Schatten des Ruhms
Die Jungfrau verließ den Turm, ohne sich zu verabschieden. Folge ihrer Spur in das Land des Ruhms.
Begib dich nach Avinoleum.
Rover: (…?! Das fühlte sich wie eine starke Energiefluktuation von Cartethyias Sonoro, dem Umgekehrten Turm, an …)
Rover: (Ihre Frequenz ist instabil … Ich sollte nach ihr sehen.)
Rover: Es gibt überall Spuren einer Resonanzenergieentladung …
Abby: Was für ein Chaos! Hier sieht es aus, als wäre gerade eine Bombe eingeschlagen!
Abby: (Schnüffelt) Ja, das sind definitiv Cartethyias Restfrequenzen. Wo ist sie nur hin?
Geh zum Ort, an dem die Resonanzenergieentladung entsteht.
Finde Cartethyia
Finde Cartethyia.
Rover: Keine Antwort.
Rover: Kannst du mir sagen, wohin diese Spuren führen, Abby?
Abby: Nach dort drüben. Aber diese Spuren sind ziemlich durcheinander. Und irgendwie auch instabil …
Rover: In dieser Richtung … Das ist der Archipel gegenüber von Ragunna.
Rover: Die Spuren sind noch frisch. Wir sollten ihnen folgen, um Cartethyia zu finden, bevor sie verblassen.
Abby: Sollen wir jetzt los?
Rover: Ja. Da der Wille des Threnodianers nicht mehr besteht, würde sie den Kontakt nur verlieren, wenn etwas nicht stimmt. Und zwar ganz und gar nicht.
Rover: Aber bevor wir losgehen …
Cantarella: Oh, ein Anruf vom ehrenwerten Lorbeerträger höchstpersönlich. Was gibt es denn? Du vermisst wohl die Ruhe meines Schlosses, hm?
Rover:
Cantarella: Cartethyia ist verschwunden … Verstehe.
Cantarella: Das ist in der Tat eine ziemlich dringende Angelegenheit.
Cantarella: Nur zu, was möchtest du mich fragen?
Rover: Ich möchte mehr über den Archipel erfahren, bevor ich mich auf die Suche nach ihr mache.
Cantarella: Ah, Vorsicht ist in der Tat eine Tugend. Da du es eilig hast, erspare ich dir die ausschweifenden Details.
Cantarella: Dieser Archipel wird Septimont genannt.
Cantarella: Er ist ein weiterer Stadtstaat innerhalb von Rinascita. Wie wir Bewohner von Ragunna wurden auch seine Bewohner vom Hütenden über weite Meere geführt, um sich dort niederzulassen.
Cantarella: Aber mit der Zeit führten die Unterschiede zwischen Septimont und Ragunna zu einer Spaltung. Sie schlugen ihren jeweils eigenen Weg ein.
Rover: Welche Art von Unterschieden?
Cantarella: Die Septimonter glauben nicht an das Hütende.
Rover:
Cantarella: Selbst wenn Menschen dieselben Wurzeln haben, können ihre Herzen und Gedanken auf unerwartete Weise auseinanderdriften.
Cantarella: Septimont ist eine Stadt der Krieger. Ihr Credo ist einfach: „Alles für den Ruhm, keine Angst vor dem Tod.“ Sie verehren Helden, nicht die Heiligkeit.
Cantarella: Auf Befehl des Ordens führt Ragunna strenge Grenzkontrollen für die Septimonter durch, während Septimont keine solchen Barrieren für die Bewohner von Ragunna errichtet hat.
Cantarella: Man könnte sagen, dass Septimont eine weitaus tolerantere Haltung gegenüber Fremden hat.
Cantarella: Derzeit findet in Septimont der Große Agon statt, ein Eckpfeiler der Stadtwirtschaft. Eine solche Veranstaltung zieht Besucher aus nah und fern an.
Rover: Klingt nach dem perfekten Zeitpunkt für einen Besuch in Septimont. Danke, Cantarella.
Cantarella: Du bist auf ewig ein Verbündeter der Fisalias … und natürlich mein verehrter Gast. Zwischen uns sind Formalitäten überflüssig.
Fliege mit dem Albatrossa
Abby: Sieh nur! Da ist ja ein Albatrossa!
Abby: Er kann uns mitnehmen.
Begib dich nach Septimont.
Abby: Hmm, mein Herz rast wie verrückt …
Rover: Ist dir schlecht?
Abby: Das weniger, ich habe nur ein mulmiges Gefühl.
Rover: Mulmig? Hast du etwas Gefährliches in Septimont gespürt?
Abby: Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll. Es ist seltsam, als wäre alles irgendwie durcheinander …
Erreiche Septimont
Rover: Abby, wir sind da. Wie fühlst du dich jetzt?
Rover: Abby?
Rover: (Keine Reaktion von meinem Tacet-Zeichen. Schläft sie? Oder ist sie …)
Rover: (Cartethyia hat mir schon einmal mit Abbys Symptomen geholfen … Ich könnte jetzt wirklich ihre Hilfe gebrauchen.)
Rover: (Wir sind durch denselben Faden der Macht des Imperators miteinander verbunden. Vielleicht könnte ich sie damit aufspüren.)
Rover: (Was ist das für ein Wesen, dem sie da gegenübersteht? Eine Tacet-Dissonanz, die halb Mensch, halb Löwe ist? Oder ein besonderes Echo?)
Rover: (Sie war bereits hier.)
Rover: (Ich nehme denselben Weg und sehe mal, ob ich jemanden finde, den ich fragen kann.)
Als deine Finger die kalte Statue berühren, hallt das Flüstern der gefallenen Helden in deinem Kopf wider.
Das Klirren der Waffen vermischt sich mit Schlachtrufen und herzhaftem Lachen. Inmitten dieser Geräusche raunt die Urrüstung von der ewigen Sehnsucht ihres verstorbenen Herrn nach Ruhm …
Rover: (Diese Rüstung könnte ein Echo sein.)
Rover: (Ein Echo … das auf einen wahren Krieger wartet.)
Schwinge das Schwert.
Rover: (Sie wirkt glücklich. Liegt es daran, dass ich sie an vergangene Schlachten erinnere?)
Rover: (Ich scheine hier meinen ersten Freund gefunden zu haben.)
Gehe weiter
Rover: Das … ist also Septimont.
Cartethyia: Die Spuren werden dich hierherführen, Rover.
Cartethyia: Und wenn die Zeit gekommen ist, wirst du diese Geschichte zu einem würdigen Ende bringen.
Cartethyia: Der Geruch vom Meerwasser … Er ist direkt vor mir.
Gehe zur experimentellen Einheit
Zerstöre die experimentelle Einheit
Begib dich ins Dorf und schau, ob du irgendwelche Hinweise findest.
Rover: (Vor uns liegt ein Dorf. Ich werde mit einigen der Einheimischen sprechen.)
Begeisterter Zuschauer: Ha, ich wusste es! Die Blauen Furien bleiben ungeschlagen!
Begeisterter Zuschauer: Ach, die Leute schreiben sie immer ab und denken, sie seien nur Seeleute oder Sänger. Das spielt in der Arena keine Rolle. Es geht nur um pure Stärke.
Zurückhaltender Zuschauer: Die meisten Teams in den diesjährigen Finalrunden werden nicht einmal von Adligen aus der Gegend unterstützt.
Begeisterter Zuschauer: Na und? Machst du dir Sorgen um deine Wetten? Wie oft muss ich noch –
Zurückhaltender Zuschauer: Ja, ja.
Begeisterter Zuschauer: Na gut, na gut … Oh, sieh mal, ein Besucher! Willkommen in Septimont!
Begeisterter Zuschauer: Deine Kleidung stammt nicht aus dieser Gegend. Gehörst du zur Neuen Föderation?
Rover:
Begeisterter Zuschauer: Ah, ich habe schon mal Besucher aus Huanglong getroffen. Anständige Leute, ungemein höflich. Allerdings neigen sie dazu, in Rätseln zu sprechen!
Begeisterter Zuschauer: Hmm … kommt mir bekannt vor, aber ich weiß nicht, wo das ist.
Begeisterter Zuschauer: Du machst schon Witze? Dein Stil gefällt mir! Jedenfalls hoffe ich, dass du deinen Aufenthalt hier genießt!
Rover:
Begeisterter Zuschauer: Wir haben gerade vor Ort einen Wettkampf verfolgt. Schade, dass du ihn verpasst hast. Mattia von den Blauen Furien hat dem anderen Team so richtig eins verpasst!
Zurückhaltender Zuschauer: Genau. Auf dem Kapitol findet gerade der Große Agon statt. Der kommt alle vier Jahre vor. Ganz Septimont redet darüber, wer der nächste Champion wird. Bist du auch wegen der Spiele hier?
Rover: Nein, ich suche nach jemandem.
Begeisterter Zuschauer: Gerade jetzt? Das könnte schwierig werden. In letzter Zeit strömen Leute aus ganz Solaris nach Septimont!
Zurückhaltender Zuschauer: Wen suchst du denn? Das hier ist die erste Haltestelle für Fähren, die zum Kapitol fahren. Vielleicht haben wir die Person ja schon irgendwann gesehen.
Rover:
Zurückhaltender Zuschauer: … So jemanden habe ich wohl noch nicht gesehen.
Zurückhaltender Zuschauer: Die meisten Bewohner von Ragunna, die wir hier sehen, gehören zur Narrentruppe oder zum Adel der Montellis. Sie sind ein wenig offener für unsere Art, über den Glauben zu denken.
Zurückhaltender Zuschauer: Wenn sie allerdings das Emblem des Ordens trägt, wird sie einige Blicke auf sich ziehen.
Rover: (Nachdem sich die Frequenzen von Cartethyia und Fleurdelys verschmolzen hatten, bekam sie ihren Körper zurück. Wenn sie hier vorbeigekommen wäre, hätten die Leute sie gesehen.)
Rover:
Begeisterter Zuschauer: Eine Kreatur, die halb Mensch, halb Löwe ist, eine Rüstung trägt und eine Streitaxt schwingt? Das muss das Wächter-Echo von Septimont sein: unsere Glorreiche Löwin Arsinosa!
Rover: Könnt ihr mir mehr über das Wächter-Echo erzählen?
Zurückhaltender Zuschauer: Gerne! Du musst wissen: Seit unsere Vorfahren dieses Land erreicht haben, kämpfen wir Septimonter gegen die rauen Elemente und die wilden Tacet-Dissonanzen.
Zurückhaltender Zuschauer: Viele tapfere Seelen kamen vor uns, und ihr Nachhall hat sich in dem Stein verewigt, der nun als Arsinosa dasteht. Sie ging aus dem Getöse der Schlacht und dem wilden Brüllen des Stolzes hervor.
Begeisterter Zuschauer: Als Wächterin von Septimont zeigt sich Arsinosa normalerweise nur während des Großen Agons. Ihren Segen zu erhalten, ist die höchste Ehre, die sich ein Septimonter erhoffen kann!
Rover: (Aber … warum sollte Cartethyia sich dem Wächter-Echo von Septimont stellen?)
Begeisterter Zuschauer: Wenn du sie sehen willst, warte einfach bis zu den Finalrunden. Sie finden im Kolosseum in der Stadt statt. Aber trödle nicht herum! Hol dir jetzt eine Eintrittskarte, sonst verpasst du das Ganze!
Zurückhaltender Zuschauer: Und was dieses Mädchen vom Orden angeht, nach dem du suchst, könntest du dich in den Gasthäusern der Stadt umhören …
Beschäftigte Septimonterin: Clay! Edwin! Geht mir mal zur Hand!
Zurückhaltender Zuschauer: Ah, stimmt, wir sollten besser gehen. Wenn du die Kämpfe sehen willst, folge einfach diesem Weg zur Arena. Der Kartenschalter ist gleich dort vorne.
