Lied des Herzschwertes
Xuanfang hat die Krise gerade erst überstanden, da meldet sich Suisui aus Mengzhou. Sie möchte dir und Yangyang von den Ergebnissen ihrer Nachforschungen berichten. Apropos, was macht Qingxiao eigentlich in letzter Zeit?
Lies Yangyangs Nachrichten.
Verabschiede Suisui.
Yangyang: Suisui … bist du sicher, dass du nicht noch ein paar Tage bleiben willst?
Suisui: Ach komm, jetzt mach nicht so ein Gesicht. Gönn dir ein bisschen Ruhe, wenn ich weg bin, achte darauf, regelmäßig zu essen, und überanstrenge dich nicht, wenn es mal schwierig wird. Und …
Suisui: Da bist du ja endlich, Rover.
Rover:
Suisui: Na ja, eigentlich wollte ich mich still und heimlich davonschleichen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass Yangyang mich auf halbem Weg noch einholt.
Suisui: Was, vermisst du mich jetzt schon?
Rover: Das kommt nur alles sehr plötzlich. Ist in Mengzhou irgendwas passiert, worum du dich kümmern musst?
Suisui: Nichts Wichtiges. Aber jetzt, wo ich meine kleine Schwester gefunden habe und sie groß genug ist, um auf eigenen Beinen zu stehen, kann ich mich beruhigt wieder meinen Aufgaben in der Gilde widmen.
Suisui: Außerdem habe ich vor, die Beziehungen und Kanäle der Gilde voll auszunutzen, um mehr über das Zhuojun-Atelier herauszufinden. Und über Muyu.
Yangyang: Muyu … Nach der letzten Schlacht ist er im Körper einer Puppe geflohen. Wir wissen immer noch nicht, wo sein wahrer Körper ist oder was er im Schilde führt.
Yangyang: Vorerst werde ich mich den Patrouillen des Kriegsministeriums rund um die Xuanfang-Feste anschließen, um nach ihm zu suchen.
Suisui: Wenn man darüber nachdenkt, was für ein Chaos dieser Mann in Xuanfang angerichtet hat und wie wenig sich das Rathaus von Mengzhou darum schert … Das gibt einem doch zu denken, oder?
Rover: Und du gehst zurück nach Mengzhou, um nach Antworten zu suchen.
Suisui: Genau. Da kann ich meine Stärken am besten zum Einsatz bringen. Du hast Wichtigeres zu tun. Zum Beispiel das Hütende von Mengzhou aufzuspüren, das einen Pakt mit mir geschlossen hat.
Suisui: Sie hat mir nie ihren Aufenthaltsort verraten, aber ich hatte immer das Gefühl, dass sie sich in der Nähe der Xuanfang-Feste aufhält. Und wie es der Zufall so will …
Suisui: Ist der Umleitungsschleier, den ich schon mal betreten habe, wieder aufgetaucht.
Rover: Das Hütende ist unsere beste Chance, zu verstehen, was in Xuanfang vor sich geht.
Rover: Du hast ihr Amulett erhalten und ihre Frequenz in der Nebelschleier-Pagode wahrgenommen. Wenn es irgendwo Hinweise auf sie gibt, dann dort.
Suisui: Ja, ihr beide geht den Spuren hier nach. Ich kümmere mich um Mengzhou. Teile und herrsche.
Rover:
Suisui: Keine Sorge. Ich bin doch die hochgeschätzte Vorsitzende der Zhaoming-Handelsgilde. Die älteste Tochter einer Musikerfamilie. Und … Yangyangs große Schwester!
Rover: Ich vertraue dir, Suisui. Aber falls irgendwas passiert, das du nicht alleine bewältigen kannst, musst du dich melden.
Suisui: … Ich wollte wirklich keine große Sache daraus machen.
Suisui: … Ich habe unsere gemeinsame Zeit sehr genossen. Deshalb noch eine letzte Erinnerung, bevor ich gehe –
Suisui: Pass gut auf Yangyang auf. Wenn ihr irgendwas passiert … bekommst du es mit mir zu tun.
Yangyang: Schwester … ich kann dich hören …
Suisui: Also dann, auf Wiedersehen. Irgendwann werde ich euch beide mal mit nach Mengzhou nehmen und euch alles zeigen!
Yangyang: Hm? Diese Qin-Musik … Irgendwie kommt mir die bekannt vor.
Rover: … Sie klingt erwartungsvoll. Als würde die spielende Person auf etwas warten.
Qingxiao: … Hsin.
???: … Qingxiao die Vollkommene? Bist du da?
???: Qingxiao die Unsterbliche? Qing… Xiao –
Qingxiao: Ich höre dich.
???: Wann überlegst du dir endlich, in die Xuanfang-Feste zu ziehen? Ich hab dir sogar schon ein ruhiges Zimmer im Heiligtum reserviert.
???: Du musst dich nicht auf diesem kalten, einsamen Berg verstecken. Hmpf … die Feuchtigkeit kriecht mir in den Schwanz.
Qingxiao: Dieser Ort ist ruhig. Abgeschieden. Fernab von weltlichen Einflüssen. Ideal für die Kultivierung.
???: Immer wieder dieselbe Antwort.
???: Jetzt ist es genau wie an dem Tag, an dem wir uns zum ersten Mal begegnet sind.
Qingxiao: … Hsin. Du bist doch nicht nur gekommen, um dich mit mir zu unterhalten.
Hsin: Nein, bin ich nicht. Diesmal habe ich tatsächlich eine Bitte an dich.
Hsin: Meisterin Qingxiao, sollte die Xuanfang-Feste eines Tages von einer Katastrophe heimgesucht werden, möchte ich dich bitten, dein Schwert für ihre Bewohner zu erheben.
Hsin: Und sollte sich die Lage nicht mehr umkehren lassen, darfst du an meiner Stelle meine Autorität ausüben.
Qingxiao: Du … Was ist passiert?
Qingxiao: Qingxiao wird deiner Bitte entsprechen.
Hsin: Du bist hier und das beruhigt mich. Vielleicht wirst du schon bald … die Antwort auf deine Frage an den Himmel finden.
Qingxiao: … Wohin wirst du jetzt gehen?
Hsin: Psst. Das ist vorerst noch ein Geheimnis.
Qingxiao: Die Zeit ist also gekommen.
Qingxiao: Lass uns den Berg hinabsteigen.
Abby: Hm … Puh … Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich gerade Yangyang gehört habe. Ist sie schon weg?
Rover: Bist du auch endlich wach? Suisui ist schon auf dem Weg nach Mengzhou, und Yangyang ist auf Patrouille.
Abby: Was? Alle sind schon weg … Und wo willst du jetzt hin?
Rover: Zur Nebelschleier-Pagode, wo Hsins Frequenz zuvor aufgetaucht ist.
Begib dich zu dem Umleitungsschleier, den Suisui erwähnt hat.
Rover: Das ist der Weg, den Suisui mir beschrieben hat. Aber ich sehe nichts von diesem Wirrnebel, den sie erwähnt hat.
Abby: (… Ja, selbst ich kann diesen fürchterlichen, verwirrenden Nebel nicht mehr riechen. Er scheint sich aufgelöst zu haben.)
Rover: Gehen wir rein und sehen uns mal um.
Tritt durch den Umleitungsschleier.
Qingxiao: Sei auf der Hut. Ein paar Tacet-Dissonanzen sind aus den nahe gelegenen Tadelkäfigen entkommen.
Rover: Du musst … Meisterin Qingxiao sein. Wir sind uns schon einmal begegnet.
Rover: Allerdings hatten wir bei der Belagerung vor den Toren der Feste nicht viel Zeit, uns näher kennenzulernen. Was machst du hier?
Qingxiao: Ein Sparrensegler hat mich hergeführt. Ich bin auf der Suche nach einer wichtigen „Person“.
Qingxiao: Bist du auch wegen Hsin, des Mondfuchses, hier?
Rover:
Qingxiao: Ich weiß von deinen Taten in Jinzhou. Zusammen mit Jué und der Magistratin von Jinzhou hast du die Zeitstörung auf dem Berg Firmament behoben.
Qingxiao: Dass sich jemand, der mit einem Hütenden in Verbindung steht, ausgerechnet in der Nebelschleier-Pagode befindet – einem Ort, der mit Hsin verbunden ist –, ist wohl kaum Zufall.
Rover:
Qingxiao: Keine Sorge. Nur wenige wissen über die Einzelheiten Bescheid.
Qingxiao: „Blütenträger“, „Held von Jinzhou“, „Dunkler Donnerschlag“, „Lorbeerträger“, „Held aller Helden“, „Leerenwurmreiter“ … Das sind zumindest die Titel, die das Außenministerium verzeichnet hat.
Rover:
Qingxiao: Ich bin auch auf der Suche nach ihr, musste dann aber feststellen, dass mehrere Tadelkäfige ausgefallen sind. Der Nebel, der die Tacet-Dissonanzen verwirren sollte, hat sich aufgelöst.
Qingxiao: Das Relikt des Hütenden wird in einer geheimen Kammer in der Nähe aufbewahrt. Es könnte ebenfalls betroffen sein.
Rover: Wenn du „Relikt des Hütenden“ sagst … meinst du das hier?
Qingxiao: Das sieht tatsächlich aus wie ein Schmuckstück, das Hsin getragen hat.
Rover: Vor nicht allzu langer Zeit hat Suisui in genau dieser geheimen Kammer den Mondfuchs getroffen und diesen Spiegel des Schicksals erhalten.
Rover: Meisterin Qingxiao, wir sind aus demselben Grund hier. Warum reisen wir nicht gemeinsam weiter? So können wir uns gegenseitig den Rücken freihalten.
Qingxiao: Einverstanden.
Qingxiao: … Aber bitte nenn mich von jetzt an einfach Qingxiao.
Untersuche die Autopuppe, die am Boden liegt.
Qingxiao: Keine sichtbaren Schäden. Anders als beim letzten Mal wurde es nicht von Nachhallen befallen.
Rover: Heißt das, das ist keiner von Muyus Tricks?
Qingxiao: Ja, es sieht aus, als hätten sie sich einfach abgeschaltet.
Rover: Hier sollte der Eingang zur geheimen Kammer sein. Es scheint, als … könnten wir einfach reingehen.
Qingxiao: Die Versiegelung, die den Eingang verschlossen hielt, scheint nicht mehr zu wirken.
Begib dich zu Hsins Geheimkammer.
Abby: Hey, riechst du das? Irgendwas riecht hier seltsam. *schnüffel* … Hm?
Qingxiao: …
Abby: Ähm … Rover, sie guckt mich so komisch an!
Qingxiao: Auf meinen Reisen durch Huanglong bin ich zahlreichen Tacet-Dissonanzen und Echos begegnet. Doch noch nie einem so ungewöhnlichen Wesen.
Rover:
Abby: Jep! Also, äh … hallo. Schön, dich kennenzulernen, ich bin Abby.
Abby: Eine echte was? Egal … Hallo. Schön, dich kennenzulernen, ich bin Abby.
Qingxiao: Hallo. Abby … Den Namen werde ich mir merken.
Qingxiao: Keine Spur von Hsin. Sie ist nicht hier.
Rover: Der Spiegel des Schicksals reagiert auch nicht …
Abby: Oh, ich weiß, woher der Geruch kommt. Hier entlang!
Rover: Was ist das …
Abby: Seine Frequenz ähnelt stark dem seltsam riechenden Autopuppenkern von damals.
Rover: Hmm, Suisui hat mal einen Informanten erwähnt, den sie vor der Nebelschleier-Pagode getroffen hat –
Suisui: … Wenn nichts dazwischengekommen ist, sollte die Katze der Unterweltlaterne inzwischen Kontakt zu Muyu aufgenommen haben.
Suisui: … Er ist einer unserer Leute im Zhuojun-Atelier. Unsere Zusammenarbeit mit ihm ist allerdings begrenzt – und zwar von beiden Seiten. Wir kennen nicht einmal seinen wahren Namen.
Suisui: … Erkennungsmerkmale? Das Tacet-Zeichen unter seinem Auge, ein Qingfu-Anhänger an seinem Gürtel … und eine seltsame Laterne, die immer brennt.
Suisui: Den Informationen der Gilde zufolge ist ein ganz besonderer Geist in dieser Laterne versiegelt. Daher stammt auch sein Jianghu-Spitzname.
Rover: Wenn der Informant einen ähnlichen Anhänger getragen hat, ist dieser hier sicher nicht zufällig gelandet. Wahrscheinlich hat er ihn absichtlich zurückgelassen.
Qingxiao: Hm, wahrscheinlich hat er damit gerechnet, dass bald jemand hierherkommen würde.
Qingxiao: Und wer diese Kammer betritt, steht entweder in Verbindung mit Hsin oder sucht nach ihr.
Rover: Dann könnte dieser Hinweis für uns bestimmt sein.
Abby: Hm … Ich verstehe das nicht. Warum nur ein Anhänger? Eine Notiz oder ein Brief wären doch viel eindeutiger gewesen.
Rover: Vielleicht hatte er keine Zeit, eine Nachricht zu hinterlassen, und konnte nur etwas zurücklassen, das er bei sich trug.
Qingxiao: Ich habe solche Kupfermünzen schon mal gesehen. In den ländlichen Gegenden von Mengzhou werden sie „Yin-Münzen“ genannt.
Rover:
Qingxiao: Mehr weiß ich auch nicht. Die Dorfbewohner von Xianling sollten mehr darüber wissen.
Rover: Dann lass uns die Leute im Dorf Xianling fragen. Wir haben ja eh keine anderen Anhaltspunkte.
Rover: Wenn wir wissen, was diese Münze bedeutet, finden wir vielleicht heraus, was uns diese „Katze der Unterweltlaterne“ damit sagen wollte.
Qingxiao: Ich begleite dich.
Qingxiao: Die ungewöhnlichen Vorgänge an diesem Ort sind keineswegs belanglos. Sollten noch mehr Tacet-Dissonanzen entkommen, werden die Menschen rund um das Schachtposten-Areal als Erste darunter leiden.
Kehre zurück zum speziellen Umleitungsschleier.
Setze dein vorheriges Abenteuer fort.
Qingxiao: Das ist … der Alarm des Vier-Glocken-Schachtpostens.
Rover: Sie kann auf einem Schwert fliegen …
Besiege die TDs
Nachdem die Tacet-Dissonanzen vernichtet sind, versammeln sich die Dorfbewohner um euch.
Changluan: Puh … Danke, dass du uns gerettet hast, Meisterin Qingxiao. Und … Ah, du bist der große Held, der den Wächtern geholfen hat, die Xuanfang-Feste zu verteidigen.
Changluan: Ich hätte nie gedacht, dass wir im Dorf noch mal Tacet-Dissonanzen sehen würden. In Zeiten wie diesen … könnten wir die Autopuppen wirklich wieder gut gebrauchen.
Rover:
Xinyuan: Na ja … Seit dem letzten Vorfall gibt es im Dorf nicht mehr viele, die noch funktionieren.
Xinyuan: Erst stehen sie ganz normal da, und im nächsten Moment fallen sie einfach um. Selbst die Leute vom Ministerium konnten sie nicht reparieren.
Rover: (… Das klingt genau wie die Autopuppen, die wir in der Pagode gesehen haben.)
Changluan: In letzter Zeit sind wir auf den Schutz der Soldaten des Ministeriums angewiesen. Aber die sind völlig überlastet. Zu viel zu tun, zu wenige Leute.
Qingxiao: Keine Sorge. Der Vier-Glocken-Schachtposten hat geläutet. Die Xuanfang-Wächter werden gleich hier sein. Ich werde sie persönlich über die Lage informieren.
Xinyuan: Da du vom Berg heruntergekommen bist, Meisterin, können wir beruhigt sein. Meine Mutter vergisst nie, was du für uns getan hast. Sie zündet zu Hause sogar Räucherwerk für dich an.
Rover:
Xinyuan: Oh ja. Sie zündet Räucherwerk vor der Gedenktafel der Schwert-Unsterblichen an. Betet um Glück und Gesundheit. Manche Älteren glauben an solche Dinge.
Rover: …
Qingxiao: Gut. Es gibt etwas, das ich euch fragen möchte.
Rover: Wir würden gerne wissen, welche Bedeutung dieser Anhänger in Mengzhou hat.
Changluan: Tsss … das sind keine gewöhnlichen Kupfermünzen. Die Unterweltwandler in Mengzhou tragen solche Münzen bei sich.
Rover:
Changluan: Darüber sollten wir hier lieber nicht reden. Zu viele Ohren … Aber man munkelt, sie seien allesamt Gesetzlose – Diebe durch und durch.
Xinyuan: Das stimmt so nicht ganz. Manche sagen auch, sie seien rechtschaffene Wanderer.
Changluan: Hmpf, wenn ihr die ganze Geschichte hören wollt, fragt ihr am besten Oma Yanshu am Dorftor.
Xinyuan: Sie ist kein schlechter Mensch, aber … die meisten Leute im Dorf haben ihre Gründe, sich von ihr fernzuhalten.
Qingxiao: Verstehe. Ich werde mit ihr sprechen.
Rover: Klingt, als hätte diese „Oma Yanshu“ irgendwas mit diesen Unterweltwandlern zu tun.
Qingxiao: Ich kenne die alte Frau, von der sie gesprochen haben.
Qingxiao: … Ihr verstorbener Ehemann war ein Unterweltwandler.
Rover: Das ist …
???: Ah … Ich dachte, es wäre nicht nötig, einen Xuanling zu schicken und dich damit zu belästigen.
???: Aber die Klingenpuppen allein konnten diese Flut von Tacet-Dissonanzen nicht aufhalten …
Qingxiao: Bring die anderen in Sicherheit. Ich kümmere mich um den Rest.
Rover: …?
Qingxiao: Was beschäftigt dich?
Rover: Die Gestalt auf diesem alten Porträt … bist du das mit einem Xuanling-Vogel?
Qingxiao: Ja. Er war immer unruhig. Hat ständig an meinen Haaren gepickt.
Rover: (Wenn ich mich recht erinnere, sind Xuanling-Vögel seit der Schlacht der Festungen und Schluchten vor zwei Jahrhunderten ausgestorben …)
Rover:
Qingxiao: Du brauchst nicht so förmlich zu sein. Kultivierende streben nach einem langen Leben und nach Wahrheit. Alter hat kaum noch eine Bedeutung für mich.
Qingxiao: Außerdem … bist du nicht jünger als ich.
Rover:
Qingxiao: Noch gar nicht so lange. Etwas mehr als zweihundert Jahre.
Rover:
Qingxiao: Sie ist da.
Yanshu: Hehe. Dieses Gemälde wurde vor hundert Jahren von einem meiner Vorfahren hinterlassen. Angeblich soll es vor Unheil bewahren und Glück bringen. Sieh dir diese Farben an – auch nach all der Zeit sind sie kein bisschen verblasst …
Yanshu: Oh, Meisterin Qingxiao! Du bist ja auch hier. Hätte ich das gewusst, hätte ich eine Kanne guten Tee aufgesetzt.
Qingxiao: Bitte mach dir keine Umstände. Wir sind nur gekommen, um dich nach einem Anhänger zu fragen.
Rover: Den haben wir in der Nebelschleier-Pagode gefunden.
Rover: Die Dorfbewohner sagten, die Kupfermünzen darauf sollen etwas mit den Unterweltwandlern von Mengzhou zu tun haben.
Yanshu: Das stimmt. Das sind „Yin-Münzen“, von denen man sagt, dass sie zur Kommunikation zwischen Yin und Yang dienen. Unterweltwandler tragen sie bei sich.
Rover:
Yanshu: Ihr habt sicher schon die schlimmen Gerüchte gehört. Aber tatsächlich sind sie eine Gruppe von „Relikten der alten Welt“, denen ihr eigenes Leben nichts bedeutet.
Yanshu: Seit jeher gibt es in Mengzhou zahlreiche Orte mit seltsamem Feng-Shui, an denen sich Nachhalle sammeln. Wenn man sich nicht um sie kümmert, wachsen sie zu Reichen der Trugbilder heran, die dann Tacet-Dissonanzen hervorbringen.
Yanshu: Unterweltwandler praktizieren die sogenannte „Aderprospektion“, die Kunst, verborgene Goldadern des Landes zu lesen. Ihr Handwerk besteht darin, Reiche der Trugbilder zu erkunden. Es ist ein uraltes Handwerk.
Rover:
Yanshu: Hehe … Nicht ganz so edel, fürchte ich. Unterweltwandler lösen Reiche der Trugbilder auf, um Katastrophen zu verhindern, ja. Aber sie handeln auch mit den herrenlosen Relikten, die sie darin finden. So ist das Jianghu eben.
Yanshu: Ihre Regeln sind eher locker und ihre Reihen bunt gemischt. Sie wandeln auf Pfaden, die auch die Toten beschreiten, weshalb Vorurteile an ihnen haften wie Fliegen am Honig.
Yanshu: Jedes Jahr gibt es weniger Unterweltwandler. Nur wenige von ihnen finden ein friedliches Ende. Mein verstorbener Ehemann, Sandao, war da keine Ausnahme … Er hat mir nicht mal ein Andenken hinterlassen.
Yanshu: Verzeiht mir, ich bin abgeschweift. Bei dem Anhänger, nach dem ihr gefragt habt, handelt es sich um ein übliches Amulett der Unterweltwandler.
Yanshu: Es ist ein Symbol der Ehrfurcht vor den Göttern, den Geistern und den Toten. In einem Reich der Trugbilder erfüllt ein solches Amulett oft einen besonderen Zweck.
Qingxiao: Tragen Unterweltwandler immer so einen Anhänger bei sich, wenn sie eins betreten?
Yanshu: Ja. Sie gehen fast nie ohne einen hinein.
Rover: (Dann hat der Grund, warum er ihn zurückgelassen hat, wahrscheinlich mit einem Reich der Trugbilder zu tun. Und die Anomalien in der Nebelschleier-Pagode könnten mit dem zusammenhängen, was auch immer er getan hat.)
