Der umgekehrte Kaninchenschatten

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Lies Lucillas WavesLine-Nachricht.

Finde Lucilla.

Lucilla: „When the Bird Glides Across the Sky“ … das Lied, das ich letzte Nacht gehört habe, als ich nicht schlafen konnte. Die Rinascitaner haben einen ausgezeichneten Kunstgeschmack.

Lucilla: Allerdings regt die Melodie meine Gedanken an. Nicht gut zum Einschlafen. Löschen.

Lucilla: Weiter … das heutige Frühstück. Hmm, nach royanischer Art.

Lucilla: Alles belanglos. Auch löschen. Obwohl es lecker war.

Lucilla: Okay, sieht aus, als wäre mein Gast eingetroffen. Um den Rest kümmere ich mich später.

Lucilla: Was? Sehe ich etwa aus wie ein murmelnder Android?

Rover: Verzeihung, Präsidentin. Warst du …

Lucilla: Gedächtnisoptimierung. Neugierig auf meine Resonanzkraft?

Rover:

Lucilla: Jeder hinterlässt Frequenzen auf den Objekten, die er bei sich trägt. Meine Resonanzkraft erlaubt es mir, diese Informationen zu lesen und zu analysieren.

Lucilla: In gewisser Weise sind diese Frequenzen ihre Erinnerungen.

Lucilla: Ich kann sie lesen, analysieren und in meinem Gedächtnis speichern, und ich kann Erinnerungen nach Belieben löschen oder hinzufügen. Das nenne ich „Gedächtnisoptimierung“.

Lucilla: Ich kann Frequenzinformationen aus Objekten extrahieren, sie als Anker nutzen, um die entsprechenden Erinnerungen abzurufen, und diese in meinem Gedächtnis speichern.

Lucilla: Allerdings sind die Kapazitäten des Gehirns begrenzt, sodass ich entscheiden muss, welche Erinnerungen ich behalte und welche ich lösche. So wie du vorhin gesehen hast.

Rover:

Lucilla: Nein, Amnesie ist anders. Bei einer Amnesie können Erinnerungen wiederkommen.

Lucilla: Bei der „Gedächtnisoptimierung“ lösche ich die Frequenz komplett. Sie kann nicht wiederhergestellt werden.

Lucilla: Keine Sorge, ich habe klare Regeln, nach denen ich entscheide, was gelöscht wird. Das ist Teil meines Alltags.

Lucilla: Okay, zurück zum Thema. Ich erzähle dir das alles, weil es mit dem zusammenhängt, was ich in meiner Nachricht erwähnt habe.

Rover:

Lucilla: Genau. Ich brauche deine Hilfe, um etwas zu bestätigen. Würdest du mir ein Objekt leihen, das du immer bei dir trägst?

Rover:

Lucilla: Oh? Den hast du noch? Perfekt. Gegenstände mit persönlicher Bedeutung tragen stärkere Frequenzen.

Lucilla: Rover, ich muss dir ein paar Fragen stellen. Fangen wir an.

Lucilla: Ich weiß jetzt ungefähr, was passiert ist. Am Ende der Feier seid du und Sigrika in die Dunkle Seite gegangen, um das letzte Rätsel zu lösen, und seid dabei auf eine andere „Sigrika“ gestoßen.

Lucilla: Und du hast erkannt, dass sie nicht die echte war, als sie sagte: „Muss es wirklich so wichtig sein, eine Antwort zu finden?“

Rover: Genau so war es … Erstaunlich, wie viel du von dieser einen Karte erfahren hast.

Lucilla: Deine Erinnerungen sind wie ein Film für mich. Ich kann sie anhalten und Bild für Bild betrachten.

Lucilla: Was ist passiert, nachdem sich die falsche Sigrika zu erkennen gegeben hat?

Rover: Da … war ein Kaninchen. Ich bin ihm hinterhergelaufen. Es war dasselbe, das ich direkt nach der Ankunft in der Dunklen Seite gesehen hatte.

Lucilla: Ich verstehe. Danke, Rover. Ich glaube, ich habe gefunden, was ich suche.

Lucilla: Weißt du noch, als ich sagte, dass Mornye die Frequenzen verglichen und festgestellt hat, dass vermutlich das Kaninchen die Ursache für die Anomalie in der Dunklen Seite ist?

Lucilla: Das Kaninchen führt jene, die die Dunkle Seite betreten, zu dem, was sie fürchten und vermeiden wollen. So wie Sigrika, die ihrem anderen Ich begegnet ist.

Lucilla: Seitdem hält die Anomalie an. Auch andere Studierende und Professoren haben dasselbe erlebt.

Lucilla: Angesichts der Andeutung, die der Große Architekt dir und Dr. Luuk gemacht hat, dürfte dieses Kaninchen nur eines der kleinen Spielchen des Fractsidus sein.

Lucilla: Sie haben meinen Studierenden und Kollegen mit solch verachtenswerten Mitteln geschadet … Als Präsidentin werde ich dafür sorgen, dass sie ihre eigene Medizin zu kosten bekommen.

Rover:

Lucilla: Das Kaninchen ist wie ein Bauer im Schach. Das heißt, ich kann es gegen sie einsetzen.

Lucilla: Wir locken es aus seinem Versteck, fangen es und eliminieren die Anomalie an ihrer Quelle. Anschließend werde ich mithilfe meiner Kraft Informationen über den Fractsidus aus ihm herausholen.

Lucilla: Allerdings könnten unsere Feinde alarmiert werden, wenn wir die Ressourcen der Akademie mobilisieren. Ich brauche daher persönlichere Unterstützung — jemanden, dem ich vertraue und der sich mit der Dunklen Seite gut auskennt … und das bist du.

Rover:

Lucilla: Hehe, sagen wir einfach, es ist ein Forschungsprojekt. Eine Zusammenarbeit zwischen einer Professorin und ihrem lieben Studenten.

Lucilla: Wunderbar. Das beruhigt mich.

Lucilla: Interessant ist, dass zwar viele die Dunkle Seite betreten haben, aber nur wenige vom Kaninchen ins Visier genommen wurden.

Lucilla: Während es der Fractsidus mit dem Zwischenfall bei der Feier auf dich und Sigrika abgesehen hatte, könnten die anderen Opfer einem bestimmten Muster gefolgt sein, auf das das Kaninchen reagiert hat.

Rover:

Lucilla: Genau. Wir müssen herausfinden, was sie in der Dunklen Seite gemacht haben, und die Ergebnisse vergleichen.

Lucilla: Womöglich wurde das Kaninchen von den Gemeinsamkeiten angezogen. Die Akademie hat die Opfer bereits befragt.

Lucilla: Basierend auf unseren Erkenntnissen stechen ein paar mögliche Faktoren hervor.

Lucilla: Wie lange sie in der Dunklen Seite waren, ob sie aus einem bestimmten Grund dort waren und ob sie etwas von dort mitgebracht haben.

Lucilla: Unser nächster Hinweis führt zu einem Professor, der der Leitung der Akademie sehr kritisch gegenübersteht. Deshalb … ist es besser, wenn ein Student wie du ihn anspricht.

Rover:

Lucilla: Nicht besonders. Ein paar seiner Ansichten decken sich nicht mit denen der Führungskräfte.

