Der wandernde Stern

Das Roadmovie neigt sich dem Ende zu, und eure gemeinsame Reise hat sie wirklich glücklich und zufrieden gemacht.

Lies die Nachricht des akademischen Verwaltungssystems

Rover: (Meine Symptome sind fürs Erste verschwunden. Aber was auch immer meine Frequenz absorbiert hat, befindet sich immer noch in Lahai-Roi.)

Rover: (Das Einzige, was ich bisher noch nicht untersucht habe, ist der Exoschreiter in den Frostlanden.)

Rover: (Der Trigon-Mythos der Roya … dürfte davon erzählen. In dieser Vorlesung könnte ich einen Hinweis auf meinen nächsten Schritt erfahren.)

Gehe ins Klassenzimmer.

Lucilla: Und damit erreichen wir das zweite Zeitalter des royanischen Trigon-Mythos: das Zeitalter des heiligen Reaktors.

Lucilla: Nachdem Baldur, die Inkarnation der Sonne, die fremde Gottheit Hvedrungr versiegelt hatte, fielen die Frostlande in einen endlosen Traum … Assistentin Nivora, würdest du bitte fortfahren?

Nivora: I-In Ordnung. D-Dieser Abschnitt … beschreibt, wie der Exoschreiter sein Großschwert einsetzte, um den Threnodianer hinter dem Schreitertor zu versiegeln.

Nivora: Den Aufzeichnungen zufolge reisten sowohl der Exoschreiter als auch der Threnodianer durch das Schreitertor, um Lahai-Roi zu erreichen. Eine erbitterte Schlacht entbrannte.

Nivora: Der Threnodianer brachte den Exoschreiter an den Rand der Niederlage.

Nivora: Doch plötzlich flammte der Reaktorantrieb des Exoschreiters aus unbekannten Gründen mit gleißendem Licht auf …

???: … Und er fand die Kraft, sein Schwert zu erheben und den Threnodianer zu versiegeln. Lahai-Roi war gerettet. Was für eine Erleichterung!

Aemeath: Hallo! Schön, dich kennenzulernen. Ich bin Aemeath vom Rabelle-Institut – so wie du.

Aemeath: Ich sehe dich zum ersten Mal im Unterricht. Willst du dir Leistungspunkte von allen vier Abteilungen holen? Ziemlich ehrgeizig. Willkommen im akademischen Sumpf.

Rover: Du bist es! Ich habe dich gesucht.

Rover: … Ich hatte noch keine Gelegenheit, dir zu danken, Aemeath.

Aemeath: Mir danken?

Rover: An dem Tag, als das Auge des Threnodianers erschien, hast du es zurückgedrängt und mich gerettet.

Aemeath: Hab ich das? … Tut mir leid, ich kann mich nicht erinnern.

Rover: (Klingt nicht so, als würde sie lügen. Aber wie …)

Aemeath: Ein Synchronist … Rover … Hahaha!

Rover: Was ist so lustig?

Aemeath: Ach, nichts. Ich bin es nur nicht gewohnt, dich so zu sehen.

Aemeath: Ich meine, schau dich mal an. Da fehlt doch etwas … Ach, ich weiß! Eine Uniform!

Aemeath: Hat dir die Akademie immer noch keine ausgehändigt? Die sind manchmal wirklich furchtbar lahm …

Rover: Aemeath?

Aemeath: Ich muss gehen.

Aemeath: Ich muss los, Professorin!

Lucilla: Rover, versuch doch, den gleichen Enthusiasmus fürs Zuhören aufzubringen. Sei so gut und komm nach dem Unterricht in mein Büro, ja?

Lucilla: Assistentin Nivora, wenn ich bitten darf? Weiter mit dem Unendlichen Winter des Zeitalters des Zwielichts.

Nivora: Sigrika, könntest du mich in die Bibliothek begleiten?

Sigrika: In Ordnung. Hey … hast du den neuen Studenten gesehen? Den, der im Unterricht ständig mit sich selbst geredet hat?

Nivora: Hmm …

Lucilla: Rover. Etwas ist während des Unterrichts passiert, stimmt’s?

Rover:

Lucilla: … Ein Mädchen namens Aemeath ist also einfach aufgestanden und hat das Klassenzimmer verlassen?

Lucilla: Ha. Ich hätte nicht erwartet, diesen Namen jemals wiederzuhören. Jedenfalls nicht auf diese Weise.

Lucilla: Vielleicht bist du ja einem „Geist“ begegnet?

Lucilla: Schließlich warst du der Einzige, der sie gesehen hat.

Rover: … Präsidentin Lucilla, was weißt du über sie?

Lucilla: Wenn du lange genug am Rabelle-Institut bleibst, hörst du ihren Namen früher oder später. Auch wenn die Geschichte schon über zehn Jahre zurückliegt.

Lucilla: Es gab eine Synchronistin namens Aemeath. Brillant. Beliebt. Die Professoren setzten große Hoffnungen in sie.

Lucilla: Dann, während einer Pilotenübung, verschwand sie einfach.

Lucilla: Sie stieg mit den anderen in einen Simulator. Aber als das Cockpit wieder geöffnet wurde, war ihres leer.

Lucilla: Neugierig? Willst du sie finden?

Rover:

Lucilla: Natürlich. Du bist genau die Sorte Mensch, die in Aemeaths Geschichte verwickelt wird.

Lucilla: Sie hat dich gerettet …? Ha, scheinbar ranken sich mehr und mehr Geheimnisse um dieses Mädchen.

Lucilla: Eine seit Jahren vermisste und tot geglaubte Person an der Akademie zu sehen … Eine bloße Ausgeburt deiner Fantasie oder steckt mehr dahinter? Ich bin äußerst gespannt, das herauszufinden.

Lucilla: Sie wurde zuletzt auf dem Synchro-Trainingsplatz gesehen. Das Cockpit, aus dem sie verschwand, ist immer noch hier.

Lucilla: Die Akademie hat es damals auf Herz und Nieren geprüft und nichts gefunden. Aber wenn du Interesse hast, wirf einen Blick darauf.

Lucilla: Ich nehme an … dass du uns ein paar Überraschungen auftischen wirst.

Verlasse das Klassenzimmer.

Folge dem Solisling.

Rover: (Solislinge? Was machen die denn hier?)

Rover: (Dieser Solisling … Er steuert direkt auf den Synchro-Trainingsplatz zu.)

Untersuche das Cockpit.

Rover: (Mein Frequenzverlust … er wird schlimmer!)

Aemeath: Uuund … Fehlanzeige! Immer noch instabil. Wie fühlst du dich?

Rover: Es … geht schon. Nachdem dieser Mecha davongeflogen war, ging auch der Frequenzverlust zurück.

Rover: (Die Frequenz dieses Mechas fühlte sich an wie die Präsenz vom Riss in Honami.)

Rover: Aemeath, der Mecha verschwand erst, nachdem er sich mit dir konfrontiert sah.

Rover: Jetzt hast du mich schon das zweite Mal gerettet. Das wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet. Du sollst die Exoschreiter-Synchronistin sein … Jene, die seit über zehn Jahren als verschollen gilt.

Rover: Und deine Hand gerade eben …

Aemeath: Ich? Ich bin jetzt nicht mehr die Synchronistin des Exoschreiters.

Aemeath: Ich bin seine Resonatorin.

Aemeath: Ich bin bloß … zuerst gestorben. Betrachte mich als digitalen Geist!

Aemeath: Vor gut zehn Jahren gab das unterirdische Siegel nach. Der Threnodianer auf der anderen Seite des Schreitertors war dabei, Lahai-Roi gänzlich zu verschlingen.

Aemeath: Ich war immer noch Studentin. Meine Synchronisation mit dem Exoschreiter war noch nicht vollständig abgeschlossen.

Aemeath: Aber was sollte ich tun? Der Exoschreiter schlief noch, also musste ich etwas … Unorthodoxes wagen.

Rover: Also hast du dich selbst übertaktet, um mit ihm zu resonieren?

Aemeath: Jep. Beeindruckend, was? Ich hab den Großen aufgeweckt, wenn auch nur für eine Sekunde.

Aemeath: Das Siegel hielt. Krise abgewendet. Und alle, die mir wichtig waren … haben es heil hinausgeschafft.

Aemeath: Aber für mich war es zu viel. Mein Körper war an seine Grenzen geraten und wurde auseinandergerissen.

Aemeath: Also ja. Ich bin tot, aber immer noch hier … und geistere herum. Habe mich ein bisschen unsichtbar gemacht. Na ja, sehr unsichtbar. Für alle, bis auf dich.

Rover:

Aemeath: Du kannst mich jetzt wegen dieses Kerlchens sehen.

Aemeath: Der Reaktorkern des Exoschreiters. Meine Existenz ist jetzt quasi mit ihm verbunden. Betrachte ihn als mein Herz.

Aemeath: Selbst als digitaler Geist habe ich nie aufgehört, mein „Ich“ zusammenzuflicken. Um zurück zur Realität zu finden.

Aemeath: Es gibt da etwas, das ich tun muss. Und ich muss die wahre Resonatorin des Exoschreiters sein, um es zu bewerkstelligen.

Aemeath: Aber unsere Resonanz begann mit einer Übertaktung. Die von mir erlangte Kraft war von Anfang an instabil.

Aemeath: Ich habe sie über Jahre mithilfe dieses Kerns wiederaufgebaut. Die Solislinge waren dabei meine kleinen Helfer.

Aemeath: Dann war er vor nicht allzu langer Zeit in deinen Händen. Das war das Hintertürchen, das mich für dich sichtbar macht.

Rover: „Vor nicht allzu langer Zeit“ … Meinst du, als der Reaktorantrieb abstürzte?

Aemeath: Bingo! Seitdem ist der Kern in Form von Energie in dir gespeichert. Das ist das erste Mal, dass ich ihm eine greifbare Gestalt geben konnte. War gar nicht so einfach, das auf die Reihe zu kriegen.

Rover: Dann warst du das. Du hast Mornye gerettet, als sie fast gestorben wäre.

Aemeath: Du und die Kleine habt euch immer gut verstanden. Wir sind uns ein paar Mal über den Weg gelaufen, als ich noch … na ja, da war. Klar musste ich helfen.

Rover: (Die Kleine? Also habe ich Mornye in der Vergangenheit wirklich gekannt …)

Aemeath: Ach, und bevor ich es vergesse: Deine heroische Rettung von Professorin Mornye sah ziemlich krass aus!

Rover:

Aemeath: So, genug herumgealbert. Aber im Ernst: Egal was passiert, du bist da, wenn jemand gerettet werden muss.

Aemeath: Und für mich … gibt es nichts Krasseres auf der Welt. Und nichts Schöneres.

Aemeath: Na, aber zurück zum Thema! Der Reaktorkern ist mit Sigillum verbunden – dem Mecha, der dich angegriffen hat.

Aemeath: Es ähnelt den Leerenwürmern, mit denen du gekämpft hast. Besteht hauptsächlich aus verdorbenen Exoschreiter-Teilen. Kontaminiert durch threnodianische Leerenmaterie.

Aemeath: Sigillum … hat einen Teil meiner Kraft gestohlen. Das hat meinem „Zusammenflicken“-Plan einen ordentlichen Dämpfer verpasst. Und jetzt will es auch noch den Kern.

Aemeath: Da Sigillum diesen Teil der Kraft des Exoschreiters besitzt, kann es nicht vollständig vernichtet werden, solange der Exoschreiter und ich existieren. Jetzt kann nur ich es aufhalten.

Aemeath: Und da allein die Berührung mit dem Ding deine Frequenz schwinden lässt, sollte es zu besiegen auch dein Frequenzproblem beheben.

Aemeath: Außerdem kriege ich so meine Kraft zurück. Win-win.

