Wahre Farben
Auf dem Weg, um einen neuen Job von der Pioneer Association anzunehmen, informiert dich Zhezhi plötzlich, dass eine Anhörung bevorsteht.../nWas bedeutet diese Anhörung? Gibt es eine tiefere Geschichte dahinter? Wird diese kämpfende Künstlerin den Mut finden, auf ihre Emotionen und Talente zurückzugreifen, um ihren Gemälden neues Leben einzuhauchen?
Gehe zur Pioneer Association
Zhezhi (Kontaktaufnahme): Rover, die Anhörung beginnt bald.
Zhezhi (Kontaktaufnahme): Ich ... ich hoffe immer noch, du kommst mit.
Zhezhi (Kontaktaufnahme): Ich will dich nicht belasten, aber falls du magst, treffen wir uns vor dem Eingang der Öffentlichen Sicherheitsbehörde.
Triff dich mit Zhezhi bei der Öffentlichen Sicherheitsbehörde
Zhezhi: Ich hatte bei einer Anhörung nicht mit so einem Andrang gerechnet ...
Zhezhi: Hmm ... soll ich selbst aussagen? Was meinst du, Kätzchen?
Zhezhi: Vielleicht können wir abstimmen, durch Heben von ... ähm ... Pfoten. Hebe deine linke Pfote, wenn ich aussagen soll, oder deine rechte Pfote, wenn ...
Zhezhi: H-halt! Du hast die linke Pfote gehoben, bevor ich fertig war ... Das zählt nicht. Noch mal.
Zhezhi: Also, wenn du die rechte Pfote hebst, lass’ ich jemand anderen ran.
Zhezhi: Rechte Pfote, hm? Na gut ... Eigentlich möchte ich die Wahrheit selbst sagen. Also, Versuchen wir's noch mal.
Juyao: Frau Zhezhi, die Anhörung beginnt gleich. Bitte kommen Sie herein.
Zhezhi: Jetzt? J-ja, Frau Juyao! Ich ... ich bin gleich da!
Rover:
Zhezhi: Oh, Rover, du bist hier! Es ist ... es ist echt schön, dich zu sehen! Und ... danke, dass du gekommen bist.
Zhezhi: Ich hab gerade alle Beweise von Mingyans Studio und dem Lager der Exilanten an die Patrouillen übergeben.
Zhezhi: Jetzt kann der Kunsthandel Shanyun nicht mehr leugnen, dass sie Kunstfälschungen produziert und gehandelt haben.
Zhezhi: Aber ... es gibt da noch was. Der Patrouilleur meinte, wir brauchen jemanden, der bei der Anhörung aussagt.
Rover:
Zhezhi: Du bist echt nett, aber ... ähm, ich krieg das schon alleine hin. Du hast mir schon so viel geholfen, allein dass du hier bist, beruhigt mich.
Zhezhi: Manche Sachen muss ich einfach selbst durchstehen.
Zhezhi: Davon abgesehen... Ich, äh, habe nicht... nicht erwartet, dass so viele Mithörer kommen würden, um zuzusehen...
Zhezhi: Wenn ich nervös werde und Details vergesse, kannst du mir bitte helfen?
Rover:
Zhezhi: Danke! Es hilft wirklich, dass du hier bist, mehr als du denkst.
Zhezhi: Es ist an der Zeit. Wir sollten wohl reingehen, was?
Zhezhi: Äh? A-aber ... ich hab ... ich hab noch nie vor so vielen Leuten gesprochen ...
Zhezhi: W-wie wär’s, wenn ... du redest und, ähm, ich ergänze ... wenn es nötig ist?
Rover:
Rover: Keine Angst, ich unterstütze dich. Denk dran, du bist die Einzige, die die Wahrheit ans Licht bringen kann.
Zhezhi: ... Du hast recht.
Zhezhi: Ich habe mich entschieden, die Wahrheit hinter diesem Fall aufzudecken. Jetzt kann ich nicht zurück.
Zhezhi: Ich werde mein Bestes geben, versprochen. Los geht’s.
Betritt die Öffentliche Sicherheitsbehörde mit Zhezhi
Juyao: Die Anhörung ist hiermit eröffnet, beide Parteien sind anwesend. Fangen wir an.
Juyao: Zunächst eine kurze Übersicht über den vorliegenden Fall.
Juyao: Frau Zhezhi behauptet, dass der Täter, Mingyan, der an dem Tacet-Dissonanz-Angriff beteiligt war, gezwungen wurde, mit gefälschten Kunstwerken zu handeln.
Juyao: Daher war ihr psychischer Zustand beeinträchtigt, was zu Handlungen gegen ihren Willen führte.
Juyao: Auf der Grundlage der von Frau Zhezhi vorgelegten neuen Beweise und der Ergebnisse dieser Anhörung wird zu entscheiden sein, ob das Urteil gegen Mingyan revidiert werden muss und inwieweit der Kunsthandel Shanyun des Verkaufs illegaler Kunstfälschungen schuldig ist.
Baici: Was?! Mit Verlaub, so hatten wir das vorher aber nicht besprochen!
Juyao: Herr Baici, ich erinnere Sie daran, dass die Vorlage jeglicher Beweise oder Darlegungen vor und während der Anhörung zugelassen sind.
Juyao: Sollten Sie zusätzliche Informationen einbringen wollen, dürfen Sie das jederzeit tun.
Juyao: Ohne weitere Umschweife würde ich nun beide Parteien um ihre Eröffnungsrede bitten.
Zhezhi: Frau Juyao, die Situation ist ...
Baici: Frau Juyao, als Leiter des Kunsthandels Shanyun muss ich, Baici, hier und heute unseren Ruf verteidigen und nach Gerechtigkeit streben.
Baici: Ich möchte auf zwei Punkte eingehen. Zunächst ist die Echtheit unserer Kunstwerke unanfechtbar. Zweitens entspringen die provokativen Kreationen Mingyans einzig ihrer Gier und Eitelkeit. Sie allein sollte die Verantwortung für den Angriff tragen.
Baici: Während meiner Amtszeit am Kunsthandel ist Integrität unser oberstes Prinzip geblieben, das ist bekannt.
Baici: Aber Integrität allein reicht im Geschäft nicht aus, um Zwietracht abzuwenden.
Baici: Wir wissen, dass gewisse Kunstschaffende, die vom Kunsthandel abgewiesen wurden, Groll gegen uns hegen und uns bedrohen ...
Baici: Sie haben uns mit Hass und Verleumdung überschüttet, und haben Unruhe gestiftet, nur weil sie nicht gekriegt hatten, was sie wollten.
Baici: Sollte die Öffentlichkeit sich diesen verleumderischen Unterstellungen beugen, die uns als finstere Betrüger darstellen, so fürchte ich, dass es nie Gerechtigkeit geben wird!
Juyao: Bitte mäßigen Sie sich, Herr Baici.
Baici: Entschuldigen Sie, Euer Ehren, aber wenn diese Ungerechtigkeit Bestand hat, bleibt mir keine andere Wahl, als wegen Rufschädigung des Kunsthandels Shanyun zu klagen. Das Vertrauen, das wir mit unseren Kunden aufgebaut haben, wurde beschädigt!
Baici: Ich fordere Entschädigung für unsere Verluste und eine öffentliche Entschuldigung!
Baici: Solch schändliches Verhalten schwächt uns nicht! Unsere Prinzipien haben Bestand, wir werden den Kunsthandel Shanyun vor jeder bösen Absicht schützen!
Rover:
Zhezhi: ...
Yan: Ich habe schon Gemälde vom Kunsthandel Shanyun gekauft. Das war gute Qualität, und der Service war anständig. Schwer vorstellbar, dass sie in so etwas verwickelt sind ...
Woyun: Die Ehrlichen kommen immer zu kurz ... aber wer ist diese Mingyan? Eine Malerin? Hab noch nie gehört?
Qianzhang: Ts, sicher jemand, der mit dem Namen Shanyun Aufmerksamkeit erheischen will.
Fuqing: Warum gibt es immer Kontroversen rund um den Kunsthandel?
Juyao: Ruhe! Ruhe!
Juyao: Fahren Sie bitte mit Ihrer Aussage fort.
Zhezhi: Ich ...
Zhezhi: ...
Rover: Euer Ehren, wir möchten unsere Sicht der Dinge darlegen.
Rover: Das alles begann vor drei Tagen.
Rover: Ich wurde beauftragt, einen gewissen „Arkanen Künstler“ in der Tigerschlund-Mine zu untersuchen.
Gupan: Hey, Rover! Du hast auf dich warten lassen!
Rover:
Gupan: Rund um die Mine geht es in letzter Zeit merkwürdig zu. Ich dachte mir, dass du in diesem Durcheinander noch am ehesten den Durchblick hast.
Gupan: Mit deinem Talent für Rätsel findest du die Lösung im Handumdrehen!
Rover:
Gupan: Ich weiß nicht, ob du schon davon gehört hast, aber es gibt eine Legende in Jinzhou ...
Gupan: Man sagt, dass es da diesen mysteriösen arkanen Künstler gibt, dessen Gemälde zum Leben erwachen, als hätte jeder Pinselstrich sein eigenes Leben.
Gupan: Sobald die Leinwand getrocknet ist, springt das Gemälde direkt vom Papier. Mythische Wesen, mit allem Drum und Dran – total echt!
Gupan: Die Sache ist nur, hat irgendjemand diese Gemälde gesehen? Na ja, sie lösen sich eben in Luft auf ...
