Am Rande des Traums
Mornye bittet dich, das plötzlich aufgetauchte Somnoire zu untersuchen.
Lies Mornyes Nachrichten.
Abby: Somnoire-Tore tauchen eigentlich nur in abgelegenen Gegenden auf! Was soll das denn jetzt?
Rover: Der Elfenbein-Torwächter wird es wissen. Wir kontaktieren ihn, nachdem wir mit Mornye gesprochen und geklärt haben, was los ist.
Triff dich mit Mornye.
Mornye: Mentor, Abby. Gut, euch zu sehen.
Abby: Hey, lange nicht gesehen … Hä?
Abby: Moment mal. Mornye, was ist das für ein komischer Geruch an dir?
Abby: Riecht nach Tacet-Dissonanz, irgendwie maschinell … aber anders als ein Exoschwarm …
Abby: Äh … Aber genauer kann ich es auch nicht sagen.
Mornye: Dieser Geruch stammt vermutlich von der Frequenzprobe, die ich gerade entnommen habe.
Rover:
Mornye: Genau. Wir führen derzeit Tests daran durch. Ich hoffe, wir erfahren mehr darüber.
Mornye: Mentor, ich habe mich näher mit diesem Somnoire befasst, das du erwähnt hast … Es handelt sich um eine Art Traumlande, richtig?
Rover: Normalerweise wird es von zwei Torwächtern bewacht. Sie sorgen dafür, dass keine Tacet-Dissonanzen des Albtraums oder andere Frequenzen in unsere Realität eindringen.
Rover: Bisher konnten wir solche Probleme immer lösen.
Rover: Aber wir sind noch nie auf eine Frequenz gestoßen, die den Raum selbst umformen kann … Ist die Akademie betroffen?
Mornye: Im Moment ist der Einflussbereich des Tors noch begrenzt.
Mornye: Die Akademie hat den Gefahrenbereich abgesperrt und alle Personen angewiesen, Abstand zu halten.
Mornye: Ich habe Lynae gebeten, Proben zur Analyse zu sammeln. Später werde ich mich mit dem Kollektiv beraten, um angemessen zu reagieren.
Mornye: Allerdings … schinden wir lediglich Zeit. Wir können die Ausbreitung der Frequenz nicht eindämmen.
Rover: Überlass mir die Untersuchung des Tors. Ich kümmere mich darum, bevor die Akademie Schaden nimmt.
Mornye: … Mm, verstanden.
Mornye: Die Koordinaten des Tors habe ich an dein Terminal geschickt. Bitte pass auf dich auf, Mentor.
Lies die Nachrichten des Elfenbein-Torwächters.
Lies die Gruppenchat-Nachrichten.
Begib dich zum seltsamen Somnoire.
Abby: Kein Zweifel! Diese fiese Frequenz, die ich gespürt habe, kommt von hier!
Rover: Mornye hatte recht, sie strömt von der anderen Seite des Tors rein.
Rover: Also dann, Abby. Wir gehen rein.
Betritt das seltsame Somnoire.
Untersuche das seltsame Somnoire.
Rover: Ich spüre mehr von der ungewöhnlichen Frequenz … Abby, alles in Ordnung bei dir?
Abby: Uff … Mir ist nur etwas schummrig. Mein Körper fühlt sich immer schwerer an …
Rover: Übertreib es nicht. Wenn es dir zu viel wird, sag mir Bescheid.
Erkunde weiter.
Besiege die TDs des Albtraums.
Rover: Sind diese Monster … Albtraum-TDs?
Abby: Pfui, die müffeln! Ein bisschen wie diese Blechbüchsen in der Akademie.
Abby: Sei auf der Hut!
Abby: Moment mal, geht es nur mir so, oder sind die nicht wirklich hinter uns her?
Rover: Bin ganz deiner Meinung. Diese Albtraum-TDs waren hinter etwas her, bevor sie uns bemerkt haben.
Erkunde weiter.
Untersuche die Quelle der Schüsse.
Abby: Schüsse! Die kommen von hinter dem Tor!
???: … Mist!
Rover: Hier sollten wir sicher sein. Alles in Ordnung?
???: Ich hab was abbekommen … Aber meine Cyberware ist noch ganz.
Rover: (… Cyberware?)
Rover: (Ihr Körper weist Modifikationen auf. Das Werk des Fractsidus?)
Rover: (Nein. Wenn man genauer hinsieht, unterscheidet sich der Stil von dem der Handwerker.)
Rover: (Sie könnte etwas über das Problem wissen … und wirkt im Moment nicht feindselig. Es wird sich schon noch zeigen, ob sie eine Gefahr darstellt.)
???: Besten Dank für die Hilfe. Aber ich hab was zu erledigen …
Rover: Du bist noch verletzt. Sicher, dass du das schaffst?
???: Das fühlt sich alles so echt an … Aber wie … wenn es kein Traum ist?
???: David … Rebecca …
Rover:
Rover: Freunde von dir?
Rover: Das Somnoire ist ein Labyrinth. Wenn du blind hineingehst, wirst du dich nur verlaufen.
Rover: Komm erst mal wieder zu Atem. Sobald du wieder auf den Beinen bist, kann ich dir bei der Suche helfen.
???: Somnoire …?
???: Warum hilfst du mir überhaupt? Ich bin doch ’ne Fremde.
Rover: Was bleibt mir sonst übrig? Du willst deine Freunde finden, und ich will die Störung hier drinnen untersuchen.
Rover: Dass du sie in deiner Verfassung im Alleingang findest, nenne ich mal … optimistisch.
Rover: Sieh es als temporäre Zusammenarbeit. Wenn es nicht mehr passt, kannst du jederzeit aussteigen.
???: Ganz trauen will ich der Sache nicht, aber …
???: Ich bin Lucy, klar?
Rover:
Lucy: Werd’s mir merken. Deinen Namen … wie deine Hilfe.
Rover: Warum hat diese Tacet-Dissonanz des Albtraums ausgerechnet dich im Visier?
Lucy: Was ist eine … „Tacet-Dissonanz des Albtraums“?
Rover: Das Monster, das gerade hinter dir her war.
Lucy: Weiß der Teufel … Wenn David und Rebecca nicht hier gewesen wären, wäre ich …
Lucy: … Ich muss sie finden. Und zwar schnell.
Lucy: Wo sollen wir als Nächstes hin?
Rover: Vielleicht finden wir tiefer im Somnoire etwas … Mir nach.
Suche nach Lucys Gefährten.
Lucy: … Ein Zug? Was macht ein Night City-Zug hinter einem Tor?
Rover: Night City?
Lucy: …
Rover: Du musst nichts erzählen, wenn du nicht willst.
Rover: Das Somnoire ist der Ort, an dem Träume zusammenkommen. Hier ist alles möglich.
Lucy: Alles? Klar, klingt logisch …
Durchquere den geheimnisvollen Zug.
Erkunde weiter.
Lucy: Da ist sie!
Nähere dich Lucys Gefährtin.
Lucy: Rebecca!
Rebecca: Nova, sieht aus, als wärst du heil rausgekommen.
Rebecca: Aber … wer ist der da? Kennt ihr euch?
Lucy: Das ist Rover. Er hat mir den Hintern gerettet, bevor diese … Tacet-Dissonanz des Albtraums mich alle machen konnte.
Rebecca: Tacet-Dissonanz des Albtraums? Was für ’n abgef*ckter Name ist das denn?
Rover:
Rebecca: Sche**e! Sche**e! Sche**e! Wenn ich noch mal so ’n Ding sehe, knall ich es weg!
Rebecca: Danke, dass du dich um Lucy gekümmert hast.
Rebecca: Ich bin Rebecca. Freut mich, Choom.
Lucy: … Wo ist David? Ist er nicht bei dir?
Lucy: Was ist das?
Rebecca: Mehr war nicht übrig, als der Rauch sich verzogen hatte. Wollte uns wohl den Ar** retten … und hat dabei den eigenen verloren.
Rebecca: Hundertprozentig kann ich’s nicht sagen, aber … niemand hätte so ’nen Angriff überlebt. Ich glaube, er …
Lucy: David … ist tot?
Lucy: Ah!
Rebecca: Ah! Mir platzt der Schädel! Was soll der Sche**krach?! Fällt hier gleich alles zusammen?!
Rebecca: … Lucy? Hey, reiß dich zusammen!
Rover: … Die Frequenz breitet sich aus. Hier ist es nicht sicher. Wir müssen sofort weg.
Rebecca: Soll mir recht sein! Schön festhalten, Lucy!
Betritt das seltsame Somnoire.
Erkunde die Umgebung.
Lucy: Dieses komische Gefühl … Was ist das?
Lucy: Ein Tattoo? Wann habe ich denn …
Lucy: Ist alles hier … bloß ein Traum?
Lucy: Aber der Boden unter meinen Füßen … fühlt sich so echt an.
Erkunde weiter.
Lucy: David …? W-Wie?!
Folge der vertrauten Gestalt.
Lucy: Warte, bleib hier!
Erkunde weiter.
Erkunde die Umgebung.
Lucy: Immer noch keine Verbindung zum Netz. Aber dieses Gerät … Ich hab das Gefühl, ich krieg das geknackt.
Lucy: Werd’s wohl erst wissen, wenn ich’s ausprobiert hab.
Hacke den Mechanismus, um die Tür zu öffnen.
Lucy: Das ließ sich leichter hacken als sonst … Ob das was mit dem Tattoo zu tun hat?
Lucy: Das ganze Interface ist anders … Bin wohl in ’ner neuen Domain gelandet.
Lucy: …
Lucy: Ich seh mich erst mal etwas um.
Hacke die Kamera.
Überlaste den Server, um die Laser auszuschalten.
Lucy: Vielleicht ist das alles ein Braindance, eine Simulation …?
Lucy: … Nein, keine Spur von einem BD-Headset.
Lucy: Krieg auch keine Verbindung zu Misty oder zum Netz, nicht mal ein Ping …
Lucy: Was zur Hölle ist los?
Erkunde weiter.
Lucy: Ist das … ein Zugang zum Cyberspace? Was macht der hier?
Lucy: Die Verschlüsselung ist schwach, ich kann sie wahrscheinlich knacken.
Erkunde den Cyberspace.
Lucy: Dieser Ort … So einen Teil des Cyberspace hab ich noch nie gesehen.
Erkunde weiter.
Lucy: Ich kann nicht tiefer rein … Warum zeigst du mir das?
???: Was murmelst du da vor dich hin?
Lucy: Re-Rebecca?
Rebecca: Du glotzt mich an, als wär ich ein Geist, Alter. Hab ich was im Gesicht?
Lucy: Aber … du solltest doch …
???: Lange nicht gesehen, Lucy.
Berühre Lucys Erinnerung.
Lucy: Den Rest kennst du ja schon. Ist das Beweis genug?
Rover:
Lucy: Das weiß ich selbst noch nicht. Seit dieses Zeichen aufgetaucht ist, das „Tacet-Zeichen“, ist mein Netrunning irgendwie … verbessert? Weiterentwickelt?
Lucy: Früher hat’s nur bei Maschinen funktioniert, aber jetzt klappt’s anscheinend auch bei Organischen.
Abby: Das war es also … Das muss dann wohl deine Resonanzkraft sein.
Lucy: Meine was?
Rover: Betrachte es als eine Art Superkraft. Damit hab ich die Albtraum-TD zurückgedrängt, als wir uns begegnet sind.
