Singt Xuanling, verstummt der Sturm
Nach der Krise der Autopuppen stabilisierte sich die Lage im Xuanfang-Territorium vorübergehend.
Diskutiere mit Liangyu über den Plan.
Liangyu: Die Spur der Frequenz endet nordwestlich der Östlichen Xuan-Gipfel. Entweder bewegt sie sich in eine Richtung, die ein Himmelswacht-Ring nicht überwachen kann, oder …
Rover: Moment mal. Auf der Rückseite dieses Briefes ist etwas.
Rover: Diese Markierungen … Stammen sie von den Strömen?
Rover: „Himmels… werk …?“
Liangyu: Himmelswerk? Hat Yangyang diesen Ort tatsächlich erwähnt?
Rover:
Liangyu: Eine Fabrik in den Westlichen Fang-Gipfeln. Dort stellt die Xuanfang-Feste ihre Autopuppen her und „entsorgt“ die Tacet-Dissonanzen.
Liangyu: Das Kriegsministerium hat sie gerade unter Beobachtung gestellt. Es heißt, das Himmelswerk sei zu einem Sammelplatz für abtrünnige Autopuppen geworden. Selbst die Xuanfang-Wächter und das Entwicklungsministerium können sich ihr nicht mehr nähern.
Liangyu: Meinst du … Yangyang ist dorthin gegangen?
Rover: Sie hat sich extra die Mühe gemacht, uns diese Nachricht zu hinterlassen. Ich kann sie nicht ignorieren.
Rover: Was ist mit dir? Wie willst du vorgehen?
Liangyu: Die Feste wird von allen Seiten belagert. Der Befehl meines Kommandanten lautete, Jinzhou über das Bergtor des Schachtposten-Areals zu erreichen. Um Verstärkung anzufordern.
Liangyu: Aber das Tor ist versiegelt. Es gibt keinen anderen Ausweg … Wenn ich nichts tue, warte ich nur auf den Tod.
Liangyu: Ich komme mit dir. Wenn Yangyang zum Himmelswerk gegangen ist, muss sie etwas Wichtiges gespürt haben.
Liangyu: Außerdem … stehe ich tief in ihrer Schuld.
Liangyu: Allerdings ist das Himmelswerk zu einer Höhle des Schreckens geworden. Zwei Seelen allein … reichen vielleicht nicht aus …
Rover: Das werden wir wohl herausfinden müssen.
Liangyu: … Ja.
Verlasse das Schachtposten-Areal.
Rover: Du hast doch vorhin erwähnt, dass das Hütende von Mengzhou verschwunden ist, oder?
Liangyu: Genau. Sie ist in der Xuanfang-Feste ansässig, aber die Türen haben sich schon lange nicht mehr geöffnet.
Liangyu: Der Wächterkommandant hat mehrfach versucht, Kontakt zu ihr aufzunehmen, aber keine Antwort erhalten.
Rover: Uns fehlen derzeit einfach zu viele Informationen.
Liangyu: Stimmt. Hoffen wir, dass wir im Himmelswerk ein paar Hinweise finden.
Liangyu: Übrigens, bist du alleine hierhergekommen?
Rover: Nein. Ich hatte eine Begleiterin. Wir wurden voneinander getrennt, bevor ich dir begegnet bin.
Liangyu: Lag das an dem Wirrnebel? Machst du dir keine Sorgen um sie?
Rover: Doch … Aber wir haben vereinbart, dass wir unseren eigenen Zielen nachgehen – es sei denn, es wird wirklich schlimm.
Rover: Sie weiß schon, was sie tut. Dieser Nebel wird sie nicht aufhalten.
Liangyu: Ach so … Dann sollten wir einen Zahn zulegen.
Geh zum Himmelswerk.
Untersuche die Trümmer der Autopuppen.
Rover: Diese Autopuppenkerne …
Rover: Abby.
Abby: Ja, was gibt’s?
Rover:
Abby: Neeeee! Auf keinen Fall! Das sieht eklig aus!
Abby: Mein Magen ist doch kein Mülleimer!
Rover:
Abby: Uff, na schön, wenn du meinst … Ich mach’s …
Abby: Ich tue das nur für Yangyang, okay? Selbst wenn ich Bauchschmerzen bekomme, tue ich es trotzdem –!
Abby: Bäh … Das hat furchtbar geschmeckt …
Rover: Was hast du denn „geschmeckt“?
Abby: Na ja, ich weiß gar nicht, wie ich es ausdrücken soll … Die Frequenz war chaotisch, wie eine Milliarde mathematischer Formeln, die alle durcheinandergewürfelt sind. Schon vom Anschauen kriege ich Kopfschmerzen …
Rover:
Rover:
Abby: Es ist seltsam … Über dieser Zahlenfolge … liegen jede Menge … Emotionen …
Abby: Wut, Reue, Enttäuschung …
Rover: Eine Maschine … sollte eigentlich keine Emotionen haben.
Rover: Könnte das der Grund sein, warum sie außer Kontrolle geraten?
Abby: Bäh … Zu viele schlechte Schwingungen … Mein Magen fühlt sich total komisch an …
Abby: Ich bin weg. Ich muss kurz ein Nickerchen machen … Weckt mich, falls was passiert …
Liangyu: Das sind … Hier hat jemand gegen einen ganzen Trupp Autopuppen gekämpft.
Rover: Die Spuren an den Überresten … Das war Yangyang.
Liangyu: Ach …! Dann sollten wir doch die Frequenz aufspüren können, die sie hinterlassen hat.
Rover: (Halte durch, Yangyang … Ich bin fast bei dir …)
Rover: (Wurden diese Emotionen implantiert? Oder …)
Liangyu: Entschuldigung, aber … Was war das da eben für ein Ding?
Rover: Hm? Meinst du Abby? Das ist mein Echo. Es hat einen Riesenappetit.
Liangyu: (Ich sollte wohl besser nicht weiter nachbohren …)
Gehe weiter.
Liangyu: … Dass ein Autopuppenkern Gefühle haben soll, die denen von Menschen ähneln … So etwas habe ich noch nie gehört.
Liangyu: Nach Angaben des Entwicklungsministeriums haben sowohl die Autopuppen-Technologie als auch die Feste selbst ihren Ursprung in der Blackbox des Hütenden.
Untersuche die Spuren.
Besiege die übrigen Autopuppen.
Liangyu: …
Rover: Alles in Ordnung?
Liangyu: Mir geht es gut … Ich habe nur in den letzten Tagen meine Kraft ein wenig überstrapaziert. Ich bin ein bisschen müde.
Liangyu: Du hingegen … Du siehst aus, als wärst du kaum ins Schwitzen gekommen.
Rover: Ich habe in Lahai-Roi genug Zeit damit verbracht, mich mit humanoiden Waffen auseinanderzusetzen.
Liangyu: Was …?
Rover: … Im Vergleich zu allem anderen ist das Kämpfen noch der einfache Teil.
Liangyu: Was für ein Leben hast du bloß geführt?
Liangyu: Die Kämpfe haben sich bis hierher erstreckt …
Liangyu: Yangyang … Sie hat das alles allein geschafft …
Rover: Aufgepasst! Diese Dinger sind noch nicht tot!
Gehe weiter.
Besiege die Autopuppen auf dem Weg.
Rover: Jemand hat hier seine Wunden versorgt … Das muss Yangyang gewesen sein. Sie ist verletzt …
Liangyu: Es dürfte nichts Ernstes gewesen sein … Sie scheint nicht lange hiergeblieben zu sein.
Liangyu: Gegen wie viele Autopuppen hat sie gekämpft … Sie greifen zwar manchmal Menschen an, aber sie wirkt nicht wie jemand, der sie provozieren würde.
Rover: Sie muss etwas entdeckt haben … Vielleicht die Ursache für den Aufstand der Autopuppen.
Liangyu: Diese Spuren … Sie stammen von einem Wolkentransport. Sie ist mit einem zum Himmelswerk gefahren.
Rover: Bleiben wir in Bewegung.
Geh zum Himmelswerk.
Liangyu: Der Wind …
Rover: Das war Yangyangs Werk. Sie hat ihn für uns dagelassen.
Liangyu: Das ist … Yangyangs Wolkentransport …
Liangyu: Aber … wo ist sie …?
Rover: Der hier gehört Yangyang …
???: Wie unerwartet. Ungebetene Gäste … ausgerechnet jetzt.
???: Lasst mich raten … Es war der Sparrensegler dieses törichten Mädchens, der euch hierhergeführt hat?
Liangyu: Wer bist –
???: Hmm … eine Aufseherin, die entwischt ist. Anscheinend habe ich die Fähigkeiten der Meisterin unterschätzt.
Liangyu: Du …
Rover: Wo ist Yangyang?!
Muyu: Yangyang … So heißt sie also.
Rover:
Muyu: Wirklich ein Jammer. Sie hätte zu meinem großen Experiment beitragen können. Stattdessen hat sie sich für … den Pfad der Selbstzerstörung entschieden.
Muyu: Interessant … Schwarzes Haar. Goldene Pupillen. Du passt genau auf die Beschreibung der Frau in Rot.
Muyu: Zu schade. Du hältst dich für einen Helden, aber du kommst zu spät. Viel zu spät.
Rover: –!?
Muyu: Das Experiment nähert sich seiner Endphase. Bald wird die Xuanfang-Feste, diese kleine „Spielzeugkiste“ des Hütenden, endlich ihren wahren Wert entfalten.
Liangyu: Tss –
Liangyu: Komm schon … Was können wir sonst noch benutzen –?!
Finde andere Wege ins Himmelswerk.
Liangyu: Dieser Mann – ist er der Drahtzieher hinter dem Aufstand der Autopuppen?!
Rover: Schnell! Er darf uns nicht entwischen!
Geh in die Tiefen des Himmelswerks.
Liangyu: Er hat gerade … so geredet, als würde er dich kennen. Bist du ihm schon mal begegnet?
Rover: … Nein, ich glaube nicht.
Rover: (Die Frau in Rot … Meinte er vielleicht eine Fractsidus-Aufseherin …?)
Besiege die Tacet-Dissonanzen im Himmelwerk.
Rover: Diese Leute da drüben …
Liangyu: Wie können sie es wagen, Tadelkäfige gegen Zivilisten einzusetzen …!
Rover: Wir müssen sie da rausholen.
Befreie die Bürger aus dem Tadelkäfig.
Onkel Dong: Oh, dem Himmel sei Dank … Dem Himmel sei Dank … Ich dachte schon, mein letztes Stündlein hätte geschlagen …
Rover: Bist du … Onkel Dong aus Jinzhou?
Onkel Dong: Hm? B-B-Bist du … bist du nicht Rover? Oh, welch eine Erleichterung! Hört mal alle her, Rover ist hier, um uns zu retten!
Liangyu: Seid ihr diejenigen, nach denen Yangyang gesucht hat? Die Vermissten aus Jinzhou?
Onkel Dong: Die junge Yangyang! Ist sie auch hier?
Rover:
Onkel Dong: Das war so … Ich war auf dem Weg nach Mengzhou, um meine Familie zu besuchen. Als ich durch Xuanfang kam, stieß ich auf eine Bande maskierter Räuber …
Onkel Dong: Und wir waren nicht die einzigen. Sie schienen Leute aus dem ganzen Land verschleppt zu haben.