Rover:
Gupan: Kürzlich habe ich Berichte von gruseligen Monstern erhalten, die um Mitternacht in der Mine herumlaufen. Manche Zeugen sind ihnen sogar mehrmals begegnet!
Gupan: Diese Monster, die sehen aus der Ferne wie Gemälde aus. Aber wenn du ihnen näherkommst, sind sie ganz handzahm.
Gupan: Beim Lesen dieser Berichte bekam ich die Legende des arkanen Künstlers nicht aus dem Kopf.
Gupan: Sicher, manche sagen, dass das nur ein Streich ist oder eine neue Tacet-Dissonanz ...
Gupan: Aber mit der brodelnden Gerüchteküche werden die Leute hibbelig. Das darf nicht außer Kontrolle geraten. Daher brauche ich deine Hilfe.
Rover:
Gupan: Super! Ich verlasse mich darauf, dass du den Fall aufklärst.
Gupan: Abgemacht! Ich zahle, was immer nötig ist. Ich kann es kaum erwarten, dass du die Wahrheit ans Licht bringst!
Gupan: Oh, du solltest vielleicht mit den Zeugen plaudern. Hier hast du ihre Namen.
Huaijin: Das war’s für heute. Zeit für eine Pause! Oh, hallo. Brauchst du etwas?
Rover:
Huaijin: Da bist du bei mir genau richtig. Ich habe diese irren Dinger als Erster gesehen.
Huaijin: Ich habe mit den alten Bergarbeitern bis Mitternacht Schach gespielt und bin dann alleine nach Hause. Auf dem Weg habe ich dieses komische Geheul gehört, als wäre da ein Monster.
Huaijin: Erst dachte ich, dass es Tacet-Dissonanzen wären, und wollte losrennen. Aber dann habe ich gemerkt, dass es anders war. Diese Monster ... sie wurden von etwas angezogen.
Huaijin: Meine Neugier übermannte mich, also bin ich näher herangegangen ...
Huaijin: ... Und habe gesehen, wie merkwürdig sie aussehen. Leuchtende Augen, knorrige Hörner, dunkelgrüne Körper voll schleimiger Flüssigkeit ...
Rover:
Huaijin: Hmm, möglich ... Aber anders als Tacet-Dissonanzen haben sie mich nicht angegriffen.
Huaijin: Niemals ... Diese Monster sind mitten in der Nacht auf einem leeren Feld aufgetaucht, da war keiner, um Streiche zu spielen. Und außerdem, was bringt ein Streich, den keiner sieht?
Huaijin: Meinst du, dass es damit zu tun hat? Hat dir Gupan von der alten Legende erzählt?
Huaijin: Weißt du, ich habe da Leute stehen sehen. Eigentlich nur Schatten, weil es so schummerig war.
Huaijin: Das Licht flackerte im Wind, also habe ich ihre Gesichter nicht erkannt. Aber angesichts der Papierrollen, die sie in den Händen hatten, konnte da etwas nicht stimmen. Bei jeder ihrer Bewegungen erschienen mehr Monster.
Huaijin: Danach habe ich allen davon erzählt, und Gupan war dabei. Sie ist ausgeflippt und sagte, dass das wie in der Legende des arkanen Künstlers sei.
Rover:
Huaijin: Ich bin mir nicht sicher ... aber ich habe sie sprechen gehört. Nein, eigentlich trifft „streiten“ es besser.
Huaijin: Jedenfalls bekam ich Angst, dass die Monster mich angreifen, also bin ich weggerannt und habe nicht verstanden, worüber sie gestritten haben ...
Rover:
Huaijin: Ja ... Moment, du willst da doch nicht im Ernst hingehen, oder? Was auch immer diese Monster sind, sie sind unbekannt und gefährlich. Pass wirklich gut auf, wenn du schon unbedingt gehen musst, ja?
Jifeng: Ähm ... Du siehst nicht aus, als würdest du in der Mine arbeiten. Kann ich dir helfen?
Rover:
Jifeng: Ach ja, dieses komische Event. Darüber spricht mittlerweile die ganze Stadt.
Jifeng: Ich habe in mehreren Untersuchungen festgestellt, dass diese Monster meist gegen Mitternacht erscheinen. Die Orte scheinen aber willkürlich zu sein.
Jifeng: Glücklicherweise haben sie keinen wirklichen Schaden angerichtet. Weil sie immer in der tiefsten Nacht erscheinen und verschwinden, denke ich.
Jifeng: Wenn du mich fragst, dann sind diese Monster ein neuer Typ von Tacet-Dissonanz. Da sie noch nicht aufgezeichnet wurden, kann unser Terminal keinen Alarm auslösen.
Jifeng: Aus Sicherheitsgründen haben wir unsere Patrouillen rund um die Mine verstärkt.
Rover:
Jifeng: Andere ungewöhnliche Ereignisse? Hmm ... ach ja, eins.
Jifeng: Du meinst den mysteriösen Maler, der fantastische Wesen zum Leben erwecken kann? Das könnte eine Erklärung sein, aber eine an Malerei gebundene Kraft ist selten.
Jifeng: Außer den verschwommenen Umrissen, die ich in dieser Nacht gesehen habe, erinnere ich mich an Stimmen – als würde sich jemand unterhalten.
Jifeng: Die Stimmen kamen von dort, wo auch die Umrisse waren, aber sie klangen wie ... unklares Gemurmel.
Jifeng: Wenn ich so darüber nachdenke, frage ich mich, wie jemand so nah an diese Monster herankommen könnte, ohne um Hilfe zu rufen?
Rover:
Verletzter Bergarbeiter: Schau dir diese Verletzung an meinem Arm an, die stammt von den Angriffen dieser Monster.
Verletzter Bergarbeiter: Ich hörte Gelächter und Stimmen bei ihnen. Wird es halbmenschliche Tacet-Discords geben? Wie... Hybriden?
Ängstlicher Bergarbeiter: Halt den Mund, das ist nachts wirklich gruselig…
Ängstlicher Bergarbeiter: Hör auf, dich selbst immer zu erschrecken. Beim letzten Mal hast du behauptet, du hättest einen Monat lang Geister gesehen, nur weil jemand draußen am Fenster ein Bettlaken eingesammelt hat…
Aufgeregter Bergarbeiter: Es gibt so viele legendäre Geschichten über unser Bergwerk, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann – von seltsamen Zugkommunikationen bis zu Expeditionen in die Tiefen der Erde… Und jetzt ist eine neue Geschichte da!
Neugieriger Bergarbeiter: Welche Geschichte?
Aufgeregter Bergarbeiter: Die Geschichte des Malers! Bilder, Monster, Menschen… ich habe schon das Gefühl, welche verworrenen Gefühle und dramatischen Handlungen dahinterstecken…
Neugieriger Bergarbeiter: Worum handelt die Geschichte genau?
Aufgeregter Bergarbeiter: Was für ein liebhaftes Land! So reichhaltig und faszinierend! Wundervoll, wundervoll… Ich muss diese Geschichte auch aufschreiben.
Neugieriger Bergarbeiter: Worum geht es… erzähl mir doch erstmal davon.
Nähere dich dem Tatort
Rover: Ich habe genug Informationen gesammelt. Jetzt sollte ich mir den Ort anschauen, an dem die Monster gesichtet wurden.
Rover: Da vorne ... ist etwas ...
Rover: Diese Form ... diese Pinselführung ... könnte das ...
Rover: Nichts hier. merkwürdig... Habe ich mir das gerade eingebildet?
Rover:
Zhezhi: R-rover? Du bist hier ...
Zhezhi: Entschuldige, habe ich dich gerade erschreckt?
Rover:
Zhezhi: ... I-inspiration suchen.
Zhezhi: Die Nacht ... entfacht häufig meine Kreativität.
Rover:
Zhezhi: Natürlich nicht!
Zhezhi: Ich ... ich habe von der Legende des arkanen Künstlers gehört und hatte gehofft, etwas darüber herauszufinden ...
Zhezhi: Entschuldige, dass ich gelogen habe, ich wollte ... da nur niemand anderen mit hineinziehen ...
Rover:
Zhezhi: Gemalte Wesen zum Leben erwecken, Fantasien verwirklichen – das klingt nach der Legende, aber als der arkane Künstler vor Jahren zum ersten Mal die Aufmerksamkeit in Jinzhou auf sich zogen, war es mehr als nur ein Märchen.
Zhezhi: Jetzt geht diese Geschichte wieder um. Die meisten erkennen die Gefahr nicht. Da ich die Bedrohung spüre, möchte ich ... die Wahrheit enthüllen, bevor es zu spät ist.
Rover:
Zhezhi: Ja, es gab mal einen Künstler, dessen Gemälde so real wirkten, dass man fast in sie hineingehen konnte...
Zhezhi: Aber diese Gemälde, sie wichen von den ursprünglichen Zielen des Künstlers ab und ... verursachten viel Ärger.
Zhezhi: Ich weiß nicht, wer hinter den aktuellen Events steckt, aber wenn es wirklich der arkane Künstler ist ... dann bringen die Gemälde nur Ärger. D-deshalb ... muss ich sie aufhalten, damit sich die Vergangenheit nicht wiederholt ...
Zhezhi: Leider bin ich ... nicht sehr gut mit Ermittlungen, also habe ich bisher keine relevanten Hinweise gefunden.