Lucy: Und diese Fähigkeit unterscheidet sich von Person zu Person?
Lucy: Verdammt schade … Ich hatte schon gehofft, dass Fliegen zur Standardausstattung gehört.
Rebecca: Na, seid ihr jetzt Best Buddies, oder was?
Lucy: So ähnlich. Zumindest ist jetzt alles etwas klarer.
Rover: Was habt ihr als Nächstes vor?
Lucy: Hab noch ’ne Rechnung offen mit dieser Albtraum-TD. Alles andere kann warten.
Lucy: Und … David …
Rebecca: Ich auch! Dem Drecksvieh stopf ich die Knarre in den Schlund!
Rover: Gut, dann haben wir in dieser Hinsicht dasselbe Ziel. Ich muss weitere Auswirkungen auf die Realität verhindern.
Rebecca: Also schmeißen wir uns in Montur, marschieren wieder rein und drehen das Ar***loch durch den Fleischwolf?
Rover:
Lucy: Wir sollten erst mal ein paar Dinge klarstellen. Diese Welt von euch… kannst du uns ein bisschen was darüber erzählen?
Lucy: Resonanzkräfte, Frequenzbänder … Sternenfackel-Akademie …? Nie davon gehört.
Lucy: Hab' jetzt so ungefähr den Überblick. Becca, kommst du soweit mit?
Rebecca: Frag lieber, was ich nicht kapiert habe ...
Rebecca: Egal. Wir sind in einem anderen Universum. Verstanden.
Rebecca: Ändert auch nix dran, was wir tun müssen.
Lucy: Ugh!
Abby: Albtraum-TDs? Die sollten das Somnoire doch gar nicht verlassen können! Wie kommen die hierher?!
Rebecca: Igitt, die sehen ja aus wie verfluchte Konzerner …
Rover:
Rebecca: Echt jetzt? Muss ich jetzt Sprachunterricht machen?
Lynae: Haha, sie hat recht!
Lynae: Zuerst der Kampf! Reden können wir später noch!
Lucy: Ich halte sie mit einem Hack fest. Bleib konzentriert.
Besiege die TDs des Albtraums.
Lynae: Mensch … Warum fühlen sich meine Angriffe so anders an …?
Rebecca: Hä? Keine Ahnung, aber ich leg noch mal ’ne Schippe drauf!
Rebecca: HAHA! VERRECKT ENDLICH, IHR BLÖDEN MISTVIECHER!
Lynae: Puh … Bin ich froh, euch gefunden zu haben.
Lynae: Ich habe in der Nähe Daten gesammelt, als ich das Geschrei hörte. Hätte nicht gedacht, euch hier anzutreffen.
Lynae: Und? Ziemlich spektakulärer Auftritt, was?
Rover:
Rebecca: Wie hast du das Graffiti zum Explodieren gebracht?! Verdammt nova! Ist die Sprühdose etwa eine Waffe?!
Lynae: Das ist … nicht so einfach zu erklären …
Lynae: Ah! Eigentlich wollte ich dich etwas fragen … Während des Kampfes ist mir aufgefallen …
Lynae: Der Leuchteffekt auf deiner Waffe … Ist der von Graffiti inspiriert?
Rebecca: Hehe. Ist dir aufgefallen, was?
Rebecca: Hab die Farben selbst ausgedacht. Geil, oder? Das ist voll mein Stil.
Lynae: Total! Das passt voll zu dir!
Rebecca: Hehe, bloß nicht aufhören mit den Schmeicheleien!
Rebecca: Deine Waffe ist auch mega … Darf ich mal?
Lynae: Klar! Bitte schön.
Rebecca: Wow, krass … Niedlich UND perfekt eingeschossen …?
Rebecca: Und dieser Mündungsmod ist der Hammer! Du hast ja Geschmack!
Rebecca: Ich heiße Rebecca. Oder Becca, Becs – egal.
Lynae: Ich bin Lynae. Nett, dich kennenzulernen, Rebecca!
Lucy: Ich bin Lucy. Wir klären hier noch ein paar Dinge. Wir werden versuchen, dir keinen Ärger zu machen.
Lynae: Kein Problem, fühlt euch wie zu Hause!
Lynae: Übrigens, ich habe euch hier noch nie gesehen … Seid ihr neu an der Akademie?
Rover:
Lynae: Haha, sieh dich an, ganz schön hin- und hergerissen. Na gut, ich frag nicht weiter nach.
Lucy: Ist wahrscheinlich besser so.
Rebecca: Wenn du wüsstest, dass wir Edgerunner aus Night City sind, würde das deine Neuronen zum Glühen bringen?
Lynae: Night City? Edgerunner?
Rebecca: Eben, kein Ding. Gute Chooms sind gute Chooms, egal wo oder wann du sie findest, stimmt’s?
Lynae: Wo du recht hast …!
Rover:
Lynae: Es geht langsam voran, aber die Frequenz, die aus dem Tor dringt, breitet sich immer weiter aus.
Lynae: Die Akademie sagt, dass nichts falsch ist, um Panik zu vermeiden. Unterricht und Übungen laufen ganz normal weiter.
Lynae: Aber das ist nur eine Notlösung. Ach … Ich hoffe echt, wir kriegen das hin, bevor es jemand spitzkriegt.
Lynae: Apropos, Rover, ist dir etwas aufgefallen?
Lynae: Im Kampf gegen diese Albtraum-TDs waren meine Angriffe viel schwächer als eure. Ich konnte ihnen kaum etwas anhaben.
Lynae: Ich habe das Training vielleicht etwas schleifen lassen, um Leistungspunkte aufzuholen … aber daran liegt es nicht, oder?
Rover: Ging mir genauso. Hinter diesem Tor ist eine einzigartige Tacet-Dissonanz. Sie hat allen normalen Angriffen standgehalten.
Rover: Das sind keine normalen Tacet-Dissonanzen. Lynae, kannst du das der Präsidentin Lucilla melden? Wir brauchen ihre Meinung dazu.
Rover: Danach begleite ich dich zu Mornye. Wenn du ihr die Daten übergibst, erzähle ich ihr von unseren ... Gästen.
Lynae: Alles klar. Ich hole zuerst die Datenproben und mache noch eine zusätzliche Kopie für die Präsidentin!
Rebecca: Dann komme ich mit …
Lynae: Rebecca?
Rebecca: Mir ist grade eingefallen, dass ich noch was mit Rover besprechen muss. Geht schon mal vor.
Lucy: Lynae … richtig? Sie ist eine interessante Variable.
Lucy: Du hast vorhin eine „Mornye“ erwähnt. Wer ist das?
Rover: Eine Professorin hier an der Sternenfackel. Sie hat vielleicht eine Idee, wie man die Tacet-Dissonanzen in den Griff bekommt.
Lucy: Du holst einen Profi dazu, hm? Gut.
Lucy: Warte kurz, bevor wir loslegen, okay?
Tausche Informationen mit Lucy aus.
Lucy: …
Rover:
Lucy: Ich stell grad ’nen Lagebericht zusammen. Liste Anomalien und Lücken zu unseren Infos auf.
Lucy: Der Splitter, den Rebecca gefunden hat? Keine Chance, dass das Zufall war. Der muss was mit David zu tun haben.
Lucy: … Aber solo krieg ich die Verschlüsselung nicht geknackt. Ich warte mal ab, ob Professorin Mornye vielleicht eine Spur hat.
Lucy: Du hast doch sicher noch Fragen zu meiner Welt, oder? Jetzt passt’s gerade – schieß los.
Rover: Du hast vorhin ein paar Sachen erwähnt …
Rover:
Lucy: Die Arasaka Corporation. Ein globaler Megakonzern. Kurz gesagt: Ihr Hauptgeschäft machen sie mit Sicherheitsdienstleistungen, Militärproduktion und Finanzen.
Lucy: In Night City ist Arasaka das Gesetz. Jeder kennt den Namen – mit allen Vor- und Nachteilen.
Lucy: Wenn du lang genug überlebst, gerätst du irgendwann in ihre Fänge. Ausnahmslos. Ich habe eine … Vorgeschichte mit ihnen.
Tausche Informationen mit Rebecca aus.
Rebecca: Pff. Eine Standpauke von der Eisprinzessin höchstpersönlich.
Rover:
Rebecca: Ja, gerade eben … Ach so. Schätze, meine Augen sind dir nicht aufgefallen.
Rebecca: Hab Kiroshi-Implantate – du weißt schon, Cyberware. Sie leuchten auf, wenn Lucy und ich Infos austauschen.
Rebecca: Als ich eben mitten im Satz mit Lynae aufgehört hab?
Rebecca: Da hat mich Lucy angerufen. Hat mich gewarnt, das Tor nicht anzufassen. Irgendwas von wegen Kontamination … Du verstehst schon.
Rover:
Rebecca: Meinst du? Findest du in Night City an jeder Ecke.
Rebecca: Du scheinst auch ohne stark genug zu sein. Wozu die Mühe?
Rebecca: Hm, schätze, eure Welt interessiert mich auch. Besonders die Echos. Alter, für so ’nen Echo-Buddy wie Abby würde ich über Leichen gehen!
Rebecca: Hat was von Haustier … Erinnert mich an Cup-Cup.
Rover:
Rebecca: Ja, mein Hund. Die kleine Fußhupe war mein Ein und Alles. Ihr zwei wärt bestimmt gute Chooms gewesen.
Tausche Informationen mit Lynae aus.
Lynae: Ich habe gerade Präsidentin Lucilla wegen des Tors Bericht erstattet.
Rover: Was hat sie dazu gesagt?
Lynae: Sie sorgt sich um die Akademie. Sie möchte helfen, ist aber bereits anderweitig beschäftigt und kann sich nicht zweiteilen.
Lynae: Sie meinte, sie kümmert sich um Verstärkung vom Kollektiv, aber fürs Erste … sind wir auf uns allein gestellt.
Rover:
Lynae: Jep, ich wusste, du würdest das sagen!
Lynae: Also, bist du bereit, loszulegen?
Rover:
Lynae: Dann ab zu Professorin Mornye.
Lynae: Ich warte hier. Sag Bescheid, wenn du bereit bist.
Triff dich mit Mornye.
Rebecca: Dein Sprühdosen-Dings ist ziemlich nova. Wo kauft man so was?
Lynae: An der Akademie gibt es keine Sprühdosenläden. Gefällt sie dir? Ich schenke dir eine, wenn du willst.
Rebecca: Alter, im Ernst? Krass! Der Laden ist viel zu sauber … Könnte ’n bisschen „Farbe“ vertragen, checkst du?
Rover: Alles in Ordnung? Brauchst du eine Pause?
Lucy: Pause machen ist das Letzte, was wir tun sollten.
Lucy: Ich spüre sie … Diese Albtraum-TD sucht nach uns …
Rebecca: Lucy!
???: Das ist alles deine Schuld!
Rebecca: … Lucy! Lucy!
Rebecca: Verdammt! Selbst außerhalb dieses Höllenlochs werden wir noch gehackt? Alles okay bei dir?
Lucy: … Schon okay. Diese Kopfschmerzen sind nichts Neues für mich.
Rover: Ich habe die Verbindung zwischen dir und dem Albtraum getrennt, konnte aber seine verbleibende Frequenz nicht beseitigen.
Rover: Du solltest zur Sicherheit untersucht werden. Wir können nicht riskieren, dass das noch mal passiert.