Rover: (Die Frequenz ähnelt der der Echos in Ragunna. Könnte sie ebenfalls von der Macht des Imperators stammen?)
Rover: (Aber sie ist instabil, als würde irgendetwas sie stören … Seltsam, genau wie Abby gesagt hat.)
Rover: (Ich kann die Quelle in der Nähe der Stadt spüren, aber nicht genau lokalisieren.)
??: Boss, du siehst so ernst aus!
Rover: Und wer bist du …?
Buling: Ich? Ich bin eine reisende Taoistin aus Mengzhou. Nenn mich einfach Buling.
Buling: Exorzismus, Talisman-Wahrsagerei, Hellsehen … was immer du willst, bei Buling bist du an der richtigen Adresse! Also, Rover, willst du dein Glück versuchen?
Rover: Woher kennst du meinen Namen?
Buling: Eine alte Freundin hat mir von dir erzählt. Kennst du Jianxin? Ich bin mir ziemlich sicher, dass du sie in Jinzhou getroffen hast. Sie hat vor mir beim selben Meister trainiert.
Buling: Wir kennen uns schon länger. Als ich sie das letzte Mal auf dem Berg besucht habe, hat sie von dir gesprochen.
Buling: Also, ich habe gehört, du suchst jemanden? Tss, nicht gerade leicht, wirklich gar nicht leicht. Das Feng Shui in Rinascita ist nicht gut.
Buling: Das Qi ist unter Wasser eingeschlossen, es fließt nicht gut. Kein Glück, schlechtes Zeichen. Du solltest vorsichtig sein, Boss!
Buling: Kaum tauchst du auf, verändern sich die Sterne … Ich habe schon darauf gewettet, wer diesen Umschwung bringen könnte, deshalb bin ich froh, dass ich dich zuerst erwischt habe.
Geh zur Arena
(Optional) Frage Septimonter nach dem Hütenden.
Rover:
Freundliche Septimonterin: Für uns Septimonter ist es ein starker Verbündeter. Und es diente uns auch als Lotse, der uns in unsere neue Heimat führte.
Freundliche Septimonterin: Wie die Bewohner von Ragunna wurden auch unsere Vorfahren vertrieben und mussten die stürmische See überqueren. Aber ich würde sagen, dadurch wurde unsere Stärke auf die Probe gestellt.
Freundliche Septimonterin: Unsere Körper und unser Geist wurden so gestählt und es hat uns gelehrt, dass die Menschheit selbst der wahre Held von Septimont ist. Nur die Stärksten können an der Seite des Hütenden stehen und kämpfen.
Freundliche Septimonterin: Ohne das vergossene Blut und den Schweiß hätte Septimont keinen Frieden und keine Stabilität gefunden.
Freundliche Septimonterin: Aber die Bewohner von Ragunna sind vom rechten Weg abgekommen und behandeln das Hütende wie eine Art Gottheit. Sie vergessen, dass es die Stärke des Volkes ist, die zählt.
Freundliche Septimonterin: Das ist bloße Feigheit. Ein einfacher Ausweg.
Freundliche Septimonterin: Wenn wir hier Statuen errichten, dann zu Ehren der Helden der Jagd.
Freundliche Septimonterin: Hmm … allerdings habe ich gehört, dass sich die Lage in Ragunna in letzter Zeit verändert hat …
(Optional) Frage Septimonter nach der Glorreichen Löwin
Rover:
Älterer Septimonter: (Hustet) Du willst etwas über Arsinosa wissen? Sie ist das Herz unseres Landes.
Älterer Septimonter: Wenn du in die Innenstadt auf dem Kapitol gehst, kannst du dich selbst davon überzeugen. Die Greifenstatuen sind überall.
Älterer Septimonter: Die gehören schon seit Urzeiten zu diesem Archipel. Früher haben wir gegen sie gekämpft, aber wir haben ihre Stärke und ihren Mut immer respektiert.
Älterer Septimonter: In Septimont neigen starke emotionale Frequenzen dazu, sich in Dingen festzusetzen. So ist auch Arsinosa entstanden.
Älterer Septimonter: Sie war einst nur eine Greifenstatue, aber der glühende Wunsch der Leute nach Siegen verwandelte sie in Septimonts Iudicis-Echo.
Älterer Septimonter: Sie ist eine Art … Zeugnis unseres Willens!
Älterer Septimonter: Ich habe gehört, dass das Hütende kurz nach Arsinosas Geburt nach Septimont kam.
Älterer Septimonter: Man sagt, es habe sie sogar getroffen … Ich muss mich fragen, was da wohl passiert ist. Als Mitstreiter des Hütenden schenken wir Septimonter seinen Taten große Beachtung.
Älterer Septimonter: Aber danach kam das Hütende nie wieder nach Septimont.
Älterer Septimonter: Vielleicht hat es gesehen, dass wir alleine zurechtkommen, und beschlossen, die Stadt unseren Vorfahren anzuvertrauen.
Älterer Septimonter: Wenn das der Fall ist, ist das doch eine große Ehre, findest du nicht auch?
Älterer Septimonter: Ah, Arsinosa … Sie wird jetzt und für immer über unser Land wachen.
??: … Hm?
??: Nicht schlecht!
??: Denkst du, du kannst mich vom Kämpfen abhalten?
??: Und jetzt Vorsicht …
??: Wir werden sehen, wer wem zuerst die Kehle herausreißt.
??: Also gut, Emilio. Warum nimmst du nicht deine feige Bande und gehst mir aus dem Weg, bevor ich beschließe, das selbst in die Hand zu nehmen?
??: Diese schmutzigen Spielchen vor dem Agon … dachtest du etwa, ich würde das nicht merken? Hast du jemals daran gedacht, dass du fast eine unschuldige Person umgebracht hättest? Du solltest dich schämen!
Emilio: Lupa … Du willst es dir also wirklich nicht noch mal überlegen? Obwohl die Finalrunden vor der Tür stehen?
Lupa: Überlegen? Ha! Du meinst also, ich soll weiter mitspielen und deine Wettkampfmanipulationen einfach ignorieren?
Lupa: Mir ist egal, was du außerhalb des Spielfelds machst, aber in der Arena steht Fairness über allem. Wenn du das nicht kapierst, dann bleib eben weiter das Schoßhündchen des Hauses …
Lupa: Ich habe dich mal für einen anständigen Gladiator gehalten, und wir haben beim Kämpfen ein gutes Gespann abgegeben. Aber sieh dich jetzt nur an. Erbärmlich.
Emilio: Du –! Du hast ja keine Ahnung, Lupa.
Emilio: …Nicht jeder hat die Kraft, in Septimont mit reinem Gewissen zu überleben.
Lupa: Entschuldige bitte diese Posse. Verurteile Septimont nicht wegen ein paar Ratten, die sich im Dreck nicht behaupten können. Die sind hier nicht die Regel.
Lupa: Ich heiße Lupa. Von Beruf Gladiatorin. Nach unserem Schwertkampf sind wir jetzt wohl miteinander bekannt. Würdest du mir deinen Namen verraten?
Rover:
Lupa: Alles klar. Es ist selten, jemanden mit deiner Stärke zu treffen.
Rover:
Lupa: Kampferfahrung ist das beste Mittel, ein großer Krieger zu werden. Du bist ein gutes Beispiel dafür.
Lupa: Ah, du machst also gerne Jagd auf Tacet-Dissonanzen? Dann bist du hier genau richtig.
Lupa: Ich bin es gewohnt, hier gegen die Gladiatoren zu kämpfen, aber wie du mit deinem Schwert umgegangen bist … einfach wunderbar. Das gefällt mir.
Rover: Was ist da gerade passiert? Wollten sie dich in einen Hinterhalt locken?
Lupa: Hehe … so ungefähr. Dieser Mann, Emilio, war mal mein Partner. Die Silvas stecken wahrscheinlich dahinter.
Lupa: Das Haus Silva gehört zum Adel von Septimont. Ich trage denselben Namen, obwohl sie mich wahrscheinlich verstoßen haben, nachdem ich das Team verlassen habe.
Rover: Hat das etwas mit der Wettkampfmanipulation zu tun, von der du gesprochen hast?
Lupa: Ja. Ich wusste, dass irgendwas nicht stimmte, aber ich hätte nicht gedacht, dass sie so weit gehen würden. Vielleicht haben sie richtig viel Geld reingesteckt.
Lupa: Ich dachte, das Geld, das ich ihnen eingebracht habe, würde reichen. Aber na ja!
Lupa: Sag mal, du bist doch kein Einheimischer, oder? Wie wär’s –
Lupa: Wenn wir uns zusammentun und in den Finalrunden gemeinsam kämpfen?
Rover: (Das ist Cartethyias Frequenz … aber wie?)
Lupa: Hm? Rover, ist das deine Art, Ja zu sagen?
Rover: Tut mir leid. Lupa, bist du schon mal einem Mädchen aus Ragunna namens Cartethyia begegnet?
Lupa: Cartethyia … Nein, noch nie von ihr gehört. Was ist denn los mit ihr?
Rover: Sie ist verschwunden. Ich suche nach ihr.
Rover: Ich habe ihre Spur nach Septimont verfolgt … Es scheint, als hätte sie sich Arsinosa gestellt.
Lupa: Arsinosa ist das Symbol unseres Geistes, das große Echo, das Septimont seit Jahrhunderten beschützt. Abgesehen von der derzeitigen Ephorin Augusta hat noch niemand ihr je direkt gegenübergestanden.
Lupa: Ich weiß nicht, ob diese Cartethyia stark genug ist, um es mit Arsinosa aufnehmen zu können. Wenn ja, wäre das das Gesprächsthema Nummer eins in Septimont.
Rover: Verstehe … also immer noch keine Hinweise.
Lupa: Genau deshalb sollst du dich mir ja beim Agon anschließen. Wenn Arsinosa in den Finalrunden erscheint, findest du vielleicht die Antworten, nach denen du suchst.
Lupa: Der Champion erhält hohe Anerkennung, eine beträchtliche Prämie und einige … heimliche Vergünstigungen. Wenn wir gewinnen, kannst du alles behalten.
Lupa: Und sollte dich das alles nicht interessieren, dann hilft dir die Anerkennung als Champion dabei, die benötigten Informationen über sie zu finden.
Rover: Stimmt. Aber was hast du davon?
Lupa: Ich? Ich möchte nur die Gesichter dieser Betrüger sehen, wenn sie merken, dass ich sie mit ihren eigenen Waffen geschlagen habe!
Lupa: Sie wetten wahrscheinlich heimlich gegen mich. Ha, macht nichts. Wenn wir gewinnen, verlieren sie alles. Das geschieht ihnen recht.
Lupa: Wenn es keine Strafe für das Überschreiten einer Grenze gibt, wozu gibt es sie dann überhaupt?
Lupa: Ich weiß nicht, welche weiteren Tricks meine liebe Familie noch auf Lager hat, aber du? Du stammst von außerhalb. Und bist noch dazu stark. Du hast keinerlei Verbindung zu ihren Intrigen.
Lupa: Daher freue ich mich, das gemeinsam mit dir in Angriff zu nehmen. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was für ein Gladiator aus dir wird!
Rover: (Arsinosa und die ungewöhnliche Frequenz, die ich von Lupa gespürt habe, sind die einzigen Hinweise, die ich habe …)
Rover: (Lupa bestreitet, Cartethyia jemals begegnet zu sein, aber vielleicht hat sie es nicht bemerkt … oder sie verbirgt etwas.)
Rover: (So oder so, mit ihr zusammenzuarbeiten, ist meine beste Chance, die Wahrheit herauszufinden.)