Aemeath: Aber siehst du, was es mit mir macht? Selbst mit dem Kern in deinem Besitz springe ich zwischen Sein und Nichtsein hin und her. Einmal kann ich dich berühren, dann greife ich glatt durch dich durch. Nervig …

Aemeath: Also, hilfst du mir? Du hast den Kern und der Reaktorantrieb ist hinüber. Alleine schaffe ich es nicht.

Aemeath: Übrigens ist mir etwas aufgefallen … Der Kern läuft schneller in deiner Hand.

Rover: Ich habe das Gefühl, dass du ein paar Sachen ausgelassen hast, Aemeath.

Rover: Aber du hast mir und vielen Leuten in Lahai-Roi geholfen. Mehr brauche ich nicht zu wissen, um dir zu vertrauen. Was soll ich tun?

Aemeath: „Existenz“ ist die Spur, die das Leben hinterlässt – in Gedanken, Gesprächen und Augen anderer fortzuleben …

Aemeath: Alle Orte, an denen ich zu Lebzeiten war, weisen diese Spuren auf. Solange der Kern in Betrieb ist, kann ich diese Frequenzen finden und aufzeichnen.

Aemeath: Diese süßen Kerlchen waren meine Kundschafter und werden fortan auch unsere Führer sein.

Aemeath: Keine große Sache, was? Du musst lediglich den Kern bei dir tragen und uns folgen.

Rover: Ich bin dabei.

Aemeath: Klasse! Danke im Voraus, Paukpartner.

Aemeath: Der Solisling geht den Aufzug hinunter. Ihm nach.

Rover: Bevor wir gehen, muss ich Mornye Bescheid geben.

Rover: Der Reaktorantrieb war Lahai-Rois „Sonne“. Wenn ich den Kern gebrauche, wird die Akademie das wissen wollen.

Aemeath: Mach ruhig! Kein Ding!

Geh zum Aufzug.

Geh zum Aufzug und rufe Mornye an.

Rover: (Aemeath hat definitiv einiges ausgelassen.)

Rover: (Zum Beispiel, was bei unserem letzten Aufeinandertreffen passiert ist, was sie seit ihrer Verwandlung in einen digitalen Geist getan hat und warum Sigillum ihre Kraft wirklich geraubt hat.)

Rover: (Nach Jahren dieses geisterhaften Daseins immer noch solch ein Temperament … Ihr Wille muss eisern sein. Es wird nicht einfach, ihr Antworten zu entlocken.)

Rover: (Ich werde abwarten und beobachten. Der richtige Zeitpunkt wird kommen.)

Mornye: Ist etwas passiert, Mentor?

Rover:

Mornye: Ich verstehe. Der Kern des Reaktorantriebs hat also den Absturz überstanden?

Mornye: Das muss der Schlüssel zur Reaktivierung des Exoschreiters sein. Natürlich müsste er dann offiziell zurückgegeben werden. Die Sternenfackel-Akademie und die Roya wären sich diesbezüglich einig.

Mornye: Aber wie du schon sagst, die Neugier des Instituts wird nicht ausbleiben …

Rover: Mornye?

Lucilla: Na? Kaum tauchst du dort auf, ist auf dem Trainingsplatz die Hölle los. Wirklich bemerkenswert.

Lucilla: Ich werde Leute für die Aufräumarbeiten schicken. Mach du nur weiter.

Rover: … Du hast meine Kommunikation mit Mornye überwacht.

Lucilla: Du bist eine Person von besonderem Interesse. Selbstverständlich behalten wir dich im Auge.

Rover: „Wir“?

Lucilla: Ja, „wir“. Das Spacetrek-Kollektiv. Betrachte uns als die nervtötenden Erwachsenen auf dem Campus.

Lucilla: Was den Kern angeht, kümmere ich mich um die Debatte zwischen dem Institut und der Akademie. Das hat Priorität. Auf mich werden sie hören.

Lucilla: Aber wenn deine Angelegenheit erledigt ist, wirst du den Kern zum Exoschreiter zurückbringen, Rover.

Lucilla: Du hast Mornye nichts davon erzählt, aber … ich nehme an, dass du ihn von Aemeath hast, richtig?

Rover: Präsidentin Lucilla, du stellst viele Fragen. Und ich lasse mich nicht gerne über eine verwanzte Leitung verhören.

Lucilla: Hehe, entschuldige bitte. Alles, was mit dem Exoschreiter zu tun hat, geht mich als Verantwortliche dieser Akademie etwas an.

Lucilla: Nach dem Vorfall mit Warren haben wir die Sicherheitsvorschriften für öffentliche Leitungen verschärft. So etwas wird nicht wieder vorkommen.

Lucilla: Als Friedensangebot erteile ich dir uneingeschränkte Freigabe: Zutritt zum Sternensteig, Zugriff zum Archiv und die Nutzung von Waffen und Ausrüstung der Akademie.

Lucilla: Ich werde mich außerdem persönlich bei Frau Mornye für das Stören eurer Kommunikation entschuldigen und dafür sorgen, dass ihr nächster Forschungszuschuss … bedeutend umfassender ausfällt.

Lucilla: Was hältst du davon, Rover? Klingt doch schon viel besser.

Rover: … Warum setzt sich das Spacetrek-Kollektiv so stark dafür ein?

Lucilla: Du solltest das wissen. Du hast eine Vergangenheit in Lahai-Roi und zudem eine Verbindung mit dem Exoschreiter.

Lucilla: Das Zeitalter des Zwielichts: Der Unendliche Winter aus den royanischen Legenden … Die Bedrohung durch den Threnodianer Aleph-1 nimmt zu. Wir müssen den Exoschreiter erwecken – die Wiederbeschaffung des Reaktorkerns ist unsere einzige Hoffnung.

Lucilla: Wir haben immer darauf vertraut, dass du in dieser auf unserer Seite stehst. Auf der Seite der Menschheit.

Lucilla: Du weißt, wo du mich findest, wenn du etwas brauchst, Rover. Meine Tür steht immer offen, wenn du reden möchtest.

Ruf den Aufzug her.

Warte auf den Aufzug.

Nimm den Aufzug.

Aemeath: Der Solisling führt uns zuerst zur Aula.

Aemeath: Die Sonnenwendfeier steht vor der Tür. Ich bin gespannt, was dieses Jahr geplant ist.

Aemeath: Bis dahin sind die Prüfungen vorbei und wir haben endlich Ferien.

Aemeath: Ich bin jedenfalls mehr als urlaubsreif!

Rede mit den Studierenden vor der Aula.

Schüchterner Fan: Ach, hallo … Bist du wegen des Fan-Meetings zu Ehren von Flinke Schneeflocke hier? Hier wird noch tüchtig vorbereitet, aber sobald wir fertig sind, bist du herzlich eingeladen.

Rover:

Enthusiastischer Fan: Sie ist Sängerin! Eine Campuslegende. Sie hat ihre Musik nur online veröffentlicht, ist aber total angesagt.

Schüchterner Fan: Aber … ihre Seite wurde seit zehn Jahren nicht mehr aktualisiert. Sie hat eine letzte Demo veröffentlicht und dann … Funkstille.

Enthusiastischer Fan: Ach komm, sei nicht so pessimistisch. Vielleicht hat sie einfach ihren Abschluss gemacht und ist woanders durchgestartet.

Enthusiastischer Fan: Wahrscheinlich wollte sie anonym bleiben, um ihr Privatleben zu schützen. Aber was soll’s, wir haben immer noch ihre Musik!

Enthusiastischer Fan: Hier! Selbst wenn du kein Fan bist, solltest du mal reinhören. Ich bin neu hier, aber ich war Feuer und Flamme, als ich ihre Musik das erste Mal gehört habe!

Der enthusiastische Fan drückt dir ein Poster in die Hand.

Aemeath: Hm, sieht schick aus.

Aemeath: Ein Fan-Meeting, hm? Wenn sie glücklich sind, bin ich auch glücklich.

Aemeath: Komm, folgen wir dem Solisling und sehen nach, was in der Aula los ist!

Betritt die Aula.

Schau dich in der Aula um.

Aemeath: Was denn?

Rover:

Aemeath: Ach, bloß so eine Marotte von mir. Winken, plaudern, den Unterricht besuchen … So fühle ich mich lebendig.

Aemeath: Wenn ich damit aufhöre, vergesse ich vielleicht, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Es dient als eine Art … Mahnung an mich selbst.

Rover: … Flinke Schneeflocke?

Aemeath: Jep. Erwischt. Aber sprich mich nicht mit meinem Pseudonym an! Ist mir peinlich …

Rover: Du warst also nicht nur eine Synchronistin. Du hattest hier quasi ein zweites Leben.

Aemeath: Nur eines meiner vielen Hobbys. Ich begeisterte mich für Fotografie, Videospiele, Filmabende mit Freunden …

Aemeath: Ich dachte mir, Studentin bin ich nur ein paar Jahre. Und ich bin nicht gerade der ehrgeizige Forschertyp. Ich wollte alles erleben, solange ich konnte.

Aemeath: Ich habe alles Mögliche ausprobiert. Ich wollte einfach ein glückliches, unbeschwertes Leben!

Aemeath: Wer hätte gedacht, dass ich als Geist enden und zehn weitere Jahre hier feststecken würde … Furchtbar, oder? Moment mal … heißt das, ich werde meinen Abschluss nie kriegen?!

Rover:

Aemeath: Na hoffentlich. Jeder Mensch braucht etwas, an dem er sich festhalten kann. Es ist wichtig, Hoffnung zu bewahren.

Aemeath: Haha! Das verstehe ich. Das Leben als Student ist lockerer und viel unkomplizierter.

Aemeath: Aber zugegeben … Ich bin schon berührt, dass die Leute nach all den Jahren immer noch über meine Lieder reden.

Aemeath: Ich habe sie für mich selbst geschrieben, weißt du? Hätte nie gedacht, dass sie anderen Leuten gefallen würden.

Aemeath: Aber wenn sie in anderen Gefühle aufkommen lassen – egal, ob Freude, Schmerz oder sonst was –, bin ich glücklich!

Aemeath: Hey, hör mal. Hörst du das Lied, das in der Aula gespielt wird? Das ist die unvollendete Demo, die ich auf meiner Seite veröffentlicht habe.

Aemeath: Eigentlich schade. Ich hätte es vor dem Trainingseinsatz fertigstellen sollen. Jetzt ist es quasi mein musikalischer … Nachruf. Haha.

Rover:

Aemeath: Weiter geht’s! Der Solisling ruft uns.

Ehemalige überraschte Studentin: Ist das die Studierendenvertreterin vom Rabelle-Institut? Diese Rede hatte es in sich …

Ehemaliger Spottender Student: Haha, hält sie eine Willkommensrede oder rekrutiert sie für den Weltraumabenteuerklub? Auweia, die Professoren sehen sauer aus.

Ehemalige sanfte Studentin: Aber sie hat schon recht, oder? Ist diese Leidenschaft nicht der Grund, weshalb wir hier sind? Um wieder zu erkunden, was dort draußen ist?

Ehemaliger beeindruckter Lehrer: Aemeath, richtig? Ihre Synchronisationstestergebnisse waren jenseits von Gut und Böse. Sie könnte die diesjährige Spitzenkandidatin für den Exoschreiter sein.

Ehemalige strenge Lehrerin: Sei dir da nicht so sicher. Hast du von ihren außerschulischen Aktivitäten gehört? Höflich ausgedrückt: Sie hat viele Interessen. Salopp gesagt: Sie geht nichts mit dem nötigen Ernst an.

Ehemaliger nachdenklicher Lehrer: Potenzial bleibt Potenzial. Sie ist brillant. Sie braucht nur … Orientierung.

Aemeath von früher: … Mögen wir eines Tages zwischen den Sternen wandeln und mit eigenen Händen unser Universum berühren, das so kalt, so real und gleichzeitig so atemberaubend schön ist.

Aemeath von früher: Das war’s von meiner Seite. Wenn ich nicht aufhöre, sind meine Leistungspunkte dieses Jahr in Gefahr!