Yanshu: Moment. Dieses Knotenmuster … Ich glaube, das hab ich schon mal gesehen …
Yanshu: Könnte das etwa… Jing gehören? Aber wie …?
Yangyang: Rover, Meisterin Qingxiao!
Yangyang: Ein Tadelhof in der Nähe funktioniert nicht mehr. Wir müssen diese Leute sofort zur Xuanfang-Feste evakuieren.
Qingxiao: Die Himmlische Ringformation …?
Qingxiao: Ein paar Tacet-Dissonanzen sind bereits an der Formation vorbeigeschlüpft. Ich beseitige sie umgehend.
Rover: Ich komme mit. Wir müssen den Evakuierungsweg frei halten.
Qingxiao: Die im Schachtposten-Areal brauchen dich dringender.
Rover: Keine Sorge. Yangyang und die Wächter haben da drüben alles im Griff.
Besiege die Tacet-Dissonanzen in der Schwertformation.
Qingxiao: Die Tacet-Dissonanzen innerhalb der Formation sind fast vollständig beseitigt.
Rover: Dann auf zum Himmelssteg. Yangyang und die anderen sind sicher bereit zum Aufbruch.
Begib dich zum Himmelssteg im Schachtposten-Areal.
Qingxiao: Dein Wolkenreiter …
Rover: Was ist damit?
Qingxiao: Das Kriegsministerium hat mir einen zur Verfügung gestellt. Ich konnte mich nie daran gewöhnen.
Rover: Überall sind Spuren der Evakuierung. Die meisten Leute sind schon weg.
Hilf den Xuanfang-Wächtern, die Tacet-Dissonanzen zu vernichten.
Soldatin der Nachhut: Danke für die Hilfe. Wir schließen uns sofort Aufseherin Yangyang und den anderen an.
Flüchtende Zivilisten: Puh, danke! Zum Glück wart ihr hier.
Begib dich zum Himmelssteg im Schachtposten-Areal.
Triff dich mit Yangyang und den anderen am Himmelssteg.
Yangyang: Da seid ihr! Das ist die letzte Gruppe. Ihr solltet auch an Bord des Luftschiffes gehen.
Yangyang: Es sind noch jede Menge Plätze frei. Genug für alle.
Qingxiao: Nicht nötig. Ich werde euch aus der Luft eskortieren, für den Fall, dass etwas schiefgeht.
Yangyang: Laut Notfallplan des Ministeriums hat Kommandant Qiuhong bereits Personal für die Unterbringung der zuvor evakuierten Menschen abgestellt.
Yangyang: Wir haben keine Zeit zu verlieren. Auf geht’s.
Begib dich zum Kriegsministerium.
Abby: (Puh … Endlich haben wir alle wohlbehalten zum Kriegsministerium gebracht.)
Rover: Du sagst das, als wäre das allein dein Verdienst.
Abby: (Äh, ich hab auch mitgeholfen! Der Schuh von dem kleinen Kind? Die Tasche von diesem alten Mann? Wer ist mitten in diese TDs geflitzt, um sie zu holen? Ganz genau, das war ich!)
Rover: Ich weiß, ich weiß. Diesmal waren alle ziemlich schnell zur Stelle. Sowohl Soldaten als auch Zivilisten.
Abby: (Tja, da das vor Kurzem schon mal passiert ist, weiß mittlerweile jeder, was zu tun ist.)
Triff dich mit Qingxiao im Kriegsministerium.
Verletzter Soldat: Ngh … Mm …
Hilfloses Mädchen: Er sieht aus, als hätte er starke Schmerzen.
Besorgte Mutter: Hält ihn der Schmerz seiner Wunde wach? Was hat der Huaxu-Sanitäter vorhin noch mal gesagt?
Gelassener Vater: Die Wunde ist verbunden und wird sich nicht verschlimmern. Aber … wir haben keine Medizin gegen die Schmerzen. Er muss es vorerst aushalten.
Besorgte Mutter: So ein junger Mann, kaum auf seinem ersten Posten … Er hat sich vor uns geworfen und die Angriffe abgefangen, damit sie uns nicht treffen.
Hilfloses Mädchen: Lady Unsterbliche, bitte hilf ihm. Bitte!
Qingxiao: Ich verstehe.
Verletzter Soldat: Ah … Es ist … Meisterin Qingxiao …
Verletzter Soldat: … Wie erbärmlich. Ich halte euch alle schon wieder auf …
Qingxiao: Du hast deine Sache gut gemacht. Ruh dich jetzt aus.
Qingxiao: … Der Schmerz wird ihn vorerst nicht mehr quälen.
Hilfloses Mädchen: Danke … Vielen Dank!
Qingxiao: Warum sagst du nichts?
Rover:
Qingxiao: Das ist nur eine einfache Kunst der Stille. Sie kann beim Einschlafen helfen, mehr nicht.
Qingxiao: …Ihre eigentlichen Schmerzen kann sie nicht lindern.
Rover:
Qingxiao: Komm. Der Wächterkommandant erwartet dich da vorne.
Rover: Wie ist die aktuelle Lage?
Qingxiao: Die Notfallmaßnahmen waren erfolgreich. Es gab nur wenige Verletzte bei der Evakuierung, und die meisten Tacet-Dissonanzen streifen weiterhin außerhalb der Feste umher.
Qingxiao: Trotzdem hat uns das schwer getroffen. Obwohl wir Hilfe aus anderen Städten bekommen, herrscht weiterhin Versorgungsmangel.
Rover: Die Lage darf sich nicht weiter hinziehen … Wir müssen ihren Ursprung ausfindig machen.
Begib dich zum Himmelssteg im Schachtposten-Areal.
Erkundige dich beim Wächterkommandanten und den anderen nach der aktuellen Lage.
Qiuhong: … Alle Autopuppen der Feste sind außer Betrieb. Selbst unsere Verteidigungsanlagen, einschließlich des Xuan-Schilds, haben versagt.
Qiuhong: Das Haupttor weiter zu verteidigen, ist taktisch nicht mehr sinnvoll. Wir müssen uns Linie für Linie zurückziehen und alle beim Kriegsministerium sammeln. Es ist die stärkste Stellung, die uns noch bleibt.
Yangyang: Bisher sind nur wenige Tacet-Dissonanzen in die Feste eingedrungen. Wir haben noch Zeit, Verteidigungsmaßnahmen zu ergreifen … Ah, da seid ihr ja.
Rover: Weiß man schon, was die Ursache dieses Vorfalls ist?
Qiuhong: Unsere Auswertung zeigt, dass etwa drei von zehn Tadelhöfen vollständig zum Erliegen gekommen sind. Die Ursache dafür konnte das Entwicklungsministerium noch nicht ermitteln. Eine einfache Fehlfunktion ist das jedenfalls nicht.
Yangyang: Vorhin, als ich mit den anderen in der Nähe des Himmelswerks auf Patrouille war, sind wir auf eine Horde Tacet-Dissonanzen gestoßen, die gerade ausgebrochen waren.
Yangyang: Wir haben uns den Weg freigekämpft und dann festgestellt, dass ein nahe gelegener Tadelhof abgeschaltet war. Überall lagen gefallene Autopuppen. Es war, als ob alle Mechanismen … gleichzeitig versagt hätten.
Qiuhong: Wenn irgendwas Anomalien dieser Größenordnung auslösen kann, dann nur …
Qingxiao: Das Heiligtum.
Qingxiao: Es ist Hsins Residenz und zugleich die Steuerzentrale der Xuanfang-Feste.
Qiuhong: Ganz genau. Vielleicht hat sich da drinnen irgendwas verändert. Rückblickend haben wir bei unseren früheren Einsätzen etwas Wichtiges übersehen –
Qiuhong: Da wir in der Feste weder Probleme mit Tacet-Dissonanzen noch mit Autopuppen hatten, sind wir davon ausgegangen, dass das Heiligtum sicher ist. Deshalb haben wir nur eine kleine Gruppe von Wachen an den Hauptzugängen postiert.
Rover: Als das Kriegsministerium nach Muyus wahrem Körper suchte, hat da jemand im Inneren des Heiligtums nachgesehen?
Qiuhong: Rover, du meinst … Muyu …
Rover:
Yangyang: Während des Kampfes … hat Muyu darauf hingewiesen, dass sein Angriff auf die Xuanfang-Feste noch einem anderen Zweck diente –
Muyu: … Erbärmliche Narren. Ihr habt diese Feste über zweihundert Jahre lang bewacht, und doch erkennt ihr ihr wahres Wesen nicht.
Muyu: Ich bin nur einen Schritt von meinem „Ziel“ entfernt. Was sich mir jetzt in den Weg stellt, ist nichts weiter als eine vorübergehende Ablenkung.
Yangyang: Er hat so viel Chaos angerichtet. So viele Leben geopfert … nur um zum Heiligtum zu gelangen.
Qiuhong: Während der Belagerung der Xuanfang-Feste haben alle nur die heftigen Kämpfe am Haupttor im Blick gehabt … In das Heiligtum könnte tatsächlich jemand eingedrungen sein.
Rover:
Rover: Wir können zwar nicht sicher sein, aber es deuten einfach zu viele Anzeichen auf das Heiligtum hin: Muyus Flucht, die Abschaltung der Tadelhöfe und das Verschwinden des Hütenden.
Rover: Es könnte durchaus der Ursprung dieser Störung sein. Mit etwas Glück finden wir dort nicht nur die Wahrheit heraus, sondern auch eine Spur von Hsin, dem Mondfuchs.
Qingxiao: Ich komme mit. Die Mechanismen des Heiligtums sind komplex und ständig im Wandel. Wenn du nur einen Moment nicht aufpasst, könntest du dich verirren.
Qingxiao: Hsin hat mich dort einst als Gast empfangen. Ich kann dir zumindest dabei helfen, dich zurechtzufinden.
Qiuhong: „Niemand darf das Heiligtum ohne die Erlaubnis des Hütenden betreten“ – das war schon immer das eherne Gesetz der Feste. Aber jetzt … können wir es uns nicht leisten, weiterhin daran festzuhalten.
Qiuhong: Sollte das Rathaus von Mengzhou uns das später zum Vorwurf machen, werde ich die volle Verantwortung übernehmen. Sollen sie mir doch erneut meinen Rang aberkennen. Das ist mir gleich. Aber …
Qiuhong: Die Befestigungsanlagen der Stadt sind noch nicht fertig. Ich muss euch beide bitten, die Nacht hier zu verbringen und erst im Morgengrauen aufzubrechen. Wir können nicht vorsichtig genug sein.
Yangyang: Ich werde mich mit den Wächtern um die restlichen Vorbereitungen kümmern. Was auch immer geschieht, wir werden bereit sein.
Yangyang: Rover, du und Meisterin Qingxiao solltet euch heute Nacht ausruhen. Bereitet euch auf alles vor, was euch im Heiligtum erwarten könnte.
Qingxiao: Dann verlasse ich mich auf dich, Yangyang.
Rover: … Qingxiao?
Qingxiao: Ich muss mich um die Vorbereitungen kümmern.
Sprich mit Yanshu.
Yanshu: So trifft man sich wieder. In Xuanfang war es in letzter Zeit alles andere als ruhig.
Rover:
Yanshu: Sei gesegnet, mein Kind. Meisterin Qingxiao hat sich gut um mich gekümmert, und auch die junge Dame Yangyang war mir eine große Hilfe.
Yanshu: Du kommst gerade recht … Ich habe über diesen Anhänger nachgedacht. Das Knotenmuster kam mir so bekannt vor – wie etwas, das mein Jing machen würde.
Rover:
Yanshu: Sein vollständiger Name ist Jingran. Sandao und ich haben ihn großgezogen. Er ist Sandao auf Schritt und Tritt gefolgt, hat alles gelernt, was er konnte, und ist dann auch ein Unterweltwandler geworden.
Rover: Er ist auch einer? Sagt dir der Name „Katze der Unterweltlaterne“ was?
Yanshu: Hehe … Was für ein seltsamer Jianghu-Spitzname. Jing hat ihn nie erwähnt, aber er klingt tatsächlich nach etwas, das er sich ausdenken würde.
Yanshu: … Es ist Jahre her, dass ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Damals sagte er, er wolle allein durch die Welt reisen. Aber seit etwa sechs Monaten tauchen immer wieder Gebäck und Geld bei uns zu Hause auf.
Yanshu: Ich dachte immer, es stamme von einem von Sandaos alten Freunden. Jetzt wird mir klar, dass sich der Junge wohl die ganze Zeit hereingeschlichen hat, es aber nicht übers Herz brachte, mich zu sehen.
Rover:
Yanshu: Danke. Ich hoffe, Jing hat dir keinen Ärger bereitet. Es ist ja schon spät. Du solltest dich ausruhen.
Rover:
Finde einen geeigneten Ort zum Ausruhen.
Rover:
Rover: (Das ist … dieselbe Musik, die ich nach meinem Abschied von Suisui gehört habe.)
Rover: (Nein, nicht ganz. Diesmal klingt sie … traurig.)
Folge dem Klang der Guqin.
Rover: (So … Sie ist es.)
Rover: Du konntest wohl auch nicht schlafen.
Qingxiao: …
Rover: Das hast du also mit „Vorbereitungen“ gemeint.
Qingxiao: Ja.
Qingxiao: Durch die Musik kann ich einen Teil meines Schwertwillens an andere weitergeben.
Rover: Dasselbe Licht habe ich im Dorf Xianling gesehen.
Qingxiao: Es ist ein formloses Schwert, das aus meiner Willenskraft heraus erschaffen wurde. Wenn Gefahr droht, setzt es Schwertenergie frei, um seinen Träger am Leben zu erhalten.
Rover: Machst du dir Sorgen, dass hier etwas passieren könnte, während wir im Heiligtum sind?
Qingxiao: Es ist schwer zu sagen, was passiert, wenn noch mehr Tadelhöfe ausfallen. Mit den Vorsichtsmaßnahmen fühle ich mich zumindest ein bisschen besser.
Qingxiao: Wie geht es den Verwundeten?
Rover: Das Kriegsministerium hat eigens Leute abgestellt, die sich um sie kümmern. Sie sind in guten Händen.
Qingxiao: …
Rover: Wir gehen ins Heiligtum, während die Wächter die Feste bewachen. Alle waren sich einig, dass das die beste Lösung ist.
Rover: So wie sie darauf vertrauen, dass wir unseren Teil tun, sollten wir ihnen genauso vertrauen.
Qingxiao: … So weit hätte es mit der Xuanfang-Feste niemals kommen dürfen. Als Xuan-Meisterin darf ich mich meiner Pflicht nicht entziehen.
Qingxiao: Die jüngsten Ereignisse begannen mit einer ungewöhnlichen Tacet-Dissonanz-Messung in einem Tadelhof. Ich war Teil des Untersuchungsteams.
Rover: Ich habe davon gehört … Du bist zurückgeblieben, um ihren Rückzug vor den abtrünnigen Autopuppen zu decken.
Qingxiao: … Und genau das wollte Muyu.
Qingxiao: Er hatte die Falle vorbereitet und unsere Reihen auseinandergebracht. Er wusste, dass ich zurückgehen würde, um die tief in den Tadelhöfen festsitzenden Soldaten zu retten.
Muyus Phantom: Meisterin Qingxiao. Diese Autopuppen können dich nicht aufhalten. Diese Tacet-Dissonanzen können dich nicht besiegen. Selbst ein ganzer Tadelhof kann dir nicht den Weg versperren.
Muyus Phantom: Aber … gilt das auch für diese Wächter? Zerbrechlich. Zitternd. Sterblich.
Muyus Phantom: Also … bleibst du, um die Schwachen zu beschützen und von endlosen Feinden begraben zu werden, oder ziehst du dich zurück, um auf dem nächsten Schlachtfeld Leben zu retten? Deine Entscheidung.
Muyus Phantom: Jetzt, wo ich darüber nachdenke: Hat unsere große Schwert-Unsterbliche während der Schlacht der Festungen und Schluchten nicht eine Gruppe von Soldaten ausgewählt … um sie in den Tod zu schicken?
Qingxiao: … Ich weiß, dass wir alle unser Bestes gegeben haben. Aber … vielleicht hätte es eine bessere Wahl gegeben …
Rover: Wir haben unsere Entscheidung doch bereits getroffen, oder?
Rover: Jetzt müssen wir die Entscheidung nur noch durchziehen. So wie du es schon immer getan hast.
Rover: Denk an all die Menschen, die jetzt noch hier sind, weil du bei deiner Entscheidung geblieben bist.
Rover: Morgen werden wir die Untersuchung so schnell wie möglich abschließen und dann wieder zu den anderen stoßen. Dann brauchen wir uns keine Sorgen mehr zu machen. Weder um Xuanfang noch um diese Entscheidungen.
Qingxiao: … Also gut.
Leiste Qingxiao im Pavillon bis zum Morgengrauen Gesellschaft.
Rover: War das … eine Kostprobe ihrer Kunst der Stille?
Triff dich mit Qingxiao.
Yangyang: Rover, hast du genug geschlafen? Meisterin Qingxiao wartet schon auf dich.
Rover:
Yangyang: Dann ist gut. Da wir nicht wissen, was uns im Heiligtum erwartet, solltest du deine Kräfte schonen.
Rover: Ist hier alles in Ordnung?
Yangyang: Die Verteidigungsanlagen sind fertig. Viele Zivilisten haben freiwillig mitgeholfen, und gerade ist weitere Verstärkung aus Jinzhou eingetroffen.
Rover:
Yangyang: Jinzhou hat sofort geantwortet, aber aufgrund der jüngsten Aktivitäten des Threnodianers in den Norfall Barrens ist der Großteil ihrer Streitkräfte dort gebunden.
Qingxiao: Ovathrax …
Yangyang: Sie konnten nur eine kleine Gruppe schicken, aber dafür sind das alles Elite-Ranger. Die werden uns eine große Hilfe sein.
Yangyang: Mit den Tacet-Dissonanzen in der Feste kommen wir jetzt zurecht. Es ist nur so … dass in der Nähe ein paar seltsame mechanische Teile aufgetaucht sind. Sieh mal –
Yangyang: Es ist, als wären sie von irgendwoher in die Feste gelangt. Die Handwerker des Ministeriums haben sie untersucht, und zumindest bislang stellen sie keine Gefahr dar.
Qingxiao: Ich werde die Untersuchung im Heiligtum so schnell wie möglich abschließen. Sobald die Lage geklärt ist, kehre ich sofort zurück.
Rover: Falls es brenzlig wird, geh keine unnötigen Risiken ein.
Yangyang: Mm. Das gilt auch für dich. Ich werde mit den anderen die Stellung halten. Die Xuanfang-Feste wird nicht fallen.
Qingxiao: Yangyang.
Qingxiao: Diese Klinge wurde aus meinem Schwertwillen erschaffen. Sie kann zwar keine Armee besiegen, sollte dich aber beschützen können.
Yangyang: Meisterin Qingxiao … Ihr beiden müsst wohlbehalten zurückkehren.
Begib dich mit Qingxiao zum Heiligtum.
Qingxiao: Diese seltsamen Teile scheinen von einem völlig außer Kontrolle geratenen Mechanismus zu stammen.
Qingxiao: Ein paar Tacet-Dissonanzen sind auch hier.
Rover: Bringen wir das schnell hinter uns.
Gehe zum Tor des Heiligtums.
Rover: Verschlossen, genau wie ich erwartet habe.
Qingxiao: Das Kriegsministerium hat in letzter Zeit schon mehrmals Leute hergeschickt, und ich war auch hier, aber aus dem Inneren kam nie eine Antwort.
Rover:
Qingxiao: Früher hat Hsin immer einen Diener geschickt, um ihre Besucher zu empfangen. Und wenn sie niemanden sehen wollte, hat sie das einfach gesagt.
Qingxiao: Aber jetzt …
Rover: Das scheint … nicht zu funktionieren.
Qingxiao: In diesem Fall –
Qingxiao: Brechen wir das Tor auf.
Rover: … Moment mal, was?
Abby: Hey, dieser Münzanhänger, den du aufgehoben hast, reagiert auf deine Resonanzkraft!
Rover: … Diese Tür sieht aus wie ein Eingang zu einem Reich der Trugbilder.
Qingxiao: Sie führt zu einem Durchgang, der direkt ins Heiligtum führen könnte.
Abby: … Dann ist dieser Münzanhänger also der Schlüssel?
Qingxiao: Wer auch immer diesen Anhänger in der geheimen Kammer zurückgelassen hat, muss wohl damit gerechnet haben, dass sein Finder irgendwann Hsin im Heiligtum aufsuchen würde.
Abby: Hmm … Also hat dir dieser zwielichtige Typ absichtlich einen Hintereingang zu diesem schicken Anwesen hinterlassen. Was glaubst du, wo er jetzt ist?
Rover: Vielleicht finden wir es heraus, wenn wir drinnen sind.
Abby: Puh … Da drin stinkt’s. Also, äh, wenn es sonst nichts mehr gibt, ziehe ich mich jetzt wieder zurück. Ruf laut, wenn du mich brauchst!
Qingxiao: Sieht aus, als gäbe es keinen anderen Weg ins Heiligtum. Gehen wir.
Rover:
Durchschreite das geheimnisvolle Tor.
Qingxiao: Ein kompaktes, durch Resonanzkraft erschaffenes Reich der Trugbilder. Und es sind ziemlich viele Nachhalle hier …
Gehe durch den Durchgang.
???: Nenn mir eine Zahl. Wie viele Lebensjahre braucht es, um diesen Durchgang zu öffnen?
???: Ein halbes Jahr.
???: Hah … Du wirst jedes Mal gieriger, oder?
???: Die Entscheidung liegt bei dir. Und sprich leiser, sonst findet er uns noch!
???: *Hustet*
???: Du verflixtes Balg … Vier Monate!
???: Abgemacht.
Rover: Diese Stimmen …
Qingxiao: Die Nachhalle müssen sie erst vor Kurzem aufgezeichnet haben.
Qingxiao: Unterdrück deine Präsenz.