Liangyu: Mögen die Dämonen ihn holen – was hat dieser Kerl bloß vor …?
Rover:
Onkel Dong: Ja! Ihr müsst euch beeilen! Sie bringen die Leute immer tiefer in die Fabrik hinein, und niemand kommt je zurück …
Liangyu: … Verstehe. Wir werden tun, was wir können.
Gehe in die Tiefen.
Muyu: Ein Geist, der einfach keine Ruhe finden will –
Muyu: Doch selbst eine Unbekannte wie dich habe ich einkalkuliert.
Muyu: Du willst also gegen Windmühlen ankämpfen? Nun gut. Ich werde dir den Gefallen tun.
Muyu: Nur zu. Zerschlag es. Zerstöre es. Rede dir ruhig ein, du würdest irgendetwas retten. Das wird dein einziger Triumph sein.
Rover: Yangyang …!
Gehe zu Yangyang.
Brich die Barrieren auf.
Rover: Das ist –
Yangyang: – Von meiner Schwester …?!
???: – Schiedsrichter.
???: Das war nie für dich bestimmt …
???: Darum verlange ich von dir ein Versprechen.
???: In dem Moment, in dem du dich entscheidest, den vorherbestimmten Pfad zu verlassen –
???: musst du bereit sein … den Preis dafür zu zahlen, und –
???: diese Stadt … darfst du niemals … niemals im Stich lassen.
Verwende deine neue Kraft, um Myriadenfalle zu besiegen.
Yangyang: Endlich … haben wir ihn besiegt …
Yangyang: Rover …
Rover: Yangyang …
Rover: Du bist wach.
Yangyang: Ich …
Yangyang: Du warst das also … Du hast Rover hergebracht …
Yangyang: Das ist doch kein Traum, oder …?
Yangyang: Wenn doch, dann ist er viel zu …
Rover: Hey, ganz ruhig. Spürst du das? Ich bin hier.
Yangyang: Ja … Du bist nur viel früher da, als ich erwartet hatte.
Rover: Und dennoch viel später, als ich erhofft hatte.
Yangyang: Es tut mir leid. Ich konnte ihn nicht aufhalten …
Rover: Nein, wir konnten ihn nicht aufhalten.
Yangyang: … Oh! Hast du in Jinzhou nach Chixia gesehen? Geht es ihr gut? Die Verletzungen, die die Tacet-Dissonanzen ihr zugefügt haben, waren –
Rover:
Yangyang: Dem Himmel sei Dank …
Rover: Stürz dich das nächste Mal nicht so leichtfertig in Gefahr.
Yangyang: … Das ist wohl eine schlechte Angewohnheit, die ich mir unbewusst angeeignet habe.
Yangyang: Ich habe da schließlich ein gewisses „Vorbild“, das gerne die Welt durchstreift und von seinen eigenen waghalsigen Abenteuern berichtet.
Yangyang: Diese Angewohnheit jetzt abzulegen … könnte schwierig werden.
Rover:
Yangyang: Aber du hast recht. Ich muss mich bei allen entschuldigen, wenn wir zurück sind.
Yangyang: Und … es tut mir leid, Rover. Dass ich dir Sorgen bereitet habe.
Rover: Verlier ihn nicht noch mal, okay?
Liangyu: Ihr zwei …
Yangyang: Liang-Liangyu –?! Du bist auch hier –
Liangyu: (Ich stehe doch schon eine ganze Weile hier …)
Liangyu: Alles in Ordnung, Yangyang?
Yangyang: Es … Es geht mir gut. Liangyu, die Zivilisten … haben es alle in die Stadt zurückgeschafft?
Liangyu: Ja, haben sie. Dank dir.
Liangyu: (Ich habe Yanlang und Mingyu nicht gesehen. Ich fürchte, sie haben …)
Yangyang: Es tut mir leid, Liangyu. Ich konnte nicht –
Liangyu: Sag nichts mehr, Yangyang. Entschuldige dich bei wem du willst, aber nicht bei mir. Diese Bürde lastet auf mir. Dieses Versagen lastet auf mir. Lass es mich allein schultern.
Liangyu: Der Drahtzieher des Aufstands ist geflohen. Jetzt müssen wir entscheiden, wie es weitergeht.
Yangyang: Übrigens, der Vogel, der gerade das Amulett hergebracht hat … Rover, könnte es sein, dass …
Rover:
Yangyang: Meine Schwester …
Liangyu: Verstehe. Anscheinend hat deine andere Begleiterin anderswo auch einige Fortschritte gemacht.
Rover:
Rover:
Liangyu: Dann führt unser Weg zuerst dorthin.
Liangyu: Ich muss dem Wächterkommandanten über die Lage beim Himmelswerk Bericht erstatten. Und die geretteten Zivilisten müssen untergebracht werden.
Yangyang: Da stimme ich zu. Wir sollten unsere Erkenntnisse bündeln.
Rover:
[Liangyu nimmt Kontakt zu den Xuanfang-Wächtern in der Nähe auf. Nachdem du dafür gesorgt hast, dass die Zivilisten in Sicherheit gebracht werden, machst du dich auf den Weg zur Xuanfang-Feste.]
Mach dich bereit für die Reise in die Xuanfang-Feste.
Begib dich in die Xuanfang-Feste.
Yangyang: Übrigens, Rover, warst du nicht in Lahai-Roi? Weshalb bist du so plötzlich zurückgekommen …?
Rover: Ich habe deinen Brief erhalten und dachte mir, es ist Zeit zurückzukommen.
Rover: Ich hätte nur nicht damit gerechnet, dass all das passiert, sobald ich nach Jinzhou zurückkehre …
Yangyang: Dann … habe ich dich also wieder in Schwierigkeiten gebracht …
Rover: Nichts, woran ich nicht gewöhnt bin. Und außerdem …
Rover: Dich wohlbehalten zu sehen, ist das Wichtigste.
Yangyang: … Sieht aus, als hätten wir die Xuanfang-Feste fast erreicht.
Rover: Du hast recht … Ich frage mich, wie die Lage dort drinnen wohl ist.
Yangyang: …Rover.
Rover: Hmm?
Yangyang: Ach, nichts, ich wollte dir nur eben etwas sagen … aber dann war der Moment verflogen, und es kam mir vor, als wäre es jetzt ein wenig zu spät …
Rover: Schon in Ordnung. Nur zu.
Yangyang: … Lange nicht gesehen, Rover.
Rover: Lange nicht gesehen, Yangyang.
Setze Suisuis Storylinie fort.
Vor nicht allzu langer Zeit …
Finde einen Ausweg im Nebel.
Suisui: (Hustet) Dieser Nebel … Der ist doch nicht natürlichen Ursprungs …
Suisui: Dumpling? Alles in Ordnung bei dir?
Suisui: Er scheint … meine Sinne zu trüben …
Suisui: Dumpling, sieh mal nach, ob es einen Weg hier heraus gibt.
Suisui: Endlich bin ich draußen …
Suisui: Rover … Scheint so, als wären wir voneinander getrennt worden.
Suisui: Der Nebel versperrt uns den Weg zurück zum Tor … Das wirkt wie Absicht.
Suisui: Der Positionsanzeiger … alles sieht normal aus. Mit seinen Fähigkeiten sollte er es schon schaffen, hier sicher rauszukommen.
Suisui: Ich habe wohl keine andere Wahl, als weiterzugehen.
Gehe weiter.
Suisui: Ein Dorf … Tacet-Dissonanzen sind hier durchgefegt …
Suisui: Aber keine Leichen. Keine Verwundeten. Sie müssen vor dem Angriff evakuiert worden sein.
Untersuche das Dorf.
Suisui: Hier ist wieder dieser Nebel … Ich sollte wohl vorsichtshalber einen Umweg suchen –
Suisui: Was ist …
Suisui: Ausgerechnet jetzt –
???: Hey! Hier drüben!
???: Dieser Trick wird sie nicht lange aufhalten. Wenn du nicht sterben willst, verschwinde in den Nebel!
Suisui: Tss –
???: Hier, nimm die. Sie verhindert, dass der Nebel dir deinen Verstand raubt.
???: Ich hab sie von einer Wahrsagerin in Mengzhou gekauft. Sie soll den Geist beruhigen. Ich hielt sie zuerst nur für eine Jianghu-Betrügerin, aber dann stellte sich heraus, dass das Ding tatsächlich funktioniert.
???: Hmpf … du hast ganz schön lange gebraucht. Dieser Job wird langsam echt nervig. Hätte ich gewusst, dass Xuanfang zu so einem Zirkus wird, hätte ich auf die alte Dame meines Meisters gehört. Ein kleines Polster angespart und aufgehört, solange ich noch konnte …
Suisui: Du …
???: Hey, hey … sag mir nicht, du erkennst den Mann nicht wieder, den du angeheuert hast.
???: Was, traust du mir nicht? Na los, sieh dir meine Kalebasse an. Dann hast du deinen Beweis.
Suisui: … Voreingestellte Frequenzdaten. Die Terminals benachrichtigen sich gegenseitig, wenn sie nah genug beieinander sind.
Suisui: Ähm … Dann bist du also … Uff – die Katze der Unterweltlaterne?
„Katze der Unterweltlaterne“: Die einzig Wahre. Und du musst dann also Frau „Chongming-Blütenbrecherin“ sein?
„Katze der Unterweltlaterne“: Du hast deine Identität die ganze Zeit verborgen. Geheimnisse, die für gewöhnliche Ohren wohl zu gewichtig sind. Also, warum jetzt? Warum hier in Xuanfang?
Suisui: Solltest du bei allem, was hier passiert, nicht schon längst etwas wissen?
„Katze der Unterweltlaterne“: … Du meinst den plötzlichen Aufstand der Autopuppen. Vermutest du, dass das Zhuojun-Atelier darin verwickelt ist?
„Katze der Unterweltlaterne“: Hmm … In Mengzhou hat sich die „Blütenpuppenspielerin“ des Zhuojun-Ateliers noch nicht gerührt. Sie scheint sich auch nicht sonderlich für Xuanfang zu interessieren …
„Katze der Unterweltlaterne“: In den letzten zehn Jahren habe ich jeden Agenten aufgespürt, den das Zhuojun-Atelier zum Entwicklungsministerium geschickt hat. Jeden einzelnen, außer …
„Katze der Unterweltlaterne“: … Tut mir leid. Wenn ich noch mehr sage, ist mein Lebensunterhalt futsch.
„Katze der Unterweltlaterne“: Wichtiger ist, dass ich bereits die Struktur der Nebelkammer kartiert habe, genau wie du es in deinem Brief verlangt hast.
„Katze der Unterweltlaterne“: Wenn es sonst nichts mehr gibt, mache ich mich auf den Weg. Ich habe noch echte Arbeit zu erledigen.
Suisui: Warte. Eine letzte Frage noch.
Suisui: Bist du zufällig einem Mädchen mit einem blauen Hut begegnet? Mit Haaren, die an den Spitzen gefiedert sind?
„Katze der Unterweltlaterne“: Diese Merkmale sind kaum zu übersehen … Hätte ich sie gesehen, wüsste ich das noch. Tut mir leid, das sagt mir nichts.
Suisui: Verstehe …
„Katze der Unterweltlaterne“: Ist sie dir wichtig?