Aemeath von früher: Es ist ein unglaubliches Gefühl, hier an der Sternenfackel-Akademie zu sein und zu wissen, dass ich diese Reise ins Unbekannte mit euch allen teilen werde. Als Studentin kann ich es kaum erwarten, dieses neue Kapitel meines Lebens aufzuschlagen.

Aemeath von früher: Nur eines fehlt heute … Ich wünschte, meine Familie könnte im Publikum sein, um das hier zu hören.

Aemeath von früher: Also möchte ich ihm nur mitteilen: Es geht mir gut. Und ich bin glücklich. Es ist alles genauso, wie du es dir gewünscht hast. Also mach dir bitte keine Sorgen.

Aemeath: Im Nachhinein betrachtet … vermisse ich diese Zeit wirklich.

Aemeath: Die Sternenfackel-Akademie ist klasse. Ich habe so manchen Unsinn angestellt, aber die Professoren haben mich nie aus ihren Vorlesungen geworfen.

Rover: Du hast Lahai-Roi gerettet, Aemeath. Aber du hast dafür mit deiner Zukunft bezahlt – und niemand ahnt es …

Rover:

Aemeath: Vielleicht ein bisschen? Aber ist schon in Ordnung. Einsamkeit bringt niemanden um. Ich habe genug zu tun – mir wird nie langweilig!

Aemeath: Warum denn? Wenn ich nicht getan hätte, was ich getan habe, wären so viele gestorben. Außerdem fühlt es sich ziemlich gut an, die Welt zu retten!

Aemeath: Ich … ich wünschte nur, ich hätte bei der Abschlussfeier dabei sein können. Um meine Freunde zu drücken und ihnen alles Glück der Welt zu wünschen.

Aemeath: Der Solisling ist nach draußen! Ihm nach!

Aemeath: Wenn er den Campus verlässt, dann wahrscheinlich in Richtung Frostlande … Also dann, auf zum Sternensteig.

Rover: Der Ort über dem Schwert?

Aemeath: Ja. Eine eisige, stille Ebene, bedeckt von endlosem Schnee … Der Ort, an dem der Exoschreiter letztlich in den Schlaf sank.

Rede mit Aemeath.

Aemeath: Nächster Halt: Sternensteig. Bist du bereit?

Rover:

Gehe zur Station.

Aemeath: In meiner Kindheit habe ich mich einmal im Sternensteig versteckt und es ganz alleine bis in die Frostlande geschafft.

Rover: Sogar als Kind warst du eine Draufgängerin …

Aemeath: Hehehe.

Setze dich hin und warte auf den Zug.

Erreiche die Frostlande.

Aemeath: Ist dir kalt?

Rover: Es geht. Dir?

Aemeath: Nicht weitersagen, aber Geister spüren keine Kälte.

Aemeath: Der Schnee … Er ist wirklich hübsch.

Luuk Herssen: Ich hätte nicht gedacht, dich hier anzutreffen, Rover. Was für eine angenehme Überraschung.

Aemeath: Ah … Dr. Luuk. Tu einfach so, als wäre ich nicht hier, wenn er in der Nähe ist. Wir wollen ja nicht, dass man dich für einen Spinner hält.

Aemeath: Du solltest dich auch verstecken, hörst du? Das ist unsere geheime Reise.

Rover: Du kennst ihn?

Aemeath: Das ist der Campus-Doktor. Alle Studierenden kennen ihn. Ich kannte ihn nicht persönlich, ich weiß nur, dass er schon seit Langem in Lahai-Roi ist und … du ihm vertrauen kannst.

Luuk Herssen: Bist du wegen des Exoschreiters in den Frostlanden?

Luuk Herssen: Verstehe. Ich muss in die gleiche Richtung. Ich muss nach einigen Forschern sehen, die für langfristige Feldstudien hier stationiert sind.

Luuk Herssen: Ein Reisebegleiter könnte die Strecke einfacher gestalten. Was meinst du?

Luuk Herssen: Zunächst müssen wir dein Motorrad umrüsten. Wir müssen einige Wasserstraßen überqueren, und dafür ist deine aktuelle Ausstattung nicht wirklich ausgelegt.

Rover: Du weißt, wie man Motorräder umrüstet?

Luuk Herssen: Wenn man so oft in der Gegend ist wie ich, lernt man so manches dazu.

Aemeath: Hach, ich bin immer gerne Motorrad gefahren! „Geschwindigkeitsjunkie“ haben mich meine Freunde getauft! Während sie sich schreiend am Sitz festhielten. Hehe.

Luuk Herssen: Sieh dir das mal an, Rover. Kaum zu glauben, aber vor Jahren war das alles üppig grüne Waldlandschaft.

Luuk Herssen: Damals lebten die Roya, die wahren Ureinwohner von Lahai-Roi, als Nomaden im Einklang mit der Natur.

Rover: War es das Lamento, das die Frostlande entstehen ließ?

Luuk Herssen: Ja. Es löste eine Verschiebung der Magnetpole aus. Seitdem ist Lahai-Roi der neue Pol.

Luuk Herssen: Aber das Lamento war nicht die einzige Katastrophe, die sich damals abspielte.

Luuk Herssen: Früher hatten wir die Sterne bereits erreicht. Aber irgendwann in der Vergangenheit … breitete sich das Ätherische Meer über ganz Solaris aus.

Luuk Herssen: Und damit …

Aemeath: Und damit knallte uns das Universum die Tür vor der Nase zu. Wir konnten uns nicht sicher sein, ob der Himmel über uns real oder nur eine Projektion war.

Luuk Herssen: Unzählige Raumfahrzeuge gingen verloren. Unsere Weltraumforschungsprogramme wurden aufgegeben und nie wieder aufgenommen.

Luuk Herssen: Seit ihrer Gründung ist es das Ziel der Sternenfackel-Akademie, mithilfe des Exoschreiters den Weltraum zu erforschen – sei es durch das Ätherische Meer oder das Schreitertor.

Rover: Das mit dem Ätherischen Meer verstehe ich, aber das Schreitertor …?

Luuk Herssen: Du kennst Lahai-Rois Geschichte. Sowohl der Exoschreiter als auch der Threnodianer haben Solaris ursprünglich durch das Schreitertor erreicht.

Luuk Herssen: Die Akademie hat viele Theorien, aber diese zwei könnten dich interessieren: Das Schreitertor ist ein extrasolares Tor, und Aleph-1 ist ein Threnodianer, der nicht von Solaris stammt.

Rover:

Luuk Herssen: Ein solches Tor wollen wir natürlich öffnen. Aber um es zu passieren, müssen wir den Exoschreiter erwecken und uns auf eine Konfrontation mit Aleph-1 vorbereiten.

Luuk Herssen: Ich vertrete schon länger die Ansicht, dass Aleph-1 eine Gefahr darstellt, die über Leerenstürme und Leerenwürmer hinausgeht.

Luuk Herssen: Bei anderen Threnodianern können wir zumindest anhand ihrer Herkunft und der Zivilisationen, aus denen sie stammen, Rückschlüsse auf ihre Natur ziehen. Aber was Aleph-1 angeht … stehen wir vor einem Rätsel.

Luuk Herssen: So viele wären gerne die erste Person, die den Kosmos und die Sterne bereist und erfolgreich zurückkehrt. Aber in all den Jahren ist es niemandem gelungen.

Luuk Herssen: Das Ätherisches-Meer-Phänomen … zwang uns in die Isolation. Aber es beflügelte auch unsere Träume, was jenseits davon liegen könnte.

Luuk Herssen: Und diese Träume … leben bis heute weiter.

Rover: Dr. Herssen …

Luuk Herssen: Luuk reicht völlig. Und geht leichter von der Zunge, oder?

Rover: Dann Luuk … du hast mich nach meinem Eindruck von der Akademie gefragt. Wie sieht es mit deinem aus? Wie lange bist du schon hier?

Luuk Herssen: Etwa zwanzig Jahre. Davor bin ich herumgereist und habe mir angesehen, was Solaris so zu bieten hat. Aber dann hat mich ein Freund nach Lahai-Roi eingeladen, um für ihn ein Auge auf die Dinge hier zu haben.

Luuk Herssen: Die Studierenden machen es mir leicht. Zu sehen, wie sie ihren Weg finden, ist Belohnung genug. Sie reden gerne und ich höre gerne zu. Die Arbeit liegt mir.

Fahr mit deinem Motorrad in die Frostlande.

Erkunde die Frostlande.

Fahr mit deinem Motorrad in die Frostlande.

Erkunde die Frostlande.

Nivora: Hm? D-Du bist derjenige, der im Unterricht mit sich selbst gesprochen hat …

Aemeath: Hoppla …

Nivora: Ah, und Dr. Herssen! Ihr … seid gemeinsam unterwegs? Hat die Akademie eine neue Exkursion genehmigt?

Luuk Herssen: Ich mache nur meine Routinekontrollen bei den Feldforschern. Rover hier hat etwas anderes zu erledigen, aber wir fahren in die gleiche Richtung.

Luuk Herssen: Und du, Nivora? Auf der Jagd nach mehr abgestürzten Trümmern?

Nivora: Ja, genau! A-Angeblich haben die Frostlande seit dem Start von Helios Änderungen durchlaufen … Wenn meine Theorie stimmt, wurden vielleicht neue Trümmerfelder freigelegt!

Rover: Trümmer?

Nivora: Raumfahrtgerät, das vor langer Zeit aus der Umlaufbahn heruntergestürzt ist! Sonden, Satelliten und sogar ganze Raumstationen …!

Nivora: Bei früheren Ausgrabungen wurden Trümmer gefunden, die während des Lamentos verloren gegangene Aufzeichnungen enthielten.

Nivora: Ach, und Bilder! Fotos, die in den Umlaufbahnen anderer Planeten aufgenommen wurden! Sie waren absolut … atemberaubend schön!

Nivora: Uiuiui … Oh, tut mir leid, i-ich habe mich etwas hinreißen lassen …

Rover:

Nivora: Danke. Wenn ich in Fahrt komme, werfe ich mit Fakten nur so um mich … Kommt nicht immer gut an …

Nivora: Das Universum … Welche Geheimnisse verbirgt es hinter diesen unzähligen Sternen?

Nivora: Ich muss es wissen.

Nivora: Kurz und knapp: Ich bin wegen abgestürzter Trümmer hier.

Nivora: Laut den Daten des Geräts ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass in der Nähe … Hm?

Luuk Herssen: Lauf!

Entkomme der Lawine.

Nivora: Ich wusste es! In diesem Gebiet musste es noch unentdeckte Trümmer geben!

Nivora: Die musste all die Jahre in der Eiswand eingeschlossen gewesen sein …

Rover: Luuk, Nivora. Alles in Ordnung?

Aemeath: Mach dir um mich keine Sorgen! Die Vorteile des Geisterdaseins …

Nivora: Ah! Es tut mir so leid … Ich habe uns alle in Gefahr gebracht …

Rover: Der Einsturz war ein Unfall. Alle sind wohlauf, also mach dir keine Vorwürfe.

Rover: Aber der Weg, auf dem wir gekommen sind, ist völlig versperrt.

Luuk Herssen: Diese Eiswand … ist zu hoch. Hinaufklettern ist zu riskant. Das kann ich mit Studierenden nicht verantworten.

Luuk Herssen: Ich habe die Akademie kontaktiert. Sie schicken ein Rettungsteam. Sobald Nivora in Sicherheit ist, brechen wir wieder auf.

Nivora: Mmm …

Aemeath: Hey, das Kerlchen meint, unser nächster Halt sei tief im Eis. Unten in der Raumstation gibt es einen Weg. Sollen wir nachsehen?

Rover: Wie wäre es, wenn wir in der Raumstation warten? Draußen ist es eiskalt und es könnte erneut zu einem Einsturz kommen. Drinnen könnten wir in Sicherheit auf das Rettungsteam warten.