Zhezhi: Ich suche nach dem arkanen Künstler, aber auch nach einem alten Bekannten. Vielleicht weiß er, was in der Mine passiert ist ...
Rover:
Zhezhi: Ach ja? O-ok.
Sprich mit Shilang
Shilang: Hey, Zhezhi! Lange nicht gesehen! Du brauchst schon neue Pigmente?
Zhezhi: N-nein, noch nicht ...
Shilang: Und das muss Rover sein! Freut mich. Ich habe schon viel gehört von dir. Wusste gar nicht, dass ihr euch kennt, du und Zhezhi.
Rover:
Zhezhi: Aber ich hatte nie Gelegenheit, mich ordentlich vorzustellen ...
Shilang: Großartiger Zeitpunkt! Schau, Rover, ich kann nicht behaupten, dass ich Zhezhi gut kenne, aber ich weiß, dass sie diese Schrulle hat – ihr Mut gibt immer dann nach, wenn es darauf ankommt.
Shilang: Also wenn sie sich dir vorstellen will, würde ich wetten, dass sie das in ihrem Kopf durchgespielt hat, und zwar schon ewig, bevor sie den Mut gefunden hat, es zu tun.
Zhezhi: Nein, so war das gar nicht!
Shilang: Zhezhi, du kannst dich nicht vor allem verstecken! Du musst handeln, sonst bekommst du nie, was du willst! Man lebt nur einmal, nicht wahr?
Rover:
Zhezhi: Ja .... Herr Shilang hat recht. Rover, ich wollte dir eigentlich etwas sagen.
Zhezhi: (Hallo, mein Name ist Zhezhi. Wir haben uns schon getroffen, aber ich möchte hiermit eine formelle Anfrage stellen. Ich würde gerne, dass wir Freunde werden.)
Rover: (Natürlich, das würde mich freuen.)
Shilang: Hallo? Zhezhi?
Shilang: Hey, worauf wartest du?
Zhezhi: Hä? Ich ... ähm ... okay! Ich schaffe das!
Zhezhi: Äh ... Rober ...
Rover:
Shilang: (Das war ein ziemlich offensichtlicher Versprecher...)
Zhezhi: Ähem! F-freut mich, dich zu treffen. Mein Name ist Zhezhi. Ich bin ... Malerin. Ich nehme Auftragsarbeiten an und strebe danach, schöne Gemälde zu erschaffen.
Zhezhi: Ich ... bin nicht sehr sprachgewandt ... a-aber ich hoffe, dass wir Freunde sein können!
Rover:
Shilang: Haha, wie süß! Ich muss schon sagen, ich habe Zhezhi noch nie so nervös gesehen, seit sie meine Stammkundin geworden ist.
Zhezhi: M-moment, Herr Shilang! Wir sind hier, um mit ihnen über die Legende des arkanen Künstlers zu sprechen.
Shilang: Oh, die Legende kenne ich, aber ich bin diesem mysteriösen Künstler nie begegnet.
Shilang: Wenn es solchen Künstler wirklich gäbe, würde ich zweifellos als Erster davon wissen!
Rover:
Shilang: Ich versorge Pigment-Produzenten mit Erzen und fungiere ab und an als ihr Verkäufer, also kaufen die meisten Maler und Malerinnen in Jinzhou ihre Pigmente in meinem Laden.
Rover:
Shilang: Hmm ... Pigmente verkaufen sich in letzter Zeit nicht gerade wie warme Semmeln. Nur ein paar Stammkunden.
Shilang: Oh ... aber diese Erzkäufer vor einer Weile, die wirkten ein bisschen verdächtig.
Shilang: Sie hatten haufenweise Reste gekauft – die billigste Sorte – und gesagt, dass ich niemandem davon erzählen soll.
Shilang: Normalerweise kauft niemand dieses Zeug. Moment, Zhezhi, du hast mal etwas davon gekauft, oder? Vor langer Zeit, stimmt’s?
Shilang: Ich erinnere mich, dass du gesagt hast, dass du dir die teuren Pigmente nicht leisten konntest und sie deshalb selbst hergestellt hast. Das ist mir im Gedächtnis geblieben.
Shilang: Also habe ich aufgepasst, als diese Typen nach Resten gefragt haben.
Zhezhi: Darfst du uns das wirklich sagen? Ich dachte, die hatten um Geheimhaltung gebeten ...
Shilang: Pff, am Ende waren es Diebe, die mich in der Nacht bestohlen haben! Ich habe den Diebstahl direkt bei den Patrouilleuren gemeldet, das war das Ende der Geschichte.
Shilang: Diebe verdienen weder mein Geschäft noch meinen Respekt.
Rover:
Shilang: Natürlich. Nur zu.
Zhezhi: Wenn das so ist ...
Chixia: Hmm? Rover? Hey! Rover!
Chixia: Was führt dich her? Wir haben uns schon ewig nicht gesehen! In der Patrouillenstation ist aktuell viel los, ich hatte gar keine Zeit für ein Treffen mit dir.
Chixia: Und Zhezhi ist auch da! Hi! Erinnerst du dich noch? Wir haben uns auf dem Mondjagdfestival getroffen.
Chixia: Nanu? Alles in Ordnung? Du siehst nicht gut aus ... Brauchst du Hilfe?
Zhezhi: H-hallo ... Nein, keine ... äh ... nein, danke ...
Chixia: Das Gemälde, das du für uns während des Festivals gemalt hast, ist großartig! Alle lieben es, also haben wir es an die Wand gehängt.
Zhezhi: Wirklich? Hehe, freut mich, dass es euch allen gefällt ...
Chixia: Wir würden dich auch gerne in unsere Station einladen, damit wir uns bei dir bedanken können!
Chixia: Wie wäre es, wenn du heute mit mir zur Station gehst? Gehst du zurück in die Stadt?
Zhezhi: Äh ... aber wir führen noch Erm ... ich ... O-okay.
Rover:
Chixia: Oh, passt es gerade nicht so gut?
Chixia: Ermitteln? Wozu? Ein neuer Fall?
Rover:
Chixia: Oh, verstehe. In diesem Fall ist es wohl nicht der beste Zeitpunkt für ein Treffen.
Zhezhi: Entschuldige ...
Chixia: Schon in Ordnung! Lasst es mich wissen, wenn ihr Hilfe braucht!
Rover:
Chixia: Ich bin hier, um die Patrouilleure zu unterstützen. Es gab kürzlich einen Angriff bei der Mine und sie haben nicht genug Leute für die Ermittlung.
Chixia: Komischerweise haben diese Monster keinen Ärger mehr gemacht, seit wir hier sind. Aktuell sprechen wir mit Zeugen und suchen nach dem Auslöser des Zwischenfalls.
Zhezhi: Ist da drüben gerade etwas passiert ...
Chixia: Sag bloß, das ist eine Tacet-Dissonanz ... Moment, ich habe eine Nachricht ... Sieht aus, als ob sie wieder Ärger machen. Entschuldigt, aber das muss ich mir ansehen!
Rover:
Zhezhi: S-sollen wir auch gehen?
Rover:
Zhezhi: Du könntest recht haben, aber da ist noch etwas ...
Zhezhi: Nachdem ich Rover begegnet war, entschieden wir uns, die Umgebung zu untersuchen und Patrouilleurin Chixia zum Ort des Zwischenfalls zu folgen.
Zhezhi: Und dort erfuhren wir die Details von Mingyans Vergehen und die Wahrheit hinter der Legende des arkanen Künstlers.
Rover: (Kaum hat Zhezhi einen Pinsel in der Hand, fängt sie an, ganz ruhig zu sprechen.)
Rover: (Jetzt kann sie ganz alleine aussagen.)
Untersuche die Tacet-Dissonanz Anomalien
Besiege die TDs
Zhezhi scheint darum zu kämpfen, das zu sagen, was sie vorher nicht ausdrücken konnte, bleibt aber schließlich still.
Zhezhi: Puh ... Entschuldige, dass ich dir Ärger mache, Rover.
Rover:
Zhezhi: Wenn ich eindeutiger gewesen wäre, hättest du Chixia das nicht für mich erklären müssen.
Zhezhi: Ich ... ich mag Chixia! Sie ist sehr nett. Aber ... wir sind nicht sehr nah, und ich weiß nicht, wie ich auf ihre Freundlichkeit reagieren soll ... Ich wollte nicht unhöflich sein, also ... habe ich es nicht geschafft, nein zu sagen.
Rover:
Zhezhi: Ich versuche mein Bestes, damit ich meine Gefühle nächstes Mal korrekt ausdrücken kann und dir keine Mühe mache ...
Rover:
Zhezhi: Danke ...
Dann beschließt ihr beide, die Leute in der Nähe über die Situation zu befragen.
Befrage Chixia und die Forscher
Chixia: Danke für deine Hilfe, Rover! Wir haben den Schuldigen gefunden, bevor Schlimmeres passieren konnte ... Wir hatten Glück, dass du da warst!
Rover:
Forscher: Laut vorläufigen Untersuchungen vermuten wir, dass diese Tacet-Dissonanzen durch die Frequenzschwankungen eines vor Ort gefundenen Rollgemäldes ausgelöst wurden.
Forscher: Die in dem Gemälde verbliebene Energie war durch die nahezu übertaktete Kraft seines Urhebers erzeugt worden.
Forscher: Aber seid beruhigt, wir haben sie beruhigt und die Energie unter Kontrolle gebracht.