Rover:
Lupa: Das ist die richtige Einstellung! Also dann … Ich verlasse mich auf dich, Kriegerkamerad.
Lupa: Melden wir nun also unser Team an!
Melde euer Team an.
Lupa: Hallo. Ist die Team-Anmeldung noch möglich?
Boethia: Möge dir Applaus entgegenkommen. Ja, du kannst dich anmelden … Moment mal, d-du bist ja Kandidatin Lupa!
Boethia: Möchtest du … ein neues Team anmelden? Aber bist du nicht …
Lupa: Kleine Planänderung. Ich bin nicht mehr beim Zweig der Legionen. Das hier ist mein neuer Partner, Rover.
Boethia: Ah … verstehe. Dann melde ich euch noch mal an. Habt ihr bereits einen Namen für euer neues Team gewählt?
Lupa: Hmm … Rover, ich überlasse dir die Ehre.
Rover:
Lupa: Wir Septimonter leben direkt am Meer, und ich fand das Rauschen der Wellen schon immer beruhigend. Eine perfekte Wahl!
Lupa: Haha, ich nehme an, du meinst uns beide. Der Stern steht dir echt gut.
Lupa: Haha, einfach, aber wirkungsvoll! Und auch ein gutes Omen für uns.
Lupa: Also gut, der Name steht fest. Wir möchten uns auch für die Sonderqualifikation anmelden, bitte.
Boethia: Na klar. Kleinen Moment.
Rover:
Lupa: Der Agon der Gladiatoren findet das ganze Jahr lang in Septimont statt. Trainingskämpfe, Schaukämpfe, offene Turniere – das volle Programm.
Lupa: Aber wir sind auf den Agon der Champions aus, das größte Ereignis, das nur alle vier Jahre stattfindet. Wir nennen ihn auch den Großen Agon.
Lupa: Es gibt zwei Phasen: eine punktbasierte Vorrunde und eine Ausscheidungsrunde. Die Vorrunde ist fast abgeschlossen. Die Ausscheidungen stehen kurz bevor.
Lupa: Ich habe in den regulären Wettkämpfen genügend Punkte gesammelt, um mich für die Finalrunden zu qualifizieren. Da du jedoch neu dabei bist, musst du die Sonderqualifikation gewinnen, um ebenfalls dabei zu sein.
Lupa: Wenn wir höher platzierte Gegner besiegen, können wir uns mit weniger Wettkämpfen einen Platz sichern.
Rover: Nur wir beide? Ist es also ein Vierkampf, zwei gegen zwei?
Lupa: Genau. Das ist eine der Reformen, die die neue Ephorin für den Agon eingeführt hat. Und natürlich werden auch unsere Echo-Partner mit uns in der Arena sein!
Lupa: Echos sind nicht nur unsere Gefährten, sondern auch ein Beweis unserer Stärke. Sie zu jagen, zu zähmen und mit ihnen zu leben, ist die erste Lektion, die jeder Septimonter lernt.
Lupa: Nun ist es an der Zeit, die Arena zu betreten. Bereit?
Rover:
Boethia: Anmeldung abgeschlossen. Weidmannsheil, Kandidaten!
Lupa: Mal sehen, wie gut wir in der Arena zusammenarbeiten, mein Kriegerkamerad.
Gewinne die erste Sonderqualifikation
Hermilia: Bist du bereit für den Agon der Gladiatoren?
Rover:
Hermilia: Weidmannsheil, Gladiatoren!
Hermilia: Also gut. Ich warte hier auf dich.
Hermilia: {Cus:Var,VarType=Global Key=main_team_name} vs Vulkan-Bergbau
Hermilia: Lasst den Agon beginnen!
Besiege Vulkan-Bergbau
Lupa: Wir haben es geschafft!
Lupa: Das war perfekt! So lebendig habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.
Lupa: Endlich konnte ich mich konzentrieren und jeden Moment des Kampfes genießen …
Lupa: Danke, Krieger. Mit dir zusammenzuarbeiten war die richtige Entscheidung.
Rover:
Rover: Und wer sind die …?
Lupa: Ta-das. Diese Kleinen lieben spannende Wettkämpfe und lassen keine Gelegenheit aus, die Sieger anzufeuern.
Lupa: Sie sind aufgeregter als sonst. Sieht so aus, als hättest du sie mit deiner Leistung wirklich überzeugt, Rover.
Rover: Sie sind genauso lebhaft wie der Baby-Greif, dem ich zuvor begegnet bin.
Lupa: Diese Stadt versteht es wirklich, die Stimmung hochzuhalten! Apropos Greife: Die gab es hier schon längst, bevor sich unsere Vorfahren auf diesem Archipel niederließen.
Lupa: Jedenfalls haben wir unseren ersten Sieg eingefahren. Der nächste Wettkampf findet weiter draußen statt.
Lupa: Wenn wir dort das bestplatzierte Team besiegen, werden wir … Hm?
Eifrige Zuschauerin: KANDIDATIN LUPA! BITTE UNTERSCHREIB DAS FÜR MICH!
Verlegener Zuschauer: D-Du bist es … höchstpersönlich! Warum ist ein Star wie du in dieser Arena?
Verlegener Zuschauer: Es ist unmöglich, eine Eintrittskarte für deine Wettkämpfe zu bekommen … Ach, hätte ich doch nur früher gewusst, dass du hier bist!
Scharfsinnige Zuschauerin: Ist beim Zweig der Legionen etwas vorgefallen, Kandidatin Lupa? Wer ist der neue Gladiator, mit dem du hier bist? Hast du Kandidat Emilio ersetzt?
Scharfsinnige Zuschauerin: Oh, das ist ja eine richtige Schlagzeile …
Eifrige Zuschauerin: Hey, macht mal Platz! LUPA! DEINE LEISTUNG WAR SUPER! BITTE, GIBST DU MIR EIN AUTOGRAMM?!
Rover:
Lupa: Tut mir leid. Es ist schon zu lange her, dass ich außerhalb des Kolosseums gekämpft habe. Ich hätte einen Helm aufsetzen sollen.
Lupa: Das gehört zum Beruf. Man muss die Zuschauer anlocken, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Arena.
Lupa: Keine Sorge! Ich bin sicher, dass wir den Titel holen werden. Bald wirst du Autogramme geben, bis dir die Hand abfällt.
Lupa: Also gut, Leute …
Lupa: Äh … Ich kriege das schon hin, aber es wird zu lange dauern.
Lupa: Wir müssen uns schnell zurückziehen.
Rover: Na gut, aber wie?
Lupa: Ganz einfach. Nimm einfach meine Hand und lass sie nicht los!
Verlasse die Arena
Lupa: Ha … ha … Haha! Gut, wir haben es raus geschafft!
Lupa: Ich sage dem Personal in der nächsten Arena Bescheid, dass wir kommen, um ein ähnliches Durcheinander dort zu vermeiden.
Lupa: Wettkämpfe sind das tägliche Brot eines Gladiators. Die berühmten nehmen nur selten an spontanen Kämpfen teil. Das war der Grund für die Aufregung.
Lupa: Aber jetzt … wird sich die Nachricht über unser neues Team sehr schnell verbreiten.
Begib dich in die Innenstadt
(Optional) Fliege mit dem Albatrossa
Rover: Warum dieses Grinsen?
Lupa: Ach, ich? Ich habe nur gerade … bestimmte Personen informiert.
Lupa: Zu viel Bescheidenheit kann ein zweischneidiges Schwert sein, daher möchte ich offen sein. In Sachen Vermarktung bin ich das Nonplusultra.
Lupa: So konnte meine Familie, die Silvas, auch all die Jahre ihre Position behaupten. Aber die Adligen hier in Septimont streben immer nach mehr und kämpfen darum.
Lupa: Löwen und Wölfe reißen sich gegenseitig in Stücke, während die Hyänen auf der Lauer liegen und auf ihre Beute schielen. Alle wollen ein Stück vom saftigsten Fleisch abbekommen.
Lupa: Und mit den illegalen Wetten, die sie betreiben … Sobald sie erfahren, dass ich das alte Team verlassen habe, werden sie sich alle darum reißen, ein Stück vom Kuchen abzubekommen.
Rover: Hast du vor, Verwirrung zu stiften?
Lupa: Die ganze Sache ist schon so verwirrend, dass niemand mehr weiß, wer genau dahintersteckt.
Lupa: Aber es ist immer noch besser als früher. Das Chaos, das sie angerichtet haben, bevor die aktuelle Ephorin das Amt übernommen hat, war …
??: Möge dir Applaus entgegenkommen, Lupa.
Lupa: Ha … wie ich sehe, hast du auf mich gewartet, Cartur.
Lupa: Er war bei Zweig der Legionen mein Manager. Er hat die Gabe, jedem genau das Richtige zu sagen, was allerdings auch seine Schwäche ist.
Cartur: Ist Redegewandtheit für einen Manager nicht immer ein echtes Geschenk?
Cartur: Matriarchin Julia Silva hat gehofft, dass du ein braves Mädchen bist und wieder nach Hause kommst. Sie hat mich gebeten, bei der nächstbesten Gelegenheit mit dir zu reden.
Cartur: Aber … du scheinst einen neuen Verbündeten gefunden zu haben. Ich wage zu behaupten, dass sich ihre Hoffnungen zerschlagen haben.
Lupa: Und? Worauf willst du hinaus?
Cartur: Wie enttäuschend. Nicht mal ein Hauch von Charme, wenn kein Publikum da ist, das es zu beeindrucken gilt.
Cartur: Bist du zuversichtlich, was dein neues Team angeht? Wie schätzt du eure Chancen auf den Turniersieg ein?
Lupa: Mit mir und Rover? Einhundert Prozent.
Lupa: Es reicht, Cartur. Spar dir die Spielchen und das leere Geschwätz! Ich habe eine Frage an dich …
Lupa: Bist du in die Wettkampfmanipulationen der Silvas verwickelt?
Cartur: Nein. Ich liebe zwar Geld, aber so sehr würde ich mich dafür niemals erniedrigen.
Lupa: Na gut. Du kannst jetzt gehen.
Cartur: Na, na, na, gefährliche Frage, Lupa. Denk mal gut darüber nach. Die Silvas haben dich vielleicht zur Berühmtheit gemacht, aber sie können dich genauso schnell wieder fallen lassen.
Cartur: Ich habe nie an deinem Talent gezweifelt, aber so sind nun mal die Spielregeln.
Lupa: Mir sind die Regeln durchaus bekannt.
Lupa: … Ich frage mich nur, ob Matriarchin Julia wirklich versteht, wer jetzt die Regeln aufstellt, und welchen Platz sie in diesem Spiel einnimmt.
Gehe in die Untere Stadt
Rover: Gehört dieser Cartur auch zum Haus Silva?
Lupa: Nicht so ganz. Er ist eigentlich unabhängig, kümmert sich aber schon seit einigen Jahren um die Geschäfte des Zweigs der Legionen.
Lupa: Sieh mal, Rover. Sobald wir den Weg des Helden überqueren, erreichen wir den Kapitolbezirk.
Lupa: Über Jahrhunderte sind bereits unzählige Gladiatoren diesen Weg zum Kolosseum Olymdos gegangen … genau wie wir jetzt.
Gehe zur Arena
Lupa: Die nächste Qualifikationsrunde steht kurz bevor. Sobald sie vorbei ist, können wir mit der Seilbahn in die Obere Stadt fahren!
Lupa: An einem Herbsttag können der Ausblick beim Aufstieg und die frische Brise im Gesicht die Stimmung wirklich heben.
Gewinne die zweite Sonderqualifikation
Valius: Bist du bereit für den Agon der Gladiatoren?
Rover:
Valius: Weidmannsheil, Gladiatoren!
