter Lorbeerträger, vom Orden verbannt?
Bardolino: Damals, als ich den Lorbeerkranz erhielt, wurde Ragunna von der Gesegneten Jungfrau geführt. Sie sorgte für alle möglichen großen Feierlichkeiten während des Carnevale, einer endlosen Flut aus Festlichkeiten ...
Bardolino: An jeder Ecke der Stadt schossen Bühnen aus dem Boden, auf den Straßen wurde getanzt und die Geschäfte waren in leuchtenden Farben geschmückt. Sogar in regnerischen Nächten konnte man auf dem Platz Musik hören.
Bardolino: Manche Künstler verarbeiteten ihre Kritik in ihren Auftritten. Die Gesegnete Jungfrau war scharfsinnig und bemerkte es. Sie verfeinerte die Stadtpolitik entsprechend jedem Flüstern von Kritik.
Bardolino: Das waren die goldenen Zeiten. Die Gesegnete Jungfrau sagte einst, wenn sie diese Welt verlassen würde, würde sie sich kein imposantes Begräbnis oder eine feierliche Beerdigung wünschen, sondern den größten Carnevale als ihren letzten Abschiedsgruß.
Bardolino: Und dann ... hat sie uns wirklich verlassen. Der heutige Primus nahm ihren Platz ein und verhängte im Namen der „Trauer um die Gesegnete Jungfrau“ alle möglichen Verbote für den Carnevale. Aber hätte sie das wirklich gewollt?
Bardolino: Der Orden gewann immer mehr an Einfluss und die Aufführungen des Carnevale wurden zu langweiligen, eintönigen Schatten ihrer selbst.
Bardolino: An einem Jahr habe ich ein Kabel von der Gondel bis zur Spitze des Uhrturms auf dem Platz der Freiheit gespannt und ein weiteres vom Turm bis zum Herrenhaus der Fisalias.
Bardolino: Ich habe mich dann als einer der La Guardia verkleidet, um die Akolythen zu täuschen, und bin am Kabel auf das Dach geklettert ...
Bardolino: Zur Halbzeit des Auftritts des Ordens sprang ich auf einen Albatrossa mit einem Wolkenbeschwörer und überschüttete die ganze Stadt mit Blumen ...
Brant: Ja, das war ein grandioser Anblick. Der Albatrossa stieg so hoch auf, die Akolythen konnten nichts anderes tun, als drei Tage lang zuzusehen, wie gold-rosa Blütenblätter vom Himmel regneten.
Roccia: Sie hatten große Mühe, die Blumen von den Straßen zu beseitigen, und erst ein Regenguss spülte sie alle weg. Dieser Wolkenbeschwörer, ein umgebauter Musikwagen, wurde zum Prototyp für den, den wir heute auf der Bühne verwenden.
Rover:
Bardolino: Aber das ist alles Vergangenheit! Bis heute weiß ich nicht, welches Verbrechen sie mir in die Schuhe schieben wollten. Vielleicht unerlaubter Grenzübertritt ohne Schutz? Ha!
Bardolino: Jedenfalls bin ich jetzt nur noch ein altes Relikt. Aber ihr seid die Hauptfiguren dieser Zeit. Ihr stellt euch gegen jedes Hindernis mit Feuer in euren Herzen.
Andreas: Aber ist unser Schicksal nicht bereits besiegelt? Ohne die sogenannte „Erlösung“, die der Orden predigt, sind wir zu unserer Verbannung verurteilt. Nur verlorene Seelen, die in der Dunkelheit sterben ...
Roccia: Das Leben ist kurz und wir wurden nicht nur geboren, um Buße zu tun. Der Orden kann uns verbannen, aber sie können uns nicht das Singen verbieten.
Roccia: Der Tod ist nur eines von vielen möglichen Enden, aber sicherlich nicht das schlechteste. Vielleicht wollte der Orden, dass wir vergessen werden.
Brant: Sie wollen jede Spur unserer Existenz auslöschen, uns in Staub verwandeln und in den Abgrund ziehen ... Aber wir werden uns der Flut widersetzen und unser Leben bis zum Äußersten auskosten.
Brant: Die Mitglieder der Truppe kommen und gehen, aber sie haben uns nie wirklich verlassen. Wir bewahren ihre Taten und Lieder für die Ewigkeit.
Brant: Irgendwann werden unsere Gesänge in jedem Land zu hören sein, unsere Worte werden jeden Winkel der Welt erreichen ... und bis dahin werden selbst die Tacet-Dissonanzen in der stürmischen See unsere Namen kennen.
Bardolino: Genau so soll es sein! Auch wenn ich mir keinen richtigen Titel erarbeiten kann, will ich die größte Legende von Rinascita werden. Wenn ich einmal nicht mehr bin, hinterlasse ich einen singenden Sarg oder verwandle mich in eine Lerche, die Tag und Nacht singt ...
Bardolino: Hey, Brant? Wie findest du dieses Bühnenbild? Das könnte man für den Carnevale dieses Jahr verwenden!
Rover:
Bardolino: Beim Plaudern mit dir habe ich mich an die guten alten Zeiten erinnert. Also warum nicht die Geschichte noch einmal aufleben lassen? Ich erinnere mich noch gut an den berühmten Satz: „Auch ohne Flügel können wir in den Himmel aufsteigen!“
Bardolino: Hm, jetzt, wo du es sagst, das ist eine ziemlich gute Idee! Hahahah ...
Brant: Mach dir nichts aus ihm. Immerhin mögen wir unsere Auftritte gerne groß und auffällig ...
Rover:
Roccia: Der Kampf mit dem Drachen hat wahrscheinlich die Stabilität des Berges gestört. Wenn Bardolino dort oben weiter rumturnt, könnte es gefährlich werden. Wir müssen ihn schleunigst da runterholen.
Roccia: Wir könnten deine Hilfe dabei gebrauchen, Rover ... Pero müsste aber ein paar nützliche Gegenstände in ihrer Truhe haben.
Roccia: Wir haben einen Wolkenbeschwörer, mit dem wir flauschige Wolkenkissen beschwören können. Das wäre doch die perfekte Treppe, um zu Herrn Bardolino zu gelangen, oder um ihn sanft aufzufangen.
Roccia: Aber einige Teile davon wurden von anderen Mitgliedern der Truppe ausgeliehen ...
Erhalte den Sockel des Wolkenbeschwörers von Lavito
Levito: Seeleute schreien, wenn Herzen brennen, bald werden wir diese engen Ketten entzweien. Auf den Sturm mit voller Fahrt, bis das Licht sich zeigt ...
Rover:
Levito: Oh, hallo! Ich schreibe gerade eine Ode an die See!
Levito: Hast du gewusst, dass die Lieder der Gondolieri von Ragunna normalerweise im 3/4-Takt sind? Dieser Takt passt perfekt zum Fluss des Wassers.
Levito: Wenn sie rudern, gehen ihre Schläge „langsam eintauchen, schnell anheben“, und das passt zu diesem Rhythmus.
Levito: Aber für unsere Truppe haben wir einen 4/4-Takt mit starken und schwachen Schlägen. Das ist eingängig und perfekt für Seeleute zum Mitsingen, wenn wir gemeinsam gegen die Wellen ankämpfen.
Erhalte das Resonanzmodul des Wolkenbeschwörers von Tina
Tina: (Ein beruhigendes Lied.)
Tina: Ich wäre lieber eine Blume, von allen ignoriert, aber aus eigener Kraft erblüht. Besser als eine Rose, die sich biegt und wiegt, in Eleganz gehüllt, aber in Verzweiflung verloren.
Rover:
Tina: Sieht man das nicht? Ich übe für den Carnevale!
Tina: Ich bin Sopranistin und Steuerfrau der Truppe. Um das Echo-Schiff von Rinascita zu steuern, muss man nicht nur stark sein, sondern auch mit den Echos in Resonanz gehen.
Tina: Ich habe nach Jahren auf See gelernt, dass manche Echos empfänglich für unsere Lieder sind und darauf auf unterschiedliche Weise reagieren.
Tina: Der Orden schlägt Alarm vor den Sirenen, die im Nebel der stürmischen See lauern, aber ich habe keine Angst vor ihnen. Ich werde ihnen zeigen, wer die wahre Sirene dieser Meere ist!
Erhalte die Rolle des des Wolkenbeschwörers von Battier
Battier: Na los, ihr Fische. Kommt in mein Netz.
Rover:
Battier: Ich? Ich mache gerade das Abendessen fertig. Der Sturm ist vorbei, also ist jetzt die perfekte Zeit zum Angeln!
Battier: Der Kapitän hat mir mal ein Geheimnis verraten: Je stärker der Sturm, desto mehr Fische gibt es. Wir haben sogar schon Fische gesehen, die vom Wind vom Himmel gefegt wurden!
Rover:
Battier: Eigentlich schon. Aber wenn wir einen Zwischenstopp auf einer Insel einlegen, kaufen der Kapitän und die Offizierin bei den Einheimischen andere Lebensmittel ein.