Lynae: Wir können dich in der Krankenstation untersuchen lassen … Ich habe Doktor Herssen bereits informiert. Er erwartet dich bereits.
Rebecca: Wir wissen, wer dahintersteckt! Können wir diesem Scoplutscher nicht einfach – KABUMM – die Fresse wegballern?
Lucy: So einfach ist das nicht.
Lucy: Im letzten Kampf konnten weder Rover noch ich dem Monster auch nur einen Kratzer zufügen. Wird bei dir kaum anders gewesen sein.
Lucy: Vielleicht hängt es mit einem Verzerrungsfeld zusammen. Bis wir eine Möglichkeit finden, das zu knacken, bringt ein Angriff nichts.
Rebecca: Pff. Das wissen wir erst, wenn wir’s versucht haben.
Rebecca: Aber egal. Dein Chrom braucht noch Wartung … Erst mal musst du wieder auf die Beine kommen.
Rover:
Rebecca: Ich? Nix da. Quietschfidel wie eh und je.
Rebecca: Als ob!
Rebecca: Es geht nur um ein paar Scans, oder? Na dann, ab dafür!
Rebecca: Wenn dir Docs nicht geheuer sind, kann ich … keine Ahnung, einfach mitkommen, während sie dich untersuchen. Ist kein Ding.
Lucy: … Bring mich einfach zum Tor.
Lynae: Das war die Präsidentin. Sie wird uns helfen, die Anfragen des Kollektivs zu bearbeiten.
Lynae: Jetzt die schlechte Nachricht:
Lynae: Nachdem wir weg waren, begann sich die Kontamination um das Tor auszubreiten.
Lynae: Und es geht schneller vonstatten, als man anfangs dachte. Noch ist aber alles unter Kontrolle.
Rover: Überlasst das mir. Du bringst sämtliche gesammelten Daten zu Mornye. Sie wird sie brauchen, um an der Lösung des Problems zu arbeiten.
Lynae: Klar, ich erledige das!
Rebecca: Lucy ist da schon seit Ewigkeiten drin. Was dauert da so lange?
Rover: Das ist Luuk Herrsen. Einer der Ärzte der Akademie.
Rover: Wie geht es ihr?
Luuk Herssen: Die Messwerte bestätigen, dass die Frequenz, die ihr Probleme bereitet hat, weg ist.
Luuk Herssen: Sie war kooperativ – auch wenn sie eine dickköpfige Ader hat.
Luuk Herssen: Ich habe ihr geraten, sich auszuruhen, aber deine Kollegin weigerte sich. Sie bestand darauf, dass dazu keine Zeit sei.
Luuk Herssen: Wir haben einen Kompromiss gefunden. Ich habe zugestimmt, ihr während der Behandlung Zugang zur Datenbank der Akademie zu geben.
Rover:
Rebecca: Tss. Die ist nicht gerade der geduldige Typ. Das gilt auch für David.
Rebecca: Egal. Hauptsache, sie ist noch heile. Ich geh mal frische Luft schnappen. Meld dich, wenn was ist.
Rover: Beschäftigt dich noch etwas?
Luuk Herssen: Während der Untersuchung fiel mir auf, dass Lucys psychischer Zustand nicht stabil wirkt.
Luuk Herssen: Sie ist anfällig für Frequenzinterferenzen von außen. Diese von dir erwähnte ungewöhnliche Tacet-Dissonanz scheint genau das auszunutzen – streut sozusagen Salz in die Wunde.
Rover: Kann man das behandeln?
Luuk Herssen: Für solche Leiden existiert keine schnelle Heilung. Die Genesung braucht Zeit und ein Gefühl von Sicherheit und Rückhalt.
Luuk Herssen: Wir können ihr nur den nötigen Raum lassen. Die eigentliche Heilung muss von ihr selbst kommen.
Luuk Herssen: Sie stehen mit dem Somnoire in Verbindung, habe ich recht?
Rover: Lucy hat irgendetwas mit dieser Albtraum-TD zu tun. Wenn wir das aufklären, können wir die Ausbreitung vielleicht verhindern.
Rover: Sobald sie sich erholt hat, werde ich mit ihr die Informationen über das Somnoire durchgehen.
Rover: Ich werde erst mal mit Rebecca sprechen … Hm? Wo ist sie denn hin?
Luuk Herssen: Sie meinte, sie müsste mal an die frische Luft. Ich habe sie zuletzt in Richtung des Freizeitprogramm-Generators gehen sehen.
Rover: … Lass mich raten. „Frische Luft“ war nur ein Vorwand, um der Untersuchung zu entgehen.
Rover: Ich werde sie finden. Luuk, behalte Lucy bitte für mich im Auge.
Luuk Herssen: Sicher. Wenn du schon dabei bist, könntest du Rebecca dieses Terminal geben?
Luuk Herssen: Ich habe sie und Lucy als Studentinnen angemeldet. So sollten sie sich frei in der Akademie bewegen können.
Rover: Danke, Luuk.
Suche nach Rebecca.
Abby: Ich wette, selbst wenn wir Rebecca finden, wird sie sich vor der Untersuchung drücken.
Rover: Ganz meine Meinung.
Rover: Ist ja nicht so, als könnten wir sie nicht zwingen. Fürs erste finden wir sie einfach und stellen sicher, dass es ihr gut geht.
Rebecca: Runen? Klingt nach ’ner Fantasy-Sim … Übrigens sehen die alle total gleich aus. Wie soll man die auseinanderhalten!
Sigrika: Hmm … Wie wäre es, wenn du sie dir als Sterne vorstellst?
Rebecca: Keine Chance. Meine Schaltkreise rauchen allein vom Gedanken daran.
Rebecca: Söldnern liegt mir mehr als Büffeln!
Sigrika: Das ist aber eine besondere Waffe … Gehört sie dir?
Rebecca: Jep, Sonderanfertigung. Ohne Knarre fühle ich mich irgendwie nackt.
Sigrika: Oha? Ist es bei dir zu Hause denn so gefährlich?
Sigrika: Ah, da bist du ja, Rover!
Rover:
Rebecca: Ja, der Vibe passt.
Rebecca: Sie hat mir von Runen und dem Roya-Stamm erzählt. Gar nicht so uninteressant!
Sigrika: Ich hatte eine Vorlesung, aber der Professor hat sie in letzter Minute verschoben.
Sigrika: Meliora wollte in der Spielhalle vorbeischauen, also bin ich mitgekommen.
Sigrika: Ich bin darin eigentlich nicht so gut. Ich habe jedes Spiel verloren, bis Rebecca aufgetaucht ist und mir geholfen hat.
Rebecca: Ich wollte nur Zeit totschlagen. Hab nicht damit gerechnet, angefixt zu werden!
Rebecca: Dann hab ich sie durch ein paar Level gezogen. Und zack, waren wir Chooms. Ganz ehrlich, Koop fetzt mehr, als solo zu grinden.
Meliora: Nicht schon wieder! Mensch, kann irgendjemand dieses Spiel überhaupt gewinnen?
Rebecca: Ach, Shooter habt ihr hier auch?
Sigrika: Mhm! Gibt es erst seit Kurzem.
Sigrika: Ich habe es versucht, aber es ist echt schwierig. Ich bin gleich zu Beginn gescheitert ...
Rebecca: Eine Herausforderung, was? Da is’ schon eher was für mich.
Meliora: Hm? Freunde von dir?
Sigrika: Jep! Darf ich vorstellen: Rover, und das ist Rebecca.
Sigrika: Wo ist eigentlich Fenella hin?
Meliora: Sie musste etwas erledigen und ist mit Verma zurück zum Institut gegangen.
Meliora: Och, ich wünschte, sie wären hier … Dann würde ich vielleicht nicht so fertiggemacht werden.
Meliora: Die letzte feindliche Angriffswelle ist einfach zu groß. Zu viele Ziele …
Rebecca: Wie funktioniert das denn? Einfach im Sitz zurücklehnen?
Meliora: Ich helfe dir beim Einstellen. Wie hoch soll die Schwierigkeit sein?
Rebecca: So hoch wie möglich. Seht zu und lernt!
Meliora: Bist du sicher? Der höchste Schwierigkeitsgrad macht sogar routinierten Spielern zu schaffen …
Rover:
Rebecca: Endlich kann ich mal zeigen, was ich draufhab! Heh!
Rebecca: Träum weiter! Wenn’s um Ballern geht, macht mir keiner was vor.
Rebecca: Ich bin bei den Credits, bevor ihr blinzeln könnt!
Sigrika: Rebecca, hörst du mich?
Sigrika: Laut dem Tutorial versetzt dich der höchste Schwierigkeitsgrad praktisch in eine vollständige Simulation. Alles wird sich echt anfühlen …
Rebecca: Also quasi ein Braindance? Pff, bleib locker! Ich bin Profi!
Spiele Tacetit-Invaders 3.
Rebecca: Was zur … Wie kommen Konzerner in euer Spiel?
Meliora: Konzerner? Äh, Feinde werden auf Basis deiner Erinnerungen simuliert. Sie könnten alles Mögliche sein.
Rebecca: Umso besser. Anzüge abknallen is’ meine Spezialität!
Rebecca: Ich schieß euch zu Schweizer Käse!
Rebecca: WOO! Jetzt lassen wir’s krachen! Her mit den Granaten!
Sigrika: Aufgepasst! Gleich kommt die schwierigste Welle.
Meliora: Hier musste ich mich letztes Mal geschlagen geben … Es waren einfach zu viele! Achte auf deine Munition!
Rebecca: Ein Schwarm, ne? Klingt nach ’nem Fall für Guts!
Rebecca: Das war’s schon? Pff, ich werd’ grade erst warm.
Rover: Hier, diesen Preis hast du gerade gewonnen.
Rebecca: Was soll das denn sein? Ein Kugelfisch?
Rover:
Rebecca: Hm. Nicht schlecht. Irgendwie niedlich.
Rebecca: Hier, behalt du das mal.
Meliora: Ach? Bist du sicher? Danke, Coach!
Rebecca: … Coach? Meinst du mich?
Meliora: Ja! Coach Rebecca!
Meliora: Ich möchte von dir lernen! Vielleicht kann ich eines Tages genauso wie du sein!
Meliora: Deine Schießkünste sind der Wahnsinn! Bist du in einem Club? Wo hast du das gelernt?
Rebecca: Öh … im Night City-Club … von Lahai-Roi?
Meliora: Komisch … So einen Club hat die Sternenfackel?
Sigrika: Das können wir ein andermal besprechen. Der Professor hat sich gerade gemeldet, Meliora. Er muss etwas mit uns besprechen.
Meliora: Mist! Ich sollte ihn nicht warten lassen!
Meliora: Bis später, Leute! Sigrika, beeil dich!
Sigrika: Okay, ich komme!
Sigrika: Lass uns wieder mal was zusammen machen!
Rebecca: So, du hast mich also gefunden. Und jetzt?
Rebecca: Eins sag ich dir: Wenn du mich zu irgend ’ner Untersuchung schleppen willst, mach ich ’n Abflug, dass du ’n Schleudertrauma kriegst.
Rover: Keine Sorge. Ich soll dir nur das hier geben.
Rebecca: Was is’ das für’n Dingsda?
Rover: Dr. Herssen hat dir ein Terminal verschafft. Jetzt kann ich deinen Standort lokalisieren und dich überall kontaktieren.