Suisui: Sie ist meine Schwester. Sie … hätte nicht hierherkommen sollen.
Suisui: Und ich … hätte auch nicht hierher kommen sollen.
„Katze der Unterweltlaterne“: Wie sagt man noch so schön …? Ach ja: „Selbst der gerechteste Richter scheitert an Familienfehden.“ Ganz zu schweigen von einem gewöhnlichen Halunken wie mir.
„Katze der Unterweltlaterne“: Sieht aus, als würde ich hier nicht mehr gebraucht. Frau „Chongming-Blütenbrecherin“, ich werde mich nun verabschieden.
„Katze der Unterweltlaterne“: Wenn du die Nebelkammer betreten willst, befindet sich der Eingang am Schleier der Abwege im Norden.
„Katze der Unterweltlaterne“: Ich weiß nicht, ob du dort hineinwillst, um eine Person oder einen Schatz zu suchen. Aber du bist schon so weit gekommen. Lass die Gelegenheit am besten nicht ungenutzt verstreichen.
„Katze der Unterweltlaterne“: Je mehr man zögert, desto mehr verschwendet man, was man sich so hart erarbeitet hat – Hm. Das war gut. Das sollte ich mir aufschreiben …
Suisui: … Ich bin wirklich eine furchtbare große Schwester …
Suisui: … Ich werde an den Ort gehen, den er genannt hat.
Gehe zum Umleitungsschleier im Norden und betritt die Nebelschleier-Pagode.
Betritt das Innere der Nebelschleier-Pagode
Suisui: (Ich habe es reingeschafft.)
Suisui: (Und der Ort, an dem ich sie treffen soll, ist … Hm, da muss ich mich erst mal umsehen.)
Suche nach Hinweisen in der Halle.
Suisui: Die hier … scheinen nicht nur bloße Dekoration zu sein. Wahrscheinlich verbirgt sich hier irgendein Mechanismus.
Suisui: Die Lösung … Hmm, sieht so aus, als läge der Schlüssel in den „Spiegelungen“ im Wasser.
Suisui: Die Spiegelungen im Wasser passen nicht zusammen …
Suisui: Ich sollte versuchen, sie in Einklang zu bringen.
Löse das Schattenspielrätsel
Suisui: Genau so!
Suisui: … Das sollte der Treffpunkt sein.
Betritt die Sonoro-Sphäre
Suisui: Das ist das Innere einer Sonoro.
Gehe weiter
Suisui: Ich sollte weiter.
Suisui: Das …
Versuche, die richtige Pose einzunehmen
???: Endlich bist du da, meine Verbündete.
Suisui: Das … das ist doch nicht dein wahres Ich, oder? Habe ich recht, Hütendes von Mengzhou – Hsin?
???: Ganz recht. Was hier verblieben ist, ist nur ein Faden meiner Frequenz.
???: Du hast den vereinbarten Ort erreicht. Gut. Damit ist der erste Schritt unseres Pakts vollendet.
???: Der zweite Schritt ist der Dreh- und Angelpunkt von allem. Hör gut zu, meine Verbündete –
Suisui: Einen Augenblick. Bevor wir weitermachen, muss ich noch etwas sagen.
Suisui: In unserer Vereinbarung war nicht geregelt, wie unsere Transaktion im Falle „höherer Gewalt“ ablaufen würde.
Suisui: Und angesichts des Chaos, das in Xuanfang herrscht … hast du als sein Hütendes nicht die Pflicht, zu handeln?
Suisui: Warum schweigst du, Hsin? Ist es nicht deine oberste Pflicht als Hütendes, die Menschen zu beschützen?
Suisui: … Dieser Spiegel des Schicksals. Er ist ein Teil von dir, nicht wahr?
Suisui: Du hast mich nach Xuanfang kommen lassen, um ihn zu holen und ihn deinem „wahren“ Ich zu übergeben – dem, das sich irgendwo versteckt.
Suisui: Bedeutet das … dass du dich jetzt nicht mehr frei bewegen kannst?
???: Hm … Es scheint, als wäre ich meinem eigenen Scharfsinn zum Opfer gefallen. Ich hätte mir eine weniger scharfsinnige Verbündete aussuchen sollen.
Suisui: Dieser Spiegel des Schicksals … kannst nur du ihn tragen? Wenn ich es versuchen würde –
???: Auf keinen Fall. Missverstehe meine Geduld nicht als Erlaubnis. Dieser spezielle Wunsch hat hier keinen Platz.
???: Du …
Suisui: Es tut mir so leid, aber ich habe einen „Ersatzschlüssel“ vorbereitet.
Jinhsi: … Suisui, du behauptest also, du wärst eine persönliche Vereinbarung mit dem Hütenden Hsin, dem Mondfuchs, eingegangen?
Suisui: Ja. Zufällig habe ich einmal einen Vertrag mit dieser geheimnisvollen Hütenden abgeschlossen.
Suisui: Sie bat mich, sie an einem bestimmten Ort in Xuanfang zu treffen. Zu diesem Zweck gab sie mir eine verschlüsselte Frequenz.
Suisui: Das sollte eigentlich eine private Angelegenheit bleiben, aber die Situation hat sich zugespitzt. Ich werde nicht einfach blindlings in die Xuanfang-Feste gehen.
Suisui: Magistratin, darf ich fragen, ob diese Frequenz dieselbe ist, die du Rover gegeben hast?
Jinhsi: Mm … Ja, das Spektralmuster stimmt genau überein.
Suisui: Also, was das Hütende von Mengzhou angeht … hast du noch weitere Informationen?
Jinhsi: Ich fürchte, ich habe kaum noch etwas. In den letzten Jahren hat Jué nur sehr wenige Neuigkeiten über Hsin weitergegeben, und das, was ich weiß, ist nicht einmal unbedingt wahr.
Jinhsi: Wenn sie dich allerdings ins Land Xuanfang gerufen hat, dann muss dieser Boden für sie eine tiefe Bedeutung haben.
Jinhsi: Jué hat einmal erwähnt, dass Hsin ihren Schwanz geteilt hat, um mehrere Spiegel des Schicksals zu erschaffen. Jeder enthält ein Fragment der Macht des Hütenden. Wenn einer davon in der Feste versteckt ist, ist das kein Zufall …
Jinhsi: Allerdings … kann ich nicht sagen, warum Hsins Absichten so verschleiert sind. Ich vermute, du wirst erst mehr erfahren, wenn du dort bist.
Jinhsi: Suisui, du fragst dich, ob dieser Spiegel des Schicksals genutzt werden kann, um Yangyang zu finden, nicht wahr?
Suisui: Wäre das nicht möglich?
Jinhsi: Natürlich wäre ein Gefäß für die Macht eines Hütenden stark eingeschränkt. Wahrscheinlich könnten nur Hsin oder ihr Resonator ihn einsetzen.
Jinhsi: Nein … Es gibt noch eine weitere Ausnahme.
???: Jué … und das junge Mädchen, das von ihm gerettet wurde …
Suisui: Unsere frühere Vereinbarung ist hinfällig. Schließlich war ich es, die ihr Wort zuerst gebrochen hat. Doch nun, Hütende Hsin, möchte ich dir einen neuen Handel vorschlagen. Würdest du ihn dir zumindest anhören?
???: Wie gerissen … Du hast also Jué und seine Resonatorin aufgesucht, um die Bedingungen zu umgehen. Dir passt das Fell eines Fuchses besser als mir.
Suisui: Verzeih mir. Ich hatte keine andere Wahl. Aber ich bin überzeugt, dass dies uns beiden zugutekommt. Wenn du nur –
???: … Nein. Selbst wenn ich dich nicht vertreiben kann, solltest du nicht glauben, dass ich so leicht nachgeben werde.
???: Du verstehst nicht, welche Last sich hinter dem Wort „Pflicht“ verbirgt, das du so leicht aussprichst.
Suisui: Sie zu überzeugen wird wohl noch einiges an Mühe kosten …
Frage die Leute in der Umgebung nach Informationen.
Suisui: Was ist denn hier los?
Konferenzteilnehmer: Ach, nun ja … Heute ist ein großer Tag. Ein Handelskonklave, ausgerichtet vom Hütenden persönlich! Aber hast du es nicht gehört? Jemand hat tatsächlich ihr Amulett gestohlen …!
Konferenzteilnehmer: Wenn das Hütende jemanden dafür zur Rechenschaft zieht …
Suisui: (Ein Handelskonklave … Verstehe …)
Suisui: (Vermutlich dasselbe, an dem ich damals in Mengzhou teilgenommen habe …)
Suisui: (Damals habe ich den Vertrag mit Hsin geschlossen. Will sie mich etwa daran erinnern?)
Konferenzteilnehmer: Nein, nein, nein … Was soll ich bloß tun? Wie konnte jemand eine solche Respektlosigkeit begehen …?
Suisui: Wo wurde das Amulett des Hütenden denn gestohlen?
Konferenzteilnehmer: Gleich da drüben, auf der Plattform! Niemand hat gesehen, wie es verschwunden ist. Plötzlich wurde der ganze Saal stockfinster, und dann –
Suisui: Danke. Ich sehe mich dort einmal um. Vielleicht hat der Dieb eine Spur hinterlassen.
Untersuche den Ausstellungsständer.
Suisui: Hier muss es sein.
Suisui: Und das hier … ist das … etwa eine Art „Spickzettel“, den du für mich hinterlassen hast?
???: Wenn du ihn nicht brauchst, kann ich ihn natürlich auch wieder wegnehmen.
Suisui: Welche Antwort erwartest du von mir?
Suisui: … Oder ist es eigentlich ganz einfach? Willst du nur, dass ich dieselbe Entscheidung treffe wie du damals?
???: Worte allein vergisst man schnell. Doch eine Lektion, die man selbst erlebt hat, bleibt bestehen. Siehst du das nicht auch so?
Verwende das von Hsin dem Mondfuchs hinterlassene „Spickzettel“.
Suisui: Der Dieb scheint nach links geflohen zu sein.
Folge dem Hinweis.
Gehe weiter
Suisui: Die Aufzeichnung endet hier …
Suisui: …
Suisui: Am Blumenbeet scheint ein Hinweis zu sein …
Suche nach neuen Hinweisen
Suisui: Ist der Dieb da langgegangen?
Suisui: Nein … So einfach ist es wahrscheinlich nicht.
Suisui: Er hat sogar seine Schritte getarnt. Ich wäre fast darauf hereingefallen.
Suisui: Was bedeutet, dass der richtige Weg … natürlich der genau entgegengesetzte ist.
Folge dem richtigen Pfad.
Suisui: Hinter dieser Tür verbirgt sich etwas …
Betritt den Ausstellungsraum
Suisui: Diese Maske … sie passt zu der, die der Dieb trug. Endlich hat er einen Fehler gemacht.
Suisui: Ist er hier durch geflohen?
Suisui: (Das Loch in der Wand … Es führt zurück in den vorherigen Raum …)
Suisui: (Und diese Maske auf dem Boden … Die könnte sich noch als nützlich erweisen …)
Hinweise überprüfen
Finde einen Weg in den angrenzenden Raum
Sprich mit dem Wächter
Wächter: Fräulein, bitte anhalten. Dieser Bereich ist nur für Personen mit Einladung zugänglich.
Suisui: Mit „Einladung“ meinst du wohl diese Maske?