Roccia: Gut, jetzt haben wir alle Teile. An die Arbeit, Pero.
Roccia: Alles ist bereit zum Abflug.
Brant: Schieben wir ein Wolkenkissen unter Herrn Bardolino. Dann bringen wir die Ballons zum Platzen, damit er sicher landet.
Brant: Allerdings brauchen wir vielleicht ein größeres Kissen.
Roccia: Die Resonanzeinheit des Wolkenbeschwörers reagiert auf Gesänge – je lauter wir singen, desto stärker ist das Ergebnis.
Brant: Wenn das so ist ... Na gut, Freunde, alte und neue, singt mit!
Gehe zur Schussposition
Schieße Ballone, um Bardolino zu retten
Brant: Volltreffer! Zeig uns doch noch mal, wie gut du zielen kannst, und zwar mit den restlichen Ballons.
Brant: Fast fertig ...
Bardolino: Vielen Dank! Du hast mir dabei geholfen, diese Aufführung zu Ende zu bringen und mir einen meiner größten Wünsche zu erfüllen. Nimm bitte mein wertvollstes Stück!
Carlotta: Entschuldigt, dass ich zu so einer großartigen Aufführung zu spät komme. Habe ich etwas verpasst?
Bardolino: Meine Güte, was für eine Ehre, die Schönheit unserer großzügigen Helferin zu sehen! Danke, meine Dame, dass du diese bescheidene Seele in der Stunde der Not gerettet hast ...
Rover:
Carlotta: Jetzt schmeichelst du mir aber. Die Familie schützt alle, die uns beistehen.
Brant: Es ist mir eine Freude, dich wiederzusehen, Carlotta! Mein herzlichster Dank!
Roccia: Läuft alles gut in deiner Familie, Lady Carlotta?
Carlotta: Ja, der Plan des Ordens flog wie geplant auf. Onkel Capollo wurde gerettet und Großvaterr hat sich um den Rest gekümmert.
Carlotta: Ich schulde dir immer noch ein Dankeschön, Rover, für das Improvisieren mit mir vor diesem Priester.
Rover:
Carlotta: Du besitzt einen scharfen Verstand, aber das gehört alles zum Spiel. Ohne Fleiß kein Preis, pflegte Großvater zu sagen. Gut, dass wir einer Meinung sind.
Carlotta: Deine Hilfsbereitschaft ist sehr geschätzt. Die Montellis werden das nicht vergessen. Als Gegenleistung verrate ich dir alles, was ich weiß.
Rover:
Carlotta: Du hast sicher bemerkt, dass der Orden die Familie mithilfe seiner heuchlerischen Lehren ins Wanken bringt. Entfremdung, Machtübernahme – das sind nur einige der Tricks, die sie im Ärmel haben. Aber ihre wahren Absichten liegen tief verborgen.
Carlotta: Allein ihr Bündnis mit dem Fractsidus spricht Bände. Zwar wissen wir nicht, in welchem Umfang sie sich verschworen haben, aber eines ist klar: Ihr Ziel ist der diesjährige Carnevale.
Carlotta: Rover, im Carnevale findest du wahrscheinlich Hinweise auf das Hütende.
Carlotta: Der Legende nach ist das Hütende, Imperator, seit Jahren vom Reich der Sterblichen isoliert und am Himmel zurückgezogen. Die letzte Aufzeichnung über das Hütende stammt vom Carnevale vor einem Jahrzehnt.
Carlotta: Zu dieser Zeit war die gesamte Stadt in Nebel gehüllt. Geister streiften durch die Straßen, ein Drache brüllte vom Himmel und ein Seeungeheuer wütete und rief gewaltige Wellen hervor ... Erinnerst du dich an irgendwelche Hinweise?
Rover:
Rover: Der Nebel könnte von den Reliktwolken im Nimbus-Heiligtum stammen. Lorelei hat die Macht, sie zu reinigen und zu kontrollieren, aber die Fractsidus haben sich eingemischt …
Roccia: Vom Bösen korrumpierte Reliktwolken stören die Frequenzen der Echos. Hätte sich der Nebel in der Stadt ausgebreitet, hätte er die Echos ins Chaos gestürzt.
Carlotta: Wir haben Glück, dass du, Zani und jene Akolythin Lorelei rechtzeitig geweckt habt. Ihr habt verhindert, dass sich der Nebel ausbreitet, der zum Waveworn führen könnte. Der Fractsidus leckt sich wohl immer noch seine Wunden.
Rover: Also gut, was sollen wir jetzt tun? Hast du einen Plan?
Carlotta: Da der Orden die Absicht hat, den Carnevale zu sabotieren und Chaos unter den Gästen zu stiften, spielt eine direkte Konfrontation mit dem Orden nur in seine Hände.
Carlotta: Du hast den einzigartigen Ansatz der Truppe im Kampf gesehen, nicht wahr? Das ist genau der Grund, warum wir Verbündete sind. Wir werden jede Störung in eine Theateraufführung verwandeln.
Brant: Haha, wie ich sehe, ist unser Freund hier immer noch ein wenig verwirrt. Mach dir keine Sorgen, mein lieber Junge. Wir werden vor dem Start des Carnevale nochmals kurz proben.
Brant: Apropos, Lady Carlotta, würdest du uns die Ehre erweisen, an unserer Aufführung teilzunehmen?
Carlotta: Ich habe zwar etwas Bühnenerfahrung, aber ich muss zugeben, dass ich vielleicht ein bisschen aus der Übung bin ...
Rover:
Roccia: Wir wissen nicht, welche Herausforderungen auf uns zukommen werden, daher wird deine Hilfe benötigt, Lady Carlotta. Außerdem ist es eine Chance für dich, unsere Methoden kennenzulernen.
Carlotta: Wenn es sein muss.
Brant: Wunderbar! Wenn die Feierlichkeiten weitergehen, komm bitte zu uns auf die Bühne des Truppenschiffs.
Steig an Bord des Schiffs und bereite dich auf die Probe vor
Andreas: Ich hätte nicht erwartet, dass die geheime Basis der Truppe so aussieht ...
Rover:
Andreas: Ganz ehrlich ... ich weiß es nicht.
Andreas: Der Orden verbannt im Moment nur sogenannte „Ketzer“, aber ... werden sie wirklich dabei bleiben? Mir graut vor den weiteren Folgen ...
Andreas: Sie kontrollieren alles. Allein mit unserer Kraft gegen sie zu kämpfen, wäre unmöglich.
Andreas: Vielleicht sollte ich die Truppe verlassen ... Oder vielleicht bleibe ich, um hier mit anderen, für die unsere Sache wichtig ist, Kräfte zu sammeln.
Andreas: Ich teile die Ideale der Truppe. Wir werden Ragunna Freiheit einhauchen, einen Wind, der eines Tages die Mauern der Lügen zu Fall bringen wird.
Brant: Unsere Proben sind ziemlich unkompliziert. Keine Skripte, nur reine Intuition und Sinne, die uns leiten! Das ist es, was die Commedia Improvviso wirklich lebendig macht!
Brant: Bei unserer improvisierten Comedy beginnen wir mit einem Thema. Von dort aus bauen wir unseren Text auf und handeln spontan, indem wir auf die sich entfaltende Show und die Reaktionen des Publikums reagieren.
Roccia: Doch angesichts der grenzenlosen menschlichen Kreativität kann die Handlung manchmal ins ... nun ja, Unkonventionelle abdriften. Um zu verhindern, dass die Dinge zu weit ausufern, setzen wir lieber einen „Anker“ für die Aufführung.
Carlotta: Verzeih meine Unterbrechung, aber ich bin sehr neugierig – welche Art von bizarren Handlungen sind dir begegnet?
Roccia: Nun, so etwas wie „Ein einfacher Handwerker aus einer kleinen Stadt sticht in einer regnerischen Nacht in See, stößt auf uralte Ruinen, wird mit Superkräften wiedergeboren und beschließt dann, die Galaxie zu erobern und der Imperator der Sterne zu werden ...“
Roccia: Also entwerfen wir einen Grundriss, der die Rollen verteilt und die Richtung der Handlung vorgibt.
Brant: Und dieses Mal lautet unsere Kurzfassung: „Ein Königreich wird angegriffen, Monster wüten, und der Dämonenkönig hat die Heilige Jungfrau entführt. Ein paar tapfere Helden nehmen die Aufgabe des Ministers an, den Dämonenkönig zu besiegen und die Heilige Jungfrau zu retten.“
Rover:
Brant: Diese Skizze ist von besonderer Bedeutung. Wir wollen dem Stück Tribut zollen, das einst von der Gesegneten Jungfrau selbst aufgeführt wurde und in dem es ebenfalls um einen Helden ging, der einem Dämonenkönig gegenüberstand.