Rover:
Forscher: Das Gemälde muss gründlich untersucht werden, um die Verbindung zu den Monstern zu klären und jegliches verbleibendes Risiko auszuschließen.
Chixia: Danke für eure Hilfe. Ab hier übernehmen wir!
Rover:
Chixia: Anfangs wollte sie mir gestehen, aber als ich nachhaken wollte, gab sie keinen Pieps mehr von sich.
Chixia: Nun ja ... Ehrlich gesagt wirkt sie ein bisschen durch den Wind, aber dafür haben wir keine Zeit. Wir müssen hier aufräumen und den Schaden unter Kontrolle bringen.
Rover:
Chixia: Natürlich!
Untersuche das Gemälde am Boden
Das Gemälde wird leicht verschwommen, wenn du es anstarrst, und für einen Moment scheint die Szene darin lebendig zu werden.
Sprich mit den Verletzten
???: Warum ...
Zhezhi: Mingyan? Warum bist du ...
Rover:
Zhezhi: Ja, wir sind zusammen zum Malunterricht gegangen.
Mingyan: Du! Ich ... ich habe nicht ...
Mingyan: Ich ... habe sie verletzt ... das ... das war ein Fehler ...
Rover:
Mingyan: Ich ... ich bin alleine ...
Rover:
Mingyan: ...
Mingyan scheint fertig zu sein, über die Angelegenheit zu reden.
Mingyan zeigt kein Interesse, mit dir zu sprechen.
Befrage die Zuschauer
Yinfeng: Mein Kopf ... tut weh ...
Rover:
Yinfeng: Nur ein bisschen. Kurz bevor diese verrückten Visionen erschienen, sah es so aus, als ob sie mit jemandem gestritten hätte.
Yinfeng: Ich habe sowas gehört wie „Haltet mich nicht auf!“, „Ich habe schon gewonnen!“ und „Wer will denn keinen Ruhm und Reichtum!“.
Yinfeng: Zum Glück haben sie diese Malerin geschnappt. Ich kann mir gar nicht vorstellen, was sonst passiert wäre.
Yinfeng: Ich habe schon einige Künstlerinnen und Künstler getroffen, aber noch nie jemanden, der für sein Werk mit dem Leben spielt. Das ist neu für mich...
Su: Zum Glück bin ich nicht verletzt. Das war echt knapp ...
Rover:
Su: Zum Teil, glaube ich.
Rover:
Su: Ich habe diese Malerin gesehen ... Sie sah aus, als ob sie durchdreht – ich meine, sie hat herumgeschrien und ihren Pinsel herumgewedelt, als würde sie den Himmel fegen!
Su: Vielleicht spinne ich, aber ich schwöre, dass diese Dinger auf ihrer Rolle angefangen haben, sich hin und her zu winden, bevor der ganze Schwarm von Monstern wie aus dem Nichts hervorbrach ...
Su: Sie haben überall auf Leute eingeschlagen. Ich hatte furchtbare Angst und rannte, so schnell mich meine Beine trugen ...
Rover:
Su: Nicht wirklich, aber als ich um mein Leben gerannt bin, habe ich gehört, wie sie diese Wesen angeschrien hat, so etwas wie „Stopp! Hört auf!“. Ich glaube, sie wollte sie davon abhalten, die Leute zu verletzen.
Rover:
Sprich mit Zhezhi
Zhezhi: Merkwürdig ... Ähm? Oh, Rover, du bist zurück.
Rover:
Zhezhi: D-du hast das schon herausgekriegt?
Rover:
Das Gemälde lässt die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen und löst beim Betrachter Halluzinationen aus.
Sie beschreiben immer wieder bizarre, fremde Visionen.
Rover:
Zhezhi: Also ... hat Mingyan ihre Kraft in das Gemälde einfließen lassen und dabei vorübergehende Phantasmen erzeugt.
Zhezhi: Die Leute haben ihre Fähigkeiten gesehen und Gerüchte verbreitet, sie glaubten, dass sie die arkane Künstlerin aus der Legende sei.
Rover:
Rover: Ängstliche Leute, die mitten in der Nacht diese Phantasmen gesehen haben, haben sie zu den Monstern in den Gerüchten aufgebauscht.
Rover: Eigentlich hatte ich bei der Mine etwas Eigenartiges gespürt. Aber dann haben wir uns getroffen und ich dachte, dass das von dir kommt. Also habe ich nicht weiter darauf geachtet.
Rover: Im Nachhinein betrachtet könnte das die Fluktuation von Mingyans Kraft gewesen sein.
Zhezhi: Also war sie zur gleichen Zeit dort wie wir ... Ich habe sie gar nicht bemerkt.
Zhezhi: Aber ... was treibt sie dazu, dermaßen gefährliche Gemälde zu malen?
Rover:
Zhezhi: Nach dem, was ich über sie weiß, wirkt sie nicht wie jemand, der für persönliche Bereicherung solche Risiken eingeht.
Rover:
Zhezhi: Sie hat meine Hand fest gedrückt und versucht, mir etwas zu sagen, aber ich konnte nichts verstehen ...
Zhezhi: Sie wollte, dass ich in dieser Sache weiter ermittle, glaube ich. Vielleicht steckt mehr dahinter, als ich dachte ...
Zhezhi: Außerdem kann ich mich nicht daran erinnern, dass sie früher eine Kraft gehabt hätte ...
Zhezhi: Vielleicht hat es etwas mit mir zu tun ...
Rover:
Zhezhi: Wie bitte? B-bist du sicher? Ich würde deine Hilfe definitiv nicht ablehnen! Eigentlich habe ... habe ich sie mir seit unserem Treffen bei der Mine gewünscht.
Zhezhi: Na dann ... wenn du bereit bist, würde ich mich freuen, wenn du bei meinen Ermittlungen mitmachst. Sieh das als formelle Einladung, Rover!
Rover:
Zhezhi: Du willst, dass ich das entscheide? Ehrlich gesagt habe ich mir das noch gar nicht überlegt ...
Zhezhi: Hmm ... ich erinnere mich, Mingyan früher in einem Studio in Jinzhou getroffen zu haben. Ob sie wohl dort geblieben ist, nachdem ich weggegangen bin ...
Zhezhi: Sollen wir dort anfangen? Möglicherweise hat sie dort Kunstwerke hinterlassen. Das könnte ein guter Ausgangspunkt sein ...
Zhezhi: Ich habe mich noch nie an Ermittlungen versucht, keine Ahnung, ob das der richtige Weg ist ...
Rover:
Zhezhi: Okay, dann lass uns gehen.
Zhezhi: Nachdem wir mehr über die Details des Angriffs erfahren hatten, wollten wir unsere Ermittlungen vorantreiben, um zur Wahrheit vorzudringen.
Baici: Sinnlos! Die Zeugen vor Ort haben eindeutig klargestellt, dass Mingyan einzig und allein aufgrund ihrer Gier ...
Zhezhi: Ich bin noch nicht fertig mit meiner Aussage, Herr Baici!
Gehe ins Studio
Zhezhi: Ja, das ist das Studio. Mein Gedächtnis hat mich nicht getäuscht. Sieht aus, als ob sie hier gemalt hat.
Rover: Suchen wir nach Hinweisen.
Zhezhi: Okay.
Betritt das Studio
Untersuche das Malpapier
Einige Papierstücke werden neben den Schreibtisch gelegt. Sie scheinen weicher und leichter zu sein als normales Papier.
Zhezhi: Dieses Papier ...
Rover:
Zhezhi: Dieses „Weißjadepapier“ hat eine bewegte Geschichte. Seine glatte, feine Oberfläche nimmt die Tinte wunderbar auf, genau das, was man für feinere Pinselarbeiten braucht.
Zhezhi: Zahllose alte und neue Meisterwerke wurden auf diesem Papier gemalt. Etwa Qinans „Reise zum Yun-Berg“ und Yilins „Qixis Frühlingsdämmerung“, beides gute Beispiele.
Zhezhi: Ups, ich schweife ab ... Moment ... Da ist ein Rabattaufkleber auf der Verpackung, sieht ziemlich neu aus ...
Rover:
Zhezhi: Ja, die Weißjadehalle veranstaltet jährliche Ausverkäufe. Ich war vor zwei Tagen dort und habe Papier mit der gleichen Verpackung gekauft.
Zhezhi: Mingyan hat ihr Papier wahrscheinlich auch dort gekauft ... Die Hälfte ihres Vorrats ist schon benutzt, sie muss bis zu diesem Zwischenfall Tag und Nacht gemalt haben.
Rover:
Zhezhi: Unterschiedliche Papiersorten führen zu unterschiedlichen künstlerischen Ergebnissen. Echte Künstler erkennen diese Unterschiede und wählen das richtige Papier für verschiedene Stile.
Zhezhi: Weißjadepapier ist mein absoluter Favorit, aber weil es so teuer ist, kann ich es mir nur leisten, wenn es Rabattaktionen gibt.
Zhezhi: Ich lasse mir keine guten Angebote entgehen und fülle bei jeder Gelegenheit meine Vorräte auf. Meist dauert es einen ganzen Tag, um alle Boxen nach Hause zu bringen, aber ... es lohnt sich!
Rover:
Zhezhi: Vier zum Preis von drei, sieben zum Preis von fünf, dann gibt es zusätzlich die wöchentlichen Gutscheine – über Rabatte weiß ich alles! Hehe ...