Lucilla: Nichtsdestotrotz werde ich dich bei deinen Nachforschungen von der Dunklen Seite aus unterstützen. Meine Kraft wird uns helfen, herauszufinden, was er erlebt hat.

Lucilla: Keine Sorge. Ich werde dich von der Dunklen Seite aus unterstützen. Meine Kraft wird uns helfen, herauszufinden, was er erlebt hat.

Lucilla: Wenn du mit ihm sprichst, versuche, einen persönlichen Gegenstand von ihm zu bekommen. Dann kann ich seine Erinnerungen in der Dunklen Seite nacherleben.

Rover:

Lucilla: Mmm. Aha. So, ich habe dir die wichtigsten Informationen zu dem Opfer geschickt … Und nimm das.

Rover:

Rover:

Lucilla: Unterschätze diesen kleinen Spiegel nicht. Er ist ein Kommunikationsgerät. Schließlich müssen Partner sich jederzeit erreichen können, oder?

Lucilla: Es wird spät. Ich bin schon auf dem Weg zur Dunklen Seite. Die Nachforschungen auf dem Campus liegen jetzt in deiner Hand.

Lucilla: Oh, und schau mal dein WavesLine. Ich habe dir eine neue Nachricht geschickt.

Lies Lucillas WavesLine-Nachricht.

Begib dich zum Lager von Professor Sevi.

Rover:

Rover:

Lucilla: Du hältst ihn viel zu nah. Wenn man sieht, dass du ein Kommunikationsgerät so benutzt, fällst du sofort auf.

Lucilla: Keine Sorge. Ich habe die Einstellungen des Spiegels angepasst, bevor ich ihn dir gegeben habe.

Lucilla: Steck ihn einfach in die Tasche. Der Trick ist, ruhig zu bleiben und dich ganz natürlich zu verhalten.

Finde Professor Sevi weiter vorn.

Erkundige dich bei den Studierenden nach der Lage.

Träger Student: Ach, dieses Erhaltungsgesetz … Dann müsste die Zeit zwischen Wochentagen und Wochenenden doch auch symmetrisch sein, oder?

Träger Student: Freitag wird zum Wochenende, aber wenn das Wochenende vorbei ist, dauert es vier ganze Tage, bis wieder Freitag ist. Zeit ist eindeutig nicht gleichmäßig verteilt, oder?

Besorgter Student: Vielleicht hat bei der Erfindung von Wochentagen und Wochenenden einfach niemand an dieses Gesetz gedacht … Die Wissenschaft wird ja bekanntlich selten sofort von der breiten Masse akzeptiert.

Besorgter Student: Aber egal, wir sollten uns lieber auf die Prüfung am Semesteranfang konzentrieren. Ich hab gehört, dass Präsidentin Lucilla die Fragen geschrieben hat. Da weiß man schon, wie viele von uns durchfallen werden … Ihr Erstsemester solltet euch besser vorbereiten.

Rover:

Träger Student: Tipps? Du meinst Notizen, Altklausuren oder Mitschriften? Vergiss es. Bei den Prüfungen von Präsidentin Lucilla hilft das alles nichts.

Träger Student: Sie sagt immer: „Seht das nicht als Wissenstest, sondern als Bewertung eurer Lebenskompetenzen.“

Träger Student: „An der Sternenfackel-Akademie ist Wissen mehr als nur Show. Es ist die Luft zum Atmen und die Kraft, die euch im Leben weiterbringt.“

Besorgter Student: Ja, sie ist wirklich kein Fan dieser altmodischen Gelehrten, die den ganzen Tag nur über Theorien reden.

Rover: Apropos Professoren … Gibt es jemanden, der weniger streng mit den Studierenden ist? Vielleicht Professor Sevi?

Träger Student: Professor Sevi … Vielleicht? Ich hab gehört, dass er seine Studierenden behandelt, als wären sie seine Kinder. Wir haben ihn vorhin gesehen.

Besorgter Student: Aber ist er nicht einer dieser „altmodischen Gelehrten“, die die Präsidentin nicht mag?

Besorgter Student: Ich hab gehört, dass es mal Streit zwischen den beiden gab. Er wollte keine Kompromisse eingehen, was seine akademischen Ziele anging, und am Ende wurde es wohl ziemlich hässlich.

Träger Student: Puh, Drama unter Erwachsenen … Kümmern wir uns lieber um unsere eigenen Sachen. Übrigens, warum fragst du nach Professor Sevi?

Rover:

Träger Student: Verstehe. Er ist ganz in der Nähe. Du findest ihn ein Stück weiter vorne.

Rover: Und wie sieht dein Empfänger aus?

Lucilla: Rate doch mal!

Rover:

Lucilla: Richtig geraten. Hehe, gar keine schlechte Assoziation.

Lucilla: … Leider falsch geraten. Denk an etwas, das zu einem Spiegel passt, wie … einen Lippenbalsam.

Suche weiter nach Professor Sevi.

Lucilla: Hehe, die erinnern sich ziemlich gut daran. Ich schätze, meine Rede bei der Eröffnungsfeier war doch nicht umsonst.

Rover:

Lucilla: Ach, keine Sorge. Ich habe mich für die Prüfungsfragen einfach an den wichtigsten Erkenntnissen der Professoren orientiert … und sie ein bisschen vertieft.

Lucilla: Natürlich nicht. Wenn wir uns nur wegen akademischer Angelegenheiten so streiten würden, gäbe es die Sternenfackel-Akademie wohl nicht.

Erkundige dich bei den anderen Professoren nach der Lage.

Professor Karl: Ich hab sie gelesen. Abgesehen vom Titel war sie einfach nur irre lang und lästig, wie ein verdammter Leerenwurm!

Professor Karl: Und wag es ja nicht, mich in deiner Danksagung zu erwähnen. Das wäre Rufmord! Mehr hab ich nicht zu sagen.

Professor Karl: … Hm? Ein Erstsemester? Was gibtʼs?

Rover:

Professor Karl: Wenn du was zu sagen hast, spuckʼs aus. Als Student der Sternenfackel-Akademie darfst du nicht so zaghaft sein.

Professor Karl: Ihr jungen Leute seid immer so zaghaft. Selbst in der Forschung merkt man das … Ehrlich gesagt frage ich mich langsam, warum Lucilla euch überhaupt aufgenommen hat.

Lucilla: Diese Stimme … das muss Professor Karl sein. Du solltest ihm besser ehrlich antworten. Er ist aufrichtig und direkt.

Rover: Ich hab gesehen, dass du dich vorhin über einen anderen Studenten geärgert hast, deshalb wollte ich dich nicht stören. Professor, hast du vielleicht Professor Sevi gesehen?

Lucilla: Gut gemacht. Diese Stimme … Das ist Professor Karl. Du solltest ihm besser ehrlich antworten.

Lucilla: Er ist auch so eine harte Nuss wie Professor Sevi.

Professor Karl: Sevi? Der bereitet vermutlich gerade seine Instrumente vor. In letzter Zeit ist er wie besessen von seiner Forschung.

Professor Karl: Seit er von der Dunklen Seite zurück ist, fordert er, dass der Zugang gesperrt und niemand mehr hineingelassen wird. Das hat schon wieder zu einem heftigen Streit mit der Leitung geführt.