Wächter: Entschuldige bitte. Tritt ein.
Betritt den VIP-Raum
Suisui: Wie ich mir schon dachte: Diese Person verbirgt definitiv etwas …
Hole den Täter ein.
Suisui: Dieses Katz-und-Maus-Spiel ist fast vorbei … nein, Katz-und-Fuchs? Hmm. Bin ich dann die Katze?
Suisui: So oder so, Zeit die Verfolgung aufzunehmen.
Betritt den versteckten Raum
Suisui: Von hier oben kann ich jede einzelne Bewegung im Saal sehen …
Suisui: Ich wurde die ganze Zeit beobachtet, nicht wahr?
Suisui: Das …
Gehe weiter
Suisui: … Heißt das etwa, es ist noch nicht vorbei?
Suisui: Was für ein schrecklicher Anblick … Gehört das auch zur Prüfung?
Benutze die Rückfluss-Sanduhr an der Puppe.
Suisui: Verstehe. Also diese Leute … sie waren …
Szene rekonstruieren
Suisui: Bin ich … zurückgekehrt? In die Zeit, bevor das alles begann?
Suisui: Wenn ja … wie soll ich dann das Ende ändern?
Suisui: Das Leuchtfeuer da drüben … Vielleicht kann ich es nutzen.
Sprich mit dem Wächter nahe dem Resonanz-Leuchtfeuer.
Suisui: (Die Wache da drüben … Zeit für eine kleine Darbietung.)
Suisui: (Wenn ich es ihm einfach so sage, nimmt er es vielleicht nicht ernst.)
Suisui: Hilfe! B-Bitte! Kannst du mit dem Leuchtfeuer Hilfe rufen?
Wächteranwärter: Bleib genau da stehen. Kann ich irgendwie behilflich sein?
Wächteranwärter: Das Leuchtfeuer ist beschädigt. Nur Techniker dürfen sich in der Nähe aufhalten. Alle anderen könnten sich verletzen.
Suisui: (Kein Zugang also …)
Wächteranwärter: Hast du dich wieder beruhigt? Du hast um Hilfe gerufen … Wurdest du von Tacet-Dissonanzen angegriffen?
Suisui: Nein, von einer Gruppe von Exilanten … Ich glaube, sie hatten vor, das Dorf zu überfallen!
Wächteranwärter: Was?! Alle erfahrenen Wachen sind auf Patrouille … Ich muss sie warnen!
Wächteranwärter: Du bleibst hier. Verschließe die Dorftore und lass niemanden rein, bis wir zurück sind!
[Der Wächteranwärter eilt panisch davon.]
Suisui: Der war ein bisschen ungestüm. Aber das sollte reichen …
Schließe das Dorftor, um zu verhindern, dass die Exilanten angreifen.
Suisui: Das läuft alles ein bisschen zu reibungslos …
Suisui: … Ich sollte erst mal nach den Dorfbewohnern sehen.
Sprich mit dem älteren Herrn
Ältester: Das Leuchtfeuer ist immer noch ausgefallen … Was geht bloß gerade jenseits der Mauern vor sich …
Suisui: Keine Sorge. Es sind nur ein paar Banditen. Die sind unseren Wachen nicht gewachsen.
Ältester: Ah … Das hoffe ich doch.
Sprich mit den jungen Leuten
Prahlender junger Mann: Ich würde das besser hinkriegen als diese sogenannten Wachen!
Eiteler junger Mann: Ja! Zeig’s ihnen, Boss!
Suisui: (Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, ihnen noch mehr Sorgen zu bereiten.)
Öffne das Dorftor.
???: Öffnet die Tore!
Suisui: Diese Stimme …
Kleines Mädchen: Papa!
Suisui: Die Patrouille ist zurückgekehrt.
Sprich mit den Wachen, die von der Patrouille zurückkehren.
Alter Soldat: Sind alle Kinder im Schutzraum?
Junger Soldat: Ja …
Suisui: …
Alter Soldat: Du musst diejenige gewesen sein, die ihn gewarnt hat. Dank euch beiden konnten wir diese Exilanten abfangen, bevor sie die Tore erreichten.
Suisui: Er sollte doch eigentlich zu euch. Wie ist das passiert?
Junger Soldat: Er ist diesen Banditen direkt in die Arme gelaufen. Die Kampfgeräusche haben uns alarmiert.
Junger Soldat: Wenn ihr beide nicht gewesen wärt … hätte die Situation viel schlimmer ausgehen können.
Suisui: (Nein … das kann nicht sein.)
Suisui: (Es muss noch eine andere Möglichkeit geben!)
Kehre in die Vergangenheit zurück und versuche erneut, den Angriff zu verhindern
Suisui: … Noch einmal.
Suisui: Ich darf diesmal nicht zulassen, dass dieser Mann sein Leben riskiert.
Sprich mit dem Wächteranwärter
Wächteranwärter: Bleib stehen. Komm keinen Schritt näher.
Wächteranwärter: Das Leuchtfeuer ist beschädigt. Nur Techniker dürfen sich in der Nähe aufhalten. Alle anderen könnten sich verletzen.
Suisui: (Ich kann ihm nicht die Wahrheit sagen …)
Suisui: Bist du die einzige Wache im Dienst?
Wächteranwärter: Nein, die erfahrenen Wachen sind auf Patrouille. Ich bewache das Dorf an ihrer Stelle.
Suisui: Verstehe … Könntest du mich in diesem Fall für einen Moment hinauslassen?
Suisui: Ein Mädchen im Dorf hat mir erzählt, dass sie ihren Fuchs verloren hat. Ich habe versprochen, ihr bei der Suche zu helfen.
Wächteranwärter: Ein Fuchs? Die Kinder von heute haben wirklich seltsame Vorlieben, was Haustiere angeht.
Wächteranwärter: Aber nur du allein …
Suisui: Ist schon in Ordnung. Ich bin eine Resonatorin. Ich kann gut auf mich aufpassen.
Suisui: Ich werde nur die nähere Umgebung absuchen. Es wird nicht lange dauern.
Wächteranwärter: … Wenn du darauf bestehst. Komm aber unbedingt vor Einbruch der Dunkelheit zurück.
Verlasse das Dorf, um die Exilanten aufzuspüren
Suisui: (Puh … Ich glaube, er hat es mir abgekauft.)
Suisui: (Der Rest liegt jetzt bei mir …)
Suisui: Diesmal sollte ich alle beschützen können.
Besiege die Exilanten.
???: Tödliche Bosheit schlägt oft genau dann zu, wenn man am unvorsichtigsten ist.
???: Wenn man nicht weiß, wie viele Klingen im Dunkeln lauern, gibt es auf diese Prüfung keine eindeutige Antwort.
???: Jemand muss an dieser Stelle stehen – ob du oder dieser Soldat. Irgendjemand … muss dafür geopfert werden. Dieser Spiegel des Schicksals steht für genau diese Verantwortung.
???: Wenn … ein einziges Opfer ausreichen würde, um alles zu lösen, dann würde ich niemals ein zweites verlangen. Das solltest du doch verstehen.
Suisui: Nein. Das verstehe ich nicht.
???: Kind … Stellst du dich absichtlich dumm?
Suisui: Wie soll ich das denn verstehen, wenn du mir nie alles von Anfang bis Ende erklärst?
Suisui: Außerdem bin ich doch noch putzmunter, oder etwa nicht?
???: Wenn ich eben nicht eingegriffen hätte, wärst du bereits „einmal gestorben“.
Suisui: Genau. Eben weil es dich gibt. Weil es dich gibt, kann ich alles riskieren. Ich kann versuchen, ein bereits feststehendes Schicksal noch umzustoßen.
???: … Die Wirklichkeit ist nicht wie die Fragen, die ich dir stelle. Dort gibt es keine Schlupflöcher, die du ausnutzen könntest.
???: Was du da versuchst, ist nichts weiter als ein Verzweiflungsversuch.
???: Die Gierigen verlieren am Ende immer alles.
Suisui: Ja. Es sei denn natürlich –
Suisui: Wir haben zufällig …
Suisui: einen „Trumpf“, der stark genug ist, um den Spieß komplett umzudrehen.
Erfülle die von Hsin gestellte Aufgabe
Suisui: Die Magistratin von Jinzhou hat mir erzählt, was auf dem Berg Firmament geschehen ist. Wäre er nicht gewesen, wäre alles genau so gekommen, wie du gesagt hast.
Suisui: Du hast recht. Ich bin gierig. Gierig genug, um alle beschützen zu wollen. Gierig genug, um von einem Ende zu träumen, bei dem niemand verletzt wird.
Suisui: Und ich glaube, dass diese Person … Rover die Last dieser Gier schultern kann. Das solltest du besser als jeder andere wissen, Hütendes Hsin.
Suisui: Ich verstehe, dass du mir unter deinen derzeitigen Umständen vielleicht nicht die Wahrheit sagen kannst. Aber ich möchte, dass du mit mir ein Risiko eingehst. Eine Wette. Eine Wette auf eine Zukunft … von der du nie zu träumen gewagt hast.
???: Honigsüße Worte, süße Versprechen … Wie vielen Seelen hast du solche schönen Illusionen schon verkauft?
Suisui: Nun, ich gebe zu, dass ich das noch nie bei einem Hütenden ausprobiert habe.
???: Hehe … Was für ein beredtes kleines Ding. Ich muss zugeben, dass mir das gar nicht so sehr missfällt.
???: Verstehe … Der Schiedsrichter ist also auch hergekommen …
???: Aber in diesem Moment ist die Person, die vor mir steht, um diese Vereinbarung einzugehen, nicht er … sondern du.
???: Wenn du mich überzeugen willst, dann … lass uns unsere Wetten abschließen.
???: Eine Runde. Der Gewinner bekommt alles.
Rover:
Rover:
Rover:
Rover:
Rover:
???: So sei es …
???: Eine Wette ist eine Wette. Ich gebe nach.
???: Meine Verbündete … Nein, Suisui –
???: Fürs Erste lege ich meine „Hoffnung“ in deine Hände.
Gehe zum Umleitungsschleier im Norden und betritt die Nebelschleier-Pagode.
Mach einen neuen Pakt mit Hsin.
Suisui: Diese Richtung …
Suisui: Dumpling, jetzt kannst du glänzen. Ich lade dich auf so viele Teller Dumpling ein, wie du willst, also –
Suisui: Ich verlasse mich auf dich.
Liangyu: Yangyang, Rover, ich muss mich beim Kommandanten melden. Warum sucht ihr beiden nicht erst mal eure Begleiterin?
Yangyang: In Ordnung. Wir sehen uns später.
Yangyang: Meine Schwester … Ich frage mich, ob sie wohlbehalten hier angekommen ist.
Yangyang: Um genau zu sein, Rover … wenn sie hier ist, muss ich etwas unter vier Augen mit ihr besprechen. Würdest du vielleicht –
Rover:
Suisui: YANGYANG –!
Yangyang: S-Schwester …?!
Suisui: Oh, meine arme Yangyang! Du bist ja so dünn geworden! Kümmert sich denn niemand in Jinzhou um dich? Isst du nicht richtig?
Suisui: Das geht doch nicht. Das geht überhaupt nicht. Du musst mehr essen, mein Schatz. Wie soll ich es sonst genießen, dich zu umarmen?
