Wo Sternenlicht durch die Iris fließt

Nachdem ihr aus Honami entkommen seid, erhielt Chisa – die sich mehr als einmal bis an die Grenze der Übertaktung getrieben hatte – Behandlung an den Schwarzen Küsten. Seitdem wart ihr getrennt. Jetzt ist es an der Zeit, sie wiederzusehen. Für euch beide wird dies ein neuer Anfang sein.

Warte, bis Chisa ihre Behandlung abgeschlossen hat

Ria: Willkommen zurück, Rover. Bist du hier, um nach Chisa zu sehen?

Rover:

Ria: Chisa wurde in eine abgeschlossene Behandlungskammer verlegt. Sie wird streng überwacht und erhält schrittweise therapeutische Unterstützung.

Ria: Ihr Körper war über einen längeren Zeitraum der Belastung eines fast übertakteten Zustands ausgesetzt, sodass einige ihrer Vitalfunktionen nicht in bester Verfassung sind. Einfach ausgedrückt … Sie hält durch, aber ihr Körper ist eindeutig erschöpft.

Ria: Allerdings haben wir bereits einige vielversprechende Behandlungsansätze gefunden. Die ersten Ergebnisse sehen gut aus. Sie wird nicht über Nacht wieder zu voller Stärke zurückfinden, aber mit ein wenig Zeit sollte sie sich stetig erholen. Derzeit gibt es nichts Kritisches zu berichten.

Ria: Dann mache ich mich wieder daran, ihre Messwerte zu analysieren! Insgesamt entwickelt sich alles in die richtige Richtung. Gib uns noch etwas Zeit, dann wird sie wieder gesund.

Nachdem Chisas Behandlung abgeschlossen ist, kehrst du erneut zu den Schwarzen Küsten zurück …

Valentina: Ah, Rover. Perfektes Timing. Es gibt da etwas, das du wissen solltest.

Valentina: Seit wir für die Sonoro-Sphäre in Honami verantwortlich sind, haben wir einige Veränderungen im Inneren festgestellt …

Valentina: Die Verbindung zwischen Honami und der realen Welt stabilisiert sich, und der Zeitfluss der Stadt ist fast synchronisiert.

Valentina: Scans von Tethys deuten jedoch darauf hin, dass ein Großteil der jüngsten Frequenzaustausche nicht durch diesen Riss kam.

Rover:

Valentina: Das bedeutet, dass es sich entweder um eine Fehlinterpretation aufgrund überlappender Daten handelt oder dass es einen weiteren Zugangspunkt zur Sonoro-Sphäre in Honami gibt.

Valentina: Darüber hinaus gibt es in der Stadt zahlreiche unbekannte Phänomene und unbestätigte Gefahrenzonen. Wir werden diese weiterhin genau beobachten und analysieren.

Rover:

Valentina: Sie hat gerade ihre Behandlung abgeschlossen. Alles scheint in Ordnung zu sein. Ihre Rabelle-Kurve liegt innerhalb der normalen Parameter, und es gibt keine nennenswerten anhaltenden Übertaktungssymptome.

Valentina: Dennoch rate ich davon ab, das zu wiederholen, was in Honami passiert ist. Eine solche Resonanzbelastung ist auf Dauer nicht zu verkraften.

Valentina: Ah, entschuldige mich bitte.

Valentina: … Ja. Mm-hmm. Verstanden. Er ist gerade bei mir.

Valentina: Ich habe gerade einen Anruf erhalten, dass Chisa kürzlich einen Reiseplan eingereicht hat und alleine nach Honami aufgebrochen ist.

Rover:

Valentina: Sie hat nichts Genaueres gesagt. Sie hat nur geschrieben: „Ich möchte zurück.“

Valentina: Du findest ihren Begleit-Kuroro im Keimlingshafen. Vielleicht weiß er etwas.

Rover: Ich werde mal nachsehen. Wie ich Chisa kenne, handelt sie normalerweise nicht ohne Grund.

Valentina: Hast du noch weitere Fragen? Solange sie in meiner Zuständigkeit liegen, kann ich sie dir gerne beantworten.

Rover:

Valentina: Nachdem Honami zerstört worden war, versiegelte die Energie des Lamentos die gesamte Stadt in einer einzigartigen Sonoro-Sphäre – wie in erstarrtem Bernstein. Der Zeitfluss war dort im Vergleich zum Rest der Welt verlangsamt.

Valentina: Ein ähnlicher Fall wäre der Berg Firmament. Ein Tag im Inneren bedeutet, dass draußen bis zu hundert Tage vergangen sein können.

Valentina: Aber das ist nicht von Dauer. Je stärker Honamis Verbindung zur Realität wird, desto mehr normalisiert sich der Zeitfluss.

Valentina: … Dass du durch diesen Riss in Honami gesaugt wurdest, macht der Küstenwächterin große Sorgen, und seitdem beobachtet sie alles, was dort vor sich geht, sehr genau.

Valentina: Das Gute daran ist, dass sich Honamis Zeitfluss zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr wesentlich von dem der realen Welt unterschied. Für uns warst du also nur kurz weg.

KU-Shosho: Kuku … Warum ist sie denn so schnell gegangen? Soll ich das aufräumen?

KU-Shosho: Ah, Blütenträger. Fräulein Chisa ist schon eine Weile weg.

Rover:

KU-Shosho: Sie besuchte nur die nahe gelegenen Einrichtungen, wie sie es sonst auch immer tut. Aber mir war aufgefallen, dass ihre emotionalen Werte schon seit einiger Zeit niedrig waren.

KU-Shosho: Früher las sie gerne in den Archiven, aber in den letzten Tagen sah ich sie oft in die Ferne starren oder Kirigami basteln.

Rover:

KU-Shosho: Ah, ja. Kleine Kunstwerke aus Papier. Auf dem Tisch hier liegen noch ein paar davon. Normalerweise räumt sie immer hinterher auf, aber diesmal …

Rover: (Das hier sieht aus wie Papierreste vom Ausschneiden. Und das hier ist ein halb fertiger Turm … Kommt mir irgendwie bekannt vor.)

KU-Shosho: Nachdem sie ihren Urlaub beantragt hatte, fragte ich sie sogar, ob sie auf ihrer Reise Begleitung wünscht, was sie jedoch ablehnte.

Rover:

KU-Shosho: Bitte. Ich überlasse Fräulein Chisa deiner Obhut.

Begib dich nach Honami

Der Aetherfin zeigt dir eine holografische Rekonstruktion des Ereignisses, das sich hier zugetragen hat …

Du siehst ein Mädchen, das in die Ferne schaut – ihre Augen sind im blauen Himmel verloren. Worüber könnte sie wohl nachdenken?

Begib dich zum Shashou-Café

Chisa: Ist etwas nicht in Ordnung, Rover? Warum hast du dich umgedreht?

Rover:

Chisa: Eine Stimme aus dem Radio? Aber ist es nicht kaputt?

Chisa: Wirklich? Ich bin doch direkt neben dir, aber … Ich glaube, ich habe nichts gehört.

Rover:

Chisa: … Ja. Du musst erschöpft sein. Sollen wir zurück ins Café gehen?

Rover:

Rover: (Ich glaube nicht, dass ich mir das eingebildet habe … diese Stimme.)