Zhezhi: Wirklich? Dann ... verlasse ich mich das nächste Mal auf dich.
Rover:
Zhezhi: Wir haben den gleichen Malstil, und unsere Werke sind sich erstaunlich ähnlich.
Zhezhi: Selbst wenn wir unterschiedliche Maltechniken verwenden, werden wir etwa zur gleichen Zeit mit unseren Gemälden fertig, da wir einen ähnlichen Stil haben.
Zhezhi: Sobald Maler einen Pinsel in der Hand haben, können sie ihn nicht weglegen, bis auch das letzte Detail ihren Ansprüchen genügt. Es wird zu einer Obsession ... Das sollte auf die meisten Maler zutreffen.
Untersuche die Zeichnung
Zhezhi steht sprachlos vor dem Gemälde. Worte schweben auf ihren Lippen, bleiben jedoch unausgesprochen.
Rover:
Zhezhi: Es gibt Unterschiede. Die Pinselstriche auf diesem hier, siehst du, wie schwer sie sind? Man kann sehen, dass Mingyan bedrückt war. Und hier sind die Striche leicht und flüssig. Das sagt mir, dass sie beim Malen glücklich war.
Zhezhi: Die Gefühle von Malern während des Schaffensprozesses hinterlassen oft Spuren in den Pinselstrichen, ohne dass sie es wissen. Sie finden sich in jeder Linie, selbst wenn die Künstler sie verbergen wollen.
Rover:
Zhezhi: Ja. Für mich sind Gemälde wie Fenster ins Herz eines Künstlers. Wo Worte versagen, können Gefühle durch Pinselstriche ausgedrückt werden.
Zhezhi: Aber es ist komisch, dass die das gleiche Gemälde immer und immer wieder gemalt hat ... mit Techniken, die nicht zu ihrem üblichen Stil passen.
Rover:
Zhezhi: „Gewässer und Berge vor Fensterscheiben, Täler und Gipfel, in Träumen bleiben sie. Farben der Eitelkeit wäscht es hinfort; die gemalte Welt – ein vergessener Ort.“
Zhezhi: Dieses Kunstwerk heißt „Ruhe im Dorf Xiehua“. Es zeigt den Ausblick auf die Landschaft, der sich im Dorf bietet ...
Rover:
Zhezhi: Oh, ein Pigment! Wann ist das denn auf meine Kleidung gekommen ...
Zhezhi: Hä? Es lässt sich einfach so abwischen ... Hmm ... Das sollte nicht so einfach wegzuwischen sein ...
Untersuche die Kleidung
Du siehst ein altes Kleidungsstück, übersät mit Flecken.
Rover:
Zhezhi: Hmm ... Das sieht nach Klecksen von Tusche und Farbe aus, die über längere Zeit ausgewaschen wurden.
Zhezhi: Hat Mingyan ihre Kleidung als ... Leinwand für ihre Ideen genutzt?
Rover:
Zhezhi: Das habe ich auch so gemacht.
Zhezhi: Wenn mich die Natur inspiriert hat und ich gerade kein Papier hatte, habe ich die groben Umrisse auf meine Kleidung gemalt.
Rover:
Zhezhi: Schließlich war Stoff früher weit verbreitet in der Kunst. Und Kleidung hilft dabei, vergängliche Inspirationen festzuhalten, meinst du nicht?
Zhezhi: Es ist schade, dass die Kleider danach hin sind, aber man bekommt einen Eindruck, wie sich verschiedene Tuschen auf Stoff verhalten.
Untersuche das Notizbuch
Zhezhi: Wie konnte das passieren ...
Rover:
Zhezhi: Mit eigenen Werken kritisch zu sein, ist für Künstler ganz normal.
Zhezhi: Ich bin da keine Ausnahme ... Nicht ein einziges Mal haben meine Kunstwerke die der anderen überstrahlt. Ich habe meine Künstlergenossen immer bewundert und gehofft, dass ich eines Tages so gut sein würde wie sie, vielleicht sogar noch besser.
Zhezhi: Ich habe immer weiter gemalt und mich verbessert, aber wie sehr ich es auch versuchte, in meinen Augen war es nie gut genug ...
Zhezhi: „Das muss noch verfeinert werden, das ist noch nicht soweit ...“ „Weit davon entfernt, perfekt zu sein ... Wird mein Kunde enttäuscht sein?“
Zhezhi: Solche Gedanken hatte ich beim Malen jeden Tag. Langsam griff es auch in meinen Alltag über ...
Zhezhi: Es stimmt schon, dass man in diesen Gedanken Motivation finden kann, aber sie können uns auch fehlleiten.
Zhezhi: Ich habe mich lange gefangen gefühlt ... bis ich endlich meinen ganz eigenen Pfad erkannt habe.
Zhezhi: Meine Gefühle voll und ganz zu akzeptieren und Kunst zu schaffen, die mein Herz verlangt. Das ist für mich das Wichtigste.
Zhezhi: Aber wenn ich mich in der gleichen Lage wiederfinden würde wie Mingyan, dann ... dann würde ich vielleicht ähnlich reagieren ...
Zhezhi: Sie wurde da hineingezwungen und suchte einen Ausweg ... Wir dürfen nicht einfach wegsehen und zulassen, dass sie sie verändern! Es muss einen Weg geben, um die Wahrheit zu enthüllen und sie zu retten.
Rover:
Untersuche die Krümel
Zhezhi: Hey Rover, schau dir das an ...
Zhezhi: Sieht so aus, als wäre dieses Pigment selbstgemacht ... aber warum sind da Kräuter drin?
Zhezhi: Hat sie ein neues Rezept benutzt, das ich nicht kenne ...
Rover:
Zhezhi: Kräuterreste?
Rover: Sie muss in letzter Zeit Heilmittel hergestellt haben. Das sind wohl die Reste, die sie noch nicht aufgeräumt hat.
Zhezhi: Diese Kräuter wurden für Medizin benutzt ... Oh, die Pflanzen in der Apotheke waren also nicht nur zur Deko!
Rover:
Zhezhi: I-ich habe sowas nie probiert ... Wenn ich krank bin, schwitze ich es meistens aus.
Zhezhi: Meine Familie hat mir immer Heilmittel und Suppen gebracht. Ich habe mich nie gefragt, wie sie zubereitet werden ...
Zhezhi: Entschuldige ... ich habe da keine Erfahrung.
Untersuche die Vasenfragmente am Boden
Scherben einer Vase liegen über den Boden verstreut.
Die Rollen und Papiere liegen durcheinander, als wären sie durchwühlt worden.
Rover:
Zhezhi: Ich glaube ... Hmm ... Nein, ich könnte falsch liegen ...
Rover:
Zhezhi: Nichts, nur so ein Gedanke, ich könnte falsch liegen.
Rover:
Zhezhi: Ja dann ... teile ich es mit dir ...
(Der Absturzstelle nach zu urteilen muss die Vase auf dem Schrank gestanden haben.)
(Sieht aus, als ob der Schrank früher dort drüben stand, aber ... etwas ist dagegen gestoßen, deswegen ist auch die Vase heruntergefallen.)
(Ich könnte wetten, dass das Wasser auf dem Boden aus dem Aquarium kommt ... Nanu? Warum hat der Wasserfleck die Form eines Gulpuffs ...)
(Ok, ich hab’s! Das muss der Grund sein. Rover wird bestimmt von meinen Skills beeindruckt sein.)
Diskutiere mit Zhezhi
Zhezhi: Ein Gulpuff ist aus dem Aquarium gehüpft und hat dabei die Vase heruntergeschmissen, die dann auf dem Boden zersprungen ist. Dann ist er auf dem Stapel mit Gemälden gelandet. Als ihm klar wurde, dass er Ärger kriegen würde, ist er durch das Fenster entwischt.
Rover:
Zhezhi: Ach? Wieso sollte man das nicht tun?
Zhezhi: Meine Familie hatte ein Aquarium mit vielen Gulpuffs. Ich dachte, dass das ein beliebter Trend ist ...
Zhezhi: Entschuldige, ich muss meine Ermittlungsskills verbessern ...
Rover:
Zhezhi: Ach ja? I-ich werde mehr üben!
Zhezhi: Ich verstehe ... Ich habe wohl voreilige Schlüsse gezogen. Nächstes Mal mache ich es besser!
Rover:
Zhezhi: Oh, ja, das sind ... Phantasmen, die ich mit meinem Pinsel schaffen kann. Sie existieren nur kurz.
Zhezhi: Ich habe das schon lange nicht mehr gemacht. Ich bin etwas eingerostet ...
Rover:
Zhezhi: Ja, ich muss meine Kraft im Alltag kaum benutzen.
Zhezhi: Beim Malen bevorzuge ich die traditionelle Art. Das hilft mir dabei, meinen Fortschritt zu verstehen und meine Skills zu verbessern.
Zhezhi: Ein mit der Kraft geschaffenes Kunstwerk ist in der Tat faszinierend, nahezu makellos, aber das ist nicht mein Ziel ...
Zhezhi: Deshalb habe ich diese Fähigkeit mit der Zeit weniger verwendet.
Zhezhi: Aber für die Ermittlungen kann ich sie noch verwenden.
Rover:
Zhezhi: Ja. Es könnte mit meiner Kraft zusammenhängen ...
Zhezhi wirkte etwas niedergeschlagen und schien das Thema nicht weiter verfolgen zu wollen.