Valius: Klar doch. Ich werde hier warten.
Valius: {Cus:Var,VarType=Global Key=main_team_name} vs Die Blauen Furien
Valius: Lasst den Agon beginnen!
Besiege Die Blauen Furien
Rover: (Cartethyia … die auf dem Wasser steht?)
Rover: (Dieses seltsame Gefühl überkam mich wieder, als mein Schwert auf das Echo meines Gegners traf.)
Rover: (Von allen Echos in Septimont scheint eine instabile Kraft auszugehen. Irgendetwas stimmt hier eindeutig nicht.)
Rover: (Aber es scheint sonst noch niemandem aufgefallen zu sein.)
Flüsternde Zuschauerin: (Kandidatin Lupa ist nicht mehr beim Zweig der Legionen … so ein Jammer.
Verächtlicher Zuschauer: Und das ausgerechnet gerade mal zwei Tage vor den Finalrunden! Das ist ungerecht ihren früheren Teamkameraden und ihren Fans gegenüber.
Flüsternde Zuschauerin: Geht es ums Geld? Wie oft hat sie nun schon die Teamkameraden gewechselt? Und was diesen Neuling an ihrer Seite angeht …
Verächtlicher Zuschauer: Ohne die Unterstützung der Silvas hätte eine Gladiatorin aus den Außenbezirken niemals so schnell zu Ruhm gelangen können.
Missmutige Zuschauerin: Ruhe jetzt. Wo habt ihr diese Gerüchte gehört? Macht doch mal die Augen auf. Lupa hat noch nie einen Wettkampf absichtlich verloren!
Verächtlicher Zuschauer: Hmpf, alle tun so, als hätten sie den vollen Durchblick. Dabei weiß ich zumindest eine Sache mit Sicherheit …
Rover: …
Lupa: Gehen wir, mein Kriegerkamerad.
Lupa: Alles läuft nach Plan! Wir bringen dich erst mal irgendwo unter, wo du dich wohlfühlst, und morgen machen wir uns dann für das Halbfinale auf den Weg zum Kolosseum Olymdos.
Rover: Eine Sache wollte ich schon länger fragen: Gibt es in der Stadt ein Gewässer? Ich glaube, Cartethyia könnte dort vorbeigekommen sein.
Lupa: Ein Gewässer? Ja, aber das wurde schon vor Jahren aufgegeben. Mit dem Aufzug kommst du aber in die Obere Stadt.
Lupa: Wenn du nach ihr suchen willst, können wir dort anfangen!
Rover: Danke. Und …
Lupa: Ja?
Rover: Diese Leute gerade eben … sie haben über Wettkampfmanipulation gesprochen. Willst du das nicht anfechten?
Lupa: Ich hatte keine Zeit, genügend Beweise zu sammeln, bevor ich ausgestiegen bin. Außerdem ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür.
Lupa: Sobald wir den Großen Agon gewonnen haben, werde ich alles öffentlich machen. In Septimont bekommen nur die Sieger die Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge kundzutun.
Rover:
Lupa: Hehe, es macht mir nichts aus. Hohe Anerkennung führt zu harter Kritik. So ist es immer.
Lupa: Hehe, ein starker Krieger mit einem gütigen Herzen … Das ist unter Jägern eine seltene Eigenschaft.
Lupa: Ehrlich gesagt ist es mir egal, was die Leute reden. Solche Dinge passieren in Septimont täglich. Wer damit nicht umgehen kann, wird es hier nicht lange durchhalten.
Lupa: Den Ruf von Konkurrenten zu schädigen, gehört zu ihren üblichen Tricks. Ich habe sie um ihre Wettgewinne gebracht, da ist es nur natürlich, dass sie verärgert sind.
Lupa: Außerdem habe ich jetzt einen zuverlässigen Krieger an meiner Seite. Nur das zählt.
Lupa: Ich muss mir keine Gedanken darüber machen, ob mein Teamkamerad mithalten kann, und mich nicht mit kleinlichen politischen Spielchen befassen … es geht einzig um den Nervenkitzel des Kampfes.
Lupa: Dafür danke ich dir, Rover.
Gehe zum Turm
Rover: Warum wurde denn der von dir erwähnte Ort aufgegeben?
Lupa: Wegen der ersten Dunklen Flut in Ragunna … Ach, du weißt doch, was eine Dunkle Flut ist, oder?
Rover: Ja.
Lupa: Aufgrund bestimmter Sicherheitsbedenken zu dieser Zeit wurde der Hauptbezirk der Stadt weiter den Hügel hinauf verlegt.
Nimm den Aufzug im Turm
Gehe zur oberen Ebene des Turms
Lupa: Hüte dich vor den Kerasauriern, die in der Tiefe lauern. Diese Tacet-Dissonanzen greifen jeden an, der ins Wasser fällt.
Rover: Sind das die Ruinen der Stadt dort unten?
Lupa: Ja, das sind die Überreste des Alten Bezirks.
Lupa: Wir benutzen diese Route selten, da sie zu gefährlich ist. Aber einige Abenteuerlustige kommen hierher, um Tacet-Dissonanzen zu jagen.
Lupa: Apropos, dieses Gebiet unterliegt der Gerichtsbarkeit der Silvas. Als Kind habe ich hier oft gespielt.
Lupa: Du hast gesagt, Cartethyia könnte hier gewesen sein. Hast du eine Ahnung, wo sie vorbeigekommen ist?
Rover: Ich glaube … irgendwo dort drüben.
Lupa: Ah, an der Stelle ist die Statue des Tercules.
Begib dich ans Wasser
Rover: Hier ist es. Ich werde nach Cartethyias Spuren suchen.
Lupa: Und wie?
Rover: Durch … unsere gemeinsame Verbindung.
Lupa: Also gut. Ich warte hier. Viel Glück!
Du rufst die Macht des Imperators an, in der Hoffnung, die Person zu finden, die ihre Essenz teilt.
Die einzigartige Frequenz durchströmt deine Klinge und breitet sich in Wellen über das Wasser aus. Aber die Verbindung wird schwächer und verschwindet schließlich in der Ferne.
Cartethyia ist nicht hier.
Lupa: Wie läuft es? Du siehst … frustriert aus.
Rover:
Lupa: Keine Sorge, wir können die Spur zu Arsinosa verfolgen.
Lupa: Das stimmt! Ich bin mir sicher, dass du bis zum Finale Fortschritte machen wirst.
Lupa: Tercules … Seine Statuen erhoben sich einst an beiden Seiten der Straße und wachten über die Helden von Septimont, wenn sie auf die Jagd gingen.
Lupa: Damals waren die Glockenschläge, die aus der Stadt hinaufhallten, die schönsten Klänge des Ruhmes.
Gehe in die Obere Stadt
Cartethyia: (Es ist noch jemand am Leben.)
Cartethyia: Alles in Ordnung? Du scheinst aus der Gegend zu sein … Gibt es noch andere Überlebende?
Namenloses Mädchen: Es geht schon. Ich kann mich noch bewegen, aber ich bin erschöpft. Ich bin so lange, so weit gelaufen … aber ich komme trotzdem nicht raus aus dieser Stadt.
Namenloses Mädchen: Die weiße Gezeitenfäule folgt mir überallhin.
Cartethyia: (Gezeitenfäule … könnte sie die Dunkle Flut meinen?)
Cartethyia: Wie heißt du?
Namenloses Mädchen: Ich … erinnere mich nicht.
Cartethyia: Ist schon okay. Erinnerungen kann man wiederherstellen, und das gilt auch für deinen Namen. Ich habe selbst etwas Ähnliches erlebt und jemand hat mir geholfen, mich wieder zurechtzufinden.
Cartethyia: Ich bin gerade erst hier angekommen. Ganz Septimont ist in Nebel gehüllt. Würdest du mir erzählen, an was du dich noch erinnern kannst?
Namenloses Mädchen: Wer … bist du?
Cartethyia: Ich heiße Cartethyia. Ich bin Ragunnas …
Cartethyia: Ich bin eine umherziehende Ritterin aus Ragunna.
Namenloses Mädchen: Eine umherziehende Ritterin … ah.
Cartethyia: Keine Angst, ich kümmere mich um sie.
Cartethyia: Kommt her und tretet meiner Klinge entgegen.
Lupa: Willkommen in meiner Stadt, der Greifenfestung auf dem Kapitol!
Rover: Wer sind die …?
Lupa: Oh, ein paar kleinere Adelshäuser, die es nicht in den Agon geschafft haben.
Lupa: In Septimont gehen Stärke und Macht Hand in Hand. Adlige werden bevorzugt behandelt, aber sie müssen auch beweisen, dass sie es wert sind, und ihren Beitrag zur Stadt leisten.
Lupa: Beim Agon geht es nicht nur um Reichtum. Es ist ein Mittel, um fähige Leute zu finden. Für Adlige gehört es zur Grundverantwortung, Echos zu befehligen und zu kontrollieren.
Lupa: Wenn der Erbe eines Adelshauses nicht stark genug ist, gilt das Haus als ungeeignet, Tacet-Dissonanzen zu jagen oder Septimont zu beschützen.
Lupa: Wenn also ein Adliger ausschweifend lebt, ist er am Ende pleite und wird aus der Stadt verbannt, nachdem er hohe Fördergelder für einen Gladiator gezahlt hat, der nicht mal das Mindeste bringt.
Rover:
Lupa: „Stärke ist alles.“ So läuft es hier. Du hast auch schon deine eigenen Schlachten geschlagen, sonst wärst du nicht hier.
Lupa: Das funktioniert vielleicht nicht überall so, aber hier in Septimont, wo uns die Dunkle Flut im Nacken sitzt, können wir nur so unser Überleben sichern.
Lupa: Für die meisten Septimonter ist der Agon nicht nur irgendeine Veranstaltung. Er ist der Trainingsplatz, auf dem Adlige und Bürger gleichermaßen kämpfen müssen.
Lupa: Die Sieger zeigen keine Gnade mit den Besiegten. Die Leute hier verachten Schwäche, verehren Stärke und gieren nach Ruhm.
Lupa: Es spielt keine Rolle, woher du kommst. Beweise dich, dann brüllt die Menge deinen Namen. Du stehst im Rampenlicht und die Arena ist deine Bühne.
Lupa: Aber wer nicht mithalten kann, wer nicht auserwählt ist … verschwindet in der Bedeutungslosigkeit.
Gehe zum Restaurant.
Lupa: Da fällt mir ein, dass wir seit den beiden Wettkämpfen noch gar nichts gegessen haben.
Lupa: Ja, ich weiß schon genau, was du probieren solltest!
Lupa: Oh, ich kann es schon riechen und förmlich schmecken …
Lupa: Fulvia! Zwei große Platten, bitte, und dazu zwei Flaschen Herzschorle!
Überraschte Septimonterin: Ohh! Da ist ja Lupa!
Gut informierter Septimonter: Ich habe gehört, sie ist bei Zweig der Legionen ausgestiegen …
Fulvia: Das reicht jetzt, Leute. Ihr kennt die Regeln: Kein Klatsch und Tratsch außerhalb der Arena.
Fulvia: Haut einfach rein!
Lupa: Noch immer so heißblütig, was, Fulvia?
Fulvia: Das musst du gerade sagen. Du hast endlich mit den Silvas gebrochen, hm? So wie die mit den Gewinnanteilen umgegangen sind, hättest du ihnen schon früher den Rücken kehren sollen!
Lupa: Haha … nun ja, damals war ein zuverlässiger Unterstützer genau das, was ich brauchte. Ich würde nicht sagen, dass alles schlecht war.
Fulvia: Das ist also dein neuer Partner. Hmm … Sieht aus, als könntest du ganz gut auf dich aufpassen.
