„Pilgerschiff“
Diejenigen, die vom Orden der Tiefe als „Kleingläubige“ verurteilt werden, steigen auf die Pilgerschiffe des Ordens, um die Reise anzutreten, die einst von gläubigen Pilgern unternommen wurde. Diese tapferen Gläubigen kämpften sich durch dichte Nebel und gewaltige Wellen, nur um die Lehren des Hütenden persönlich zu hören.
Der Orden ist der Ansicht, dass die Blasphemien, die diese Sünder begangen haben, nur vom Hütenden Imperator selbst vergeben werden können. Um Vergebung zu erlangen, müssen sie eine beschwerliche Pilgerreise antreten, die sowohl ihren Körper als auch ihren Geist reinigt. Sie müssen sich den Qualen hingeben und aufrichtig Buße für ihre Taten tun. Am Ende der Reise wird das Hütende sie empfangen und ihnen die Vergebung gewähren, damit sie ein neues Leben beginnen können.
Doch bis heute hat niemand aus Raguna je von einem Kleingläubigen gehört, der von der Pilgerreise zurückgekehrt ist. Der Orden behauptet, dass diese Pilger den Wohnsitz des Hütenden erreicht haben und sich dort freiwillig in aufrichtiger Andacht dem Dienst an ihm verschrieben haben. Auch wenn Zweifel an dieser Behauptung bestehen, wagt kaum jemand, die Autorität des Ordens öffentlich infrage zu stellen – niemand möchte denselben Fehler machen wie diese Narren.