Nivora: G-Ganz meine Meinung! Außerdem möchte ich mich drinnen umsehen …

Luuk Herssen: Mit Rover im Team sollte eine schnelle Aufklärungsmission zu schaffen sein. Wie ihr wollt.

Aemeath: Hey, eine Frage: Hast du so was öfter gemacht, bevor du nach Lahai-Roi gekommen bist?

Rover: Was meinst du?

Aemeath: Na … als Team herumreisen, Dinge entdecken, in Schwierigkeiten geraten und dann wieder getrennte Wege gehen.

Aemeath: Wie ein klassisches Roadmovie, weißt du?

Rover:

Aemeath: Klasse. Die mag ich wirklich gerne.

Aemeath: Ah, also … mehr in Richtung Action für die große Leinwand? Kann ich mir vorstellen. Solaris ist nicht gerade ein Touristenziel.

Aemeath: Sieht so aus, als bekäme ich diesmal eine Nebenrolle. Krass. Na dann, weiter geht’s, Paukpartner.

Nivora: Dort drüben ist ein eingestürzter Eintrittspunkt, aber … er ist versperrt – eine Art Barriere, die durch instabile Frequenzen verursacht wurde.

Luuk Herssen: Der Exoschreiter schläft in diesen Frostlanden. Leerenstürme sorgen durch schwankende Leerenmaterie-Werte für Instabilität der lokalen Frequenzen.

Luuk Herssen: Ach, Rover, bei dieser Gelegenheit möchte ich dir Zugriff auf den Moduladapter gewähren … Hm? Er ist bereits entsperrt.

Rover: (Ach? Das muss Lucilla gewesen sein.)

Luuk Herssen: Gehen wir woanders hin, wo das Signal stärker ist, damit wir ihn einsetzen können.

Geh zu einem höheren Punkt, um besseren Empfang zu bekommen.

Nimm den Moduladapter.

Luuk Herssen: Der Moduladapter wurde von der Sternenfackel-Akademie für Expeditionen in den Frostlanden entwickelt. Er ermöglicht die Interaktion mit Frequenzen, die durch Leerenmaterie gestört wurden.

Luuk Herssen: Versuch es mal. Du wirst ihn hier brauchen.

Begib dich zur Station.

Untersuche das verschlossene Deck.

Nivora: … Huch?

Nivora: Ah! Das tut weh …

Rover: Nivora!

Aemeath: Leerenmaterien-Sättigung auf kritischem Niveau! Das Himmelsarchen-System steht kurz vor dem Ausfall … Ich versuche, es von innen zu stabilisieren!

Luuk Herssen: Hier ist bereits alles kontaminiert, einschließlich … dem da.

Luuk Herssen: Als Arzt habe ich einen Eid geschworen, kein Leid zu verursachen. Aber die einzige Behandlung, die für diesen Mann infrage kommt, ist Erlösung.

Besiege „Namenloser Erkunder“.

Namenloser Erkunder: … Wir … fielen von den Sternen hinab …

Namenloser Erkunder: Gefahr … Verlasst … diesen Ort …

Rover: (War das … ich in dieser Aufzeichnung?)

Rover: (Das müssen die letzten Augenblicke der Raumstation gewesen sein, als sich das „Ätherisches-Meer-Phänomen“ plötzlich ausbreitete und ganz Solaris einschloss, wie Luuk sagte.)

Rover: (Aber diese Tropfen am Himmel … Das war Retroaktiver Regen. Es könnte sich um ein Abbild eines längst vergangenen Ereignisses handeln, das nicht Teil des Ätherisches-Meer-Phänomens selbst war.)

Rover: (Bin ich wirklich aus dem Ätherischen Meer gefallen? Oder aus dem, was dahinterliegt? Laut Junxi können die Tropfen als eine Art Tor fungieren.)

Rover: (Bin ich damals etwa …)

Rover: Aemeath?

Aemeath: …Hm? Was denn?

Rover:

Aemeath: Haha! Gar nicht.

Aemeath: Alles gut, Rover.

Luuk Herssen: Ich würde dir raten, das für dich zu behalten. Sieh zu, dass die Teams der Akademie die Aufzeichnung nicht zu Gesicht bekommen.

Luuk Herssen: Erinnerst du dich, was ich vorhin gesagt habe? Die verschiedenen Fraktionen haben unterschiedliche Interessen. Alles, was mit deiner Vergangenheit zu tun hat, muss diskret gehandhabt werden.

Luuk Herssen: Also, was meinst du? Anführer … der Schwarzen Küsten.

Rover: (… Kaum jemand weiß davon.)

Rover: Sei ehrlich, Luuk.

Rover: Ich weiß, dass du mich bereits kanntest. Aber bisher habe ich hauptsächlich die Rolle des Blütenträgers gespielt.

Rover: Du und ich, wie genau stehen wir zueinander?

Luuk Herssen: Mm … wir sind Freunde, würde ich sagen. Nicht die Art, die unzertrennlich sind, aber … um es mit einem Sprichwort aus Huanglong zu sagen: „Wahre Freundschaften sind wie stille Wasser – tief“.

Luuk Herssen: Unser Kennenlernen war Zufall, und durch eine weitere Fügung des Schicksals hast du mir einen eher langfristigen Auftrag überantwortet.

Luuk Herssen: Wie wäre es hiermit: „Flüchtige Fremde, die zu familiären Vertrauten wurden.“ Kannst du mit dieser Definition etwas anfangen?

Rover:

Luuk Herssen: In Ordnung. Deine Arbeit in Lahai-Roi ist noch lange nicht abgeschlossen, und wir werden noch genug Gelegenheiten haben, einander wieder näherzukommen.

Luuk Herssen: Hehe. Tut mir leid, aber es ist die Wahrheit. Wir haben nie viel Zeit miteinander verbracht, aber wir haben uns auf Anhieb verstanden.

Luuk Herssen: Sternenfackel ist ein Geflecht gegensätzlicher Interessen. Wenn diese Aufzeichnung durchsickert, würde das eine gewaltige Aufräumaktion nach sich ziehen.

Luuk Herssen: Nach deinem plötzlichen Abgang vor Jahren waren alle ganz erpicht darauf, deine Geschichte aufzurollen. Der Goldjunge von Solaris – rätselhaft wie eh und je.

Rover:

Luuk Herssen: Hehe … Du bist nicht derselbe wie bei unserem Kennenlernen. Aber sparen wir uns das Schwelgen in Erinnerungen für später auf.

Luuk Herssen: Nivora ist verletzt. Ihr Zustand ist stabil, aber als ihr Arzt muss ich sie im Auge behalten.

Luuk Herssen: Von hier musst du alleine zurechtkommen. Wir warten hier auf das Bergungsteam der Akademie.

Rover: In Ordnung. Wir sehen uns später auf der Krankenstation.

Rover: Luuk, wenn du sagst, ich sei nicht „derselbe“ – wie meinst du das?

Luuk Herssen: Nur so ein Bauchgefühl, ich könnte mich täuschen. Aber du wirkst jetzt … lockerer.

Luuk Herssen: Hoffnungsvoller. Glücklicher.

Luuk Herssen: Und das ist nichts Schlechtes, Rover.

Verlasse die Station.

Aemeath: Und so wird aus unserer vierköpfigen Truppe eine zweiköpfige … Ach nein, ich zähle nicht wirklich, oder? Tja, dann bist du wohl auf dich alleine gestellt.

Aemeath: Ich habe mich einmal für eine Stelle in einer Forschungsstation in den Frostlanden beworben. Damals nahm ich einen anderen Weg.

Rover: Das wundert mich … Ich dachte, du ziehst Hobbys Exkursionen vor.

Aemeath: Na ja, ich war von Leerenstürmen praktisch besessen. Zählt das als Hobby?

Nimm den Aufzug.

Gehe durch die Eishöhle.

Aemeath: Folgen wir dem Licht da vorn!

Rover: (Sieht nach einer ordentlichen Strecke aus. Zeit fürs Motorrad.)

Erkunde weiter

Aemeath: Hier also war sie …

Rover: Das ist die Forschungsstation, die du vorhin erwähnt hast?

Aemeath: Eine davon. Ich habe damals in mehreren Stationen gearbeitet. Aber die hier hatte kein Glück. Laut Scans wurde sie von einer plötzlichen Front eines Leerensturms getroffen. Keine Überlebenden.

Aemeath: Darum also habe ich sie nicht mehr an der Akademie gesehen.

Aemeath: Ich dachte, ich hätte sie einfach … übersehen.

Rover: Aemeath …

Aemeath: Alles, was vom Leerensturm verschluckt wird, verliert allmählich seine „Existenz“, bis es vollständig in Vergessenheit gerät.

Aemeath: Wenn eine Kassette überlebt, gibt es wenigstens Aufzeichnungen. Aber wenn die gelöscht werden, wird auch die Tatsache, dass man gestorben ist, gelöscht.

Aemeath: Verwende den Kern, Rover.

Aemeath: Ich möchte sie noch einmal sehen.

Ehemaliger benommener Forscher: Aemeath, du bist eine Wucht! Ohne dich hätte uns dieses Glommut zu Hackfleisch verarbeitet!

Ehemaliger benommener Forscher: Ich zittere immer noch, aber du bist schon wieder die Ruhe selbst … Sind alle Synchronistinnen vom Rabelle-Institut so gefasst wie du?

Ehemalige gesellige Roya: Dank es ihr, indem du deine Leerensturm-Forschung teilst! Unsere kleine Aemeath ist wegen dieser Kuriosität hier in den Frostlanden. Zeig ihr die Dissertation, an der du seit Jahren schreibst!

Ehemalige sorgfältige Forscherin: Aemeath, glaubst du, dass Kassetten einen Durchbruch darstellen könnten?

Ehemalige sorgfältige Forscherin: Hm … Im Moment dienen sie nur zur Aufzeichnung. Eine tatsächliche Transkription scheint in weiter Ferne zu liegen.

Ehemaliger sanfter Roya: Lass dich vom Exoschwarm inspirieren. In Lahai-Roi gibt es nur eine Kraft, die dem Leerensturm trotzen kann – diese kommt allein vom Exoschreiter.

Aemeath von früher: Haha! Deine Dissertation und dein köstlicher Eintopf, ich kann mit beiden leben! Ich bin nicht wählerisch!

Aemeath von früher: Was den Leerensturm angeht … Ich werde deine Ideen ausprobieren. Das Problem ist, dass wir den Leerensturm nicht ausreichend verstehen.

Aemeath von früher: Vor allem die hoch konzentrierten Tiefen … Keine Sonde übersteht das, darum kommt die Forschung nicht voran. Ich werde das Gefühl nicht los, dass …

Aemeath: Meine Eltern waren in meiner Kindheit in einem Leerensturm gefangen. Bald darauf vergaß ich sogar, wie sie aussahen.

Aemeath: Siehst du? Der Tod war also gar nicht so übel!

Aemeath: Als digitaler Geist konnte mir Leerenmaterie nichts mehr anhaben. Selbst wenn die ganze Welt meine Freunde und Kollegen vergisst, werde ich mich noch an sie alle erinnern können.

Rover: Aemeath.

Aemeath: Jep?

Rover: Es muss anstrengend sein, ständig dieses Lächeln aufzusetzen.

Aemeath: … Was soll das denn heißen?

Aemeath: Ich bin glücklich. Im Ernst. Ich habe dieses „Leben“ für mich erwählt. Du bist zu ernst und grübelst zu viel – kein Wunder, dass du so ein Griesgram bist.

Aemeath: Du kannst nicht nachvollziehen, wie glücklich mich dieser Moment macht.

Aemeath: Komm. Ich zeige dir den schlummernden Riesen der Frostlande. Lahai-Rois … Exoschreiter.

Fahre mit deinem Motorrad.

Geh gemeinsam mit Aemeath.