Rover:
Fulvia: Ohne gute Beobachtungsgabe kann man eine Taverne nicht lange am Laufen halten.
Fulvia: Na gut, dann solltest du das mal besser beim Agon beweisen.
Fulvia: Übrigens, die Herzschorle ist heute ausverkauft. Scheint, als hätte der Promi-Effekt wirklich gewirkt.
Lupa: Was? Och, komm schon …
Rover: Was ist Herzschorle?
Lupa: Ein Getränk, das ich unterstützt habe. Die meisten Getränke, für die ich geworben habe, waren … Ähm, nun ja. Aber dieses schmeckt tatsächlich gut.
Rover:
Lupa: Wenn mein Name draufsteht, musst du dir keine Sorgen um die Qualität machen. Nur der Geschmack ist … na ja, sagen wir mal, bestenfalls „so lala“.
Lupa: Egal, ich werde dir später noch eine Kostprobe der Herzschorle beschaffen. Lassen wir uns jetzt erst mal unser Essen schmecken!
Lupa: Also, Kriegerkamerad, hast du irgendwelche Geschichten auf Lager? Wir können noch viel übereinander erfahren.
Fulvia: Hey Lupa, ich habe eine Nachricht vom Alten Appius erhalten. Er sagt, die neue Ladung restaurierter Filmmaterialien sei gerade eingetroffen, darunter auch die über die Kandidatin Mya.
Lupa: Oh, danke! Das hätte ich bei all dem Trubel in letzter Zeit fast vergessen.
Rover: Restaurierte Filmmaterialien?
Lupa: Aufzeichnungen wichtiger Wettkämpfe oder berühmter Kandidaten. Als Anschauungsmaterial sehr hilfreich.
Lupa: Die von Ephorin Augusta sind am beliebtesten. Vor vier Jahren wurde sie Champion und erlangte Berühmtheit, indem sie alle Gegner vernichtend schlug. Danach arbeitete sie sich bis zum Posten der Ephorin hoch.
Lupa: Aber ich schaue mir lieber die Kämpfe der Kandidatin Mya an als die der früheren Champions.
Lupa: Ich finde, sie hat … wirklich Herz.
Lupa: Das spürt man sofort, selbst in den Aufnahmen. Wie sie sich in jeden Kampf gestürzt hat.
Rover: Glaubst du, dass wir bei diesem Agon auf sie treffen werden?
Lupa: Ha, eher nicht. Sie ist vor Jahren während eines Großen Agons verschwunden.
Lupa: Manche behaupten, sie sei in illegale Wettskandale verwickelt gewesen. Andere sagen, sie habe Septimont wegen des Drucks durch ihren Manager verlassen. Es gibt viele Gerüchte, aber niemand kennt die Wahrheit.
Lupa: Trotzdem ist es frustrierend! Dass sie einfach so mittendrin verschwand …
Lupa: Wenn man es nicht bis zum Ende schafft, wird man von den Leuten als unbedeutend eingestuft.
Gehe zum Hotel Leonidas
Lupa: Ta-da! Willkommen in deinem neuen Zuhause! Das ist eine Suite auf Lebenszeit – sie gehört dir, wann immer du während deines Aufenthalts in Septimont eine Bleibe brauchst.
Rover:
Lupa: Keine Ursache! Der Hotelbesitzer sieht in uns zukünftige Champions. Uns zu unterstützen ist eine Investition, die sich auszahlen wird, davon bin ich überzeugt.
Lupa: Ha, ich bin jetzt schon seit Jahren eine Berühmtheit in der Arena. Mir geht es ganz gut. Außerdem hat es nicht geschadet, dass mir der Hotelbesitzer einen schönen Rabatt gewährt hat.
Lupa: Die Schwarzen Küsten, hm? Die würde ich gerne mal sehen. Vielleicht wage ich mich zu gegebener Zeit über die Grenzen von Septimont hinaus und erkunde die Welt da draußen.
Lupa: Du musst wissen … das Leben als Gladiatorin bedeutet mir alles!
Lupa: Ich liebe es wirklich sehr … Ich weiß, dass ich mich glücklich schätzen kann. Ich weiß, was ich will, und ich tue, was ich liebe.
Lupa: Im Vergleich zu denen, die sich einfach durchs Leben treiben lassen, ist mir schon so viel Gutes zuteilgeworden. Aber manchmal …
Rover:
Lupa: Na ja, manchmal, habe ich ein bisschen … Angst.
Lupa: Haha, also, unglücklich bin ich jedenfalls nicht!
Lupa: Ich bin für dieses Leben geboren. Aber je mehr ich mich darauf einlasse, desto größer wird die Angst, es zu verlieren.
Lupa: Ich frage mich unweigerlich … Was genau beflügelt mich, wenn ich im Rampenlicht stehe? Meine Leidenschaft für den Kampf? Oder die Vorteile, die er mir bringt?
Lupa: Wenn mir diese Gunst eines Tages nicht mehr zuteilwürde … wäre ich dann hilfloser, panischer und untröstlicher als diejenigen, denen sie von vornherein nicht geschenkt wurde?
Lupa: Wenn dieser Tag kommt, könnte ich dann immer noch sagen: „Ich liebe dieses Leben“?
Rover:
Lupa: Du hast recht … Ich hoffe, dass diese Liebe nie verblasst. Nicht, bis ich im Tal des Ruhms begraben bin.
Lupa: Danke. Das ist nett von dir. Ich werde versuchen, nicht so viel darüber nachzudenken. Trotzdem fühle ich mich manchmal irgendwie … schuldig. Warum sollte ich so viel Glück haben und andere nicht?
Lupa: Haha! Gut auf den Punkt gebracht. Ich muss mein eigenes Leben leben, meinen eigenen Weg beschreiten. Wenn ich keine Entscheidungen für mich selbst treffe, wer dann? So lebt man ohne Reue.
Lupa: Morgen sind die Halbfinals. Wir sollten uns besser ein wenig ausruhen, Rover.
Lupa: Gute Nacht, mein Kriegerkamerad.
Lupa: Solis enttäuscht nie! Die Gerichte dort treffen einfach jedes Mal ins Schwarze! Und nachdem wir nun satt sind, ist es Zeit zum Entspannen.
Lupa: Auf zum Hotel Leonidas! Der beste Ort für Reisende in ganz Septimont. Ich bin dort selbst Langzeitmieterin.
Ruhe dich aus.
Gehe weiter
Rover: Worte? Zeilen davon, überall um mich herum ...
Rover: (... Und Musik, die von oben kommt.)
Phrolova: Das ist lediglich eine Illusion. Eine der Nacht und den Träumen entsprungene. Nicht wie das Spektakel, das du im Schein des Carnevale gesehen hast.
Phrolova: Hier sind wir keine Feinde und können einander nicht schaden, selbst wenn wir wollten. Leg deine Klinge beiseite, wenn auch nur für den Moment. Es freut mich, dich auf dieser besonderen Bühne wiederzusehen, Rover.
Phrolova: Eine wilde, wunderschöne Stadt, die nach endlosem Ruhm strebt … Sag mir, gefällt dir Septimont genauso gut wie einst Ragunna?
Rover:
Phrolova: Ah, also ist sie es, die du suchst. Diese besondere Resonatorin scheint dich ziemlich in ihren Bann gezogen zu haben.
Phrolova: Wer sich gegen die Strömungen des Schicksals stemmt, für den wird jeder Wegweiser zum Anker – auf dem Weg zum unendlichen Horizont.
Phrolova: Lassen wir uns Zeit. Ich möchte, dass unser Gespräch angenehm verläuft. Hier stört uns niemand.
Phrolova: Ich habe einen Kompagnon, der die Heldengeschichten liebt, die hierzulande erzählt werden.
Phrolova: Aus diesem Grund … sind das vermisste Mädchen, das du suchst, und die Anomalie, die du in Septimont gespürt hast, in Wirklichkeit Fäden in seinem Geflecht.
Phrolova: Es ist wie eine … Obsession von ihm.
Rover:
Phrolova: Jede Heldengeschichte beginnt mit einer Prüfung.
Phrolova: Deine Weisheit und deine Courage, dein Verständnis und deine Entschlossenheit, deine Hoffnung und dein Wahn … Werden sie stark genug sein, um dich durch die Prüfung zu tragen? Um dich zum Helden dieser Geschichte zu machen?
Phrolova: Lies sie. Ich hoffe, diese Geschichte spricht dich an. Die Antworten, die du suchst, befinden sich auf diesen Seiten.
Phrolova: Wenn wir uns weiterhin als Widersacher begegnen, wird die Sinfonie zur Monotonie. Ich muss zugeben, dass ich das ziemlich … einfallslos finde.
Rover: Noch mal, Phrolova: Was machst du hier in Septimont und warum gibst du mir das?
Phrolova: Ich helfe dieser Geschichte etwas auf die Sprünge.
Phrolova: Du und die Gesegnete Jungfrau aus dem Turm seid jetzt eng miteinander in dem Schicksal verwoben, das er gesponnen hat.
Rover: Du bist also nicht die einzige Aufseherin, die in Rinascita tätig ist.
Rover: Scar, dein namenloser Verbündeter und du … Der Fractsidus genießt offenbar die Gesellschaft von Leuten mit verdrehten Obsessionen.
Phrolova: Es ist anders, als du denkst. Du hast meinen Kompagnon nämlich bereits getroffen. Er verlässt sich auf das, was er sieht und nicht auf das, was andere sagen.
Rover: (Ich bin ihm seit meiner Ankunft in Rinascita bereits begegnet …?)
Phrolova: Als Schöpfer hofft er stets darauf, dass die Figuren Wendungen herbeiführen, die er selbst nicht vorhersehen kann.
Phrolova: Je näher man seiner Meinung nach dem Protagonisten ist, desto größer sein Einfluss auf die Geschichte.
Phrolova: Aber die wahre Hauptfigur dieser Geschichte ist noch nicht aufgetaucht.
Phrolova: Ich habe dir dieses Theaterstück gegeben, damit du das Ende sehen kannst. Dieses Gladiatorenmädchen wird die Vorbotin der Dunklen Flut in Septimont sein.
Rover: …!
Phrolova: Sämtlicher Ruhm wird verschlungen und der Stolz der Helden löst sich in einem finsteren Mahlstrom auf. Das ist das Ende, das „sie“ am liebsten hat.
Phrolova: Diese Geschichte ist kurz, Rover. Sie dauert nur drei Tage. Wenn der letzte Wettkampf entschieden ist, endet auch diese Geschichte.
Phrolova: Du könntest ins Rampenlicht treten, indem du ihr das Leben nimmst, bevor der Vorhang fällt. Du kannst die Tragödie verhindern, indem du ein anderes Ende herbeiführst.
Phrolova: Aber wenn du zögerst oder sie gar vorwarnst, hat das Konsequenzen, die du dir überhaupt nicht ausmalen kannst.
Rover: Was du mir hier vorschlägst … Warum sollte ich dir auch nur ein Wort glauben, Phrolova?
Phrolova: Du brauchst mir nicht zu glauben. Wenn du willst, kannst du einfach vergessen, was ich gesagt habe. Wie bereits erwähnt, wird sich die Geschichte so entfalten, wie sie mein Kompagnon geschrieben hat.
Phrolova: Die Entscheidung liegt ganz bei dir, Rover. Wir alle können frei entscheiden.
Phrolova: Selbst die blühendste Fantasie stützt sich auf das, was bereits existiert.
Phrolova: Mit dieser Geschichte ist das genauso. Sie folgt einer Vorlage und selbst ihr Schöpfer ist an ihren Rahmen gebunden.
Phrolova: Überlege es dir gut, Rover. Im Moment ist die Zeit noch auf deiner Seite.
Phrolova: Ich freue mich schon auf deinen Auftritt in diesem großen Finale.