Rebecca: Ah, cool. Danke, Choom.
Rover: Ich habe gerade eine Nachricht von Lucy erhalten. Sie braucht mehr Zeit, um die Archive durchzugehen. Wir sollen die Stellung halten.
Rebecca: … Na gut. Ihre Entscheidung.
Rebecca: Hast du Zeit? Wenn sie beschäftigt ist, seh ich mich mal in der Akademie um. Will mir ’n paar Dinge angucken.
Rebecca: Und außerdem … das Teil will ich mal ausprobieren!
Suche nach Rebecca.
Rebecca: Uuund fertig! Geil, was?
Rover:
Rebecca: Na logo! Du weißt, was gut is’!
Rebecca: Wegen dem bisschen Graffiti sollen die Stress machen? Sollen sie nur. Ich zeig denen, was Stress is’!
Rover: Ich habe dieses Symbol auch in Lucys Erinnerungen gesehen. Was bedeutet es?
Rebecca: Es ist Davids Tag. Er hatte es auch auf seiner Jacke. So was wie sein Logo oder seine Unterschrift.
Rover: Er hat euch beiden wohl viel bedeutet.
Rebecca: Klar. So einen wie David gibt’s nicht noch mal …
Rebecca: Ganz ehrlich, ich mochte dieses dämliche Fischdings ganz gerne.
Rover:
Rebecca: Keine Ahnung … Einfach so? Ich hätt’s sowieso nicht behalten können. Besser, es geht an wen, der sich … drum kümmert.
Rebecca: Na, vergiss es. Virtuelle Ziele abknallen hat was Künstliches. Da fehlt der Kick.
Rebecca: Ach, wollte wen ködern, hat aber nicht angebissen. Er is’ wohl nicht hier … Egal. Warten bringt nix.
Rover: Suchst du jemanden? Sind noch andere aus deinem Universum zu der Sternenfackel gekommen?
Rebecca: Wer weiß? War ohnehin eher ein Schuss ins Blaue. Dachte, das Tag würde vielleicht Pilar auf den Plan rufen …
Rover:
Rebecca: Mein bescheuerter, großer Bruder. Selbe Crew, verzapfte aber nur Mist, machte Faxen und verkackte alles.
Rebecca: Wenn er noch leben würde … würde er bestimmt rumtönen, dass er irgendein fettes Ding drehen wird.
Rebecca: Pilar, äh … Irgend so ’n Cyberpsycho hat ihm den Schädel weggepustet. Falscher Ort, falsche Zeit.
Rover: Was ist ein Cyberpsycho? Eine Art psychischer Erkrankung?
Rebecca: Jep. Bringt Leute dazu, auszuflippen und den Verstand zu verlieren.
Rebecca: Keine Ahnung, wieso. Aber es heißt, je mehr Chrom man verchippt hat, umso eher wird man gaga.
Rover:
Rebecca: Ist doch Logisch. Mehr Cyberware, mehr Wumms.
Rebecca: Das einzige, was das Ganze verlangsamt, sind Immunsuppressiva … Frag mich nicht, wie. Is’ aber bloße Symptombehandlung, keine Heilung.
Rebecca: Was meinen Idiotenbruder angeht … Ich weiß, dass er tot is’, aber ein Teil von mir hat trotzdem gehofft … Verstehst du?
Rebecca: Nach der ganzen krassen Sche**e, die passiert is’, kannst du mir ’n bisschen Hoffnung nich’ verdenken, oder?
Rebecca: So isses nun mal: Wir sind hier gelandet, haben eure Welt kurzgeschlossen. Wir sind Bugs im System.
Rebecca: Wer weiß, wann wir für immer verschwinden werden …
Lucy: Laber kein Zeug, von dem du nichts verstehst.
Rebecca: Alter! Was schleichst du dich so an?!
Rover:
Lucy: Mornye hat mir gezeigt, wie man den Tracker des Terminals verwendet … Echt praktisch.
Lucy: Ja. Lief besser als gedacht. Was ich vorher gespürt habe, ist mehr oder weniger weg.
Lucy: Mornye und ich haben auch über das Frequenzband geredet.
Lucy: Sie hatte nützliche Infos. Hat ein Treffen mit dem Elfenbein-Torwächter organisiert.
Lucy: Gehen wir. Sie erwarten uns im Forschungsinstitut.
Begib dich zum Forschungsinstitut.
Lucy: So, Mornye hat fallen lassen, dass der Elfenbein-Torwächter … eine Katze ist?
Lucy: Katzen gibt's in Night City nicht viele …
Rover:
Lucy: Gehen wir diese Katze treffen.
Lucy: Geht klar. Sag einfach Bescheid, wenn du so weit bist.
Rebecca: Wow! Ein Kätzchen!
Lucy: Das ist der „Elfenbein-Torwächter“?
Rover: Wie steht es derzeit mit dem Somnoire?
Mornye: Die Ausbreitung der Frequenz nimmt zu. Das betroffene Gebiet hat sich in der letzten halben Stunde verdoppelt.
Mornye: Während der Torwächter und ich Lösungen suchten, hat Lucy mich kontaktiert …
Mornye: Das Frequenzband, das sie beschrieben hat, ist genau das, wonach wir gesucht haben.
Elfenbein-Torwächter: Danke, dass ihr alle gekommen seid, miau. Ich bin der Elfenbein-Torwächter. Ich wache gemeinsam mit dem Ebenholz-Torwächter über das Somnoire.
Rebecca: Angenehm, Miezekatze!
Elfenbein-Torwächter: Ich bin keine Katze. Ich bin der Elfenbein-Torwächter.
Elfenbein-Torwächter: Konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: Wir haben einen Weg gefunden, die Albtraum-TD zu bekämpfen.
Elfenbein-Torwächter: Lucy, hast du den Splitter des Frequenzbands dabei?
Elfenbein-Torwächter: Ganz wie ich dachte, miau …
Elfenbein-Torwächter: Lasst mich erklären: Dieser von Lucy gefundene Splitter ist Teil dessen, was mein Kollege und ich ein Traumband nennen.
Elfenbein-Torwächter: Es ist eine Manifestation von Frequenz in physischer Form. Es erscheint nur unter äußerst seltenen Bedingungen im Somnoire … Auch ich sehe es zum ersten Mal.
Elfenbein-Torwächter: Meines Wissens nach sollte es neben eurem noch zwei weitere Traumband-Splitter geben.
Rover:
Elfenbein-Torwächter: Na ja, miau … Wie soll ich das ausdrücken? Die Albtraum-TD und das Traumband sind zwei Seiten derselben Medaille.
Elfenbein-Torwächter: Ihre Frequenzen sind genau gegensätzlich. Nutzt du die Kraft des Traumbandes, kannst du möglicherweise der Kontamination durch den Albtraum entgegenwirken.
Rebecca: Hör mal, Samtpfote … Nix für ungut, aber kannst du mal das Miauen sein lassen? Und Wörter benutzen, die ich auch kapiere?
Elfenbein-Torwächter: Urgs, miau … Entfesselt die Kraft des Bands, und eure Angriffe werden dem Albtraum Schaden zufügen.
Elfenbein-Torwächter: Übrigens sollte es ganz sein. Wie konnte es zersplittern …? Wo habt ihr es gefunden?
Rebecca: Wo David starb, als er uns vor diesem Vieh beschützte … Mehr war nicht übrig.
Elfenbein-Torwächter: Ich kenne diesen „David“ nicht, aber soweit ich das beurteilen kann, ist er die Verkörperung von Lucys Glück.
Lucy: Das heißt … David ist der Schlüssel zur Bekämpfung der Albtraum-TD?
Elfenbein-Torwächter: Haargenau, miau.
Rebecca: Verdammt! Hätte ich damals nur schneller reagiert …
Elfenbein-Torwächter: Mach dir keine Vorwürfe. Ihr habt immer noch eine Gelegenheit, alles wieder so zu gestalten, wie es zuvor war.
Rebecca: … Was soll das denn heißen?
Elfenbein-Torwächter: Die Albtraum-TD und das Traumband stammen aus Lucys Traum. Sie sind Produkte ihrer Fantasie.
Elfenbein-Torwächter: Körperliche Angriffe lösen lediglich ihre Gestalt auf. Mit anderen Worten: Euer Freund ist nicht tot. Er existiert in der Gestalt des Frequenzbands.
Elfenbein-Torwächter: Ähem, miau … Einfacher ausgedrückt: Wenn ihr alle Splitter einsammelt, könnt ihr David wiedersehen.
Rebecca: Hast du das gehört, Lucy?! Wie geil ist das denn!
Rebecca: … Ey. Freust du dich denn überhaupt nicht?
Elfenbein-Torwächter: Ja, miau, du könntest mehr— Warte. Du wirkst ...
Elfenbein-Torwächter: Oh, miau … Das ist komplizierter, als ich dachte. Lucy, hast du ihr nicht die Wahrheit gesagt?
Rebecca: Die Wahrheit? Was für ’ne Wahrheit?!
Rebecca: Hey! Lucy!
Rebecca: Sche**e noch mal! Spuck’s schon aus!
Lucy: Ich kann nicht.
Lucy: … Selbst wenn ich’s dir sage, würde es nichts ändern.
Rebecca: …
Lucy: Tut mir leid.
Rebecca: Ich kapier’s schon.
Lucy: … Tut mir leid.
Rebecca: Lucy …
Rebecca: Manche Dinge ... wenn du sie jetzt nicht sagst, kriegst du vielleicht nie wieder die Chance.
Lucy: Wenn das alles vorbei ist, reden wir. Nur wir zwei.
Rebecca: Chill du mal, ich kümmere mich um die anderen … Schuldest mir halt was.
Elfenbein-Torwächter: Es gibt noch etwas, das wir über das Traumband nicht gesagt haben.
Mornye: Es kann tatsächlich etwas gegen die Albtraum-TD ausrichten. Aber … im Moment ist es in mehrere Teile zerbrochen.
Mornye: Allein damit lässt sich diese ungewöhnliche Tacet-Dissonanz nicht besiegen.
Rover:
Elfenbein-Torwächter: Die Albtraum-TD entstammt den tiefsten Ängsten des Träumers. Bis diese Angst zerstreut oder überwunden ist, ist sie praktisch unsterblich.
Elfenbein-Torwächter: Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, sie zu bekämpfen.
Elfenbein-Torwächter: Auch wenn sie in die Realität eindringen kann, bleibt es dennoch ein Produkt der Träume. Sollte die Frequenz der Träumerin Lucy verschwinden, würde dies das Ende der Tacet-Dissonanz bedeuten.
Rover:
Elfenbein-Torwächter: Das weiß ich doch, miau! Warum glaubst du wohl, dass ich das nicht vor Lucy oder Rebecca gesagt habe?
Elfenbein-Torwächter: Vorerst konzentrieren wir uns darauf, die Splitter des Traumbandes zusammenzutragen, um David wiederzubeleben. Wenn das nicht funktioniert, sehen wir weiter.
Rebecca: Ey, da bin ich wieder … Was hab ich verpasst?
???: Willst du deine Freunde noch einmal sterben sehen?
Lucy: Wenn meine Frequenz verschwindet, ist auch die Albtraum-TD futsch …
Lucy: Wenn es so weit kommt …
Warnung: Alarm! Unbekannte Feinde entdeckt! Gewisse Bereiche wurden gesperrt! An alle Zivilpersonen: Gefahrenbereich sofort verlassen!