Rover:
Untersuche die Hinweise außerhalb des Hauses
Untersuche die Fußspuren
Rover:
Zhezhi: Mmhmm.
Rover:
Zhezhi: Hmm ... Jemand ist in das Studio eingebrochen, um etwas zu suchen ... oder um etwas zu stehlen? Wahrscheinlich etwas, das mit Mingyans Gemälden zu tun hat ...
Zhezhi: Allerdings wurde dieser jemand von etwas aufgeschreckt. Beim panischen Fluchtversuch durch das Fenster kam es zum Zusammenstoß mit dem Schrank, wodurch die Vase herunterfiel.
Rover:
Rover: Das könnte mit dem Kunsthandel Shanyun und Mingyans Zusammenbruch zusammenhängen ... Schauen wir mal, wohin uns die Spuren führen.
Zhezhi: Die Hinweise aus dem Studio führten uns zu einem Lager der Exilanten.
Zhezhi: Dort fanden wir neue Hinweise auf einen Strippenzieher hinter allem ...
Gehe ins Exilantenlager
Einige Erzrückstände liegen neben dem Wagen, der Farbflecken aufweist.
Rover:
Zhezhi: Der Karren ist abgenutzt ... Vielleicht wurde damit etwas sehr Schweres transportiert.
Rover:
Zhezhi: Könnte es sein, dass sie Erz herangeschafft und zu Pigmenten verarbeitet haben, um dann die Pigmente woanders hinzubringen?
Zhezhi: Könnten die Käufer, von denen Herr Shilang gesprochen hat, die Erzdiebe sein?
Rover:
Untersuche die Farbe
Ein großer Haufen zersplitterter Erze ist mit dem Pigment vermischt, unmarkiert und unverpackt.
Zhezhi: Scharlachdorn, Indigo und andere Erze ... das passt zu den Rohmaterialien für Pigmente in Herrn Shilangs Unterlagen.
Rover:
Zhezhi: Ich habe mir das angeschaut und festgestellt, dass diese Pigmente per Hand aus genau diesen Erzen hergestellt wurden ...
Zhezhi: Normale Pigmente haften gut und halten eine lange Zeit, aber diese Behelfspigmente verschmieren bei der kleinsten Berührung.
Rover:
Zhezhi: Ich habe das vorhin im Studio erwähnt ... als ich Mingyans Pigmente an meine Sachen bekommen hatte.
Zhezhi: Hat sie ... diese minderwertigen Pigmente von den Exilanten gekauft? Aber warum sind diese Leute dann in ihr Studio eingebrochen ...
Zhezhi: Sie ähneln sich. Hat sie ... diese minderwertigen Pigmente von den Exilanten gekauft? Aber warum sind diese Leute dann in ihr Studio eingebrochen ...
Rover:
Rätselhafter Exilant: Wer seid ihr?
Zhezhi: Äh, h-hallo ... wir sind ...
Rover:
Rätselhafter Exilant: Was macht ihr hier, wenn ihr Gemälde von ihr haben wollt?
Zhezhi: Sie ... war nicht in ihrem Studio, also wollten wir ein bisschen herumfragen.
Rätselhafter Exilant: Ich verstehe. Wartet hier auf sie. Wenn sie weggeht, kommt sie meist recht bald zurück.
Rätselhafter Exilant: Ihr seid hier, um Gemälde zu kaufen? So funktioniert das nicht. Los, haut ab.
Zhezhi: W-wir sind eigentlich wegen der Gemälde von Mingyan hier. Sie war nicht in ihrem Studio, also wollten wir ein bisschen herumfragen.
Rätselhafter Exilant: Ach so? Ja dann, mein Fehler.
Rover:
Rätselhafter Exilant: ... Nichts. Wartet hier auf sie. Wenn sie weggeht, kommt sie meist recht bald zurück.
Rover:
Rätselhafter Exilant: Ob ich sie kenne? Wir kennen uns schon ewig. Für uns ist sie in Ordnung. Sie hat uns vor einer Weile geholfen, obwohl sie es selbst nicht wirklich leicht hatte.
Rätselhafter Exilant: Man könnte sagen, dass wir Freunde sind. Sie hat uns sogar ein Gemälde geschenkt. Es ist hier irgendwo ...
Rätselhafter Exilant: Ah, da ist es! Wir kennen uns nicht aus, aber das Mädchen kann malen, das sieht man!
Zhezhi: Ich selbst mag es gerne. Es ist lebendig, hell ... Man kann ihre Freiheit und Freude beim Malen fast greifen.
Rover:
Rätselhafter Exilant: Ich erinnere mich an nichts Außergewöhnliches ...
Offener Exilant: Ich vermute, sie probiert sich an einem neuen, geheimen Kunstwerk. Ich habe beobachtet, wie sie draußen in der Wildnis gemalt hat.
Rätselhafter Exilant: Jetzt, wo du es sagst, sie hat gesagt, dass sie Kunst erschaffen will, in die man „hineinlaufen“ kann oder so.
Rätselhafter Exilant: Aber ihre kleinen Ausflüge haben einige instabile Frequenzen aufgewühlt. Wir haben sie gewarnt, aber hat sie auf uns gehört? Nein.
Gesprächiger Exilant: Genau! Ich habe sie malen sehen! Hab versucht, sie aus Ärger herauszuhalten, und was kriege ich dafür? Einen Vortrag! Künstler, immer in ihrer eigenen verrückten Welt, stimmt’s?
Zhezhi: Entschuldigt die Störung, aber dürften wir fragen, wie ihr euren Lebensunterhalt bestreitet?
Rätselhafter Exilant: Wir? Ach, das Übliche. Ein bisschen Jagd, ein paar Gelegenheitsarbeiten hier und da. Der tägliche Trott.
Rover:
Rätselhafter Exilant: Ne, es gibt nicht viel Arbeit, gerade genug, um über die Runden zu kommen.
Rätselhafter Exilant: Äh ... oh! Stimmt, haha. In der Tat, manchmal machen und verkaufen wir Pigmente.
Gesprächiger Exilant: Ja, Mingyan kauft oft bei uns. Wir bieten ihr den niedrigsten Preis, wie Freunde das eben tun!
Rover:
Zhezhi: Ich habe da eine Idee.
Rover:
Zhezhi: Ja. Ich glaube ... weder diese Exilanten noch Mingyan haben die Wahrheit gesagt.
Zhezhi: Ich habe bemerkt, dass manche Exilanten schwarze Hände hatten ... Da kam mir der Gedanke, ob das nicht von permanenter Arbeit mit Tusche kommt?
Zhezhi: Wenn das so wäre, müssten sie viele Pigmente und Blocktusche herstellen ...
Rover:
Zhezhi: Das Gemälde, das sie uns gezeigt haben, die Kunstwerke im Studio ... das alles passt zu den Beschreibungen in Mingyans Tagebuch.
Zhezhi: Ihr Tagebuch zeigt starke Gefühlsschwankungen, die sich auf ihre Kunst auswirken.
Zhezhi: All diese merkwürdigen Dinge ... haben angefangen, als der Kunsthandel Shanyun bei ihr eingestiegen ist.
Rover:
Zhezhi: Gute Idee.
Zhezhi: Ergibt Sinn.
Die beiden warteten geduldig bis zum Abend.
Nähere dich den Exilanten
Zhezhi: Ich höre jemanden sprechen.
Rover:
Zhezhi: Ok, ich nehme das mit meinem Terminal auf, nur für den Fall.
Offener Exilant: Herr Baici war wieder da und hat wegen der Verzögerung beim Transport von Mingyans Gemälden zum Kunsthandel Shanyun gemeckert ...
Rätselhafter Exilant: Wenn Yinfeng sie nicht so unter Druck gesetzt hätte, wäre ihr nichts passiert. Jetzt kann sie nicht mal malen und die Bestellung wird zu spät fertig.
Yinfeng: Hey, Vorsicht! Ich habe nur getan, was ich immer tue.
Yinfeng: Sie war in letzter Zeit widerspenstig und schlauer, als gut für sie wäre. Ich wollte nur, dass sie einen klaren Kopf bewahrt und arbeitet. Wäre hätte gedacht, dass sie durchdrehen und so ein Chaos verursachen würde.
Yinfeng: Zum Glück haben die Patrouilleure keinen Verdacht geschöpft ... Ich habe Mingyan die ganze Schuld zugeschoben, also sind wir aus dem Schneider.
Rätselhafter Exilant: Vorhin war jemand hier und hat Fragen über sie gestellt. Keine Patrouilleure, aber ... Meinst du, sie könnten uns auf die Schliche kommen?
Offener Exilant: Unwahrscheinlich. Vielleicht bemerken sie, dass wir hier Pigmente herstellen, aber das war’s auch schon.
Yinfeng: Es ist egal, wenn sie das herausfinden. Wir geben uns als Exilanten aus, und die machen praktisch alles.
Offener Exilant: Aber wir müssen aufpassen. Erinnert ihr euch an die Mahnung von Herrn Baici? Den Ball schön flach halten, und sollte jemand etwas herausfinden, müssen wir verhindern, dass eine Verbindung zum Kunsthandel Shanyun hergestellt wird.
Zhezhi: Also war der Kunsthandel Shanyun von Anfang an in Mingyans Fall verwickelt.
Zhezhi: Kein Wunder, dass sie so unruhig geworden sind, als wir vorhin nach Mingyan gefragt haben ...
Rover:
Zhezhi: Yinfeng ... Ja ...