Yangyang: Schwester, bitte! Ich bin doch kein Kind mehr. Und ich habe ganz normal gegessen …
Suisui: Ach? Seit wann ist meine kleine Yangyang denn so schüchtern?
Yangyang: Sui– Sui–
Suisui: Mm … All die Jahre, und du klammerst dich nicht mehr an mich. Das finde ich ziemlich niederschmetternd …
Yangyang: So war das nicht! Du warst diejenige, die mich überallhin mitgeschleppt hat. Ich habe so viele meiner Gesangsstunden verpasst …
Suisui: Ach wirklich? Hmm … im Laufe der Zeit verschwimmt alles, nicht wahr? Aber ich glaube mich zu erinnern, dass eine gewisse Person mich angefleht hat, sie heimlich mitzunehmen, um die Festboote zu sehen – und mich gedrängt hat, es vor Mutter geheim zu halten.
Yangyang: Das stimmt … Aber du hast dich doch auch immer nachts davongeschlichen, um dir Opern anzusehen …
Suisui: Wie bitte? Ich erinnere mich da an ein gewisses kleines Tierchen, das meine Schachtel mit Osmanthus-Kuchen gestohlen hat. Kleiner Hinweis: Mäuse wischen sich normalerweise nicht den Mund mit Servietten ab, nachdem sie gegessen haben.
Rover:
Rover: Irgendwie … kommt es mir so vor, als wärst du jetzt ein ganz anderer Mensch.
Suisui: Na ja, damals gab es viele dringende Angelegenheiten zu erledigen. Jetzt, da ich nicht mehr so viel im Kopf habe, bin ich natürlich viel entspannter.
Suisui: Auch wenn die kleine Schwester, für die ich so viel durchgemacht habe, offenbar vergessen hat, wie man sich seiner älteren Schwester gegenüber benehmen sollte.
Yangyang: Ähm … Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mich zu besuchen, aber lass uns erst mal das Wesentliche besprechen.
Rover: Dieses Ding, das du geschickt hast … Was genau ist das?
Suisui: Genau wie ich dachte. Du bist qualifiziert, es zu tragen. Meine Bemühungen, diesen sturen Fuchs zu überzeugen, waren also doch nicht umsonst.
Yangyang: Fuchs … Suisui, du meinst doch nicht etwa –
Suisui: … Entschuldigt bitte, Rover und Yangyang. Es gibt da etwas, das ich euch bislang verschwiegen habe.
Suisui: Also, lasst mich an der Stelle beginnen, an der Rover und ich voneinander getrennt wurden.
Yangyang: Ich hatte ja keine Ahnung … dass dich und das Hütende von Mengzhou eine so komplizierte Vergangenheit verbindet …
Suisui: Tut mir leid, Rover, dass ich dir das verheimlicht habe. Meine Abmachung mit Hsin sollte unter uns bleiben. Bis ich vor ihr stand, war ich mir nicht sicher, ob es helfen oder alles nur noch schlimmer machen würde, die Wahrheit zu sagen.
Suisui: Danke, dass du Yangyang gefunden hast. Letztendlich war ich in dieser Hinsicht keine große Hilfe …
Yangyang: Sag das nicht, Suisui. Es ist jetzt vorbei. Du hast diese Last viel zu lange allein getragen.
Rover:
Suisui: … Auf jeden Fall ist das Amulett des Hütenden nun in deine Hände übergegangen. Das bedeutet, dass dein Schicksal nun mit Hsin dem Mondfuchs verflochten ist. Wann sich diese Fäden lösen werden, kann ich nicht sagen.
Suisui: Ich spüre es jedoch … Sie verbirgt etwas. Eine Wahrheit, die sie nicht aussprechen kann oder will. Du wirst diese Antwort selbst finden müssen.
Rover:
Yangyang: Zuvor müssen wir jedoch den Aufstand der Autopuppen stoppen.
Yangyang: Schwester, du hast das Zhuojun-Atelier erwähnt. Hast du damals in Mengzhou etwas Bestimmtes über sie herausgefunden?
Suisui: Es handelt sich um eine einzigartige Organisation, die für ihre Meisterschaft in den mechanischen Künsten bekannt ist. Sie sind tief in Mengzhou verwurzelt und ihr Fachwissen steht dem der Huaxu-Akademie in nichts nach.
Suisui: Aber es mangelt ihnen an Disziplin, und sie haben keinen einheitlichen Verhaltenskodex. Ihre Anführerin, die „Blütenpuppenspielerin“, ist besonders geheimnisvoll und von zweifelhafter Moral.
Suisui: Ihr kennt beide die Séance-Gesellschaft, nicht wahr? Obwohl sie sich inzwischen aufgelöst hat, stammte ihr Anführer, der Puppenmacher, ursprünglich aus dem Zhuojun-Atelier.
Rover:
Yangyang: Dieser Mann, Muyu … er war vor zweihundert Jahren Mitglied des Ateliers. Aber anscheinend hat er sich schon längst von ihnen losgesagt.
Suisui: Vor zweihundert Jahren … Selbst für einen Resonator ist das ein außergewöhnlich langes Leben. In dieser Zeit könnte er mehrere Identitäten gehabt haben. Es wird schwierig, seine Herkunft zurückzuverfolgen.
Rover: Er schien mich zu erkennen. Er sprach, als wüsste er genau, was ich getan habe.
Rover: Und er erwähnte eine „Frau in Rot“ …
Yangyang: Könnte das die Frau sein, der wir in Jinzhou begegnet sind? Scars Begleiterin?
Rover: Nein, ich glaube nicht, dass sie es ist … Es klingt eher nach einer Aufseherin, der wir noch nicht begegnet sind. Jemand, der noch immer in Huanglong lauert.
Yangyang: Das Zhuojun-Atelier und der Fractsidus … Wenn er Verbindungen zu beiden hat …
Yangyang: Mit einer Kraft, die wir noch nicht verstehen, wäre es für ihn ein Leichtes, das Autopuppensystem zu infiltrieren und das Chaos in Xuanfang zu verursachen.
Yangyang: Aber … warum? Er hat immer wieder von seinem „Experiment“ gesprochen. Was könnte das bedeuten?
Rover:
Yangyang: Wenigstens wissen wir jetzt, wen wir aufhalten müssen.
Yangyang: Suchen wir Liangyu und den Wächterkommandanten. Vielleicht können sie uns helfen, diese Hinweise zu entschlüsseln.
Gehe zu Liangyu und dem Wächterkommandanten.
Rover: Übrigens habe ich Abby vorhin gebeten, den Kern der abnormalen Autopuppe zu „analysieren“.
Rover: Er war voller negativer Emotionen. Wenn diese irgendwie von außen implantiert wurden …
Yangyang: Vielleicht kontrolliert Muyu sie so …
Yangyang: (Aber die Quelle dieser Emotionen … Könnte es sein, dass …)
Qiuhong: … Überprüft das Kriegs- und das Entwicklungsministerium sowie die Huaxu-Akademie. Wenn noch Platz ist, lasst zuerst die Älteren und die Kinder rein.
Qiuhong: Wenn der letzte Zivilist in der Feste ist, ruft den Rest unserer Truppen zurück. Lasst nur eine Handvoll Späher zurück. Die Autopuppen innerhalb der Stadt bleiben einsatzbereit, aber beobachtet sie genau. Lasst sie nicht kämpfen. Nicht, bevor wir wissen, warum das hier passiert.
Liangyu: Verstanden. Ich schicke sofort jemanden – Oh, da seid ihr ja.
Rover:
Qiuhong: … Ihr drei müsst die sein, von denen Liangyu gesprochen hat. In diesen verzweifelten Stunden ist eure Bereitschaft, uns zur Seite zu stehen, ein Trost, der sich nicht in Worte fassen lässt. Ich, Qiuhong, stehe in eurer Schuld!
Yangyang: Kommandant Qiuhong, es gibt ein paar Dinge, die wir mit dir und Liangyu besprechen müssen.
Qiuhong: Ich habe gerade unseren nächsten Einsatzplan fertiggestellt. Wir können uns im Kriegsministerium unterhalten.
Gehe zum Kriegsministerium und diskutiere über den Plan.
Die Gruppe trifft im Kriegsministerium ein, um die gesammelten Informationen auszutauschen.
Qiuhong: Also, dieser Muyu … hat sich jahrelang als Handwerker des Ministeriums getarnt, nur um an die Technologie des Hütenden heranzukommen … Das war ein schwerwiegendes Versäumnis unsererseits.
Qiuhong: Und da das Zhuojun-Atelier die Identität seiner Mitglieder niemals preisgibt, fürchte ich, dass die Suche nach seiner Herkunft ins Leere laufen wird …
Qiuhong: Wenn man jedoch genauer nachforscht, hat die Xuanfang-Feste für das Atelier eine Bedeutung, die nur wenige verstehen.
Yangyang: Was soll das heißen?
Qiuhong: Ich habe es in einer Akte entdeckt, die von den Kommandanten zusammengestellt wurde, die vor mir hier waren. Jeder weiß: Als sich der Threnodianer in den Norfall Barrens regte und die Tacet-Dissonanzen außer Kontrolle gerieten, dachte das Hütende Hsin voraus. Sie entschied sich, diese Feste zu errichten.
Qiuhong: Aber sie baute sie nicht allein. Nein. Sie war auf Hilfe angewiesen und suchte sich einen Rat von Unterstützern.
Qiuhong: Damals stand das Zhuojun-Atelier bereits seit Generationen in Mengzhou. Meister der mechanischen Künste. Architekten der Yuan-Festung. Als also der Ruf erging, folgten sie ihm. Sie wollten den Auftrag für Xuanfang übernehmen.
Qiuhong: Doch aus irgendeinem unbekannten Grund … überging das Hütende sie.
Yangyang: Wen wählte Hsin stattdessen als Helfer für den Bau aus?
Rover: Ich weiß noch, wie Xiangli Yao mir erzählte, dass einst eine Gruppe des Gremiums der Savantae nach Mengzhou kam …
Qiuhong: Genau. Sie waren es, die beim Bau der Feste halfen, doch danach wurden keine Aufzeichnungen mehr über ihren Verbleib gefunden.
Liangyu: Könnte es sein …, dass das Atelier einen Groll gegen das Hütende und die Xuanfang-Feste hegt, nachdem es abgelehnt wurde?
Suisui: Aber dann zweihundert Jahre auf Rache zu warten? Dieser Muyu ist zumindest geduldig, das muss man ihm lassen.
Yangyang: Nein … Ich kann es zwar nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaube, hinter seinen Motiven steckt mehr als nur ein bloßer Groll.
Yangyang: Die Autopuppen zu manipulieren, um Chaos zu stiften, ist vielleicht nur ein Schritt in seinem Plan. Bislang gibt es nur einen Ort in Xuanfang, der von abtrünnigen Autopuppen und Tacet-Dissonanzen verschont geblieben ist …
Qiuhong: … Die Feste selbst.
Suisui: Angesichts des enormen Wertes, den diese Feste für dieses Land darstellt, ist es nur natürlich, dass er sie ins Visier nimmt.
Qiuhong: Unabhängig davon müssen wir kampfbereit sein. Vielleicht … ohne Hoffnung auf Unterstützung. Ein Kampf auf Leben und Tod gegen abtrünnige Autopuppen und Tacet-Dissonanzen.