Rover: Dieser Nebel … ist von Nachhallen erfüllt.
Qingxiao: … Da ist jemand.
???: Sieh einer an … Wer wagt es, unbefugt in das Heiligtum einzudringen?
Rover:
???: Nur ein Handlanger, der die Tür bewacht.
???: Puh. Du bist nicht zu schlagen, was? Ich gebe auf.
Qingxiao: … Muyu.
Muyu: Oh? Es scheint keinen Grund zu geben, euch den Weg zu versperren. Fangt mich … wenn ihr könnt.
???: Das ist wohl mein Zeichen, zu gehen.
???: Wir sehen uns … in der Unterwelt.
Qingxiao: Sie sind entkommen.
Qingxiao: Dieser Mann wollte deine Fähigkeiten auf die Probe stellen … Ist er die „Katze der Unterweltlaterne“?
Rover: Ich glaube schon. Wahrscheinlich wollte er sehen, ob es sich lohnt, mit mir zusammenzuarbeiten. Aber da Muyu zugesehen hat, durfte er nicht riskieren, sich zu verraten.
Qingxiao: Sieh mal da vorne, Rover.
Rover: Das ist …
Qingxiao: Die Steuerzentrale. Sie kontrolliert sämtliche Mechanismen in der Xuanfang-Feste, ob groß oder klein. Doch die Nachhalle haben sie bereits befallen.
Rover: Muyu hat schon einmal Nachhalle benutzt, um die Programmierung der Autopuppen zu ändern. Das hier sieht nach einem ganz ähnlichen Trick aus.
Qingxiao: Dann ist das der Ursprung dieser Störungen.
Rover: … Der Spiegel des Schicksals flackert?
Lass dich auf den Talgrund fallen.
Rover: …
Rover: (Sind wir so weit gefallen …? Warum konnte ich nicht mit meinen Flügeln fliegen?)
Rover: Qingxiao … Geht es dir gut?
Qingxiao: Mm … Rover …
Rover:
Qingxiao: … Ich bin okay. Das ging nur alles so schnell. Der Aufprall hat mich kurz benommen gemacht, das ist alles.
Qingxiao: Vor wenigen Momenten waren wir noch im Heiligtum. Aber jetzt …
Rover: Können sich die Strukturen der Feste in das verwandeln, was wir gerade gesehen haben?
Qingxiao: So was hab ich auf jeden Fall noch nie gesehen.
Rover: Ich frage mich, ob Yangyang und die anderen in der Feste davon betroffen sind. Wir müssen einen Weg zurück finden.
Rover: Mein Terminal hat keine Verbindung … Scheint, als wäre das Signal unterbrochen.
Rover: … Abby. Abby?
Qingxiao: Dieses Tal ist kein gewöhnlicher Ort. Vielleicht ist es nicht mal real.
Rover: Der Spiegel des Schicksals hat geflackert, und dann sind wir hier gelandet … Könnte dies das Werk von Hsin dem Mondfuchs sein?
Qingxiao: Hsins Macht kann alles in fraktalen Formen vervielfältigen. Das ist nicht unmöglich.
Rover:
Qingxiao: … Das heißt, sie kann die Anzahl der Mechanismen erhöhen … oder verringern.
Qingxiao: Überall sind Spuren von Kämpfen zu sehen, als hätte hier vor nicht allzu langer Zeit eine große Schlacht stattgefunden.
Qingxiao: Das sollte eigentlich nicht so sein …
Rover:
Qingxiao: Wir sollten das Tal verlassen und offenes Gelände suchen.
Kehre zum Heiligtum zurück.
Sprich mit dem Dorfbewohner, der dich begrüßt.
Freundlicher Dorfbewohner: Oh, Schwert-Unsterbliche, du bist vom Berg heruntergekommen! Dein letzter Besuch ist schon eine Weile her.
Qingxiao: Und du bist …?
Freundlicher Dorfbewohner: Wir haben in der Ferne etwas vom Himmel fallen sehen, also sind wir hergekommen, um nachzuschauen.
Rover:
Freundlicher Dorfbewohner: Ach, wirklich …? Ich glaube, wir sind uns noch nie begegnet, junger Herr. Du kommst von außerhalb des Xuanfang-Territoriums, nicht wahr?
Freundlicher Dorfbewohner: Ah, ich weiß. Die Schwert-Unsterbliche hat dich in einem Wolkenshuttle aus der Feste heruntergebracht, oder?
Rover:
Freundlicher Dorfbewohner: Du hast noch nie von den Wolkenshuttles gehört? Das sind die großen Luftschiffe, die über uns hinwegfliegen. Hätten sie uns in der Schlacht vor einiger Zeit nicht unterstützt, wären wir übel dran gewesen.
Rover: „Die Schlacht vor einiger Zeit“? Ich kann mich nicht erinnern, jemals eines dieser Wolkenshuttles gesehen zu haben.
Freundlicher Dorfbewohner: Das war vor etwa einem halben Monat. Wie man hört, hat eine Vorhut des Threnodianers angegriffen. Es waren so viele Tacet-Dissonanzen, dass sie das Land, so weit das Auge reichte, in Dunkelheit hüllten.
Freundlicher Dorfbewohner: Wir dachten, wir wären erledigt. Doch dann erschienen plötzlich die Shuttles, und innerhalb eines Tages und einer Nacht vernichteten sie jedes einzelne Monster.
Freundlicher Dorfbewohner: Ich glaube, der Threnodianer hieß Ova… Ova-irgendwas. Ich kann mir den Namen einfach nicht merken.
Rover:
Freundlicher Dorfbewohner: Ja, genau der! Ein ausgefallener Name, klingt schon ziemlich beeindruckend. Aber am Ende haben die Shuttles und die Autopuppen ihn trotzdem in die Flucht geschlagen.
Frage die Dorfbewohner in der Nähe, was passiert ist.
Frage bei den Dorfbewohnern in der Nähe herum.
Heitere Dorfbewohnerin: Die Schwert-Unsterbliche höchstpersönlich! Ich bin überrascht, dich hier zu sehen. Bist du hier, um jemandem zu helfen?
Qingxiao: Ich würde gerne mehr über „die große Schlacht“ erfahren, die sich vor Kurzem hier ereignet hat.
Heitere Dorfbewohnerin: Ach, ich weiß auch nicht viel darüber. Großvater, Großmutter und ich hatten zu viel Angst, um in diesen zwei Tagen das Haus zu verlassen.
Heitere Dorfbewohnerin: Ich habe aber gehört, dass zwei Monde am Himmel über den Geisterschluchten standen. Und dass der Regen nach oben fiel, statt nach unten.
Rover:
Heitere Dorfbewohnerin: Genau, Retroaktiver Regen! Die Überlebenden haben berichtet, Phantome aus der Vergangenheit gesehen zu haben. Sogar von längst verstorbenen Familienmitgliedern.
Heitere Dorfbewohnerin: Den Wolkenshuttles und den Autopuppen konnte dieser seltsame Regen aber nichts anhaben. Nachdem sie die Tacet-Dissonanzen in Xuanfang beseitigt hatten, zogen sie weiter zu den Geisterschluchten und zerstörten dort die Quelle des Ausbruchs.
Qingxiao: … Steht die Yuan-Festung noch?
Heitere Dorfbewohnerin: Schwert-Unsterbliche … Warum fragst du das? Natürlich steht die Yuan-Festung noch.
Heitere Dorfbewohnerin: Wenn du einfach dieser Bergstraße folgst, wirst du es selbst sehen.
Rover: Ovathrax, Retroaktiver Regen und die Geisterschluchten … Sie reden von der Schlacht, die schon vor Jahren stattfand.
Qingxiao: … Von der Schlacht der Festungen und Schluchten vor zweihundert Jahren.
Rover: Wenn ihre Sicht der Ereignisse stimmt, befinden wir uns womöglich in einer Art Illusion.
Begib dich zur Höhle voraus.
Begib dich zur Yuan-Festung.
Rover: Dieses riesige Bauwerk … Ist das das Tor zur Yuan-Festung?
Qingxiao: Eine Festung, die nicht mit der Weisheit des Hütenden oder göttlicher Macht erbaut wurde, sondern von sterblichen Händen.
Rover: Yangyang hat mir davon erzählt. Eine Stadt der Mechanismen, die lange vor der Xuanfang-Feste erbaut wurde. Das Entwicklungsministerium von Mengzhou leitete das Projekt, und das Zhuojun-Atelier war verantwortlich für den Bau.
Qingxiao: Dann weißt du ja, was daraus geworden ist …
Rover: Ja. Sie wurde in der Schlacht der Festungen und Schluchten zerstört. Ein letzter verzweifelter Versuch, die Tacet-Dissonanzen zu stoppen.
Frage die Leute in der Nähe, was passiert ist.
Verunsicherter junger Mann: Seltsam, sehr seltsam … Warum ist das Bergtor geschlossen?
Freundlicher Alter Mann: Heh. Du bist wohl nicht von hier, oder, junger Mann? Das Tor wird gerade repariert. Fürs Erste darf niemand da durch.
Verunsicherter junger Mann: Ach so, verstehe. Ich komme aus der Kommune Taoyuan und bin hier, um meinen Bruder zu besuchen. Er arbeitet als Handwerker in der Festung.
Freundlicher Alter Mann: Aus der Kommune Taoyuan? Ich hab gehört, dass sie bald Teil einer neuen Stadt werden soll. Schon bald werdet ihr alle Einwohner von Jinzhou sein.
Verunsicherter junger Mann: Das berührt einen ja schon irgendwie. Wir sind den weiten Weg von Hongzhen bis in die Kommune Taoyuan gereist. Jetzt ist sie für uns endlich zu einem Zuhause geworden.
Rover:
Verunsicherter junger Mann: Ja. Der Krieg ist vorbei. Mingtings Erlass wurde verkündet. Huanglong wird bald seine sechste Stadt haben.
Qingxiao: Entschuldige, wenn ich fragen darf … Wie steht es um das Dorf Xianling?
Freundlicher Alter Mann: Schwert-Unsterbliche, es ist schon eine Weile her, seit wir Räucherwerk für dich angezündet haben. Mach dir bitte keine Sorgen. Als die Tacet-Dissonanzen kamen, hat das ganze Dorf Zuflucht in der Yuan-Festung gesucht. Allen geht es gut.
Qingxiao: Dann ist ja alles in Ordnung.
Freundlicher Alter Mann: Aber wenn ihr zur Festung wollt, müsst ihr einen anderen Weg finden. Das Bergtor ist heute geschlossen.
Sieh dir das Bergtor vor dir an.
Qingxiao: Der Älteste hatte recht. Das Tor der Yuan-Festung ist nach wie vor geschlossen.
Rover:
Qingxiao: Das erinnert mich an Xuanfang vor zwei Jahrhunderten, nur dass die Geschichte hier einen anderen Lauf genommen hat. Die Schlacht der Festungen und Schluchten hat keine tiefen Wunden hinterlassen, und die Yuan-Festung steht noch.
Qingxiao: Es wirkt alles so echt … Das ist kein gewöhnliches Reich der Trugbilder.
Rover: Die Dorfbewohner, denen wir begegnet sind, schienen dich alle zu kennen. Sie haben dich „Schwert-Unsterbliche“ genannt …
Qingxiao: Damals hatte ich Hsins Bitte, als Xuan-Meisterin zu dienen, noch nicht angenommen. Der Titel „Schwert-Unsterbliche“ war nicht mehr als eine ausgeschmückte Legende.
Qingxiao: Da das Tor verschlossen ist, müssen wir entweder einen Umweg machen oder –
Rover:
???: Ahhhh –! Das hätte mich fast umgebracht!
Rover: Ist das … eine Autopuppe?
???: Bitte …! Gnade! Gnade!
Jadie: I-Ich bin Jadie! Ich weiß, ich sehe verdächtig aus, aber bitte glaubt mir! Ich bin hier, um euch zu helfen.
Jadie: Wenn ihr die Geheimnisse dieses Ortes lüften wollt, müsst ihr einen Weg finden, zum Himmel zu gelangen.
Jadie: Seht mal! Die Wolkenshuttles kommen!
Qingxiao: Sie sind also die Wolkenshuttles der Xuanfang-Feste.
Jadie: Ja! Sie fliegen auf den Lichtweg zu, der durch die Wolkenbarriere in die höheren Sphären des Himmels führt.
Rover:
Jadie: Von weitem sehen die Wolken ganz normal aus, aber erst wenn man näherkommt, sieht man, was es in Wirklichkeit ist.
Jadie: Wenn ihr die Shuttles einholen wollt, müsst ihr dem Lichtweg folgen … und dann die Barriere durchqueren, um das Ren-Reich zu erreichen …
Qingxiao: Jetzt hat sie komplett den Geist aufgegeben.
Rover:
Qingxiao: Zumindest hat sie uns einen Weg gewiesen … Da vorne ist eine Weggabelung, die direkt zu diesem Lichtweg führt.
Rover: Als wir vom Heiligtum herabstürzten, haben wir die Xuanfang-Feste auf genau diesen Wolkenshuttles fliegen sehen.
Rover: Vielleicht lügt die Puppe, vielleicht sagt sie aber auch die Wahrheit. So oder so müssen wir es selbst herausfinden.
Brich zu dem fernen Lichtweg auf.
Begib dich zum Lichtweg.
Rover: Auf einem Schwert fliegen … Und ich dachte schon, ich hätte alles gesehen.
Qingxiao: Schwertflug ist gar nicht so selten, wie du denkst. Sowohl Magistratin Jinhsi als auch ihre Beraterin beherrschen diese Fähigkeit.
Rover: … Du kennst Jinhsi und Changli?
Qingxiao: Kurz nachdem die Magistratin ihr Amt angetreten hatte, besuchte Beraterin Changli die Xuanfang-Feste, um an einer Konferenz des Kriegsministeriums zur regionalen Verteidigung teilzunehmen. Dort habe ich sie zum ersten Mal getroffen.
Rover: Wie wäre es mit ein paar Unterrichtsstunden für mich, wenn das alles hier vorbei ist?
Qingxiao: … Unterrichten ist nicht meine Stärke. Ich habe mal versucht, einer Schülerin die Donnerzauber beizubringen. Sie hat die meiste Zeit damit verbracht, dem Unterricht zu entkommen.
Rover: Keine Sorge, ich kann selbst beurteilen, ob deine Methoden zu mir passen. Außerdem vertraue ich dir.
Qingxiao: … Wie du meinst.
Rover: Wie wäre es mit ein paar Unterrichtsstunden für mich, wenn das alles hier vorbei ist?
Qingxiao: … Unterrichten ist nicht meine Stärke. Ich habe mal versucht, einer Schülerin die Donnerzauber beizubringen. Sie hat die meiste Zeit damit verbracht, dem Unterricht zu entkommen.
Rover: Keine Sorge, ich kann selbst beurteilen, ob deine Methoden zu mir passen. Außerdem vertraue ich dir.
Qingxiao: … Wie du meinst.
Rover: Der Lichtweg ist gleich da vorne. Sieht aus, als würde uns diese mechanische Schiene direkt dorthin führen.
Qingxiao: In diesem Reich funktionieren unsere üblichen Flugmethoden nicht. Das hat unser Sturz deutlich gemacht.
Qingxiao: Was auch immer vor uns liegt, wir müssen wachsam sein.
Stürme auf die Wolkenbarriere zu.
Qingxiao: Mach dich bereit. Wir sind gleich am Lichtweg.
Rover: Die Kraft …?
Qingxiao: Hier.
Qingxiao: Konzentriere dich auf das Schwert.
Qingxiao: Denk daran: Wille und Schwert sind eins. Die Klinge folgt deinem Herzen.
Erkunde das Wolkenshuttle.
Qingxiao: Ich habe dir durch meinen Schwertwillen die Grundlagen des Schwertflugs vermittelt. Doch um ihn wirklich zu meistern, musst du noch üben.
Rover:
Qingxiao: Das verdankst du deiner einzigartigen Konstitution und deiner soliden Ausbildung im Schwertkampf.
Qingxiao: Meine Herzschwert-Technik ist ganz einfach: Solange dein Wille unerschütterlich ist, wird dein Schwertwille jedes Hindernis überwinden.
Rover: Heißt das, dass ich jetzt dein Schüler bin, Qingxiao?
Qingxiao: …
Erkunde weiter.
Qingxiao: Die Handwerker da vorne wissen sicher mehr.
Erkunde das Wolkenshuttle.
Frage die Handwerker, was passiert ist.
Freundlicher Handwerker: Schwert-Unsterbliche? Warum bist du …? Hätten wir gewusst, dass du kommst, hätten wir Tee vorbereitet. Und der junge Mann an deiner Seite ist …?
Rover:
Freundlicher Handwerker: Sehr erfreut. Willkommen in der Xuanfang-Feste – oder besser gesagt, im Wolkenshuttle.
Freundlicher Handwerker: Ah, sie unterrichtet dich also … Deshalb begleitest du sie.
Qingxiao: …
Qingxiao: Ich erinnere mich an dich. Du bist Anyan.
Anyan: In der Tat, das bin ich. Ich war früher für die Verteidigungsabteilung des Entwicklungsministeriums tätig. Jetzt gehöre ich zum Wartungsteam des Wolkenshuttles.
Anyan: Hättest du damals, als die Yuan-Festung gebaut wurde, die Tacet-Dissonanzen nicht aufgehalten, hätte keiner von uns die Entstehung der Xuanfang-Feste miterlebt.
Rover: Das ist die Stadt der Mechanismen, die mithilfe von Mengzhous Hütendem erbaut wurde, richtig?
Anyan: Das Hütende …? Verzeih mir, aber ich kann dir nicht ganz folgen.
Qingxiao: Das Hütende, Hsin der Mondfuchs. Ist sie nicht der Grund, warum die Xuanfang-Feste und diese Shuttles existieren?
Anyan: Warum sprichst du auch –? Ach, egal. Ich werde dich über die jüngsten Ereignisse auf den neuesten Stand bringen.
Anyan: Ein Unsterblicher, ein Meister der mechanischen Künste, kam nach Xuanfang und lehrte uns wundersame Techniken – es war fast, als würden wir lernen, wie man Stein in Gold verwandelt.
Anyan: Berge, Kieselsteine, Perlen, Felsbrocken – aus allem konnte man einen Mechanismus machen. Und diese Mechanismen konnten sich dann wieder von selbst weiterentwickeln und vermehren. Mithilfe dieses Wissens gelang es dem Ministerium und dem Zhuojun-Atelier, diese prächtige Stadt in nur wenigen Monaten zu errichten.
Anyan: Und die Shuttles wurden vor zwei Wochen zum ersten Mal im Kampf getestet.
Anyan: Wir waren an Bord, mussten aber praktisch nichts tun. Sie haben die Tacet-Dissonanzen ganz allein gejagt und beseitigt.
Anyan: Wenn sie mal an eine Stelle nicht herankamen, haben wir Autopuppen eingesetzt – wie Soldaten, die vom Himmel fallen und die Erde säubern.
Anyan: In nur einem Tag und einer Nacht wurde die Vorhut des Threnodianers des Krieges von der Yuan-Festung bis zu den Geisterschluchten vollständig vernichtet.
Anyan: Jetzt unterstützen unsere Shuttles Truppen in ganz Huanglong. Eine Flotte ist bereits in Richtung der Norfall Barrens aufgebrochen, um die neu gegründete Stadt Jinzhou zu schützen.
Rover: … Ich würde gerne mehr über diesen Unsterblichen erfahren.
Anyan: Das Seltsame ist, dass sich keiner von uns an sein Gesicht erinnern kann. Oder an seine Stimme. Wahrscheinlich wieder einer seiner geheimnisvollen Tricks.
Anyan: Wenn ihr mehr wissen wollt, solltet ihr das Shuttle an der Spitze der Flotte aufsuchen. Dort hält sich der Unsterbliche auf.
Qingxiao: Eine Xuanfang-Feste ohne Hütendes, dafür aber mit einem Unsterblichen, der die mechanischen Künste predigt …
Rover: Wer auch immer er ist, er hat sicher irgendwas mit Muyu zu tun.
Rover: Dann auf zum vordersten Shuttle. Mal sehen, wer denn bei diesem Schattenspiel die Fäden zieht.
Erkunde weiter.
Rover: Die Autopuppen da drüben … Die sehen aus, als würden sie das Shuttle bewachen.
Begib dich zum vordersten Wolkenshuttle.
Besiege die Autopuppen.
Qingxiao: … Anscheinend wurden wir als feindlich eingestuft.
Rover: Dann müssen wir wohl dafür sorgen, dass ihre Systeme ein bisschen runterfahren.
Besprich die Lage mit Qingxiao.
Qingxiao: Diese Autopuppen zeigen keine Anzeichen einer Fehlfunktion, und doch haben sie uns ohne zu zögern angegriffen.
Rover: Beim nächsten Shuttle werden wir wissen, ob es sich nur um eine Störung handelte.
Qingxiao: Die Luftströme zwischen den Shuttles sind bemerkenswert stabil. Geradezu ideal für den Schwertflug.
Rover: Du meinst …
Qingxiao: Lass uns zum nächsten fliegen. Manifestiere eine Klinge aus deinem Schwertwillen und lenke sie mit deinen Gedanken.
Erkunde weiter.
Qingxiao: Wie wir vermutet haben. Der erste Angriff war kein Einzelfall.
Rover: Heißt das … dass sich die gesamte Flotte gegen uns wendet?
Besiege die Autopuppen.
Besprich die Lage mit Qingxiao.
Rover: Dieser Mechanismus sieht aus wie deine Schwertformation.
Qingxiao: Vor Jahren bat mich eine Handwerkerin des Gremiums der Savantae, ein ähnliches Gerät zu testen, das sie entwickelt hatte, um Tacet-Dissonanzen zu fangen.
Qingxiao: Ich weiß nicht genau, wie es funktioniert, aber ich weiß, wie man es zerstört. Triff den „Kern“, das Auge der Formation, mit einem fliegenden Schwert.