Roccia: Gute Menschen bekommen ihre Wünsche erfüllt, Helden treten in Krisenzeiten auf, die Gerechtigkeit triumphiert über das Böse, und vereinte Freunde sind unschlagbar.
Roccia: Dies ist die Geschichte, die die Gesegnete Jungfrau einst erzählte, und es ist eine universelle Geschichte, die wir darstellen wollen.
Brant: Für mich ist die Welt eine Bühne, und ein Auftritt ist wie ein Kampf – koordinierte Bewegungen, schnelles Denken, scharfe Reflexe und vor allem Vertrauen in die Verbündeten.
Brant: Worauf ich hinaus will, ist, dass ihr beide sehr geschickt und fähig sind. Wir haben nicht viele Regeln, also entspannt euch und drückt euch auf der Bühne frei aus!
Brant: Diese Probe soll euch helfen, euch mit den grundlegenden Bühnenbewegungen, Techniken und dem Stil der Truppe vertraut zu machen und ein gutes Verhältnis zueinander aufzubauen.
Roccia: Ganz genau. Ich kümmere mich um die Bühnenbeleuchtung, Brant erzählt, und die anderen übernehmen die Rolle des Publikums.
Brant: Wenn ihr bereit sind, lasst uns beginnen! Einen großen Applaus für den Rover und Lady Carlotta auf der Bühne!
Lade Carlotta zur Probe ein
Brant: Bravo! Bravo!
Rover:
Brant: Haha, bei eurem Zusammenspiel habe ich mich entschieden, ein wenig kreative Freiheit mit der Geschichte zu nehmen. Jedenfalls ist es nicht zu weit vom Entwurf abgewichen, oder?
Brant: Der Nervenkitzel der Improvisation liegt in ihrer Unvorhersehbarkeit – jeder Twist und jede Wendung bringt einen Hauch von Aufregung.
Roccia: Eure Bewegungen waren nahtlos, elegant und kraftvoll. Ich bin mir sicher, dass ihr beim Carnevale strahlen werdet!
Carlotta: Danke schön. Das haben wir alles Rover zu verdanken. Du hast mich inspiriert und mich bei Laune gehalten.
Rover:
Brant: Ich bin mir sicher, dass du es im Handumdrehen beherrschen wirst! Gut, das reicht für heute. Heben wir uns die große Enthüllung für den Carnevale auf.
Brant: Oh, und da wir gerade dabei sind, wir müssen noch etwas für dich vorbereiten, nicht wahr, Rover?
Roccia: Du meinst den unverzichtbaren Gegenstand für die Carnevale-Aufführung?
Carlotta: Keine Sorge. Ich habe mich um alles gekümmert.
Brant: Oh, du hast dich darum gekümmert? Ich kann es kaum erwarten, es zu sehen!
Rover:
Carlotta: Ich habe ein kleines Geschenk für dich. Lass uns gemeinsam nach Ragunna zurückkehren, ja?
Triff dich mit Carlotta in Ragunna
Nyarla: Verrate mir, wen willst du heute spielen?
Rover:
Nyarla: Schau dich um, Liebling. In der Maskenreverie findest du gewiss alles, was dein Herz begehrt.
Nyarla: Oder vielleicht sind die nicht ganz dein Geschmack? Suchst du nach etwas, das ein wenig … verspielter ist, hm?
Nyarla: Ein Parfümflacon in Granatenform, einen Pistolenring oder … eine luxuriöse Badebombe?
Nyarla: Was ich für Carlotta gemacht habe, bekomme ich alle Mal für dich hin.
Nyarla: Aber die Anfragen in letzter Zeit waren … schrecklich simpel!
Nyarla: Schuhe mit eingearbeiteter Klinge? Langweilig.
Nyarla: Eine durchsichtige Maske? Geschmacklos.
Nyarla: Ein Feuerwerkskörper? Meine Güte …
Nyarla: Aber du, Liebling, du würdest niemals solch dämliche Anfragen stellen, oder?
Nyarla: Flüsternde Maske, Kunstvolles Echo, Königlicher Singvogel …
Nyarla: Die Namen und Titel, mit denen die Menschen in Ragunna mich bezeichnen, sagen so viel mehr aus als die Rollen, die ich gespielt habe.
Nyarla: Oh, wie viele Male habe ich auf dieser unsichtbaren Muschel getanzt und dabei Bruchstücke meines wahren Selbsts preisgegeben?
Nyarla: Es ist fast so, als hätten sie mir in ihrer Phantasie tausend verschiedene Gesichter gegeben.
Nyarla: Was meinst du? Mit welchen Augen siehst du mich?
Nyarla: Ich spüre, du könntest mir endlich die Wahrheit verraten, auf die ich schon so lange warte.
Folge Carlotta zur Maskenreverie
Carlotta: Bitte folge mir.
Rover: Wohin gehen wir?
Carlotta: Bitte erlaube mir, das vorerst geheim zu halten – ich möchte die Überraschung nicht verderben. Aber hier ist ein Hinweis: Du warst schon einmal dort.
Gehe zur Maskenreverie
Nyarla: Oh, liebe Lady Carlotta, dem Hütenden sei Dank, Sie sind endlich wieder da! Ich wollte gerade den Laden schließen, um mich auf den morgigen Carnevale vorzubereiten.
Carlotta: Du hast meine Bitte erfüllt, nicht wahr?
Nyarla: Natürlich, Lady Carlotta. Sie sollten mehr Vertrauen in meine Fähigkeiten haben. Hier, bitte sehr.
Carlotta: Ein kleines Zeichen meiner Wertschätzung. Abby, das ist auch für dich.
Abby: Wow, wirklich? Ich bekomme auch ein Geschenk? Du bist so nett!
Nyarla: Das ist also der Grund, warum Lady Carlotta so sehr darauf bestand, nur die besten Materialien und sorgfältigste Handwerkskunst für dieses Stück zu verwenden.
Nyarla: Einen Moment lang befürchtete ich, sie habe das Vertrauen in meine Fähigkeiten verloren und wolle den Laden an jemand anderen übergeben ...
Nyarla: Aber jetzt verstehe ich, warum diese kleine Kreation so wichtig für Sie war, Lady Carlotta. Hehe ...
Carlotta: Nyarla, du hast ein Gespür für Dramatik. Ähem! Wie auch immer, warum packst du es nicht aus?
Abby: Das ... ist ...!
Carlotta: Ich habe mir erlaubt, diese Maske von Nyarla anfertigen zu lassen, die auf meinem Eindruck von dir basiert. Ich hoffe, sie entspricht deinem Geschmack.
Rover:
Carlotta: Ich freue mich, dass es dir gefällt.
Carlotta: Die Familie Montelli teilt ihren Reichtum und ihre Möglichkeiten großzügig, aber ich sehe deine Bühne jenseits der Halsabschneiderspiele von Macht und Reichtum – hin zu einer Welt, die viel grenzenloser und freier ist.
Carlotta: „Der Carnevale ist eine wunderbare Träumerei, und die Maske ist ihr Pass.“ Möge sie dir helfen, den Carnevale mit Leichtigkeit zu navigieren und ihn nach Herzenslust zu genießen.
Abby: Das werden wir, ganz sicher!
Carlotta: Darf ich noch ein bisschen mehr von deiner Zeit in Anspruch nehmen? Begleite mich heute Abend durch Ragunna. Ich habe einige zusätzliche Informationen, die ich mit dir teilen möchte.
Folge Carlotta
Carlotta: Ragunna, das Juwel des Sturms, der Saphir, der Solaris krönt ...
Carlotta: Die Gewässer von Ragunna dienen als Spiegel, in dem sich die unzähligen Gesichter dieser Stadt widerspiegeln – ähnlich wie unsere eigenen.
Carlotta: Das Volk von Ragunna hat ein Temperament, das den Gezeiten gleicht und sich ständig verändert. Wir beschreiben uns oft als „anpassungsfähig“ und als jene, die „mit dem Strom schwimmen“.
Carlotta: Für uns ist „mit dem Strom schwimmen“ jedoch kein negatives Attribut. Es spricht für eine Chance, für Potenzial. Ich finde das ziemlich charmant, genau wie die Abenteuer, die dein Pseudonym – Rover – zu versprechen scheint.
Carlotta: Auch unsere Vorfahren sind mit dem Strom geschwommen und haben diese Insel entdeckt. Jahrhunderte später folgte unsere Familie diesem Beispiel und erwarb neue Technologien aus fernen Ländern.
Carlotta: Es gab eine Zeit, in der uns die Strömungen in den Rachen von unbekannten Gewässern trieben, wo unerbittliche Stürme und gefräßige Wellen warteten. Aber nachdem wir diese Prüfungen überstanden hatten, offenbarten sie uns ein verborgenes Juwel – die Küsten selbst.
Rover:
Carlotta: Ganz genau. Meine Familie war schon immer von neuen Seerouten fasziniert. In einer stürmischen Nacht beschloss das Schicksal, seine Hand im Spiel zu haben. Was wir dort auf der Insel entdeckten, die Technologie und die neuen Ideen, war nichts weniger als ein Segen.