Rover:

Professor Karl: Hmpf. Warum? Vermutlich wegen Lucilla und ihrer Truppe. Die müssen irgendwas verbockt haben, und Sevi hat Wind davon bekommen.

Professor Karl: Da du neu bist, weißt du wahrscheinlich nicht, dass Sevi und ich nicht gerade auf gutem Fuß mit Lucilla stehen.

Professor Karl: Sie ist eine gute Dozentin. Aber eine gute Leiterin der Akademie? Wohl kaum!

Professor Karl: Für wissenschaftliche Belange haben wir Genies wie Professorin Mornye, und für Führungsposten haben wir Investoren mit weitaus mehr Erfahrung.

Professor Karl: Und trotzdem liegt die Zukunft der Akademie jetzt in ihren Händen – einer durchschnittlichen Resonatorin ohne besondere Fachkenntnisse. Im Ernst?

Rover:

Professor Karl: Ach, vergiss es. Warum rede ich überhaupt mit einem Studenten darüber? Ich habe das wohl zu lange mit mir rumgetragen.

Rover: Wegen dem, was Professor Karl gerade gesagt hat …

Lucilla: Keine Sorge, mir gehtʼs gut. In meiner Position gehören skeptische Stimmen einfach dazu.

Lucilla: Was denkst du denn, Rover? Welche Eigenschaften sollte eine Präsidentin haben und in welche Richtung soll sich die Sternenfackel-Akademie entwickeln?

Rover:

Lucilla: Du musst nicht sofort antworten. Sieh es dir selbst an. Gehen wir weiter. Professor Sevi sollte gleich da vorne sein.

Finde Professor Sevi.

Lucilla: Und noch was: Er ist auch ein Gedächtnis-Resonator. Er kann Objekte aus seinen Erinnerungen reproduzieren und projizieren.

Lucilla: Damit du dich konzentrieren kannst, werde ich während eures Gesprächs still sein.

Sprich mit Professor Sevi.

Sevi: Du bist spät dran. Hast du alle Materialien dabei, um die ich dich gebeten habe?

Sevi: Gib mir den Rekalibrator … Hm? Was –

Sevi: Ah, mein Fehler. Ich dachte, du wärst mein Assistent. Du bist … Kennen wir uns?

Sevi: … Ah, die Akademiezeitung! Du bist doch der Student, der dafür gesorgt hat, dass die Sonnenwendzeremonie erfolgreich war, oder?

Rover:

Sevi: Also, als das Startprogramm für Helios ausgefallen ist, wie habt ihr es geschafft, die Parameter zu rekalibrieren? Und was wurde aus den Live-Daten des Antriebs …?

Rover:

Sevi: Ähem … Wenn ich sehe, wie ein Projekt Gestalt annimmt, werde ich immer ganz aufgeregt. Ich war selbst an der Entwicklung des Startmechanismus beteiligt.

Sevi: Oh, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Sevi, Professor in der Abteilung für Ingenieurwesen und ehemaliger Preisträger des Sternenfackel-Preises des Spacetrek-Kollektivs.

Sevi: Aufgrund der schwierigen Lage wird der Preis schon seit Jahren nicht mehr verliehen. Oh, bitte versteh mich nicht falsch. Ich will mit dieser Medaille nicht angeben.

Sevi: Ich behalte sie … um mich daran zu erinnern, dass unsere Wissenschaft früher tatsächlich Fortschritte gemacht hat, auch wenn jetzt …

Sevi: … Wie auch immer, Rover, was führt dich hierher?

Rover: (Lucilla hat gesagt, dass er kein gutes Verhältnis zur Akademieleitung hat. Ich sollte also lieber nicht erwähnen, dass sie mich geschickt hat.)

Rover: (Allerdings sind wir beide Opfer der Dunklen Seite. Wenn ich das Gespräch aus diesem Blickwinkel angehe, schöpft er vielleicht keinen Verdacht.)

Rover: Ich wollte mit dir über die Dunkle Seite sprechen. Sigrika und ich hatten dort einen Unfall, und ich hab gehört, dass andere Studierende und Professoren ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Rover: Allerdings gibt es so viele widersprüchliche Berichte. Als jemand, der dort gewesen ist, möchte ich wissen, ob alle dasselbe gesehen haben. Du warst doch auch dort, nicht wahr, Professor?

Sevi: Ich … Erzähl mir doch erst mal, was du dort gesehen hast.

Rover:

Sevi: … Leider habe ich nichts dergleichen gesehen, obwohl ich einmal in der Dunklen Seite war.

Sevi: Aber angesichts dieser Vorfälle sollte man den Zugang zu diesem Ort sperren, vor allem für Studierende.

Sevi: Jetzt muss ich mich auf ein Experiment vorbereiten. Wir können ein andermal weiterreden. Oh, und …

Rover:

Sevi: Die Medaille gehört jetzt dir. Auch wenn der Sternenfackel-Preis nicht mehr verliehen wird, sollte dein Beitrag zur Sonnenwendzeremonie gewürdigt werden.

Sevi: Was wir jetzt brauchen, ist ein weiterer technologischer Durchbruch. Nimm sie … als Zeichen meiner persönlichen Anerkennung.

Kontaktiere Lucilla.

Lucilla: Ja, ich habe alles gehört.

Rover: Sieht aus, als wollte Professor Sevi nicht darüber reden, was er in der Dunklen Seite gesehen hat.

Lucilla: Dennoch ist die Medaille ein wichtiger Anhaltspunkt. Er hat eine tiefe Verbindung zu ihr.

Lucilla: Bitte leg die Medaille vor den Handspiegel. Da ich sie nicht anfassen kann, werde ich ihre Frequenz aus der Ferne ermitteln und einstellen.

Rover:

Lucilla: Ausgezeichnet. Überlass den Rest mir.

Kontaktiere Lucilla, um die Dunkle Seite zu betreten.

Rover: Präsidentin, kannst du mich noch hören?

Lucilla: Ja … Die Verbindung ist stabil. Fangen wir an.

Finde weiter vorne Hinweise.

Sevi: Seltsam … Ich habe den Raum genau nach dem Rätsel gestaltet, das die Akademie mir gegeben hat, aber jetzt …

Sevi: Wer hat das Rätsel ausgetauscht? Wer hat die Szene verändert? Könnte das Kaninchen, von dem die Studierenden immer sprechen, etwas damit zu tun haben?

Sevi: So oder so, ich sollte mich darauf konzentrieren, den Raum durch Gedächtnisprojektion wiederherzustellen. Wenn ein Studierender in die Irre geführt wird und noch einen Unfall verursacht, wird das ein echtes Problem.

Lucilla: Mmm. Das ist also die Erinnerung von Professor Sevi, als er zum ersten Mal die Dunkle Seite betrat. Er war nicht nur ziemlich lange hier, er hat auch seine Kraft eingesetzt.

Lucilla: Wie wir gerade erfahren haben, war er einer der Mitarbeiter, die an der Sonnenwendfeier mitgewirkt haben. Er kam hierher, um die veränderte Szene wiederherzustellen.