Qingxiao: Ich übernehme diese Seite. Du kümmerst dich um die andere.
Gehe weiter.
Qingxiao: Jede Änderung in dieser Welt ist nicht mehr als eine Frequenzverschiebung. Wenn du auf ein Hindernis stößt, finde seinen Kern. Triff ihn, und deine Klinge erledigt den Rest.
Rover: Deine Beschreibungen von Kampfkunsttechniken klingen irgendwie immer ein bisschen … ungewöhnlich.
Qingxiao: … Ich will damit nur sagen, dass sich diese Mechanismen mit fliegenden Schwertern außer Gefecht setzen lassen.
Fliege mit dem Schwert zum nächsten Wolkenshuttle.
Qingxiao: Konzentriere dich auf das Schwert. Ich bin bei dir.
Fliege zum nächsten Wolkenshuttle.
Nutze das fliegende Schwert, um die Mechanik-Steuerung zu deaktivieren.
Qingxiao: Dieses hier ist komplizierter. Du musst alle seine Kerne finden.
Erkunde weiter.
Rover: (Sieht aus, als müsste ich mit meinem Schwertwillen noch mehr Klingen formen, um es zu zerstören.)
Überprüfe die Frequenz des Schwertlichts in der Nähe.
???: … Bist du die legendäre Schwert-Unsterbliche vom Berg?
???: Ich bin nicht die, die du suchst.
???: Wenn du es nicht bist, wer sonst könnte es dann sein?
???: Bitte, Schwert-Unsterbliche. Die Tacet-Dissonanzen kommen! Kannst du uns helfen? Sie ziehen durch die Wolkigen Klippen und sind schon fast bei unserem Dorf!
???: Zeig mir den Weg. Und du bist …?
Ruoyun: Ruoyun. „Ruo“ wie in „wenn“, „Yun“ wie in „Wolke“.
Rover: Was ich da gerade gesehen habe, war das eine Erinnerung aus deiner Vergangenheit?
Qingxiao: Ja … dieses Mädchen war die Handwerkerin des Gremiums der Savantae, von der ich erzählt habe. Sie ist im Dorf Xianling aufgewachsen.
Qingxiao: Als ich zum ersten Mal ins Xuanfang-Territorium kam, führten die Xuanling-Vögel sie den Berg hinauf, um mich um Hilfe zu bitten. Von da an kam sie oft vorbei, wenn auch meist im Auftrag anderer.
Qingxiao: Aber … warum sehe ich Ruoyun hier?
Nutze das fliegende Schwert, um alle Mechanik-Steuerungen gleichzeitig zu deaktivieren.
Qingxiao: Gut gemacht. Überlass mir den letzten Kern.
Warte, bis Qingxiao den letzten Mechanismus zerstört.
Rover: Qingxiao, du versuchst schon die ganze Zeit, mir das beizubringen, oder?
Qingxiao: War das so offensichtlich? Ich hab dir doch gesagt, dass ich darin nicht gut bin.
Rover: Ganz im Gegenteil. Komm schon, gehen wir weiter.
Gehe weiter.
Qingxiao: Von hier oben sieht die Landschaft genauso aus wie früher …
Begib dich zum nächsten Wolkenshuttle.
Qingxiao: Die Handwerker hier scheinen die abtrünnigen Autopuppen überhaupt nicht zu bemerken.
Besiege die heranstürmenden Autopuppen.
???: Schwert-Unsterbliche? Wir haben nicht erwartet, dich hier zu sehen. Hier entlang, bitte!
Sprich mit den geretteten Handwerkern.
Shitang: Dieser Angriff der Autopuppen kam völlig unerwartet. Als ob ihre Alarmsysteme ohne Grund ausgelöst worden wären.
Qingxiao: … Anscheinend habt nur ihr beide mitbekommen, was passiert ist.
Chigong: Wir sind ja auch gerade bei der Arbeit. Da können wir nicht einfach unsere Posten verlassen.
Rover:
Shitang: Das ist eher Gewohnheit. Wenn wir einem Shuttle zugewiesen sind, konzentrieren wir uns voll und ganz auf die Arbeit.
Shitang: Aber jetzt, wo du es sagst … Immer mehr von uns arbeiten rund um die Uhr. Manche hören sogar gar nicht mehr auf.
Chigong: Schon seltsam … Seit einer Weile kann ich keinen klaren Gedanken mehr fassen. Und ich spüre in letzter Zeit kaum noch was.
Shitang: Das geht mir auch so. Ich kann nicht mal mehr einen guten Roman genießen wie früher.
Qingxiao: Habt ihr einen gewissen Unsterblichen getroffen, der mechanische Künste lehrt? Sagt euch der Name „Muyu“ etwas?
Chigong: Hmm … nein, der Name sagt mir nichts. Aber wir hatten vor Kurzem tatsächlich einen Unsterblichen zu Gast. Er hat uns geholfen, ein paar technische Hürden zu überwinden.
Shitang: An mehr kann ich mich nicht erinnern … Nur, dass er auf alles eine Antwort hatte. Ohne dabei überheblich zu wirken.
Rover:
Shitang: Ich hab gehört, er ist jetzt im vordersten Shuttle.
Shitang: Wenn ihr in diese Richtung unterwegs seid, könntet ihr kurz nach einer Freundin von mir sehen? Sie sitzt vorne am Bug und schaut sich die Landschaft an.
Shitang: Sie verhält sich in letzter Zeit sehr seltsam. Als hätte sie jegliches Interesse an anderen Menschen und Dingen verloren.
Rover: Dann ist diese Xuanfang-Feste wohl doch nicht so perfekt, wie es scheint.
Sprich mit dem Handwerker, der sich merkwürdig verhält.
Lianqing: …
Rover:
Lianqing: Ich habe mir vorhin den Sonnenaufgang angesehen. Meine Erinnerung sagt mir, dass er wunderschön sein soll, aber ich habe nichts gespürt. Nur Leere.
Lianqing: Ich fühle mich überhaupt nicht mehr wie ein Mensch. Als wäre ich nur noch ein Rädchen im Getriebe dieses Shuttles.
Lianqing: Was würde passieren, wenn ich … springe?
Lianqing: … Das werde ich natürlich nicht tun. Aber die Vorstellung stört mich überhaupt nicht. Nichts stört mich mehr.
Lianqing: …
(Ihr versucht, weiter nachzuhaken, doch sie verfällt in ein schweres, totes Schweigen.)
Qingxiao: …
Rover: Was ist los?
Qingxiao: Ich erinnere mich an diese Menschen. Die meisten Handwerker auf diesen Shuttles sind gestorben, als die Yuan-Festung während des Krieges zerstört wurde.
Rover: Und hier sind sie nur noch am Leben, weil dieses Xuanfang den Krieg überstanden hat?
Qingxiao: Genau. In der Welt, die wir kennen, haben die Soldaten und Handwerker, die die Festung verteidigt haben, sie selbst gesprengt. Ein letztes Opfer, um die Tacet-Dissonanzen daran zu hindern, Mengzhou zu überrennen.
Rover:
Qingxiao: Nein. Ich war … bei den Verteidigungstruppen in den Geisterschluchten.
Qingxiao: Als ich nach Xuanfang zurückkehrte, lag die Festung bereits in Trümmern.
Qingxiao: Wäre ich doch nur schneller gewesen. Wäre diese Version von Xuanfang doch nur real … dann hätte alles ganz anders kommen können.
Rover:
Rover: Ich würde nicht sagen, dass das hier eine bessere Welt ist. Alle, die wir hier getroffen haben, sind nicht ganz bei Sinnen.
Qingxiao: Irgendetwas unterdrückt ihre Gefühle.
Rover: Dieser sogenannte Unsterbliche bringt ihnen nicht nur etwas bei. Ich glaube, er hat auch etwas mit ihnen gemacht.
Qingxiao: Mm. Gehen wir weiter.
Gehe weiter.
Begib dich zum nächsten Wolkenshuttle.
Versuche, das Wolkenshuttle mithilfe des Mechanismus vorwärtszusteuern.
Qingxiao: Vorsicht!
Rover: … Da wäre ich fast gestürzt.
Qingxiao: Folge den Luftströmen vor dir. Steuere dein Schwert so, dass du näher an sie herankommst.
Muyu: Da seid ihr ja endlich. Ich hoffe, meine kleinen „Hindernisse“ haben euch nicht allzu viel Mühe bereitet.
Muyu: Und wo ist diese kleine ignorante Quasselstrippe? Ihr Schlag beim letzten Mal … hat mich durchaus beeindruckt.
Qingxiao: Diesmal werde ich dir ein schnelleres Ende gewähren.
Muyu: Nicht so hastig, Schwert-Unsterbliche. Dir ist doch sicher klar, dass ich nur ein Phantom bin.
Muyu: Warum bleibst du nicht auf ein Schwätzchen? Du hast doch sicher Fragen. Ich wäre enttäuscht, wenn du keine hättest.
Rover: Was hast du mit den Handwerkern in diesem Reich der Trugbilder gemacht?
Muyu: Dieses Xuanfang habe ich selbst gestaltet. Eine bessere Version dessen, was hier vor zweihundert Jahren stand.
Muyu: Diese Handwerker sind nichts weiter als Schatten der Vergangenheit. Ich habe ihnen eine Wohltat erwiesen – ihre Wahrnehmung angepasst und ihre emotionalen Makel entfernt. Jetzt sind sie beinahe perfekt.
Muyu: Du solltest das verstehen, Qingxiao. Ein Herz, frei von Begierden und Gefühlen – ist das nicht genau das Ideal, das ihr Kultivierenden anstrebt?
Qingxiao: Kultivierung bedeutet nicht, dass man zu einem gefühllosen Stück Holz wird.
Muyu: Ein Stück Holz …? Nein, nein. Das ist Perfektion. Die Xuanfang-Feste, so wie sie schon immer sein sollte.
Muyu: Alles, was du hier siehst, läuft von selbst. Perfekte Ordnung. Perfekte Effizienz. Mit solchen Mechanismen könnten wir eine weitere Schlacht der Festungen und Schluchten führen, ohne auch nur einen einzigen Menschen zu verlieren.
Muyu: Ich habe diese „Heldenstücke“ über Hingabe und Opferbereitschaft satt.
Muyu: Sie rühren das Herz, ja. Aber mehr auch nicht. Die Schwachen halten sich nur daran fest, weil die Wahrheit zu bitter ist.
Qingxiao: Du hast kein Recht, über sie zu urteilen, Muyu.
Muyu: Hehe … Ich habe die Yuan-Festung erbaut. Ich verstehe die Grenzen der Menschen sehr viel besser als mächtige Resonatorinnen wie du.
Muyu: Als die Festung fiel, als unser Kampf gegen das Lamento bedeutungslos geworden war, stand diejenige, die „die Zivilisation führen“ sollte, einfach nur da. Und sah zu.
Muyu: Die Xuanfang-Feste, die ihr jetzt seht? So hätte sie schon immer sein sollen. Ich habe sie ganz einfach anhand der Blaupausen in der Datenbank wiederhergestellt. Und das bedeutet auch –
Muyu: Sie hätte den Verlauf der Schlacht ändern können. Was meint ihr? Fehlte es unserem Hütenden Hsin an Macht? Oder … fehlte ihr der Wille?
Rover: Du kannst am Hütenden zweifeln, so viel du willst. Aber deinen Untergang hast du dir selbst zuzuschreiben.
Rover: Alles, was ich sehe, ist ein Feigling, der sich im Reich der Trugbilder versteckt und Experimente durchführt, mit denen er sich nur selbst etwas vormacht.
Qingxiao: Wo auch immer sich dein wahrer Körper versteckt, ich werde ihn finden. Und ich werde dich vernichten.
Muyu: Ich freue mich schon darauf. Aber eine Sache würde mich noch interessieren …
Muyu: Wie kommt ihr darauf, dass dieser Ort keinen Einfluss auf die Realität hat?
Besiege die heranstürmenden Autopuppen.
Qingxiao: Der Nebel beeinträchtigt die Stabilität unserer Resonanzkraft.
Qingxiao: Himmelswacht-Schützen … Eine weitere Autopuppenserie, die es nie über das Prototypenstadium hinaus geschafft hat.
Rover: Du hast sie schon mal gesehen?
Qingxiao: Die hat Ruoyun auch entwickelt. Sie hat mich mal gebeten, diese Puppen zu testen, und am Ende habe ich den Prototypen zerstört.
Sieh nach der geheimnisvollen Autopuppe.
Jadie: Aaagghh! Diese elenden Verräter! Wie gut, dass ihr da seid! Danke, dass ihr mich gerettet habt!
Rover:
Jadie: Ja. Ihr zwei seid echt schnell. Ich hab ewig gebraucht, um euch einzuholen.
Jadie: Ihr könnt mich Jadie nennen. Ihr zwei seid viel zu schnell. Ich hab ewig gebraucht, um euch einzuholen.
Qingxiao: Das Tor der Festung ist auch ganz schön weit weg. Als wir gegangen sind, dachten wir, du hättest dich abgeschaltet.
Jadie: Ah! Mir ist nur der Saft ausgegangen. Zum Glück bin ich aufgewacht und konnte ein paar Ersatzakkus bei den anderen Autopuppen finden. Dann bin ich den ganzen Weg hierher geflogen!
Jadie: Der Himmel hier ist in Ebenen unterteilt. Im Moment befinden wir uns im Ren-Reich. Und da oben ist das Di-Reich.
Jadie: Wenn ihr hinter diesem unheimlichen einäugigen Widerling her seid, fliegt einfach weiter nach oben, oben, oben!
Qingxiao: Warum ist dieses Trugbild in Ebenen unterteilt?
Jadie: Weil es etwas ganz Besonderes ist! Keine Sorge, ihr seid der Quelle schon ganz nah.
Rover: Du weißt Dinge, von denen wir nichts wissen, und offenbar hast du sie uns die ganze Zeit vorenthalten.
Jadie: … Wenn ich etwas dagegen tun könnte, würde ich auch nicht so sein wollen.
Jadie: Aber leider habe ich schlechte Nachrichten. Die Lage draußen in der Feste spitzt sich zu.
Rover:
Jadie: Mm-hmm. Gerade schwärmen jede Menge böse Kreaturen darauf zu. Wenn ihr euch nicht beeilt, könnte das böse enden.
Qingxiao: …
Yangyang: Kommandant Qiuhongs Sparrensegler haben einen großen Schwarm Tacet-Dissonanzen entdeckt, der sich von den östlichen Gipfeln nähert. Alle Einheiten, macht euch bereit zum Kampf!
Yangyang: Ich werde die größten Bedrohungen abfangen. Vorhut, haltet die eingeübte Formation. Schert auf keinen Fall aus.
Soldaten: Ja, Aufseherin Yangyang!
Yangyang: Rover, Meisterin Qingxiao … Ihr seid schon so lange weg …
Yangyang: Bitte, bitte, kommt heil wieder zurück.
???: Glaubst du etwa, ich würde dich allein in den Kampf ziehen lassen, Yangyang?
Liangyu: Aufseherin Liangyu meldet sich zum Dienst.
Yangyang: Liangyu? Aber deine Verletzungen …
Liangyu: Keine Sorge. Die sind größtenteils verheilt. Ich bin nur im Kriegsministerium geblieben, weil die Sanitäter auf absolute Ruhe bestanden haben.
Liangyu: Man sagt, diese umherstreifenden Tacet-Dissonanzen nähern sich der Feste. Ich werde nicht zulassen, dass du das alleine durchstehst.
Liangyu: Wir werden Seite an Seite kämpfen. Die neue Xuan-Triade … Na ja, Duo. Ich werde Qingzhi und Duzhong nicht im Stich lassen.
Yangyang: Ja. Seite an Seite, so wie früher.
Liangyu: Die Dorfbewohner … sind sie in Sicherheit?
Yangyang: Ja, keine Sorge. Mittlerweile wurden auch die letzten Nachzügler hinter die Verteidigungslinie evakuiert.
Yangyang: Hm? Was ist das …?
Botensoldatin: Aufseherin –
Botensoldatin: Ein dringender Bericht vom Entwicklungsministerium. Ein weiterer Tadelhof ist gerade offline gegangen.
Yangyang: Verstehe … Danke.
Jadie: Ich weiß, dass ihr hier seid, um die Feste zu retten. Ihr müsst mir nicht vertrauen, aber ich vertraue euch.
Qingxiao: Es stimmt. Du hast uns nicht belogen.
Jadie: Bitte, Qingxiao. Ihr müsst weitergehen.
Qingxiao: Ich habe dir meinen Namen nie gesagt.
Jadie: Ich, äh – ich hab gehört, wie dieser einäugige Widerling ihn gesagt hat. Ähm … aber das ist jetzt egal! Sobald ihr das Di-Reich betretet, haltet Ausschau nach dem Taumelnebel.
Rover:
Jadie: Der bringt den Kopf ganz schön durcheinander. Ihr habt ja vorhin schon eine kleine Kostprobe davon bekommen.
Qingxiao: Kommst du nicht mit uns mit?
Jadie: Ich würde euch nur aufhalten. Aber macht euch keine Sorgen! Sobald ich bereit bin, hole ich euch ein!
Begib dich zum Lichtweg, der zur Wolkenbarriere führt.
„Katze der Unterweltlaterne“: (… Ich lasse das einfach hier liegen.)
Gehe weiter.
Hinterlasse dieser Person einen Hinweis.
„Katze der Unterweltlaterne“: (Mehr kann ich im Moment nicht tun. Jetzt muss ich mich erst mal mit dem Verrückten gut stellen.)
???: Bist du sicher, dass sie diesen kleinen Brotkrumen auch finden?
„Katze der Unterweltlaterne“: Sicher? Nee. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und bisher ist doch alles ganz gut gelaufen.
Begib dich zum Wolkenshuttle voraus.
Durchquere das Geisterportal.
Triff dich mit Muyu.
Muyu: Du warst ganz schön lange weg.
„Katze der Unterweltlaterne“: Na ja, man kommt nicht alle Tage in den Genuss, auf einem so schicken Luftschiff herumzufliegen. Ich wollte mir eben ein bisschen die Gegend ansehen.
Muyu: Hmpf. Mich würde interessieren, was die Nachhalle der Toten für einen Unterweltwandler wie dich bedeuten?
„Katze der Unterweltlaterne“: Beschäftigt dich das immer noch? Das sind doch nur die Überbleibsel einer alten Obsession.
Muyu: Sie sind für mich die Rohstoffe der Transzendenz. Ressourcen, die ich nach Belieben formen kann.
Autopuppe?: Wo … bin ich …?
Muyu: Du befindest dich in einem Wolkenshuttle der Xuanfang-Feste. Mach dich mit deinem neuen Körper vertraut. Na los.
Muyu: Ich hatte bereits bewiesen, dass Nachhalle die Verhaltenslogik einer Autopuppe beeinflussen können. Jetzt bin ich noch einen Schritt weiter gegangen …
Muyu: Nachhalle können eine Hülle jetzt ganz alleine steuern. Und ihr neues Leben einhauchen.
„Katze der Unterweltlaterne“: Du weckst die Toten aus ihrem Schlummer? Bist du sicher, dass sie nicht ihre Hand gegen dich erheben werden?
Muyu: Ich habe ihre Wahrnehmung angepasst. Die überflüssigen Emotionen und belanglosen Wünsche ausgemerzt.
Muyu: Kleinigkeiten belasten sie jetzt nicht mehr. Deshalb haben sie auch keinen Grund, sich um so was zu kümmern.
„Katze der Unterweltlaterne“: Weder lebendig noch tot. Ist es das, was du wirklich wolltest?
Muyu: Fortschritt braucht Zeit. Im Moment sind sie nur „Zwischenprodukte“ meines Experiments.
Muyu: Deshalb möchte ich dich auch um einen kleinen Gefallen bitten … Bitte entsorge dieses Exemplar für mich.
„Katze der Unterweltlaterne“: Auf Befehl des Hallenmeisters habe ich zugestimmt, dir zu helfen. Ich habe nicht zugestimmt, deinen Müllmann zu spielen.
„Katze der Unterweltlaterne“: … Wie langweilig.
Muyu: Beeindruckend. Ein notwendiger Verlust, mehr nicht. Man muss die Fehlschläge entsorgen, um Platz für Perfektion zu schaffen.
„Katze der Unterweltlaterne“: Du weißt vermutlich, dass der Rover und die Meisterin dieses Reich der Trugbilder betreten haben. Beunruhigt dich das nicht?
Muyu: … Der „Fuchs“ hat uns tatsächlich einen Gefallen getan.
„Katze der Unterweltlaterne“: Ha. Na schön, dann bete lieber, wenn sie dich finden. Ich bleibe jedenfalls nicht hier, um gegen sie zu kämpfen.
Muyu: Wächter leiden alle unter derselben Wahnvorstellung. Sie glauben, wenn sie den Drahtzieher ausschalten, verschwindet auch das Problem.
Muyu: Aber das Ende steht schon lange fest. Bis die Zeit reif ist, werde ich sie ihr kleines Spielchen spielen lassen.
???: (Mann. Warum soll ich den Nachhall aus dieser kaputten Puppe behalten? Als Andenken?)
„Katze der Unterweltlaterne“: (Lass ihn einfach frei. Wie immer.)
Erkunde die Umgebung.
Qingxiao: Das muss dieser Taumelnebel sein, vor dem Jadie uns gewarnt hat. Wir sollten uns nicht zu lange darin aufhalten.
Rover: Hörst du das? Die Autopuppen in der Nähe sprechen miteinander.
Qingxiao: Sie sind uns nicht feindlich gesinnt.
Qingxiao: Diese Mechanismen wurden durch den Nebel verdorben, aber unsere fliegenden Schwerter können sie immer noch außer Gefecht setzen.
Untersuche die Überreste der Autopuppen in der Nähe.
Qingxiao: Der Schnitt an dieser Autopuppe ist sauber. Sie ist noch nicht lange außer Gefecht.