Rover: Ich werde mitkämpfen.
Yangyang: Wir stehen zusammen, egal was passiert.
Qiuhong: Unsere Leute bewachen diese Feste seit über zwei Jahrhunderten …
Qiuhong: Ich hoffe, dass ihre Geschichte nicht mit uns endet.
Liangyu: Die Kommunikation in ganz Xuanfang wurde durch unbekannte Störungen unterbrochen. Glücklicherweise hat das Entwicklungsministerium gerade eine Reihe von Signalknoten fertiggestellt. Sobald wir sie rund um die Feste platzieren, werden sie unsere interne Kommunikation wiederherstellen und direkt mit den Verteidigungssystemen verbunden sein.
Qiuhong: Das wird unsere Verteidigung unterstützen. Aber uns fehlt es an Personal … Rover, würdest du uns helfen, einige der Knoten einzurichten?
Rover:
Yangyang: Ich begleite dich, Rover.
Stelle den ersten Knoten wieder her.
Yangyang: Da fällt mir gerade ein … Ich muss den Dorfbewohnern dieses Schwert zurückgeben …
Rover: Ach?
Yangyang: Das ist eine lange Geschichte. Ein Einheimischer, den ich vorhin getroffen habe, hat mich gebeten, es für sie aufzubewahren.
Yangyang: Es ist nur … Ich weiß nicht warum, aber es kommt mir seltsam vertraut vor.
Yangyang: Wenn ich die Klinge betrachte, fange ich sogar an, Dinge zu sehen. Kurze Bilder aus der Vergangenheit.
Rover: So wie die Visionen, die ich hatte, als ich Jués Statue sah?
Yangyang: Aber das lag an deiner gemeinsamen Vergangenheit mit Jué.
Yangyang: Ich hingegen habe noch nie zuvor einen Fuß in das Land Xuanfang gesetzt …
Rover: Was, wenn du deine Erinnerung auch verloren hast, so wie ich?
Yangyang: Rover… Mal im Ernst, wie könnte das sein …?
Rover: (Ja. Das … kann wahrscheinlich nicht stimmen.)
Gehe zum zweiten Knoten.
Stelle den zweiten Knoten wieder her.
Yangyang: So. Die beiden Knoten, die uns zugewiesen wurden, sind eingerichtet …
Yangyang: Wir haben noch ein bisschen Zeit. Suchen wir den Dorfvorsteher.
Gehe zum Zufluchtsort im Dorf Xianling.
Qiankun: Wenn das mal nicht Yangyang ist! Du bist wohlbehalten zurück!
Yangyang: Ja, mir geht es gut. Danke der Nachfrage.
Qiankun: Dass du wohlbehalten zurückgekommen bist … dass du wohlbehalten zurückgekommen bist, ist das Allerwichtigste …
Yangyang: Ich habe die Klinge mitgebracht, die du Liangyu anvertraut hast. Es gab … unterwegs ein paar Schwierigkeiten, aber sie war bei mir sicher.
Qiankun: Das ist ja … ah, danke. Vielen Dank, mein Mädchen.
Yangyang: Keine Ursache, Dorfvorsteher. Wie ich schon sagte, diese Klinge verleiht einem den Mut, selbst im Angesicht des Todes weiter voranzuschreiten.
Yangyang: Sie … wird Zeuge davon sein, wie wir dem Sturm gemeinsam trotzen.
Rover: Was war denn das …
Yangyang: Rover …?
Rover:
Yangyang: Hast du es auch gehört, Rover?
Yangyang: Die Xuanfang-Feste … Es ist, als … wären wir wieder in der Vergangenheit.
Yangyang: Dieses Lied …
Yangyang: Finden wir heraus, woher es kommt, Rover.
Geh zur Quelle des Lieds.
Yangyang: Sind das … die Xuanling-Vögel?
Yangyang: Ich hätte nicht gedacht, dass ich sie noch einmal zu Gesicht bekommen würde …
Yangyang: (Aber … was habe ich da für ein Gefühl, wenn ich sie anschaue …?)
Sprich mit Lingfang
???: Ich werde bald gehen, Xuanling.
???: Ach, sei doch nicht so stur. Jenseits von Xuanfang warten so viele Melodien auf dich …
???: Hm?
Yangyang: Du bist … Liangyu?
???: Liangyu? Liang… Yu … Hmm. Ein schöner Name, aber nicht der meine.
???: Mein Name ist Lingfang. Seid ihr auch neue Rekruten? Hehe, das Ministerium muss wirklich in einer verzweifelten Lage sein, wenn es euch nicht einmal ordentliche Uniformen geben kann.
Yangyang: (Sie ist diejenige, die ich in diesen Erinnerungen gesehen habe. Sie und Liangyu … Könnte es sein, dass …)
Yangyang: Wenn ich mich recht erinnere, warst du einst … eine Musikerin?
Lingfang: Oh? Ich hätte nicht erwartet, so weit weg von Mengzhou erkannt zu werden.
Lingfang: Wirklich schade, dass ich jetzt nicht für dich spielen kann. Ich habe meine Liuqin bereits verkauft. Auf dem Schlachtfeld ist kein Platz für Musik.
Lingfang: Das Einzige, was ich behalten habe, ist diese Xiao. Mein Mann hat sie für mich angefertigt. Ich konnte mich nicht davon trennen.
Lingfang: Sie hat nie auch nur einen einzigen Ton von sich gegeben, aber das habe ich ihm nie gesagt. Dieser tollpatschige Mann war nie geschickt mit seinen Händen …
Rover: Warum bist du der Armee beigetreten …
Lingfang: Kein besonderer Grund. Die Tacet-Dissonanzen haben meinen Geliebten getötet. Also habe ich zum Schwert gegriffen, um ihn zu rächen. So einfach ist das.
Lingfang: Mein Vater diente im Kriegsministerium von Mengzhou. Als ich jung war, brachte er mir bei, wie man kämpft, aber nach ein paar Jahren wurde es mir zu langweilig und ich lief weg, um Musik zu studieren. Während dieser Jahre des Umherziehens habe ich ihn kennengelernt.
Lingfang: Andere sahen vielleicht nur einen gewöhnlichen Maler, aber ich sah die Farben in seinem Inneren. Er verzichtete auf die Chance, an der Kunstakademie von Mingting zu studieren, nur um in seiner Heimatstadt zu bleiben, die er so sehr liebte.
Lingfang: Er liebte es, die Xuanling-Vögel zu malen. Sie waren seine Stimme. Sie halfen ihm, das zu gestehen, was er mir selbst aus Schüchternheit nicht sagen konnte.
Lingfang: Aber das ist jetzt alles vorbei. Die Tacet-Dissonanzen haben mir alles genommen.
Lingfang: Der Gedanke, dass diese Monster hierherkommen, um das Land zu zertrampeln, das ihm so am Herzen lag …
Lingfang: lässt mich … vor Wut erbeben.
Lingfang: Also habe ich das Schwert wieder ergriffen, genau wie mein Vater es sich stets gewünscht hatte. Er sagte immer, ein Schwert werde für das eigene Land und das eigene Volk geführt. Ich glaube, ich verstehe immer noch nicht, was das bedeutet.
Yangyang: … Es ist ein und dasselbe.
Yangyang: Ob es nun für einen Menschen ist, für ein Ideal oder für etwas Tieferes, das schwer in Worte zu fassen ist …
Yangyang: Wir haben Gefühle für die Dinge, die uns lieb und teuer sind. Trauer. Freude. Angst. Scham. Wut.
Yangyang: Deshalb entscheiden wir uns dafür, sie zu beschützen.
Yangyang: Und du beschützt mehr als nur die Erinnerungen, die du mit ihm hast. Du beschützt den Ort, an dem unzählige neue Erinnerungen und Gefühle entstehen werden.
Lingfang: Beschützen, sagst du … Wir haben eine kleine Tochter, und ich … Ich wünschte nur, ich könnte sie beschützen, während sie aufwächst.
Yangyang: Keine Sorge, sie wird gesund und sicher aufwachsen.
Yangyang: Sie wird ihre eigene Liebe, eine Karriere und eine Familie finden, und sie wird ihr Kind genauso liebevoll beschützen, wie du sie beschützt hast. Das wird über Generationen hinweg weitergegeben werden …
Yangyang: In die Zukunft und in ferne Tage, die wir noch nicht sehen können.
Lingfang: Verstehe …
Lingfang: Dann … werde ich an dieser Hoffnung festhalten.
Lingfang: Ich muss gehen. Auch wenn ich deinen Namen nicht kenne, war es ein Trost, mit dir zu sprechen, bevor ich auf das Schlachtfeld ziehe.
Lingfang: Ich habe dir nichts als Gegenleistung zu bieten, also … schenke ich dir mein Lied.
Kehre in die vergangene Xuanfang-Feste zurück.
Beschütze die Xuanfang-Feste und besiege die Gegner.
Liangyu: Rover! Yangyang! Könnt ihr mich hören?
Liangyu: Der letzte Knoten ist eingerichtet. Die Kommunikation rund um die Xuanfang-Feste sollte nun wieder vollständig hergestellt sein.
Liangyu: Wir haben alle einsatzfähigen schweren Belagerungswaffen aus den Reserven mobilisiert, und Kommandant Qiuhong hat die Verteidigungsmaßnahmen fertiggestellt.
Liangyu: Allerdings … ist der Feind schneller, als wir erwartet hatten.
Liangyu: Keine Zeit für Erklärungen. Trefft mich am Haupttor!
Yangyang: Gehen wir, Rover.
Yangyang: Jetzt sind wir an der Reihe, dieses Land zu verteidigen.
Triff dich mit Liangyu und anderen Leuten.
Rover: Zu viele. Wenn sie hier durchbrechen … ist die Feste verloren.
Rover: Hsin der Mondfuchs … Leih mir jetzt deine Kraft!
Schockierte Xuanfang-Wächterin: Unglaublich …! Sie haben tatsächlich so viele Autopuppen und Tacet-Dissonanzen aufgehalten!
Qiuhong: Soldaten, das ist jetzt unsere Chance! Stürmt vor!
Leidenschaftlicher Xuanfang-Wächter: Angriff!
Besiege die TDs und Autopuppen.
Yangyang: (Rover trägt fast die gesamte Last allein …)
Yangyang: (Ich werde ihm nicht auch noch zur Last fallen!
Yangyang: (Ich muss mich mehr anstrengen … Ich muss stärker sein!)
Yangyang: (Ich werde … alle beschützen!)
Suisui: Ah … Das ist also, was man ein Schlachtfeld nennt …
Suisui: (Yangyang … sie hat die ganze Zeit an Orten wie diesem gekämpft …)
Kämpfender Xuanfang-Wächter: Danke! Das war eine große Hilfe!
Besiege die Elite-Autopuppe.
Yangyang: Rover! Geht es dir gut?
Suisui: Diese Dinger … Kaum hat man eine Welle bezwungen, kommt schon die nächste und nimmt ihren Platz ein …
Rover: Bleibt konzentriert! Wir müssen diese Welle überstehen!
Liangyu: Verdammte Monster! Hören die denn nie auf?!
Qiuhong: Ein Rückzug kommt nicht infrage … Wir kämpfen bis zum bitteren Ende!
Liangyu: Meisterin Qingxiao?!