Aemeath: Seit ich vor über zehn Jahren zu einem digitalen Geist wurde, bin ich in Lahai-Roi geblieben. Ich darf mich nicht zu weit vom Exoschreiter entfernen.

Aemeath: Du bist viel herumgekommen, oder? Erzählst du mir ein bisschen davon?

Rover: Hmm, mal überlegen …

Gehe durch die Eishöhle.

Rover: Es lief nicht immer gerade wie am Schnürchen. Es gab mehr als genug Krisen unterwegs.

Aemeath: Aber es klingt trotzdem toll. Und ich merke, dass dir einige der Leute, die du kennengelernt hast, am Herzen liegen.

Aemeath: Sei ehrlich, Rover. Diese Reise, auf der du seit deinem Gedächtnisverlust bist … Bist du glücklich?

Rover: … Ja.

Aemeath: Das ist alles, was zählt.

Fliege über die Klippe.

Gehe weiter.

Erkunde weiter

Aemeath: … Ich wusste, das würde unser nächster Halt sein.

Rover:

Aemeath: Die Kabine da vorn … Dort habe ich früher mit meiner Familie gelebt. Ich …

Aemeath:

Aemeath: Entschuldigung. Ich brauche nur einen Moment. Ich bin noch nicht bereit dafür.

Rover: (Genau wie zuvor. Kaum taucht es auf, fängt meine Frequenz an, zu schwinden.)

Rover: (Aemeath meinte, es sei eine Art Threnodianer, wie der Leerenwurm. Sie haben ähnliche Frequenzen, aber … Mein Bauchgefühl sagt, dass sie sich unterscheiden.)

Sigillum: Nach Hause gehen …

Aemeath: …!

Abby: Was ist denn mit dir passiert?!

Abby: Deine Frequenz hat ein Riesenleck! Ich wollte es von innen stopfen, aber das hat nicht funktioniert …

Abby: Mist! Nein, so wird das nichts … Dann eben so!

Abby: Es … es hat aufgehört … fürs Erste. Ich muss … muss mich ausruhen …

Rover: Das hast du prima gemacht, Abby … Bitte erhol dich.

Aemeath: Spring mir bloß nicht noch mal so hinterher.

Aemeath: Die Leerenmaterie dort unten ist zu hoch konzentriert. Wenn du in den Leerenraum fällst … könntest sogar du verschlungen und deine Existenz ausradiert werden.

Rover:

Aemeath: Nichts als Sorgen hat man mit dir.

Aemeath: In Lahai-Roi kursiert eine Theorie: Threnodianer Aleph-1, der Existenzverschlinger, ist die Verkörperung der Leere. Die Auflösung aller Dinge.

Aemeath: Seine wahre Gestalt ist wie … ein schwarzes Loch.

Aemeath: Und diese Theorie ist richtig. Ich habe sie selbst überprüft.

Aemeath: Bisher bin ich die Einzige, die ihn erreicht hat. Weil ich bereits tot bin und keine lebendige Seele einen derartigen Ort überstehen könnte.

Rover: Du bist in den Threnodianer selbst eingedrungen?

Aemeath: Ja. Stell dir einen heftigen Leerensturm als Manifestation und Portal zum Leerenraum vor – eine Welt jenseits der Dimensionen. Pechschwarz, aber gleichzeitig wie ein Kaleidoskop.

Aemeath: Im Inneren sind Zeit und Raum nicht linear. Alles ist verzerrt.

Aemeath: Alles, was der Threnodianer im Verlauf verschiedener Epochen verschlungen hat, kann dort direkt nebeneinander existieren.

Aemeath: Ich weiß, dass du schon gegen viele Threnodianer gekämpft hast, aber Aleph-1 ist anders. Woanders hat er bereits gewonnen …

Aemeath: Auf meinem Streifzug durch diesen Leerenraum sah ich den Beweis: einen Friedhof von ausgelöschten Zivilisationen.

Aemeath: Die Präsenz des Threnodianers in Lahai-Roi ist nur ein Bruchteil seines wahren Selbst. Er versucht, das Siegel am Schreitertor der Solislinge zu durchbrechen, um Solaris zu verschlingen.

Aemeath: Also … Rover, geh nicht alleine drauflos. Nicht, bis der Exoschreiter erwacht ist.

Folge Aemeath zur Kabine.

Aemeath: Da drüben! Ruhen wir uns in dieser Kabine aus.

Begib dich zur Kabine.

Aemeath: Ich bleibe draußen und halte Wache. Nur für den Fall, dass Sigillum zurückkommt. Du ruhst dich aus. Und schön hierbleiben, ja?

Erhol dich auf dem Sofa.

Du setzt dich hin, geschwächt durch den starken Frequenzverlust. Du hast viele Gefahren erlebt, aber diese Erschöpfung ist völlig neu. Sie fühlt sich mehr wie eine zermürbende, chronische Krankheit an.

Dunkelheit umfängt dich. Nach einer kurzen Ruhepause wachst du auf.

Das Zimmer ist leer. Aemeath ist noch nicht zurück.

Rover: (Ich hätte schwören können, mich vorhin im See an etwas zu erinnern. Ich sollte mich in der Kabine umsehen, bevor sie zurückkommt.)

Rover: (Eine Spielkonsole. Zwei Controller. Der Bildschirm ist staubbedeckt und wurde offensichtlich seit Jahren nicht benutzt.)

Rover: (Weltraumfantasie: Katya VI, Spaltsterne … Die meisten der Spiele hier sind Rollen- oder Koop-Spiele.)

Rover: (Kinderzeichnungen. Alle handeln von Helden, die die Welt retten …)

Rover: (Aha. Sie hatte eine … kreative Einstellung zur Kunst.)

Rover: (Stofftiere. Eine große und eine kleine Katze. Sie sehen aus, als wären sie innig geliebt worden.)

Rover: (So weich. Mit denen im Arm kann man bestimmt gut einschlafen.)

Rover: (Der Solisling eilte zum Sofa …)

Begib dich zum Solisling.

Rover: (Aemeath ist immer noch nicht zurück, aber wenn meine Vermutung stimmt …)

Ehemaliger Rover: Aemeath, bist du wieder dabei, die Schneeflockenrobben zu terrorisieren? Sie nehmen Reißaus, sobald sie dich sehen.

Ehemaliger Rover: Mach weiter so und es wird nicht lange dauern, bis du über die Frostlande herrschst …

Ehemaliger Rover: Bist du mit deinen Lektionen fertig? Bald geht die Schule los. Ein bisschen weniger zu zocken, würde dir guttun.

Aemeath von früher: Nein, sie spielen liebend gerne mit mir! Warum sonst sollten sie herkrabbeln und spielen, bevor sie abhauen?

Aemeath von früher: Und meine Lektionen … Ähem, Rover, du hast mir noch eine Runde Spaltsterne versprochen! Keine Rückzieher!

Aemeath von früher: Aber … ich möchte zuerst lernen, wie du das Ding gefaltet hast. Zeigst du es mir? Bitte, bitte?

Ehemaliger Rover: Meinst du … den Papierflieger?

Aemeath von früher: Ja! Meiner macht immer sofort eine Bruchlandung, aber deiner fliegt so weit! Wie?

Ehemaliger Rover: Hehe, da gibt es natürlich einen Trick.

Ehemaliger Rover: Ich zeige ihn dir. Aber zuerst machst du deine Lektionen. Und dann falten wir gemeinsam Papierflieger, in Ordnung?

Aemeath von früher: … Na gut. Versprochen?

Ehemaliger Rover: Ich verspreche es. Ehrenwort.

Aemeath: Ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht, wie ich dir das sagen soll. Und jetzt …

Rover:

Aemeath: Als ich klein war, wachte ich eines Morgens auf und realisierte, dass ich mich nicht mehr an das Lachen meiner Eltern erinnern konnte.

Aemeath: Ihre Stimmen, ihre Gesichter, ihre Zuneigung … alles hatte sich im Leerensturm aufgelöst.

Aemeath: Später verschwand sogar nach und nach die Erinnerung, sie vergessen zu haben.

Aemeath: Das hat mir wahnsinnige Angst gemacht.

Aemeath: Ich wusste nicht, wie ich dagegen ankämpfen konnte. Mir war kalt und ich wusste, dass ich etwas, irgendetwas, dagegen tun musste.

Aemeath: Also lief ich alleine aus dem Bjartr-Wald weg. Ich versteckte mich im Sternensteig und schlug mich in die Frostlande durch.

Aemeath: Mein Vater war ein Forscher von auswärts, meine Mutter eine Roya. Sie waren hier stationiert und erforschten den Leerensturm.

Aemeath: Ich wollte dorthin zurück, wo wir einst gelebt hatten, aber ich wusste den Weg nicht mehr. Ich irrte so lange herum … bis ich schließlich diesen See erreichte.

Rover: Mein früheres Ich hat dich gerettet …

Aemeath: Ich spürte, wie ich in die Tiefen des Sees sank. Ich bekam keine Luft mehr. Alles wurde dunkel … bis mich zwei warme Hände auffingen.

Aemeath: Sie hielten mich fest und zogen mich aus dem Wasser … und als ich meine Augen öffnete, sah ich dich.

Aemeath: Aber dann merkte ich, dass der Talisman, den mir meine Eltern gegeben hatten, verschwunden war. Wahrscheinlich hatte ich ihn im See verloren. Der Gedanke daran brach mir das Herz.

Aemeath: Ich konnte nicht aufhören zu weinen, und du hattest keine andere Wahl, als mich in den Arm zu nehmen und mich so gut du konntest zu trösten. Du hast mich in deine Kabine gebracht, damit ich mich aufwärmen konnte.

Aemeath: Und danach … Nun, du hast es erraten. Ich blieb bei dir, unter deiner Obhut, bis zu dem Tag, an dem du Lahai-Roi verlassen hast.

Rover: Warum hast du mir das verschwiegen?

Aemeath: Weil es merkwürdig gewesen wäre.

Aemeath: Stell dir vor, jemand, an den du dich nicht erinnerst, rennt auf dich zu, strahlt über das ganze Gesicht und sagt: „Lange nicht gesehen! Ich bin das Kind, auf das du früher mal aufgepasst hast!“ … Haha!

Aemeath: Und was hätte ich als Nächstes sagen sollen? „Wollen wir unsere alte Kabine besuchen?“ „Ich habe auf dich gehört und bin Klassenbeste geworden!“ Oder: „Tja, ich habe mich versehentlich umgebracht, mein Fehler!“

Aemeath: Das … hätte dich doch nur belastet. Du hast nie darum gebeten.

Rover:

Rover: Seit ich in den Geisterschluchten aufgewacht bin, habe ich viele Menschen aus meiner Vergangenheit getroffen. Sie haben mir geholfen, Teile von mir selbst wiederzufinden. Und das ist gut so.

Rover: Ich kann meine eigenen Entscheidungen treffen. Du solltest mehr Vertrauen in mich haben, Aemeath.

Aemeath: … Verstehe.

Aemeath: Dann schieße ich einfach mal drauflos! Meine Erstsemesteransprache, die Veröffentlichung meines ersten Lieds, der Tag, an dem ich einen neuen Synchronisationsrekord aufgestellt habe … Das hast du alles verpasst!

Aemeath: … Aber ich konnte dir nicht böse sein. Ich wusste, dass du beschäftigt warst.

Aemeath: Schließlich musstest du Solaris vor dem Lamento retten. Und das … das war auch gut so. Das hat dir immer am meisten bedeutet.

Aemeath: Also dachte ich mir: Warum kann ich nicht auch so sein? Und siehe da! Ich habe Lahai-Roi beschützt, während du weg warst.

Aemeath: Klar, das hatte seinen Preis. Aber nicht schlecht für deinen inoffiziellen Lehrling, oder?

Rover:

Aemeath: Je mehr man rettet, desto höher ist der Preis. Das war mir immer klar. Aber manche Dinge muss man einfach tun.

Aemeath: Findest du? Das von einem großen Retter wie dir zu hören … Das ist schön.