Rover: Die Restfrequenz fühlt sich an wie die Resonanzkraft der Katze der Unterweltlaterne. Das ist vermutlich sein Werk.
Sieh dich um.
Qingxiao: Es ist ... als würden sie hier wie Menschen leben.
Freundlicher Dorfvorsteher?: Danke … Siegel gebrochen. Hier … unser Dorf. Ich … Dorfvorsteher.
Rover:
Freundlicher Dorfvorsteher?: Wir … haben kein Zuhause. Wir … versammeln uns hier.
Qingxiao: Es ist mit Nachhallen besiedelt, genau wie die Autopuppen, die Muyu während der Belagerung der Xuanfang-Feste gesteuert hat.
Freundlicher Dorfvorsteher?: … Scheint, als könnte ich jetzt normal sprechen.
Freundlicher Dorfvorsteher?: Ich habe vieles vergessen. Aber ich weiß noch, dass ich mal ein Mensch war. Und vor langer Zeit im Dorf Xianling lebte.
Rover: Weißt du noch, was damals passiert ist?
Freundlicher Dorfvorsteher?: Als das Chaos ausbrach, flohen wir ins Dorf. Kurz darauf wurden wir von diesen seltsamen Mechanismen gefangen.
Freundlicher Dorfvorsteher?: Viele Dorfbewohner wurden dort draußen zurückgelassen … Könnt ihr ihnen helfen, wenn ihr von hier aufbrecht?
Freundlicher Dorfvorsteher?: Danke. Da fällt mir ein … Ein junges Mädchen, das ich nicht kannte, hat ein Schwert hier zurückgelassen. Sie sagte, ich solle es den Fremden geben, wenn sie kommen.
Qingxiao: Hatte sie irgendwelche besonderen Merkmale?
Freundlicher Dorfvorsteher?: Tut mir leid, ich kann mich nicht mehr an ihr Gesicht erinnern. Lasst mich das Schwert holen.
Qingxiao: … Muyu pflanzt die Nachhalle der Verstorbenen in diese Hüllen ein und bindet sie daran. Er zwingt sie, so zu „leben“.
Rover: Schon wieder eines seiner kranken Experimente. Und das hier geht noch viel weiter als das, was er im Ren-Reich getan hat.
Qingxiao: … Puh.
Qingxiao: Wir sollten uns das Schwert genauer ansehen. Vermutlich ist es das, was wir schon einmal gesehen haben.
Rover: Du siehst … nicht gut aus.
Qingxiao: Mir geht’s gut. Nichts, was unserer Mission im Weg stehen würde.
Qingxiao: Der Nebel wird dichter. Die Anomalien nehmen zu.
Erkunde deine Umgebung.
Spüre den Schwertwillen.
Ruoyun von früher: Schwert-Unsterbliche, ich bin gekommen, um mich von dir zu verabschieden. Es war Lingfang, die mich schließlich dazu überredet hat.
Qingxiao von früher: Wo willst du hin?
Ruoyun von früher: Ich will in der Xuanfang-Feste bleiben. Der Bau ist beinahe abgeschlossen. Ich wollte nur … dass du das weißt.
Ruoyun von früher: Ich liebe dieses Land. Ich liebe die Menschen hier. Ich möchte mit meinen Mechanismen dafür sorgen, dass sie sich selbst verteidigen können.
Ruoyun von früher: So … muss ich nicht immer wieder Xuanling-Vögel schicken, um dich um Hilfe zu bitten.
Ruoyun von früher: Ich habe nur noch eine Frage: Wenn man sein Leben lang ein Ziel verfolgt, das so schwierig ist und einen bereits so viel gekostet hat – ist es das noch wert?
Qingxiao von früher: … Das kann ich dir nicht beantworten.
Ruoyun von früher: Okay. Ich habe noch viel Zeit, darüber nachzudenken.
Ruoyun von früher: Leb wohl … Qingxiao.
Qingxiao: Was du gerade gesehen hast, war der Tag, an dem Ruoyun kam, um sich zu verabschieden.
Rover: Wohin ist sie danach gegangen?
Qingxiao: Kurz darauf brach die Schlacht der Festungen und Schluchten aus. Sie gehörte zu dem Trupp, der mit der Selbstzerstörung der Festung beauftragt war.
Qingxiao: Später kehrte ich zu den Ruinen zurück, um nach ihr zu suchen … Aber ich habe nichts gefunden.
Verlasse das „Autopuppendorf“.
Qingxiao: … Gehen wir weiter. Wir sollten dieses Siegel gemeinsam brechen können.
Qingxiao: Gut gemacht.
Gehe weiter.
Rover: Die „Dorfbewohner“ werden von Autopuppen angegriffen. Wir sollten ihnen helfen.
Vernichte die abtrünnigen Autopuppen und rette die „Dorfbewohner“.
Sprich mit den „Dorfbewohnern“ in der Unterweltdomäne.
Gelassener Soldat?: Danke. Ein paar Freunde … sitzen im Shuttle da vorne fest.
Gelassener Soldat?: Irgendwas ist mit den Mechanismen des Shuttles schiefgelaufen. Die Autopuppen sind völlig außer Kontrolle geraten … wir konnten sie nicht aufhalten.
Rover:
Gelassener Soldat?: Ihr kommt aus der Außenwelt, oder? Wie steht es heute um die Yuan-Festung?
Qingxiao: … Was meinst du?
Gelassener Soldat?: Ich … ich erinnere mich daran, diese Festung verteidigt zu haben. So viele von uns … wir haben unser Bestes gegeben. Aber die Tacet-Dissonanzen nahmen kein Ende. Sagt mir … haben wir verloren?
Qingxiao: Nein, habt ihr nicht. Es war euer Opfer, das Xuanfang zwei Jahrhunderte Frieden beschert hat.
Gelassener Soldat?: Das ist gut … Irgendwie fühlt sich mein Herz jetzt nicht mehr ganz so leer an.
Gehe weiter.
Rover: Es sind keine Nachhalle mit den Autopuppen verbunden, die die Dorfbewohner angegriffen haben.
Qingxiao: Muyu muss sie direkt kontrolliert haben, genau wie damals im Ren-Reich.
Gefangenes Kind?: Warum … warum habt ihr mich gerettet?
Gefangenes Kind?: Ich kann mich jetzt wieder bewegen. Aber … ich weiß nicht, wohin ich gehen soll …
Qingxiao: Vorsicht.
Besiege Autopuppen.
Gehe weiter.
Rover: (Schon wieder diese einzigartigen Frequenzen. Ich sollte den Anhänger benutzen.)
Untersuche das Buch, das offenbar jemand zurückgelassen hat.
Erkunde weiter.
Gehe weiter.
Qingxiao: Die Autopuppen da vorne sehen so aus, als würden sie diese schweren Artilleriegeschütze reparieren …
Sprich mit der Autopuppe neben dem Mechanismus.
Handwerker?: Ich muss die Xuan-Bombarden wiederherstellen, bevor die nächste Welle von abtrünnigen Autopuppen eintrifft.
Rover:
Handwerker?: Das fortschrittlichste Verteidigungssystem eines Wolkenshuttles. Es kann mehrere feindliche Ziele gleichzeitig verfolgen und beschießen.
Handwerker?: Man kann sie sich wie eine sehr leistungsstarke automatische Kanone vorstellen.
Handwerker?: Fast geschafft … Ich werde sie reparieren.
Gehe weiter.
Besiege die abtrünnigen Autopuppen.
Besiege die heranstürmenden Autopuppen.
Rover: Also, Qingxiao. Wenn man die Kanone mit deinen fliegenden Schwertern vergleicht …?
Qingxiao: … Innerhalb von hundert Schritten sind die Schwerter schneller.
Erkunde weiter.
Qingxiao: Argh …
Rover: Machen wir eine Pause und suchen uns einen Platz zum Ausruhen.
Qingxiao: Okay. Gehen wir an Bord des gewaltigen Shuttles da vorne.
Handwerker?: Geht ruhig weiter. Ich bleibe hier, um die Xuan-Bombarden zu warten.
Handwerker?: Ich werde hier keine abtrünnigen Autopuppen vorbeilassen.
Muyu: Willkommen an Bord dieses Wolkenshuttles, das dem Hauptquartier des Kriegsministeriums nachempfunden ist. Wie ihr jedoch sehen könnt, benötigt es keine menschlichen Soldaten mehr.
Rover: Muyu … du hast die Nachhalle der Toten an diese Maschinen gebunden, schickst aber trotzdem noch Autopuppen los, um sie zu jagen. Warum?
Muyu: Weil sie gescheiterte Experimente sind.
Muyu: Versagende Geister, verblassende Erinnerungen, ohne auch nur einen Funken des eigenen Ichs, um selbstständig zu handeln … Es ist Zeit für eine neue Charge Proben.
Qingxiao: Du schändest die Seelen Unschuldiger und behandelst sie wie bloßes Verbrauchsmaterial für dein Experiment.
Muyu: Das nenne ich lieber … „Ressourcenoptimierung“.
Muyu: Sie waren nichts als Nachhalle, die in den Ruinen der Yuan-Festung spukten. Hätte man sie einfach gewähren lassen, wären sie unweigerlich zu Tacet-Dissonanzen verkommen.
Muyu: Doch nun dienen sie einem großartigen Experiment. Wenn sich Nachhalle perfekt mit mechanischen Hüllen verschmelzen lassen, verschwindet die Grenze zwischen Leben und Tod. Dann wird Unsterblichkeit möglich.
Muyu: Und wenn die Hülle verschleißt, ersetzen wir sie. Solange das Bewusstsein bestehen bleibt, erlischt das Leben nicht. Der Tod wird bedeutungslos, und die Toten können wieder auferstehen.
Rover:
Muyu: Bitte. Die Blütenpuppenspielerin sieht nichts, was über Mengzhous kleinen vergoldeten Spielplatz hinausgeht. Vergleich mich nicht mit dieser engstirnigen Frau.
Muyu: Ah, welch amüsanter Name. Diese kleine Organisation aus Jinzhou ist noch nicht einmal annähernd dazu in der Lage, das Wesen der Seele zu verstehen. Sie verwenden nichts als Erinnerungen, um bloße Zerrbilder des Lebens zu erschaffen.
Muyu: Ihr Puppenmacher … Ein drittklassiger Puppenspieler. Ein Mann, der so sehr in seiner eigenen Vergangenheit verstrickt ist, dass ein paar beiläufige Bemerkungen genügten, um die Schwäche offenzulegen, die ihn von innen heraus zerfrisst.
Muyu: Wie wäre es, wenn wir zu einem Thema kommen, das für euch wichtiger ist? Sagen wir … das Kriegsministerium in der echten Welt?
Muyu: Ratet mal. Wenn die Tadelhöfe immer weiter Tacet-Dissonanzen freilassen, wie lange können die Wächter noch die Stellung halten?
Muyu: Sie könnten vielleicht die Welle eines Hofs überleben. Aber zwei? Drei? Und selbst wenn sie standhalten – wie hoch wäre der Preis?
Rover: Du unterschätzt die Menschen von Xuanfang. Genau wie du nie verstanden hast, wofür sie kämpfen.
Muyu: Hmpf. Ihr klammert euch an die Zerbrechlichkeit von Gefühlen und menschlichem Willen. Und erkennt nicht, dass nur überlegene Technologie einen zum Meister seines eigenen Schicksals macht.
Muyu: Sie werden schon bald zusammenbrechen. Ich tue nichts weiter … als die unvermeidliche Stilllegung der Tadelhöfe zu beschleunigen.
Qingxiao: … Die Xuanfang-Feste und ihre Bewohner werden überleben.
Muyu: Wie großartig du auch sein magst, Meisterin Qingxiao, du kannst niemanden außerhalb deines Einflussbereiches beschützen.
Muyu: Du … was hast du getan?
Muyu: Das kann doch nicht sein … Deine Frequenz ist schon fast erloschen …
Muyu: Die ganze Zeit über … warst du also die Quelle dieser einzigartigen Frequenz, deren Auswirkungen auf die reale Welt von den Shuttles registriert wurden?
Muyu: Wie viele hältst du damit aufrecht? Die Garnison? Die ganze Stadt?
Muyu: Oder doch … das ganze Xuanfang-Territorium?
Muyu: Du bist noch törichter, als ich dachte, Schwert-Unsterbliche. Glaubst du wirklich, du könntest sie für immer schützen?
Muyu: Gerade du solltest wissen, wie zerbrechlich menschliche Leben im Vergleich zu denen eines Resonators sind. Die Xuanfang-Feste wird fallen, und diese Leute werden mit ihr untergehen.
Muyu: Du kannst das, was kommen wird, nicht ändern. Durch deine Taten bürdest du dir nur noch mehr Last auf –
Qingxiao: … Hm?
Rover: Dass sich Muyus Illusion hier befindet, bedeutet, dass wir uns seinem wahren Aufenthaltsort nähern.
Rover: Du siehst blass aus. Überlass den Rest des Kampfes mir.
Qingxiao: Mach dir keine Sorgen um mich … Konzentrier dich weiter auf die Feinde.
Vernichte die von Muyu kontrollierten Autopuppen.
Vernichte weiterhin die heranstürmenden Autopuppen.
Qingxiao: Hahh … Rover.
Rover: Was soll ich jetzt tun?
Qingxiao: Mir geht es gut …
Rover: Nicht gut genug, Qingxiao. Ich bin dein Partner, und wenn ich dich beschützen soll, muss ich wissen, was mit dir los ist.
Qingxiao: Seit der Belagerung der Xuanfang-Feste habe ich meinen Schwertwillen unter den Bewohnern verteilt. Ich habe den Großteil meiner Resonanzenergie darauf verwendet, diese Verbindung aufrechtzuerhalten.
Qingxiao: Da sich die Kämpfe zugespitzt haben, musste ich … übertakten …, um die Verbindung zu halten. Sobald der Druck nachlässt, werde ich mich erholen.
Rover: … Übernimm dich nicht.
Qingxiao: Weißt du noch, was du gestern Abend gesagt hast? „Zieh deine Entscheidung durch.“ Genau das tue ich gerade.
Qingxiao: Ich werde nicht zulassen, dass das Xuanfang-Territorium von einer weiteren Tragödie heimgesucht wird. Und um alle zu beschützen, ist dies die einzig sichere Lösung.
Rover: Du kannst nicht die ganze Welt allein auf deinen Schultern tragen.
Qingxiao: Wenn du es gewesen wärst …
Qingxiao: Der Schwertwille, den ich weitergegeben habe, war nur der Samen. Aufgeblüht ist er erst durch den Willen jedes einzelnen Menschen.
Qingxiao: Hngh … Gerade weil sie den Wunsch haben, andere zu beschützen, reagiert das Herzschwert auf sie.
Rover:
Qingxiao: (Hustet) … (Hustet) …
Rover: Gehen wir. Irgendwohin, wo der Nebel uns nicht erreicht.
Stütze Qingxiao und bring sie in den Korridor.
Qingxiao: Du solltest Muyu verfolgen, Rover …
Rover: Partner sollten aufeinander aufpassen.
Rover: Du hast mir auch den Schwertflug beigebracht. Und seitdem hast du nie aufgehört, mich zu unterrichten.
Rover: Wir müssen dieses Shuttle abschütteln.
Qingxiao: Hahh … J-Ja …
Stütze Qingxiao weiter.
Qingxiao: Lass mich runter … Ohne mich kommst du schneller voran.
Vernichte die Autopuppen, die den Weg versperren.
Qingxiao: Ich … werde dir mit meinen Schwertern helfen.
Rover: Du musst dich ausruhen.
Qingxiao: … Keine Sorge. Ich kenne meine Grenzen.
Beseitige weiterhin die Gefahren in der Nähe.
Das Gebiet ist gesichert. Kehre zu Qingxiao zurück.
Rover: Hältst du noch durch? Komm, gehen wir in die Kabine da oben.
Qingxiao: Mhm … Ich bin dir zur Last gefallen.
Rover: Versprich es mir, Qingxiao. Du darfst nicht mehr alles alleine schultern.
Qingxiao: Ich verspreche es.
Stütze Qingxiao und bring sie in die Kabine.
Qingxiao: Mir geht es bald wieder gut … Ich brauche nur einen Moment mit meiner Guqin.
Rover:
Qingxiao: Ich hatte schon immer ein feuriges Temperament … Jeder Anschlag der Saite hilft mir, mein Gleichgewicht wiederzufinden und meinen Geist zu beruhigen.
Rover: … Du? Feurig?
Qingxiao: … Bevor ich mich in die Berge zurückzog, hatte ich nur mein Schwert. Ich kämpfte gegen die Tacet-Dissonanzen, als wäre mir mein Leben gleichgültig.
Qingxiao: Meine Meisterin erkannte die Unruhe in meinem Herzen … und lehrte mich das Guqinspielen, um meinen Geist zu besänftigen.
Qingxiao: Hngh … Bitte … pass einen Moment auf mich auf. Ich werde mich bald erholt haben, dann können wir weitergehen.
Rover: … Dein Spiel klingt unruhig.
Qingxiao: Ich – uff …
Qingxiao: Versprich mir eines … Rover.
Qingxiao: Falls ich schon bald meine Klinge gegen dich richten sollte … zögere nicht.
Qingxiao: Argh …!
???: Rette mich … Schwert-Unsterbliche …
???: Tacet-Dissonanzen … Es kommen einfach immer mehr!
???: Alle sind tot … Sogar die Xuanling-Vögel …
???: Schwert-Unsterbliche … Wo warst du? Hast du … uns im Stich gelassen?
???: Schwert-Unsterbliche.
Qingxiao: … Ruoyun.
Ruoyun?: Qingxiao, du musst nicht ständig so angespannt sein. Ich weiß, dass du nicht so eiskalt bist, wie du vorgibst.
Ruoyun?: Tief in deinem Inneren bist du wie wir alle. Du empfindest Freude, Zorn, Groll … und Reue.
Qingxiao: Du bist tot … Du bist vor zweihundert Jahren gestorben, als die Yuan-Festung zerstört wurde.
Ruoyun?: Tot? Na und? Trotzdem hat mir niemand den Mund zugenäht.
Lingfang?: Ich sollte dir dafür danken, dass du dich um meine Nachfahren gekümmert hast.
Lingfang?: Nach all den Jahrhunderten scheinst du … diesen Krieg noch immer nicht loslassen zu können.
Qingxiao: … Du bist nichts weiter als eine Manifestation meines zerrütteten Geistes. Der innere Dämon, den ich vernichten muss.
Qingxiao?: Hehe … Schon wieder setzt du mit deinem Schwert Menschenleben aufs Spiel. Und das alles für eine Rettungsaktion, die nichts bedeutet.
Qingxiao?: Komm schon. Unser langer Kampf wird heute sein Ende finden.
Rover: (Der Nebel scheint die Kabine beeinflusst zu haben … Qingxiao …)
Spüre den Schwertwillen im fliegenden Schwert.
???: Diese Dorfbewohner … Was waren sie für dich?
Qingxiao von früher: Sie haben mir eine Schale Essen gegeben.
???: Du hast also dein Leben riskiert, um die Sterblichen vor einer ganzen Flut von Tacet-Dissonanzen zu beschützen.
Qingxiao von früher: Ich bin ohnehin schwach. Hab auch nicht lange zu leben. Da wär’s besser, diese Monster mit in den Tod zu reißen.
Jingwei?: Mit einem zerbrochenen Schwert …? Mein Name ist Jingwei. Willst du meine Schülerin werden und den Pfad der Kultivierung beschreiten?
Jingwei?: Deine Resonanzkraft war schon immer instabil. Willst du lange leben, musst du dein Herz in vollkommener Ruhe verankern.
Qingxiao von früher: Zu sehen, wie andere verletzt werden, macht mich einfach … traurig. Und wenn diese Monster angreifen, werde ich so wütend, dass mir das Blut in den Adern kocht.
Jingwei?: Dann schließe die Augen. Halt dir die Ohren zu. Zieh dich von der Welt zurück. Beruhige deinen Geist, dann werden auch deine Begierden nachlassen.
Jingwei?: Vergiss nicht: Lass dein Herz nicht von der Welt aufwühlen. Löse dich von allen weltlichen Bindungen.
Jingwei?: … Du bist wieder vom Berg hinabgestiegen, um das Böse zu jagen.
Qingxiao von früher: Ich habe nur die Tacet-Dissonanzen vernichtet und bin dann wieder gegangen. Ich habe keine Bindungen geknüpft. Mein Herz ist nicht ins Wanken geraten.
Jingwei?: Sterbliche vor dem Lamento zu retten, ist wie der Versuch, die Flut zurückzudrängen. Die Flut kehrt immer zurück.
Qingxiao von früher: Wenn ich untätig zusehe, worin unterscheidet sich mein langes Leben dann noch von der kalten Existenz eines Steins? Selbst du, Meisterin … du hast mich einst gerettet.
Jingwei?: … Dann sag mir: Welchen Pfad beschreitest du?
Qingxiao von früher: Ich habe meine Antwort … noch nicht gefunden.
Erkunde weiter.
Jingwei?: Kein Grund zur Eile. Ein paar Stunden hier sind in der Außenwelt nur ein flüchtiger Augenblick.
Rover: Bist du … Qingxiaos Meisterin?
Jingwei?: Ich bin nur eine hier verbliebene Frequenz. Außerdem konnte meine Qing schon kämpfen, als sie zu mir kam. Ich habe sie lediglich die Methoden der Kultivierung gelehrt.
Rover: Diese Leichen … Was ist hier passiert?
Jingwei?: Wer den Pfad der Kultivierung beschreitet, muss alle weltlichen Begierden ablegen. Und seine inneren Dämonen bezwingen.
Jingwei?: Was du hier siehst, sind die Überreste ihrer früheren Duelle mit sich selbst. Dieses Duell … ist die letzte Abrechnung.
Jingwei?: Werter Kultivierender, da du den Weg hierher gefunden hast, muss sie dich zu ihrem Schwert erwählt haben.
Rover: Ihr … Schwert?
Jingwei?: Sollte ihr Dämon von ihr Besitz ergreifen …
Jingwei?: … dann streck sie nieder.