Besiege die Konzerner.
Lucy: Jemand hat die Kontrolle über das Tor übernommen. Vorsicht. Abstand halten.
Verma: Entschuldige, ich halte dich auf.
Fenella: Das ist nicht deine Schuld.
Fenella: Bist du … aus einem höheren Jahrgang? Lass uns zusammen kämpfen.
Lucy: … Pass nur auf die Verwundeten auf. Ich kümmere mich hierum.
Lucy: … Diese Albtraum-TDs sind meinetwegen hier. Ich hacke das Tor. Bring sie raus, sobald ich fertig bin.
Fenella: Was ist mit dir?
Lucy: Ich halt sie so lange wie möglich hin. Rover … Meine Crew wird bald hier sein.
???: Lucy …
Verma: Hat diese Tacet-Dissonanz gerade geredet?
???: Lucy … hör zu … Wehr dich nicht … Dann wird alles einfacher.
???: Du willst David sehen, oder? Wenn du im Traum bleibst, kann ich ihn Wirklichkeit werden lassen.
Lucy: … Halt’s Maul.
???: Mach dir nichts vor. Weswegen solltest du in diese kalte, leere Welt zurückkehren?
???: Nimm mein Angebot an. Wir alle gewinnen dabei. Oder … willst du lieber sehen, wie alle abgeschlachtet werden?
Verma: Alles in Ordnung?
Lucy: Mir geht’s gut. Geh jetzt!
Fenella: Tacet-Dissonanzen haben meinen Vater auf dem Gewissen. Ich habe hart trainiert, damit niemand sonst das gleiche Schicksal erleidet.
Fenella: Diesmal lasse ich es nicht zu!
Rebecca: Verpiss dich! Lass sie in Ruhe!
Rebecca: Mist … Kugeln bringen nix.
Rebecca: Weißt nicht, wann’s genug ist, was?! Zeig dich, wenn du Eier hast! Hör auf, dich in diesem Verzerrungsfeld zu verkriechen!
Rebecca: Hör mal zu, du Missgeburt, Konzernbimbo oder was auch immer du sein magst! Ich zerfetz dich in Einzelteile!
???: Große Klappe für so eine kleine Ratte …
Lucy: Adam … Smasher!
Rebecca: Dieser ’Borg-Bastard ist hier?!
Elfenbein-Torwächter: Nicht wirklich, miau! Das ist lediglich eine Illusion, die der Albtraum aus deinen Erinnerungen geschaffen hat. Nicht die Person, die du kennst!
Albtraum: Adam Smasher: Abschaum, allesamt – nur eine Frage der Zeit.
Rebecca: Tss, schon wieder entwischt.
Rover: Alles in Ordnung?
Lucy: Ich … brauch nur ’n kleinen Moment.
Rebecca: Von allen Visagen, die es gibt, musste es ausgerechnet Adam Smasher sein … Die Albtraum-TD hat sich ein A**chloch der Oberklasse ausgesucht.
Rover:
Rebecca: Der legendäre Buhmann von Night City und Arasakas Auftragskiller Nr. 1.
Rebecca: Der Bastard ist bis oben hin mit Chrom vollgepumpt. Da ist nix Organisches mehr. Mehr Killermaschine als Mensch.
Rebecca: Und er macht jeden kalt, der ’Saka gegen den Strich geht. Damals in Night City …
Rebecca: Na egal. Denk einfach dran, dich nicht mit dieser Hackfresse anzulegen!
Mornye: Wir sind jetzt in Sicherheit. Das evakuierte Forschungspersonal ist unverletzt. Ist alles in Ordnung bei dir?
Lucy: Geht schon … Brauch bloß ’nen Moment.
Mornye: Die von dir beschützten Studierenden befinden sich in Behandlung. Ich soll dir ihren Dank ausrichten.
Lucy: … Hab nicht viel gemacht.
Elfenbein-Torwächter: Ich habe die Datenrisse versiegelt und so die Albtraum-TD zurückgedrängt. Aber nach dem, was wir gesehen haben, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie erneut ausbricht.
Elfenbein-Torwächter: Das ist ein schlechtes Zeichen. Wir müssen so schnell wie möglich alle Splitter des Traumbandes finden, miau.
Elfenbein-Torwächter: … Wenn es nur so einfach wäre. Ihre Standorte werden durch die sich ausbreitende Frequenz gestört. Selbst ich kann sie nicht lokalisieren.
Rover: Du hast erwähnt, dass das Traumband und die Albtraum-TD gegensätzliche Frequenzen haben.
Rover: Wenn wir die Frequenz dieses Splitters analysieren könnten, wäre es dann möglich, damit die Interferenzen zu unterdrücken und die anderen Splitter zu finden?
Elfenbein-Torwächter: Miau?! Das nenne ich mal clever! Ausprobiert habe ich das noch nie, aber theoretisch … sollte es funktionieren!
Mornye: Die Frequenzanalyse … Dürfte sich das Institut darum kümmern?
Mornye: Wir möchten ebenfalls zur Lösung dieses Somnoire-Vorfalls beitragen.
Mornye: Fräulein Lucy … du kannst dich auf uns verlassen.
Lucy: … Danke.
Sprich mit dem Elfenbein-Torwächter.
Elfenbein-Torwächter: Besprechen wir fürs Erste, wie wir Lucy zurück nach Hause bringen, miau.
Elfenbein-Torwächter: Das ist auch für mich Neuland. Laut ihrer Beschreibung gelangte Lucy im Traum durch das Somnoire nach Solaris.
Elfenbein-Torwächter: Das bedeutet, es muss ein Tor geben, das die beiden Universen miteinander verbindet. Wenn sie hindurchgeht, kann sie in ihre Welt zurückkehren.
Elfenbein-Torwächter: Dieses Tor sollte sich am tiefsten Punkt des Somnoires befinden. Dort, wo die kostbarsten Erinnerungen der Träumerin bewahrt werden.
Elfenbein-Torwächter: Auch ich kann seinen genauen Standort nicht ausmachen. Ihr müsst selbst einen Weg finden, um dorthin zu gelangen.
Rover: Was ist mit dem Ebenholz-Torwächter? Wo ist er im Moment?
Elfenbein-Torwächter: Er kümmert sich um andere Sektoren des Somnoires. Die Kontamination greift auch dort um sich. Er hat alle Hände voll zu tun, miau.
Elfenbein-Torwächter: Obwohl ich euch nicht direkt helfen kann, werde ich mein Bestes tun, euch einen letzten Ausweg zu ermöglichen.
Elfenbein-Torwächter: Wenn das Schlimmste eintritt, werde ich ihn aktivieren, um euch in Sicherheit zu bringen.
Rover: Ein letzter Ausweg? Klingt nicht schlecht.
Elfenbein-Torwächter: Ihr werdet ihn erkennen, wenn ihr ihn seht … Ich hoffe nur, es kommt nicht so weit.
Mornye: Mentor … Bevor ihr aufbrecht, muss ich etwas mit dir besprechen.
Mornye: Diese Albtraum-TDs sind außergewöhnlich. Ihre Frequenzen können die Angriffe unserer Waffen irgendwie abschwächen und neutralisieren.
Mornye: Mit der fortlaufenden Ausbreitung der ungewöhnlichen Frequenz treten auch Datenrisse häufiger auf.
Mornye: Sollte es zu einem weiteren Eindringen kommen, kann die Akademie sie mit den derzeitigen Mitteln vermutlich nicht zurückschlagen.
Rover:
Elfenbein-Torwächter: Ganz einfach. Kontert sie mit ihrer eigenen Frequenz!
Mornye: Sowohl Lucys als auch Rebeccas Waffen sind dazu in der Lage. Vor allem Rebeccas Schusswaffe erweist sich als äußerst wirksam gegen die Albtraum-TDs.
Rebecca: Das heißt also … Ich bin die Frau fürs Grobe?
Lucy: Jep. Vielleicht ist es auch deine Resonanzkraft.
Rover:
Mornye: Was das angeht … haben wir noch keine eindeutige Antwort. Wir vermuten, dass ihre Frequenzen durch deine Spaltungsmacht irgendwie neutralisiert werden.
Mornye: Wir können deine Kraft zwar nicht vollständig entschlüsseln, aber wir können die Frequenzsignaturen von Lucys und Rebeccas Waffen untersuchen und nachbilden und sie auf unsere eigenen Waffen anwenden.
Mornye: Um sich auf eine groß angelegte Invasion vorzubereiten, hat die Akademie umfassende Verteidigungsmaßnahmen eingeleitet. Was uns noch fehlt, sind Frequenzproben, um die Kalibrierung abzuschließen.
Mornye: Also, Fräulein Rebecca, wärst du vielleicht ...
Rebecca: Ihr wollt euch meine Knarren reinziehen? Klar, kein Ding.
Rebecca: Wir haben euch diese Suppe eingebrockt. Is’ nur fair, wenn wir sie auch auslöffeln.
Rebecca: Ich bleib lieber erst mal hier. Wenn mehr dieser Freaks auftauchen, jag ich sie zum Teufel!
Rebecca: Dieses Ar***loch würde sowieso lieber dein Gesicht sehen als meins, wenn er zurückkommt.
Mornye: Die Analyse des Traumbandes ist abgeschlossen. Ihr könnt die anderen Splitter im Somnoire jetzt mithilfe eurer Terminals lokalisieren.
Rebecca: Schnappt ihr euch mal die Splitter. Ich komm nach, wenn die hier meine Knarre fertig begafft haben.
Lucy: … Nimm meine. Wenn die Dinger wieder zuschlagen, musst du dich wehren können.
Rebecca: Pff, jaja. Is’ gut, Mutti … Und was is’ mit dir? Dann bist du unbewaffnet.
Mornye: Fräulein Lucy, du kannst gerne eine der Waffen der Akademie benutzen. Es ist zwar nicht dasselbe, aber besser als nichts.
Lucy: Keine Sorge. Rover hält mir den Rücken frei. Ich komm klar.
Rebecca: Hey, pass mir auf diese Idiotin auf, bis ich zu euch aufschließe …
Sprich mit Mornye.
Mornye: Es wird eine Weile dauern, deine Waffe zu untersuchen, Fräulein Rebecca. Hast du in der Zwischenzeit etwas zu tun?
Rebecca: Lass das „Fräulein“ mal stecken. Davon krieg ich Ausschlag. Einfach Rebecca tut’s auch.
Mornye: … Verstehe. Was also hast du jetzt vor, Rebecca?
Rebecca: Wenn ich hier noch länger rumhänge, krieg ich ’nen Vogel. Schätze, ich werd mal die Akademie unsicher machen.
Rebecca: Jau, ich bring Lynae diese Sprühdose zurück. Danach vielleicht mit Sigrika beim Zocken ’n bisschen quatschen?
Mornye: Ah … Ich wusste gar nicht, dass du Sigrika kennst.
Mornye: Im Moment untersuchen sie wahrscheinlich immer noch gemeinsam eine Raumanomalie.
Mornye: … Wir haben vor Kurzem einen Bericht erhalten.
Mornye: Eine Wand und die Frequenzen im Umkreis wurden überschrieben, sodass sie in einen Zustand statischer Drift versetzt wurden.
Mornye: Lynae erwähnte außerdem ein graffitiähnliches Bild im Zentrum der Anomalie. Allerdings ist uns noch nicht gänzlich klar, was genau geschehen ist. Die Untersuchung dauert noch an.