Rover:
Carlotta: Es gibt nur eine relativ sichere Route von den Schwarzen Küsten nach Ragunna – ein Weg, der nur der Familie Montelli bekannt ist. Solange man auf diesem Weg blieb, war eine Begegnung mit der Truppe gewiss.
Carlotta: Einst war die Gesegnete Jungfrau nur ein einfaches Bauernmädchen. Während des Dankbarkeitsrituals des Hütenden gelang es der jungen Fleurdelys, sich an den Wachen vorbeizuschleichen und den Sakramentswein zu trinken – jeden Tropfen.
Carlotta: Vielleicht war es der Reiz des Weins aus Egla oder ihre Unerfahrenheit mit Spirituosen, aber bald war sie ziemlich betrunken.
Carlotta: Schwankend bestieg sie das große Podium der Zeremonie, hob ihr beschmutztes Kleid an und begann einen recht unbeholfenen Tanz.
Carlotta: Sie ergriff das heilige Horn und spielte eine unbeschwerte Volksmelodie, dabei wich sie geschickt den Wachen aus und schlängelte sich mit überraschender Agilität durch die Menge.
Carlotta: Bemerkenswerterweise folgte die Menge, als wäre sie von einer unsichtbaren Kraft angezogen, ihrem Beispiel und verwandelte die feierliche Zeremonie in eine wilde Parade aus Jubel und Ausgelassenheit.
Carlotta: Natürlich war der Orden alles andere als erfreut. Das Pilgerschiff existierte damals noch nicht, sodass Fleurdelys drei Tage Haft über sich ergehen lassen musste. In dieser Zeit nutzte sie die Wände ihrer Zelle als Leinwand.
Carlotta: Dieser unvergessliche Tag des ausgelassenen Feierns hat bei allen, die ihn miterlebt haben, bleibende Spuren hinterlassen.
Carlotta: Ist es nicht bemerkenswert? Ein rebellisches Mädchen, vom Hütenden auserkoren, die Gesegnete Jungfrau zu werden.
Carlotta: Wenn das Hütende tatsächlich ein solches Mädchen als Sprecherin wählte, legt das nahe, dass er diese ausgelassene Freude nicht verachtete.
Carlotta: Vielleicht hat auch er Freude an der Poesie, der Malerei, den Tränen, dem Lachen, den romantischen Rittergeschichten und dem Tanz in der Menge – so wie wir.
Rover:
Carlotta: Die Menschen dieser Insel stammen aus längst vergangenen Zivilisationen. Durch ihre Darbietungen beleben und bewahren sie die Erinnerungen an ihr verlorenes Erbe.
Carlotta: Einst führte Freiheit zu Konflikten und Spaltung, doch am Ende vereinigten sich die Ragunnesi durch den Glauben und stellten das Gleichgewicht wieder her, auch wenn es prekär blieb.
Carlotta: Um vereint zu bleiben, brauchen wir sowohl einen Hütenden als auch ein Stück, das auf Legenden basiert.
Carlotta: Doch dieses Stück erstreckt sich über Jahrhunderte und umfasst zahllose Akteure – Adlige, Bürger, Gläubige und Kaufleute. Solche starren Rollen haben eine Kluft geschaffen, die unterdrücken, wer wir wirklich sind.
Rover:
Carlotta: Wir sehnen uns nach einem Tag, an dem wir unsere Identitäten und Positionen beiseitelegen, unser wahres Selbst ausdrücken und gemeinsam feiern können ...
Rover:
Carlotta: Ja, geboren aus Hoffnung und Idealismus, erinnert er die Ragunnesi an unsere ursprüngliche Vision von Gleichheit und Freiheit und bekräftigt unseren wahren Wert.
Carlotta: Obwohl die wahren Absichten des Ordens unklar bleiben, sind wir uns sicher, dass ihr Einfluss bereits die Grundfesten unserer Gesellschaft erodiert hat.
Carlotta: Die Menschen verehren die göttliche Gestalt, die der Orden geschaffen hat, aber sie leben auch in Angst vor Bestrafung.
Carlotta: Legenden werden zu Komplizen der Unwissenheit, und der Glaube wird zum treuen Vollstrecker grausamer Strafen. Ein unsichtbarer Käfig hält uns alle gefangen.
Carlotta: In einem Käfig von Freiheit zu sprechen, ist absurd. Angst und Unwissenheit sind unsere größten Feinde.
Carlotta: Der diesjährige Carnevale wird eine Flamme entfachen, die stark genug ist, um diesen Käfig niederzubrennen.
Rover:
Carlotta: Ruhe dich gut aus, und morgen werden wir gemeinsam auf der Bühne beim Carnevale stehen.
Carlotta: Gute Nacht. Ich wünsche dir einen schönen Traum.
Checke im Hotel Palazzo Agrotta ein
Concierge: Willkommen! Lady Carlotta hat uns bereits über Ihre Ankunft informiert. Wir sind bereit, Sie einzuchecken, sobald Sie es wünschen.
Rover:
Concierge: Sehr gut. Ich werde Sie sofort zu Ihrem Zimmer begleiten!
Concierge: Verstanden. Wir sind bereit, wenn Sie zurückkommen!
Nach allem, was du durchgemacht hast, sehnt sich dein Körper nach Ruhe. Als du in das weiche Bett sinkst, lässt du deine Gedanken zur Ruhe kommen und driftest in einen friedlichen Schlaf, um dich auf die Aufregungen und Herausforderungen des bevorstehenden Carnevale vorzubereiten ...
Abby: Wow! Ist das echt? Kneif mich ... ich kann kaum glauben, wie anders alles aussieht! Also, das ist der Carnevale, huh? Hurra!
Finde Zani beim Carnevale
Unruhiger Kunde: Frau Margherita, ist meine Bestellung schon fertig?
Ungeduldiger Kunde: Ich wollte gerade sagen, ich warte schon eine ganze Weile!
Margherita: Entschuldigung, wir sind mit Bestellungen überlastet! Bakie und ich geben unser Bestes, aber es ist etwas chaotisch. Bakie hat anscheinend auch einige Probleme.
Bakie: *Piep—Piep—*
Zani: Keine Sorge. Lass mich mal nachsehen.
Zani: Ah, ich verstehe. Bakie ist einfach ein wenig überlastet mit der Arbeit. Es könnte eine kurze Pause brauchen.
Zani: Oh? Guten Morgen, Freund.
Rover:
Zani: Ich würde wirklich gerne. Schau dir diese Maske an.
Zani: Aber es ist mir klar, dass es jetzt oberste Priorität hat, alles reibungslos am Laufen zu halten.
Zani: Lady Carlotta hat mich bereits über deinen Plan informiert. Zusammen mit den anderen Familienmitgliedern könnt ihr auf unsere volle Unterstützung zählen.
Margherita: Bakie, ruh dich aus! Ich übernehme das!
Margherita: Ich gebe für den Carnevale alles – der letzte ist schon ewig her!
Finde Phoebe beim Carnevale
Zuschauer: Ist das C-MOSS von der Pioneer Association? Irgendetwas scheint nicht zu stimmen – warum sieht er traurig aus?
C-MOSS: *Humpf …*
Phoebe: Ah, C-MOSS war so beschäftigt, Fotos für alle anderen zu machen, dass er selbst keine Gelegenheit dazu hatte.
C-MOSS: *Humpf!*
Phoebe: Hmm? Möchtest du ein Bild mit mir? Aber ...
Rover:
Phoebe: Oh, hallo, Rover. Vielen Dank! Ja, ein Foto wäre wunderbar.
Mache ein Foto von Phoebe und Echos
Fulmine: Ah, Rover und Lady Phoebe! Ich habe viele schöne Momente des Carnevale festgehalten! Was führt euch hier zusammen?
Fulmine: Hmm? Hast du dieses Bild gemacht? Schau die Komposition und Beleuchtung an! Wer hätte gedacht, dass du ein Gespür für Fotografie hast!
Fulmine: Kumpel, du siehst so glücklich aus! Egal aus welchem Grund, danke, dass du diesen Moment besonders machst!
C-MOSS: *Humpf!*
Phoebe: Das alles verdanke ich Rover. Er hat C-MOSS' Wunsch erfüllt.
Phoebe: So wie wir, möchte auch C-MOSS jeden Moment des Carnevale genießen und ohne Bedauern gehen.
Rover:
Phoebe: Das Hütende schätzt sein Volk, und als Anhänger finden wir Freude daran, das Glück aller zu sehen.
Phoebe: Aber wir haben unsere Pflichten, die Ordnung während des Carnevale zu gewährleisten. Es tut mir leid, dass ich nicht an den Festlichkeiten teilnehmen kann.
Phoebe: Ich wünsche euch eine wunderbare Zeit beim Carnevale!