Verlasse das Hotel
Rede mit Lupa
Lupa: Guten Morgen, Rover!
Lupa: … Hmm? Du siehst ja wie gerädert aus.
Rover: (Phrolova hat vielleicht nicht die ganze Wahrheit gesagt, aber es lässt sich nicht abstreiten, dass es hier Septimont eine Anomalie gibt. Und weder Lupa noch die anderen hier scheinen etwas davon zu bemerken.)
Rover: (Und dieses flüchtige Bild von Lupa, die sich in dieses fremde Mädchen verwandelte … Ich brauche noch mehr Anhaltspunkte, bevor ich irgendwelche Entscheidungen treffe.)
Rover: Schon gut. Ich hab nur schlecht geträumt. Wir sollten los, unser nächstes Ziel ist das Kolosseum Olymdos, oder?
Lupa: Richtig! Dann also los!
Gehe zum Kolosseum.
(Optional) Nimm den Aufzug.
Lupa: Wie erwartet, haben die Silvas beschlossen, im Halbfinale gegen uns anzutreten. Das hat sich schnell herumgesprochen.
Rover: Du wusstest das bereits?
Lupa: Natürlich. Damit wollen sie uns provozieren … und eine Niederlage wäre eine Schande.
Lupa: Matriarchin Julia ist garantiert auch hier. Ein solches Erlebnis würde sie sich niemals entgehen lassen.
Lupa: Sie ist schlau und überaus kompetent, aber arrogant bis zum Gehtnichtmehr. Sie ist überzeugt, dass sie immer im Recht ist.
Lupa: Argumentieren bringt nichts, weil Gespräche ihrer Meinung nach was für Schwächlinge sind. Also zeigen wir ihr, dass wir auch ohne Schummeleien gewinnen können. Wir gewinnen mit reiner Stärke!
Augusta: Vier Jahre sind vergangen und nun stehe ich erneut vor euch. Und zwar nicht als Gladiatorin, sondern als Zeugin des Beginns dieses großen Ereignisses.
Augusta: Wie ihr alle wisst, ist der Gladiatorenkampf das Herzblut unserer historischen und mächtigen Stadt.
Augusta: „Ergreift die Macht und kämpft um den Sieg.“
Augusta: Einst kämpften wir auf den Meeren ums Überleben. Derselbe Instinkt liegt uns auch heute noch im Blut. Der Instinkt, dem Schicksal ins Auge zu sehen und ihm die Stirn zu bieten.
Augusta: Denkt dran: Um am Ruhm festhalten zu können, muss man auch stark genug sein, um ihn zu verteidigen.
Augusta: Krieger! Bei der ewigen Sonne, möge euer Heldenmut Septimont ehren und beweisen, dass ihr dem Geist der Stadt treu seid!
Augusta: Ich freue mich auf das Emportreten neuer Helden in diesem Agon.
Augusta: Lasst den Agon beginnen.
Lupa: Komm, mein Kriegerkamerad! Holen wir uns den Sieg!
Gewinne das Halbfinale.
Caia: Bist du bereit für den Agon der Gladiatoren?
Rover:
Caia: Weidmannsheil, Gladiatoren!
Caia: Verstehe. Dann komm bitte zu mir, wenn du so weit bist.
Caia: {Cus:Var,VarType=Global Key=main_team_name} vs Zweig der Legionen
Caia: Lasst den Agon beginnen!
Besiege Zweig der Legionen
Lupa: Lass uns das regeln, Emilio, und zwar anständig und ehrlich!
Lupa: Ehrwürdige Ephorin, ich muss Sie auf eine ernste Angelegenheit hinweisen.
Lupa: Die Silvas haben in diesem Wettkampf hinterhältige Taktiken zum Einsatz gebracht!
Augusta: Sprich offen, Gladiatorin.
Lupa: Dieser Speer … Matriarchin Julia, das Oberhaupt des Hauses Silva, hat ihn mir zum Einzug in die Familie geschenkt.
Lupa: Damals habe ich den Silvas voll und ganz vertraut und nie an ihren Absichten gezweifelt. Na ja, bis ich vor nicht allzu langer Zeit beschloss, sie zu verlassen.
Lupa: Heute in der Arena ist dieser Speer völlig außer Kontrolle geraten und hätte beinahe meinen eigenen Teamkameraden erstochen!
Julia: Natürlich. Und dein Beweis?
Julia: Ehrwürdige Ephorin, ich versichere Ihnen, dass dieser Speer jeder Überprüfung standhalten wird.
Julia: Lupa, du bist nur dank unserer Unterstützung so reich und berühmt geworden. Und doch hast du uns den Rücken zugekehrt, als wir dich am dringendsten brauchten.
Julia: Ich möchte daran erinnern, dass Haus Silva sich weder einschüchtern lässt noch Angst vor einer Niederlage hat. In früheren Agons haben wir ständig Siege errungen. Selbst wenn wir heute verlieren, werden wir nicht aus Septimont verstoßen.
Julia: Also, Lupa: Wer will hier unbedingt wen ins Verderben stürzen? Eine einsame Gladiatorin, die sich von ihrer Familie losgesagt hat, oder ein so mächtiges Haus wie das meine?
??: Hmpf, nun reicht es aber! Schluss mit dieser Schmierenkomödie!
Rover:
Lupa: Das ist Iuno, die Priesterin von Septimont. Sie verlässt nur selten den Tempel und zeigt sich nur in Begleitung von Ephorin Augusta.
Iuno: Die heldenhaften Geister des Mondes und der Sterne kennen die Wahrheit schon lange. Diese leeren Lügen besudeln die heilige Arena von Septimont.
Iuno: Schuldig.
Iuno: Augusta, verbanne die Silvas aus Septimont!
Lupa: Die Priesterin kann das Schicksal vorhersehen und hat die Autorität, endgültige Entscheidungen zu treffen. Die meisten vertrauen ihrem Urteilsvermögen.
Lupa: Iuno ist allerdings etwas zu heftig unter unseren Priesterinnen. Sie ist zwar kompetent, aber ihr Benehmen stößt bei einigen auf Ablehnung.
Julia: …!!
Iuno: Schuldig. Der Tempel hat gesprochen.
Augusta: Julia Silva, du kennst die Tragweite deines Handelns.
Julia: Ich …
Augusta: Ich weiß, dass deine Familie einst der Grundpfeiler dieser Stadt war. Ihr wart die Pioniere, die Gründer, die Beschützer unserer Stadt.
Augusta: Die Silvas haben jahrhundertelang tapfer in den Jagdgründen gekämpft und Septimont gegen die Tacet-Dissonanzen verteidigt.
Augusta: Doch heute entehrst du ihr Vermächtnis. Bring ja nicht noch mehr Schande über sie, Julia.
Augusta: Verlasse Septimont und komm nie wieder zurück.
Julia: …Wie Sie wünschen, Ephorin.
Iuno: Eure Leistung eben war eigentlich gar nicht so übel. Ihr seid zumindest vielversprechender als diese Idioten, die einen Rückzieher machen, um sich an ihren mickrigen Punkten festzuklammern.
Iuno: Ein Fremder … Hmpf. Kämpft gut, ihr beiden.
Iuno: Im Finale morgen dürft ihr mich und Augusta nicht enttäuschen.
Gehe zur Lounge.
Lupa: Bis das andere Halbfinale zu Ende ist, haben wir noch etwas Zeit für eine Pause in der Lounge.
Cartur: Ich will mich kurzfassen. Die Silvas sind am Ende.
Cartur: Ephorin Augustas rascher Entschluss hat ihr Schicksal besiegelt. Erzähl mir nicht, dass du nichts damit zu tun hattest.
Lupa: … Tja, wer weiß? Aber wie hätte ich denn ahnen können, dass Matriarchin Julia meinen Speer manipulieren würde?
Cartur: Wie dem auch sei, Familie Silva wurde verbannt. Selbst wenn sie dich zuerst hintergangen haben, hast du ihr Team immer noch wortlos verlassen und deinen Vertrag verletzt. Das kannst du nicht abstreiten.
Lupa: Komm zum Punkt, Cartur. Du bist schließlich nicht zum Plaudern hier.
Cartur: Na schön. Ich habe mich um das Sponsoring des Zweigs der Legionen durch die Silvas gekümmert und kann sicherstellen, dass deine Karriere nur minimalen Schaden nimmt. Im Gegenzug werde ich für das kommende Jahr dein Eventmanager.
Lupa: Abgemacht. Aber wir brauchen neue Konditionen. Du wirst mir ja sicher einen Vertrag aufsetzen, der mich zufriedenstellt, oder, Cartur?
Cartur: Pff. Du packst auch wirklich jede Gelegenheit beim Schopf, wie?
Lupa: Die Silvas haben den Funken entzündet, aber du hast einfach die Augen davor verschlossen. Mach dir nichts vor, Cartur. Du steckst auch mit drin.
Cartur: … Also gut. Du gibst den Ton an.
Lupa: Warte mal. Du bist doch nicht nur wegen Geld zu mir gekommen, oder?
Cartur: Ephorin Augusta, die unerschütterlichste Jägerin in den Jagdgründen, unsere Königin. Wenn sich in Septimont ein Sturm zusammenbraut, will ich den richtigen Unterschlupf finden.
Lupa: Ahh, endlich Ruhe. Was für ein Tag!
...
Rover:
Lupa: Ephorin Augusta stammt aus bescheidenen Verhältnissen. Ihr Weg an die Macht war blutbesudelt.
Lupa: Vor einigen Jahrzehnten grassierte in Septimont die Verderbnis, viel schlimmer noch als heute. Zwei Ephoren fanden damals ihr vorzeitiges Ende.
Lupa: Der Große Agon ist für die Stadt von enormer Bedeutung, und ich nehme an, sie hat deswegen diesen Zeitpunkt gewählt, um einzugreifen.
Rover:
Lupa: Die Priesterin von Septimont ist befugt, endgültige Entscheidungen zu treffen. Besonders Iuno ist eine von Ephorin Augustas treuesten Verbündeten.
Lupa: Die meisten Prophetinnen verbringen ihre Tage im Tempel, wo sie den Lauf des Schicksals beobachten und sich um die Unsterblichen Fackeln kümmern.
Lupa: Aber Iuno ist anders. Sie zieht es vor, ihre Zeit in den Jagdgründen zu verbringen und dort mit dem Bogen in der Hand mit den anderen Kämpfern Patrouillengänge zu machen.
Lupa: Sie wurde während einer Sonnenfinsternis geboren und ist die Begabteste ihrer Familie. Beeindruckend, oder?
Rover:
Lupa: Stimmt! Ich schulde dir was. Dank dir bin ich nicht auf Julias Tricks reingefallen.
Rover: (Diese flüchtige Frequenz … Sie ähnelte der des Threnodianers. Hängt sie vielleicht wirklich mit der Dunklen Flut zusammen, die Lupa laut Phrolova in Septimont hervorbringen wird?)
Rover: Lupa, kann ich mal deinen Speer sehen?
Lupa: Bitte sehr!
Rover: (Hmm, jetzt spüre ich diese abnormale Frequenz nicht mehr …)
Rover: Lupa, glaubt Matriarchin Julia an das Hütende?
Lupa: Na ja. Wenn, dann verachtet sie die Akolythen in Ragunna. Sie ist von Titeln besessen, weil diese mit Ruhm einhergehen.
Lupa: Sie brüstet sich damit, die „perfekte Septimonterin“ zu sein. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie an das Hütende glauben würde.
Rover: … Verstehe.
Lupa: Darf ich mich kurz bei dir anlehnen? Ich bin ein wenig müde.
Rover: Nur zu.