Sieh nach Qingxiao.
Qingxiao?: Warum verstrickst du dich in die Angelegenheiten von Xuanfang? Du gehörst nicht hierher. Oder hast du das vergessen?
Rover: … Qingxiao. Wach auf.
Qingxiao: Weil –
Innerer Dämon: Zweihundert Jahre sind seit der Schlacht der Festungen und Schluchten vergangen. Und noch immer hast du keine Ruhe gefunden.
Innerer Dämon: An jenem Tag sagte dir der Xuanling-Vogel, dass die Geisterschluchten und die Yuan-Festung in Flammen standen. Wohin bist du gegangen?
Qingxiao: Ich ging zu den Geisterschluchten.
Innerer Dämon: Ach ja. So selbstsicher. So überzeugt, dass deine Klinge die Quelle des Lamentos bezwingen und alle retten könnte. Und dann –
Innerer Dämon: Wurdest du aufgehalten. Gefangen im Retroaktiven Regen. Festgenagelt von der Vernichtungsklinge des Threnodianers. Und als du endlich nach Xuanfang zurückkehrtest, was fandest du da vor …?
Innerer Dämon: Ein grausames Ende. Ein stilles Schlachtfeld.
Folge dem Inneren Dämon.
Sieh nach den Menschen aus vergangenen Tagen.
Sterbender Soldat: Schwert-Unsterbliche … Die Yuan-Festung … ist gefallen.
Qingxiao: Ich bin hier. Jetzt seid ihr in Sicherheit.
Qingxiao: (Dieser Mann … Er hat mir einst einen Xuanling-Vogel geschickt, um mich um Hilfe zu bitten. Zivilisten waren durch eine Sturzflut in den Bergen eingeschlossen.)
Sterbender Soldat: Uff … B-Bitte … hilf ihnen …
Qingxiao: Das werde ich. Ruh dich jetzt aus.
Innerer Dämon: Lügnerin! Du weißt, dass er nicht mehr zu retten ist. Genau wie all die anderen.
Qingxiao: (Ich erinnere mich an diesen Mann vom Vollmondfest. Er feilschte um eine Laterne für sein zweijähriges Kind.)
Innerer Dämon: Er brachte dem Kind sogar bei, deinen Namen zu rufen. „Schwert-Unsterbliche! Schwert-Unsterbliche!“
Qingxiao: (Ein Xuanling brachte mir ihren Wunsch. Sie betete dafür, dass ihre vermisste Familie nach Hause zurückkehrt.)
Innerer Dämon: Du bist den Hinweisen dieses dummen Vogels gefolgt und hast den halben Berg abgesucht. Am Ende fandest du ihren Vater am Fuß einer Klippe.
Qingxiao: Lingfang …
Innerer Dämon: Ruoyuns Kindheitsfreundin. Eine der Ersten, die du in Xuanfang gerettet hast. Eine Musikerin, die in den Krieg zog und ihr Leben wegwarf.
Lingfang: … Ah, du bist gekommen, Schwert-Unsterbliche … Ruoyun … Sie ist noch in der Festung … Sie wartet auf dich …
Qingxiao: Verstehe. Ich werde sie finden.
Lingfang: Dann … kann ich jetzt die Augen schließen und mich ausruhen …
Innerer Dämon: Wieder nur ein leeres Trostwort. Du hast jeden Krater durchsucht, den der Einsturz der Festung hinterlassen hat. Doch du hast niemanden lebend gefunden.
Folge dem Inneren Dämon.
Innerer Dämon: Die Jahre vergehen. Deine Kultivierung schreitet voran. Doch die Erinnerung an dieses Versagen wird nur immer klarer.
Innerer Dämon: Alles, was du einst in Xuanfang gerettet hast, hat das Lamento zu Staub zermalmt.
Qingxiao: …
Innerer Dämon: Also, lass uns beginnen.
Sprich mit dem schwerverwundeten Soldaten.
Schwerverletzter Wächter: Wir haben die Zentralebenen verloren … Sie kamen zu schnell …
Qingxiao: Spar dir den Atem, Soldat. Die Blutung ist fürs Erste gestillt.
Schwerverletzter Wächter: Danke … Bitte … Der Threnodianer ist direkt vor uns …
Qingxiao: Ich weiß. Überlass den Rest mir.
Innerer Dämon: Wie verwirrend. Sie sind längst tot, also wozu diese zärtlichen Worte? Sie sind nur deine Erinnerungen. Der Beweis deiner vergeblichen Rettung.
Innerer Dämon: Du bist zurück in den Geisterschluchten … Auf dem Schlachtfeld, das dich verfolgt. Deine Angst. Deine Reue.
Qingxiao: Ich werde die Quelle dieses Ausbruchs der Tacet-Dissonanzen vernichten.
Innerer Dämon: Dann zeig es mir, Schwert-Unsterbliche. Stelle deinen Entschluss mit deinem Schwert unter Beweis. Erhöre ihr Flehen.
Innerer Dämon: Kannst du diesmal die Tragödie der Schlacht der Festungen und Schluchten abwenden?
Besiege die TDs
Innerer Dämon: Bemerkenswert. Diese Monster können deinem Ansturm nicht standhalten. Du bist schneller als je zuvor.
Innerer Dämon: Nur schade, dass du die Yuan-Festung nicht rechtzeitig erreichen kannst. Die Verteidigung dort bricht zusammen. Ein Soldat nach dem anderen …
Stell dich der Vernichtungsklinge des Threnodianers.
Qingxiao: Der Ungekrönte … die Vernichtungsklinge des Threnodianers.
Innerer Dämon: Jetzt steht er auf dem Zenit seiner Kraft. Und du? Du hast bereits den Großteil deines Schwertwillens abgegeben, um diese Sterblichen zu schützen.
Besiege den Ungekrönten.
Qingxiao: Ja. Solange die Macht des Threnodianers fließt, wird er sich immer wieder von den Toten erheben.
Innerer Dämon: Ovathrax sieht jetzt zu. Seine Herrschaft ist absolut – seit der Entstehung ist er unbesiegt.
Innerer Dämon: Dein Schwert kann Berge und Flüsse spalten. Doch weder vermag es, den Krieg von seinem Thron zu stoßen, noch die zahllosen Kriegsmaschinen zu bezwingen, die im Schatten der Zivilisation geboren wurden.
Entziehe dem Threnodianer seine Macht, um den TD-Ausbruch einzudämmen.
Innerer Dämon: Diesmal scheinst du die vom Threnodianer kontrollierte Klinge endlich zurückgeschlagen und die Quelle des Ausbruchs ausgelöscht zu haben.
Begib dich zum Schlachtfeld in der Yuan-Festung.
Eile zur Yuan-Festung.
Innerer Dämon: Die Yuan-Festung steht noch. Vielleicht schaffst du es tatsächlich rechtzeitig.
Innerer Dämon: Wirklich beeindruckend. Damals hast du noch gegen den Ungekrönten gekämpft, als du hörtest, wie die Festung in Schutt und Asche gelegt wurde.
Innerer Dämon: Deine Resonanzenergie ist beinahe aufgebraucht … Wie lange willst du das noch erzwingen?
Qingxiao: … Hahh … Hahh …
Innerer Dämon: Weiter … nur noch ein kleines Stück. Die Tore der Yuan-Festung sind schon fast in Sicht.
Innerer Dämon: Du hast den Ungekrönten getötet und bist ohne einen Augenblick Rast nach Xuanfang zurückgeeilt. Und trotzdem … zu spät.
Innerer Dämon: Das Leben der Sterblichen ist nichts als Staub. Das weißt du. Selbst wenn dieser Krieg nie stattgefunden hätte, wäre irgendwann ein anderer gekommen. Oder das Lamento hätte alles in Schutt und Asche gelegt.
Innerer Dämon: Wenn dieses Ende ohnehin vorherbestimmt ist, warum hast du dir all diese Mühe gemacht? Warum deine innere Ruhe für eine verlorene Sache opfern?
Innerer Dämon: Qingxiao, das ist deine innere Welt. Du kannst es erneut versuchen. Doch du weißt, jedes einzelne Mal –
Qingxiao: Jedes einzelne Mal wird mir meine eigene Schwäche bewusst.
Qingxiao: Von der Yuan-Festung über die Geisterschluchten bis ins Xuanfang-Territorium … So sehr ich mich auch bemühe, mein Schwert kann nie alle retten.
Qingxiao: Doch dies ist der Pfad, den ich gewählt habe. Ich muss gehen. Es gibt Menschen, die auf mich warten.
Innerer Dämon: Nein, nein, nein … So solltest du nicht reagieren.
Innerer Dämon: Du solltest in Qual versinken. Du solltest in einem endlosen Kreis vergeblicher Versuche gefangen sein, bis du zerbrichst …
Innerer Dämon: … bis du es nicht mehr erträgst und gegen mich kämpfst. Wie jedes Mal zuvor.
Rover: … Qingxiao?
Innerer Dämon: … Du hast dich nicht gewehrt?
Qingxiao: Ngh … Lauf nicht davon.
Innerer Dämon: Du willst meine Kraft?!
Innerer Dämon: Hast du den Verstand verloren? Ich bin das Sanshi-Gift in deinem Körper! Die Gefühle und Begierden, die du für deine Kultivierung abgeschnitten hast!
Innerer Dämon: Jeder dunkle Gedanke, jeder Schatten, den dein Schwert je geworfen hat … All das bin ich! Andere Kultivierende hätten mich längst erschlagen, doch du suchst meine Hilfe?
Qingxiao: … Unsere Herzschwerter waren immer dazu bestimmt, eins zu werden.
Innerer Dämon: Du … Du hast mich zwei Jahrhunderte lang behalten. Hast mich mit deinen Gefühlen genährt. Nur, damit du mich eines Tages benutzen kannst.
Qingxiao: Du bist schließlich auch Qingxiao.
Qingxiao: Kultivierung bedeutet vor allem, wahrhaftig zu sein. Wenn ich dich töte … wie könnte ich dann behaupten, ein ehrliches Herz zu haben?
Innerer Dämon: Du wirst das bereuen. Ich werde an dir nagen, bis nichts mehr von dir übrig ist. Kein Verstand. Kein Herz. Am Ende wird deine eigene Hand alles niederreißen, was du zu beschützen versucht hast.
Qingxiao: Selbst wenn dieser Tag kommt … habe ich jemanden an meiner Seite, der mich aufhalten kann. Ich bin bereit, mich ihm anzuvertrauen.
Innerer Dämon: Qingxiao, du und ich schätzen nicht dieselben Dinge. Dir liegt die Welt am Herzen. Aber mir …
Innerer Dämon: Mir liegt nur dein Pfad am Herzen.
Qingxiao: Ja. Ich weiß.
Innerer Dämon: Von diesem Tag an wirst du die ganze Flut sterblicher Gefühle nie wieder abtrennen können, noch dich vom Karma dieser Welt befreien.
Innerer Dämon: Du wirst für immer an mich gebunden sein. Niemals die Illusionen dieser Welt durchschauen. Niemals transzendieren. Niemals den Pfad erlangen.
Qingxiao: Ich war nie eine Unsterbliche. Ich muss mich nicht um irgendeinen großen „Pfad“ kümmern. Außerdem … habe ich meine Antwort bereits gefunden.
Qingxiao: Wie ausgesprochen stur … ich doch bin.
Qingxiao: Rover … Ich bin zurück.
Rover:
Qingxiao: Ich habe die Kraft meines inneren Dämons genutzt, um meine erschöpfte Resonanzenergie wiederherzustellen.
Qingxiao: Verzeih mir. Ich habe dich dem Risiko ausgesetzt, dass ich die Kontrolle verlieren könnte.
Rover: Schon gut. Wenn dieser innere Dämon wirklich die Kontrolle übernommen hätte, hätte ich trotzdem einen Weg gefunden, dich aufzuwecken.
Qingxiao: Im Moment spüre ich, wie eine Flut von wirren Gedanken in mir herumwirbelt. Aber ich muss und werde sie nicht unterdrücken.
Rover: Ist das nun gut oder schlecht?
Qingxiao: Weder noch. Es sind einfach meine Gedanken.
Rover: Wie auch immer, du bist noch immer die Qingxiao, die ich kenne.
Qingxiao: Ich bin nichts weiter als eine stolze Sterbliche, die stets glaubte, mit ihrem Schwert alle beschützen zu können. Manchmal vergaß ich sogar …
Qingxiao: ... dass ich nur mit der Kultivierung begonnen hatte, um am Leben zu bleiben. Damals war ich lediglich eine Wanderin, deren Heimat vom Lamento verschlungen worden war.
Qingxiao: Dieser Faden ist alles, was meine Familie hinterlassen hat. Er ist die einzige Verbindung zwischen der Schwert-Unsterblichen und Qing, dem umherziehenden Dorfmädchen.
Qingxiao: Ich trage ihn, um mich daran zu erinnern, woher ich komme. Ganz gleich, wie viele Jahre vergehen: Ich darf vor dem Leid anderer nicht die Augen verschließen.
Qingxiao: Stärke hat ihre Grenzen, doch mir genügt ein reines Gewissen. Selbst wenn mein Schwert kein vollkommenes Ende versprechen kann, werde ich es nicht zurückhalten.
Rover: Selbst wenn das nicht reicht …
Rover: Es wird immer jemanden geben, der deine Last weiterträgt. Und danach wieder jemanden. Du gehst diesen Weg nicht allein.
Qingxiao: Du … bist wirklich anders als vor zweihundert Jahren.
Qingxiao: Am Ende der Schlacht der Festungen und Schluchten, als ich kaum noch stehen konnte, hörte ich das Brüllen eines Loong über das Schlachtfeld hallen. Ich blickte auf und sah –
Qingxiao: Den Goldäugigen und Jué.
Qingxiao: Du hast die Quelle der Katastrophe beseitigt. Du hast das Schicksal der Schlacht neu geschrieben.
Qingxiao: Nach dem Kampf habe ich nach dir gesucht, doch du warst verschwunden. Ich wollte wissen, ob jemand wie du sich jemals solchen unmöglichen Entscheidungen stellen musste.
Rover: Ich kenne meine Vergangenheit noch immer nicht. Und nichts von dem, was ich seit meinem Erwachen durchgemacht habe, war einfach.
Rover: Doch auch wenn wir nicht immer wussten, wie alles ausgehen würde, sind wir dennoch unserem Herzen gefolgt. Und haben unser Bestes gegeben.
Qingxiao: Ja, das haben wir. Um ehrlich zu sein, Rover ... ich habe dich angelogen.
Qingxiao: Der Arm des Außenministeriums reicht nicht so weit. Ich bin deinen Spuren tatsächlich gefolgt, indem ich viele Leute befragt habe.
Qingxiao: Komm, mein Schüler. Es ist Zeit, die Angelegenheit in der Außenwelt zu Ende zu bringen.
Rover:
Qingxiao: … Da ich dir den Schwertflug beigebracht habe, will ich mir selbst gegenüber ehrlich sein. Ich sehe dich tatsächlich als meinen Schüler an.
Qingxiao: Du musst nicht darauf antworten, aber ich werde dich so nennen … selbst wenn es nur für diese kurze gemeinsame Zeit ist.
Verlasse die innere Landschaft, sobald du bereit bist.
Qingxiao: Gibt es noch etwas, das du fragen möchtest, bevor wir aufbrechen? Die Zeit vergeht hier viel schneller als draußen. Wir haben noch einen Moment.
Rover:
Qingxiao: Verstehe. Frag nur.
Rover:
Qingxiao: Ja. Diese innere Landschaft manifestiert sich während meiner Meditationen. Sie spiegelt meinen Geisteszustand wider.
Rover:
Qingxiao: … Der Strang lebensgebundenen Schwertwillens, den ich dir gegeben habe, hat unsere Leben in gewissem Maße an dieselbe Quelle gebunden.
Qingxiao: Als meine Resonanzenergie versiegte, trat mein innerer Dämon hervor. Meine innere Landschaft begann zu kollabieren. So wurdest du hineingezogen.
Qingxiao: Aber … es war auch mein Wunsch. Wenn ich gescheitert wäre, hättest du die Kraft gehabt, mich aufzuhalten.
Verlasse die Kabine.
Qingxiao: Sieht aus, als müssten wir gar nichts tun.
Rover: Der Anhänger reagiert … Er führt uns vorwärts.
Folge dem Qingfu-Anhänger.
Qingxiao: Während wir in der Kabine waren, hat draußen jemand Wache gehalten.
Folge dem Anhänger.
???: Hehe. Rover, Meisterin Qingxiao. Da seid ihr ja endlich. Viel länger hätte ich nicht durchgehalten.
???: Der Anhänger und die Notizen, die ich hinterlassen habe … Die haben ihren Zweck erfüllt, nehme ich an?
Rover:
„Katze der Unterweltlaterne“: Das ist bloß ein Jianghu-Deckname, um mir etwas dazuzuverdienen. Ich möchte mich mal richtig vorstellen –
„Informant an Muyus Seite“: Klingt ein bisschen langweilig. Nenn mich lieber –
Jingran: Den Unterweltwandler, der drei Jahre undercover in der Schlangengrube des Zhuojun-Ateliers verbracht hat, ohne auch nur einmal gebissen zu werden – Jingran. Im Heiligtum hast du dich übrigens nicht gerade zurückgehalten.
Rover:
Jingran: Haha! Ich hatte Geschichten über deinen Stil gehört. Musste doch mal selbst sehen, ob die Gerüchte stimmen.
Rover: Deine Tarnung ist jetzt wohl aufgeflogen, oder?
Jingran: Ich habe zuerst zugeschlagen.
Jingran: Während er euch vollgequatscht hat, habe ich ihm von hinten einen kleinen Schubser verpasst. Schade nur, dass er hinter einer Wand aus Autopuppen entwischt ist.
Qingxiao: Verstehe … Deshalb ist Muyus Phantom so plötzlich verschwunden.
Jingran: Also gut, sparen wir uns das Gerede. Wir sind alle hinter demselben seelenlosen Trottel her, also warum tun wir uns nicht zusammen?
Rover: Du hast uns sehr geholfen, und ich habe keinen Grund, abzulehnen. Ich brauche deine Informationen. Aber du … Was brauchst du von mir?
Jingran: Du kommst direkt zur Sache, was? Gefällt mir. Ich will bei euch bleiben, weil unsere Chancen so besser stehen, und ich will auf keinen Fall, dass Muyu mir wieder durch die Lappen geht.
Jingran: Ich habe keine eurer „edlen“ Beweggründe, sondern bloß eine alte Rechnung mit diesem Mistkerl offen.
Rover: Das ist deine einzige Bedingung?
Jingran: Na ja … falls uns irgendwelche Relikte aus dem Heiligtum oder Hsins geheime Schätze in die Hände fallen, könnt ihr ja vielleicht ein Stück für mich abzweigen. Haha. Nur ein Scherz.
Jingran: Eins will ich klarstellen: Kein Unterweltwandler sieht tatenlos zu, wenn jemand mit den Nachhallen der Toten spielt.
Rover: Dann also … auf gute Zusammenarbeit?
Rover:
Jingran: Gleichfalls.
Qingxiao: Wo versteckt sich Muyus wahrer Körper?
Jingran: Er hat das Shuttle nach ganz oben genommen. In das Tian-Reich. Das ist sein Spielplatz.
Jingran: „Lucky“ zufolge gibt es dort oben ein Meer aus Nachhallen. Fast so, als wären … alle Nachhalle Xuanfangs an einem Ort zusammengezogen worden.
Lucky?: Zur Hölle mit dir, ich hab dir doch gesagt, dass ich nicht so heiße! Du vergessliches Balg!
Jingran: Tss. Immer so aufgekratzt … Das ist nur ein Luchsgeist mit einem losen Mundwerk, den ich eingefangen habe. Beachtet ihn einfach nicht.
Qingxiao: … Was hat Muyu wirklich vor?
Jingran: In einem chiffrierten Brief an das Zhuojun-Atelier behauptete er, er werde sich die „Technologie des Hütenden“ aneignen – den mechanischen Zauber, mit dem Hsin die Feste gebaut hat.
Jingran: Aber überlegt doch mal. Wenn er nur etwas im Heiligtum stehlen wollte … ist dieses ganze Chaos dann nicht ein bisschen unnötig?
Rover: Er hat Experimente mit den Mechanismen durchgeführt. Es wirkt, als wolle er erst herausfinden, wie sie funktionieren, bevor er irgendetwas unternimmt.
Rover: So oder so müssen wir ihn schnell finden.
Qingxiao: Dies ist das letzte Shuttle, aber ich sehe keinen Lichtweg zur Wolkenbarriere.
Rover: Sehen wir uns in der Nähe dieses Schwertlichts um.
Nähere dich dem Schwertlicht.
Jingran: Hm, es ist schon eine ganze Weile ruhig … Das ist kein gutes Zeichen.
Spüre den Schwertwillen.
Damaliger Wächterkommandant: … Wir dürfen nicht zulassen, dass die entkommenen Tacet-Dissonanzen nach Mengzhou gelangen. Uns bleibt kaum noch eine Wahl …
Damaliger Wächterkommandant: Alle, die bereit sind, mir in die Zentrale der Feste zu folgen, vortreten!
Stimmen der Menge: Ich bin dabei!
Damaliger Wächterkommandant: Alle übrigen … Guanchuan übernimmt ab jetzt das Kommando. Haltet euch an den Plan. Sichert die Evakuierung und zieht euch sofort zurück!
Ruoyun von früher: Ich komme mit. Ich kenne eine Abkürzung zur Zentrale.
Damaliger Wächterkommandant: … Mädchen, du gehörst zur Savantae. Das hier ist nicht dein Kampf. Bring dich in Sicherheit.
Ruoyun von früher: Kommandant, das hier ist meine Heimat. Ich stamme aus Huanglong … und ich bin auch Xuanfangs Tochter.
Ruoyun von früher: Genau wie alle anderen hier will ich dafür sorgen, dass mehr Menschen die nächste Morgendämmerung erleben können.