Triff dich mit Carlotta auf dem Platz der Freiheit
Carlotta: Ah, du bist hier.
Rover:
Carlotta: Für die Ragunnesi war der Carnevale schon immer eine Gelegenheit, unbeschwert zu feiern. Das ist, was sie sich wirklich wünschen.
Carlotta: Im Moment scheint alles gut zu sein.
Carlotta: Die Familie ist bereit. Sie werden unseren Plan unterstützen, falls es nötig ist.
Carlotta: Wir müssen wachsam bleiben. Der Fractsidus könnte lauern und jede unserer Bewegungen beobachten.
Carlotta: Es ist fast soweit. Die Truppe sollte bald im Hafen ankommen.
Carlotta: Wie fühlst du dich? Bereit, ins Rampenlicht zu treten?
Rover:
Carlotta: Ausgezeichnet. Wir haben die Fähigkeiten. Jetzt geht es nur noch um Improvisation.
Carlotta: Das ist ganz natürlich. Es ist deine erste Aufführung … Wenn es dir hilft, ich bin ebenfalls ein wenig nervös. Lass uns dies als Probe betrachten, ja? Es kommen noch größere Bühnen.
Carlotta: Dann lass uns alle Hemmungen ablegen und zum Rhythmus dieser großartigen Feier tanzen!
Carlotta: Ich werde hier auf dich warten.
Genieße den Carnevale mit Carlotta
Carlotta: Wie fühlst du dich? Bereit, ins Rampenlicht zu treten?
Rover:
Carlotta: Ausgezeichnet. Wir haben die Fähigkeiten, jetzt geht es nur noch um Improvisation.
Carlotta: Das ist ganz natürlich. Es ist deine erste Aufführung … Wenn es dir hilft, ich bin ebenfalls ein wenig nervös. Lass uns dies als Probe betrachten, ja? Es kommen noch größere Bühnen.
Carlotta: Dann lass uns alle Hemmungen ablegen und zum Rhythmus dieser großartigen Feier tanzen!
Carlotta: Ich werde hier auf dich warten.
Gehe zu Phrolova
Rover: (Diese Frau … sie gehört zum Fractsidus.)
Rover: (Ich muss ihr folgen und herausfinden, was sie plant.)
Verfolge Phrolova
Phrolova: Hehe, hier entlang.
Rover: (Ich habe ihre Spur wieder verloren. Wohin will sie mich führen?)
Verfolge Phrolova weiter
Untersuche die Rote Spinnenlilie von Phrolova
Phrolova: Ah, wir sind angekommen. So eine kleine Welt, nicht wahr, Rover?
Rover:
Phrolova: Oh, was für eine Ehre, in deinem Gedächtnis zu bleiben! Lass uns unser Gespräch an einem lebhaften und großartigen Ort fortsetzen, einem Ort, der des Carnevale würdig ist, anstatt in einer trüben, langweiligen Ecke.
Phrolova: Man sagt, der Nervenkitzel der Verfolgung übersteige die Freude am Fang. Und mit diesem Blick auf Ragunna kann man seine Pracht wirklich genießen.
Phrolova: Oh, keine Sorge. Ich wurde zu diesem großen Fest als Dirigentin eingeladen.
Phrolova: Dekadenz, Genuss … Hehe, das ist der Carnevale – ein lebhafter Tagtraum und große Illusion für alle.
Rover:
Phrolova: Keine Sorge, ich werde ihren kleinen Tagtraum nicht stören. Außerdem haben wir hier noch geschäftliches zu erledigen.
Phrolova: Du weißt also, was das Hütende so einzigartig macht, solltest du auch wissen, dass wir dasselbe suchen. Diesen außergewöhnlichen Resonator.
Phrolova: Wie wäre es, wenn ich dir eine kleine Geschichte erzähle? Eine Geste des guten Willens für unsere Zusammenarbeit.
Rover:
Phrolova: Na, na. Geduld ist eine Tugend. Eine Geschichte wird am besten mit einer fesselnden Aufführung genossen, und diese Bühne ist perfekt dafür vorbereitet.
Phrolova: Es ist in Ordnung. Ich schätze das Gefühl der edlen Dame – eine weise Investition trägt oft auf unerwartete Weise Früchte.
Phrolova: Wir verbreiten einfach die Wahrheit durch eine Erzählung. Ich bin mir sicher, dass es dein Interesse wecken wird, also betrachte dies als eine herzliche Einladung an dich und deine Begleiter.
Phrolova: Schließe dich uns an, gieße deine Essenz in dieses endlose Spiel und nutze deine bescheidene Stärke, um dem wütenden Strom des Schicksals zu trotzen!
Carlotta: Wie erwartet, ist der Fractsidus in Aktion.
Brant: Erinnerst du dich an die Probe, die wir gestern gemacht haben? Alle unsere Vorbereitungen haben zu diesem Moment geführt.
Roccia: Sie will diese Rote Spinnenlilie verwenden, um die Tacet-Dissonanzen zu beschwören und zu kontrollieren. Wenn wir diese Blüte zerstören, können wir TDs neutralisieren.
Zani: Alle sind in Position. Wir werden ums um den westlichen Platz kümmern.
Zani: Phoebe ist am östlichen Platz stationiert und behält die Lage im Auge.
Zani: Die Hauptbühne gehört dir, für die große Aufführung.
Rover:
Roccia: Ich kümmere mich um die Beleuchtung und schaffe die Stimmung, damit die Aufführung heraussticht.
Brant: Überlass das mir.
Brant: Bereit? Das Rampenlicht wird auf euch beide gerichtet sein.
Rover:
Carlotta: Der Vorhang wird gehoben. Wir können unser Publikum nicht warten lassen.
Brant: Dann ...
Brant: Meine Damen und Herren! Die grandioseste und spektakulärste Aufführung des Carnevale steht kurz vor seinem Beginn!
Brant: Lassen Sie uns einen herzlichen Applaus geben, während unsere Schauspieler nun die Bühne betreten!
Besiege die Feinde
Besiege die von Phrolova beschworenen Feinde
Brant: Eine endlose Dunkelheit umhüllt das Königreich, während monströse Bestien das Land verwüsten.
Brant: Die Gesegnete Jungfrau wurde von der Dämonenkönigin gefangen genommen, und das Chaos bricht über das Volk herein ...
Brant: Doch siehe da! Zwei tapfere Helden treten hervor, akzeptieren den Auftrag des Ministers und schwören, die Bestien zu besiegen und die Gesegnete Jungfrau zu retten!
Brant: Die Helden durchbrechen die erste Barriere und fegen die Monster aus der Stadt!
Brant: Jetzt rücken sie auf die Burg der Dämonenkönigin vor, wo an jeder Ecke Gefahren lauern … Welche Prüfungen erwarten sie?
Gehe zur nächsten Bühne
Brant: Keine Wand kann diese freien Geister aufhalten, und selbst die Sterne scheinen ihren Mut zu feiern!
Carlotta: Sei vorsichtig. Neue Feinde sind erschienen.
Brant: Die Dämonenkönigin entfesselt seine Untergebenen, die lange auf diese kühnen Eindringlinge gewartet haben …
Besiege die von Phrolova beschworenen Feinde
Brant: Sie starten einen heftigen Angriff, mit dem Ziel, die Helden zu zerquetschen und zu Staub zu mahlen …
Weiche den Angriffen der Feinde aus
Carlotta: Stelle dich ihnen nicht direkt!
Carlotta: Pass auf!
Roccia: Jetzt!
Brant: Ah! Eine plötzliche Wendung hat die Helden aus dem Gleichgewicht gebracht, und in diesem entscheidenden Moment tritt eine geheimnisvolle Gestalt in den Kampf ein!
Brant: Ist sie eine vom Göttlichen gesandte Abgesandte oder ein verborgener Geist aus dem Schattenreich?
Brant: Sie scheint von deren Leidenschaft und Rechtschaffenheit bewegt zu sein, und so stößt ein neuer Verbündeter zu den Reihen der Helden!
Dämonenkönigin (Phrolova): Ach, wie herrlich! Ich erwarte Eure Herausforderung mit angehaltenem Atem ...
Brant: Anscheinend hat die Dämonenkönigin die Ankunft der Helden vorausgesehen und eine Einladung ausgesprochen ...
Geh zur finalen Bühne
Brant: Mit unnachgiebiger Entschlossenheit nehmen die Helden die Herausforderung an!
Brant: Die Dämonenkönigin zeigt sich endlich, enthüllt ihr abscheuliches Antlitz und ihre scharfen Reißzähne. Das letzte Duell steht unmittelbar bevor!
Besiege die von Phrolova beschworenen Feinde
Brant: Die Dämonenkönigin beschwört ihre böse Armee herauf und bereitet sich auf eine entscheidende Schlacht mit den Helden vor ... Der Sieger wird bald enthüllt werden.