Lupa: Also, das wäre erledigt! Die anderen beiden Teams haben ihren Wettkampf beendet. Das Halbfinale ist vorbei. Wir können hier endlich weg und uns ausruhen.
Aufgeregte Zuschauerin: Kandidatin Lupa! Glückwunsch zum Einzug ins Finale! Oh, und Rover, deine Leistung vorhin war wirklich beeindruckend!
Wählerischer Reporter: Lupa, hattest du bereits Anzeichen dafür bemerkt, dass Haus Silva den Wettkampf manipuliert? Und was das betrifft …
Empörter Unterstützer: Ich hab’s doch schon vor Ewigkeiten gesagt! Der Zweig der Legionen nutzt seine Gladiatoren aus! Aber niemand hat sich getraut, was zu sagen!
Nachdenklicher Barde: Wenn du das Finale gewinnst, wird ganz Solis auf dich anstoßen.
Lupa: Okay, okay, Leute! Ich plaudere später mit euch. Aber erst sollten wir meinen Kriegerkameraden ein wenig zur Ruhe kommen lassen, ja?
Lupa: Er ist neu in Septimont. Ihr wollt ja bestimmt keinen schlechten Eindruck bei einem Fremden hinterlassen, oder?
Lupa: Geh ruhig. Such dir ein stilles Plätzchen zum Ausruhen. Wir treffen uns, wenn ich hiermit fertig bin.
Such dir einen ruhigen Ort, um die Situation zu analysieren
(Optional) Nimm den Aufzug.
Rover: (Lupa … Es waren die Frequenzen des Threnodianers und der Dunklen Flut, die ich in ihrer Waffe gespürt habe, wenn auch nur für einen kurzen Moment.)
Rover: (Sie hielt das nur für einen miesen Trick der Silvas und hat die Verbindung zum Threnodianer gar nicht bemerkt.)
Rover: (Phrolova sagte, ihr Kompagnon könne das Schicksal und Geschichten weben. Wenn das stimmt, dann kann seine Kraft Einfluss auf den Lauf der Dinge nehmen.)
Rover: (Aber es ist unwahrscheinlich, dass er das Gefüge der Realität nach Belieben verbiegen kann. Der Fractsidus hätte Solaris schon längst überrannt, wenn er könnte. Entweder existiert Septimont außerhalb der Realität, oder seine Fähigkeit ist begrenzt.)
Rover: (Wenn das nicht die reale Welt ist, könnte ich drastischere Maßnahmen ergreifen. Aber wenn doch, dann könnte ich den Mord an Lupa nie wieder rückgängig machen.)
Rover: (Es ist am besten, wenn ich mich an meinen ursprünglichen Plan halte. Ich warte, bis Arsinosa im Finale erscheint. Das führt mich zu Cartethyia.)
Rover: (Ich habe auch Cartethyias Frequenz an Lupa gespürt. Wenn sie hier ist, ergreift sie Maßnahmen, genau wie ich.)
Rover: (In der Zwischenzeit muss ich die Grenzen dieses Aufsehers herausfinden. Je länger das dauert, desto mehr Anomalien werden garantiert auftreten.)
Buling: Boss, warum so miesepetrig? Bedrückt dich irgendwas?
Rover: Buling? Was machst du denn hier?
Buling: Na, die Sehenswürdigkeiten bewundern! Den Großen Agon kann ich mir doch nicht entgehen lassen! Das ist das Hauptereignis von Septimont!
Buling: Ah, du bist die Person, die den toten Punkt überwindet.
Buling: Es ist dir doch sicher aufgefallen, oder, Boss? In Septimont herrscht irgendeine Anomalie.
Rover: Wie viel weißt du darüber? Das ist das zweite Mal, dass wir uns begegnen, Buling. Das kann kein Zufall sein.
Buling: Ich kann es „fühlen“, aber ich weiß nicht, wo es herkommt. Immer wenn ich nah dran bin, verpufft es wie eine Rauchwolke.
Buling: Aber jetzt bin ich mir ganz sicher. Wenn ich aus diesem Schlamassel herauswill, muss ich mir ein wenig von deiner Muskelkraft borgen.
Buling: Oh, aber Taoistinnen haben ihre Regeln, daher kann ich nicht allzu viel verraten. Aber es hilft mir, dir zu helfen … Ein kleiner Schubs ist doch in Ordnung, oder?
Buling: Hier, nimm. Eine Kleinigkeit von mir für dich. Ein guter Anfang für uns. Geht jedenfalls auf mich. Gratis.
Buling: Sehen heißt nicht unbedingt glauben, aber die Wahrheit existiert im Spiegel der Welt. Nur zu, überzeuge dich selbst.
Zweifelnder Zuschauer: Was meinst du? Das Finale steht bald an. Wird sich Kandidatin Mya den Titel holen?
Zweifelnder Zuschauer: Sie hat sich bisher gut geschlagen, aber ihre Erfolgsbilanz ist ziemlich durchwachsen …
Ängstlicher Zuschauer: Hauptsache, sie macht jetzt keinen Fehler!
Ängstlicher Zuschauer: Ich habe ein Vermögen im geheimen Wettbüro aufs Spiel gesetzt. Wenn sie verliert, d-dann …
Ängstlicher Zuschauer: … Dieser John hat aber versprochen, dass sie in jedem Fall gewinnen wird.
Zweifelnder Zuschauer: John? Ah, Myas Manager.
Zweifelnder Zuschauer: Hör mal, es kursieren alle möglichen Gerüchte um sie und die Wettquoten sind absolut wild. Aber bisher haben die Blaublüter doch immer gewonnen, oder etwa nicht?
Zweifelnder Zuschauer: Ganz abgesehen davon, dass sie ursprünglich aus Ragunna stammt …
Rover: Buling? Ah, sie ist wieder weg.
Rover: (Ich erinnere mich, dass Lupa eine Gladiatorin namens Mya erwähnt hat. Sie ist vor Jahren während eines Großen Agons verschwunden.)
Rover: (Laut Phrolova dauert die Geschichte nur drei Tage und endet während des Finales. Der Große Agon ist schließlich das Herzstück der Geschichte.)
Rover: (Die Glocke an diesem Spiegel klingelt … Je näher ich mich in diese Richtung bewege, desto lauter wird sie. Ich sollte lieber mal nachsehen.)
Finde die Quelle des Klangs.
Benutze den Spiegel der Wahrheit.
Untersuche, was der Kupferspiegel verrät.
Unzufriedener Instruktor: John, wie oft müssen wir das noch durchkauen?
Unzufriedener Instruktor: Ich weiß ja, dass du deine goldene Gans um keinen Preis verlieren willst, aber Mya hat komplett den Verstand verloren! Jetzt hat sie es wirklich zu weit getrieben!
Manipulativer Manager: Reg dich ab. Habe ich dich nicht schon dafür entschädigt? Du musst es nur noch ein bisschen länger mit ihr aushalten.
Manipulativer Manager: Sie dreht ja schließlich nicht jedes Mal durch, wenn sie die Arena betritt, oder? Sie stand in letzter Zeit einfach nur unter großem Druck.
Unzufriedener Instruktor: Pah, sie ist nicht die Einzige, die unter Druck steht! Die planen, Kerasaurier ins Finale zu bringen! Ist dir klar, wie viel Geld hier auf dem Spiel steht?
Unzufriedener Instruktor: Wie kann ich mich bitte darauf verlassen, dass eine Kämpferin wie sie das Finale gewinnt?
Manipulativer Manager: Ich weiß, dass Mya … am Rad dreht. Die Halluzinationen, die Hysterie … Es war in letzter Zeit ganz schön viel.
Unzufriedener Instruktor: Wusstest du, dass sie in der Lounge weint? Stell dir das mal vor, eine weinende Gladiatorin in der Lounge!
Unzufriedener Instruktor: Sie kann sich noch nicht mal den Zuschauern zuwenden, geschweige denn ihren Fans. Was nützt es, wenn sie eine gute Kämpferin ist, aber das Publikum nicht bei Laune halten kann?!
Manipulativer Manager: Wir haben keine Wahl. Die Bewohner von Septimont wollen sie kämpfen sehen!
Manipulativer Manager: Wenn wir sie rausnehmen, hagelt es Beschwerden.
Manipulativer Manager: „Der Star aus Ragunna, die Siegerin von Septimont!“ Allein diese Schlagzeile bringt uns haufenweise Geld ein.
Finde die Quelle des Klangs.
Benutze den Spiegel der Wahrheit.
Untersuche, was der Kupferspiegel verrät.
Verächtlicher Adliger: Diese Gladiatorin namens Mya soll ja überaus beliebt sein, hab ich gehört.
Scharfsinnige Adelige: Oh, allerdings. Alle lieben sie … solange sie gewinnt.
Verächtlicher Adliger: Hm. Vor dem Großen Agon war ihre Leistung grottenschlecht. Hysterie, hieß es. Sie war komplett übergeschnappt.
Verächtlicher Adliger: Für eine Kämpferin ihres Kalibers ist es erschreckend, wie tief sie gesunken ist. Ihr „Wert“ sank in den Keller.
Verächtlicher Adliger: Ich dachte, das war’s für sie, aber dann kam dieser John und hat sie aus dem Schlamassel gezogen.
Scharfsinnige Adelige: Oh ja, es ist wirklich tragisch. Die arme Mya.
Scharfsinnige Adelige: John wird ihr auch noch den letzten Kredit abtrotzen. Wirklich bemitleidenswert.
Scharfsinnige Adelige: Mein lieber Lucius, du hast doch bestimmt schon vom geheimen Wettbüro gehört, oder?
Verächtlicher Adliger: Hm? Was schwebt dir vor?
Scharfsinnige Adelige: Die einfachen Bürger, die einen Groll gegen den Senat hegen, die Geier, die auf Profit aus sind … Die Wut, die in ihnen brodelt, ist wie ein Pulverfass.
Scharfsinnige Adelige: Sie wollen Chaos, Blutvergießen und Opfer. Wenn wir einfach nur für den Funken sorgen, verdienen wir uns eine goldene Nase, und zwar ohne unerwünschte Risiken.
Verächtlicher Adliger: Ha! Herrlich. Es geht doch nichts über ein wenig Aufruhr und Tumult als Zeitvertreib, nicht wahr?
Finde die Quelle des Klangs.
Benutze den Spiegel der Wahrheit.
Mya: Alles gut, Mya. Du schaffst das … Bleib dran.
Mya: (Atmet schwer) Kein Problem … Ich mach das schon …
Mya: Es w-war nicht alles nur schlecht. Ich habe Leute getroffen, die mich unterstützen und anfeuern, seit ich das erste Mal die Arena betreten habe …
Mya: Aber … ich kenne meine Grenzen.
Mya: Wie sehr ich mich auch anstrenge, ich schaffe es nicht weiter.
Mya: Ich liebe Gladiatorenkämpfe. Wenn ich die Arena betrete, bin ich direkt … glücklich.
Mya: Aber hier … Das hier ist alles andere als ein Hobby.
Mya: Ich will im Rampenlicht stehen! Ich will die Zuschauer jubeln hören! Ihr Lachen, ihre Anfeuerungsrufe… Ich will gewinnen! Ich will unbedingt gewinnen!
Mya: …Und ich brauche das Geld.
Mya: …
Mya: Oh, Heiligkeit über mir, ich hoffe, ich werde niemanden enttäuschen. Ich muss besser werden. Sehr viel besser …
Lupa: Rover!
Rover: (Einen Augenblick lang habe ich sie gespürt. Es war wieder die Frequenz des Threnodianers.)
Lupa: Ich habe mich fertig unterhalten, lass uns zurückgehen. Oh, das hätte ich ja fast vergessen. Das ist für dich!
Lupa: Die Herzschorle, die du probieren solltest. Gekühlt schmeckt sie am besten.