Qingxiao: … Das sind Erinnerungen und Gefühle aus der Vergangenheit. Aus der Zeit, bevor die Yuan-Festung sich selbst zerstörte.
Jingran: Mein Shifu hat mir davon erzählt. Die, die zurückblieben … waren allesamt große Helden.
Rover:
Qingxiao: Ich habe sie nie vergessen.
Qingxiao: … Bleibt wachsam. Da kommt etwas.
Jingran: Sieht aus, als hättest du noch Fragen. Nur zu. Ich habe nichts zu verbergen.
Rover:
Jingran: Nach unserem kleinen Zusammenstoß im Heiligtum habe ich ein Geisterportal benutzt, um in dieses Reich der Trugbilder zu gelangen. Ich bin zuerst auf dieser Ebene gelandet.
Rover:
Jingran: Dasselbe Portal, das ich zuvor für euch geöffnet habe. Es schafft einen Durchgang zwischen zwei beliebigen Orten, an denen genug Nachhalle vorhanden sind.
Jingran: Kaum war ich dort, erwischte ich Muyu beim Datensammeln. Ich spielte mit und gewann sein Vertrauen. Als meine Tarnung aufflog, klaute ich ein Shuttle und hängte seine Spielzeuge ab. So bin ich hier gelandet.
Jingran: Ob das nun Glück war oder nicht – dann seid ihr zwei aufgetaucht, mit einer ganzen Horde dieser Dinger im Schlepptau. Heh. Ihr wisst wirklich, wie man jemanden fertigmacht.
Verteidige das Deck des Wolkenshuttles.
Jingran: Tss. Schickt er uns so einen großen Brocken hinterher. Muyu muss echt verzweifelt sein.
Steuerkugel der Eroberung: Status: Autonomer Angriffsmodus aktiviert. Kampfeinheiten werden entsandt.
Qingxiao: Konzentrieren wir uns erst mal darauf, unser eigenes Shuttle zu verteidigen.
Rover: Macht euch kampfbereit.
Jingran: Heh, mit euch beiden hier fühle ich mich fast sicher.
Nähere dich den Xuan-Bombarden und aktiviere sie mit dem fliegenden Schwert.
Jadie: Hallo, hallo – könnt ihr mich hören? Ich habe gerade eine Verbindung zum Kontrollraum des Wolkenshuttles hergestellt.
Jadie: Die Xuan-Bombarden an Deck sind alle feuerbereit. Nutzt sie, so oft ihr wollt!
Rover: Jadie?
Jingran: Moment, wer ist denn das?
Jadie: Jagen wir diese Bots in die Luft!
Aktiviere die Xuan-Bombarden mit dem fliegenden Schwert.
Beschütze die Xuan-Bombarden.
Jadie: Achtung, die Flanke! Noch eine Welle im Anmarsch!
Besiege die feindlichen Autopuppen.
Jadie: Oh-oh, dieser große Grobian hat unsere beste Kanone zerstört!
Jingran: Diese Autopuppen sind deutlich härter als die letzte Gruppe.
Qingxiao: Lasst euch nicht von ihnen aufhalten. Wir müssen das schnell zu Ende bringen.
Verteidige das Wolkenshuttle, auf dem du dich befindest.
Jadie: Diese Anker stören die Flugstabilität des Shuttles … Wenn das so weitergeht, bekommen wir Probleme!
Begib dich mit Jingran zum feindlichen Wolkenshuttle.
Qingxiao: Ich halte hier die Stellung. Ihr zwei kümmert euch um diese Shuttles.
Rover: Verstanden. Jingran, kannst du mithalten?
Jingran: Das soll weit sein? Hehe, unterschätz nie einen Unterweltwandler.
Besiege die abtrünnigen Autopuppen.
Steuerkugel der Eroberung: Warnung: Eindringen eines Fremdkörpers erkannt. Bedrohungsstufe aktualisiert.
Jingran: Egal, wie viele Lakaien sie uns entgegenwerfen. Lakaien bleiben Lakaien.
Zerstöre die Steuerzentrale des feindlichen Wolkenshuttles.
Jadie: Beeilt euch, zerstört den Kern des Wolkenshuttles! Bringt es zum Absturz!
Begib dich zum zweiten Wolkenshuttle.
Steuerkugel der Eroberung: Warnung: Energieversorgung des Begleitschiffs unzureichend. Absturz steht unmittelbar bevor.
Jingran: Eins ist erledigt. Zeit für das nächste.
Jingran: Tss … Ich kann das Gefühl, dieses Portal zu durchqueren, immer noch nicht leiden. Mir wird jedes Mal ganz schwindelig.
Besiege die abtrünnigen Autopuppen.
Steuerkugel der Eroberung: Warnung: Kernbereich des Begleitschiffs wird angegriffen. Notfallverstärkung angefordert.
Jingran: Tss. Diese Stimme geht mir langsam auf die Nerven.
Rover: Zerstören wir diese Kugel, dann sind wir hier fertig.
Zerstöre die Autopuppen, die auf das Deck vorrücken.
Zerstöre die Steuerzentrale des feindlichen Wolkenshuttles.
Jingran: Hah, ein Kinderspiel.
Jingran: Puh, unsere Seite ist frei. Mal sehen, wie es der Meisterin geht –
Sieh nach, wie der Kampf auf Qingxiaos Seite verläuft.
Qingxiao: Erledigt.
Besprich die Lage mit deinen Gefährten.
Jadie: Unglaubliche Arbeit, Team! Die feindlichen Shuttles ziehen sich zurück, und die Autopuppen haben ihren Angriff eingestellt!
Jingran: Mag sein, aber der Nebel ist immer noch da. Für mich fühlt sich das nicht wie ein Sieg an.
Jingran: Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das eine Falle ist.
Rover: Es hat sich wahrscheinlich nur in den Nebel zurückgezogen und bereitet sich auf den nächsten Angriff vor.
Qingxiao: … Macht euch bereit. Dieses Shuttle nähert sich uns erneut.
Halte den Angriff der Autopuppen auf und verteidige das Deck.
Steuerkugel der Eroberung: Anweisung: Vollangriff. Intensität der Einheitenentsendung auf Maximum erhöht.
Besiege die letzte Welle von Autopuppen.
Rover: (Wir können es noch nicht entern. Erst müssen wir die Autopuppen an Deck beseitigen.)
Qingxiao: Ich kümmere mich darum.
Qingxiao: Dieses Shuttle ist die Quelle des Nebels. Solange es nicht ausgeschaltet wird, endet das hier nie.
Rover: Dann entern wir es und zerstören die Steuerkugel.
Jingran: Interessant … wir tauschen also die Stützpunkte? Die Autopuppen strömen noch immer herein. Wenn wir alle gehen, ist dieser Ort dem Untergang geweiht.
Jadie: Leute – wir sind da!
Jadie: Endlich darf ich auch mal ran. Meine Güte … Das hat ja ewig gedauert, die Puppen hier wieder flottzumachen.
Jadie: Los, schaltet dieses Wolkenshuttle aus! Überlasst diesen Ort mir und meinen Schützen!
Jingran: Schaffst du das auch wirklich? Ich bleibe erst mal hier und helfe dir, die Stellung zu halten.
Rover: Gut. Wir beeilen uns.
Besiege die Autopuppen auf dem Weg.
Steuerkugel der Eroberung: Anweisung: Notfallverteidigungsmodus wird aktiviert. Alle Eindringlinge mit maximaler Kapazität eliminieren.
Rover: Es versucht, uns mit dem Taumelnebel aufzuhalten.
Qingxiao: Ich habe meinen Schwertwillen aktiviert. Er sollte uns vorerst helfen, den Einfluss des Nebels abzuwehren.
Zerstöre die abtrünnigen Autopuppen.
Jingran: Ich bin wieder da! Zeit, diesen Koloss zu versenken!
Qingxiao: Setze ihnen zusammen ein Ende.
Zerstöre die letzten Elite-Autopuppen.
Steuerkugel der Eroberung: Warnung: Kern des Hauptschiffs bedroht. Alle Eindringlinge unverzüglich eliminieren.
Rover: Seine Verteidigung hält nicht mehr lange.
Finde eine geeignete Stelle und vertreib den Nebel mit dem fliegenden Schwert.
Jingran: Beeindruckend … Das hat auf Anhieb gepasst.
Deaktiviere alle korrumpierten Mechanik-Steuerungen gleichzeitig.
Qingxiao: Das letzte Hindernis liegt vor uns.
Zerstöre den Kern des Hauptschiffs.
Jingran: Dieser fliegende Schrotthaufen hat lange genug Verstecken gespielt. Bringen wir ihn zu Fall!
Steuerkugel der Eroberung: Warnung: Kernintegrität sinkt … Absturz steht unmittelbar bevor … Absturz steht unmittelbar bevor …
Sprich mit Ruoyun.
Jadie: Das Riesending ist endlich weg. Uff, ich kann nicht mehr … Bestimmt fällt mir gleich ein Teil nach dem anderen ab.
Rover:
Jadie: Hehe. Schließlich sind sie meine stolzesten Wer– äh … Partner!
Jadie: Kleine Rätselkiste? Alles, was ich sage, ergibt doch vollkommen Sinn!
Qingxiao: Du … Warum hast du uns die ganze Zeit geholfen?
Jadie: Ich will, dass es der Stadt da draußen gut geht! Wenn wir hier nicht alles in Ordnung bringen, gibt es dort nämlich auch Probleme.
Jadie: Alles klar! Dann bringe ich uns jetzt zur nächsten Ebene –
Rover: Der Spiegel des Schicksals …?
Jingran: Wow. Das ist also das Relikt des Mondfuchses aus der Nebelschleier-Pagode? Dachte ich mir doch, dass es bei dir gelandet ist.
Qingxiao: Ruoyun?
Ruoyun: … Ja. Schwert-Unsterbliche Qingxiao … Es ist … sehr, sehr lange her.
Rover:
Ruoyun: Uhh… Woher sollte ich wissen, dass das Relikt des Hütenden meine wahre Gestalt so einfach offenbaren kann?!
Ruoyun: Moment mal, dieser Spiegel des Schicksals, die Lexikon-Achse und das Heiligtum … Sind die Wissensbeschränkungen etwa aufgehoben?
Jingran: Na, das ist doch mal was. Habt ihr zwei von den Legenden über Xuanfangs Himmlischen gehört?
Rover:
Jingran: Gut, das spart Zeit. Der Geschichte nach ist die Savantae-Truppe nach dem Bau der Feste nicht einfach verschwunden. Sie haben sich nur … „aufgewertet“. Himmlische nennt man sie. Seitdem wachen sie über die Mechanismen der Stadt.
Jingran: „Himmlische“ … So nennt man die Savantae-Truppe, die damals die Feste gebaut hat. Kurz nach ihrer Fertigstellung waren sie auf einmal weg. Spurlos verschwunden.
Jingran: Aber wenn man den alten Geschichten glaubt, sind sie nie wirklich fortgegangen. Sie wurden einfach zu unsichtbaren Hütern, die bis heute dafür sorgen, dass in der Feste alles ordnungsgemäß weiterläuft.
Qingxiao: Die Schlacht der Festungen und Schluchten brach aus, noch bevor die Xuanfang-Feste fertiggestellt war. Ruoyun, was genau bist du …?
Ruoyun: Ganz recht. Ich bin eine Himmlische. Aber bei mir … war es etwas anders.
Ruoyun: Als ich damals die Selbstzerstörung in der Zentrale der Yuan-Festung auslöste –
Ruoyun von früher: … Ich … lebe noch …? Habe ich … es geschafft …?
Ruoyun von früher: … Wenn das nicht gereicht hat … Was soll ich dann tun …? Alle sind …
Hsin von früher: Du hast bereits mehr als genug getan.
Ruoyun von früher: … Was …? Ist das … die Stimme … des Hütenden …?
Hsin von früher: Dein Wille und dein Herz haben mich erreicht. Den Rest übernehme ich.
Hsin von früher: Ruoyun. In wenigen Augenblicken wirst du deinen Wunden erliegen. Doch ich biete dir eine Wahl an –
Hsin von früher: Lege deinen sterblichen Körper ab und werde Teil der Xuanfang-Feste, um sie womöglich bis in alle Ewigkeit zu hüten. Oder finde hier deinen Frieden im Tod.
Hsin von früher: Endlose Fesseln oder stille Erlösung. Ich möchte wissen, was du wirklich annehmen kannst.
Ruoyun von früher: … Ich habe doch versprochen, eine der Himmlischen zu werden … Ich will die Leute um mich herum … weiterhin beschützen.
Hsin von früher: Dieser Weg ist nicht leicht. Die Zeit könnte deinen Geist zermürben. Und es gibt kein Zurück mehr … selbst wenn du darum bettelst.
Ruoyun von früher: … Die Reue … überlasse ich … meinem zukünftigen Ich.
Hsin von früher: Dann vertraue dein ganzes Dasein mir an.
Ruoyun: – Eine Himmlische zu werden bedeutet, sich freiwillig an die Leine legen zu lassen. Du bindest dein Leben an die Feste und schwörst, ihre Geheimnisse niemals preiszugeben.
Ruoyun: Doch diese Krise bringt ihre Bewohner in Gefahr. So tat ich, was ich tun musste, und projizierte mein Bewusstsein in eine Autopuppe, um euch zu führen.
Rover: Und wegen dieses Spiegels kannst du jetzt die Wahrheit sagen? Warum wirkt er erst jetzt?
Ruoyun: Die Einschränkungen wurden vorerst aufgehoben. Vermutlich, weil wir uns der Kerndatenzone nähern und deine Verbindung zum Hütenden stärker geworden ist.
Rover: Dann sag mir, was das hier für ein Ort ist. Und wie hängt er mit der Feste zusammen?
Ruoyun: Ihr befindet euch in der Steuerzentrale der Feste, in einem Raum namens Xuanyuan-Domäne. Hier sind gewaltige Mengen historischer Daten dieser Region gespeichert.
Ruoyun: Muyu hat fremde Nachhalle hochgeladen und damit die Ausführungslogik verzerrt. Er versuchte, die vollständige Kontrolle über das Reich der Trugbilder zu übernehmen, löste damit aber all diese Anomalien aus.
Ruoyun: Wenn das so weitergeht, werden seine Nachhalle alles immer weiter kontaminieren, bis der Ort zusammenbricht. Am Ende … wird die Feste untergehen.
Verschwommene Stimme: Erste Instanz aktiviert …
Verschwommene Stimme: Simuliere … Xuanfang-Feste … Rekonstruiere … Zukünftige Möglichkeiten konvergiert …
Rover: (Diese Stimme … Sie klingt wie die, die ich in Rinascitas Zivilisationskapsel gehört habe. Wenn Imperator nicht das einzige Hütende war, das ein Relikt mit Daten hinterlassen hat …)
Rover: Ist diese Steuerzentrale in Wahrheit eine Zivilisationskapsel? Könnten wir uns gerade in ihrem Inneren befinden?
Ruoyun: Ich … Diese Daten unterliegen der höchsten Freigabestufe. Selbst jetzt ist die Beschränkung nicht aufgehoben.
Ruoyun: Der Lichtweg zur Wolkenbarriere ist offen. Weiter kann ich euch nicht bringen.
Ruoyun: Muyu hat Wächter zu Mördern gemacht und die Seelen der Verstorbenen zu Spielzeugen. Ich flehe euch an … Haltet ihn auf.
Qingxiao: Ich werde deiner Bitte nachkommen. Pass gut auf dich auf.
Ruoyun: Qingxiao, erinnerst du dich noch … an unseren Abschied damals? Du hast mir nie eine Antwort gegeben.
Qingxiao: … Es war es wert.
Fliege weiter und suche nach einer Landestelle.
Jingran: Da ist es. Das Shuttle des Heiligtums. Muyus kleine Festung.
Qingxiao: Diese Barriere aus verzerrten Maschinen wird einem einfachen Schlag nicht nachgeben.
Rover: Seht. Zwei Schwachstellen im äußeren Ring. Dort können wir eine Bresche schlagen.
Jingran: Moment mal. Ich habe eine bessere Idee – seht ihr das Shuttle dort drüben?
Jingran: Ich ramme es geradewegs durch die Barriere. Ihr zwei fliegt hindurch, bevor sich der Riss wieder schließt.
Rover:
Qingxiao: Was dort drüben auf euch wartet, ist noch gefährlicher als die Wolkenbarriere. Selbst mit einem Shuttle als Schutz würdest du dein Leben aufs Spiel setzen.
Jingran: Verlorene Orte erreicht man nicht über sichere Wege. Wenn es eine Gelegenheit gibt, lasse ich sie nicht ungenutzt.
Rover: Jingran, wie stehen deine Chancen?
Jingran: Die Chance, euch beide hineinzubringen? Neunzig Prozent.
Rover: Nein, ich meine, wie stehen die Chancen, dass du lebend zurückkommst?
Jingran: Manches weiß man erst, wenn man es versucht hat. Außerdem läuft uns die Zeit davon. Diese Öffnungen könnten jeden Moment verschwinden.
Jingran: Hör mal, ich wusste schon immer, dass mein Docht nicht so lange brennt wie der anderer. Aber wie ich ihn abbrenne? Das entscheide ich selbst – auch wenn die Götter anderer Meinung sind.
Jingran: Also geh und rette Xuanfang, großer Held. Ich habe nicht vor, jetzt schon abzutreten.
Jingran: Wenn das hier vorbei ist, siehst du mich vielleicht bei der Frau meines Shifu im Dorf Xianling wieder.
Rover:
Qingxiao: Dieser Hauch von Schwertwillen mag keine Wunder vollbringen. Doch solange deine Entschlossenheit ihn nährt, wird er dich nicht im Stich lassen.
Jingran: Rover, Meisterin Qingxiao …
Jingran: Dann überlasse ich es euch, Muyu zu schnappen!
Begib dich zum vorderen Teil des Decks und beginne den Schwertflug.
Begib dich zur Schwachstelle der Mechanik-Barriere.
Ändere den Kurs und begib dich zur anderen Schwachstelle.
Rover: Da vorne scheint jemand zu sein.
Qingxiao: Er ist tot. Und diesmal ist es keine Puppe. Das ist sein wahrer Körper.
Rover:
Qingxiao: Die Wunde war tödlich. Das muss Jingrans Treffer von vorhin gewesen sein.
Rover: Wenn er tot ist, wer kontrolliert dann diese Nachhalle? Wer hat die Wolkenshuttles und die Autopuppen hergeschickt? So einfach kann es doch nicht vorbei sein.
Qingxiao: Die Nachhalle der Toten … Sie strömen noch immer unaufhörlich hierher. Sie verursachen noch immer die Anomalien …
Muyu: Die Gefühle in diesen Nachhallen sind schwach und kümmerlich. Aber sie sind vorzüglicher Brennstoff für die Transzendenz.
Muyu: Also dann … die zwei, die dem Hütenden am nächsten stehen. Ihr habt euren Weg hierher gefunden.
Rover: Muyu, diese Leiche … Ist das wieder irgendein Trick von dir?
Muyu: Das ist mein wahrer Leib. Die sterbliche Hülle, die ich abgelegt habe. Ich bin vollkommen ehrlich zu euch.
Qingxiao: Du …
Muyu: Dein Blickwinkel hat sich verengt, Meisterin Qingxiao. Ich hatte erwartet, dass jemand so Erhabenes wie du diesen Pfad früher begreift.
Muyu: Wir waren nie wirklich Feinde. Diesmal standet ihr zwei mir einfach zufällig im Weg. Retten oder zerstören – keines von beidem hat mich je interessiert.
Muyu: Um die lästigen Beschränkungen des Fuchses zu durchbrechen und die Frucht wahren Wissens zu kosten, musste ich einen Weg einschlagen … von dem es kein Zurück gibt.
Qingxiao: Deine Pläne interessieren mich nicht. Ich bin hier, um dich zu töten.
Rover: Und diesmal wirst du für alles bezahlen, was du in der Xuanfang-Feste angerichtet hast.
Muyu: Dann werdet ihr ideale Versuchsobjekte abgeben.
Muyu: … Ich kam hierher, um die Konstruktion des Hütenden zu sezieren. Um den Bauplan der Göttlichkeit zu verstehen. Und mich dann selbst zu seinem Ebenbild zu formen.
Muyu: Und nun habe ich die mechanischen Künste zur Vollendung gebracht …
Qingxiao: Er ist über uns.
Muyu: Ich habe meine sterblichen Makel abgelegt –
Muyu: Um der vollkommene Himmlische zu werden.
Muyu: Und du, Qingxiao …
Muyu: Zur Transzendenz geboren,
Muyu: doch nutzlose Gefühle und dein Mitleid mit unbedeutenden Sterblichen ziehen dich hinab.
Qingxiao: Sie sind mir wichtig.
Besiege die Unheilspuppe.
Rover: „Himmlischer“ … Du hast nur die Handwerker der Savantae kopiert und dein Bewusstsein in eine Autopuppe übertragen.
Muyu: Diese an das Hütende geketteten Sklaven sind dieses Namens nicht würdig. Ich bin der wahre Himmlische, frei von allen Ketten.
Muyu: Ich habe das Zerbrechlichste dieser Welt genommen und daraus meinen Weg zur Vollkommenheit geschaffen. Ich habe eine Zukunft erreicht, die ihr euch nicht einmal vorstellen könnt.
Qingxiao: Du bist nichts weiter als ein Monster, das sich von den Toten nährt.
Muyu: Ihr beide stellt euch auf die Seite der Sterblichen. Wieder und wieder beschützt ihr sie. Habt ihr je darüber nachgedacht, warum sie so schwach sind?
Muyu: Makel müssen ausgemerzt werden. Aller Ballast muss abgestreift werden. Nur dann kann eine Ameise eines Tages neben einem Gott stehen.
Qingxiao: Du willst nur, dass die Welt dein eigenes Spiegelbild wird.
Qingxiao: Jede Seele hat ihr eigenes Licht. Die „Vollkommenheit“, von der du sprichst, ist nichts als eine hohle Lüge.