Brant: Mitten im Klang klirrender Schwerter und den qualvollen Schreien der Diener stellen sich die Helden der Dämonenkönigin – der Sieg wird den Gerechten und Tapferen gehören!
Brant: Und nun erwarten wir die Rückkehr der Gesegneten Jungfrau ...
Phrolova: Jetzt sind wir also am „glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ angekommen, oder?
Phrolova: Aber das Leben ist kein Märchen. Es gibt keinen Dramatiker, der uns ein Happy End schreibt ... Hinter dem Vorhang verbirgt sich nur ein übler Scherz, eine düstere Satire.
Phrolova: Ich werde euch die Wahrheit hinter diesem idyllischen Ende verraten. Die Gesegnete Jungfrau wurde schon vor langer Zeit von der Dunkelheit besiegt, schöpft ihre Kraft aus einer gottlosen Macht und führt ihr Volk in die Verdorbenheit.
Phrolova: Und der Minister hat diese Wahrheit aufgedeckt und geschworen, selbst diese Korruption zu beseitigen.
Phrolova: Ach, jetzt kommt schon. Lasst uns den grandiosen Höhepunkt dieses Festes umarmen!
Betritt die von Phrolova geschaffene Sphäre und erlebe das Finale der Geschichte
Carlotta: Anscheinend haben wir eine weitere Einladung erhalten. Die finale Prüfung liegt wahrscheinlich hinter diesem Punkt. Bist du bereit, Rover?
Rover:
Roccia: Keine Sorge, Brant kümmert sich um alles in der Stadt und sorgt dafür, dass die Aufführung wie geplant reibungslos über die Bühne geht.
Carlotta: Machen wir uns auf den Weg, um diese Fractsidus-Aufseherin zu treffen und eine perfekte Vorstellung für den Carnevale zu liefern.
Phrolova: „Die Wildkatze hat dreimal gemiaut und der Igel hat viermal gerufen. Der seltsame Vogel singt sein Lied – der Moment ist gekommen.“
Phrolova: Oh wohlwollende Zauberin fremder Reiche, ich rufe dich. Schenke uns eine Prophezeiung der Gerechtigkeit, und möge das Schicksal es gut mit uns meinen.
Besiege Hekate
Hekate (Phrolova): Mein König, welche Hindernisse halten dich auf? Deine Füße sind bereits mit Blut besudelt. Es gibt keinen Rückzug.
Hekate (Phrolova): Was mit Ungerechtigkeit begann, muss mit Sünde besiegelt werden ... Die Seele muss in Bitterkeit gehärtet werden.
Hekate (Phrolova): So enthülle ich meine zweite Prophezeiung, die alle Illusionen zerstören soll – kein Sterblicher wird dir auch nur den geringsten Schaden zufügen.
Hekate (Phrolova): Und gewiss wirst du bei deinem Volk Wohlwollen finden.
Hekate (Phrolova): Du sollst das Schicksal verachten, Leben und Tod verschmähen, Gut und Böse überwinden, Zweifel ablegen und an unerreichbaren Hoffnungen festhalten ...
Hekate (Phrolova): Und nun enthülle ich die dritte und letzte Prophezeiung – Freude, die aus Gewalt geboren wird, wird in Gewalt enden.
Roccia: Du solltest bei der Verbeugung in der Mitte stehen, Rover.
Brant: Hörst du das? Das donnernde Getöse des Applauses! Es hat viel zu lange gedauert! Das ist die wahre Bedeutung des Carnevale!
Carlotta: Nun endlich ist die Situation unter Kontrolle.
Rover:
???: Schiedsrichter ... Ich hörte ... Euren Ruf ...
???: Ich habe Euch erwartet ... eine gefühlte Ewigkeit lang
Rover:
???: Schiedsrichter ... ich bin gefangen ...
???: Jenseits der Wolken und zwischen den Sternen ... Werdet Ihr einen umgekehrten Turm am Himmel schweben sehen – dort bin ich und wache von oben über Solaris.
???: Die Verlorene ... schweift derzeit durch die Welt ...
???: Sucht sie auf ... Auch sie bewegt sich in den Kreisen dieses Festes ...
Nyarla: Na, wenn das nicht unser Lorbeerträger dieses Jahres ist! Wie gefällt dir die Maske?
Nyarla: Wenn es dir gefallen hat, dann lass dich wieder blicken – und schau öfter bei uns vorbei! Hehe.
Nyarla: Wir sind wirklich geehrt, dass du den Lorbeer gewonnen hast, mit einer unserer maßgeschneiderten Masken von „Maskenreverie“. Ich will dir als erstes dafür danken – das ist die beste Werbung, die wir uns wünschen können.
Nyarla: Dank dir wird unser Traum bald noch heller leuchten.
Nyarla: Dieses Mal hat Carlotta wirklich ein Schmuckstück gefunden, oder? Hehe ...
Wertschätzender Bürger: Nochmal! Nochmal! Das war eine tolle Show!
Verblüffte Bürgerin: Von wo kommen diese Schauspieler? Ich habe gehört, dass sie von der Familie Montelli eingeladen wurden, aber ich habe sie bei den vorherigen Carnevalen noch nie gesehen!
Wertschätzender Bürger: Wie viele Jahre ist es her, dass wir das letzte Mal den Carnevale gefeiert haben? In der Zwischenzeit muss es ja viele Vorbereitungen gegeben haben, oder? Da sieht man ja auch viele neue Gesichter, die wir noch nicht kennen.
Verblüffte Bürgerin: Hm, das ergibt Sinn.
Suche nach dem geheimnisvollen Mädchen in der Menge
Überraschter Bürger: Siehst du das?! Es gibt keine göttliche Bestrafung – das ist alles eine Lüge! Dieses Meeresungeheuer von vor zehn Jahren? Nur ein Narwal!
Erstaunter Bürger: Ja ... Wieso sind wir da nicht früher drauf gekommen?
Überraschter Bürger: Wahrscheinlich lag es an dem Nebel dieses Jahres und all dem seltsamen Geschwätz des Ordens, das alle nervös machte ...
Erstaunter Bürger: Also, der Geist, der Drache, sogar der Nebel ... könnten sie alle etwas ganz anderes bedeuten?
Überraschter Bürger: Ja! Was hältst du davon, wenn wir uns danach verbünden und aufs Meer hinausfahren, um die Sache zu untersuchen? Vielleicht entdecken wir ja unglaubliche Geheimnisse und – wer weiß? – werden berühmt!
Nachdenklicher Bürger: Oh ... war das alles nur ein Traum? Der Himmel war nicht so wie jetzt ...
Völlig versunkene Bürgerin: Ich glaube, das lag an den „Spezialeffekten“, die die Truppe für die Show einsetzt!
Nachdenklicher Bürger: Wirklich ...? Aber dieser Effekt wirkte so ... real ...
Völlig versunkene Bürgerin: Naja, ihre Schauspieler sind ganz klar ein Haufen Resonatoren, und mit so vielen Echos, die ihnen helfen, ist es nicht unvorstellbar, dass sie so etwas schaffen.
Völlig versunkene Bürgerin: Stell es dir wie einen Traum vor! Und ehrlich gesagt ist daran nichts auszusetzen – der Carnevale soll ja auch träumerisch sein!
Fulmine: Hallo Rover! Hast du das Foto erhalten?
Fulmine: Ich habe es aufgenommen – den Moment deines großen Auftritts! Ich habe es dir gerade von meinem Terminal aus geschickt!
Fulmine: Was für eine grandiose Show! Man konnte die Hitze regelrecht spüren.
Fulmine: Ach ja, deine Performance... „Commedia Improvviso“, richtig? Was für eine mutige und innovative Art zu schauspielern ...
Fulmine: Wenn sich die Gelegenheit ergibt, würde ich wirklich gerne einen Dokumentarfilm über eure Truppe drehen ... Moment, nein, streiche das –Chancen sind das, was wir daraus machen, oder?
Fulmine: Ich fange bald mit der Arbeit am Drehplan an und wenn es so weit ist, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du die Truppe ansprechen würdest.
???: Der nächste Schritt ist ... ähm, stimmt das so? Irgendwie fühlt es sich falsch an ...
Rover:
???: Du bist ...
???: Nein, schon gut ... egal, euer Auftritt war großartig!
???: Ich bin auch wegen des Carnevale hier. Ich habe schon seit Ewigkeiten nichts so Großartiges mehr gesehen.
???: Ich liebe es, das Lachen und den Jubel einer Menschenmenge zu hören, bei jeder Gelegenheit.
???: Könntest du mir, lieber Fremder, die letzten Schritte von deinem Auftritt zeigen?
Rover:
???: Tut mir leid, aber ich kann hier nicht länger bleiben. Ich muss zurückkehren ...
Rover:
???: Mein Name? Ähm ...
Cartethyia: Fl ... Äh, nein, ich heiße Cartethyia ... Ja, genau. Cartethyia.