Rebecca: … Graffiti? Sag bloß …
Sprich mit dem Elfenbein-Torwächter und kehre zum Forschungsinstitut zurück.
Elfenbein-Torwächter: Alle warten schon. Bist du bereit, zurückzugehen?
Rover:
Elfenbein-Torwächter: Okay, miau.
Elfenbein-Torwächter: Ich warte hier.
Sprich mit Meliora.
Meliora: Hallo, Coach!
Rebecca: Hör mal, Choom … Du weißt, wie ich heiße.
Meliora: Verstanden, Coach Rebecca!
Rebecca: Egal … Wohin geht’s?
Meliora: Ich wollte gerade nach Verma und Fenella sehen.
Meliora: Oh, hier! Bitte probiere diese Konserve aus, Coach Rebecca!
Meliora: Die neueste Geschmacksrichtung. Hoffentlich schmeckt es dir!
Rebecca: Ihr lebt auch nur vom Dosenfraß, was? Äh … Na, von mir aus.
Meliora: Ich muss mich auf den Weg machen. Bis zum nächsten Mal, Coach Rebecca!
Sprich mit Sigrika.
Lynae: Das sieht nicht nach den Roya-Runen aus, die ich kenne. Sagt dir die etwas, Sigrika?
Sigrika: Ein geheimnisvolles Symbol taucht aus dem Nichts auf … Kein Graffiti, aber auch keine Rune …
Sigrika: Hmm … das kommt mir verdächtig vor. Riecht nach einer Verschwörung!
Rebecca: Na, was läuft? Was schaut ihr so motzig?
Lynae: Wir sind auf ein Problem gestoßen. Wir versuchen, herauszufinden, wer hierfür verantwortlich ist …
Rebecca: Für das Graffiti? Dort an der Wand?
Rebecca: Ihr schaut sie direkt an! Nova, was?
Lynae: So war das also … Als du gegangen bist, war also alles noch ganz normal …
Lynae: Was, wenn das Somnoire irgendwie hinter der Veränderung steckt? Jetzt, wo ich darüber nachdenke, ähneln sich ihre Frequenzen.
Sigrika: Immerhin ist es keine Falle. Das ist die gute Nachricht! Jetzt müssen wir nur noch die statische Drift in den Griff bekommen.
Sigrika: Hmm … Hat dieses Symbol eine bestimmte Bedeutung?
Rebecca: Das ist Davids Tag. Der Gonk hat’s auf seine Jacke gesprüht, quasi wie ’ne Unterschrift.
Sigrika: David?
Rebecca: Jau. David war unser Choom. Damals in Night City …
Rebecca: Hört mal, ihr merkt, dass ich nicht wie ihr bin, oder?! Is’ ziemlich klar, dass ich nich’ aus eurer Welt komme, ja?!
Rebecca: Alter, euch kann man nix vormachen … Umso besser. Dann können wir uns das Herumeiern sparen.
Rebecca: Wir sind Edgerunner – so was wie Söldner. Ständig auf Messers Schneide, zwischen absahnen und abkacken.
Rebecca: Ist euch das zu düster, oder was?
Sigrika: Sicher nicht! Ich will mehr über Night City erfahren!
Rebecca: Davids Geschichte … Wollt ihr die hören?
Rebecca: Es war ein totales Milchgesicht bei unserem ersten Treffen, hatte sich gerade sein Sandevistan einsetzen lassen.
Sigrika: Sandevistan … Was ist das denn?
Rebecca: Cyberware der Spitzenklasse. Einmal einschalten und WUMMS – du bist schneller als der Blitz. Und die Welt um dich herum kriecht im Schneckentempo dahin.
Rebecca: Klingt nova, was? Aber Chrom dieser Art hinterlässt Spuren … und nicht zu knapp.
Rebecca: Aber David hatte dem Sandy gezeigt, wo’s langgeht, er hatte es drauf … Und zack, war er bei uns dabei.
Rebecca: Dann … fing die Kacke richtig an zu dampfen …
Rebecca: Zuerst hab ich meinen Idiotenbruder verloren. Hat sich den Schädel in ’ner Gasse wegpusten lassen, weil er so ’n Großmaul war.
Rebecca: Und dann Maine, der Boss unserer Crew … Hat die Ar***karte gezogen, als ’n Job ausm Ruder lief.
Rebecca: Auch wenn er noch so viel Militärchrom verbaut hatte … Hat ihm am Ende auch nicht den Ar*** gerettet.
Rebecca: … Ich hatte den ganzen verschi**enen Job verpasst. Aber Davids Gesichtsausdruck an dem Tag? Den vergess ich nie.
Rebecca: Danach war alles anders. David hat sich immer mehr Chrom gegeben. Wurde härter. Hat Maine als Chef der Crew abgelöst.
Rebecca: Er war nicht mehr aufzuhalten. Hab ihm gesagt, er muss langsam machen mit den Upgrades, aber … als würde man gegen ’ne Wand reden.
Rebecca: Schätze, er konnte den Gedanken einfach nich’ ertragen, noch jemanden zu verlieren.
Rebecca: Gilt auch für mich! Ich beschütze diese Idiotin, bis mir jemand das Licht ausknipst!
Lynae: Ich glaube, es könnte dir hier gefallen … Jedenfalls hoffe ich, dass du deine Zeit an der Akademie genießen kannst, solange du hier bist.
Rebecca: Ich gehör hier nicht her … also hau ich früher oder später wohl wieder ab.
Lynae: Glaub bloß nicht, dass du gehen darfst, ohne dich vorher ins Gästebuch einzutragen!
Rebecca: … Absolut, Mädchen! So denkt ein echter Choom!
Rebecca: Heh, das Gequatsche wurde sowieso ’n Tacken dröge.
Rebecca: Zeit, den Rost abzuschütteln!
Besiege die TDs des Albtraums.
Rebecca: Mornye? Mensch, musst du echt jetzt anrufen? Bin grad ’n bisschen beschäftigt!
Mornye: Wir haben soeben die Waffenanalyse abgeschlossen. Ich habe die Fernkonfiguration eingerichtet. Lynae und Sigrika, eure Angriffe sollten jetzt wirksam sein.
Lynae: Au ja, es klappt! Super, dann mal los!
Rebecca: Vergiss, was ich eben gelabert habe … Dein Timing ist vom Feinsten!
Rebecca: Ar***löcher! Fresst Sche**e und verreckt endlich!
Albtraum: Bewaffneter Konzerner: Tauch ein in den Albtraum … Lass dich vom Schlaf einhüllen …
Rebecca: Bäh! Haltet eure verbuggten Kackfressen!
Rebecca: … Noch ’n Splitter? Kein Wunder, dass diese Missgeburten hier rumgeschwirrt sind!
Rebecca: Und ich dachte schon, du wärst ’n Prinzesschen! Bist ja ziemlich wehrhaft!
Lynae: Das ist also einer der Traumband-Splitter, die Professorin Mornye erwähnt hat?
Rebecca: Jep. Ich schätze mal, das hat die Albtraum-TDs zur Akademie gelockt.
Rebecca: Sorry … Ich hab euch beide da reingezogen.
Lynae: Du brauchst uns nicht zu bemuttern!
Sigrika: Ein „Dankeschön“ wäre eher angebracht als ein „Sorry“!
Rebecca: Alsooo … Hat jemand ’ne Idee, was der Splitter hier macht?
Sigrika: Vielleicht … hat David gespürt, dass ihn jemand vermisst, und er ist einfach … erschienen?
Lynae: Ooh! Die Version gefällt mir – die glaube ich.
Rebecca: Hat gespürt, dass ihn jemand vermisst …? Heh, klar, soll mir recht sein.
Rebecca: Jetzt, wo das erledigt wäre, muss ich meine Knarre von Mornye abholen und mich mit Luce treffen.
Rebecca: Ihr Chooms passt schön auf mein Meisterwerk auf, während ich unterwegs bin, klar?
Lynae: Klar, wir passen gut darauf auf. Wenn du zurückkommst, taggen wir weiter!
Sigrika: Und nächstes Mal erzählst du uns gefälligst was über DICH!
Sigrika: Aber … sie sind schon seit einer Weile weg …
Sigrika: Kannst du sie denn noch einholen?
Lynae: Ach komm, Rebecca hat doch bestimmt einen Plan, oder?
Rebecca: GAAAAAHHH! Falco! Wo is’ deine verkackte Karre, wenn man sie mal braucht?! Sche**e, Sche**e SCHE***E!
Lynae: Keine Ahnung, wer dieser „Falco“ ist, aber ich habe da eine Idee, wie du sie vielleicht einholen könntest …
Lucy: Ist das … Night City? Nein, sieht anders aus als in meiner Erinnerung … Was ist passiert?
Rover: Lahai-Roi scheint deine Traumlande beeinflusst zu haben.
Rover: Die Frequenzen beider Welten überlagern sich. Was wir hier sehen, ist die Schnittmenge.
Lucy: … Kleines Problem. Zu viele Störfrequenzen. Der Tracker spinnt.
Abby: Nicht verzagen, Abby fragen!
Rover:
Abby: Mir schwirrt immer noch der Kopf. Nur ein bisschen. Nichts, was ich nicht aushalten könnte.
Lucy: Danke.
Lucy: Noch so ’ne Hightech-Stadt, aber ganz anders als die Sternenfackel-Akademie, nicht wahr?
Lucy: Night City war nie wirklich mein Zuhause. Hab dort nur ’ne Zeit lang gelebt.
Rover:
Lucy: Es ist irgendwas zwischen Liebe und Hass. In Night City schlägt man entweder Wurzeln – oder man nimmt so schnell wie möglich Reißaus.
Lucy: Ich hatte dort mal so etwas wie Geborgenheit gefunden. Aber jetzt … ist das eher eine unschöne Erinnerung, die ich vergessen will.
Lucy: Im Markt kenn ich mich aus.
Lucy: Hier lang.
Lucy: Da tut sich gar nix … Und die Firewall lässt nix durch. Solide Sicherheitsmaßnahmen.
Lucy: Vielleicht krieg ich das gelöschte Protokoll aber wiederhergestellt. Und so komme ich vielleicht an den Schlüssel.
Lucy: Laut Scans sollte es in der Nähe sein. Dann seh ich mich mal um.
Erkunde weiter.
Lucy: Sieht aus, als hätten die Albtraum-TDs uns auf dem Radar.
Lucy: Lass uns die Sache schnell erledigen, bevor Adam Smasher antanzt.
Besiege die TDs des Albtraums.
Erkunde weiter.
Abby: Die Frequenz des Bandes dringt aus diesem Tor. Uff, mir schwirrt schon wieder der Kopf.
Rover: Tolle Arbeit, Abby.
Lucy: Danke dir. Wirklich.
Abby: Kein Beinbruch. Aber ich muss mal Pause machen. Ruft mich, wenn ihr Hilfe braucht!
Durchschreite das Tor.
Lucy: Diese durchsichtigen Leutchen … Die wurden in den Akten erwähnt, die ich vorhin durchgeschaut hab.
Lucy: Nachhalle, die Botschaften aus der Vergangenheit mit sich tragen, richtig?
Rover: Ja. Hast du Interesse?
Lucy: Ein bisschen.
Alter Namenloser: Bist du dir sicher, dass du bei dieser Datenerhebung dabei sein willst? Die Leerenstürme werden nur schlimmer. Wenn wir in einen geraten … war’s das. Schicht im Schacht.