Zhezhi: Das war seine Unterschrift auf den Unterlagen von Herrn Shilang.
Rover:
Rover: Als ich ihn zu dem Vorfall befragte, hat er Mingyan die Schuld gegeben und gesagt, dass sie niedere Motive hätte.
Rover: Die Exilanten, die wir im Verlauf des Tages befragten, taten das Gleiche, um die Aufmerksamkeit von sich abzulenken und ihre eigene Rolle vor Ort zu vertuschen.
Rover: Diese Ablenkungen führten dazu, dass wir uns ausschließlich auf Mingyan konzentrierten und andere Standpunkte ignorierten.
Zhezhi: Ich habe eine Theorie ... Aber wir brauchen dieses „Schwung Gemälde“, von dem sie gesprochen haben ...
Rover:
Zhezhi: Aber jetzt sind viel mehr Leute in dem Lager! Wie sollen wir da hineinkommen?
Rover:
Zhezhi: Sie verstecken vielleicht die Beweise, wenn wir einfach so hineinplatzen ...
Rover:
Zhezhi: Okay.
Mit der Exilantenkleidung bei der Hand schlüpft ihr beide rasch in eure Tarnung.
Besiege die Exilanten
Frage die Exilanten
Yinfeng: Wer zum Teufel seid ihr? Geht einfach auf uns los ... Ihr glaubt wohl, dass ihr einfach so Exilanten herumschubsen könnt, ja?!
Offener Exilant: Das sind sie! Die, die heute nach Mingyan gefragt haben!
Rover:
Rätselhafter Exilant: Wer glaubt ihr, wer ihr seid?! Wir müssen euch überhaupt nichts sagen!
Rover:
Yinfeng: Wegen Mingyan ... Hatten meine Leute eure Fragen nicht schon beantwortet? Das ist alles, was wir über sie wissen, ich schwöre es. Was wollt ihr noch?
Rover:
Yinfeng: Na gut, na gut! Ich erzähle euch alles!
Rätselhafter Exilant: Yinfeng! Wir dürfen nicht ...
Yinfeng: Was? Siehst du nicht, dass wir gegen ihn nicht ankommen? Brich meinetwegen einen Streit vom Zaun, aber ich setze dafür mein Leben nicht aufs Spiel.
Yinfeng: Also, was wollt ihr noch wissen? Fragt einfach!
Rover:
Offener Exilant: Wenn Yinfeng sie nicht so sehr unter Druck gesetzt hätte, wäre ihr nichts passiert. Jetzt kann sie nicht mal einen Pinsel halten, von der Fertigstellung dieses Schwungs Gemälde ganz zu schweigen.
Yinfeng: Ach, so schnell verrätst du mich, ja? Ich habe sie nur daran erinnert, sich auf das Malen zu konzentrieren.
Yinfeng: Sie war in letzter Zeit widerspenstig und schlauer, als gut für sie wäre. Ich wollte nur, dass sie einen klaren Kopf bewahrt und arbeitet. Wäre hätte gedacht, dass sie durchdrehen und so ein Chaos verursachen würde.
Infiltriere das Lager
Baici: Eine ganz schön wilde Geschichte. Das zeigt höchstens unsere Beteiligung an dem Zwischenfall. Aber der wahre Schuldige bleibt unerkannt. Eure Vorwürfe sind haltlos.
Baici: Wenn ich daran erinnern darf, war sie es, die diese Gemälde angefertigt hat, auf ihren Verkauf bestanden hat und diesen fürchterlichen Zwischenfall heraufbeschworen hat.
Baici: Glaubt ihr wirklich, dass ihre Gemälde ohne mein Eingreifen einen einzigen Cent eingebracht hätten?
Zhezhi: Nein ... Herr Baici, sie kommen vom Thema ab.
Baici: Wie undankbar. Sie hat uns in dieses Debakel hineingezogen, und jetzt wagst du es, uns die Schuld in die Schuhe zu schieben?
Zhezhi: B-Bevor wir fortfahren, möchte ich dem Gericht diese Tonaufnahme vorspielen.
Aufnahme-Wiedergabe: „Herr Baici war wieder da und hat wegen der Verzögerung beim Transport von Mingyans Gemälden zum Kunsthandel Shanyun gemeckert ...“
Aufnahme-Wiedergabe: „Wenn Yinfeng sie nicht so unter Druck gesetzt hätte, wäre ihr nichts passiert. Jetzt kann sie nicht mal malen und die Bestellung wird zu spät fertig.“
Aufnahme-Wiedergabe: „Sie war in letzter Zeit widerspenstig und schlauer, als gut für sie wäre. Ich wollte nur, dass sie einen klaren Kopf bewahrt und arbeitet. Wäre hätte gedacht, dass sie durchdrehen und so ein Chaos verursachen würde.“
Zhezhi: Anfangs hatte Mingyan nur Kopien angefertigt. Alles wurde anders, als Sie sich dazugesellten.
Zhezhi: Betrug, Locken, später sogar Drohungen ... So wurde sie dazu gebracht, für Sie Kunstfälschungen zu fertigen.
Zhezhi: Ich verstehe, dass ... wenn ihr Herz nicht geschwankt hätte, wäre all das nicht passiert ... Aber als sie aussteigen wollte, gab es schon kein Zurück mehr.
Zhezhi: Zu behaupten, dass sie hinter all dem steckt ... das stimmt einfach nicht.
Baici: Und wenn schon, wie könnte Fälschung ein berechtigter Vorwurf sein? In der Aufnahme wurde nichts dergleichen erwähnt, oder etwa doch?
Rover:
Rover: Diese Beweise zeigen eindeutig, dass diese Gemälde keine gewöhnlichen Kopien sind, sondern ein Mittel für Profite ihrerseits.
Baici: He, so etwas wie echte oder falsche Gemälde gibt es nicht. Du führst niemanden an der Nase herum.
Baici: Für eine Fälschung bräuchte es zunächst einen anderen Künstler als Urheber. Diese Gemälde stammen alle von Mingyan. Selbst wenn sie Dutzende identische Kopien anfertigt, wäre das keine Fälschung.
Zhezhi: ... Herr Baici, erkennen Sie dieses Gemälde?
Baici: Ja, natürlich. Das ist „Ruhe im Dorf Xiehua“, ein Werk der arkanen Künstlerin.
Zhezhi: Also können Sie zwischen diesem Gemälde und den anderen unterscheiden?
Baici: Natürlich verfügt dieses Stück über eine von anderen nie erreichte Lebensechtheit, und das ganz allein dank der Resonanz-Fähigkeit der arkanen Künstlerin – Mingyan.
Zhezhi: Diesen anderen Gemälden nach zu urteilen hat sich Mingyans Fähigkeit allerdings nie wirklich stabilisieren können, mit Ausnahme dieses originalen Werkes.
Baici: Aber was soll der Zusammenhang sein? Gibt es belastbare Beweise, die den Unterschied zwischen diesen Gemälden belegen?
Baici: Das sind alles nur Spekulationen. Es gibt keine Garantie dafür, dass einem Maler nicht auch Fehler unterlaufen, oder etwa doch?
Zhezhi: Künstler, die nach Perfektion streben, wählen für ihre wichtigsten Werke immer die qualitativ hochwertigsten Pigmente aus.
Zhezhi: Während unserer Ermittlungen im Studio habe ich aus Versehen Farbe abgekriegt und so etwas über die in diesen Gemälden enthaltenen Materialien herausgefunden.
Zhezhi: Die Originale enthalten reinere und hellere Pigmente, die sich natürlicher zusammenfügen und ihre Farbkraft länger behalten.
Zhezhi: Im Gegensatz dazu wurden für die Fälschungen Pigmente aus Verschnitt verwendet. Diese halten nicht so gut und verschmieren bei der kleinsten Berührung.
Zhezhi: Wir können ganz einfach anhand der Tusche die echten Gemälde von den falschen unterscheiden.
Baici: Aber das beweist nur, dass das sogenannte „Original“ anders kreiert wurde als die übrigen Gemälde. Oder willst du damit sagen, dass Mingyan in ihrem Schaffen nur eine einzige Sorte von Pigmenten verwenden darf?
Baici: Wie soll das beweisen, dass wir hinter den Fälschungen stecken?!
Zhezhi: ...
Zhezhi: Weil ich die wahre Urheberin von „Ruhe im Dorf Xiehua“ bin.
Baici: Tja, also das war in der Tat eine rührende Geschichte. Aber ich fürchte, dass deine Worte allein nicht als Beweis für deine Urheberschaft dieses Gemäldes ausreichen.
Zhezhi: ... Frau Juyao, als Beweis für meine Aussage erbitte ich, mit einer diese Kopien malen zu dürfen.
Juyao: Bewilligt.
Rover:
Zhezhi: Ja. Mingyans Erfahrungen haben mich etwas verstehen lassen.
Zhezhi: Um Kunst zu schaffen, die wirklich Saiten zum Klingen bringt, muss ich mich zuerst selbst akzeptieren.
Zhezhi: Die Gemälde, die ich früher gemalt habe ... das waren innig empfundene Kreationen, Stücke meines Lebens. Sie formen meine Vergangenheit und die Person, die ich bin.
Zhezhi: Es geht nicht nur darum, ein einzelnes Gemälde zu belegen ... es geht um viel mehr ...
Zhezhi: Wenn meine Kraft der Grund für all das ist, dann muss ich Verantwortung übernehmen ... Ich darf nicht zulassen, dass das einfach so weitergeht und anderen Leid zustößt.