Lucilla: Aber …

Rover: Stimmt was nicht?

Lucilla: Schwer zu sagen. Vielleicht liegt es daran, dass ich auch eine Gedächtnis-Resonatorin bin, aber irgendetwas stimmt hier nicht.

Lucilla: Viele glauben, dass Gedächtnis-Resonatoren wie wir Meister der Erinnerungen und Emotionen sind, denen Illusionen oder Kränkungen nichts anhaben können.

Lucilla: Aber keine Kraft ist perfekt. Sobald wir uns ganz auf die Manipulation von Erinnerungen konzentrieren, wird der Geist von Informationen überflutet.

Lucilla: Dann sind wir am verwundbarsten. Die Anomalie in der Dunklen Seite nutzt diese Schwäche zu ihrem Vorteil. Wäre ich ein Mitglied des Fractsidus, würde ich in diesem Moment zuschlagen …

Lucilla: Diese Projektion wird nicht lange halten. Gehen wir weiter.

Suche nach Professor Sevis Projektion.

Untersuche Professor Sevis Projektion.

Sevi: … Ich habe überhaupt kein Zeitgefühl hier. Das war schon eine halbe Stunde?

Sevi: Das … gehört hierhin. Moment mal, das Kaninchen –

Sevi: Du schon wieder! Hast du das Rätsel ausgetauscht und diesen Ort verändert? Komm sofort zurück!

Lucilla: Diese Erinnerung zeigt den Moment, als er dem Kaninchen begegnete. Davor sprach er von Zeit. Könnte das ein weiterer Anhaltspunkt sein?

Rover: Hat es sich bei den anderen Opfern ähnlich zugetragen?

Lucilla: Wir sollten noch keine voreiligen Schlüsse ziehen. Weiter gehtʼs.

Folge Professor Sevis Projektion.

Sevi: Bist du schon wieder weg? Egal, wie gut du dich versteckst, ich werde mich immer an deine Spuren erinnern.

Sevi: Ich muss nur meine Kraft einsetzen.

Sevi: Es hat keinen Sinn, dich zu verstecken. Ich weiß, dass du da bist.

Sevi (Dunkle Seite): Überrascht, dass du dich selbst anstarrst?

Sevi: D-Du bist … Nein, jetzt verstehe ich. Die Dunkle Seite ist ein Spiegel. Und du bist mein Schatten.

Sevi (Dunkle Seite): Ha. Und selbst wenn ich ein Schatten bin, na und? Ich bin immer noch ein Teil von dir. Hast du etwa Angst, dass dein Schatten deine Geheimnisse kennt?

Sevi (Dunkle Seite): Geheimnisse, vor denen du schon lange davonläufst …

Sevi (Dunkle Seite): Du kommst nicht weiter, sehnst dich nach Fortschritt … so wie dieser Forscher aus Huanglong, der am Ende alles aufgegeben hat, um die Wahrheit zu finden.

Sevi (Dunkle Seite): Pascar-Spektrum … Kommt dir das bekannt vor?

Sevi: … Ich bin nicht wie Pascar.

Sevi (Dunkle Seite): Oh, da hast du recht. Du bist nicht mal mutig genug, alles aufzugeben. Deshalb trittst du hier auf der Stelle und rennst wie eine Laborratte im Kreis.

Sevi (Dunkle Seite): Aber was wäre, wenn ich dir sagen würde … dass die Antwort, nach der du suchst, hier zu finden ist? Und sie hat mit deinem aktuellen Projekt zu tun. Los, sieh doch mal nach.

Sevi: Das Datenmodell … war von Anfang an falsch? Hier liegt der Fehler? Wenn ich das korrigiere, könnte meine zweite Hypothese tatsächlich zutreffen.

Sevi: Basierend auf dem korrigierten Modell sollte das Ergebnis dann … Moment, fehlt da nicht eine Formel? Die erste Hälfte stimmt perfekt mit meiner Herleitung überein …

Sevi: Wo ist der Rest? Wo ist die andere Hälfte der Formel?

Sevi (Dunkle Seite): Ich hab nie gesagt, dass die Antwort umsonst ist. Wie wäre es mit einem fairen Tausch?

Sevi (Dunkle Seite): Biete mir etwas von gleichem Wert und die Antwort gehört dir. Ich habe die Einsätze schon für dich vorbereitet – alles, was du für deine Forschung brauchst.

Sevi (Dunkle Seite): Die Abhandlung, die Daten … Es ist alles da. Also, was ist dir die Wahrheit wert?

Sevi (Dunkle Seite): Wie du siehst, hat dein Bericht überhaupt kein Gewicht. Er ist wertlos.

Sevi (Dunkle Seite): Willst du es noch mal versuchen?

Sevi (Dunkle Seite): Ah, nein, nein, nein. Das reicht bei Weitem nicht. Mehr ist dir das Wissen nicht wert? Warum setzt du nicht alles?

Sevi: Das … Das kann nicht sein …

Sevi (Dunkle Seite): Oh doch, du hast alle deine Chips gesetzt. Was hast du sonst noch zu bieten?

Sevi (Dunkle Seite): Ah, stimmt. Die hätte ich fast vergessen. Deine größte Ehre, nicht wahr? Mal sehen, ob die etwas wert ist.

Sevi (Dunkle Seite): Sieh mal einer an. Du hast alles gegeben und dennoch reicht es nicht für eine einzige Antwort.

Sevi (Dunkle Seite): Oder vielleicht … ist die Waage die Antwort, und die sogenannte wissenschaftliche Forschung in Lahai-Roi trägt überhaupt nichts zum Fortschritt der menschlichen Zivilisation bei.

Sevi (Dunkle Seite): Und natürlich ändert sie nichts an dem, was unter Lahai-Roi schlummert. Du weißt, was ich meine.

Sevi: Schluss damit! Du verstehst gar nichts!

Sevi (Dunkle Seite): Ach ja? Versteh ich das nicht? Du hast nichts mehr zu bieten. Oh … doch, eine letzte Sache könntest du noch eintauschen.

Sevi (Dunkle Seite): Dein Leben. Los! Ist das nicht genau das, wonach ihr Idealisten immer strebt?

Sevi: … Ich sagte doch, du verstehst nichts! Du machst nur Jagd auf verzweifelte Menschen, die auf der Suche nach der Wahrheit sind!

Sevi: Ich werde niemanden mehr in diesen Raum lassen!

Rover: Deshalb war Professor Sevi so entschlossen, niemanden mehr in die Dunkle Seite zu lassen …

Lucilla: Das war seine Art, sie zu beschützen. Er hatte Angst, dass ehrgeizige Studierende oder ambitionierte Lehrkräfte ihr Leben für eine Illusion von Wahrheit opfern könnten.

Lucilla: Größe hat nicht nur etwas mit Leistung zu tun. Manchmal besteht sie darin, der Realität ins Auge zu sehen und sich dennoch für ein würdevolles Leben zu entscheiden.

Lucilla: Ja, natürlich streben wir an der Sternenfackel-Akademie nach Wahrheit, aber der Weg ist wichtiger als das Ziel. Unseren Wert auf einer Waage zu wiegen? Das ist nichts als Ignoranz.