Qingxiao: Verzeiht mir. Ich hätte früher kommen sollen.
Rover: Der Tadelhof … er vervielfältigt sich …
Yangyang: Muyu … er versteckt sich wahrscheinlich in dem da.
Qingxiao: Der Angriff wird von Minute zu Minute heftiger. Meine Schwertformationen werden nicht mehr lange halten. Wir müssen das schnell beenden.
Qingxiao: Wenn du den Drahtzieher finden kannst … dann geh. Vernichte die Wurzel dieses Übels.
Liangyu: Die Meisterin hat recht. Yangyang, Rover, geht. Wir kommen hier schon klar.
Liangyu: … Wir werden hier die Stellung halten, während ihr weg seid. Das verspreche ich!
Suisui: Yangyang!
Suisui: … Sei vorsichtig.
Yangyang: … Ich weiß. Gehen wir, Rover!
Gehe in die Tiefen des Tadelhofs und stell dich Muyu.
Yangyang: (Die Resonanz der Ströme wird stärker …)
Yangyang: W-Was passiert hier –?
???: … Dienerin der Stimme. Verstehst du es endlich?
Yangyang: Wer … Wer bist du?
???: Auch wenn die Wahl, vor der du stehst, nur ein einziger Stein ist, der in einen grenzenlosen Ozean geworfen wird …
???: werden die „Wellen“, die er auslöst, das Schicksal der gesamten Welt beeinflussen.
???: Kehre hier um. Überlasse das, was folgt, ■■■, dann kannst du in seliger Unwissenheit verharren und nur für „dich selbst“ leben.
???: Sobald sich dieser „Wind“ erhebt, wird er niemals mehr abflauen.
Yangyang: …
Yangyang: Tut mir leid. Ich verstehe nicht, was du meinst …
Yangyang: Aber was auch passiert, ich werde nicht zulassen, dass er das alleine durchstehen muss.
???: Ach, wirklich …
???: Vergib uns. Es war nie unsere Absicht, dass irgendeine lebende Seele diese Stimme hört.
???: Denn unabhängig vom Ende ist es noch nie jemandem gelungen, irgendetwas zu retten.
???: Wird es dieses Mal anders sein? Wir wissen es nicht.
???: Wenn dies dein Wille, dein Wunsch und der Weg ist, den du gewählt hast …
???: Dann wappne dich … alles hinter dir zu lassen.
Rover: Was ist los, Yangyang?
Yangyang: … Nichts. Schon gut.
Yangyang: Gehen wird, Rover. Gemeinsam werden wir …
Rover: Es beenden. Das alles beenden.
Gehe in die Tiefen des Tadelhofs
Wage dich in die Tiefen des Tadelhofs
Muyu: Oh? Ihr seid mir also bis hierher gefolgt. Hat euch dieses kleine Schauspiel gefallen? Und du … Woher stammt nur diese widerwärtige Angewohnheit, unbedingt einen „Menschen“ spielen zu wollen?
Rover:
Rover:
Muyu: Nein, die Autopuppen funktionieren vollkommen ordnungsgemäß. Wie sollte ein gewöhnlicher Sterblicher wie ich die Schöpfungen des Hütenden einfach nach Belieben beherrschen können?
Yangyang: … Lügner. Wie könnten die vom Hütenden erschaffenen Autopuppen ohne dein Zutun jemals genau die Menschen angreifen, die sie eigentlich beschützen sollen?
Muyu: Hehe … Hütende, die die Menschen beschützen … Welch lächerliche Illusion.
Muyu: Weil sie die Zivilisation führen? Weil Huanglong ein Reich ist, das von Menschen und Hütenden gemeinsam regiert wird? Du stammst aus Jinzhou, nicht wahr? Hat dir dieses Mädchen, das zur Resonatorin des Hütenden wurde, etwa diese hübsche Fantasie eingeredet?
Muyu: Wir wissen nichts über die Hütenden. Weder über ihre Konstruktion noch über ihren inneren Aufbau noch etwas darüber, woher sie ein Wissen besitzen, das das gesamte menschliche Verständnis überragt.
Muyu: Ist „die Menschheit beschützen“ etwa in ihrem Kerncode verankert? Hat auch nur ein einziges Hütendes jemals bestätigt, dass dies ein unumstößliches Gesetz sei?
Muyu: Nein. Dieser Gedanke entspringt nichts weiter als oberflächlicher Erfahrung – der Stumpfheit jener, die es sich unter dem vermeintlichen Schutz der Hütenden bequem gemacht haben.
Muyu: Die Hütenden … Warum führen sie uns überhaupt? Und zu welchem Zweck? Niemand kennt die Antwort.
Muyu: Ihr redet euch ein, die Hütenden würden uns beschützen … Warum? Weil sie angeblich so etwas wie „Gefühle“ für uns entwickelt haben?
Rover: … Und wenn es so wäre?
Rover: Jedes Hütende, dem ich begegnet bin, hat alles für die Menschen geopfert, die es beschützt.
Rover: Und daran wird sich nichts ändern, egal wie sehr du ihren Namen in den Schmutz ziehst.
Muyu: Haha … „Gefühle“. Wenn du behaupten willst, dass unsere Welt tatsächlich auf einem derart zerbrechlichen Fundament steht …
Muyu: Dann ist mein Werk hier der beste Beweis dafür, wie leicht sich solche Gefühle in Mord und Leid verwandeln lassen.
Stimme des Nachhalls: Tötet sie … Tötet sie alle … Tacet-Dissonanzen … Schmort in der Hölle …
Stimme des Nachhalls: Verschont niemanden … Niemand darf entkommen …!
Yangyang: Diese Stimmen …?!
Muyu: Ich habe zweihundert Jahre gebraucht, um zu lernen, wie man aus diesen bedeutungslosen Gefühlen etwas wirklich Nützliches formt.
Muyu: Ich muss zugeben, die Erforschung dessen hatte durchaus ihren Reiz.
Muyu: Ich habe lediglich die Wahrnehmung dieser Nachhalle verändert. Ihre Wut von den Tacet-Dissonanzen auf die Menschheit selbst gelenkt. Danach habe ich sie in die Autopuppen eingesetzt.
Muyu: Und plötzlich wurden die Beschützer einfach so zu Schlächtern. Eine einzige törichte Besessenheit genügt, um jedes bisschen Logik und jedes sorgfältig eingerichtete Protokoll zunichtezumachen.
Muyu: Gefühle … sind derart gefährlich. Sie sind der Feind der Vernunft. Der Ursprung allen Chaos. Die Menschheit muss lernen, sie zu beherrschen … Nein – sie vollkommen abzulegen.
Yangyang: … Du irrst dich.
Yangyang: Wenn geliebte Menschen getötet und die Heimat zerstört wird … Wenn Eltern begreifen, dass sie ihre Kinder niemals aufwachsen sehen werden … oder selbst friedfertige Menschen zur Waffe greifen müssen, nur um zu überleben …
Yangyang: Natürlich trauern wir. Natürlich sind wir verärgert. Natürlich sind wir wütend.
Yangyang: Menschen sind keine Puppen. Von dem Augenblick an, in dem wir geboren werden, tragen wir unsere eigene „Stimme“ in uns.
Yangyang: Ob sie lacht oder weint, ob sie schreit oder klagt … Genau diese Stimmen verleihen dieser Welt ihre Farben.
Yangyang: Aber du … du verdrehst sie. Verhöhnst sie. Behandelst sie wie bloße Werkzeuge. Du wirst niemals verstehen, was sie wirklich bedeuten.
Yangyang: Du bist nichts weiter als ein Feigling, der sich die Ohren zuhält! Ein Wahnsinniger, der seine eigenen Illusionen zur Wahrheit erhebt!
Rover: Du glaubst, alles durchschaut zu haben, aber in Wahrheit bist du nur törichter als all jene, auf die du herabblickst.
Yangyang: Und bevor das hier endet …
Rover: … wirst du von eben jener „Wut“ verschlungen werden, die du selbst erschaffen hast.
Besiege den Pavillon der tausend Puppen.
Muyu: Schon ein einziger überflüssiger Faden reicht aus, und der perfekte Wächter wird im Handumdrehen zum furchterregenden Henker.
Muyu: Wenn die Hütenden die Menschheit nur beschützen, weil sie „fühlen“, dann könnte eines Tages, in einem einzigen Moment, einer von ihnen anders „fühlen“ und das Gegenteil tun.
Yangyang: Du verstehst es immer noch nicht, oder? Du glaubst einfach nicht daran, das ist alles. Also willst du unbedingt recht haben und dich über alle anderen erheben.
Yangyang: Was du getan hast … ist nicht einmal den Atem wert, den es kosten würde, es zu widerlegen!
Rover: Yangyang!
Greife den Kern an.
Muyu: Diese Nachhalle klingen seit zweihundert Jahren im Abgrund wider. Selbst jetzt noch dienen ihre Überreste meinem Zweck.
Erlebe, was in der Vergangenheit geschah
Greife den Kern an.
Muyu: Ist es nicht ironisch, dass genau die Stimmen, mit denen du resonierst und um die du trauerst, dich lebendig begraben?
Erlebe, was in der Vergangenheit geschah
Greife den Kern an.
Bewege dich zwischen den Nachhallen hindurch
Stimme des Nachhalls: Verdammt seid ihr … Tacet-Dissonanzen …
Stimme des Nachhalls: Muss … Sie töten … Jede einzelne …
Rover:
Weiche den Angriffen der Xuanfang-Wächter aus.
Muyu: Hast du schon aufgehört? Hast du Mitleid mit diesen Nachhallen?
Muyu: Hehe … So sieht also deine sogenannte „Wut“ aus.
Befreie die gequälten Nachhalle
Besiege den Pavillon der tausend Puppen.
Muyu: Diese … Macht …?
Muyu: Ich wusste es. Du bist wirklich etwas Besonderes …
Muyu: Ich konnte deinen Nachhall im Himmelswerk nicht für mich beanspruchen, aber es ist noch nicht zu spät …
Yangyang: … Träum weiter!
Yangyang: Du wirst nie wieder … mit einer Seele spielen!
Yangyang: Rover!
Rover: Yangyang, du siehst …
Yangyang: Alle … haben mir ihre letzten Stimmen anvertraut.
Yangyang: Begleiten wir sie … bis zum Ende, Rover.
Muyu: Es ist fast schon beeindruckend, dass ihr beiden euch so lange gegen den Pavillon der tausend Puppen behaupten konntet …
Yangyang: Die zweihundertjährige Geschichte von Xuanfang lebt in uns weiter –
Rover: Du stehst einem Willen gegenüber, der mächtiger ist, als du dir vorstellen kannst!
Muyu: … Erbärmliche Narren. Ihr habt diese Feste über zweihundert Jahre lang bewacht, und doch erkennt ihr ihr wahres Wesen nicht.
Muyu: Ich bin nur einen Schritt von meinem „Ziel“ entfernt. Was sich mir jetzt in den Weg stellt, ist nichts weiter als eine vorübergehende Ablenkung.
Yangyang: … Alle kennen die Bedeutung dieser Feste besser, als du es jemals könntest.
Yangyang: Du konntest nur so hoch aufsteigen, indem du andere unter dir mit Füßen getreten hast –
Yangyang: Du wirst dein „Ziel“ niemals erreichen. Nicht heute. Und auch in Zukunft nicht.