Rover:

Rover:

Aemeath: Du meinst, nachdem du gegangen bist? Nun … ziemlich normal, würde ich sagen. Ich bin zur Schule gegangen und hatte eine schöne Zeit. So wie du es dir gewünscht hast.

Aemeath: Und dann … wurde ich zu einem Geist. Seitdem treibe ich zwischen der Akademie und dem Leerenraum hin und her.

Aemeath: Hey, sieh es positiv! Durch meinen Tod habe ich freien Zugang zum Leerenraum bekommen. Das ist doch immerhin etwas. Irgendwo muss man seine Neugier doch befriedigen, oder?

Rover:

Aemeath: Dich gesehen? Ah, du meinst die Sache, die du im Unterricht angesprochen hast? Dass ich dir geholfen habe, das Auge des Threnodianers zu zerstören?

Aemeath: Ehrlich gesagt kann ich mich daran nicht erinnern. Aber wenn der Threnodianer involviert war, muss es im Leerenraum passiert sein.

Aemeath: … Jedenfalls kann ich dir nichts dazu sagen. Dass Threnodianer seltsame Kräfte haben, ist nichts Neues. Oder vielleicht hast du dir das auch nur eingebildet?

Rover:

Aemeath: Hey, langsam. Ruh dich heute Nacht hier aus. Und morgen, wenn du wieder bei Kräften bist, kümmern wir uns um alles Weitere.

Aemeath: Projekt „Existenzwiederherstellung“ läuft super. Sobald wir den Exoschreiter erreichen und mithilfe des Reaktors aufladen, können wir uns um Sigillum kümmern und die Sache endgültig zu Ende bringen.

Aemeath: Ich werde mich um das Problem kümmern.

Rover: Wir werden uns gemeinsam darum kümmern, Aemeath.

Aemeath: Natürlich! Aber jetzt ist erst mal Schlafenszeit. Du schläfst in deinem alten Zimmer. Ich schlafe in meinem.

Aemeath: Das erinnert mich irgendwie an früher. Es ist genau wie damals.

Rover:

Aemeath: … Gute Nacht!

Junge Aemeath: … Hm? Wann bin ich eingeschlafen …?

Junge Aemeath: Mein Papierflieger … Ich muss ihn Rover zeigen …

Junge Aemeath: (Oh nein! Ich hab vergessen, mein Spiel zu speichern! Das war meine höchste Punktzahl bisher …)

Junge Aemeath: (Nächstes Mal werde ich den Rekord von Rover auf jeden Fall schlagen! Ich werde ihm zeigen, was ich kann!)

Junge Aemeath: (Ich hab meine Lieblingsgeschichte gemalt! Der Herausforderer, der gegen den Drachen kämpft, und der einsame Held, der sich dem bösen galaktischen Imperium stellt!)

Junge Aemeath: (Aber … ich hab Schwierigkeiten, die Farben der Kleidung richtig hinzubekommen … Ach, egal, ich frag einfach Rover später, ob er mir hilft!)

Junge Aemeath: (Die Plüschkatze, die Rover mir geschenkt hat, ist so weich. Mit ihr im Arm schlafe ich am liebsten ein.)

Junge Aemeath: (Dann fühlt es sich an, als wäre er bei mir.)

Junge Aemeath: (Ich frage mich … wie lange Rover diesmal bleibt? Ich wünschte, er müsste sich nicht ständig mit diesen blöden Leuten rumschlagen …)

Junge Aemeath: (Das muss anstrengend sein, jeden Tag so hart arbeiten zu müssen …)

Junge Aemeath: (… Ach, aber er hört nie zu! Ich werde ihm einfach ein Loch in den Bauch reden, solange ich kann!)

Junge Aemeath: (Es ist schon ganz schön spät … Wenn ich jetzt noch rausgehe, macht Rover sich Sorgen …)

Finde die Person.

Ehemaliger Rover: Ah, Aemeath … Was ist los? Kannst du nicht einschlafen?

Junge Aemeath: Bist du traurig?

Ehemaliger Rover: Nein. Ich … denke nur über ein paar Sachen nach.

Junge Aemeath: Pah, du lügst! Du bist traurig!

Ehemaliger Rover: Du hast mich durchschaut, was? Ich bin nicht traurig, ich …

Ehemaliger Rover: … Nun, um es mit deinen Worten zu sagen, ich vermisse meine Heimat.

Junge Aemeath: Hmm … kannst du nicht zurückgehen und sie besuchen?

Ehemaliger Rover: Ich kann nicht zurückgehen.

Junge Aemeath: Warum nicht?

Ehemaliger Rover:

Junge Aemeath: … Kann ich dir ein Geheimnis verraten, Rover? Seit Mama und Papa weg sind, habe ich so ein beklemmendes Gefühl in der Brust.

Junge Aemeath: Wenn die Leute aus dem Stamm mit mir gesprochen haben, klangen ihre Stimmen immer ganz weit weg …

Junge Aemeath: Aber an diesem Tag am See … nachdem ich vor dir angefangen habe zu weinen … wurde dieses Gefühl ein bisschen schwächer. Seitdem fühle ich mich nicht mehr so schlecht.

Junge Aemeath: Ich weiß, dass du anderen Menschen nicht davon erzählen kannst. Weil die dich alle für superstark halten.

Junge Aemeath: Aber ich bin nur ein Kind! Und ich glaube nicht, dass du so stark bist! Also … wenn du weinen musst, kannst du mit mir weinen. Ich bin sehr gut darin, Geheimnisse zu behalten.

Junge Aemeath: … Du musst nicht alleine traurig sein. Okay?

Ehemaliger Rover: Meine Heimat ist sehr weit weg, Aemeath.

Ehemaliger Rover: Die Menschen dort haben mir eine Mission gegeben. Deshalb bin ich hierhergekommen.

Junge Aemeath: Hm … was für eine Mission? Sie muss ziemlich wichtig sein, wenn du so weit gereist bist.

Ehemaliger Rover: Das ist kompliziert. Im Moment einfach noch zu kompliziert für dich.

Junge Aemeath: Dann sag es einfach so, dass ich es verstehen kann. Ich hör dir ganz genau zu.

Ehemaliger Rover: Einfacher …

Ehemaliger Rover: Wenn ich’s mit deinen „Weltraumfantasie: Katya“-Spielen erkläre … ich bin hierhergekommen, um die Welt zu retten.

Ehemaliger Rover: Alles tun, was nötig ist, um die Mission zu erfüllen. Egal, wie lange es dauert.

Ehemaliger Rover: Aber war es wirklich das Richtige für mich?

Ehemaliger Rover: Dann, eines Tages, wurde mir klar, dass es kein Zurück mehr gab.

Ehemaliger Rover: Seitdem … kann ich nicht aufhören, an diesen weit entfernten Ort zu denken. Mehr als je zuvor.

Ehemaliger Rover: In meinen sogenannten Träumen kehre ich dorthin zurück. Ich stehe da und betrachte den Ort, den ich einst meine Heimat nannte …

Ehemaliger Rover: Auch wenn sich dadurch nichts ändert. Auch wenn es keinen Sinn hat …

Junge Aemeath: … Oh! Jetzt verstehe ich!

Junge Aemeath: Du hast Heimweh, Rover!

Ehemaliger Rover: Vielleicht habe ich das.

Ehemaliger Rover: Aber … das ist in Ordnung. Wenn ich mit dir rede, ist es nicht so schlimm.

Ehemaliger Rover: Ich habe noch viel zu tun in dieser Welt. Das wird mich nicht aufhalten. Mach dir keine Sorgen um mich, Aemeath.

Ehemaliger Rover: Ja?

Junge Aemeath: Ich bin auch deine Familie. Bis du deine echte Familie finden und in deine Heimat zurückkehren kannst, werde ich bei dir sein!

Ehemaliger Rover: Das klingt gut.

Ehemaliger Rover: Danke, Aemeath.

Aemeath: Ha … ein Traum von früher.

Aemeath: Heimat …

Verlasse die Kabine.

Aemeath: Morgen! Auf gehtʼs zum Exoschreiter!

Begib dich zum Ufer.

Rover: (Sieht nach einer ordentlichen Strecke aus. Zeit fürs Motorrad.)

Aemeath: Der Exoschreiter ist mitten im Wasser. Die perfekte Gelegenheit, das Motorrad zu testen, das Dr. Luuk für uns umgerüstet hat!

Rede mit Aemeath am Ufer.

Aemeath: Bist du bereit für das Finale, Rover?

Rover:

Rover: Aemeath, wenn du deine ganze Kraft wiedererlangt hast, können die Menschen dich dann wieder sehen?

Aemeath: Schwer zu sagen. Es gibt keinen Präzedenzfall für meine Situation. Das ist alles nur Theorie.

Rover: Aber was, wenn es funktioniert? Was würdest du dann gerne tun?

Aemeath: Hmm, das habe ich noch nicht entschieden! Ich werde auf jeden Fall die Akademie erkunden!

Aemeath: Wenn das passiert, kommst du dann mit mir mit?

Aemeath: Schau. Er schläft.

Aemeath: Sieh mal, wir haben die Füße des Exoschreiters erreicht.

Aemeath: Wenn ich hier weitere Teile meiner Existenz finde, werde ich stark genug sein, um mich Sigillum zu stellen …

Aemeath: Wenn wir dieses Ding besiegen, ist alles vorbei! Also gut, dann mal volle Kraft voraus zum Finale!

Sigillum: Übergib …

Sigillum: … Steuerung.

Aemeath: Uff! Rover …

Rover: Aemeath!

Rover: (Es steuert direkt auf den Exoschreiter zu! Ich muss ihn einholen und Aemeath retten!)

Verfolge Sigillum.

Verfolge weiter.

Sigillum: … Ganz … Werden ...

Rover: (Es errichtet Barrieren, um mir den Weg zu versperren.)

Beseitige die Hindernisse.

Verfolge Sigillum.

Spring zu Sigillum.

Sigillum: Ganz … werden.

Rover: Aemeath!

Aemeath: Wenn ich dich zerstören muss, um Rover zu beschützen …

Aemeath: Dann soll es so sein.

Begib dich zu Exoschreiter.

Gehe weiter.

Fliege über die Klippe.

Aemeath: Verdammt … Ich kann ihn nicht neu starten …!

Sigillum: Schreitertor … öffnen.

Aemeath: Nicht, solange ich hier bin. Denk nicht mal daran.

Rover: (Aemeath kann den Exoschreiter nicht vollständig kontrollieren … Sie braucht dringend meine Hilfe!)

Beseitige die Hindernisse.

Rover: (Es scheint, als würde Aemeath alles tun, um Sigillum von mir fernzuhalten.)

Rover: (Und das Schreitertor. Sie müssen miteinander verbunden sein.)

Gehe weiter.

Steig über den Wasserfall.

Aemeath: Es spricht immer deutlicher … Ich kann nicht zulassen, dass es noch mehr von der Frequenz von Rover absorbiert.

Aemeath: Ich muss es reinziehen und die Sache ein für alle Mal beenden.

Begib dich zur Exoschreiter-Ruhestätte.

Gehe zur Sternenfackel-Akademie zurück.

Luuk Herssen: Alles gut, Goldjunge? Lucilla hat erzählt, dass sich der Exoschreiter in den Frostlanden bewegt hat. Bitte sag mir, dass du das warst.

Rover: Das war Aemeath. Da du mich so gut kennst, nehme ich an, dass du sie auch kennst.

Luuk Herssen: … Du hast sie gefunden?

Rover: Sie ist mit mir zur Akademie zurückgekommen. Das ist eine lange Geschichte. Ich erzähle sie dir später.

Luuk Herssen: Ich verstehe. Eine Sache noch. Lucilla hat mich gebeten, dich zu fragen, wie es um den Kern steht.

Rover: Er ist wieder im Exoschreiter.