Lucilla: So, wenn wir jetzt die Hinweise von Sevi mit den bisherigen Erkenntnissen der Akademie abgleichen …

Rover:

Lucilla: Je mehr Zeit man in der Dunklen Seite verbringt, desto wahrscheinlicher ist es, dem Kaninchen zu begegnen, aber das ist nicht der entscheidende Faktor.

Rover: Da wir die Antwort gefunden haben, werde ich hier auf dich warten …

Rover: Hallo? Präsidentin?

Lucilla: Nun, es gibt noch eine Sache, die ich noch nicht erwähnt habe. Seit der Feier hatten alle Opfer der Dunklen Seite eines gemeinsam.

Lucilla: Sie waren alle Gedächtnis-Resonatoren. Und von uns gibt es nicht so viele in der Akademie …

Lucilla: Nur einer ist noch übrig. Du verstehst doch, was das bedeutet, oder?

Lucilla: Ich muss mich konzentrieren. Meine Gedanken öffnen. Nur ein bisschen. Dem Feind eine Chance geben.

Lucilla: Ein kleiner Preis, um das Ziel hervorzulocken. Um es mit den Worten des falschen Professors zu sagen: ein fairer Tausch.

Lucilla: Da sich der Fractsidus so viel Mühe gegeben hat, mich, die Präsidentin, zu diesem „Festmahl“ einzuladen, wie könnte ich da nein sagen?

???: Dieser Student … Du scheinst ihm sehr zu vertrauen.

Lucilla: Mm-hmm. Wenn du ihn persönlich triffst, wirst du verstehen, warum. Wie läuft es bei dir?

???: Genau wie geplant. Es ist niemand mehr in der Dunklen Seite.

???: Aber das Kaninchen ist ganz schön clever. Da in jedem Raum Spuren seiner Frequenz zu finden sind, ist es mir nicht möglich, seine Bewegungen nachzuverfolgen.

Lucilla: Na ja, wenn es so einfach zu fangen wäre, wäre ihr kleines „Festmahl“ nur halb so unterhaltsam, oder?

Lucilla: Und denk daran … sollte irgendetwas Unerwartetes passieren, weißt du, was zu tun ist.

Lucilla: Da sich der Fractsidus so viel Mühe gegeben hat, mich, die Präsidentin, zu diesem „Festmahl“ einzuladen, wie könnte ich da nein sagen?

Rover:

Lucilla: Natürlich. Und ich wusste, dass du mich aufhalten oder mir folgen würdest, wenn ich dir das früher gesagt hätte.

Lucilla: Aber es gibt etwas, das nur du von außen tun kannst.

Lucilla: Die Dunkle Seite ist von Natur aus instabil. Weißt du noch, was ich gesagt habe? Die Akademie regulierte ihre Tore mithilfe von Rätseln.

Lucilla: Die meisten wurden durch Rätsel des Fractsidus ersetzt, aber ein paar der ursprünglichen Rätsel sind noch im Archiv der Akademie versteckt.

Lucilla: Und das Archiv ist … umfassend. Pass auf, was du da ausgräbst.

Lucilla: Rover, du musst mithilfe eines dem Fractsidus unbekannten Rätsels einen stabilen Ausgang von der Dunklen Seite schaffen.

Rover:

Rover: Weißt du noch, was du Sigrika bei der Feier gesagt hast? Und das heißt, dass wir zusammenhalten müssen, egal was passiert.

Rover:

Lucilla: Du kommst eh, auch wenn ich nein sage, oder? Na gut. Die Dunkle Seite ist ein Labyrinth. Ich werde ein paar Hinweise hinterlassen, die dir helfen sollten, mich zu finden.

Lucilla: Aber wenn irgendetwas schiefgeht, versprich mir, dass du sofort den Ort verlässt.

Begib dich zum Rabelle-Institut.

Finde den Eingang zur Dunklen Seite.

Rover: Die alternativen Rätsel für die Sonnenwendfeier … Ich schätze, an die hat Präsidentin Lucilla gedacht.

Rover: Aber warum sind sie in einem Szenenbuch versteckt? Ist das etwa ihr Hobby?

Rover: Hoffentlich hilft das.

Rover:

Betritt die Dunkle Seite.

Erkunde den Weg nach vorn.

Rover: Seltsam … Warum sind hier Tacet-Dissonanzen? Und sie bewegen sich alle auf sie zu.

Lucilla: Du bist da. Hier entlang …

Rover: Wenn ich diesem Weg folge, sollte er mich zur Präsidentin führen.

Besiege die Tacet-Dissonanzen.

Rover: Hier sammeln sich immer mehr Tacet-Dissonanzen …

Rover: Das ist …

Betritt die Tiefen der Dunklen Seite.

Einige Zeit früher …

Lucilla: Hah, die haben sogar meinen Geschmack getroffen. Es ist immer so leicht, die Gedanken von jemandem zu lesen.

Lucilla: Das tragische Leben von Lucilla, Regie: Lucilla, Hauptrolle: Lucilla.

???: Willkommen. Viel Spaß mit deinem ganz persönlichen Film.

Lucilla: Wenn du schon meinen Namen benutzt, könntest du dir wenigstens einen anständigen Titel ausdenken.

Lucilla: Ich habe gehört, dass der Fractsidus einen Dramatiker hat. Das ist also eure „Kunst“?

???: „Dies ist die Geschichte eines jungen Mädchens. Als sie heranwuchs, entdeckte sie, dass sie Erinnerungen lesen konnte.“

???: „Bevor sie sich ihrer selbst vollständig bewusst werden konnte, nahm sie zu viele fremde Erinnerungen in sich auf … bis sie sich schließlich selbst verlor.“

Lucilla: Du stiehlst Sevis Stimme und verzerrst das Leben anderer Menschen zu einem billigen Drama …

Lucilla: Seit wann nennt man sowas einen Film? Was kommt als Nächstes, meine große Ankunft in Lahai-Roi?

Lucilla: Wie aufmerksam, dass ihr sogar das Ende der Akademie für uns geschrieben habt.

Lucilla: Wenn dieser Film jemals in die Kinos käme, würde ich ihn mit zehnfacher Geschwindigkeit vorspulen. Der Titel sagt schon alles. Absolut geschmacklos.

???: Damit endet der Film. Bei erneuter Betrachtung fällt jedoch auf, dass er voller bedeutungsloser Handlungen und seine Hauptfigur erbärmlich naiv ist.

???: Das Drehbuch wird umgeschrieben und der Film neu gedreht. Schauspielerin, bitte warte vor dem Vorhang.

Lucilla: Hm? Eine Post-Credit-Szene? Wollt ihr jetzt etwa mein Leben umschreiben?

Lucilla: Na schön. Da du mir eine Freikarte gegeben hast, bleibe ich bis zum Schluss.

???: Das tragische Leben von Lucilla: Neuverfilmung – Szene 1. Action!

???: Das arme Mädchen wiederholt ihre Vergangenheit, wächst erneut heran, gelangt wieder an die Sternenfackel-Akademie und steht abermals am Scheideweg.

Ernsthafter Professor: Jetzt werde ich die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl der Sternenfackel-Akademie bekannt geben.