Cartethyia: Leb wohl, Lorbeerträger! Ich hoffe, dass ich eines Tages mit deiner Truppe auf der Bühne stehen werde.
Carlotta: Alles in Ordnung, Rover? Ein paar Familienmitglieder meinten, du würdest mit einer Wand reden ... Ich mache mir Sorgen, dass du immer noch unter dem Bann von Phrolova stehst.
Rover:
Carlotta: Wen gesehen? Geht es dir wirklich gut?
Rover:
Rover:
Carlotta: Cartethyia ... das merke ich mir.
Carlotta: Wenn sie wirklich hier war, dann ist sie wahrscheinlich noch in Ragunna. Ich bitte meine Familie, nach ihr zu suchen.
Rover:
Rover: Noch sind viele Fragen bezüglich des Ordens und des Hütenden unbeantwortet. Wir brauchen Zeit, um das, was wir gesammelt haben, zu sortieren.
Rover: Wenn wir jetzt voreilig handeln, alarmieren wir vielleicht nur die Spione des Ordens und gefährden das, wofür wir so hart gearbeitet haben.
Carlotta: ... Du hast recht.
Carlotta: Cartethyia ... Ich werde meine Familie bitten, mehr über sie herauszufinden.
Carlotta: Wenn wir irgendetwas finden, melde ich mich bei dir, dann besprechen wir den nächsten Plan.
Carlotta: Bis dahin, machen wir so weiter, wie du vorgeschlagen hast ...
Carlotta: Halten wir diesen Carnevale am Laufen.
Untersuche die Spuren, die das geheimnisvolle Mädchen hinterlassen hat
Hier stand das blonde Mädchen. Sogar jetzt noch kannst du leichte Schwankungen in der Luft spüren. Während du die Umgebung absuchst, ist die geheimnisvolle Erscheinung verschwunden, ohne eine Spur zu hinterlassen.
Wenn man Carlottas Reaktion betrachtet, scheint es, als könne niemand außer dir ihre Anwesenheit wahrnehmen.
Wer ist sie? Was für ein Geschöpf ist sie? Ist sie nur aufgetaucht, um am diesjährigen Carnevale teilzunehmen?
Der Weg zu diesen Antworten wird zweifellos voller Hindernisse sein. Aber du hast den Willen, die Entschlossenheit und den Mut, weiter nach der Wahrheit zu suchen. Diese Eigenschaften werden dich zum Ziel führen.
Nachdem die Krise überstanden war, verbrachten du und deine Begleiter den Tag damit, Beifall und Jubel zu genießen.
Später, zurück im Palazzo Agrotta Hotel, schläfst du ein und lässt den Tag beim Carnevale noch einmal vor deinem inneren Auge Revue passieren.
Warte bis Mittag (11:00-13:00 Uhr)
Gehe zum Treffort der Familie
Carlotta: Warst du auch wach, Rover? Ich hoffe, du hast dich vernünftig ausgeschlafen?
Carlotta: Wir haben neue Informationen über das Hütende herausgefunden. Bitte komm mit zu unserem sicheren Treffort.
Carlotta: Ich habe die Adresse an dein Terminal geschickt. Brant und Roccia sind auch hier. Wir warten auf dich.
Brant: Hoch die Gläser! Schreien wir es laut, Freunde!
Brant: Auf uns, auf den Carnevale und auf Rover!
Brant: Hörst du das? Ein Name, der durch die Welt hallt, der durch die Lüfte zieht, bevor er die Erde zum Beben bringt!
Rover:
Brant: Hahaha! Da bist du ja, werter Freund! Wenn ein zu subtil ist, verliert all seinen Charme!
Roccia: Lass dich nicht von seinem Aussehen täuschen. Brant hat schon ordentlich einen sitzen, der ist voll wie eine Haubitze.
Carlotta: Oh, soll er sich doch amüsieren. Der süße Geschmack des Sieges ist noch ganz frisch, und nach einem solchen Kampf sollten wir in vollen Zügen feiern!
Carlotta: Erhebt eure Gläser! Diese Runde geht auf mich!
Teammitglieder: HURRA!!!
Roccia: Hmm, mir scheint ... jemand belauscht uns.
Rover:
Roccia: Ein strenger Akolyth würde so einen Ort nicht ohne guten Grund betreten.
Carlotta: Die Familie Montelli ist bekanntermaßen sehr großzügig, aber für Schmarotzer ... gilt das nicht so ganz.
Brant: Freunde, wir wollen fröhlich bleiben!
Carlotta: Lass uns besprechen, was wir bis jetzt in Erfahrung gebracht haben.
Carlotta: Während des Carnevale hast du die Stimme des Hütenden vernommen und ein Mädchen namens Cartethyia getroffen ... Wir haben einiges über sie herausgefunden.
Carlotta: Im Orden erhält jeder Akolyth von Rang einen neuen Namen.
Carlotta: Wir haben die Akolythin namens Phoebe kontaktiert. Nachdem sie die Aufzeichnungen des Ordens durchforstet hatte, bestätigte sie uns, dass die Gesegnete Fleurdelys, bevor sie diesen heiligen Namen annahm, Cartethyia hieß.
Rover:
Carlotta: Aber die Gesegnete Jungfrau ... opferte sich vor zwanzig Jahren als Märtyrerin.
Rover:
Carlotta: Die Familie wird es herausfinden. Uns bleibt noch der Hinweis vom „umgekehrten Turm“, den du vom Hütenden gehört hattest, aber auch das ist sehr vage ...
Roccia: Deinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, hast du etwas Neues herausgefunden, oder?
Carlotta: Weißt du noch, was wir in den Turmruinen von den Glasmalereien erfahren haben? Zu Rinascitas Anbeginn gab es zwei göttliche Wesen.
Carlotta: Einmal das Hütende und dann noch jenes, das neben ihm Platz hatte. Das könnte der Threnodianer sein.
Carlotta: Die zwei sind zweifelsohne verbunden, wenn wir also eines finden, könnte es uns zum anderen führen.
Carlotta: Erinnerst du dich an Gilberto von der Fisalia-Familie? Wir konnten ihn nicht gleich zum Reden bringen, aber schließlich hat er uns doch einiges verraten.
Carlotta: Ihm zufolge ist die lang verehrte Gottheit der Familie Fisalia niemand Geringeres als der Leviathan, der Threnodianer aus den Tiefen des Meeres.
Rover:
Carlotta: Kaum zu glauben, ich weiß. Aber die jüngsten Ereignisse lassen diese Legende glaubwürdiger erscheinen.
Roccia: Die Familie Fisalia lebt seit der Gründung Rinascitas auf dieser Insel, also beten sie gut und gerne seit Jahrhunderten zum Threnodianer.
Carlotta: Wir werden versuchen, mit den Fisalias Kontakt aufzunehmen, sie als Verbündete zu gewinnen und mehr herauszufinden.
Rover:
Carlotta: Keine Sorge, solche Verhandlungen sind unser Spezialgebiet. Falls nötig, werden wir ihnen ein Angebot machen, das sie nicht ausschlagen können.
Ruhiger Akolyth: Entschuldigt die Störung. Ich grüße dich, geschätzter Gast.
Ruhiger Akolyth: Der Primus möchte dich zu einem Gespräch in der Kathedrale des Merkurs einladen. Bist du dem zugeneigt?
Brant: Wie seltsam. Seit wann zeigt sich der Primus so gesellschaftlich?
Roccia: Das könnte eine Falle sein.
Ruhiger Akolyth: Ich überbringe nur die Einladung des Primus. Die Antwort liegt ganz bei dir.
Rover:
Carlotta: Vergiss nicht, du bist nicht allein. Wenn etwas passiert, gib uns Bescheid.
Ruhiger Akolyth: Sehr schön, dann folge mir bitte zur Kathedrale des Merkurs.
Gehe zur Kathedrale des Merkurs
???: Noch nie sah ich einen Tag so zwischen Licht und Schatten schwanken.
???: Die Vögel singen, Blumen blühen ... Doch diese Welt kennt weder wahre Freuden noch Ewigkeit.
???: Komm näher, Gerechter, zögere nicht.
Fenrico: Ich bin Fenrico, der Primus des Ordens der Tiefe. Deine Taten sind mir zugetragen worden, und lange schon wollte ich dich treffen. Leider haben bis jetzt die Pflichten dieser Welt einem Kennenlernen im Wege gestanden. Verzeih, dass ich dich warten ließ.
Fenrico: Ich möchte dir meine Bewunderung aussprechen. Du und dein Gefolge habt euch durch Talent und Zielstrebigkeit ausgezeichnet und frischen Wind nach Ragunna gebracht.
Fenrico: Bitte richte deinen Kameraden aus: Von diesem Tag an wird die Truppe immer in der Stadt auftreten dürfen.
Rover:
Fenrico: Alle Sterblichen sind fehlbar, doch jene haben auf ihrer Pilgerfahrt ihre Seelen geläutert und sind für ihre Sünden eingestanden. Sie haben sich ihren Platz in diesem göttlich gesegneten Land verdient.