Rover: Eine Puppe …?
Yangyang: Rover …
Yangyang: Ich …
Geh zum Kriegsministerium und erkundige dich beim Wächterkommandanten nach der Lage.
Qiuhong: Rover, Yangyang, da seid ihr ja.
Yangyang: Kommandant Qiuhong, wie ist die Lage?
Qiuhong: Im Großen und Ganzen stabil. Aber die Arbeiten nehmen kein Ende. Rettungs- und Bergungsarbeiten. Die Neuorganisation der Garnison. Die Versorgung der Vertriebenen … All das braucht Zeit.
Qiuhong: Liangyu hat das Zeug zur Anführerin, aber sie hat sich fast bis zur Übertaktung getrieben, um die Feste zu verteidigen. Derzeit befindet sie sich zur Behandlung in der Huaxu-Akademie.
Qiuhong: Wir sind einfach zu wenige … das bereitet mir Sorgen.
Rover:
Qiuhong: Sie ist bereits zum Tadelhof aufgebrochen, um die verbleibenden Tacet-Dissonanzen zu beseitigen. Doch selbst sie kann nicht überall gleichzeitig sein.
Yangyang: …
Qiuhong: Dennoch haben wir einen Sieg errungen. Das sollte uns ein wenig Trost spenden.
Qiuhong: Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Ich werde dafür sorgen, dass eure Taten dem Rathaus von Mengzhou gemeldet werden. Weder Xuanfang noch Mengzhou werden vergessen, was ihr geleistet habt.
Rover:
Qiuhong: Mm, ja. Das Kriegsministerium entsendet Späher, um ihn aufzuspüren, aber der Mann lauert schon seit Jahren in Xuanfang. Er kennt diese Gegend wie seine Westentasche und beherrscht die Kunst der Puppenspielerei meisterhaft, daher wird die Jagd schwierig werden.
Rover:
Qiuhong: Sie werden allesamt im Entwicklungsministerium zur Beobachtung festgehalten. Sie sind nicht mehr feindselig, aber ihr Zustand ist weiterhin abnormal.
Qiuhong: Die Handwerker wissen nicht, wie sie repariert werden können. Sie können sie nicht einmal abschalten.
Yangyang: Also, meine neue Fähigkeit … sie hat lediglich die verzerrten Emotionen in ihnen in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Sie hat die Nachhalle nicht aus ihren Kernen getilgt.
Yangyang: Die verbleibenden Spuren von Hass und Trauer stören immer noch ihre Systeme. Vielleicht kann nur das Hütende, das sie erschaffen hat, dieses Problem endgültig lösen.
Rover:
Qiuhong: Jetzt, da die Kommunikation mit der Außenwelt wiederhergestellt ist, sollten unsere Terminals wieder online sein.
Rover:
Yangyang: Ja, ich möchte wissen, wie Chixias Genesung voranschreitet.
Qiuhong: Dann kümmert euch nun ruhig um eure Angelegenheiten. Sollte ein Notfall eintreten, werde ich mich sofort bei euch melden.
Yangyang: Rover, suchen wir uns einen ruhigen Ort, um Baizhi zu kontaktieren.
Yangyang: Meine Voicemail ist … Moment mal. Neunundneunzig verpasste Anrufe?! Baizhi, Zhezhi, Taoqi, Suisui, Jianxin … sogar Magistratin Jinhsi hat angerufen!
Rover: Du scheinst allen schlaflose Nächte zu bereiten.
Yangyang: Haha … Ich werde ewig brauchen, um sie alle zurückzurufen …
Kontaktiere Baizhi.
Yangyang: Hallo? Baizhi –
Chixias Stimme: Baizhi! Bist du das, Yangyang?! Oh, endlich! Yangyang! Rover! KÖNNT IHR MICH HÖREN –
Zhezhis Stimme: CHIXIA, NEIN –! I-Ist alles in Ordnung?! Fräulein Baizhi, Chixia ist gerade aus dem Bett gefallen!
Baizhi (Kontaktieren): … Du bist noch nicht ganz gesund, und du dachtest, aus dem Bett zu springen wäre eine gute Idee?
Chixias Stimme: Das musst du gerade sagen, Baizhi! Warst du nicht gerade selbst – Mmpf!
Baizhi (Kontaktieren): … Fertig? Gut, zurück ins Bett mit dir.
Rover: Klingt, als gäbe es da drüben ganz schön Trubel.
Yangyang: Ahaha …
Baizhi (Kontaktieren): Na, du hast sie ja gehört. Mach dir keine Sorgen um Chixia. Noch ein paar Tage, und sie hüpft wieder herum, als wäre nichts gewesen.
Baizhi (Kontaktieren): Yangyang, Rover, ich weiß nicht, was ihr in den letzten Tagen in der Xuanfang-Feste erlebt habt …
Baizhi (Kontaktieren): Aber zu wissen, dass ihr beide in Sicherheit seid, reicht mir völlig.
Yangyang: … Es tut mir leid. Ich habe euch allen Sorgen bereitet.
Xiangli Yao: Mach dir keine Vorwürfe. Es ist ein Segen, wenn so viele Menschen an einen denken.
Yangyang: Hauptermittler Xiangli …! Du bist ja auch hier.
Xiangli Yao: Ja, ich bin nur zufällig vorbeigekommen. Scheint so, als hättet ihr beiden euch gefunden, Rover. Wobei … ich habe gehört, dass ihr in der Xuanfang-Feste in neue Schwierigkeiten geraten seid.
Rover: Das Hütende von Mengzhou, Hsin der Mondfuchs, ist verschwunden.
Xiangli Yao: Wirklich …? Es tut mir leid, dass ich euch bei den Ermittlungen nicht persönlich unterstützen kann. Aber wenn ihr Hilfe braucht, könnt ihr euch jederzeit an die Huaxu-Akademie wenden. Alle hier werden ihr Bestes tun, um euch zu helfen.
Xiangli Yao: Ich sollte jetzt zurück in mein Labor. Ich wünsche euch einen schnellen und erfolgreichen Abschluss dieses Falls.
Baizhi (Kontaktieren): Yangyang, Rover, was habt ihr jetzt vor?
Yangyang: Hmm …
Baizhi (Kontaktieren): Denk nicht zu viel über Jinzhou nach. Konzentriere dich einfach auf das aktuelle Problem.
Baizhi (Kontaktieren): Und was deinen … neuen Look angeht, kann die Erklärung warten, bis du zur Ruhe gekommen bist. Am besten wartest du, bis Chixia sich vollständig erholt hat. Sonst könnte sie vor Schreck glatt wieder im Krankenhausbett landen.
Yangyang: Verstanden. Danke, Baizhi.
Yangyang: Chixia scheint es gut zu gehen. Was für eine Erleichterung.
Rover: Du wirst ihr eine ziemliche Überraschung bereiten, wenn du sie das nächste Mal siehst.
Yangyang: … Wenn es nach mir ginge, würde ich wieder so aussehen wie früher.
Rover: Ein neuer Look ist nur der Beweis für eine neue Reise.
Yangyang: Hm … vielleicht hast du recht.
Qiuhong: Rover, Yangyang. Kommt doch mal im Kriegsministerium vorbei, wenn ihr Zeit habt.
Qiuhong: Es gibt einen Anruf für euch. Von jemandem, den ihr beide gut kennt.
Rover: (Jemand, den wir gut kennen? Könnte das vielleicht …)
Yangyang: Ich möchte zuerst Liangyu in der Huaxu-Akademie besuchen. Falls du noch etwas zu erledigen hast, Rover, können wir uns danach im Ministerium treffen.
Rover: Na gut, erledigen wir zuerst die anstehenden Aufgaben und treffen uns dort später mit dem Kommandanten.
Erkunde die Xuanfang-Feste.
Suisui: Hehe. Sieht so aus, als hätte Dumpling Gefallen an dir gefunden.
Rover: Du wirkst fröhlich.
Suisui: Ach, das? Das ist doch nichts. Wenn ich mich richtig ins Zeug lege, könnte ich die Xuanfang-Feste genauso lebhaft machen wie Mengzhou.
Suisui: Aber ich mag die Stimmung hier. Vielleicht weniger schrill … aber die Leute sind freundlich. Aufrichtig. Ist Jinzhou auch so?
Rover: Wenn sich das nächste Mal die Gelegenheit ergibt, werden Yangyang und ich dich durch Jinzhou führen.
Suisui: Oh? Und wann genau ist dieses „nächste Mal“?
Suisui: Ich bin nicht so geduldig wie meine Schwester. Wenn du kein Datum festlegst, muss ich davon ausgehen, dass ich deinen Terminkalender jederzeit nach Belieben vereinnahmen kann.
Suisui: Entspann dich, ich mache nur Spaß. Zumindest bis sich hier in Xuanfang die Wogen geglättet haben.
Rover: Apropos … warum hast du Hsin überredet, mir das Amulett zu geben?
Suisui: Na ja … aus vielen verschiedenen Gründen. Die Magistratin von Jinzhou hat mir ein bisschen von dir erzählt, also wusste ich, dass du mit dem Amulett des Hütenden würdest umgehen können.
Suisui: Aber du willst wissen, warum ich dir so plötzlich „vertraut“ habe, nicht wahr? Vor allem, da ich meine Abmachung mit Hsin vorher vor dir geheim gehalten habe.
Suisui: Nun ja, das Ganze ist entweder furchtbar kompliziert oder furchtbar einfach … Es gibt die anständige Version und die clevere. Welche möchtest du hören, Schätzchen?
Rover: Ich will deine wahre Meinung wissen.
Suisui: … Ziemlich direkt. Aber du solltest wissen, dass man die Meinung eines Mädchens nicht einfach so zu hören bekommt, nur weil man danach fragt.
Suisui: Na schön. Die ehrliche Antwort ist … Ich weiß es nicht.
Rover:
Suisui: Entweder, weil du diese unglaublich verlässliche Art ausstrahlst … Oder vielleicht auch einfach, weil du nie versuchst, etwas zu sein, das du nicht bist …
Suisui: Vertrauen kann eine Verbindung sein, die über Jahre hinweg aufgebaut wird, oder es kann ein einzelner Ton sein, der sofort glaubhaft klingt, sobald man ihn hört.
Suisui: Bei dir war es, glaube ich, Letzteres.
Suisui: Mit anderen Worten: Es gibt da ein Mädchen, das dir aufrichtig vertraut. Wie fühlst du dich dabei? Wenn dir das zu viel ist, kann ich es auch gerne zurücknehmen.
Rover: … Danke, dass du mir vertraust.
Suisui: … Ach, du musst dich nicht bei mir bedanken. Im Ernst, ich habe dir doch gerade erst ganz schön große Kopfschmerzen bereitet.
Suisui: Aber das Versprechen, das du gegeben hast? Ich nehme dich beim Wort.
Rover: Sollen wir einen Vertrag aufsetzen?
Suisui: Gar keine schlechte Idee! Wir könnten sogar noch ein paar zusätzliche Klauseln hinzufügen. Wie wäre es zum Beispiel damit, dich zum Ehrengast meiner Gilde zu ernennen?
Suisui: Was dir das konkret bringt … Tja, das musst du einfach bei mir in Mengzhou herausfinden, Schätzchen.