Ernsthafter Professor: Die Abstimmung wurde gemeinsam von den Ausschüssen der einzelnen Abteilungen sowie vom Sonderermittlungsausschuss der Neuen Föderation durchgeführt.

Ernsthafter Professor: Herzlichen Glückwunsch, Professorin Lucilla. Du wurdest zur neuen Präsidentin der Sternenfackel-Akademie gewählt.

Ernsthafter Professor: Bitte, Präsidentin Lucilla, möchtest du ein paar Worte sagen?

Lucilla (Schauspielerin): Ich …

Halte eine Wahlsieg-Rede.

Lucilla (Schauspielerin): Ich danke euch für euer Vertrauen, aber … ich habe nicht vor, das Amt anzunehmen.

Lucilla (Schauspielerin): Findet ihr nicht, dass ich verglichen mit anderen an der Akademie ein bisschen … zu gewöhnlich bin?

Lucilla (Schauspielerin): Ich habe weder bedeutende akademische Leistungen erbracht noch Erfahrung in der Verwaltung vorzuweisen. Ehrlich gesagt fühle ich mich neben euch allen manchmal sogar klein.

Lucilla (Schauspielerin): Wäre es nicht für alle gefährlich, eine so unbedeutende Person wie mich zur Anführerin zu machen?

Lucilla (Schauspielerin): Deshalb … habt bitte Verständnis für meine Entscheidung. Ich bin zufrieden damit, der Herde zu folgen. Ich bitte um Neuwahlen.

Verlasse den Besprechungsraum.

Erkunde weiter.

Fröhliche Studentin: Professorin Lucilla, letztes Mal waren wir auf Seite 59.

Lucilla (Schauspielerin): Gut, dann weiter auf Seite 60 unten rechts. Dieses Foto wurde vor dem Lamento aufgenommen.

Lucilla (Schauspielerin): Damals gab es das Ätherische Meer noch nicht, und die Luft- und Raumfahrttechnik stand uns noch offen. Dieses Bild wurde von einer unserer Sonden im Weltraum aufgenommen …

Lucilla (Schauspielerin): Das ist unser Heimatplanet, seht ihr? Nichts als ein blasser blauer Punkt.

Arroganter Student: Und was soll das Ganze?

Lucilla (Schauspielerin): Wie bitte?

Arroganter Student: Ich meine, was bringt es, dieses Foto zu machen? Wenn wir es uns ansehen, fühlen wir uns klein.

Arroganter Student: Dieser winzige Punkt gibt uns das Gefühl, unbedeutend, ja fast schon erbärmlich zu sein. Dieses sogenannte „goldene Zeitalter der Erkundung“ und die „großartige Astronomie“ vor dem Lamento … bringen nur Einsamkeit.

Arroganter Student: Wir sind alle einsam in dieser endlosen Dunkelheit, genau wie die Sternenfackel-Akademie jetzt. Sag mir, Professorin, spielt unsere sogenannte „Erkundung“ hier überhaupt eine Rolle?

Lucilla (Schauspielerin): Ich … Ich weiß nicht …

Ernsthafter Professor: Lächerlich! Du willst jetzt, in der kritischsten Phase des Experiments, aussteigen? Wer soll dich jetzt noch ersetzen?

Lucilla (Schauspielerin): I-Ich habe einfach nur … Angst. Angst, diese Instrumente noch mal anzufassen. Angst, Ergebnisse zu sehen, die nicht unseren Erwartungen entsprechen.

Ernsthafter Professor: Du hast Angst davor, ein Risiko einzugehen? Dann solltest du dich vielleicht der theoretischen Arbeit widmen! Willst du wirklich alles, wofür du gearbeitet hast, einfach so aufgeben?

Ernsthafter Professor: Wie lange ist sie schon da drin?

Arroganter Student: Keine Ahnung. Wir haben nur gehört, wie Sachen zerbrochen sind … und jemand geweint hat.

Besorgte Studentin: Könnte sie … wieder einen Anfall haben?

Besorgte Studentin: Der Wahnsinn, ausgelöst durch die Verwirrung der Erinnerungen …

Kehre in den Raum auf der anderen Seite des Fensters zurück.

Nähere dich „ihr“

???: Sie sagte nichts. Tief in ihrem Inneren hatte sie sich bereits mit ihrer eigenen Gewöhnlichkeit abgefunden … und aufgehört, weiterzugehen.

???: Das Mädchen, das sich einst zwang, aufrecht zu stehen, steht nun am Abgrund. Bald fällt der letzte Vorhang.

Lucilla (Schauspielerin): Hah … Haben sich die Erinnerungen der anderen wieder mit meinen vermischt? Wie lange war ich weg? Hm … die Sitzung ist schon vorbei …

Lucilla (Schauspielerin): Was geschieht mit mir …? Ich will einfach nur vergessen. Diese verfluchte Kraft soll verschwinden.

Lucilla (Schauspielerin): Verschwinden … Genau, wenn ich die Erinnerung an meine Kraft selbst lösche, wird vielleicht alles wieder normal.

Lucilla (Schauspielerin): Ich habe genug davon.

Ernsthafter Professor: Sie gab ihren Titel auf, ihr Recht auf Erkundung und jetzt auch noch ihre eigene Kraft.

Sevi (Dunkle Seite): Sie entschied sich, die Person, die sie einst gewesen war, zu töten. Wie eine Ertrinkende verlor sie sowohl ihre Luft zum Atmen als auch ihren Schatten.

Arroganter Student: Eine andere Entscheidung, ein brandneues Leben. Sagt mir, liebes Publikum, ist das nicht faszinierend?

Arroganter Student: Wenn ohnehin alles vergänglich ist, warum dann nicht einfach abwarten? Warum nicht die letzten Momente des Glücks genießen und sich an den schönen Erinnerungen erfreuen, bevor alles vorbei ist?

Sevi (Dunkle Seite): Schließlich fühlt sich ein Augenblick der Freude viel realer an als irgendeine unerreichbare Wahrheit.

Fröhliche Studentin: Du musst nur ein wenig näher kommen und meine Hand nehmen.

Fröhliche Studentin: Wir könnten unsere Plätze tauschen. Keine Schmerzen mehr, nur Geborgenheit und Wonne. Schon bald wird dein letzter Vorhang fallen. Die Entscheidung liegt bei dir.

Lucilla: Bist du fertig mit deiner kleinen Show?

Lucilla: All das Gerede nur aus einem Grund – derselbe Trick, den du schon bei Sevi versucht hast – Angst schüren und alte Wunden aufreißen.

Lucilla: Lass mich raten. Der Angriff auf Sigrika war nur ein Ablenkungsmanöver. Ihr wolltet, dass die Akademie eingreift.

Lucilla: Dann nur Gedächtnis-Resonatoren, die Opfer der Dunklen Seite wurden. Ihr wusstet, dass mir das auffallen würde. Das war eure Einladung.

Lucilla: Und diese kleine Show? Die galt mir und allen Gedächtnis-Resonatoren. Irgendetwas an uns macht euch Angst, oder? Irgendetwas, das euren großartigen Plan durchkreuzen könnte.

Lucilla: Ihr habt eine sehr unterhaltsame Show abgeliefert, das muss ich euch lassen. Nur leider vor dem falschen Publikum. Ihr könnt so viel über Vergangenheit und Zukunft schwadronieren, wie ihr wollt, aber ich lebe im Hier und Jetzt.