Luuk Herssen: Das erklärt einiges. Das Forschungsinstitut hat einen Anstieg der Leerenmaterie-Konzentration über Lahai-Roi gemeldet. Die Leerensturmaktivität nimmt wieder zu …

Luuk Herssen: Als der Reaktorkern noch am Himmel war, hat seine jährliche Selbstdiagnose dazu geführt, dass das Großschwert des Exoschreiters, das auf den Threnodianer gerichtet war, schwächer wurde.

Luuk Herssen: Vermutlich macht der Exoschreiter jetzt das Gleiche, um den zurückerhaltenen Kern zu integrieren. Am besten bleibt ihr beide in der Akademie, bis die Aktivität nachlässt.

Rover: In Ordnung, ich werde vorsichtig sein.

Luuk Herssen: Wenn du das nächste Mal in der Krankenstation bist, sollten wir noch mal über deinen ursprünglichen Plan reden. Den, der mit dem Exoschreiter, dem Schreitertor und dem Threnodianer zu tun hat.

Luuk Herssen: Aber jetzt … bleib erst mal bei Aemeath. Du musst froh sein, dass sie wieder da ist. Ich freue mich für dich.

Luuk Herssen: Du hast dir eine Pause verdient, Rover. Ruh dich aus.

Rover: (Sieht aus, als wäre Aemeath in der Aula. Was macht sie da?)

Rede mit Aemeath.

Aemeath: Weißt du was? Ich hatte gerade eine geniale Idee!

Rover: … Warum bekomme ich das Gefühl, dass bald wieder jemand Reißaus nehmen wird, wenn du so redest?

Aemeath: Hey! Das ist ein total unfaires Klischee aus meiner Kindheit, als ich mit den Schneeflockenrobben gespielt habe!

Aemeath: Ich habe nur gedacht … Jetzt, wo die Leute mich sehen können, könnte ich … na ja, mein eigenes Fan-Meeting besuchen.

Aemeath: „Ein unvollendetes Lied, nach all den Jahren endlich vollendet!“ Klingt das nicht toll?

Rover:

Aemeath: Ich weiß! Aber du musst auch kommen!

Aemeath: Du musst diesen Star live sehen, Rover! Vergiss für einen Abend all deine Sorgen und genieße einfach die junge Energie der Sternenfackel-Akademie!

Stell dich in die Schlange, um in die Aula zu gehen.

Aemeath: Jahrelang haben Leute auf meiner Website, über die ich meine Lieder veröffentliche, Kommentare hinterlassen.

Aemeath: Sie schrieben, wie sehr sie einen Song mochten oder erzählten von ihren Problemen. Und dann … fingen sie an, sich zu vernetzen.

Aemeath: Ich habe mich nie als große Künstlerin gesehen. Ich war einfach nur eine Amateurin, die aus dem Herzen sang.

Aemeath: Aber irgendwann waren es nicht mehr nur meine Songs. Sie wurden … zu einer Melodie, die Menschen zusammenbrachte.

Aemeath: Wenn meine Zuhörer wollen, dass ich das Lied vollende, werde ich das für sie tun … und vielleicht auch für mich.

Rover: Dir liegen die Menschen von Lahai-Roi wirklich am Herzen, nicht wahr, Aemeath?

Aemeath: Mittlerweile schon, ja. Am Anfang war das aber nicht so.

Aemeath: Um ehrlich zu sein, hatte ich nie eine große Leidenschaft. Bevor ich ein Geist wurde, wollte ich einfach nur ein unbeschwertes, glückliches Leben führen und alles mal ausprobieren.

Aemeath: Und der Wunsch, eine Retterin zu sein? Das war mein Versuch, dir nachzueifern.

Aemeath: Aber nachdem ich gestorben war, hatte ich plötzlich alle Zeit der Welt. Zeit, mir die Menschen und Dinge in Lahai-Roi anzusehen, die ich zuvor übersehen hatte.

Aemeath: So viele Menschen hier träumen davon, selbst Stars zu werden, aber das war nie mein Traum.

Aemeath: Ich schaue lieber zu den Stars auf. Und wache über sie.

Rover: Wirklich? Aber so wie ich das sehe …

Rover:

Rover: Na los, Aemeath. Ich will dich singen hören.

Aemeath: Das will ich auch hoffen! Du bist heute mein wichtigstes Publikum.

Aemeath: Hmm … aber erst brauchst du ein besseres Outfit für die Show.

Aemeath: Da! Genau wie ich es in Erinnerung habe. Sieht gut aus, oder? Ein neuer Ort verlangt nach einem neuen Look.

Aemeath: Ah, das erinnert mich an früher …

Aemeath: Ich weiß noch, wie du das in der Akademie getragen hast. Du hattest eine ganze Schar von Bewunderern im Schlepptau, o großer Retter von Solaris!

Rover:

Aemeath: Haha! Was, wirst du etwa rot? Seit wann ist es schlecht, einen gewissen Charme zu haben?

Aemeath: Jetzt geh und setz dich auf den Platz da drüben. Von dort hat man die beste Sicht. Den habe ich entdeckt, als ich während der Vorlesungen geschlafen habe.

Aemeath: Was mich angeht … Jetzt ist Showtime.

Lausche auf die pulsierende Menschenmenge.

Setze dich hin und warte auf Aemeath.

Rover: (Meine Heimat … die Hütenden … und die Exoschreiter …)

Rover: (Die Exoschreiter wurden gebaut, um die Hütenden zu transportieren. Das Wrack, das Aemeath im Leerenraum gefunden hat, lässt vermuten, dass nicht alle es geschafft haben.)

Rover: (Das Design des Wracks entspricht dem des Exoschreiters hier in Lahai-Roi, der deaktiviert werden musste, um den Threnodianer aufzuhalten. Das heißt, sie müssten ungefähr gleich stark sein.)

Rover: (Aber warum wurde der eine zerstört und verschlungen, während der andere den Threnodianer aufhalten und das Schreitertor mit seinem Großschwert versiegeln konnte? Woher kam diese Kraft?)

Rover: (Da fehlt noch ein Teil des Puzzles …)

Aemeath: Geschafft. Wollen wir gehen?

Rover:

Aemeath: Bitte, dieses kleine Treffen? Ich habe früher viel größere Partys an der Akademie organisiert.

Rover: Also, was steht als Nächstes an?

Aemeath: Ein Spaziergang durch die Akademie, wie wir es geplant haben. Ganz ohne Eile, einfach nur ein bisschen erkunden!

Aemeath: Das ist toll. Nicht mehr allein zu sein … Als Geist war mir so langweilig, dass ich fast noch einmal gestorben wäre.

Aemeath: Willst du nach oben gehen und ein bisschen frische Luft schnappen?

Rover:

Aemeath: Ah … Ich bin so glücklich. Wirklich.

Aemeath: Selbst ein künstlicher Himmel kann wunderschön sein.

Suche nach Aemeath.

Rover: (Hm? Warum steuere ich Sigillum?)

Rover: (Liegt es vielleicht daran, dass … ich seine Frequenz absorbiert habe?)

Aemeath: Sigillum … Willst du noch mehr? Ich dachte, ich hätte dir beim letzten Mal schon ordentlich zugesetzt.

Aemeath: Hah … Ich kann dich tausendmal in Stücke reißen, aber du stirbst nie wirklich, oder? Na gut. Dann musst du dir halt jetzt mein Geschwafel anhören!

Aemeath: … Schließlich gibt es sonst niemanden, der mir zuhört.

Rover: (Ich kann weder sprechen noch mich bewegen … Konnte Sigillum damals noch nicht sprechen?)

Aemeath: Weißt du, ich habe etwas Interessantes im Reaktorkern des Exoschreiters gefunden.

Aemeath: Eine Nachricht … von meinem zukünftigen Ich.

Aemeath: Vor Jahren, als er durch die Sterne in Richtung Solaris segelte, erregte ein Exoschreiter die Aufmerksamkeit von Aleph-1.

Aemeath: Beide brachen durch das Schreitertor und lieferten sich tief unten in den Höhlen einen Kampf.

Aemeath: Der Exoschreiter verfügt zwar über Kampffähigkeiten, konnte es aber dennoch nicht mit Aleph-1 aufnehmen.

Aemeath: Sein Leib war zerschmettert, seine Energie fast aufgebraucht. Und immer mehr Leerenmaterie strömte durch das Schreitertor. Aleph-1 setzte nach und versuchte verzweifelt, mit seinem ganzen widerlichen Körper in diese Welt einzudringen …

Aemeath: Fast wäre es gelungen. Das wäre das Ende gewesen.

Aemeath: Doch dann tauchte ein Mädchen namens Aemeath aus dem Inneren des Threnodianers auf. Die große Retterin, die gerade noch rechtzeitig zur Stelle war!

Aemeath: Der Exoschreiter sah, wie sie sein Großschwert berührte, das den Threnodianer festhielt. Ihre Resonanz löste eine Energiewelle aus, die zurück in den Reaktorkern floss.

Aemeath: Er drehte die gewaltige Klinge, drängte den Threnodianer zurück durch das Schreitertor und versiegelte es.

Aemeath: Und das Menschenmädchen, das mit dem Exoschreiter resoniert hatte? Sie wurde zusammen mit dem Threnodianer durch das Schreitertor gezogen und verschwand für immer aus Solaris.

Rover: (Aemeath war der Schlüssel? Sie hat dem Exoschreiter geholfen, den Threnodianer zu versiegeln?)

Aemeath: Zuerst war ich erschrocken. Aber in dem Moment, als ich den Leerenraum betrat, ergab alles einen Sinn.

Aemeath: Dieses verzerrte, schwarze Loch eines Reiches, in dem Zeit und Raum sich krümmen … Es erschien, als der Threnodianer nach Solaris kam.

Aemeath: Alles, was in ihm verloren geht, kann in mehreren Momenten gleichzeitig existieren. Dinge, die darin gefangen sind, können in Zeitspannen erscheinen, in denen sie nie zuvor existierten.

Aemeath: Und ich … Ich kann mich durch all das hindurchbewegen. Die Leerenmaterie kann mir nichts anhaben!

Aemeath: Haha … Weißt du, was das bedeutet?

Rover: (Aemeath … Worauf willst du hinaus?)

Aemeath: Das bedeutet … Ich kann zurückgehen. Zurück zu dem Moment, als Aleph-1 herabstieg!

Aemeath: Zeit, Ursache, Wirkung … ein perfekter, geschlossener Kreislauf. Aber meine Begegnung mit Rover vor all den Jahren … Die war nicht die Ursache. Die war die Wirkung.

Aemeath: Nur weil ich vor all den Jahren mit dem Exoschreiter resonierte und als Synchronistin starb, konnte ich später als digitaler Geist zur wahren Resonatorin des Exoschreiters werden.

Aemeath: Und nur in dieser Form konnte ich den Leerenraum durchqueren, in die Vergangenheit zurückkehren und den Exoschreiter mit Energie versorgen, um Lahai-Roi zu retten.

Aemeath: Und nur weil Lahai-Roi gerettet wurde … konnte Rover überhaupt hierherkommen, mein jüngeres Ich retten und mich hier großziehen, damit ich zur auserwählten Synchronistin werden konnte.

Rover: (Nein, ich muss Sigillum dazu bringen, sich zu bewegen …! Ich muss sie aufhalten –)

Aemeath: Nur ich kann das tun. Ich muss es tun. Wie Rover kann ich mich dieser Verantwortung nicht entziehen.

Aemeath: Nur eine Sache noch. Ein letzter Wunsch.

Aemeath: Ich möchte noch ein letztes Mal …

Rover: (Aemeath …)

Gehe zur Terrasse.

Aemeath: Jetzt, wo deine Frequenz wieder stabil ist, was wirst du als Nächstes tun? Bleibst du in Lahai-Roi?

Rover: Zuerst muss ich mich um den Threnodianer hier kümmern.

Aemeath: Ha, na klar. Typisch Workaholic. Ich wusste, dass du das sagen würdest.