Alter Namenloser: Ich habe mein Leben gelebt, aber du … du hast noch dein ganzes Leben vor dir.
Junger Namenloser: Ich habe Bammel, das kannst du mir glauben. Aber diese Chance … könnte die einzige sein, die wir kriegen.
Junger Namenloser: Wenn wir herausfinden, was dieser Threnodianer wirklich ist, können andere vielleicht die richtigen Mittel finden, um ihn zu bekämpfen.
Junger Namenloser: Papa, ich mache das aus dem gleichen Grund wie du … Ich will, dass meine kleine Rui eine sichere, glückliche Zukunft in Lahai-Roi hat.
Alter Namenloser: … Wann hast du gelernt, so hübsch zu reden? Also gut. Mach dich fertig. Wir brechen bald auf.
Lucy: … Threnodianer?
Rover: Der Fluch der Zivilisation. Etwas, gegen das wir seit jeher kämpfen.
Lucy: Das nenn’ ich mal ’ne Sicherheitslücke … Keine Ahnung, wie man gegen so was gewinnt.
Frequenz im Schutzanzug: Was genau lernen die jungen Leute an der Sternenfackel eigentlich den lieben, langen Tag?
Frequenz im Schutzanzug: Ich habe mal einen Stundenplan gesehen. Namen und Uhrzeiten auf einer dicht bedruckten Tabelle. Viele Kurse haben mir nichts gesagt.
Frequenz in Professorenuniform: Das war vermutlich die Kursliste einer anderen Abteilung. Zu meiner Zeit am Rabelle-Institut war mein Hauptfach Materialwissenschaften für Phasenbeschichtungen.
Frequenz im Schutzanzug: … Klingt nicht gerade nach Spaß. Aber vielleicht hast du ein paar pikante Geschichten zu erzählen, hm?
Frequenz in Professorenuniform: Ach, na ja … Hab eine Wette verloren und musste meinem Schwarm im Wohnheim vor aller Augen meine Liebe bekennen.
Frequenz im Schutzanzug: Ich bin ganz Ohr. Und lass bloß nichts aus!
Lucy: Gab’s interessante Erlebnisse in deinem Studentenleben?
Rover: … Schon ein paar. Aber nichts Vergleichbares.
Schwache Frequenz: Siehst du, Mama? Ich bin jetzt stark genug, um andere zu beschützen.
Schwache Frequenz: Ich habe ein Kind vor den Tacet-Dissonanzen gerettet. Habe sie zu einer Rettungskapsel gebracht, genau wie du es damals bei mir gemacht hast.
Schwache Frequenz: Hab ich das richtig gemacht, Mama? Wirst du … stolz auf mich sein?
Lucy: David … Das erinnert mich an ihn …
Warte auf Lucy.
Lucy: Nicht grade das, was ich erwartet hatte …
Rover: Das ist …
Lucy: Die Wohnung von David und mir. Oder … so was Ähnliches.
Lucy: Nicht hundertprozentig, aber so, wie ich sie in Erinnerung hab.
Lucy: Nachts lief immer Werbung. Für alles, was man sich vorstellen konnte, sogar Tickets zum Mond.
Lucy: War gar nicht so teuer, wie man sich denken würde.
Lucy: Wir … wir waren einfach nicht bereit dafür. Noch nicht.
Lucy: David konnte Zigaretten nicht ausstehen. Sprudel mochte er auch nicht.
Lucy: Gekauft hat er sie trotzdem immer, damit der Kühlschrank voll war. Für mich.
Lucy: Was das Rauchen angeht … Sobald wir ein Paar wurden, hab ich damit aufgehört.
Lucy: Wenn er nicht schlafen konnte, saß David einfach hier.
Lucy: Manchmal machte er den Fernseher an und starrte auf den Bildschirm … wie weggetreten.
Lucy: … Je mehr Chrom er sich besorgte, desto öfter hing er hier rum.
Lucy: Gloria war Davids Mutter. Hat sich für ihn und seine Zukunft kaputtgeschuftet. Dann ist sie bei ’nem Unfall gestorben.
Lucy: Danach hat David die Schule geschmissen und hat als Edgerunner angefangen.
Sprich mit Lucy.
Lucy: …
Rover: Denkst du an David?
Lucy: … Ja.
Lucy: Er durfte … seinen Traum nicht mehr erleben. Smasher hat ihm das genommen.
Rover: Der Elfenbein-Torwächter meinte, so etwas wie den Tod gäbe es im Somnoire nicht.
Rover: Sobald wir die anderen Splitter des Traumbandes finden und sie zusammensetzen, können wir ihn wiedersehen.
Lucy: Ich rede nicht von meinem Traum. Sondern von der Realität.
Lucy: Adam Smasher … Der Spitzensöldner von Night City … Arasakas treuester Bluthund …
Lucy: Am Fuße des Arasaka Towers damals … hat er Rebecca umgebracht. Und dann David.
Rover: Dann … ist die Rebecca, die jetzt bei uns ist …
Lucy: Ein Geist. Wie David ist sie bloß … ein Phantom aus meinen Träumen.
Lucy: Lass uns woanders weiterquatschen.
Erkunde weiter.
Suche nach Lucy.
Lucy: Krasse Aussicht, was?
Lucy: Die Lichter, diese Stadt, dieser … ganze Traum.
Lucy: Tag für Tag strömen Leute nach Night City, um ihr Glück zu suchen. Niemande, die davon träumen, zu Legenden zu werden.
Lucy: Hast du dich gefragt, warum die Albtraum-TD Smashers Gesicht trägt? Warum sie Konzernmarionetten steuert?
Rover: Vielleicht weil … du dich insgeheim vor ihnen fürchtest?
Lucy: Du bist ziemlich clever.
Lucy: Ich dachte, wenn ich nach Night City käme, könnte ich neu anfangen … Aber der Frieden war nur von kurzer Dauer.
Lucy: Damals bin ich bei Maines Crew eingestiegen. Und dort … hab ich David kennengelernt.
Lucy: Er hat das ganze Mobbing in der Schule so gut es ging weggesteckt … alles für den Traum seiner Mutter.
Lucy: Lief genauso in der Crew. Ein bisschen Anerkennung von Maine, und schon brannte er für uns. Ohne Wenn und Aber.
Lucy: … Er war einfach ein guter Mensch. Solche trifft man in Night City nicht oft.
Lucy: Darum hat er mich nie für meinen Traum, zum Mond zu fliegen, ausgelacht. Nur … dass er mich selbst dorthin fliegen würde.
Lucy: Dieses Versprechen lastete schwer auf mir … Die Hoffnung hat mich geblendet.
Rover:
Lucy: … Ja.
Lucy: David meinte immer, er sei was Besonderes, und … das war er auch. Gab nicht viele, die mit ’nem Sandevistan umgehen konnten, ohne den Verstand zu verlieren.
Lucy: Aber in Night City gibt’s nur einen Weg, um ’ne Legende zu werden …
Lucy: Den Tod.
Lucy: Man macht sich keinen Namen dadurch, wie man lebt, sondern dadurch … wie man stirbt.
Lucy: Er hat ’nen regelrechten Feldzug gegen den Arasaka Tower angezettelt. Nur, um mich zu retten.
Lucy: Und letztendlich hat er’s auch geschafft – ich hab überlebt. Aber er und Rebecca … Sie sind in der Nacht draufgegangen.
Lucy: Und später war ich dann wirklich aufm Mond. Alleine.
Lucy: Weißt du, David …
Lucy: Der Mond … ist zu still ohne dich.
Lucy: Legenden kommen und gehen in Night City. Seine Geschichte gerät früher oder später auch in Vergessenheit.
Lucy: Aber ich werde ihn nicht vergessen.
Lucy: Niemals … Auch, wenn es wehtut.
Durchschreite das Tor.
Finde das Tor zum Somnoire.
Lucy: Das Tor und der Splitter scheinen jetzt am selben Ort zu sein … Hier lang.
Rover: … Pass auf!
Rette Rebecca.
Rebecca: Lasst ihr die Party ohne mich steigen?!
Rebecca: Hmpf!
Verhindere, dass sich die Tür schließt.
Rebecca: Ey, hier ist deine Knarre. Na, was sagt ihr? Saubere Extraktion, was?
Lucy: Wie hast du uns gefunden?
Rebecca: Hab das Gleiche gemacht wie du – bin euren Terminals gefolgt.
Rebecca: Ach, und übrigens: Ich hab noch ’nen Splitter in die Finger gekriegt! War ’ne spaßige Geschichte!
Rover: Rebecca …
Rebecca: Erzähl ich später. Die Albtraum-TDs sind da. Schön aufpassen!
Häng die Albtraum-TDs ab.
Ändere die Fahrtrichtung des Zugs.
Häng die Albtraum-TDs ab.
Rebecca: Der Bastard kommt näher!
Rebecca: Pass auf!
Häng Albtraum: Adam Smasher ab.
Weiche den Raketen aus.
Häng Albtraum: Adam Smasher ab.
Rebecca: Verschi**en! Das Ar*loch hat die Brücke hochgejagt!
Rover: Die Straße unter uns ist noch ganz. Nehmen wir die!
Finde einen anderen Weg.
Weiche dem Angriff von Albtraum: Adam Smasher aus.
Rebecca: Sche**e! Da komm ich selbst mit der Flinte nich’ durch!
Lucy: Keine Zeit für ’ne neue Route! Was jetzt?
Rover: … Mir nach!
Sprenge das eingestürzte Gebäude.
Fahre durch den Durchgang.
Rebecca: Hey, ich seh das Tor!
Rebecca: … OH, SCHE***E!
Lucy: REBECCA!
Albtraum: Adam Smasher: Endlich sind diese lästigen Fliegen weggeflogen.
Albtraum: Adam Smasher: Du würgst an der Angst, erstickst daran … Gib auf, und ich lasse dich vielleicht am Leben.
Albtraum: Adam Smasher: Gewagt … und dumm.
Albtraum: Adam Smasher: Wehr dich und unterhalte mich!
Besiege die Konzerner.
Albtraum: Adam Smasher: So viel Mühe, umsonst.
Lucy: … Halt’s Maul.
Albtraum: Adam Smasher: Sieh es ein. Sie kommen nicht zurück.
Albtraum: Adam Smasher: Beuge dich dem Albtraum. Setze deinem Elend ein Ende.
Lucy: Ich sagte … HALT’S MAUL!
Albtraum: Adam Smasher: Ich bin es leid, dir zuzusehen.
Albtraum: Adam Smasher: Wir sehen uns in der Hölle. Ungeziefer.
Lucy: (Tut mir leid …)
Durchquere den dunklen Traum.
Stimme aus der Vergangenheit: Lauft! Sie kommen! Sie sind uns auf den Fersen!
Stimme aus der Vergangenheit: Ich bin getroffen! Bitte … bitte lass mich nicht allein …!
Stimme aus der Vergangenheit: Hilf mir, Lucy! Hilfe …
Lucy: Ugh …
Stimme der Vergangenheit: Deine Crew … Ihr Blut klebt an deinen Händen.
Stimme der Vergangenheit: Ohne dich hätten David und Rebecca diese Nacht überlebt.
Lucy: … Es reicht.
Stimme aus der Gegenwart: … Bei diesem Tempo wird die gesamte Akademie vom Somnoire verschlungen werden.