Cartethyia: Du musst dich ausruhen, bevor du diese Untersuchung fortsetzt. Du bist ja völlig entkräftet.
Namenloses Mädchen: Danke für deine Hilfe in den letzten Tagen.
Cartethyia: Wir kommen beide aus Rinascita. Das ist ganz einfach meine Pflicht, denn ich wurde einst vom Hütenden gesegnet.
Cartethyia: Ich möchte die Segen und Freiheiten, die Es gewährt, mit allen auf diesen Inseln teilen.
Namenloses Mädchen: Die Gezeitenfäule breitet sich schneller aus. Ich fürchte …
Cartethyia: Schon gut. Lass dich davon nicht kaputt machen. Eins ist sicher. Diese Anomalie wird durch eine bestimmte Macht ausgelöst. Manche Einrichtungen und Aufzeichnungen wurden um fast zwei Jahrzehnte zurückversetzt.
Cartethyia: Wir müssen nur herausfinden, warum und wer dahintersteckt.
Cartethyia: Die Uhr tickt, aber wir haben noch eine Chance.
Namenloses Mädchen: Mit dem Drahtzieher wird es nicht leicht sein, fertigzuwerden.
Cartethyia: Keine Sorge. Ich übernehme das.
Cartethyia: Es ist leichter, einem handfesten Gegner gegenüberzutreten, als mit dem Flüstern dieser Dunkelheit fertigzuwerden, das ich einst hörte.
Cartethyia: Außerdem wird der Gerechte diese Anomalie bemerken, wenn er eintrifft. Unsere bisherigen Handlungen werden ihm den Weg weisen.
Namenloses Mädchen: Du hast vollstes Vertrauen in ihn, nicht wahr?
Cartethyia: Ja, absolut. Wir korrigieren gegenseitig unsere Fehler und beschreiten gemeinsam den Pfad der Erlösung.
Cartethyia: Hab auch Vertrauen in dich selbst. Irgendwann wirst du deinen Namen zurückgewinnen.
Cartethyia: Und diesen üblen Absichten, die in der Dunklen Flut lauern, bereiten wir gemeinsam ein Ende.
Cartethyia: Wollen wir die Untersuchung jetzt fortsetzen? Bist du so weit?
Namenloses Mädchen: Absolut.
Lupa: Uff, ist das anstrengend! Diese Kopfschmerzen rauben mir mehr Energie als die Kämpfe in der Arena.
Lupa: Was ist los? Du wirkst so besorgt.
Lupa: Wenn es um das Finale morgen geht, solltest du dich vielleicht einfach etwas entspannen.
Rover: Lupa, kannst du mir mehr über Mya erzählen?
Lupa: Klar, aber wieso interessiert dich das auf einmal?
Rover: Ich bin nur neugierig. Ich habe vorhin Leute über sie reden gehört.
Lupa: Also, Kandidatin Mya … Ursprünglich hatte mir Matriarchin Julia von ihr erzählt.
Lupa: Julia konnte sie nicht leiden, wahrscheinlich, weil sie früher im selben Agon angetreten sind. Mya hat sich aus dem Staub gemacht, nachdem sie den Titel geholt hatte, und der Agon hatte keine offizielle Siegerin mehr.
Lupa: Julia beschrieb sie als „ignorante Idiotin“. Damals war ich gerade von den Silvas „gekauft“ worden und wollte mehr über diese Geschichte erfahren.
Lupa: Es stellte sich heraus, dass Mya fast all ihre Zeit außerhalb der Arena mit Üben verbrachte. Von den absoluten Grundbedürfnissen mal abgesehen, hat sie sich ganz ihrem Training gewidmet.
Lupa: Diese Art von Eifer war damals in Septimont nicht sonderlich gern gesehen.
Lupa: Gerüchten zufolge war sie in eine miese Wettkampfmanipulation verwickelt, konnte den Druck nicht mehr ertragen und lief davon.
Lupa: Jeder hat eine Belastbarkeitsgrenze. Wenn sie deswegen weggelaufen ist, kann ich das verstehen.
Rover:
Lupa: Na ja, vielleicht kann ich mit so was einfach nur besser umgehen, oder vielleicht sind mir die Erwartungen anderer egal.
Lupa: Ich bin mir nicht zu fein für kommerzielle Events. So habe ich mir schließlich einen Namen gemacht und meinen Stellenwert aufgebaut. Solange ich in der Arena bin, bin ich glücklich.
Lupa: Der Applaus kommt und geht. Aber die wirklich wichtigen Dinge – die Einrichtungen, Ressourcen und Möglichkeiten – haben ihren Preis.
Lupa: Septimont hat seine Schattenseiten, aber manche Dinge müssen trotzdem erledigt werden.
Lupa: Mir macht es nichts aus, ausgenutzt zu werden, solange mein Gegenüber weiß, wo meine Grenzen sind.
Lupa: Ich weiß, dass es leicht ist, einfach die Augen vor den schmutzigen Tricks zu verschließen, aber Septimont wird dadurch nur den Geiern zum Fraß vorgeworfen.
Lupa: Die Silvas haben in der Arena, die mir am Herzen liegt, ein abgekartetes Spiel getrieben. Sie haben eine rote Linie überschritten. Also war’s das.
Lupa: Schau doch mal … Wie schön.
Lupa: Auf die große Stadt Septimont.
Verlasse das Hotel und gehe zum Kolosseum.
Lupa: Heute ist das Finale! Auf geht’s!
Lupa: Möge der Sieg unser sein, und mögest du die Person finden, nach der du immer suchst.
Gehe zum Kolosseum.
(Optional) Nimm den Aufzug.
Lupa: Rover, da drüben! Das ist Arsinosa!
Rover: (Das ist also das Wächter-Echo von Septimont …)
Rover: (… Aber diese Arsinosa ist irgendwie anders als die, die Cartethyia konfrontiert hat.)
Lupa: Oh … Warte, es gibt noch was zu Mya, was ich dir gestern gar nicht erzählt habe.
Lupa: Vor einigen Jahrzehnten ist Mya während des Großen Agons verschwunden, als sie eigentlich ihren Preis in Empfang nehmen sollte. Aber zuvor hat sie sich den Titel des Blutigen Agons geholt und sogar Arsinosas Segen erhalten.
Rover:
Lupa: Die aktuelle Zwei-gegen-Zwei-Konstellation wurde erst dank Augusta und ihres Vorgängers eingeführt.
Lupa: Zuvor waren die Wettkämpfe … sehr viel brutaler.
Lupa: Die Gladiatoren wurden in einen chaotischen Massenkampf gestürzt. Für mehr Publicity haben die Veranstalter ganze Horden von Tacet-Dissonanzen in die Arena losgelassen. Der Gladiator, der als Letzter übrigblieb, wurde zum Sieger gekrönt.
Lupa: Seitdem hat sich wenigstens einiges geändert!
Lupa: Alles, was standhält und durch Flammen und Stürme geläutert wurde, wird letztendlich Teil von Septimonts Vermächtnis.
Augusta: Der Tag des Finales ist gekommen.
Augusta: Arsinosa sieht zu, und jeder Septimonter kennt ihre Bedeutung. Sie ist in Chroniken verewigt und wird in Legenden besungen.
Augusta: Wenn ihr euch die Ehre von Arsinosas Segen verdienen wollt, dann kämpft mit all eurer Kraft!
Augusta: Zeigt mir, ob jemand von euch vier stark genug ist, um sich die Anerkennung der Wächterin zu verdienen.
Lupa: Hör mal, Rover! Dieser Jubel gilt uns! Die Zuschauer wollen einen Kampf sehen, der ihnen für immer in Erinnerung bleibt!
Lupa: Bist du bereit, diesen Kampf mit mir zu gewinnen?
Rover:
Lupa: (Lacht) Wunderbar! Also, auf zur Jagd, mein Kriegerkamerad!
Gewinne das Finale.
Caia: {Cus:Var,VarType=Global Key=main_team_name} vs Bestien der Tiefe
Caia: Lasst den Agon beginnen!
Besiege Bestien der Tiefe
Rover: Komisch. Ich spüre wieder dieses wirre, abrupte Gefühl …
Rover: Lupa …?
Besiege alle Gegner.
Besiege Arsinosa
Cartethyia: Das ist nun aus der Wächterin geworden, die einst Septimont beschützt hat. Tragisch.
Cartethyia: Die gewaltige Macht, die früher eingesetzt wurde, um Septimont zu beschützen, ist nun durch die Dunkle Flut verdorben worden.
Cartethyia: Ich werde dich erlösen … und den Drahtzieher hinter diesem Chaos entlarven!
Lupa: Was ist denn los? Du wirkst, als wärst du … ganz woanders.
Rover: Lupa, wie haben wir gewonnen?
Lupa: Äh … wir haben unsere Gegner besiegt?
Rover: Verstehe …
Rover: (Der Blutige Agon, den ich erlebt habe, war definitiv kein Traum. Es war, als ob sich die reale Welt mit der anomalen überlagert hätte.)
Rover: (Lupa und Mya haben sich auch ständig überlagert.)
Augusta: Hervorragende Leistung, Krieger.
Augusta: Vergiss nicht, das ist mehr als nur ein Titel. Es ist ein Beweis für deine eigene Stärke und Weisheit im Kampf gegen deine Gegner. Du hast ihn dir redlich verdient.
Augusta: Diese Medaille gehörte einst einem einzelnen Sieger, dem letzten Überlebenden im Ring.
Augusta: Ich habe sie in zwei geteilt, um euch an Folgendes zu erinnern …
Augusta: So wie wir neben Echos kämpfen, wird Septimonts Ruhm durch Helden aufrechterhalten, die einander unterstützen, um standhaft zu bleiben.
Augusta: Alleine zu kämpfen, ist lobenswert, aber jene um sich herum zu beschützen, zeugt von wahrer Stärke.
Augusta: Die Hochflut naht. Das sollten alle Krieger, die sich in die Jagdgründe aufmachen, im Hinterkopf behalten.
Iuno: Hmm? Interessant.
Iuno: Augusta, da! Zwei weitere haben sich Arsinosas Segen verdient.
Augusta: Ihr habt euch unglaublich gut geschlagen.
Lupa: Als Gladiatorin ist es mir eine große Ehre, den Titel gemeinsam mit dir zu erhalten, Rover.
Lupa: Lass uns diesen ruhmreichen, freudigen Moment genießen!
Cartethyia: Du hast diese Tragödie geplant.
Cristoforo: Nein, meine Dame. Das war nicht allein mein Verdienst.
Cristoforo: Die Architekten dieser Tragödie waren die Septimonter selbst. Ein so unterhaltsam konzipierter kollektiver Mord. Wenn jeder Blut an den Händen hat, wer kann dann noch mit dem Finger auf andere zeigen?
Cristoforo: Ich bin allerdings erstaunt, dass du das alles für fremde Leute und Länder, die du noch nie betreten hast, auf dich genommen hast.
Cartethyia: Ich brauche keinen hochtrabenden Grund, um einen Schurken wie dich zu besiegen. Der Threnodianer wollte einst ganz Rinascita in die Dunkle Flut reißen, aber er hat versagt.
Cartethyia: Genau wie du.
Cristoforo: Ha … aber du weißt sicher, dass du meine Geschichte allein nicht ungeschehen machen kannst.
Cartethyia: Allein? Rover wird kommen und einen Weg finden, das zu beenden.
Cartethyia: Und ich werde dafür sorgen, dass dein sogenanntes perfektes Theaterstück außer Kontrolle gerät.
Cartethyia: Stumme, leere Worte …
Cartethyia: Die Dunkle Flut, die die Stadt des Ruhms überschwemmt …
Cartethyia: Alles wird am Ende der Geschichte vom Wind weggetragen!