Qingxiao: Ich kämpfe für die Lichter der Lebenden. Jede Flamme ist ein Leben, einzigartig und unersetzlich.
Muyu: Es ist noch nicht vorbei. Mein Weg ist noch nicht zu Ende …
Muyu: Nur noch einen Moment … Einen Moment nur, dann werde ich diese Hülle abstreifen und aufsteigen …
Rover: Dieses groteske Puppenspiel endet jetzt.
Besiege erneut die Unheilspuppe,
Muyu: … Die Nachhalle aus dem Di-Reich … Sie werden alle mir gehören … Jeder einzelne Tropfen Zorn, Trauer und Hass –
Muyu: AHHH – Was … hast du getan?
Qingxiao: Ich habe meinen Schwertwillen auch mit den Autopuppen geteilt, an denen du experimentiert hast.
Muyu: … Du … Die Guqin, die du gespielt hast … Hat dich deine Kultivierung um den Verstand gebracht? Du schützt sogar die Nachhalle der Toten?!
Qingxiao: Auch Nachhalle dürfen nicht für Intrigen und Ehrgeiz geopfert werden. Niemand hat das Recht, ihnen die Existenz zu nehmen.
Muyu: … Was für eine Schwert-Unsterbliche. Was für eine Xuan-Meisterin.
Rover: Muyu, du bist ins Heiligtum eingedrungen, nur um die Zivilisationskapsel zu stehlen, in der wir uns gerade befinden?
Muyu: Versteh mich nicht falsch. Mich interessiert nur das Wissen des Hütenden. Wer diese Kapsel wollte? Frag deinen alten Feind.
Rover:
Muyu: Xuanfang ist nur ein kleiner Winkel im Chaos von Mengzhou. Leider habe ich kein Interesse an Balanophoras kleinlichen Plänen.
Rover: Ist sie die „Frau in Rot“, die du erwähnt hast? Eine Fractsidus-Aufseherin?
Muyu: Das spielt jetzt keine Rolle mehr … Ihr habt mich besiegt, weil ihr stark genug wart. Nicht, weil mein Weg falsch war.
Qingxiao: Bis zuletzt keine Spur von Reue.
Muyu: Ich akzeptiere die Folgen meines Werks. Es jetzt zu bereuen, würde all die „Materialien“ entehren, die ich benutzt habe, um hierherzukommen.
Muyu: Seht euch diesen Himmel an, der uns aufhalten will … Erinnert euch das nicht an das Ätherische Meer?
Muyu: Schon bald wird die Verderbnis der Nachhalle alles zum Einsturz bringen. Ihr könnt in die Realität fliehen, doch die Xuanfang-Feste ist dem Untergang geweiht.
Qingxiao: … Das lasse ich nicht zu.
Muyu: Diese elende Stadt wurde durch die Einmischung des Hütenden errichtet. Jedes Leben, das sie gerettet hat, war eine Schuld, die irgendwann beglichen werden muss.
Muyu: Genau wie euer Schutz. Er hat lediglich das Unvermeidliche hinausgezögert.
Muyu: Und nun ist die Rechnung fällig – direkt über euren Köpfen. Die Tacet-Dissonanzen. Die Toten. Die Zerstörung, der Xuanfang von Anfang an bestimmt war.
Rover: Das war also dein Plan? Einen Zusammenbruch auslösen, die Barriere zerstören und im Chaos entkommen?
Muyu: Ich habe es euch gesagt. Was mit der Kapsel geschieht, ist mir gleichgültig. Und die Feste interessiert mich noch weniger …
Muyu: Ich will das Wissen des Hütenden auf Solaris ans Licht bringen. Ob es die Welt rettet oder in Flammen setzt … Ehrlich gesagt ist mir das völlig egal.
Muyu: Es dem Hütenden überlassen? Besser, wenn dieses Wissen in menschliche Hände gelangt. In meine Hände.
Qingxiao: Dich treiben nichts als Gier und bloße Selbstsucht.
Muyu: Wenigstens versteht ihr meinen „Wahnsinn“. Ich habe meine Absichten nie vor euch verborgen.
Rover: Genug geredet … Dieser Wahn nimmt hier ein Ende.
Rover:
Qingxiao: Ich werde hierbleiben.
Qingxiao: Meine Resonanzkraft kann die Bosheit aus diesen Nachhallen läutern. Solange jemand diesem „herabstürzenden Himmel“ standhält, wird dieser Ort fortbestehen.
Qingxiao: Hahh … So …
Rover: Hsin bat mich zu schwören, dass ich diese Stadt niemals im Stich lassen würde. Und dir habe ich versprochen … dass du diesen Weg nicht allein gehen musst.
Rover: Meisterin.
Qingxiao: … Ja.
Rover: Was auch geschieht, wir stellen uns dem gemeinsam.
Dringe tiefer in das Tian-Reich vor.
Kehre in den geheimnisvollen Garten zurück.
???: Ach, ihr beide habt euch wirklich sehr bemüht.
Qingxiao: … Hsin?
Hsin: Dank euch beiden und den Menschen dieser Stadt wurde die Verderbnis der Nachhalle in der Steuerzentrale weitgehend geläutert. Die verbliebenen Anomalien habe ich unter Kontrolle gebracht.
Hsin: Nachdem die Zentrale wiederhergestellt ist, werden die Tadelhöfe und Autopuppen wieder ordnungsgemäß funktionieren. Die Tacet-Dissonanzen werden zu gegebener Zeit eingedämmt.
Hsin: Kurz gesagt … Die Xuanfang-Feste hat den Sturm überstanden.
Hsin: Äh … Meisterin Qingxiao! Beruhige dich!
Qingxiao: Wo genau warst du die ganze Zeit?
Rover: Xuanfang hat wieder und wieder sein Blut vergossen, und das Hütende war nirgends zu sehen. Was immer deine Gründe waren, du schuldest uns eine Erklärung.
Hsin: Nun gut. Dann beginnen wir mit dem Chaos, das Muyu gesät hat.
Hsin: Als Muyu in das Heiligtum eindrang, blieb mir das nicht verborgen. Doch aus bestimmten Gründen konnte ich weder direkt eingreifen noch eine Nachricht senden.
Hsin: In meiner Not sperrte ich ihn in die Xuanyuan-Domäne in der Steuerzentrale ein und verstärkte die Barriere, um ihn an der Flucht zu hindern.
Hsin: Ich glaubte, er wolle die Kerndaten der Steuerzentrale extrahieren. Doch um die Wissensbeschränkungen zu umgehen, machte er die Nachhalle zur Waffe und brachte die Steuerzentrale selbst zum Zusammenbruch.
Rover: Moment mal. Im Heiligtum hat der Spiegel des Schicksals geflackert. Warst du das? Hast du uns in die Xuanyuan-Domäne geführt?
Hsin: Nur wenn ihr Muyus Chaos von innen aufhieltet und ich euch mit meiner Macht unterstützte, ließ sich der Schaden außerhalb auf ein Mindestmaß begrenzen.
Rover: Noch etwas. Ist die Steuerzentrale der Feste tatsächlich Mengzhous Zivilisationskapsel? Muyu hat das jedenfalls geglaubt.
Hsin: Nicht ganz. Sie ist nur ein kleiner Teil davon …
Hsin: Diese Entwicklung hat selbst meine Berechnungen überstiegen. Zum Glück wart ihr beide zur Stelle. Ihr habt Xuanfang vor weit größeren Verlusten bewahrt.
Qingxiao: Der Sparrensegler, der mich zur Nebelschleier-Pagode führte … Du hast das Treffen nur als Vorwand benutzt, um mich direkt zu Rover zu führen, nicht wahr?
Hsin: Hehe … du hast es also doch durchschaut.
Hsin: Da meine kluge Verbündete den Schiedsrichter als Joker ins Spiel gebracht hat, hoffte ich, dass ihr zwei ganz von selbst zusammenarbeiten würdet.
Qingxiao: Die Visionen von Xuanfang, die wir in der Domäne gesehen haben …
Hsin: Ich weiß, was du fragen willst. Diese Wolkenshuttles und Mechanismen beruhen tatsächlich auf archivierten Bauplänen. Und was die Frage angeht, warum sie in der Schlacht der Festungen und Schluchten nie eingesetzt wurden …
Hsin: Qingxiao … die Antwort ist einfach. Es blieb nicht genug Zeit.
Qingxiao: … Zeit.
Hsin: Außerdem ist Technologie, die ihrem Zeitalter voraus ist, für die Leute von Mengzhou ebenso sehr Fluch wie Segen. Sie war nie für die Welt der Sterblichen bestimmt. Sie hat bereits zu viele Schicksale verzerrt.
Hsin: Muyus Untergang ist Beweis genug, wohin dieser Weg führt.
Rover: Ich bin nicht hier, um über deine früheren Entscheidungen zu urteilen. Aber wenn einige von Xuanfangs Problemen auf das Hütende zurückgehen, sollte das Hütende sie auch zu Ende bringen.
Hsin: Schiedsrichter … Ich …
Hsin: Schiedsrichter, Meisterin Qingxiao. Wenn die Zeit reif ist, werde ich euch und Xuanfang die Antworten geben, die ihr verdient.
Hsin: Wenn dieser Tag kommt, kommt mit dem Spiegel des Schicksals zu …
Geschichtenerzähler: Und so geschah es: Tausende Schwerter stießen gen Himmel und zerrissen die Finsternis.
Geschichtenerzähler: Die unheilvolle Macht über Xuanfang wurde auf einen Schlag hinweggefegt. Die Mechanismen erwachten surrend zu neuem Leben, und die Tacet-Dissonanzen wurden sämtlich gebannt.
Geschichtenerzähler: Über dem Heiligtum war es, als ergösse sich ein wahrer Strom aus Sternen vom Firmament.
Geschichtenerzähler: Als sich der Staub legte, kehrten die Gerechten siegreich heim.
Geschichtenerzähler: Soldaten und Bürger jubelten gemeinsam. Endlich erfüllte wieder Frieden die Stadt.
Geschichtenerzähler: Doch noch ehe der Jubel vollends verhallt war, stürzte ohne jede Vorwarnung ein gewisser Garten in sich zusammen.
Geschichtenerzähler: Welche Geheimnisse wohl unter seinen Trümmern begraben liegen … nun, das ist eine Geschichte für ein andermal.
Gehe zum Kriegsministerium und triff dich mit Yangyang.
Rover: (Suisui scheint etwas besprechen zu wollen. Ich sollte zuerst zum Kriegsministerium gehen und Yangyang aufsuchen.)
Suisui: … Zum Glück seid ihr beide wohlauf. Yangyang, komm näher, damit ich dich mir genau ansehen kann. Bist du verletzt?
Yangyang: Suisui, mir geht es wirklich gut … Es waren Rover und Meisterin Qingxiao, die ins Heiligtum gegangen sind. Sie haben sich der wahren Gefahr gestellt.
Rover:
Yangyang: Rover, bitte lobe mich nicht so vor meiner Schwester …
Suisui: Schon gut, schon gut. Genug Schmeicheleien von euch beiden. Reden wir über das Geschäftliche. Ich spreche jetzt als Vorsitzende der Zhaoming-Handelsgilde.
Suisui: Nach meiner Rückkehr nach Mengzhou habe ich die Verbindungen der Gilde genutzt, um Muyus Vergangenheit zu untersuchen, und Kontakt zum Hauptsitz des Zhuojun-Ateliers aufgenommen.
Suisui: Muyu war ein Wunderkind der mechanischen Künste. Er entwarf vor zweihundert Jahren die Yuan-Festung, war eine hochrangige Figur im Zhuojun-Atelier und arbeitete eng mit der Huaxu-Akademie zusammen.
Suisui: Vor etwa zwanzig Jahren sollte er die Nachfolge der Blütenpuppenspielerin als nächster Hallenmeister antreten. Stattdessen erklärte er seinen Austritt aus der Organisation und verschwand spurlos.
Yangyang: Danach … hat er sich vermutlich unter einer falschen Identität in Xuanfang versteckt. Wartete auf den richtigen Moment. Feilte an seinem Plan.
Suisui: Das Atelier hat sich offiziell von ihm distanziert. Es hat sogar angeboten, Informationen bereitzustellen, um die Ermittlungen der Gilde zu unterstützen.
Suisui: Aber wir wissen, dass er im Geheimen weiterhin über einen Informanten Unterstützung von innen erhielt. Ach ja, seid ihr der Katze der Unterweltlaterne begegnet?
Rover:
Suisui: … Wirklich? Seit der Sache im Heiligtum wurde er also nicht mehr gesehen … Typisch. Ein echter Geist des Jianghu. Es würde mich nicht wundern, wenn er eines Tages einfach wieder auftaucht.
Rover: Ich bin mir sicher, er hat es nach draußen geschafft.
Rover: Aber hatte Muyu etwas mit dem Fractsidus zu tun? Er erwähnte den Namen einer Aufseherin, bevor wir ihn erledigt haben.
Suisui: Wir haben nur einen Hinweis, und der stammt von der Hallenmeisterin selbst. Sie sagte, Muyu habe vor Jahren Technologie mit dem Fractsidus ausgetauscht, aber der Kontakt habe nicht lange gehalten.
Suisui: Schwer zu sagen, ob das stimmt oder ob das Zhuojun-Atelier nur seine Spuren verwischen will.
Suisui: In den letzten Tagen … habe ich neben den Ermittlungen zum Atelier auch dem Rathaus von Mengzhou einen Besuch abgestattet.
Rover:
Suisui: Hmpf. In Jinzhou hat man mir wenigstens Tee serviert, während ich wartete. Diesmal … haben sie mir die Tür vor der Nase zugeschlagen. Die Magistratin von Mengzhou empfange keine Besucher, hieß es.
Suisui: Xuanfang wurde von einer Katastrophe nach der anderen heimgesucht, und doch bleibt das Rathaus gespenstisch still. Ist doch verdächtig.
Yangyang: Immerhin hat das Rathaus sein Versprechen eingelöst: Schon bald werden Personal und Vorräte aus Mengzhou eintreffen. Eine weitere Hilfslieferung aus Jinzhou ist ebenfalls angekommen.
Suisui: Die Lage bessert sich wirklich. Macht euch wegen des Rathauses keine Sorgen, ich überlege mir etwas.
Rover: Vielen Dank, Suisui.
Suisui: Dein Tonfall verrät dich, Schätzchen. Ich höre, dass dir noch viel auf dem Herzen liegt. Aber du wirst doch versuchen, etwas abzuschalten, ja?
Rover: Ja … Im Moment ist in Xuanfang wirklich wieder Frieden eingekehrt.
Yangyang: Ich hoffe, das bleibt noch sehr, sehr lange so.
Suisui: Schon bald wird überall in Mengzhou das Vollmondfest gefeiert. Xuanfang wird da sicher keine Ausnahme sein. Ihr beide solltet die Gelegenheit nutzen und euch etwas erholen.
Suisui: Also, dann bis bald. Vergiss unser … „nächstes Mal“ nicht, ja, Rover?
Yangyang: Rover, was hat meine Schwester mit „nächstes Mal“ gemeint …?
Rover: … Eines Tages besuchen wir alle gemeinsam Jinzhou.
Yangyang: Das wäre schön.
Lies Qingxiaos Nachrichten.
Begib dich zu Qingxiaos Trainingshalle.
Qingxiao: Da bist du ja.
Rover: … Das ist also deine Trainingshalle?
Qingxiao: Als ich mich hier ursprünglich niederließ, war es nichts weiter als eine verlassene Hütte. Im Laufe der Jahre haben die Leute aus der Gegend sie aus eigenem Antrieb für mich instand gesetzt.
Qingxiao: Ich stehe tief in ihrer Schuld. Kultivierung mag keine weltlichen Annehmlichkeiten benötigen, doch wenn ich eine Schule gründen will, sollte ich zumindest eine richtige Trainingshalle haben.
Rover: … Eine Schule gründen?
Qingxiao: Ich möchte hier in Xuanfang eine Schule eröffnen, um anderen den Weg des Schwertes zu lehren.
Rover:
Rover: Wie weit bist du damit?
Qingxiao: … Noch beim allerersten Schritt. Meinen ersten Schüler zu finden.
Qingxiao: Der erste Schüler ist das Fundament und das Gesicht, das die Schule der Welt zeigt. Ich muss mit äußerster Sorgfalt wählen.
Rover: Tja, du hast mir kürzlich den Schwertflug beigebracht. Bedeutet das nicht …
Qingxiao: In der Xuanyuan-Domäne nannte ich dich „Schüler“, ja. Und du nanntest mich „Meisterin“. Doch diese Reise ist nun vorbei.
Qingxiao: Ich habe dich nicht wirklich unterwiesen. Deine Schwertkunst steht bereits für sich. Ich habe kein Recht, dich als meinen Schüler zu bezeichnen.
Qingxiao: Demnach … liegt die Entscheidung bei dir.
Rover: Qingxiao. Wenn du mich annimmst, muss unsere gemeinsame Reise nicht vorbei sein.
Qingxiao: … Also gut.
Qingxiao: So, wie meine eigene Meisterin mich aufnahm, sind dafür zwei Schritte nötig. Dies soll der erste sein.
Rover: Das ist …
Qingxiao: Ein Schwerttalisman. Ich habe ihn in den letzten Tagen selbst geschnitzt. Darin ruht ein Hauch meines lebensgebundenen Schwertwillens.
Qingxiao: Betrachte ihn als Andenken an unsere Verbundenheit … oder als Zeichen des Bandes zwischen Meisterin und Schüler. Wie auch immer, ich hoffe, du nimmst ihn an.
Rover:
Jingwei von früher: Um meine Schülerin zu werden, musst du weltliche Bande kappen, die sechs Begierden ablegen und Karma hinter dich lassen.
Qingxiao von früher: Und wenn ich das am Ende nicht kann?
Jingwei von früher: Dann wirst du bis dahin deinen eigenen Pfad gefunden haben.
Rover: Dann kommt jetzt wohl der zweite Schritt?
Qingxiao: Ich lade dich zum Essen ein.
Qingxiao: Ich glaube, man nennt es ein Aufnahmefest. Als meine Meisterin mich aufnahm, machte sie nach Jahren des Fastens eine Ausnahme und teilte eine Mahlzeit mit mir.
Qingxiao: Bring auch deine reizende kleine Gefährtin mit.
Rover: „Reizend“ … Du meinst Abby?
Kehre zu Qingxiaos Trainingshalle zurück.
Fliege mit dem Schwert zur Xuanfang-Feste.
Gehe gemeinsam mit Qingxiao zu Yuans Aromen.
Fräulein Filet: Mengzhou-Fisch in Essig – kommt sofort! Erst heute Morgen aus dem Luo-Fluss gefangen. Frischer geht es nicht!
Abby: Mampf, mampf …
Abby: Igitt! Wie sauer! Was stimmt denn mit diesem Fisch nicht?!
Qingxiao: Das war das berühmte Gericht von Yuans Aromen in der ehemaligen Festung. Ich wurde einmal eingeladen, dort zu essen. Ein Bissen, und der Geschmack hat mich nie wieder losgelassen.
Qingxiao: Schüler, möchtest du auch mal kosten?
Qingxiao: Früher sah ich die Leute immer … als jene, die still darauf warteten, beschützt zu werden.
Qingxiao: Doch in Wahrheit hatten sie schon immer den Mut, sich selbst zu schützen.
Qingxiao: Ob man sie für einen Tag rettet oder für ein ganzes Leben … nichts davon kommt dem gleich, ihnen beizubringen, wie sie sich selbst retten können.
Rover: Also … ist das der wahre Grund, warum du eine Schule gründen willst?
Qingxiao: Vor vielen Jahren kam ein anderer Kultivierender mit seiner Schülerin auf einer Reisen durch Huanglong in Xuanfang vorbei. Er stieg auf den Berg, um mich zu besuchen.
Qingxiao: Erst da erfuhr ich, dass er auf dem Berg Firmament mit einem Goldäugigen einen Plan in Gang gesetzt hatte, um die Zeitstörung für künftige Generationen zu lösen. Er zahlte dafür einen hohen Preis. Seine Lebensspanne war beinahe aufgebraucht.
Qingxiao: Und dennoch war er vollkommen mit sich im Reinen. Er hatte eine Schülerin, die sein Vermächtnis erben würde, und seine Lehren schlugen bereits überall auf der Welt Wurzeln.
Rover:
Qingxiao: Selbst wenn man den eigenen Weg nicht weitergehen oder sein Leben nicht mehr dem „Frieden unter dem Himmel“ widmen kann, wird es immer … jemanden geben, der nachfolgt.
Qingxiao: Das hast du mich vor nicht allzu langer Zeit gelehrt.
Rover: Dann werde ich dir als dein erster und ergebenster Schüler wohl auch beim Unterrichten helfen.
Qingxiao: … Das hast du bereits.
Qingxiao: Die Schwertkunst zu lehren bedeutet, jemandem die Chance zu geben, seinen eigenen Weg damit zu finden. Selbst wenn man sie nie vollkommen meistert, stärkt sie dennoch Körper und Geist.
Rover:
Qingxiao: Nun …
Aufgeregtes Kind: Hast du gehört? Diese Unsterbliche ist unglaublich! Man sagt, sie ist die Meisterin der größten Trainingshalle der ganzen Welt!
Verwirrtes Kind: Wie heißt sie noch mal?
Aufgeregtes Kind: Xuan… Xuanyuan-Schule! Ja, die beste der Welt!
Qingxiao: Wenn dem so ist … dann soll sie Xuanyuan-Schule heißen.
In diesem Leben trennen sich unsere Wege öfter, als sie sich kreuzen. Neunmal von zehn fügt sich die Welt nicht unserem Wunsch.
Doch mögen wir Sterblichen die Flamme weitertragen und niemals aufhören, höher zu streben.
Fräulein Filet: Hm? Hat Meisterin Qingxiao das hier liegen lassen?
Fräulein Filet: … Schwertkunst des Goldäugigen?