Aemeath: Aleph-1 … wird sich nicht so leicht geschlagen geben. Aber ich glaube an dich. Du schaffst es immer wieder, das Unmögliche möglich zu machen.

Aemeath: Und danach? Wirst du weiterreisen? Weißt du schon, wohin?

Rover:

Aemeath: Natürlich. Lass dir Zeit.

Aemeath: Die Welt, für die du dich entschieden hast, ist riesig. Du kannst überall hingehen.

Junge Aemeath: Gehst du jetzt?

Ehemaliger Rover: Ja. Es gibt da etwas, das ich erledigen muss.

Ehemaliger Rover: Die Akademie wird sich um dich kümmern. Oder du kannst zurück in den Bjartr-Wald gehen.

Junge Aemeath: Wann … wann kommst du zurück?

Ehemaliger Rover: … Ich weiß es nicht, Aemeath. Tut mir leid.

Ehemaliger Rover: Aber sobald ich kann, komme ich zurück, um dich zu sehen. Das verspreche ich dir.

Junge Aemeath: Versprochen?

Ehemaliger Rover: Versprochen.

Junge Aemeath: Dann … werde ich hier in Lahai-Roi auf dich warten.

Ehemaliger Rover: Das musst du nicht. Die Welt ist groß. Lass dich nicht von mir oder Lahai-Roi zurückhalten.

Junge Aemeath: A-Aber … du hast noch so viele Jahre vor dir. Was, wenn ich nicht mehr da bin, wenn du zurückkommst?

Junge Aemeath: … Tut mir leid. Das hätte ich nicht sagen sollen. Du solltest jetzt gehen.

Ehemaliger Rover: Aemeath –

Junge Aemeath: Geh einfach!

Ehemaliger Rover: Machst du dir Sorgen um mich?

Junge Aemeath: … Es ist nicht fair. Warum musst du die Welt retten? Immer bist du erschöpft … oder verletzt …

Ehemaliger Rover: Sieh mal, Aemeath …

Ehemaliger Rover: Ich habe viele vom Lamento gezeichnete Länder gesehen. Jede Träne lastet schwer auf mir, und jeder Schrei zerbricht ein Stück meines Herzens.

Ehemaliger Rover: Der Schmerz dieser Menschen unterscheidet sich nicht von meinem. Und ihre Freude auch nicht.

Ehemaliger Rover: Deshalb helfe ich, wenn ich kann. So einfach ist das.

Junge Aemeath: Dann … werde ich dich in Zukunft beschützen.

Ehemaliger Rover: Du … mich beschützen?

Junge Aemeath: Ja! Du bist nicht unbesiegbar! Du wirst verletzt, du wirst müde, du wirst traurig … genau wie alle anderen.

Junge Aemeath: Also werde ich dich beschützen.

Junge Aemeath: Ich werde jeden verjagen, der dir wehtun will! Wie Katya aus „Weltraumfantasie“!

Junge Aemeath: Ich werde auch eine Retterin, genau wie du.

Ehemaliger Rover: Hehe …

Junge Aemeath: Lach nicht! Ich meine es ernst!

Ehemaliger Rover: Okay, okay, ich höre schon auf. Ich weiß, dass du es ernst meinst. Und ich höre dir aufmerksam zu.

Ehemaliger Rover: Dann verlasse ich mich auf dich, Aemeath.

Aemeath: Bist du müde?

Rover: Die Frequenz, die Sigillum mir genommen hat, kehrt zurück. Das ist … kein gutes Gefühl. Aber Abby hilft mir bereits mit dem Tacet-Zeichen. Bald geht es mir wieder gut.

Aemeath: Schließ einfach die Augen und mach ein Nickerchen. Du hast dir ein bisschen Ruhe verdient.

Rover:

Aemeath: Du kannst auf mich zählen …

Suche nach Aemeath.

Rover: (… Aemeaths Gedankenwelt ist noch chaotischer als beim letzten Mal.)

Sprich mit Aemeath.

Verlasse das Klassenzimmer.

Sprich mit Aemeath.

Aemeath: Seit über zehn Jahren versuche ich immer wieder dasselbe.

Aemeath: Jedes Mal, wenn der Kern während der Hochphase der Leerenstürme seine Selbstdiagnose durchführte, habe ich versucht, die Zeit zurückzudrehen. Und jedes Mal habe ich versagt. Ich war einfach nicht stark genug.

Aemeath: Aber jetzt, weiter entlang der Zeitachse, beginnt der Rand des Leerenraums zu bröckeln. Ich weiß nicht, warum sich der Threnodianer verändert, aber ich weiß, dass ich keine weitere Chance bekommen werde.

Aemeath: Ich muss den Sprung jetzt wagen, während der Hochphase, solange der Leerenraum noch stabil ist.

Aemeath: Ich bin kein Kind mehr, das beschützt werden muss. Ich habe eine Pflicht zu erfüllen. Ich trage die Verantwortung für Lahai-Roi.

Aemeath: Deshalb helfe ich, wenn ich kann. So einfach ist das.

Aemeath: Aber bevor ich gehe … möchte ich ihn noch einmal sehen. Das ist mein einziger Wunsch.

Aemeath: Ich möchte mit ihm reden. Wissen, wie es ihm geht. Ich möchte noch ein bisschen Zeit mit meiner Familie verbringen.

Aemeath: Ich hatte immer Angst, dass er sich allein fühlen würde, wenn er endlich die Wahrheit über sich herausfände.

Aemeath: Aber jetzt … ist alles in Ordnung.

Aemeath: Er hat mir von seiner Reise erzählt, nachdem er seine Erinnerungen verloren hatte. Sie war … bedeutungsvoll.

Aemeath: Er hat viele Menschen getroffen. Menschen, die ihn mögen. Die ihn vermissen. Menschen, mit denen er sich angefreundet hat.

Aemeath: Selbst wenn er jetzt die Wahrheit über seine Heimat kennt … er wird nicht allein sein. Er hat einen Grund, weiterzuleben.

Aemeath: Das reicht mir. Jetzt kann ich endlich … loslassen.

Aemeath: Du …? Wie …?

Rover: Aemeath, wage es ja nicht, diese Entscheidung allein zu treffen!

Aemeath: … Du hast mir beigebracht, dass mein Schmerz sich nicht von dem anderer Menschen unterscheidet! Ich kann mich meiner Verantwortung nicht entziehen.

Aemeath: Verzeih mir, Rover.

Erhole dich auf dem Stuhl.

Rover: Aemeath!

Rover: (Sie ist fort … Das war das fehlende Puzzleteil. Luuk hat gesagt, dass die Selbstdiagnose des Kerns die Hochphase der Leerenstürme auslöst.)

Rover: (Sie wusste es. Schon als sie den Kern zurückbrachte, wusste sie es. Sie hat auf diesen Moment gewartet … darauf, in die Vergangenheit zu reisen.)

Rover: (Der See in den Frostlanden … dort ist die Leerenmaterie am dichtesten. Mit etwas Glück finde ich von dort einen Weg in den Leerenraum.)

Rover: (Ich kann sie immer noch einholen. Ich muss mich beeilen!)

Begib dich zu Ginnungamere.

Tauch in Ginnungamere ein.

Rover: Geh nicht.

Rover: Das kann nicht der einzige Weg sein …

Aemeath: Doch. Die Leerenmaterie kann mir nichts anhaben.

Aemeath: Versuch nicht, alle alleine zu retten.

Aemeath: Dieses Mal musst du mir vertrauen.

Rover: Nein! Wenn du das tust, gibt es kein Zurück mehr! Das Schreitertor wird dich für immer aussperren!

Aemeath: Nur so …

Aemeath: Nur so lässt sich der Kreislauf schließen. Nur so kann Lahai-Roi gerettet werden …

Rover: Aemeath!

Aemeath: … Wir werden uns in den Frostlanden wiederfinden.

Aemeath: Gute Reise.

Aemeath: Ich hoffe, ich mache dich stolz. Ich hoffe, ich habe dich nicht enttäuscht …

Aemeath: (Mein Körper … zerfällt …)

Aemeath: (Hah … ich muss übertakten, um durchzukommen … Hätte ich doch gewusst, dass es so brutal wird …)

Flieg zum Startpunkt.

Rover: (Von dort aus muss ich in den See springen.)

Tauch in Ginnungamere ein.

Gehe weiter im Schnee.

Rover: (Aemeath meinte, jemand hätte sie als Kind aus dem See gerettet. Und dabei habe sie ihren Talisman verloren.)

Rover: (Nicht mein früheres Ich hat sie gerettet … sondern ich. Hier und jetzt.)

Rover: (Ist die Tatsache, dass ich Aemeath nicht retten konnte, schon Teil von Lahai-Rois Kette von Ursache und Wirkung?)

Rover: (Es gibt noch immer einen Weg. Ich darf jetzt nicht aufgeben.)

Folge dem Solisling.

Rover: (Aemeath ist auf der anderen Seite des Schreitertors. Ich werde hindurchgehen und sie zurückholen.)

Rover: (Jemand muss den Exoschreiter steuern, um das Schreitertor zu öffnen und sich um den Threnodianer zu kümmern.)

Rover: (Ich werde es tun.)

Rover: (Die Chancen stehen nicht gut … aber es ist nicht unmöglich.)

Rover: (Er hat den Talisman berührt und ist dann weggelaufen. Will er mich irgendwohin führen?)

Rover: (In dieser Richtung … liegt der Synchro-Trainingsplatz.)

Neugierige Studentin: Was ist los? Lässt sich die Simulationskapsel nicht öffnen?

Nachdenkliche Studentin: Scheint so. Ein Fehler wurde angezeigt, sie stürzte ab und … verriegelte sich. Der Wartungsdienst ist unterwegs.

Überraschende Studentin: Aber … es wird angezeigt, dass sie besetzt ist? Der Unterricht hat gerade erst begonnen. Da kann niemand drin sein.

Rover: … Aemeath?

Lies die WavesLine-Nachricht von Luuk.

Begib dich zum Bahnhof.

„Aemeath“:

Rover: Das ist … ihr Papierflieger.

„Aemeath“:

Rover: Du kannst ihn behalten, wenn du willst.

Rover: Ich weiß, dass du nicht Aemeath bist. Du bist nur ein Teil von dem, was sie zurückgelassen hat, und wirst durch diesen Talisman am Leben erhalten.

Rover: Aber wenn du existierst … heißt das doch, dass sie noch am Leben ist. Oder?

Rover: Sonst hätte der Solisling dich nicht zurückbringen können.

Rover: Dann war es also nicht umsonst. Hätte ich nicht nach Aemeath gesucht, hätte ich diesen Talisman nie gefunden.

Rover: Und du wärst nicht hier.

Rover: Luuk hat mir gesagt, dass du ein Teil von ihr bist. Ein Faden, der sie noch mit dieser Welt verbindet.

Rover: Wenn ich ihm folge … kann ich vielleicht herausfinden, wo sie ist.

„Aemeath“:

Rover: Vielleicht hat er das auch nur gesagt, um mich zu trösten. Niemand außer ihr hat je gesehen, was hinter dem Schreitertor liegt. Das ist reine Spekulation.

Rover: Wie lange ist es her, seit sie in dieses Chaos hineingezogen wurde …?

Rover: Ist sie noch am Leben? Und wenn ja … wie lange hält sie noch durch?

Rover: … Ich weiß es nicht.

Rover: Aber ich werde die Hoffnung nicht aufgeben.

Rover: Denn die Welt, die sie gerettet hat, ist voll davon. So friedlich und so schön.

„Aemeath“:

Rover: Es ist seltsam … „Aemeath“ so still zu sehen.

Rover: Ich werde durch das Schreitertor gehen und dich nach Hause holen.

Rover: Warte auf mich, Aemeath.

„Aemeath“: … Sei nicht traurig …

Eine sanfte Brise kündigt den Frühling an.