Stimme aus der Gegenwart: Unsere Angriffe haben nicht mal Spuren hinterlassen … Wir sind am Ende!
Stimmen der Albtraum-TDs: Du hast sie ins Unglück gestürzt … Das ist alles deine Schuld.
Lucy: Halt den Rand!
Lucy: … David?
Lucy: Warte … Lass mich nicht zurück!
David: Lucy …
David: Wir sehen uns auf dem ██.
Lucy: …
Rover:
Lucy: Warum … bin ich hier?
Rebecca: Das hast du der lieben Katze zu verdanken.
Rebecca: Ich dachte echt, ich wär geliefert, als ich in den Cyberspace gefallen bin. Dann – BAM – sind die Mieze und der Zug aufgetaucht und haben uns den Ar*** gerettet.
Rover: Dann hat uns der Zug geholfen, dich zu finden.
Rover: Die Albtraum-TDs hätten dich fast erledigt. Ich habe sie auf Distanz gehalten, bis sich eine Gelegenheit ergab, dich rauszuziehen.
Elfenbein-Torwächter: Miau, meine Güte. Ich kann kaum glauben, dass ich den Fluchtplan wirklich umsetzen musste.
Rebecca: Warum dieser olle, lahme Zug? So wichtig, wie du dich gemacht hast, hätte ich ’n Warptor erwartet.
Rebecca: Is’ das nich’ der Zug, den wir letztens benutzt haben?
Elfenbein-Torwächter: Hetze nie eine Katze, miau! Weißt du, wie schwer es ist, einen Zug mit Pfoten zu bedienen?
Elfenbein-Torwächter: Und fertig ist er auch noch lange nicht. Ich musste unterwegs ständig daran herumreparieren … Meine Pfoten tun immer noch weh.
Rover: Wohin fährt der Zug jetzt?
Elfenbein-Torwächter: Das hängt von Lucy ab … Es ist schließlich ihr Somnoire.
Rebecca: Braves Kätzchen! Komm her, und hol dir ’n paar Streicheleinheiten!
Elfenbein-Torwächter: Ich habe doch gesagt, dass ich keine echte Katze bin! Sag ihr, was Sache ist, Rover!
Rover:
Elfenbein-Torwächter: Mrauw …
Elfenbein-Torwächter: Jedenfalls sind wir der Albtraum-TD vorerst entwischt, aber sie wird an unserem Ankunftsort auf uns warten.
Elfenbein-Torwächter: Sobald wir ankommen, musst du dich ihr stellen.
Lucy: Wenn ich sterbe … verschwinden die Albtraum-TDs dann auch mit mir, oder?
Rebecca: Laber nicht so ’n Müll! Lass dir bloß nix von den Albtraumfrequenzen einreden.
Rebecca: Wir setzen das Traumband wieder zusammen, holen David zurück und pusten diesem Chromschädel das Licht aus!
Lucy: David … kommt nicht zurück.
Rebecca: Klar tut er das!
Lucy: In unserer Welt ist David schon tot. Und du auch, Rebecca … Ihr seid beide in jener Nacht gestorben. Adam Smasher hat euch umgebracht.
Rebecca: …
Lucy: Seitdem … hab ich nicht wirklich geschlafen. Nicht wirklich.
Lucy: Ich wehr mich ja in meinen Albträumen. Manchmal schaff ich es sogar, zu gewinnen. Aber … was bringt das schon?
Lucy: Nächste Nacht bin ich wieder zurück in der Stadt und muss mitansehen, wie sich alles wiederholt.
Lucy: … Und nichts ist jemals anders.
Rebecca: Du bist so ’ne Gans. Ich hab direkt gecheckt, dass ich tot bin.
Rebecca: Wir sterben alle, Luce. Wenn du mich fragst, ist der Zeitpunkt wumpe, solange es wenigstens etwas bedeutet.
Rebecca: Hab gewusst, was Phase ist, als David nach ganz oben im Arasaka Tower wollte. Kacke gelaufen, klar. Aber wenn ich eh schon weg vom Fenster bin – wen juckt’s?
Rebecca: Hör mal, Lucy … David und ich sind weg. Daran gibt’s nix zu rütteln.
Rebecca: Wir sind nur da, weil du dich an uns erinnerst. Weil du uns noch was zu sagen hast.
Rebecca: Und weil … du noch lebst.
Rebecca: Das ist nur ein Traum. Und so besch***en die Realität auch is’ – du musst aufwachen und dich ihr stellen.
Rebecca: … Auch wenn du aufwachst und wir nicht da sind.
Rover: Lucy, ich kann nicht versprechen, dass du keine Albträume mehr haben wirst …
Rover: Aber dieses Mal sind wir bei dir. Diesmal stellen wir uns ihnen gemeinsam.
Lucy: … Der Mond?
Rebecca: Komm nur her, du billige Blechkopie! Bereit für ’n Schrottplatz?!
Besiege Albtraum: Adam Smasher.
Rebecca: Mist! Unsere Kugeln richten gar nix aus!
Rover: Hol den Splitter. Ich halte ihn auf.
Rebecca: Wird gemacht. Ich halt dir den Rücken frei!
Rebecca: Wir überlassen David dir. Gib Stoff, Lucy!
David: Rover … richtig?
Rover:
Rover: Rebecca und Lucy haben viel von dir erzählt.
David: Als ich aufgewacht bin, hab ich alles gesehen, was ihr durchgemacht habt … Den Kampf gegen den Albtraum.
David: Entschuldige den ganzen Ärger … Und danke.
Rebecca: Pff. War ja nich’ das erste Mal, dass wir deinen Mist ausbaden mussten.
David: Wow. Und das kommt von dir?
Rebecca: Noch so ’n Spruch, Kieferbruch …
Rebecca: Okay, lass uns nicht rumschmalzen. Du hast was Wichtiges zu erledigen, oder etwa nich’?
David: Becca, ich …
Rebecca: Geh schon. Die Zeit läuft.
Rover:
Rebecca: Keinen Schimmer. Irgendwo Touristin spielen? Vielleicht ein cooles Echo zum Kumpel machen?
Rebecca: Ehrlich gesagt …? Mir gefällt’s hier an der Akademie ganz gut. Könnte Sigrika und Lynae in ’n paar Vorlesungen schleifen – könnt ja ganz lustig sein.
Rebecca: Wenn man schon ’ne zweite Chance bekommt, sollte man die nutzen. Was machen, das bockt, und das mit den richtigen Chooms teilen.
Rebecca: Was is’ mit dir? Willst ’n Cyberpunk sein?
Rebecca: Im Ernst, Rover. Du bist dafür wie geschaffen.
Suche nach David und Lucy.
Lucy: … Als alles vorbei war, bin ich zum Mond geflogen. Alleine.
David: Lucy …
Lucy: Das Sonnenlicht war … viel heller als in jedem BD.
David: Lucy …
Lucy: Hab dort auch ’ne Bude. Klein, schlicht, aber lässt sich mit arbeiten.
David: Lucy.
David: Ich bin nur ein Traum.
David: Es ist … Zeit, dass du aufwachst.
Lucy: … Aber es gibt noch so viel, das ich dir sagen muss.
David: Ich weiß, ich auch.
David: Aber du musst dir das Gerede eines Geistes nicht anhören – jetzt nicht mehr.
David: Danke, Lucy.
Rebecca: Thema durch?
Rebecca: Mach nich’ so ’n Gesicht … Ich komm auf den gefühlsduseligen Abschiedskram nich’ klar.
Rebecca: Bis denne, Dickschädel. Pass gut auf dich auf, kapiert?
Abby: Ihre Frequenzen sind weg …
Rover:
Lucy: Auch wenn es nur ’n Traum war … Ich bin froh, sie noch mal gesehen zu haben.
Rover:
Lucy: Das Tor hält noch ’ne Weile. Ich mach mich erst mal auf den Weg zurück zur Akademie – die Sauerei beseitigen, die diese Albtraum-TDs hinterlassen haben.
Lucy: Und danach … Das kann ich morgen auch noch entscheiden.
Lucilla: Ich habe mir den Bericht durchgelesen. Vielen Dank euch allen dafür, wie ihr die Situation gemeistert habt.
Lucilla: Die Katze, der Hund, selbst der Solisling – das alles verstehe ich. Aber dieses „Tag“ … Worum geht es dabei?
Lynae: Hehe, tja …
Sigrika: Präsidentin Lucilla, hast du schon mal von Night City gehört?
Meliora: Ich trainiere so lange, bis ich mir den zweiten Platz hole!
Fenella: Zweiter Platz? Warum nicht den ersten?
Meliora: Weil ich sonst Rebeccas Rekord löschen würde … Darum zweiter Platz.
Verma: Ist ja schwer genug. Wenn du das schaffen willst, darfst du dir keine Schnitzer leisten.
Meliora: Fenella, Verma, meine Lieben … Lust auf eine Runde ballern?
Fenella: Kannst du haben. Aber glaub nicht, dass du geschont wirst.
Mornye: Die ausströmenden Frequenzen wurden bereinigt. Sämtliche kontaminierten Sektoren sind wieder im Normalzustand.
Lucy: Ohne dich wären wir geliefert gewesen. Deine Berechnungen haben uns rausgeboxt … Danke.
Mornye: … Ich hätte nicht gedacht, dass die Tiefen des Somnoires sich als euer Mond manifestieren könnten.
Lucy: Ja, ein Zug zum Mond … Hätte ich’s nicht mit eigenen Augen gesehen, würde ich’s selbst nicht glauben.
Lucy: … Sollte ’ne interessante Fallstudie ergeben, was?
Rover: Hast du dich bei allen verabschiedet?
Lucy: Ich wollte eigentlich still verschwinden, aber ’ne gewisse Katze war anderer Meinung.
Lucy: … Muss die Fellnase überall reinstecken.
Rover: Du siehst nicht so aus … als würde dich das stören.
Elfenbein-Torwächter: Du wirst nun bald in deiner Welt aufwachen …
Elfenbein-Torwächter: Sobald du in den Tiefen des Somnoires durch das Tor schreitest, bist du wieder in deiner Welt. Alles, was in Lahai-Roi vorgefallen ist … wird wie ein Traum dahin sein.
Lucy: Schade … Aber so ist es besser, oder? Für die Stabilität beider Welten?
Rover:
Lucy: Jep. An der Akademie, meinen eigenen Kram … Alles geregelt.
Lucy: Für einen Traum … war das ganz schön lang.
Elfenbein-Torwächter: …
Elfenbein-Torwächter: Es … gäbe da eine Methode – irgendwo im Somnoire –, mit der du bleiben könntest …
Lucy: Danke. Aber ich möchte nach Hause.
Lucy: Sie hätten es so gewollt … und ich auch.
Lucy: … Ein Abschiedsgeschenk von Lucilla. Ich kann’s nicht mitnehmen. Nimm es, Rover.
Lucy: … Danke.
Lucy: Endstation … Na dann.
Verabschiede dich von Lucy
Lucy: … Bin ich eingeschlafen?
Misty: Hast geschlafen wie ein Baby – hab dich übers Holo gehört.
Misty: Du klingst anders … Geht’s dir besser?
Lucy: Ja … Ich glaube … ich glaube, ich habe geträumt.
Misty: Geträumt?
Lucy: … Weiß nicht. Ist alles irgendwie verschwommen.
Lucy: Aber es war ’n schöner Traum … So viel weiß ich.