Lucilla: Und deshalb ekelt mich die „Botschaft“ in eurem Film auch so an.

Lucilla: Ich leugne weder die Zweifel noch die Kämpfe oder den Schmerz, mit denen wir auf unserer Erkundung konfrontiert sind. Jede Seele in der Sternenfackel-Akademie hat solche Erfahrungen gemacht.

Lucilla: Aber die Last der Zivilisation erfordert Schultern, die sie tragen können. Und wir alle sind – und waren schon immer – eine Herde, die wissentlich ihrem eigenen Ende entgegengeht.

Lucilla: Wenn das Lagerfeuer erlischt, werden diese Lämmer, über die ihr euch lustig macht, sich selbst verbrennen, um nur einen weiteren Kilometer vor ihrem letzten Atemzug zurückzulegen.

Lucilla: Kein Ruhm erstrebt. Kein Gedenken verlangt. Wir legen uns hier nieder und hinterlassen keine Spur.

Lucilla (Schauspielerin): Aber was ist der Sinn des Ganzen?!

Lucilla: Der Sinn? Du siehst zu, wie wir brennen … Du bist der Beweis. Du – und alle hinter dir. Ihr seid unser Sinn.

Lucilla: Und noch etwas. Ob ich das Amt der Präsidentin verdiene … darüber entscheiden weder deine billigen Worte noch deine miesen Filme.

Lucilla: Wenn du so verzweifelt versuchst, mich zu Fall zu bringen, beweist das nur, dass ich etwas richtig mache.

Lucilla: Sag mir, wer ist hier wirklich verzweifelt?

Lucilla: Hehe, du bist nicht der Einzige mit Unterstützung. Schachmatt.

Lucilla: Da bist du ja.

Hiyuki: Geht ihr ihm nach. Ich kümmere mich um den Rest.

Lucilla: Komm. Wir haben noch etwas zu erledigen.

Folge Lucilla und erkunde weiter.

Lucilla: Bleib wachsam, Rover. In der Dunklen Seite kann es jede beliebige Gestalt annehmen.

Lucilla: Es gibt nur einen Durchgang hier. Es kann nicht weit sein. Bleib in meiner Nähe.

Sprich mit Lucilla.

Lucilla: Auch hier keine Spur von ihm. Rover, teilen wir uns auf.

Lucilla: Ich suche in diesem Raum. Du nimmst den davor.

Lucilla: Ich sagte doch … Diesmal ist es Schachmatt.

Rover:

Rover:

Lucilla: Hmm … Wir wissen immer noch nicht, warum sich der Fractsidus für die Dunkle Seite interessiert.

Lucilla: Für den Moment ist dieser kleine Kerl unsere einzige Spur. Ich versuche mal, seine Erinnerungen zu lesen.

Lucilla: Oh? Sieht aus, als müsste ich nicht mal meine Kraft einsetzen.

Seltsames Kaninchen: Das ist dann wohl unsere erste wirkliche Begegnung, Frau Professorin Lucilla?

Lucilla: „Eine wirkliche Begegnung“? Du sprichst aus deinem kleinen Versteck durch ein Kaninchen mit mir. Und das nennst du „wirklich“?

Lucilla: Dennoch … danke für den Film. Er war geschmacklos und billig, aber ich muss zugeben, er hat meine Arbeit zumindest etwas interessanter gemacht.

Lucilla: Du wusstest von Anfang an, dass ich dieses Kaninchen fangen würde.

Seltsames Kaninchen: Und wusstest du nicht längst, dass diese Falle dir galt? Wir haben beide bekommen, was wir wollten.

Lucilla: Was willst du in Lahai-Roi?

Seltsames Kaninchen: Oh nein. Gerade du als Pädagogin solltest es besser wissen. Wer eine Frage stellt, muss selbst nach der Antwort suchen.

Seltsames Kaninchen: Trotzdem … muss ich euch gratulieren. Diese Runde habt ihr gewonnen.

Lucilla: Gewonnen? Ich habe nie zugestimmt, bei deinem kleinen Spiel mitzumachen. Und meine Studierenden auch nicht. Stimmt’s, Rover?

Rover:

Rover:

Seltsames Kaninchen: Ich schmeichle mir selbst? Das tut weh. Ich habe mir so viel Mühe gegeben, diese Prüfungen vorzubereiten.

Seltsames Kaninchen: Wenn sie euch nicht gefallen haben, keine Sorge. Es wird eine nächste Runde geben. Und ich verspreche, dass sie um einiges spannender wird.

Seltsames Kaninchen: Nächstes Mal werden wir um das Schicksal von Lahai-Roi spielen. Wird es in Schutt und Asche zerfallen … oder werden die Flammen der Sternenfackel weiterbrennen?

Seltsames Kaninchen: Ich kann es kaum erwarten. Wirklich … Ich kann unser nächstes Treffen kaum erwarten.

Lucilla: Nächstes Treffen …

Rover:

Lucilla: Das macht nichts. Wenigstens haben wir die Ursache für die Anomalie in der Dunklen Seite behoben.

Rover:

Lucilla: Ich weiß, dass du viele Fragen hast, aber lass uns erst mal von hier verschwinden.

Gehe zurück zum Besprechungsraum.

Untersuche das Fenster des Besprechungsraums.

Denia: Du hast gesagt, dass die Dunkle Seite ihnen nichts tun würde.

Nivora: Ich hab nur gemacht, was du gesagt hast. Du wolltest Sigrika helfen, also hab ich die Dunkle Seite ein bisschen angepasst und ihr geholfen, sich selbst zu sehen.

Nivora: Außerdem … wurde doch niemand verletzt, oder? Weder deine Freundin noch deine Professorin noch … Rover.

Nivora: Eigentlich sollte ich dir danken. Du hast mir geholfen, ein Experiment zu Ende zu bringen …

Denia: Ein Experiment?

Nivora: Das Gegenteil von Leere … Wie weit können Gedächtnis-Resonatoren gehen, bevor „seine“ Kraft sie verzehrt?

Nivora: Und was für Tricks hat diese unbedeutende Akademie eigentlich noch auf Lager?

Nivora: Eine Miko, die ein Schwert führt, hehe …

Nivora: Komm, mein süßes Schätzchen. Wir haben noch viel zu tun.

Denia: Was ist mit dem Kaninchen? Ist das nicht dein Haustier?

Nivora: Wir behalten keinen Müll. Wir werden es entsorgen.

Nivora: Also … gib dir Mühe, nützlich zu sein, wenn du nicht entsorgt werden willst.

Lucilla: Tut mir leid, Rover. Ich habe dich den ganzen Tag in Anspruch genommen.

Rover:

Rover:

Rover: Von dem Moment an, als du zu mir kamst, wusstest du bereits, dass es eine Falle des Fractsidus war. Und dennoch bist du direkt in sie hineingetappt.

Lucilla: So ist das eben, wenn man Präsidentin ist. Außerdem … hat es doch ganz gut geklappt, findest du nicht?