Mingyans Stimme: Du ... du bist es ... Ich habe mein Bestes gegeben ... Warum bist du trotzdem noch besser als ich?!
Besiege die TDs
Mingyans Stimme: Du hattest einfach nur Glück ... Wenn deine Eltern nicht deine Händchen gehalten hätten ... dann hättest du nie bekommen, was eigentlich mir gehören sollte!
Mingyans Stimme: Trotzdem ... Ich habe es nicht geschafft ...
Mingyans Stimme: Warum ... Ich habe alles bis zur Perfektion getrieben ...
Mingyans Stimme: Alles nur wegen deiner Fähigkeiten ...
Zhezhi: Meine Fähigkeiten haben damit nichts zu tun ...
Zhezhi: Du hast Meisterwerke geschaffen, von denen ich nur träumen kann. Mutig, frei ...
Zhezhi: Ich weiß, unsere Gemälde sind anders, aber wir beide malen sie mit Herz und Seele.
Zhezhi: Du solltest mich nicht als Vorbild sehen ...
Zhezhi: Du kannst außergewöhnliche Kunstwerke nur erzeugen, indem du dich auf deine innersten Gefühle einlässt.
Verlasse die „Aschfarbene Galerie“
Kehre zur Öffentlichen Sicherheitsbehörde zurück
Zhezhi: Als ich die Wahrheit erfuhr, brach mir das Herz ...
Zhezhi: Ich glaubte, dass niemand wegen meiner Gemälde leiden würde, wenn ich meine Kraft abschotte. Ich hätte nie gedacht, dass sie nach all den Jahren immer noch Schaden anrichten.
Zhezhi: Aber die Worte von Rover haben mich etwas verstehen lassen.
Zhezhi: Es ging nie um die Gemälde selbst, sondern vielmehr um jene, die sie zum Schaden anderer nutzen wollten.
Zhezhi: Herr Baici, Sie betreiben eine höchst angesehene Einrichtung für Kalligrafie und Malerei, und doch haben Sie des Geldes wegen den Geist der Kreativität unterdrückt und die Würde von Künstlern verletzt.
Zhezhi: Alles, was ihnen wichtig war, ist zu einer Einnahmequelle geworden ... Ihre liebsten Werke sind für Sie nichts weiter als ein Weg zum Gewinn, das verhöhnt sowohl die Urheber als auch ihre Nachahmer.
Zhezhi: Vor Ihnen befindet sich das Originalgemälde von damals und das Gemälde, das ich soeben fertiggestellt habe. Jetzt ist alles ans Licht.
Juyao: Die Öffentliche Sicherheitsbehörde hat uns vor zehn Minuten informiert, dass sie die Exilanten in Gewahrsam genommen und das Versteck der Gemälde gefunden haben.
Juyao: Herr Baici, haben Sie noch etwas zu Ihrer Verteidigung hinzuzufügen?
Baici: ...
Juyao: In Ordnung. Wir werden so bald wie möglich Mingyans Urteil neu bewerten, die Verwicklung des Kunsthandels Shanyun in den Zwischenfall feststellen und eine umfassende Untersuchung einleiten.
Juyao: Diese Anhörung ist beendet.
Verlasse die Öffentliche Sicherheitsbehörde
Sprich mit Zhezhi
Zhezhi: Endlich ist es vorbei ... Ich habe nichts Wichtiges vergessen, oder?
Rover:
Zhezhi: Häh? Nein, gar nicht ... Mir ist erst beim Reden in den Sinn gekommen, was ich sagen sollte. Ich habe die ganze Zeit an den Händen geschwitzt ...
Zhezhi: Ich hätte das definitiv nicht geschafft, wenn du nicht für mich da gewesen wärst ... Der Gedanke an meine Gefühle bei unseren Ermittlungen hat mich während des Prozesses beruhigt.
Zhezhi: W-was ich damit sagen will ist, dass sich alles richtig angefühlt hat, als könnte ich bei dir ich selbst sein. Es fühlt sich gut an, so entspannt zu sein ...
Zhezhi: Danke, dass du mir geholfen hast, das durchzustehen. Du ... du hast mir den Mut gegeben, an mich selbst zu glauben. Sieh nur, was wir dank dir alles vollbracht haben.
Zhezhi: Gegen den Kunsthandel Shanyun wird ermittelt. Das ist das Ende ihres Geschäfts ... Und die Maler, die sie zur Arbeit zwingen, werden endlich befreit.
Zhezhi: Danke, Rover. Ich war schon lange nicht mehr so glücklich!
Rover:
Zhezhi: Ich würde gerne Mingyan besuchen. Schließlich war sie an allem beteiligt, und ich möchte ihr alles erzählen.
Zhezhi: Was meinst du?
Rover:
Rover: Mein Auftrag fing bei ihr an, und außerdem haben wir den Fall zusammen gelöst. Warum kommst du nicht mit?
Zhezhi: Ist der Auftrag vorbei?
Rover: Ja, ich hatte mich schon darum gekümmert, als wir die Wahrheit herausgefunden hatten.
Zhezhi: In Ordnung, dann lass uns gehen.
Besuche Mingyan
Mingyan: Zhezhi ... lange nicht gesehen.
Zhezhi: Deine Verletzungen ...
Mingyan: Die Forscher kümmern sich gut um mich, etwas Plaudern kann nicht schaden. Und du bist ... Rover?
Rover:
Mingyan: Ich habe gehört, was ihr alles getan habt. Danke, dass ihr mich aus diesen Albträumen befreit habt.
Mingyan: Weißt du was, Zhezhi? Du magst äußerlich sanft wirken, aber ich glaube, wenn deine Grenzen überschritten werden, dann hast du mehr Mumm als alle anderen.
Mingyan: Und ... ich schulde dir noch eine Entschuldigung.
Mingyan: Vergib mir. Ich habe so viel Ärger verursacht, weil ich besessen davon war, wie du zu sein ... besser als du zu sein ...
Mingyan: ... Der Schmerz dieser Verletzungen hat geholfen, meine Besessenheit mit der Nachahmung deiner Gemälde zu beenden.
Mingyan: Heh. Vielleicht ... war ich nie dafür vorgesehen, Malerin zu werden ...
Zhezhi: Ich habe dir ein Geschenk mitgebracht ...
Mingyan nimmt eine Papierrolle mit einem Gemälde von Zhezhi entgegen, entrollt sie und starrt lange darauf.
Mingyan: Hehe, siehst du ...? Du kannst allein ein Gemälde mit so viel Leben malen. Ich habe noch viel Arbeit vor mir.
Zhezhi: Das ist dein Gemälde.
Zhezhi: Du hast es mir bei unserem ersten Treffen gegeben.
Mingyan: Ich ... hehe ... was für eine Ironie. Ich habe so viele Jahre versucht, dich nachzuahmen, dass ich jetzt meine eigenen Gemälde nicht mehr erkenne.
Zhezhi: Deine Gemälde waren nie schlechter als meine. Sieh dir dieses Werk nur an, sogar du erkennst seinen Wert. Es ist egal, wer es gemalt hat.
Zhezhi: Ich hoffe, dass du dein wahres Ich findest, Mingyan. Ich weiß, dass du das schaffst.
Mingyan: ... Danke, dass du mir dieses Gemälde gebracht hast ... Wirklich.
Mingyan entrollt das Gemälde ein weiteres Mal und starrt lange jedes einzelne Detail an. Sie wirkt in sich gekehrt. Nachdem ihr das gesehen habt, entfernt ihr euch leise.
Zhezhi: Ich glaube, sie wird es sich überlegen.
Zhezhi: Die paar Mal, die wir uns getroffen haben, hat sie leidenschaftlich mit mir über Kunst gesprochen. Dieses Feuer in ihr erlischt nicht einfach so, denke ich.
Zhezhi: Wenn ich so darüber nachdenke, fühlen sich unsere tiefgründigen Unterhaltungen und unsere Malduelle damals wie echte Freundschaft an.
Zhezhi: Deswegen ... als ich sie mit all diesem Schmerz sah, musste ich ihr helfen.
Zhezhi: Ich will nicht, dass Mingyan die Hoffnung verliert und jemand mit so viel Liebe zum Malen einfach verschwindet ...
Rover:
Zhezhi: Ehrlich gesagt habe ich diesen Fall nicht nur abgeschlossen, um Fehler richtigzustellen oder Künstlern zu helfen. Tief in mir wollte ich dich ... nicht im Stich lassen.
Zhezhi: Das wollte ich dir schon bei der Mine erzählen, aber die Worte kamen mir nicht so über die Lippen ...
Rover:
Zhezhi: Danke, dass du ein Freund von mir bist und mir beigestanden hast, Rover.
Rover:
Rover: Obwohl ich noch herausfinden muss, was meine Vergangenheit war und wer ich bin, ist jeder Moment mit dir eine neue und besondere Erinnerung.
Rover: Danke für deine Hilfe, Zhezhi. Diese Erfahrung hat mir dabei geholfen, dich und diese Welt etwas besser zu verstehen.
Zhezhi: Du scheinst bei Neuigkeiten ziemlich langsam zu sein, Rover.
Rover:
Zhezhi: Hehe ... du hast mir den Mut verliehen, herumzuwitzeln.
Rover:
Zhezhi: Hmm ... also ...
Zhezhi: Lass uns das erstmal nicht überstürzen.