Fenrico: Du hast sicher viele Fragen auf dem Herzen. Sprich frei in Gegenwart einer gerechten Gottheit, ich werde mit all der mir möglichen Offenheit antworten.
Fenrico: Ich gebe dir einen Schwur auf das große Hütende, Imperator, dass meine Worte dich nicht täuschen sollen.
Rover:
Fenrico: Dein beschrittener Weg ähnelt dem seinen. Du hast wahrlich ein Anrecht darauf, ihm zu begegnen.
Fenrico: Doch die Dunkle Flut vor zwei Jahrzehnten versehrte den Körper des Hütenden, und er muss sich immer noch davon erholen.
Fenrico: Wenn du das Hütende treffen möchtest, werde ich diese Botschaft überbringen.
Fenrico: Ich sehe den Durst nach Wahrheit in deinen Augen. Dein Herz trägt offensichtlich Zweifel in sich. Bitte, nenne mir deine Bedenken.
Rover:
Fenrico: Fleurdelys ... Sie war eine Gesandte des Hütenden. Wir sind für ihren Beitrag sehr dankbar.
Fenrico: Während der Dunklen Flut vor zwanzig Jahren opferte sie sich, um das Unheil einzudämmen. Sie tat ihre Pflicht in dieser Welt und kehrte sodann in die göttliche Umarmung zurück.
Rover:
Fenrico: Weißt du, wie es zur Dunklen Flut kam?
Fenrico: Damals wurden in Rinascita Glaubenskriege ausgefochten. Je mehr sich unsere Gesinnungen trennten, desto schwächer wurde das Hütende.
Fenrico: Die Dunkle Flut ist in Wirklichkeit das göttliche Blut von des Hütenden versehrter Gestalt.
Fenrico: Die Narben aus jener schrecklichen Zeit sitzen tief, und da das Hütende so geschwächt war, konnte es damals vor zwanzig Jahren die Dunkle Flut nicht aufhalten.
Fenrico: Die Gesegnete Jungfrau beschloss, sich zu opfern ... Sie ging noch einmal mit dem Hütenden in Resonanz und brachte durch ihr eigenes Opfer etwas von der göttlichen Macht zurück, sodass die Dunkle Flut aufgehalten werden konnte.
Fenrico: Trotz alledem befindet sich das Hütende auch heute noch im Heilungsprozess und benötigt einen sterblichen Vertreter. Nachdem die Gesegnete Jungfrau nicht mehr war, wurde mir die Aufgabe übertragen, die Nachwehen der Dunklen Flut zu bereinigen.
Fenrico: Das göttliche Wesen segnete mich, und ich wurde der neue Erleuchtete. Unter seiner Leitung widme ich mich den unvollendeten Aufgaben in dieser Welt.
Fenrico: Deshalb müssen wir allen Glauben einen und zu vollkommener Einigkeit und Reinheit zurückfinden, damit es nicht zu einer weiteren Tragödie kommt ...
Rover:
Rover: (Er meinte „sie wäre noch einmal mit dem Hütenden in Resonanz gegangen“, war das ein zweites Resonanz-Erwachen? Das Hütende Jué versuchte es mit Jinhsi, aber es brauchte meine Einwilligung, um seine Macht zu übertragen ...)
Rover:
Fenrico: ... Ich schwöre, dass meine Worte frei von Täuschung sind.
Fenrico: Ich sehe in deinen Augen, dass du den Weg der Gerechtigkeit weiter gegangen bist, als ich dachte.
Fenrico: Oh wertes Hütendes ... bitte vergib meine Sünden.
Fenrico: Die Dunkle Flut versetzte uns eine blutige Lehre. Um die Menschen nicht vom rechten Weg abzubringen, schwieg ich und verdrängte, was ich an jenem schicksalhaften Tag sah.
Fenrico: Fleurdelys, die Ungerechte, hat uns alle getäuscht. Sie war nicht die vom Hütenden erwählte Gesegnete Jungfrau ... Die wahre Jungfrau muss sich noch finden.
Rover:
Fenrico: Du musst wissen, dass es in dieser Welt ein Wesen gibt, das unserer Gottheit die Stirn bieten kann. Der ewige Gegner der Menschheit, Übel aller Völker ... der Threnodianer.
Fenrico: Das Hütende hat seinen Resonator, der Threnodianer ebenso.
Fenrico: Fleurdelys war – Körper wie Geist – das Werk unseres ewigen Feindes. Sie handelte, um die Stadt in Unheil und Schrecken zu stürzen.
Fenrico: Diese Wahrheit sah ich damals mit an – Fleurdelys war die Resonatorin des Threnodianers.
Verlasse die Kathedrale des Merkurs
Abby: Wie ist das möglich? Die Gesegnete Jungfrau ... War sie wirklich die Resonatorin des Threnodianers? Was, wenn der Primus mir einen Riesenbären aufgebunden hat?
Abby: Und wir sahen, wie Cartethyia die Anweisungen des Hütenden befolgte ... Es würde doch nicht seine Resonatorin in die Irre führen, oder?
Abby: Argh, mir brummt der Kopf ... Auf wessen Seite stand sie wirklich? Beim Hütenden oder beim Threnodianer?
Rover:
Abby: Nun denn, mehr Antworten bekommen wir von ihm wohl nicht mehr ...
Rover: Alle Hinweise, die wir gesammelt haben, deuten darauf hin, dass der Threnodianer eine wichtige Rolle in alldem spielt.
Rover: Und die Fisalia-Familie verehrt den Threnodianer ... Tja, wir werden abwarten müssen, bis Carlotta uns eine Audienz mit ihnen verschafft.
Rover: Irgendetwas sagt mir, dass dieser Carnevale erst der Anfang ist ... Da kommt noch viel auf uns zu.
???: Phrolova, du scheinst eine Schwäche für diese ... trivialen, aber lästigen Aufgaben zu haben.
Phrolova: Na, und? Es spricht ja nichts dagegen, dass man die Schauspielpause sinnvoll nutzt.
Phrolova: Außerdem störe ich dich damit ja nicht, oder doch?
Phrolova: „Jener aus einem fernen Lande, der die Wahrheit erkennt, wagt, das Schwert gegen das Göttliche zu erheben. Sodann erwachen die Götter aus ihrem Schlaf, werfen ihre Ketten ab und zeigen ihre wahre Gestalt ...“
Phrolova: Ein zweites Resonanz-Erwachen ist jetzt ganz sicher möglich. Jetzt müssen wir nur herausfinden, ob es diesen besonderen Resonator wirklich gibt.
Phrolova: War die Gesegnete Jungfrau Resonatorin des Hütenden oder des Threnodianers?
Phrolova: Oder für beide? Das hieße ... Oh, eine Resonatorin, die die Mächte beider Seiten vereint ... Ich kann kaum erwarten, wie diese Geschichte weitergeht.
Phrolova: Cristoforo, wenn du den nächsten Akt nicht spoilern willst, muss ich deiner sorgsam erdachten Geschichte vielleicht einen kleinen Stoß versetzen.
Phrolova: Wo wir gerade dabei sind, niemand in deinem Stück kann Rover das Wasser reichen. Findest du ihn auch interessant?
Cristoforo: Phrolova, wir unterscheiden uns hier wohl etwas. Ich kann deine Begeisterung für solches ... Marionettenspiel nicht teilen.
Cristoforo: Ich bringe nur meine Figuren auf die Bühne, dann spielen sie nach ihren eigenen Regeln und um ihr eigenes Schicksal.
Cristoforo: Inmitten von Willkür den Mut nicht verlieren, stets einen Funken göttlicher Ehrbarkeit in sich tragen – das ist für mich der Kern der Menschlichkeit, findest du nicht auch?
Cristoforo: Selbst die schärfste Kadenz des Todes verblasst neben solch ungezügelten, glühenden und zielstrebigen Wesen wie den Lebenden.
Cristoforo: Auf ihrer Reise trotzen sie jedem Hindernis: Sie halten fest, sie reißen sich los, sie brennen für etwas – einfach, weil sie das wollen.
Cristoforo: Ich glaube, du solltest mal raus aus deiner abgelegenen Residenz. Geh mal spazieren und hör dir die Stimmen da draußen in der Welt an.
Phrolova: ... Vielleicht.
Phrolova: Auf dem Weg von Huanglong nach Rinascita hat er wahrlich einige wunderschöne Töne in meine Komposition eingebracht.
Cristoforo: Ich glaube fest daran, dass er auch ohne unsere Hand den Weg beschreiten wird, den das Schicksal für ihn bereithält.
Cristoforo: Alles erhebt sich, um an einem Punkt zusammenzufließen, und was dort am Ende wartet, ist ... Unsterblichkeit.
Cristoforo: Vor den Wellen unserer Bestimmung sind wir alle nur ...
Cristoforo: ... bescheidene Diener.