Rover:

Lucilla: Keine Sorge. Ich wusste, dass die Dunkle Seite Menschen zu dem hinzieht, was sie am meisten fürchten. Aber ich habe schon vor langer Zeit gelernt, mich meiner Vergangenheit zu stellen.

Rover:

Lucilla: Willst du das wirklich wissen?

Rover: Hast du nicht gesagt, du wolltest einen neuen Kurs anbieten? „Sternenfackel-Richtlinien: Von Fremden zu Vertrauten“?

Rover: Sollen Studierende und Lehrkräfte sich nicht besser kennenlernen? Das könnte unsere erste Unterrichtseinheit sein.

Lucilla: *Seufz* … Das habe ich mir selbst eingebrockt. Also gut …

Lucilla: Bis ich zwanzig war, konnte ich meine Erinnerungen nicht von denen anderer unterscheiden, die ich gelesen hatte.

Lucilla: Je mehr Erinnerungen ich aufnahm, desto mehr Geburten und Tode sah ich … bis ich allmählich zu spüren begann, wie klein und unwissend ich in Wirklichkeit war.

Lucilla: Genau das hat die Dunkle Seite ausgenutzt, um die Notlage, in der ich mich damals befand, nachzustellen. Und aus diesem Grund hat auch der Fractsidus mich als Repräsentantin der Sternenfackel-Akademie infrage gestellt …

Lucilla: Wenn die Zukunft keine Antworten für uns bereithält und ohnehin alles vergänglich ist … kann dann irgendetwas, was wir in unserem kurzen und unwissenden Leben tun, wirklich von Bedeutung sein?

Lucilla: Wie denkst du als Student der Sternenfackel-Akademie darüber, Rover?

Rover:

Lucilla: Haha, das ist genau die Art von Antwort, die ich von dir erwarten würde.

Lucilla: Als ich damals dem Spacetrek-Kollektiv beigetreten bin, hatte ich kein konkretes Ziel vor Augen, aber zum Glück habe ich, genau wie du, einen guten Lehrer gefunden.

Lucilla: Mein Lehrer war ein einfacher Mann, ein Roya, der für die Beobachtung in den Frostlanden zuständig war. Wir verbrachten unsere Tage damit, zu beobachten und aufzuzeichnen, jeder in seinem eigenen Reich …

Lucilla: Doch er sah sich nie bloß als Beobachter. Immer wieder ging er auf die Menschen und Dinge zu, die er studierte, und baute Brücken zwischen ihnen.

Lucilla: In etwa so, wie wir heute Linien zwischen den Sternen ziehen. Und in den unwirtlichen Frostlanden ist jeder das Licht eines anderen.

Lucilla: Vielleicht stand ich früher zu hoch und habe mich nie hinabgebeugt, um die Gefühle in jenen Erinnerungen wirklich zu spüren … Gefühle, die für einen gewöhnlichen Menschen Zeit brauchen, um sich zu setzen.

Lucilla: Als ich die Erinnerungen, die ich einst gelesen hatte, noch mal durchging, wurde mir klar, dass sie alle eines gemeinsam hatten: Jeder ihrer Besitzer hatte sein Leben damit verbracht, nach Antworten zu suchen.

Lucilla: Und es sind diese Antworten, die unserer Reise in die Zukunft Sinn geben, selbst wenn wir sie vielleicht nie finden.

Rover:

Lucilla: Nein … ich bin noch immer auf der Suche. In dieser Hinsicht bin ich wie ihr alle – auch nur eine Studentin auf diesem Weg.

Lucilla: Also keine Sorge. Bis ich sie gefunden habe, kann mir der Fractsidus nichts anhaben. Was die Miko angeht, auf die du so neugierig bist …

Lucilla: Zu ihr kann ich leider nichts sagen. Eine Präsidentin hält sich an ihre Prinzipien, ganz zu schweigen von den Sicherheitsvorschriften der Akademie. Aber eines Tages wirst du sie wiedersehen.

Lucilla: Wie auch immer. Ich muss noch einen ausführlichen Bericht über die Dunkle Seite schreiben. Überlass den Rest uns. … Es ist spät, Rover. Wir sehen uns im Unterricht.

Lucilla: … Ist dieses Spiel wirklich vorbei?

Warte bis zum nächsten Tag ...

Begib dich zur Aula.

Lucilla: Es sind nur noch wir beide hier, Hiyuki. Du brauchst nicht so förmlich zu sein.

Lucilla: Oh, und nur damit du’s weißt: Die Reparaturkosten für das Schwert werden dir vom Gehalt abgezogen.

Hiyuki: Für welches Schwert?

Lucilla: Für das, was du in der Dunklen Seite benutzt hast. Das ist jetzt das vierte, das du kaputtgemacht hast. Versuch doch bitte, beim nächsten Mal etwas vorsichtiger zu sein, okay?

Hiyuki: Sicher. Und was ist mit meinem Schwert?

Lucilla: Die Reparatur ist fast abgeschlossen. Keine Sorge, du bekommst es bald zurück.

Lucilla: Willst du eins? Die sind ziemlich beliebt bei den Studierenden.

Hiyuki: Ich hab keinen Hunger.

Lucilla: Bonbons soll man essen, wenn man keinen Hunger hat. Dann schmecken sie am besten. Probier mal.

Lucilla: Hast du es etwa einfach runtergeschluckt?

Hiyuki: Mm-hmm. Ein bisschen sauer … und meine Zunge kribbelt. Nicht so mein Ding.

Lucilla: Hm? Gar keine Reaktion? Komisch. Als Sigrika und die anderen ihre gegessen haben, haben sie …

Hiyuki: Was?

Lucilla: Du bist langweilig.

Hiyuki: Er hat mich gesehen. Beeinflusst das deinen Plan?

Lucilla: Nein, das macht nichts. Der Fractsidus hat die Falle nicht nur für mich gestellt. Sie sollte auch dich hervorlocken.

Lucilla: Sie sind auf dich aufmerksam geworden.

Lucilla: Es tut mir leid, dich so lange eingesperrt und versucht zu haben, deine Kraft zu verbergen. Aber am Ende ist sie doch ans Licht gekommen.

Hiyuki: Wir wussten beide, dass dieser Tag früher oder später kommen würde.

Lucilla: Also … Würdest du fürs Erste wieder an die Akademie zurückkehren? Wenn irgendwas passiert, kannst du sofort reagieren.

Lucilla: Der Fractsidus hat große Anstrengungen unternommen, die Dunkle Seite zu manipulieren, doch sie stellt kaum eine wirkliche Bedrohung für die Akademie dar.

Lucilla: Im schlimmsten Fall könnte diese Anomalie auch mit der Macht des Threnodianers zusammenhängen. Sie scheinen bereits ihre nächste Phase vorzubereiten.

Hiyuki: Was soll ich tun?

Lucilla: Noch nichts.

Lucilla: Du weißt, dass das Spacetrek-Kollektiv auf dem Threnodianer errichtet wurde. Deshalb haben wir unzählige Notfallpläne vorbereitet.

Lucilla: Selbst wenn jeder einzelne scheitern sollte … selbst wenn der Threnodianer das Kollektiv vollständig verschlingen würde, hätten wir immer noch ein letztes Ass im Ärmel.

Lucilla: Die Miko, die Wünsche erfüllt, du –